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DE1639240A1 - Elektrisches Entladungsgefaess - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefaess

Info

Publication number
DE1639240A1
DE1639240A1 DE19681639240 DE1639240A DE1639240A1 DE 1639240 A1 DE1639240 A1 DE 1639240A1 DE 19681639240 DE19681639240 DE 19681639240 DE 1639240 A DE1639240 A DE 1639240A DE 1639240 A1 DE1639240 A1 DE 1639240A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
discharge vessel
electrical discharge
housing
anode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681639240
Other languages
English (en)
Inventor
Stephens Joe Fletcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1639240A1 publication Critical patent/DE1639240A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/46Leading-in conductors

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Lasers (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

Patentanwalt
Dr.-Ing. Wiilislm Beichel 540°
Fxankfuri/Main-1
Parksiraße 13
General Electric Company, Schenectady, N. Y., USA
Elektrisches Entladungsgefäß
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Entladungsgefäße mit einer verbesserten Elektrodenzuleitung, die in konstruktiver Hinsicht derart ausgebildet ist, daß sie sich besser zum Einschmelzen in einen isolierenden Teil des Gehäuses der Entladungsgefäße eignet.
In manchen Entladungsgefäßen sind sowohl durch die Bodenplatte als auch durch den gegenüberliegenden gewölbten Abschnitt des Gehäuses Elektrodenzuleitungen geführt. Bei derartigen Konstruktionen ist die in den gewölbten Abschnitt des Gehäuses eingeschmolzene Zuleitung häufig zylindrisch und kappenförmig ausgebildet und dient sowohl als Halterung für eine Elektrode im Bnt-.ladungsgefäß als auch als äußerer elektrischer Kontakt für diese Elektrode. Damit im Inneren des Entladungsgefäßes ein Vakuum aufrechterhalten werden kann, muß die Verbindung zwischen der Zuleitung und dem Gehäuse vakuumdicht sein. Viele derartiger Verbindungen sind außerordentlich empfindlich gegenüber übermäßigen Temperaturschwankungen und werden bei plötzlichen und kräftigen Temperaturänderungen oder plötzlicher oder kräftiger Wärmezufuhr zerstört.
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Bei den betrachteten Entladungsgefäßen wird die durch die beschriebene Zuleitung gehalterte Elektrode beispielsweise während der üblichen Entgasungs- und Evakuierungsschritte, die bei der Produktion zur Entfernung der im Elektrodenmaterial enthaltenen Gase dienen, relativ hohen Temperaturen unterworfen, Diese Erwärmung hat bisher häufig dazu geführt, daß auch die Zuleitung stark erwärmt wird, was zu einer übermäßigen Ausdehnung der Zuleitung an der (Sas-Metall-Verschmelzung führt und somit eine Zerstörung der Dichtungs- bzw. Verschmelzungsstelle zur Folge hat. . Versuche, dies zu vermeiden, haben zu Konstruktionen geführt, bei denen die Elektrode vom inneren Abschnitt der Zuleitung mittels leitender. Elemente von relativ geringem Querschnitt gestützt wird, wodurch der Wärmeleitungspfad von der Elektrode zu dem an der Dichtungsstelle befindlichen Teil der Zuleitung verringert werden sollte. Eine solche Konstruktion ist als Halterung für die Elektrode jedoch nicht genügend starr und fest. Zur Erhöhung der Steifigkeit hat man der Zuleitung z. B. einen zylindrischen Querschnitt gegeben. TJm hierbei den Wärmeleitungspfad zwischen der Elektrode und der Dichtungsstelle möglichst klein zu machen, hat man am Umfang der Zuleitung eine Anzahl von öffnungen angebracht, wie es beispielsweise in der US-Patentsohrift 3 080 498 beschrieben ist. Ein anderer Versuch, den Wärmeleitungspfad zwischen der Elektrode und der Dichtungsstelle möglichst klein zu machen, besteht gemäß der US-Patentschrift 2 931 935 darin, zwischen der Elektrode und der Dichtungßstelle eine Wärmeschranke vorzusehen. Das Anbringen von seitlichen öffnungen in den Zuleitungen bzw. von Wärmeschränken aus anderen Materialien verteuert und kompliziert jedoch die Her-
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stellung derartiger iüLeitungen beträchtlich.
.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Entladungsgefäß ait einer Elektrodenhalterung bzw. Elektrodenzuleitung zu schaffen, die die genannten Nachteile nicht aufweist.
Ausgehend von einem elektrischen Entladungsgefäß in dessen Gehäuse eine Elektrode durch eine zylindrische Zuleitung gestützt ist, besteht die Erfindung darin, daß die zylindrische Zuleitung einen geschlossenen Endabschnitt und einen offenen Endabschnitt mit beabstand*en, in Sichtung der Elektrode ragenden VorsprUngen aufweist, an denen die Elektrode befestigt ist.
Die Erfindung wird nun auch anhand der beiliegenden Abbildungen ausführlich beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung und den Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten oder Merkeale zur Lösung der Aufgabe in Sinne der Erfindung beitragen können und mit den Willen zur Patentierung in die Anmeldung aufgenomen wurden.
Die Fig. 1 zeigt schenjatisch ein elektrisches Entladungsgefäß nach einer bevorzugten Ausführungsfom der Erfindung.
Die KLg. 2 zeigt einen Ausschnitt der Fig. 1. Di· flg. 3 zeigt einen Schnitt durch die ?ig. 2. In der Hg c 1 ist als Auaführuiigabeispiel der Erfindung ein
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Gleichrichter dargestellt, der ein Gehäuse 1 aus Isoliermaterial oder Glas, eine zylindrische Anode 2 und eine innerhalb der Anode angeordnete Katode 3 enthält. Die Anode besitzt die Form eines umgekehrt aufgestellten Bechere mit flachem Boden, dessen offenes Ende nach unten ragt und die Katodenanordnung aufnimmt.
Die Katode 3 wird von einer Katodenabschirmung 4 getragen, die auf Zuleitungen 5 befestigt ist, die durch einen isolierenden Fuß 6 geführt und in diesen eingeschmolzen sind, welcher seinerseits in das untere Ende eines birnenförmigen Abschnitts des Gefäßes eingeschmolzen ist, der das Gehäuse vervollständigt. Der Fuß enthält zusätzlich ein Evakuierungsrohr 7, durch das das Gefäß evakuiert wird.
Die Anode 2 wird in Gehäuse 1 vom oberen, gewölbten Abschnitt 8 her durch eine dünnwandige, zylindrische Anodenzuleitung oder Endkappe 9 gehaltert, die durch einen Einschmelzring 10 im Gehäuse befestigt ist. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, besitzt die Anodenzuleitung 9 die Form eines umgekehrt aufgestellten Bechers, so daß sie einen verschlossenen äußeren Endabschnitt 11 aufweist. Unmittelbar neben dem Einschmelzring 10 im gewölbten Abschnitt θ des Gehäuses 1 kann die Anodenzuleitung 9 eine in ümfangsrichtung verlaufende Kerbe 12 aufweisen, ,die dazu dient, eine Zerstörung des Einscheelzringes 10 durch äußere Spannungen ' eu verhindern. Der verschlossene äußere Endabschnitt 11 der Zuleitung 9 oberhalb der Kerbe 12 bildet somit eine Endkappe des elektrischen EntladungsgefÄßes, eittels der die Anode 2 elektrisch angeschlossen werden kann.
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Der innere Endabschnitt 13 ist ein in Längsrichtung aylindrisches Bauteilt das in einer Anzahl von beabstandeten Vorsprüngen
14 endet, die vorzugsweise durch einen zaken- oder zinnenförmig ausgebildeten Endabschnitt gebildet sind, obwohl auch andere Formen möglich sind. Jeder der beabstandeten Vorsprünge 14 ist bei 15 durch Stoßschweissung an der Oberseite der Anode befestigt.
Vorzugsweise sind durch den zinnenformigen Endabschnitt drei Vorsprünge 14 ausgebildet, die voneinander um je 120 beabstandet sind, so daß für die Anode 2 ein Anschluß in Art eines Dreibeins entsteht. Die drei Vorsprünge 14 können leicht und starr an der Anode 2 befestigt werden, indem die Anode und die Zuleitung an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen und in Anlage gebracht werden, so daß in bekannter Weise Stoßschweißstellen
15 entstehen. Bei Verwendung von nur drei Vorsprüngen wird im wesentlichen vermieden, daß die längen der Vorsprünge innerhalb enger Toleranzen liegen müssen.
Wenn die Zuleitung in beschriebener Weise nur an den kleinen, beabstandeten ^unkten mit der Anode verbunden ist, dann ist der Wärmeleitungspfad zwischen beiden so klein, daß er praktisch vernachlässigbar ist, während gleichzeitig der mechanische und elektrische Kontakt zwischen diesen beiden Teilen leicht herstellbar ist und eine starre Konstruktion entsteht.
•in Umfangsriohtung
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1 .j Elektrisches Entladungsgefäß, in dessen Gehäuse eine Elektrode durch eine zylindrische Zuleitung gestützt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Zuleitung (9) einen geschlossenen EndabKchnitt (11) und einen offenen Endabschnitt (13) mit beabstandeten, in Richtung der Elektrode (2) ragenden Vorsprüngen (14) aufweist, an denen die Elektrode (2) befestigt ist.
  2. 2. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daii drei Vorsprünge (14) in Form eines Dreibeins vorgesehen sind und jeder Vorsprung durch Stoßschweißung (15) an der Elektrode (2) befestigt ist.
  3. 3· Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß die beabstandeten Vorsprünge durch eine zacken- oder zinnenförmige Ausbildung des offenen Endabschnitts der Zuleitung (9) gebildet sind und daß zwischen den Vorsprtingen halbkreisförmige Öffnungen vorgesehen sind.
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  4. 4. Elektrisches Entladungsgefäß nach einem der Ansprüche
    1-3, dadurch gekennzeichnet 9 daß die Elektrode U) eins Anode in Form eines umgekehrt aufgestellten Bechers ist, in dem eine mittels durch das gehäuse (1) ragenaen Zuleitungen (5) gestützte Katode O) aagsordnet
    009887/G3U·
    Leerseite
DE19681639240 1967-01-12 1968-01-10 Elektrisches Entladungsgefaess Pending DE1639240A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US60882567A 1967-01-12 1967-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1639240A1 true DE1639240A1 (de) 1971-02-11

Family

ID=24438176

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681639240 Pending DE1639240A1 (de) 1967-01-12 1968-01-10 Elektrisches Entladungsgefaess

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3444417A (de)
DE (1) DE1639240A1 (de)
FR (1) FR1551462A (de)
GB (1) GB1168010A (de)
NL (1) NL6800399A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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Family Cites Families (3)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1168010A (en) 1969-10-22
FR1551462A (de) 1968-12-27
US3444417A (en) 1969-05-13
NL6800399A (de) 1968-07-15

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