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DE1638321U - Spannvorrichtung fuer siebboeden. - Google Patents

Spannvorrichtung fuer siebboeden.

Info

Publication number
DE1638321U
DE1638321U DEH6669U DEH0006669U DE1638321U DE 1638321 U DE1638321 U DE 1638321U DE H6669 U DEH6669 U DE H6669U DE H0006669 U DEH0006669 U DE H0006669U DE 1638321 U DE1638321 U DE 1638321U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
marked
pressure
tubes
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH6669U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hein Lehmann and Co AG
Original Assignee
Hein Lehmann and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hein Lehmann and Co AG filed Critical Hein Lehmann and Co AG
Priority to DEH6669U priority Critical patent/DE1638321U/de
Publication of DE1638321U publication Critical patent/DE1638321U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/061Arrangements for positively actuating jaws with fluid drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Svor1ch"ung ftr Si. bb6den".
  • Die Lebensdauer und Arbeitsweise gespannter, zumeist aus Federstahldrähten hoher Zugfestigkeit bestehender Siebboden hängen entscheidend von der Art und Gr8sse der Einspannung der Böden ab. Dabei kommt es nicht allein auf eine gleichmässig straffe Spannung aller Siebdrähte beim Einlegen des Bodens an, sondern es muss auch gewährleistet sein, dass
    die Spannung des Siebbodens während des Betriebes gleichBäs-
    slg aufrechterhalten wird und der Boden daher laufend überwacht und nachgespannt werden kann. Eine ungleichmässige Spannung bzw. deren Nachlassen führt nämlich zwangsläufig zu sogenannten Flatterbrüchen und damit zum vorzeitigen Unbraaohbarwerden der Drähte, die andernfalls bei normalem Verschleiß noch wesentlich länger zu verwenden wären.
  • Ein gleichmässiges Einspannen der Siebboden sowie eine laufende Kontrolle ihres Spannungszustandes ist aber mit den bekannten, durchweg Spannschrauben aufweisenden Spannvorrichtungen nicht möglich. So ist es bekannt, die Siebgewebe
    "Spannvorrichtnag fr Si&bb&den
    beidseitig mit hakenfersligen Fallen zu versehen und diese in
    besonderen Spannrahmen oder in unmittelbar mit der Siebmaschi-
    ne verbundenen Spanneinriohtungen durch Schrauben zu. verspan-
    nen. Nan hat auch bereits vorgeschlagen, die Spannschrauben
    unmittelbar an flach ausgebildete Falze der Siebgewebe anzu-
    nieten und die Spanwehrauben durch in der Siebeche oder
    im Siebrshmen vorgesehene Bohrungen hindureheufuhren, um eie
    dort durch Muttern jeweils verschieden stark einzeln anziehen
    zu können. Das Einspannen der Siebboden mittels Spannaehrau-
    ben hat vor allem den Nachteil, dass 41e stets in beträcht-
    licher Anzahl vorhandenen Schrauben nur gefUhlamässig und da-
    her selbst bei gleichzeitigem Anziehen nicht gleichmäzeig an-
    gezogen werden werden DarUber hinaus lässt sich der Spanne
    zustand des Siebgewebe nur sehr schwierig kontrollieren.
    Jedenfalls ist eine laufende, einwandfreie Kontrolle während
    des Sieb-Betriebes mit den bekannten Spannvorrichtungen nicht
    möglich. Auch das Nachziehen der Spannschrauben, insbesondere
    bei grösaeren, notwendigerweise in mehrere Spannfeder unter-
    teilen Siebboden, ist mit erheblichen Schwierigkeiten ver-
    banden, da die zwischen den einzelnen Feldern angeordneten
    Spannschrauben schwer zugänglich sind.
    Durch die Spannvorriahtong nach der Neuerung werden
    die obigen Obelatände beseitigt, da die Siebboden damit auf
    wesentlich einfachere Weise zugleich aber auch durchweg gleich-
    mäeaig gespannt und darüber hinaus laufend auf ihren Spannunge-
    te-
    epauavorri-chtwig : für Siebbödeam'
    zustand hin überprüft werden können. Das wird neuerungsgemäss
    dadurch erreicht, dass das Spannelement der Vorrichtung hydraulisch oder pneumatisch beaufschlagbar ist. Eine besonders vorteilhaften Ausführung der Spannvorrichtung nach der Neuerung kennzeichnet eich durch einen den Siebboden tragenden Spannrahmen, bei dem mindestens eine das Spannelement bildende Spankante mit nach innen gerichteten kolbenartigen Ansätzen versehen ist, die sich in zum Rahmen gehörigen, das Drupe tel enthaltenden Rohren fahren. Letztere sind dabei durch ein Querrohr miteinander verbunden, das vorzugsweise mit einer zähplastischen Kunststoffmasse gefüllt ist, die ihrerseits durch eine oder mehrere, in die Enden des Rohres einzuschraubande Gewindebolzen o. dgl. unter wahlweise einstellbaren Druck gesetzt werden kann. Ein an die Druckmittel führenden Rohre angeschlossenes Drackanzeigegerät erlaubt eine ständige Kontrolle des Spannungszustandes des Siebbodens.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Spannvorrichtung nach der Neuerung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt : Fig. 1 die Aufsicht auf einen Spannrahmen und jig. 2 die dazugehörige Seitenansicht in jeweils teilweisem Schnitt.
  • Der Spannrahmen nach der Neuerung besteht revusgitterartig verlegten, in Längsrichtung des Siebbodens verlaufenden Längsrchren 1 sowie den quer dazu verlaufenden Quer-
    "Spasmvrrichtun@ : fr iebb8@B
    rohren 2. die an den Kreuzungsstellen 3 miteinander verschweißt sind. Die Stirnkanten des Spannrahmens werden von zwei Spannkanten 4 bzw. 5 gebildet, deren eine fest mit den Längsrohren 1 verbunden ist, während die andere, das eigentliehe Spannelement bildende Spannkante 5 mit nach innen gerichteten kolbenartigen Ansätzen 6 versehen ist, die sich in den ihnen zugekehrt liegenden Längsrohren 1' teleskopartig führen. Die Rohre 1' sind durch das ihnen benachbarte Querrohr 2 t untereinander verbunden, das ein vorzugsweise aus einer zähplastisehen Kunststoffmasse bestehendes Druckmittel 7 enthält, welches durch in die Enden des Querrohres 2' einzuschraubende Gewindebolzen 8 unter einen wahlweise einstellbaren Druck gesetzt werden kein. Letzterer wirkt sich gleichmäßig auf die Enden 9 der Kolben 8 aus, wodurch die Spannkante 5 ausgefahren und das mittels Spannfelzen 10 an den Spannkanten 4 und 5 befestigte Siebgewebe 11 in der gewünschten Weise gespannt wird.
  • Ein an daß Querrohr 2' angeschlsosenes, an gut übersichtlicher Stelle angeordnetes und vorzugsweise in Spannungseinheiten geeichtes Drackanzeigegerät 12 erlaabt eine laufende Kontrolle der Siebbodenspannung.
  • DieVerwendungzähplastischerKunststoffmassenals Druckmittel hat vor allem den Vorteil, dass besondere Dichtungsmittel entfallen. Damit auch bei hohen Drücken eine ausreichende Abdichtung der ineinander verschieblichen Teile gewährleistet ist, sind die Enden 9 der Kolben 6 hohl aujsgebil-
    "Spannvorrichtaag für Siebbden"
    det. Auf diese Weise kann die bei hohen Zerdrücken unver-
    meidliche Aufweitung der Führungsrohre l* durch eine ent-
    sprechende Attfwe1tg der Kolbenedtlächen g bei richtiger
    Dizen, sionierur4 ilirer Wanda-tür-ken werden.
    Die vorliegende Neuerung ist weder auf die beson-
    dere Ausbildung des Spannrahmens noch auf die Verwendung pla-
    stiseher KanststoffEaasen als Druckmittel beschränkt. Viel-
    mehr können als Druckmittel bei entsprechender Ausbildung
    der druckmittelführenden Teile auch andere Druckmittel wie Pressluft, Wasser, Öle. o.dgl. verwendet werden. So kann das Querrohr beispielsweise auch mit Fett gefüllt werden und mit zum Ansetzen einer ? ettpresse geeigneten, nach Art von Schmiernippeln ausgebildeten, Nachfüllöffnungen versehen sein.
  • Es ist ferner möglich, die SpanneinrichtMjag an beiden Seiten des Spannrahmens vorzusehen, derart, daß auch die Spannkante 4 mit Kolben 6 ausgerüstet wird. Das hydraulische Spannsystem für beide Spannkanten kann sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander betätigt werden. Eine weitere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeit der Neuerung besteht darin, jeweils zwei benachbart liegende Randkanten eines Spannrahmens hydraulisch ausfahrbar zu gestalten, so daß sich damit auch sowohl in Längs- als auch in Querrichtang zu verspannende Gewebe, insbesondere Maschengewebe, aufspannen lassen.

Claims (4)

  1. epeVMHeto-ng fr SiobMden
    SohutaenaprticheF
    1) Spannvorrichtung fr SiebbSden, d a d n r c h g
    s e i c h n e t, dass das Spannelement der Vorrichtung hydraulisch oder pneumatisch beaufschlagbar ist.
  2. 2) Vorrichtung nach Aasprnch 1, g e k e n n z e i c h n e t d are h einen den Siebboden tragenden Spannrahmen, bei dem mindeetene eine, das apànnGement bildende Spankante (5) mit nach innen gerichteten, kolbenartigen Ansätzen (6) versehen ist, die eich in es Rahmen gehörigen, druckmittel-
    beaufschlagbaren Rohren (r) führen.
  3. 3)'Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r o h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Spannrahmen aus kreuzgitterartig verlegten, zwei seitlich angeordnete Spannkanten (4,5) tragenden Rohren (1,2) besteht, von denen die die Kolben (6) der einen Spannknte (5) fahrenden Rohre (1') durch das ihnen benachbarte, das Druckmittel enthaltende uerrohr (2') untereinander verbunden sind.
  4. 4) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r o h g e k e n n z e i e h n e t, dass das die Tührungsrohre (1') untereinander verbindende Querrohr (2*) mit einer zäh- plastischen Kamtetoffmasse (7) gelullt ist, die durch eine
    Sa&aTexridhsRg fr SiabbMen"
    oder mehrere in den Enden des Rohres (2') einzuschraubende Gewindebolzen (S) o. dgl. anter wahlweise einstellbaren Druck zu setzen ist. 5) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3t d a d a roh g e k e n n z e i e h n e t, daß das Querrohr (2*) ait Pett o. dgl. gefSllt und mit einem oder mehreren zaa Aofaetzen einer Pettpresae Seeigneteng, nach Art von Sehaiernippeln mmgebildeten Nachfüllöffnungen versehen Ist. 6) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5t d a d u r e h g e k e n n z e i c h n e t, daß die drackmittelbeenf- echlagbaren Enden. (9) der Kolben (6) derart hohl ausgebildet sind, daß die durch den Oberdruck zastandekommende Aufwei- tting der Eolbenenden derjenigen der Führangsrohre (1*) ent- spricht. 7) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6. g. k e n J1 - Z e 1 c h n e t dur c h ein an die Druckmittel fahren- den Teile (2') angeschlossenes Drucksnzeigegerät (12).
DEH6669U 1952-01-14 1952-01-14 Spannvorrichtung fuer siebboeden. Expired DE1638321U (de)

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