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DE1740301U - Blendschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Blendschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
DE1740301U
DE1740301U DE1956T0007694 DET0007694U DE1740301U DE 1740301 U DE1740301 U DE 1740301U DE 1956T0007694 DE1956T0007694 DE 1956T0007694 DE T0007694 U DET0007694 U DE T0007694U DE 1740301 U DE1740301 U DE 1740301U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glare device
glare
windshield
attached
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956T0007694
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Teigelkaemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1956T0007694 priority Critical patent/DE1740301U/de
Publication of DE1740301U publication Critical patent/DE1740301U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Blendsohutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge
    Es sind Blendschutzvorrichtungen für Kraftfahrzeuge bekannt, die aus einer im Fahrzeuginnenraum oberhalb der Windschutzscheibe befestigten, in deren Sichtfeld herabklappbaren, im wesentlichen rechteckförmigen Blende bestehen. Die Blende selbst ist zumeist aus undurchsichtigem Werkstoff oder auch aus gedunkelten, durchsichtigen Glas- oder Kunststoff hergestellt.
  • Sowohl die beschriebenen Blendsohutzvorrichtungen für Kraftfahrzeuge als auch andere, die von außen dachartig vorstehend über der Windschutzscheibe befestigt sind, eignen sich mehr oder weniger gut als Blendschutz gegen unmittelbare oder reflektierte Sonnenstrahlen, nicht dagegen als Blendschutz gegen Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge bei Nachtfahrt.
  • Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Blendschutzvorrichtung so auszubilden, daß sie insbesondere gegen das Soheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge hinreichenden schütz bietet.
    - t"
    Die Neuerung betrifft eine Blendschutzvorrichtung.'tmit
    einer in das Sichtfeld der Windschutzscheibe heräbklapp-
    baren Blende und besteht darin, daß die Blende mehrteilig, vorzugsweise aus einem oberen rechteckigen Teil und einem unteren vorzugsweise kleinerem Teil gebildet ist, und die Teile gelenkig miteinander verbunden sowie verstellbar oberhalb der Windschutzscheibe befestigt sind. Der untere Blendenteil kann in an sich bekannter Weise aus durchsichtigern Werkstoff, z. B. Glas oder Kunststoff ausgeführt sein, bezüglich der geometrischen Gestalt kann eine der Seitenkanten läger, vorzugsweise beachtlich länger als die anders ausgebildet sein, und zwar so, daß die Blende das Blickfet im wesentlichen dreieckförmig begrenzt. Zumeist wird man die untere Spitze des Dreiecks abschneiden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß bei Fahrzeugen, die für Rechtsver-. kehr eingerichtet sind, die in Fahrtrichtung linke Seitenkante der Blende länger als die rechte ausgebildet ist, so daß das Blickfeld des Fahrers zur linken Seite hin durch die herabklappte Blende gedunkelt und dadurch gegen Einfallen des Soheinwerferlichtes abgesichert ist. Bei Fahrzeugen, die für Linksverkehr eingerichtet sind, wird an die Anordnung umgekehrt treffen. Die Verbindungslinie von der längeren Seitenkante zu der kürzeren hin, kann in beliebiger Weise ausgeführt @ein, z. B. auch mehr oder weniger gebogen, so daß die Blendvorrichtung selbst gegebenenfalls auch sichelartigen Charakter oder sichelartige Begrenzung haben kann. Man kann im unteren Rand auch stufenförmige Ausnehmungen vorsehen vorsehen. Es ist aber auch möglich, sie streng dreieokförmig oder auch trapezförmig auszubilden oder eine der Dreieckspitzen abzuschrägen oder abzurunden. Die Größe des Blendschutzdreisckes sowie die Höhe seiner Befestigung an der Windschutzscheibe kann der Größe des Fahrers angepasst werden. Unter Ausnutzung bekannter Blenden empfiehlt die Erfindung, den unteren, z. B. dreieckförmigen Blendenteil an der bekannten abklappbaren Blende anzubringen und letztere dadurch mehrteilig auszubilden. Es ist möglich, die mehrteilige Blendenausbildung nach der Neuerung durch Herab-
    klappen des oberen rechteckigen Teils, de : c etwa
    den Üblichen Blendschutzblenden in Kraftfahrzeugen
    entspricht, und anschließendem Herabklappen des drei eckförmigen Teils aus durchsichtigen, gedunkelten Werkstoff die Blendschutzvorriohtung so einzustellen, daß sie unabhängig von der Größe des Fahrers mit Sicherheit das Licht entgegenkommender Fahrzeuge gegen den Fahrer abschirmt. Im allgemeinen reicht es aus, die Blendschutzvorrichtung zweitiligg wie beschrieben ans einem Rechteokteil und einem Dreieckteil auszubilden, wobei es lediglich erforderlich ist, den unteren dreieckförmigen Teil aus durchsichtigem Werkstoff herzustellen. Es ist daher möglich, und darin wird eine besondere Neuerung gesehen, die Blendenrückseite des undurchsichtigen Blendenteils für andere Zwecke zu verwenden, wie vorzugsweise als Tragplätte für Gebrauchsgegenstände, z. B. Tasche, Brillenetui für eine weitere Blendschutzbrille, Schreibblock mit Bleistift usw. auszubilden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform bildet einerseits diese Blende, andererseits ein aufgesetztes Teilstück eine Lederfalttasche, welche die gesamte Breite des rechteckigen Teils der Blende einnimmt, und ist auf der Frontseite der Tasche noch ein Brillenetui sowie ein Schreibblock befestigt.
  • Man kann diesen nicht notwendig durchsichtigen Teil der erfindungsgemäßen Blendschutzvorrichtung auch so ausbilden, daß er auf der üblicherweise in Kraftfahrzeugen angebrachten rechteckigen, abklappbaren Blende anklemmbar ist, wodurch es auf einfachste Weise möglich ist, die erfindungsgemäße Blendschutzvorriohtung in Kraft@ahrzeuge einzubauen.
  • Die durch die Neuerung erreichten Vorteile zeigen sich insbesonders bei der mehrteiligen Ausführung der erfindunsgemäßen Blendsohutzvorrichtung, weil es mit dieser ohne Schwierigkeiten und unabhängig von der Größe des Fahrers möglich ist, die Blendsohu. tzvorrichtung so einzustellen, daß das Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge den Fahrer nicht mehr blende, Es ist dabei auch erreichbar, die Einstellung der Straßenbreite und damit den Einfallswinkel des Scheinwerfers entgegenkommender Fahrzeuge anzupassen.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein AusfUhrungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Die Figur zeigt in perspektivischer Ansicht die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges mit der eingebauten Blendschutzvorrichtung nach der Neuerung.
  • Oberhalb d-er Windschutzscheibe 1 des Kraftfahrzeuges ist eine Blende 2 angebracht, die um ein Drehgelenk 3 schwenkbar und in den Sichtbereich der Windschutzscheibe 1 hereinklappbar ist. Diese Blende 2 besteht, wie bei Kraftfahrzeugen üblich, aus undurchsichtigem Werkstoff und hat im wesentlichen rechteckige Gestalt.
  • Auf diese bei Kraftfahrzeugen üblicherweise angebrachten Blende 2 aufgeklemmt durch Klammern 13 ist eine Blend-Schutzvorrichtung nach der Neuerung, die aus einem im wesentlichen rechteckigen Oberteil 4 besteht, das in etwa die Breite der erstgenannten Blende 2 aufweist und an dem mit Gelenk 11 ein im wesentlichen dreieckförmiges herabklappbares Blendenteil 5 befestigt ist, welches aus durchsichtigen, aber gedunkeltem Werkstoff, beispielsweise Glas oder entsprechenden Kunststoff besteht. Diese Blende 5 kann auch unmittelbar an der oberen Blende 2 angebracht oder unter Verzicht auf eine mehrteilige Ausbildung selbst schwenkbar und in den Sichtbereich der Windschutzscheibe 1 herabklappbar oberhalb der Windschutzscheibe 1 befestigt sein.
  • Die Oberseite des rechteckigen Teils 4 der erfindungsgemäßen Blendsohutzvorriohtung ist als Tragplatte für verschiedene Gebrauchsgegenstände ausgebildet und zwar in der Abbildung so, daß einerseits die
    Rückseite eine durch einen Reißverschluß 12 verschließ-
    bare Tasche 6 trägt, auf der ein Brillenetui 7 mit Blendsohutsbrille 8 befestigt ist. Rechts daneben befindet sich ein Schreibblock 9 mit Blei. stift 10, der für Notizen des Fahrers bestimmt ist. Durch die mehrteilige und um mehrere Gelenkachsen 3, 11 herabklappbare Ausbildung ist die erfindungsgemäße Blendschutzvorrichtung beliebig einstellbar und dadnnch in verschludensten Verhältnissen bei entgegenkommenden Fahrzeugen sowie den verschiedensten Größen des Kraftfahrzeugführers anpassbar.

Claims (6)

  1. Sohut z ans p r ü c h e 1. Blendschutzvorrichtung mit einer in das Sichtfeld der Windschutzscheibe herabklappbaren Blende, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (4,5) mehrteilig, vorzugsweise aus einem oberen rechteckigen Teil (4) und einem unteren vorzugsweise kleinerem Teil (5) gebildet ist, und die Teile (4,5) gelenkig miteinander verbunden sowie verstellbar oberhalb der Windschutzscheibe (1) befestigt sind.
  2. 2. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (5) in an sich bekannter Weise, aus durchsichtigem Werkstoff, z. B. Glas oder Kunststoff, besteht und eine der Seitenkanten länger als die andere so ausgebildet ist, daß die Blende (5) das Blickfeld im wesentlichen dreieckförmig begrenzt.
  3. 3. Blendschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurcl gekennzeichnet, daß eine Spitze des dreieckförmigen Blendenteils abgeschrägt oder abgeschnitten ist und die so gebildete Begrenzung stufenförmige Ausnehmungen aufweist.
  4. 4. Blendschutzvorrichtung nach den Ansprüchail bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich das untere Teilstück (5) durchsichtig, wenn auch gedunkelt ausgebildet ist
  5. 5. Blendschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, Und unabhängig davon, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenruokseite des undurchsichtigen Blendenteils (4) als Tragplatte für Gebrauchsegenstände, z. B. Basche (6), Brillenetui (7), Schreibblock (9) und Bleistift (10) ausgebildet ist.
  6. 6. Blendschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rückseite des undurchsichtigen Teils (4) der Blende eine Ledertasche (6) aufgesetzt und letztere durch einen Reißverschluß (12) verschlossen sowie auf der Tasohenfront ein Brillenetui (7) und ein Schreibblock (9) befestigt sind und der Blendenteil mit KLammern (13) zum Anklammern an übliche Eraftfahrzeugblenden (2) ausgerastet ist.
DE1956T0007694 1956-12-07 1956-12-07 Blendschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1740301U (de)

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DE1956T0007694 DE1740301U (de) 1956-12-07 1956-12-07 Blendschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuge.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1740301U true DE1740301U (de) 1957-02-21

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956T0007694 Expired DE1740301U (de) 1956-12-07 1956-12-07 Blendschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuge.

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