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| 'nterhultungaapiel |
| Die Neuerung bezieht sich auf ein Wett-oder Gluo&eepiel |
| alsUnterhaltungeepiel, bei dem mehrere Figuren, insbeeon- |
| dereSpielfahrzeuge, wie Rennautos, auf einer ahr-oder |
Rollbahn sich bewegen.
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Aufgabe der Neuerung ist es, eine Roll- oder Fahrbahn als Resnbahn
zu schaffen und die darauf fahrenden Spielfahr-
| zeugeodgl< derart auszubilden, d&6 diese beim Durohfah |
| ren einer oder mehrerer Kurven verschiedenartig beaohleu- |
| nigt und damit Über die Länge der Rennbahn so gefuhrt wer- |
| den, daß sie trotz gleiohzeitigem Start unbeeinflußt von |
| irgendeiner äußeren Einwirkung duroh die Spieler zu ver- |
| ßohiedenen leiten das Ende der Fahrbahn (das Ziel) errei- |
| chen. |
| Gemäß der Neuerung besitzt das Spiel eine abfallende, vor- |
| zugsweisekurvenreiche Spielzeugfahrbahn, deren Kurven nah |
außen überhöht sind. und mehrere darauf rollende Spielfahrzeuge wie Rennautos, deren
die Fahrbahn berührende und frei laufende Rollkugeln oder der den Schwerpunkt des
Spielfahrzeuges in dessen Längsachse und in seinem Vorderteil bilden.
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Die Wagen können sich infolge ihres nicht starr geführten Laufes an
jedem Punkt der Bahn bewegen, die über ihre gesamte
Länge so breit
ist, daß mindestens zwei Fahrzeuge nebeneinander rollen können und somit Gelegenheit
zum Überholen haben.
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Die Kurven sind dabei so überhöht, daß diese Fahrzeuge beim. freien
Durchfahren der Kurven die Kurvenränder zweckmäßig nicht berühren. Das Maß der Überhöhung
gibt auch den aus der Kurve ausfahrenden Wagen jeweils die Richtung für die anschließende
Gerade, so daß auch auf den geraden Strecken die Ränder zweckmäßig nicht berührt
werden. Dazu kann der äußere Kurvenrand stärker gewölbt sein als der mittlere Teil
der Fahrbahn. Sei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Fahrbahn sind die Kurven
breiter gehalten als die geradlinigen Fahrbahnabschnitte; die innere und/oder äußere
Seite der Fahrbahn läßt sich durch eine senkrecht oder schräg stehende, mehr oder
weniger hohe Wandung begrenzen.
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Die Fahrbahn ist vorzugsweise mindestens bis zur ersten Kurve breiter
als die Gesamtbreite. der nebeneinandergestarteten Spielfahrzeuge.
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Das Fahrzeug wird mindestens mit einer freilaufenden Rollkugel versehen,
die in einem Gehäuse, Gitter o. dgl. unter dem Fahrzeug angeordnet sein kann, dessen
untere Öffnung zum Durchtritt eines die Fahrbahn berührenden Kugelteiles einen kleineren
Durchmesser hat, als der größte Durchmesser der Kugel ist. Anstelle einer freilaufenden
Kugel kann man in dem Vorderteil des Fahrzeuges auch ein Rad anordnen, das freilaufend
eine Kreisbewegung ausführen kann.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen, Abb. 1 eine Draufsicht auf eine mit vier Kurven versehene Fahrbahn, Abb.
2 einen senkrechten Längsschnitt durch dieselbe Fahrbahn, entsprechend der Schnittlinie
Au Abb. 3 eine Seitenansicht eines Rennautos mit im Vorderteil angeordneter Rollkugel,
Abb.
4 eine Ansicht von unten desselben Rennautos und Abb. 5 einen Querschnitt durch
das die freilaufende Kugel haltende Gehäuse unterhalb des Rennautos.
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Die in den 1 und 2 dargestellte Fahrbahn 10 fällt von ihrem Beginn
(oben links) bis zu ihrem Ende (unten rechts) langsam ab ; sie weist zwar kurze
ansteigende Abschnitte auf ; vorzugsweise in den Kurven, die jedoch nicht so stark
ansteigen, daß dadurch die gestarteten und abrollenden Fahrzeuge von selbst stillstehen*
Der Beginn der Fahrbahn ist breiter gehalten, als die Breite der nebeneinandergestellten
Fahrzeuge beträgt. In der ersten Kurve verbreitert sich die Fahrbahn, um dann bis
zum Ziel, vorzugsweise zunächst in den geraden Abschnitten ; schmaler zu werden.
Der äußere und innere Rand der Fahrbahn 10 wird durch eine verhältnismäßig niedrige
senkrechte Wand 11 gebildet, die ein seitliches Abstürzen der Wagen verhindern soll.
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Die auf dieser Fahrbahn zum Start aufgestellten und zunächst gemeinsam
abrollenden Fahrzeuge weisen die folgenden Merkmale
In dem vorderen Teil des Fahrzeuges 12, und zwar in Rahe der als Attrappe ausgebildeten
Räder, ist ein rechteckiges Gehäuse 13 befestigte das. auf seiner Unterseite mit
einer kreisrunden Öffnung 14 versehen ist. In diesem Gehäuse 13 ruht frei beweglich
eine Kugel 15, deren unterer Teil aus der Öffnung 14 herausragt und die Fahrbahn
berührt. Auf dieser Kugel 15 ruht der Vorderteil des Fahrzeuges 12 ; sie ist vorzugsweise
massiv aus Stahl o. dgl. hergestellt.
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Auf Grund ihres gegenüber demjenigen des Fahrzeuges verhältnismäßig
hohen Gewichtes verlagert sie den Fahrzeug-Schwerpunkt weit nach vorne und bildet
vorzugsweise den Schwerpunkt des Fahrzeuges selbst, in der Weise, daß dieses durch
die Kugel gelenkt wird. Die Räder-Attrappen vorn berühren die Fahrbahn nicht, sondern
stehen etwas höher als der untere Punkt der Kugel.
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Vorzugsweise haben sämtliche gleichzeitig auf der Fahrbahn abrollenden
Fahrzeuge das gleiche Gewicht und die gleiche Art der Rollvorrichtung. Sie bekommen
daher nach ihrem Start zunächst die gleiche Beschleunigung, werden jedoch insbesondere
in den Kurven, verschieden geführt, wobei sie sich gegenseitig noch behindern kennen.
Ohne äußere Beeinflussung rollen die Fahrzeuge somit auf der Fahrbahn mit abwechselnden
Geschwindigkeiten ab und erreichen auch das Ziel zu verschiedenen Zeiten.
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Auf der vorbeschriebenen Fahrbahn mit den erläuterten Fahr-
| zeugen kann beispielsweise folgendes Spiel ausgetragen wer- |
| dem |
| Zwei oder mehr Teilnehmer bekommen je einen der sich durch |
| Farbe, Form oder Nummer unterscheidenden Renn-oder Sport- |
wagen zugewiesen. Die Wagen werden am Start in gleicher Höhe aufgestellt und durch
eine Startvorrichtung gleichzeitig zum Abrollen gebracht. Ohne daß jetzt noch von
den Mitspielern einen Einfluß auf das Geschehen genommen werden kann, durchrollen
die Wagen die Bahn. Obwohl die Anfangsgeschwindigkeit aller Wagen durch das gleiche
Gewicht gleich groß ist, werden die Geschwindigkeiten im verlaufe des Rannens dadurch
- unterschiedlich, daß die Wagen alle in anderer Weise die breit ausladenden und
überhöhten Kurven durchlaufen. Durch stets andere Zufälle hervorgerufene Behinderungen
der Vagen untereinander verteilen das Rennglück zudem in nie vorherzusehener Weise.
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Die Kurven zu diesem Rennapiel sind so breit und in ihrer Überhöhung
so ausgebildet, daß die Wagen bei maximaler als auch bei minimaler Geschwindigkeit
weder die äußeren noch die inneren Wandungen berühren.
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Als Startvorrichtung für zwei oder mehr Fahrzeuge kann ein Sperrbalken
angeordnet sein, der durch einen Knopf-oder Hebeldruck nach oben bewegt werden kann
oder durch einen Schlitz sich versenken läßt.
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Anstelle einer freilaufenden Kugel im Vorderteil des Fahrzeuges kann
man ein Rad derart drehbar lagern, daß es sich wie eine Kugel um 360° im Kreis drehen
kann.
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Das Spiel kann auch in der Weise durchgeführt werden, daß man jeweils
ein Fahrzeug auf der Fahrbahn abrollen läßt und die Zeit vom Start bis zum Ziel
mit einer Stoppuhr o.dgl. mißt. Bei diesem Spiel ist dann derjenige Sieger, dessen
Fahrzeug die kürzeste Zeit bis zum Ziel gebraucht hat.
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Die Linienführung der Bahn, sowie die Lagerung der Rollkugel 15 oder
des Rades ist nicht auf die vorbeschriebenen Beispiele beschränkte Bei der zweckmäßigste
Ausführungsform befindet sich der Kugelmittelpunkt oder die Drehachse des Rades
in der Längsachse des Fahrzeuges.
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Die zur Führung des Fahrzeuges o. dgl. dienende Rollkugel läßt sich
auch als Hohlkugel ausbilden, wobei dann ein Material mit verhältnismäßig hohem
spezifischem Gewicht zu wählen ist.