DE174433C - - Google Patents
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- DE174433C DE174433C DENDAT174433D DE174433DA DE174433C DE 174433 C DE174433 C DE 174433C DE NDAT174433 D DENDAT174433 D DE NDAT174433D DE 174433D A DE174433D A DE 174433DA DE 174433 C DE174433 C DE 174433C
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 claims 1
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- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/20—Interlocking, locking, or latching mechanisms
- H01H9/26—Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
ti* ■■■·■*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei größeren Fernsprechschränken werden zur Einschaltung der Abfrage- und der Anrufvorrichtung
vorzugsweise fest in den Klappenschränken eingebaute Schalter verwendet, die als Druck- oder Kipptasten ausgebildet sind
und in Nebeneinanderschaltung liegen. Derartige Schalter finden besonders bei Klappenschränken
mit Schlußklappen Anwendung. Falls bei dieser Anordnung sich ein Schalter
ίο in Arbeitsstellung befindet, kann gleichwohl
ein zweiter Schalter umgelegt werden, wodurch es ermöglicht wird, daß in eine bereits
bestehende Verbindung eingesprochen wird.
Die Schalter stehen ebenso wie die Schlußklappen im Zusammenhang mit den Stöpselpaaren. Ist durch ein Stöpselpaar eine Verbindung hergestellt, so ist bei zurückgestelltem Schalter die Schlußklappe eingeschaltet. Wird der Schalter nach vorn gestellt, so wird die Schlußklappe ausgeschaltet und an Stelle dieser der Sprechapparat eingeschaltet, damit die Zentrale mithören kann, ob noch gesprochen wird. Ebenso muß bei einem etwaigen Anrufen die Zentrale ihren zu der betreffenden Stöpselschnur gehörigen Schalter nach vorn stellen, um ihren Sprechapparat in Verbindung mit dem betreffenden Teilnehmer zu bringen.
Die Schalter stehen ebenso wie die Schlußklappen im Zusammenhang mit den Stöpselpaaren. Ist durch ein Stöpselpaar eine Verbindung hergestellt, so ist bei zurückgestelltem Schalter die Schlußklappe eingeschaltet. Wird der Schalter nach vorn gestellt, so wird die Schlußklappe ausgeschaltet und an Stelle dieser der Sprechapparat eingeschaltet, damit die Zentrale mithören kann, ob noch gesprochen wird. Ebenso muß bei einem etwaigen Anrufen die Zentrale ihren zu der betreffenden Stöpselschnur gehörigen Schalter nach vorn stellen, um ihren Sprechapparat in Verbindung mit dem betreffenden Teilnehmer zu bringen.
Es könnte nun z. B. der Fall eintreten,
daß Teilnehmer 1 mit Teilnehmer 16 unter
Benutzung des ersten Schnurpaares verbunden ist und die Zentrale sich zum Mithören durch
den ersten Schalter eingeschaltet hat. Die Zentrale vergißt nun, den Schalter wieder
zurückzustellen, so daß der Sprechapparat der Zentrale auf die Verbindung 1 bis 16 geschaltet
bleibt. Ruft nun der Teilnehmer 32 an, so verbindet sich die Zentrale durch einen Stöpsel des zweiten Schnurpaares mit
diesem Teilnehmer unter gleichzeitigem Einschalten des zweiten Schalters. In diesem
Falle sind selbstverständlich die Teilnehmer 1, 16 und 32 sowie der Sprechapparat der
Zentrale selbst miteinander verbunden und sprechen alle vier durcheinander.
Noch viel bemerklicher wird dieser Übelstand bei den sogenannten schnurlosen Zentralstationen.
Während in dem vorstehend be- ■ schriebenen Falle die Zentrale sich immer
nur auf einige Sekunden einzuschalten braucht und die Schalter daher mit einer Feder versehen
werden können, welche sie selbsttätig in ihre Ruhelage zurückbringt, ist dies bei
schnurlosen Zentralstationen ausgeschlossen, da hier die Schalter nicht dazu dienen, nur
einige Sekunden mitzuhören, sondern eine dauernde Gesprächsverbindung herzustellen.
Es leuchtet ohne weiteres ein, daß die Zentrale nach beendigtem Gespräch die Hebel
wieder in die Ruhelage zurückbringen muß, dies aber leicht vergessen kann und alsdann
eine doppelte oder mehrfache Verbindung eintreten könnte.
Es ist bereits versucht worden, diesen Übelstand durch Anbringung einer besonderen
Sperrvorrichtung zu beseitigen, die beim Umlegen eines Schalters in Wirkung tritt und
alsdann das Umlegen eines zweiten Schalters so lange verhindert, als der erste sich noch in
η i
Arbeitsstellung befindet. Die bekannten Sperrvorrichtungen zeigen indes eine unzuverlässige
Wirkungsweise, da bei denselben die Zurückführung des Sperrteiles durch Federkraft
erfolgt und deshalb ein Versagen nicht ausgeschlossen ist. Ferner sind sie nicht geeignet,
das gleichzeitige Umschalten von zwei oder mehreren Schaltern zu yerhindern, was
jedoch deshalb erwünscht ist, weil es dem den
ίο Klappenschrank Bedienenden durch gleich-zeitiges
Umlegen von zwei oder mehreren Schaltern noch ermöglicht wird, in eine durch den Klappenschrank hergestellte Verbindung
andere Teilnehmer, die an denselben Klappenschrank angeschlossen sind, unbefugt einhören
zu lassen.
Durch die Erfindung soll nun bei Klappenschränken mit fest eingebauten Schaltern erreicht
werden, daß zwei oder mehrere Schalter weder infolge von Unachtsamkeit nacheinander
noch absichtlich gleichzeitig umgelegt werden können. Zu diesem Zwecke sind quer zu der Bahn der Schalthebel verschiebbare
Sperrglieder angeordnet, deren Sperrflächen mit Sperrflächen der Schalthebel derart
zusammenwirken, daß beim Umlegen eines Schalthebels dessen Sperrflächen an den zugehörigen Sperrflächen der Sperrglieder
entlang gleiten, welch letztere hierbei in Sperrstellung für die übrigen Schalthebel gehalten
werden, so daß ein zweiter Schalthebel nicht umgelegt werden kann. Beim gleichzeitigen
Umlegen von zwei oder mehreren Schalthebeln wirken deren Sperrflächen einander entgegen, wodurch die Schalthebel sich gegenseitig
sperren. Bei der neuen Einrichtung ist die Anordnung von Federn zum Zurückführen
der Sperrteile in Anfangsstellung vermieden und dadurch die Gefahr des Versagens
tunlichst beseitigt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dargestellt.
Die Sperrglieder bestehen aus Walzen 1 mit kegelförmig verjüngten Enden 2 und sind
in Lagern 3 verschiebbar. Die Schalthebel 4 besitzen je eine Bohrung 5, deren Wandungen 6
kegelförmig entsprechend der Form der Enden 2 der Sperrglieder 1 gestaltet sind.
Jeder Schalthebel ist ferner mit zwei Ansätzen 7 versehen, deren Breite gleich der
Hubweite der Sperrglieder 1 ist.
Bei Ruhelage befinden .sich die Schalthebel 4 in der Stellung nach Fig. 1 und 2,
wobei die Sperrglieder 1 mittellinig zu den Bohrungen 5 der Schalthebel 4 liegen. Beim
Umlegen nur eines Schalthebels .(Fig. 5 und 6) trifft dessen Sperrfläche 6 gegen die Sperrflächen
2 der in seiner Bahn liegenden Sperrglieder ι und verschiebt die letzteren so weit,
daß der Ansatz 7 des Schalthebels zwischen den Sperrgliedern hindurchtreten kann. Hierdurch
werden sämtliche Sperrglieder in Sperrstellung für die Schalthebel gehalten. . Falls
gleichzeitig zwei oder mehr Schalthebel umgelegt werden (s. Fig. 3 und 4), wirken die
Sperrflächen der Schalthebel einander entgegen. Infolgedessen können die Sperrglieder
ι nicht so weit verschoben werden, daß der Ansatz 7 auch nur eines Schalthebeis
zwischen den Sperrgliedern hindurchtreten kann.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Einrichtung an Klappenschränken mit fest eingebauten Schaltern zur Verhinderung des gleichzeitigen Umlegens von zwei oder mehreren Schaltern, gekennzeichnet durch quer zu der Bahn der Schalthebel (4) verschiebbare Sperrglieder (1), deren Sperrflächen (2) mit Sperrflachen (6) der Schalthebel derart zusammenwirken, daß beim Umlegen eines Schalthebels (4) dessen Sperrflächen (6) an den zugehörigen Flächen (2) der Sperrglieder (1) entlang gleiten, wobei die letzteren in Sperrstellung für die übrigen Schalthebel gehalten werden und somit ein zweiter Schalthebel nicht umgelegt werden kann, .während beim gleichzeitigen Umlegen von zwei oder mehreren Schalthebeln deren Sperrflächen einander entgegenwirken und dadurch die Schalthebel sperren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174433C true DE174433C (de) |
Family
ID=439172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174433D Active DE174433C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174433C (de) |
-
0
- DE DENDAT174433D patent/DE174433C/de active Active
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