DE1639240A1 - Elektrisches Entladungsgefaess - Google Patents
Elektrisches EntladungsgefaessInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/46—Leading-in conductors
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
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Description
Patentanwalt
Fxankfuri/Main-1
Parksiraße 13
Parksiraße 13
General Electric Company, Schenectady, N. Y., USA
Elektrisches Entladungsgefäß
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Entladungsgefäße mit einer verbesserten Elektrodenzuleitung, die in konstruktiver
Hinsicht derart ausgebildet ist, daß sie sich besser zum Einschmelzen in einen isolierenden Teil des Gehäuses
der Entladungsgefäße eignet.
In manchen Entladungsgefäßen sind sowohl durch die Bodenplatte als auch durch den gegenüberliegenden gewölbten Abschnitt des
Gehäuses Elektrodenzuleitungen geführt. Bei derartigen Konstruktionen ist die in den gewölbten Abschnitt des Gehäuses eingeschmolzene
Zuleitung häufig zylindrisch und kappenförmig ausgebildet und dient sowohl als Halterung für eine Elektrode im Bnt-.ladungsgefäß
als auch als äußerer elektrischer Kontakt für diese Elektrode. Damit im Inneren des Entladungsgefäßes ein Vakuum
aufrechterhalten werden kann, muß die Verbindung zwischen der Zuleitung und dem Gehäuse vakuumdicht sein. Viele derartiger
Verbindungen sind außerordentlich empfindlich gegenüber übermäßigen
Temperaturschwankungen und werden bei plötzlichen und
kräftigen Temperaturänderungen oder plötzlicher oder kräftiger
Wärmezufuhr zerstört.
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Bei den betrachteten Entladungsgefäßen wird die durch die beschriebene Zuleitung gehalterte Elektrode beispielsweise
während der üblichen Entgasungs- und Evakuierungsschritte, die bei der Produktion zur Entfernung der im Elektrodenmaterial
enthaltenen Gase dienen, relativ hohen Temperaturen unterworfen, Diese Erwärmung hat bisher häufig dazu geführt, daß auch die
Zuleitung stark erwärmt wird, was zu einer übermäßigen Ausdehnung der Zuleitung an der (Sas-Metall-Verschmelzung führt und somit
eine Zerstörung der Dichtungs- bzw. Verschmelzungsstelle zur Folge hat. . Versuche, dies zu vermeiden, haben zu Konstruktionen
geführt, bei denen die Elektrode vom inneren Abschnitt der Zuleitung mittels leitender. Elemente von relativ geringem Querschnitt
gestützt wird, wodurch der Wärmeleitungspfad von der Elektrode zu dem an der Dichtungsstelle befindlichen Teil der
Zuleitung verringert werden sollte. Eine solche Konstruktion ist als Halterung für die Elektrode jedoch nicht genügend starr
und fest. Zur Erhöhung der Steifigkeit hat man der Zuleitung z. B. einen zylindrischen Querschnitt gegeben. TJm hierbei den
Wärmeleitungspfad zwischen der Elektrode und der Dichtungsstelle möglichst klein zu machen, hat man am Umfang der Zuleitung eine
Anzahl von öffnungen angebracht, wie es beispielsweise in der
US-Patentsohrift 3 080 498 beschrieben ist. Ein anderer Versuch, den Wärmeleitungspfad zwischen der Elektrode und der Dichtungsstelle möglichst klein zu machen, besteht gemäß der US-Patentschrift
2 931 935 darin, zwischen der Elektrode und der Dichtungßstelle eine Wärmeschranke vorzusehen. Das Anbringen von seitlichen
öffnungen in den Zuleitungen bzw. von Wärmeschränken aus
anderen Materialien verteuert und kompliziert jedoch die Her-
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stellung derartiger iüLeitungen beträchtlich.
.Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Entladungsgefäß ait einer Elektrodenhalterung bzw. Elektrodenzuleitung
zu schaffen, die die genannten Nachteile nicht aufweist.
Ausgehend von einem elektrischen Entladungsgefäß in dessen
Gehäuse eine Elektrode durch eine zylindrische Zuleitung gestützt ist, besteht die Erfindung darin, daß die zylindrische
Zuleitung einen geschlossenen Endabschnitt und einen offenen Endabschnitt mit beabstand*en, in Sichtung der Elektrode ragenden VorsprUngen aufweist, an denen die Elektrode befestigt ist.
Die Erfindung wird nun auch anhand der beiliegenden Abbildungen
ausführlich beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung und den Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten oder Merkeale zur
Lösung der Aufgabe in Sinne der Erfindung beitragen können und mit den Willen zur Patentierung in die Anmeldung aufgenomen
wurden.
Die Fig. 1 zeigt schenjatisch ein elektrisches Entladungsgefäß
nach einer bevorzugten Ausführungsfom der Erfindung.
~4~ 16392AÜ
Gleichrichter dargestellt, der ein Gehäuse 1 aus Isoliermaterial
oder Glas, eine zylindrische Anode 2 und eine innerhalb der Anode angeordnete Katode 3 enthält. Die Anode besitzt die Form
eines umgekehrt aufgestellten Bechere mit flachem Boden, dessen offenes Ende nach unten ragt und die Katodenanordnung aufnimmt.
Die Katode 3 wird von einer Katodenabschirmung 4 getragen, die auf Zuleitungen 5 befestigt ist, die durch einen isolierenden
Fuß 6 geführt und in diesen eingeschmolzen sind, welcher seinerseits in das untere Ende eines birnenförmigen Abschnitts des
Gefäßes eingeschmolzen ist, der das Gehäuse vervollständigt. Der Fuß enthält zusätzlich ein Evakuierungsrohr 7, durch das
das Gefäß evakuiert wird.
Die Anode 2 wird in Gehäuse 1 vom oberen, gewölbten Abschnitt
8 her durch eine dünnwandige, zylindrische Anodenzuleitung oder
Endkappe 9 gehaltert, die durch einen Einschmelzring 10 im Gehäuse befestigt ist. Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, besitzt die Anodenzuleitung 9 die Form eines umgekehrt aufgestellten
Bechers, so daß sie einen verschlossenen äußeren Endabschnitt 11 aufweist. Unmittelbar neben dem Einschmelzring 10 im gewölbten
Abschnitt θ des Gehäuses 1 kann die Anodenzuleitung 9 eine in ümfangsrichtung verlaufende Kerbe 12 aufweisen, ,die dazu dient,
eine Zerstörung des Einscheelzringes 10 durch äußere Spannungen '
eu verhindern. Der verschlossene äußere Endabschnitt 11 der Zuleitung 9 oberhalb der Kerbe 12 bildet somit eine Endkappe des
elektrischen EntladungsgefÄßes, eittels der die Anode 2 elektrisch angeschlossen werden kann.
009887/03U
Der innere Endabschnitt 13 ist ein in Längsrichtung aylindrisches
Bauteilt das in einer Anzahl von beabstandeten Vorsprüngen
14 endet, die vorzugsweise durch einen zaken- oder zinnenförmig
ausgebildeten Endabschnitt gebildet sind, obwohl auch andere Formen möglich sind. Jeder der beabstandeten Vorsprünge 14 ist
bei 15 durch Stoßschweissung an der Oberseite der Anode befestigt.
Vorzugsweise sind durch den zinnenformigen Endabschnitt drei
Vorsprünge 14 ausgebildet, die voneinander um je 120 beabstandet sind, so daß für die Anode 2 ein Anschluß in Art eines Dreibeins
entsteht. Die drei Vorsprünge 14 können leicht und starr an der Anode 2 befestigt werden, indem die Anode und die Zuleitung
an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen und in Anlage gebracht werden, so daß in bekannter Weise Stoßschweißstellen
15 entstehen. Bei Verwendung von nur drei Vorsprüngen wird im
wesentlichen vermieden, daß die längen der Vorsprünge innerhalb enger Toleranzen liegen müssen.
Wenn die Zuleitung in beschriebener Weise nur an den kleinen, beabstandeten ^unkten mit der Anode verbunden ist, dann ist der
Wärmeleitungspfad zwischen beiden so klein, daß er praktisch vernachlässigbar ist, während gleichzeitig der mechanische
und elektrische Kontakt zwischen diesen beiden Teilen leicht herstellbar ist und eine starre Konstruktion entsteht.
•in Umfangsriohtung
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Claims (4)
- Patentansprüche1 .j Elektrisches Entladungsgefäß, in dessen Gehäuse eine Elektrode durch eine zylindrische Zuleitung gestützt ist, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrische Zuleitung (9) einen geschlossenen EndabKchnitt (11) und einen offenen Endabschnitt (13) mit beabstandeten, in Richtung der Elektrode (2) ragenden Vorsprüngen (14) aufweist, an denen die Elektrode (2) befestigt ist.
- 2. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daii drei Vorsprünge (14) in Form eines Dreibeins vorgesehen sind und jeder Vorsprung durch Stoßschweißung (15) an der Elektrode (2) befestigt ist.
- 3· Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet , daß die beabstandeten Vorsprünge durch eine zacken- oder zinnenförmige Ausbildung des offenen Endabschnitts der Zuleitung (9) gebildet sind und daß zwischen den Vorsprtingen halbkreisförmige Öffnungen vorgesehen sind.009887/0314
- 4. Elektrisches Entladungsgefäß nach einem der Ansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet 9 daß die Elektrode U) eins Anode in Form eines umgekehrt aufgestellten Bechers ist, in dem eine mittels durch das gehäuse (1) ragenaen Zuleitungen (5) gestützte Katode O) aagsordnet009887/G3U·Leerseite
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