DE1743665U - Vorrichtung zum entfuehren von gummischlauchkabeln oder -leitungen in muffen und gehaeuse. - Google Patents
Vorrichtung zum entfuehren von gummischlauchkabeln oder -leitungen in muffen und gehaeuse.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
Landscapes
- Cable Accessories (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Einführen von Gummischlauchkabeln oder
führung wasserdicht ausgeführt und das Kabel oder die Leitung von Zug entlastet ist. Besondere Bedeutung besitzt diese- leitungen in Muffen und Gehäuse. -------------------------------------------------------- Bei der Einführung von Kabeln und Leitungen in Muffen und Gehäuse wird allgemein die Forderung gestellt, dass die Ein- sein müssen. Die im Bergbau verwendeten Kabel sind in der Regel Gummischlauchkabel d. h. Kabel mit gummi-isolierten, verseilten Adern und einer Umpressung aus Gummi, über die ein Gummischlauch als Mantel gepresst ist. Während die dichte Einführung eines solchen Kabels in Muffen und Gehäuse bei Verwendung einer Stopfbuchsenverschraubung im allgemeinen keine Schwierigkeiten bereitet, ist die bisher übliche Zugentlastung des Kabels mit Hilfe einer Klemmschelle nicht befriedigend.r Forderung bei Muffen und Gehäusen, die im Bergbau verwendet werden und deshalb auch explosions-und schlagwettersicher - Die Ilemmschelle hält zwar durch ihren starken radialen Druck die Adern gegen Längsverschiebungen fest, sodass die Aderklemmen in der Muffe oder im Gehäuse gegen Zugwirkungen geschützt sind, dagegen wirken sich aber Biege-und Torsionskräfte im Kabel gerade an den Klemmstellen auf die Adern aus. Infolgedessen treten hier häufig Aderbrüche auf, weil die Kabel im Bergbau häufig umgelegt werden und dabei einer rauhen Behandlung unterworfen sind.
- Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Klemmstelle der Adern beseitigt und die Zugentlastung nur durch Festklemmen des Kabelschlauchmantels bewerkstelligt wird. Die verseilten Adern können dann Biege-und Torsionskräfte ohne jede schädliche Wirkung in bekannter Reise aufnehmen und ausgleichen, während der Mantel bis zu seiner Zerreissgrenze alle Zugbeanspruchungen des Kabels aufnimmt, was praktisch vollständig ausreicht. Im Bereich der elastischen Dehnung des Kabelmantels wird die auf die Adern wirkende Zugspannung einerseits durch Schlaglängenänderung der Adern, andererseits durch die Lose vor den Klemmen aufgenommen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindunggedankens, und zwar ist in Fig. l die Kabeleinführung nach der Erfindung in ein Gehäuse im Schnitt und in Fig. 2 in Aufsicht dargestellt.
- Das Gehäuse 1 ist an der Kabeleinführungsstelle in bekannter Weise stopfbuchsenartig ausgebildet, wobei die Ringmutter 2 der Stopfbuchse wie üblich trompetenförmige Gestalt hat.
- Das Kabel 3 ist hinter der Einführung in üblicher Weise abgesetzt und den einzelnen Adern 4 vor ihren Klemmen genügend Lose gegeben. Mit 5 ist die Gummiisolation der Adern, mit 6 die ebenfalls aus Gummi bestehende gemeinsame Umpressung der Adern, zusammen Kabelseele genannt, und mit 7 der Gummischlauchmantel bezeichnet. Unter das Ende des Schlauchmantels ist ein im Querschnitt kreisrunder oder profilierter Spreizring 8 aus Metall und zu seinen beiden Seiten, aber auf der Aussenseite des Mantels, je ein konischer Ring 9 und 10 geschoben. Gegen den Ring 10 drückt die Ringmutter 2, während der Ring 9 an dem Gehäuse anliegt. Wird die Ringmutter festgezogen, so ist durch diese Anordnung der Schlauchmantel festgelegt, während die Adern von jedem Querdruck freibleiben. 11 ist ein bekannter Verdrehungsschutz, der mit einer Nase auf dem Gehäuse 1 aufliegt und durch die Dreikantschraube 12 mit der Ringmutter 2 verbunden ist.
- Beim Zusammenbau der Kabeleinführung wird zuerst der Ring 10 auf den abgesetzten Schlauchmantel aufgeschoben, dann der Spreizring 8 zwischen den Schlauchmantel und die Kabelseele eingeführt und schliesslich der Ring 9 aufgesetzt. Das so vorbereitete Kabelende wird dann in die Stopfbuchse eingeschoben
und die Stopfbuchsen-Ringmutter 2 eingeschraubt. ' ======-========
Claims (1)
-
bung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem abgesetzten Ende des Gummischlauchmantels und der Kabelseele ein Spreizring eingeführt und beiderseits des Spreizringes auf den Schlauchmantel je ein konischer Ring aufgesetzt ist, von denen der eine am Gehäuse, der andere an der Ringmutter der Stopfbuchse anliegt.Vorrichtung zum Einführen von Gummischlauchkabeln oder-leitun- gen in Muffen und Gehäuse mittels einer Stopfbuchsenverschrau-
Priority Applications (1)
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| DE1955SC015908 DE1743665U (de) | 1955-09-17 | 1955-09-17 | Vorrichtung zum entfuehren von gummischlauchkabeln oder -leitungen in muffen und gehaeuse. |
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Publications (1)
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| DE1743665U true DE1743665U (de) | 1957-04-25 |
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|---|---|---|---|
| DE1955SC015908 Expired DE1743665U (de) | 1955-09-17 | 1955-09-17 | Vorrichtung zum entfuehren von gummischlauchkabeln oder -leitungen in muffen und gehaeuse. |
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- 1955-09-17 DE DE1955SC015908 patent/DE1743665U/de not_active Expired
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