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DE1741608U - Ueberzug fuer formveraenderliche schneiderbuesten. - Google Patents

Ueberzug fuer formveraenderliche schneiderbuesten.

Info

Publication number
DE1741608U
DE1741608U DEP10894U DEP0010894U DE1741608U DE 1741608 U DE1741608 U DE 1741608U DE P10894 U DEP10894 U DE P10894U DE P0010894 U DEP0010894 U DE P0010894U DE 1741608 U DE1741608 U DE 1741608U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
coating
covering
bust
tailor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10894U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PLASTIFORM SCHNEIDERGERAETE G
Original Assignee
PLASTIFORM SCHNEIDERGERAETE G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PLASTIFORM SCHNEIDERGERAETE G filed Critical PLASTIFORM SCHNEIDERGERAETE G
Priority to DEP10894U priority Critical patent/DE1741608U/de
Publication of DE1741608U publication Critical patent/DE1741608U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/12Component parts
    • A41C3/122Stay means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/0007Brassieres with stay means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description

  • Überzugfür formveränderliche Schneiderbüsten Es sind formveränderliche Schneiderbüsten bekannt.
  • Solche Schneiderbüsten dienen dazu, durch entsprechende Verformung den Maßen und somit auch der Form derjenigen Personen angeglichen zu werden, für welche die mit Hilfe dieser Schneiderbüste zu fertigenden bzw. zu bearbeitenden Kleidungsstücke bestimmt sind.
  • Besonders geeignet für solche Zwecke sind formverhinderliche Schneiderbüsten, die aus einem Drahtgeflecht bestehen, wobei insbesondere die Querdrähte derart gewellt ausgebildet sind, daß diese Büste weitgehend in den Umfangsmaßen ihrer verschiedenen Partien variiert werden kann.
  • Bei solchen Schneiderbüsten werden bislang das zu fertigende Kleidungsstück bzw. dessen noch nicht endgültig miteinander verbundene Teilstücke unmittelbar auf die Schneiderbüste aufgelegt, und alsdann werden insbesondere durch Nadelheftung die einzelnen Teile in der richtigen Weise aneinander gefügt und später nach Abnahme von der Büste durch Nähte und dgl. miteinander endgültig verbunden.
  • Es hat sich gezeigt, daß dieses Verfahren Schwierigkeiten mit sich bringt. Eine dieser Schwierigkeiten ist ea, daß zwischen den Drähten, also im Bereiche der einzelnen Maschen der Büste Maschenlöcher entstehen, die ein Einfallen des Stoffes oder Tuches des Kleidungsstücke in diesen Bereichen nach sich ziehen, sodaß eine absolute Formtreue nicht immer gewahrt wird. Es lassen sich auch bei diesen bekannten Verfahren keine Nadeln in die Schneider büste selbst einstecken, was an sich erwünscht wäre, damit der Vorgang erleichtert wird.
  • Diese und andere Nachteile vermeidet die Neuerung durch einen Überzug für formverãnderliohe Schneiderbüsten, wobei dieser Überzug insbesondere nach der Breite, gegebenenfalls aber auch nach der Länge dehnbar ist und zwar
    vorzugsweise elastisch dehnbar. Ein soloher Überzug kann
    neuerungsgemäß aus geummidurchschossenem Gewebe, Gestrick, Gewirk oder dgl. bestehen.
  • Ferner kann ein solcher Überzug ein-oder mehrteilig, ferner mit Belag oder Unterlegung von Streifen oder Partien ausgestattet sein, die vorzugsweise aus einem mit Nadeln besteckbaren Material wie beispielsweise aus Schaumstoff bestehen. Insbesondere wird man solche flachen Schaumstoff-Streifen oder-Partien, geteilt oder ungeteilt, in den Bereichen des Überzuges vorsehen, in denen sich auf dem herzustellenden Kleidungsstück die meisten Nähte oder dgl. befinden.
  • Die Vorteile, die durch die Neuerung erzielt werden, liegen in erleichtertem und besserem Abstecken, in weicherem Arbeiten, in einem verminderten Einfallen von Partien der Kleidungsstücke in Maschenlöoher, ferner in der Schonung der Kleidungsstücke, schließlich auch in der Möglichkeit, feinere Kleidungsstücke als bislang auf Drahtbüsten zu bearbeiten. Der Schneider kann bei einer mit solchem Überzug versehenen Büste"auf Fleisch"arbeiten, was die Herstellung erleichtert und das Endprodukt verbessert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist auf der Zeichnung dargestellt ; es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht des mit (aufgebrochenem) Bezug versehenen Büatenkorpers, Fig. 2 eine Ansicht von vorn eines mit Belagstreifen versehenen Überzugs, Fig. 3 eine Ansicht entsprechend der Fig. 2, jedoch von hinten gesehen.
  • Gemäß Fig. 1 besteht in an sich bekannter Weise die Drahtbüste aus Längsdrähten 1 und gewellten Querdrähten 2, wobei diese Bürste zweiteilig und z. B. durch Knopf-oder Druckknopfverschluß 3 zusammengesetzt sein kann.
  • Eine solche Büste 1,2,3 ist also insbesondere nach der Breite hin weitgehend beliebig verformbar.
  • Neuerungsgemäß wird eine solche Drahtbüste 1,2,3 mit einem Überzug versehen. Dieser Überzug 4 kann etwa sackartig gestaltet sein ; der Überzug kann Armlöcher 5 und ein Halsloch 6 besitzen. Der Überzug 4 ist beispielsweise aus einem gummidurchschossenen Gewebe mehrteilig, gegebenenfalls mittels Knöpfen oder Reißverschlüssen zusammensetzbar, vorzugsweise aber einteilig ausgebildet.
  • Dank seiner Schmiegsamkeit paßt sich der Überzug 4 jeder vorgewählten Form der Drahtbüste 1, 2, 3 an, sodaß für die verschiedensten Formen jeweils nur ein einziger Überzug notwendig ist. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß das Material des Überzugs 4 Gummischüsse besitzt ; gefordert wird aber eine Nachgiebigkeit und insbesondere eine elastische Nachgiebigkeit bzw. Dehnbarkeit in ausreichen-
    denGrenzen.
    Wie Fig. 2 und 3 zeigen, können bestimmte Partien
    des Überzugs belegt oder gegebenenfalls auch unterlegt
    sein mit flachen Stücken, die aus Schaumstoff bestehen, gegebenenfalls aber auch aus einem anderen Werkstoff, der mit Nadeln besteckbar ist. Im Beispiel der Fig. 2 und 3 sind von oben nach unten laufende Streifen 7 auf dem Überzug befestigt, beispielsweise festgeklebt oder auch angenäht. wobei es vorteilhaft ist, diese Streifen 7 in Einzelstücke 7'zu unterteilen, da dies der besseren Verformbarkeit des Überzugs zugute kommt.
  • In Fig. 2 und 3 ist gestrichelt das auf der mit Überzug 4 versehenen Schneiderbüate 1,2, 3 zu bearbeitende
    ns
    Kleidungsstück 8 angedeutet, das also in s einen eelnen
    Teilen auf den Überzug 4 außen aufgelegt wird.
  • Gegebenenfalls kann der Überzug 4 ein relativ dickes Gewebe oder dgl. sein ; im allgemeinen wird allerdings ein dehnbares Gewebe von an sich bekannter Art, das nicht besonders dick ist, den Anforderungen genügen.

Claims (9)

  1. Schutzansprüohe 1. Überzug für eine formveränderliche Schneiderbüste, insbesondere für eine Drahtmaschenbüste, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Überzung aus einem nach Breite und/oder Lange dehnbaren und zwar vorzugsweise elastisch dehnbaren Stoff, z. B. Textilgewebe,-gestrick,-gewirk oder dgl. besteht.
  2. 2. Überzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t , daß der Überzug aus einem gummidurchschossenen Gewebe oder dgl. besteht.
  3. 3. Überzug nach Anspruch 1 bzw. nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug sackartig geformt ist, wobei Hals-und/oder Armlöcher vorgesehen sein können.
  4. 4. Überzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und ff., dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Überzug z. B. mittels Knöpfen oder Reißverschlusses verbindbare Trennkanten bzw. Teilstücke besitzt.
  5. 5. Überzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Überzug einteilig ist.
  6. 6. Überzug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und ff., dadurch g e k e n nz e ich n e t, daß er, vorzugsweise partiell, mit Belag aus Schaumstoff oder anderem mit Nadeln besteckbarem Werkstoff belegt oder unterlegt ist.
  7. 7. Überzug nach Anspruch 6, dadurch g e k e n nzeichnet,. daß der Belag band-bzw. streifenförmig gestaltet ist, gegebenenfalls mit mehrfacher Unterteilung.
  8. 8. Überzug nach Anspruch 6 und gegebenenfalls nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag im wesentlichen an denjenigen Stellen oder Partien des Überzugs angeordnet ist, die den Nähte tragenden Bereichen des auf die Büste aufzulegenden Kleidungsstückes entsprechen.
  9. 9. Überzug, im wesentlichen wie dargestellt und beschrieben.
DEP10894U 1956-12-19 1956-12-19 Ueberzug fuer formveraenderliche schneiderbuesten. Expired DE1741608U (de)

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Publications (1)

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