DE1639589B1 - Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ElektrolytkondensatorenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G9/00—Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
- H01G9/004—Details
- H01G9/008—Terminals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft die Herstellung von Elektrolytkondensatoren.
- Bei der Verwendung von Kathodenfolien und Anodenfolien für Elektrolytkondensatoren werden unformierte Aluminiumfolienabschnitte, sogenannte Kontaktfähnchen angenietet oder angeschweißt. Bekannt sind hierfür zwei Verfahren.
- Bei dem einen Verfahren werden die Kontaktfähnchen vor dem Wickeln zu Kondensatoren an auf Länge vorgeschnittene Kathoden- oder Anodenfolien befestigt (USA: Patentschrift 2 297 608, deutsche Auslegeschriften 1011080 und 1031890). Derart vorgeschnittene Metallfolien lassen sich auf der Wickelmaschine nur bis zu einer Länge von einigen Zentimetern ohne seitlichen Verlauf in einen Wickel einwickeln. Außerdem erlaubt dieses Arbeitsverfahren vorzugsweise bei größeren Bandlängen keine Systematisierung oder Automatisierung des Wickelvorganges.
- Es ist fernerhin bekannt, die Kontaktfähnchen an die Metallfolien während des Wickelvorganges an die von einer Vorratsrolle ablaufende Kathoden- oder Anodenfolie anzuschweißen bzw. anzunieten. Diese Methode ist einerseits vorteilhaft wegen der Führung der Folie durch die Vorratsrolle und die kontinuierliche Arbeitsweise, andererseits jedoch zeitraubend, weil das Zuführen, Abschneiden, Nieten bzw. Schweißen der Anschlußelektroden naturgemäß die Stillstandszeiten der Wickelmaschine verlängert. Ferner ist dieses Verfahren unwirtschaftlich, weil die Schweiß- oder Nietmaschinen unter Berücksichtigung der schwierigen Aufgabe, bei Elektrolytkondensatoren sichere Kontaktverbindungen herzustellen, sehr aufwendig und daher teuer sind und ihre Ausnutzung im an die Wickelmaschine angebauten Zustand nur unvollkommen ist; denn die Zeitdauer des Wickelvorganges ist wesentlich größer als die Arbeitsgeschwindigkeit der Schweißmaschine.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorteile der Benutzung von Vorratsrollen mit den Vorteilen der, gerade bei Elektrolytkondensatoren besonders wichtigen, sicheren und fabrikationstechnisch günstig durchführbaren Kontaktierung außerhalb der Wickelmaschine und unbeeinflußt durch den Wickelvorgang zu kombinieren. Die Fachwelt glaubte, diese Aufgabe nicht lösen zu können (deutsche Auslegeschrift 1011 080). Es bestanden wesentlichen Hemmungen bzw. Vorurteile. Gemäß der Erfindung wird jedoch die gestellte Aufgabe gelöst, und zwar dadurch, daß auf einer Anoden- oder Kathodenfolie vor dem Wikkeln zu Kondensatoren mindestens einseitig überstehende Anschlußelektroden, beispielsweise durch Nieten oder Schweißen, in vorgegebenen, der Bandlänge des Kondensators entsprechenden Abständen befestigt werden, daß die Anoden- oder Kathodenfolie zu einer Vorratsrolle aufgewickelt und daß das Wickeln von Kondensatoren auf der Kondensatorwickehnaschine in an sich bekannter Weise mit mindestens einer Vorratsrolle mit vorher befestigten Anschlußelektroden in der Weise geschieht, daß die Anoden- oder Kathodenfolie jeweils auf Längen abgeteilt wird, die den Abständen der vorbefestigten Anschlußelektroden entsprechen.
- In der Zeichnung ist das Verfahren in vier Abbildungen veranschaulicht.
- In A b b. 1 wird ein Teil einer solchen Anoden-oder Kathodenfolie a mit den auf den vorgegebenen Abstand b angeschweißten oder angenieteten Anschlußelektroden c dargestellt. Der vorgegebene Abstand b richtet sich nach der gewünschten Bandlänge des herzustellenden Kondensators. Die Anoden- oder Kathodenfolie a mit den befestigten Anschlußelektroden c wird nun zu einer in A b b. 2 in Seitenansicht dargestellten Vorratsrolle d aufgewickelt. In A b b. 3 ist die Vorratsrolle d im Schnitt wiedergegeben. Die Vorratsrolle d der Anoden- oder Kathodenfolie a mit den befestigten Anschlußelektroden c wird in an sich bekannter Weise zum Wickeln von Kondensatoren verwendet (Ab b. 4), indem das Schneiden der Anoden- oder Kathodenfolie a auf Länge in gleichen Abständen erfolgt, wie die Anschlußelektroden c befestigt sind.
- Das Schneiden der Anoden- oder Kathodenfolie a kann von Hand oder automatisch vorgenommen werden. Im Falle des automatischen Schneidens besteht die Möglichkeit des selbsttätigen Abtastens der Abstände der Anschlußelektroden c mit an sich bekannten Einrichtungen. Es kann sowohl nur eine Vorratsrolle d der Anoden- oder Kathodenfolie als auch eine zweite Vorratsrolle e (A b b. 4) der Anoden-oder Kathodenfolie mit vorbefestigten Anschlußelektroden versehen sein. Die Vorratsrollen f, g bestehen beispielsweise aus Papier.
Claims (1)
- Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Anoden- oder Kathodenfolie vor dem Wickeln zu Kondensatoren mindestens einseitig überstehende Anschlußelektroden, beispielsweise durch Nieten oder Schweißen, in vorgegebenen, der Bandlänge des Kondensators entsprechenden Abständen befestigt werden, daß die Anoden- oder Kathodenfolie zu einer Vorratsrolle aufgewickelt und daß das Wickeln von Kondensatoren auf der Kondensatorwickelmaschine in an sich bekannter Weise mit mindestens einer Vorratsrolle mit vorher befestigten Anschlußelektroden in der Weise geschieht, daß die Anoden- oder Kathodenfolie jeweils auf Längen abgeteilt wird, die den Abständen der vorbefestigten Anschlußelektroden entsprechen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0030638 | 1961-08-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1639589B1 true DE1639589B1 (de) | 1969-11-13 |
Family
ID=7599561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611639589 Pending DE1639589B1 (de) | 1961-08-31 | 1961-08-31 | Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1639589B1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2297608A (en) * | 1938-03-03 | 1942-09-29 | Mallory & Co Inc P R | Dry electrolytic condenser |
| DE1011080B (de) * | 1952-10-30 | 1957-06-27 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von Wickelkleinkondensatoren |
| DE1031890B (de) * | 1952-10-17 | 1958-06-12 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung von Wickelkondensatoren mit schmalen Belegungen |
| DE1051981B (de) * | 1956-03-28 | 1959-03-05 | Siemens Ag | Verfahren zur Kontaktierung grosser Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren mit sehrduennen Belegungen |
| DE1816792U (de) * | 1960-05-17 | 1960-08-18 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Vorrichtung zum befestigen der stromzufuehrungen an den metallischen belagfolien bei der herstellung elektrischer wickelkondensatoren. |
-
1961
- 1961-08-31 DE DE19611639589 patent/DE1639589B1/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2297608A (en) * | 1938-03-03 | 1942-09-29 | Mallory & Co Inc P R | Dry electrolytic condenser |
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| DE1816792U (de) * | 1960-05-17 | 1960-08-18 | Felten & Guilleaume Carlswerk | Vorrichtung zum befestigen der stromzufuehrungen an den metallischen belagfolien bei der herstellung elektrischer wickelkondensatoren. |
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