DE1638472C - Regelbarer Induktionsmotor - Google Patents
Regelbarer InduktionsmotorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen regelbaren Induktionsmotor, bei dem der Stator relativ zu wenigstens zwei
Rotoren verschiebbar ist, die elektrisch voneinander unabhängig sind und von denen der eine fest mit der
Motorwelle gekuppelt ist, wogegen der andere drehbar auf dieser angeordnet ist und ein Lüfterrad antreibt.
Bei einem bekannten Motor dieser Art sind zwei Rotoren fest mit der Motorwelle vereinigt, während
ein dritter Rotor mit einem Liifterflügel versehen ist und auf einer um die Motorwelle drehbaren Lagerbuchse
sitzt. Von den beiden mit der Motorwelle fest gekuppelten Rotoren besitzt der eine einen Kurzschlußkäfig
mit hohem Widerstand, wogegen der andere Antriebsrotor als Doppelkäfigläufer ausgebildet
ist. Dabei wird der äußere Käfig dieses Rotors jedoch durch dieselben Stäbe gebildet, die auch den Käfig
des anderen Rotors verkörpern und lediglich entsprechend verlängert sind.
Zum Anlauf der antreibenden Rotoren wird der ao axial verschiebbare Stator nach und nach über den
Rotor mit dem Kurzschlußkäfig aus Meterial mit hohem Widerstand geschoben. Je mehr er diesen axial
gesehen überdeckt, desto mehr wird der die Lüfterflügel tragende Rotor frei. Das bedeutet aber, daß as
dieser Rotor schließlich stillstehen und der Motor in seiner Gesamti.eit nicht mehr gekühlt werden würde.
Um dies zu vermeiden, ist e:ne Fliehkraftkupplung
vorgesehen, welche die den Lüfterrotor aufnehmende Lagerbuchse mit der MotofwelJ abhängig von deren
Drehzahl kuppelt.
Angesichts der Tatsache, daß die volle Geschwindigkeit der Motorwelle bzw. des Motors erst dann
erreicht wird, wenn der axial verschiebbare Stator den Doppelkäfigläufer voll überdeckt, und demgemäß
alle anderen Zwischenverschicbungslagen geringere
Motordrehzahlen bedingen, läuft der Lüfterrotor gerade in den unteren Drehzahlbereichen des Motors
mit verminderter Drehzahl. Die Folge davon ist eine entsprechend verminderte Kühlwirkung. Dieser Umstand
wirkt sirh sehr ungünstig aus, weil mit zunehmendem Schlupf der Ständerstrom zunimmt, wodurch
eine zusätzliche Erwärmung auftritt, so daß die ohnehin /u geringe Kühlung des Motors im unteren Drehzahl
bereich infolge der zusätzlichen Erwärmung noch unzulänglicher wird. Das heißt, Motoren dieser Art
müssen erheblich überdiemensioniert und außerdem noch durch zusätzliche Maßnahmen in der Kühlung
verbessert werden.
Hinzu kommt noch, daß hier durchaus der Fall eintreten kann, daß der Motor gerade bei einer solchen
Drehzahl betrieben wird, bei der die Kupplung gerade noch nicht auslöst, so daß überhaupt keine
Kühlung durch den Lüfter erfolgt und damit die Gefahr eines Durchbrennens der Motorwickliing bcsteht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen regelbaren Induktionsmotor zu schaffen,
bei dem unabhängig von der jeweiligen Drehzahl der Antriebswelle sowie von der räumlichen Zuordnung
des Stators zum Rotor eine gleichbleibend gute KUhlwirkung gewährleistet ist und bei dem ferner
eine elektrische Kopplung von Rotoren in Form eines gemeinsamen Kurzschlußkäfigs vermieden und der
Wirkungsgrad erhöht ist.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die aktiven Eisenlängen des Stators und der
Motoren so bemessen sind, daß der drehbare Rotor unabhängig von der jeweiligen Eindringtiefe des IVst
auf der Motorwelle sitzenden Rotors in den Siainr stets mit seiner Nenndrehzahl umläuft.
Dabei besteht auch die Möglichkeit, an Stelle ii.«s
Stators die die Rotoren aufnehmende Motonw.-Ile
axial verschiebbar anzuordnen. Ferner können -..-wohl der Stator wie die Motorwelle mit den Rotoren
axial verschiebbar gelagert sein. Schließlich läßt sich eine Relativverschiebung der Rotoren gegenüber ck■:,.
Stator auch dadurch erzielen, daß die Rotoren ;:;
der Motorwelle selbst in axialer Richtung hin- in
herbewegbar sind.
der Motorwelle selbst in axialer Richtung hin- in
herbewegbar sind.
Regelbare Induktionsmotor mit unabhängig ν
der augenblicklichen Drehzahl der Abtriebswc; „ gleichbleibender Kühlung sind insoweit bekannt,
diese einen vergrößerten Luftspalt zur Aufnäht;.; eines axial verschiebbaren Zwischenrotors aus nicht ferromagnetischem Material aufweisen, der mit do Motorabtriebswelle gekuppelt ist und der einen R>
tor konzentrisch umschließt, welcher einen Lüftet flügel antreibt. Dabei läuft der den Lüfterflügel antreibende Rotor unabhängig von der augenblicklichen Eindringtiefe da Zwischenrotors in den Luftspalt mit praktisch gleichbleibender Drehzahl um.
der augenblicklichen Drehzahl der Abtriebswc; „ gleichbleibender Kühlung sind insoweit bekannt,
diese einen vergrößerten Luftspalt zur Aufnäht;.; eines axial verschiebbaren Zwischenrotors aus nicht ferromagnetischem Material aufweisen, der mit do Motorabtriebswelle gekuppelt ist und der einen R>
tor konzentrisch umschließt, welcher einen Lüftet flügel antreibt. Dabei läuft der den Lüfterflügel antreibende Rotor unabhängig von der augenblicklichen Eindringtiefe da Zwischenrotors in den Luftspalt mit praktisch gleichbleibender Drehzahl um.
Mit Rücksicht auf den verhältnismäßig großen Luftspalt und die im Zwischenrotor entstehenden
Verluste ist der Wirkungsgrad solcher Motoren jedoch nicht sehr hoch.
Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand der Zeichnung noch näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
eines regelbaren Induktionsmotors mit zwei Rotoren schematisch veranschaulicht ist. Es
zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Induktionsmotor,
F i g. 2 eine Ansicht längs des Schnittes A-B durch
Fig. 1.
Im Motorgehäuse 1 ist der Stator 2 längsverschiebbar angeordnet. Zu diesem Zweck sind drei gleichmäßig
am Ständerinnenumfang verteilt angebrachte Rollenfuhrungen3 vorgesehen, die mittels Schrauben
4 fest mit dem Gehäuse 1 vereinigt sind. In das Statorblechpakct ist ein Bolzen 5 eingeschraubt, der
einen Gewindeklotz 6 aufweist, welcher eine Gewindespindel 7 aufnimmt. Zur Axialverschiebung der
aus Gewindeklotz 6, Bolzen 5 und Rotor gebildeten Einheit ist im Motorgehäuse ein Längsschlitz 8 vorgesehen.
Zu beiden Seiten des Schlitzes 8 sind Lagerböcke 9 für die Gewindespindel 7 angeordnet, die
durch einen ebenfalls auf dem Motorgehäuse angebrachten Motor im und entgegen dem Uhrzeigersinn
antreibbar ist.
Auf der Motorwclle 11 sitzen zwei Rotoren 12 und 13, von denen der eine, 12, fest mit der Welle vereinigt
ist und der andere, 13, drehbar auf der Welle gelagert ist. Die drehbare Lagerung des Rotors 13
auf der Motorwelle 11 ist dabei mittels einer Hohlwelle 14 verwirklicht, auf der ein Llifterrad 15 fest
angebracht ist. Die Hohlwelle 14 sowie die Motorwclle Il sind im Lagerschild 16 gelagert. Mit der Motorwelle
Il ist lUftcrseitig ein Tachodynamo 17 vereinigt.
Das Blechpaket des Stators 2 ist etwas langer bemessen als jedes einzelne der Blechpakete der Rotoren
12 und 13, welche im gezeigten Beispiel gleiche Länge besitzen, jedoch auch verschieden lang sein
können. Dadurch ist gewährleistet, daß auch bei vollständig innerhalb des Stators befindlichem Rotor 12
auch der Rotor 13 noch zu einem Teil in den Rotor hineinragt, wodurch dieser auch in dieser extremen
Lage des Rotors 12 weiterhin umläuft. Das bedeutet, daß auch der Lüfterflügel rotiert, womit die Kühlung
aufrechterhalten bleibt. Insbesondere bei Motoren für größere Leistungen kann der drehbar auf der
Welle Il gelagerte Rotor 13 eine geringere Länge aufweisen als der Rotor 12. Der vordere Lagerdeckel
ist mit 18 bezeichnet und enthält das Lager für die Antriebswelle 11. Gegebenenfalls können die beiden
Rotoren 12 und 13 in Grenzen gegeneinander verschiebbar angeordnet sein, so daß sich deren gegenseitiger
Abstand variieren läßt.
Der beschriebene Regeimotor arbeitet wie folgt: Je nach Drehzahl und Drehmoment nehmen die beiden
Rotoren 12 und 13 eine bestimmte Relativlage zum Stator ein. Soll beispielsweise die Drehzahl unabhängig
vom Drehmoment konstant gehalten werden und tritt eine Drehmomentänderung auf dann
steigt oder fällt die Motordrehzahl je nachdem, ob ao sich das Drehmoment verringert oder vergrößert. Die
vom Tachodynamo abgegebene Spannung ist nun
proportional der Drehzahl der Motorwelle 11, und sie wird als Steuergröße benutzt, in der Weise, daß
der Motor 10 so lange im Links- oder Rechtslauf be- a5 trieben wird, bis der Stator 2 gegenüber dem Rotor
12 axial so weit verschoben ist, daß die Motorwelle wieder mit der Solldrehzahl umläuft. Der vom bzw
über den Tachodynamo 17 gesteuerte Stellmoini 10
kann auch im Innern des Motorgehäuses vorge^eh.-n
und über ein Winkelgetriebe od. dgl. mit der (;..■-windespindel
7 gekuppelt sein.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Regelbarer Induktionsmotor, bei dem dt Stator relativ zu wenigstens zwei Rotoren v.,-. schiebbar ist, die elektrisch voneinander uiu:i>hängig sind und von denen der eine fest mit lor Motorwelle gekuppelt ist, wogegen der andjr·.-drehbar auf dieser angeordnet ist und ein LuHtrad antreibt, dadurch gekenn zeichnet, daß die aktiven Eisen'.ängen des Stators und der Rotoren so bemessen s^nd, daß der drehbare Rotor (13) unabhängig von aer jeweiligen Eindringtiefe des fest auf der Motorwelle (11) sitzenden Rotors (12) in den Stator stets mit seiner Nenndrehzahl umläuft.
- 2. Induktionsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Motorwelle (11) ein Tachodynamo (17) für Steuer- und Regelzwecke gekuppelt ist.
- 3. Induktionsmotor nach den Ansprüchen ! und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den beiden Rotoren (12, 13) veränderbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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