DE1638217A1 - Elektromotor-Befestigungsvorrichtung - Google Patents
Elektromotor-BefestigungsvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F3/00—Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
- F16F3/08—Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of a material having high internal friction, e.g. rubber
- F16F3/087—Units comprising several springs made of plastics or the like material
- F16F3/093—Units comprising several springs made of plastics or the like material the springs being of different materials, e.g. having different types of rubber
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Description
81-13.256Ρ(13·257Η) 14.2.1968
Sie Erfindung bezieht sich auf eine Elektromotor-Befestigungsvorrichtung,
die vor allem dazu geeignet iatf die Vibration z.B. eines Sägemaschinenantrieba-Kupplungsmotors,
insbesondere zur industriellen Verwendung, zu dämpfen oder zu absorbieren.
Bisher wurde ein zum Antrieb einer Sägemaschine verwendeter Kupplungsmotor allgemein auf einen Tisch od. dgl·
mittels eines einfachen Gummi zwiachenst ticke β montiert, welches
als Vibrationsdämpfungs- oder -abaorptionselenent
diente. Bei einer solchen Anordnung pflanzt sloh die durch
den Hotor erzeugt· Vibration zum Tisch fort, verursacht
eine Vibration dieses Ti »eheβ und erzeugt einen in beträchtlichem
riaße belästigenden Geräuschpegel, der, so wurde festgestellt, eine Größe von 46 bis et«« 55 "Horn11 erreicht.
Die Erfindung bezieht eich auf eine Verbesserung 81-(Pos.13453)-Tpör (O)
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einer Befestigungsvorrichtung der beschriebenen Art. Ihr
liegt die Aufgabe zugrunde, die Vibration einer Basisplatte, wie z.B. eines Tisches, worauf der TIotor montiert
ist, möglichst weitgehend zu senken, und dadurch das erzeugte Geräusch drastisch zu verringern, indes Eigenschaften
von Vibrationsdämpfungeelementen festgesetzt «erden,
die zwischen dem Befestigungsani des Motors und der Basisplatte wirksam eingesetzt «erden.
Diese Aufgabe wird bei einer Elektromotor-Defestigungsvor
richtung erfind ungegemäß im «e sent lichen dadurch
gelöst, daß am Elektromotor mindestens ein Befestigungsarm
angebracht ist, der zur !Jontage an einer Elektromotor-Montage basisplatte dient, daß ein erstes Vibrationedämpfungselement
zwischen dem Befestigungearm und der Basisplatte angeordnet ist, daß ein zweites Yibratlonsdämpfungselement
dem ersten gegenüber jenseits des Befestigung a arm β a vorgesehen ist und daß ein Befestigungselement
der engen Berührung der Vibrationedäapfungseleaente und
des Befeetlgungaarms sowie der Befestigung der Vibrationsdämpfungselemente
und des Befestigungsarme an der Basisplatte dient, wobei die Federkonatant« des ersten Vibrationadämpfungseleaent··
größer als dl· des «weiten ist·
Dl· Erfindung wird anhand eines In der Zeldman*
anechaulichten AusfUhrungebeitpiel» näher erläutert. Es seigern
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Pig. 1 eine schematisehe Ansieht der Befestigungsvorrichtung
gemäß der Erfindung, welche zur - Befestigung eines Kupplungsmotore verwendet
wird;
Fig. 2 einen vertikalen Teilsöhnitt der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung in vergrößertem
MaSetab; und
Flg. 3 die Geräuachkentwerte einer Befestigungsvorrichtung in Abhängigkeit von den Feder*
konstantenunterschied zwischen den dabei verwendeten
Vibrat ionsdäapfungselementen·
In den Fig« 1 und 2 1st ein Kupplungsmotor 1 gezeigt,
der an der Unterseite einer Basiaplatte 2, «ie z.B. einem
Tisch, befestigt 1st. Säbel 1st der Kupplungsmotor 1 an der Basisplatte 2 mittels der Befestigungsar&e 3 angebracht,
die am Motor befestigt sind» BIe Befestigungearme
5 sind über Yibrationsdämpfungselemente In der anschließend
beschriebenen Weise mit der Basiaplatte 2 verbunden. Zwischen der Baeiaplatte 2 und dem Befeatigungearm 3 ist
ein erstes Yibrationsdämpfungeelement 4 angebracht, welches
aus elastischem Ilaterlal, wie z.B. Kork, Gummi oder
Filz, besteht, während an der entgegengesetzten Seite des Befestigungsarme 3, d.h. der von der Baeisplatt· 2 entfernten
Seite, ein zweites Yibrationsdämpfungselement 5
aus elastischem Material vorgesehen ist, dessen Federkonstante geringer als die des ersten Yibrationedämpfungaelements
4 ist. Bie Vibrationsdämpfungselemente 4 Λιηά 5
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und der Befestigungsart 3 sind gemeinsam an der Basicplatte
2 mittels einer Haltestahlplatte 8, einer Schraubenmutter
9, und einem Befestigungabolzen 6 in einer am
besten in Flg. 2 ersichtlichen reise befestigt, wobei der
Befestigungsarm 3 mit einem Loch versehen ist, dessen Durchmesser größer als der dea Befestigungsbolzene 6 ist,
so daß der Befestigungsart 3 den Befestlgungsbolzen 6 während
der Vibration nicht berührt. Wie In der Zeichnung dargestellt 1st, weist jedes Vibrationsdämpfungaelement vorzugsweise
einen Flanschteil 7 auf, der zum Eingriff In das Loch des Befestigungsarme 3 bestimmt 1st. Wenn erwünscht,
kann sich die Flanschzone eines Dämpfungsöle« ments soweit erstrecken, daß sie bis zum anderen Vibrationsdämpfungselement
reicht.
Nach Befestigung des Kupplungsmotors in der beschriebenen Weise wurde das GerHuseh für verschieden· Federkonstantenunterschiede
zwischen den Vibrationsdäapfuagselementen
4 und 5 gemessen, und das Ergebnis 1st in Diagramm in Fig. 3 wiedergegeben. XIt diesem Ergebnis zeigt eich,
daß das Geräusch stark ist, wenn die Federkonetante des ereten Vibrationsdämpfungselenents kleiner ale die de«
zweiten ist, daß aber, sofern die erstere größer als die
letztere 1st, das Geräusch schnell abfällt, wenn der Unterschied zwischen diesen größer wird. Es wurde außerdem
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gefunden, daß eine eolche Tendenz soweit reicht, bis der
Federkonstantenunteraehisd 45 kg/mm erreicht, die Geschwindigkeit des Geräuschabfalla jedoch nicht mehr so
groß wie vorher iat, wenn der Unterschied 45 kg/na übersteigt.
Um die Vibration und das Geräusch möglichst klein zu halten, 1st daher der Federkonatantenunterachied zwischen
den !Dämpfungselementen 4 und 5 vorzugsweise größer al a 45 kg/mm« Wenn z.B. ein Material mit einer Federkonstante
von 75 kg/mm für das VlbrationedäaiJfungeeleinent 4»
welches an der Basisplattenseite des Befeatlgungsarms angebracht
1st, und ein Material mit einer Federkonstant· von 50 kg/mm für das Vibrationsdäapfungselement 5 auf der
entgegengesetzten Seite des Befestigungsaras verwendet wurde,
wobei sich ein Federkonstantenunterschied von 45 kg/ma ergab, hatte das entstandene Geräusch eine Stärk· von etwa
44 "Horn". Es wurde gefunden, daß Unterschiede von einigen "Horn" in dieser Geräuschpegelstärke einen drastischen
Einfluß auf die Ohren des Arbeiters hatten. Wenn das Geräusch eine Stärke von 47 "Horn1* hat, werden dl· «eisten
Arbeiter sehr stark belästigt· T7enn in Gegenteil da·
Geräusch auf 44 "Horn" abfällt« werden dl· Arbeiter nicht
mehr gestört.
Die Versuche wurden mit einer Sägemaschine durchgeführt, bei der ein 200-ffatt-Einphaeen-Vierpolkuppluag·-
motor an einem lisch au· Sperrholz von 40 im Blök· sontl«rt
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war, und die Stärke dee erzeugten Geräusches ¥/urde In
einem Abstand von 50 am oberhalb des Tisches gerne säen.
In diesem Ausführung a bei spiel waren die Vibrationedänpfungselemente
4 und 5 aus Gummiwerkstoffen zusammengesetzt* die verschiedene Federkonatanten aufMeisen· Da
die Federkonstante K0 einea zylindrischen elastischen
Material.! mittels folgender Formel bestimmt werden kann, in der KQ eine Kompraseions-Pederkonstante, E ein Young-LIodul,
A eine Querschnittefläche und h eine Dicke oder eine Höhe ist,
(A/h)f
kann äer Unterschied in der Federkonetante zwischen den
Dämpfungeelementen 4- und 5 auf einen geeigneten Betrag
eingestellt werden, indem entweder S9 A oder Ii gewählt
wird. In einem anderen AusfUhrungsbelspiel bestand das
Dämpfungeelement 4 aus Kork und das Däapfungaeleeent 5
BXLB Gummi. Die Abschwächung des Geräusch·· let vermutlich
auf folgende Gründe zurückzufahren. Die Tibratlon pflanst
sich vom Elektromotor 1 zur Baeisplatt· 2 teilweise Ober
einen Weg A9 d.h. aber den Befestigung*·» 3 und dme Vibrationedämpfungoelement
4 und teilweise aber einen Weg B9
d.h. Über den Befestlgungsarm 3« das Tibrationsdämpfungselernent
5 und den Befeatigungsbolzen 6 fort· Diese swei
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Komponenten dei' Vibration» die sich über die V/ege A und B
fortpflanzen, können infolge des Unterschieds der Federkonstanten der Vibratlonedämpfungselemente 4 und 5 terschiedene
Phasen und Amplituden haben und einander entgegenwirken,
wodurch die Vibration, die eich zur Basisplatte 2 fortpflanzt, verringert wird.
In dem oben beschriebenen Beispiel war der Elektromotor
an der Unterseite der Basisplatte 2 montiert, doch wurde durch Versuche gefunden, daß der gleiche Geräuschverringerungseffskt
der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung auch dann ersielt werden kann, wenn der
Elektromotor auf der Oberseite der Baeieplatte 2 befestigt
wird· -TJit anderen Worten hat die Lage äea flotore
keinen Einfluß auf den Effekt der BefeetigungaTorrichtung
gemäß der Erfindung.
Ba dor Elektromotor erfindungsgemäß an der Baai »platte
über Vibrationedämpfungselemente befestigt ist, deren
Dämpf ungaeigenechmften In der beschriebenen Weise geeignet
ausgewählt und die in der bestiemten oben beschriebenen
Welse angeordnet sind, kann die Vibration, die eich vom Motor zur Basisplatte fortpflanzt, wesentlich gedämpft
oder absorbiert und dadurch da· Geräusch bis auf ein Hiveau
herabgedrUokt werden, das weit unter dem liegt, ν eiche β bei
einer herkSmmliohen Vorrichtung auftritt.
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BAD ORJGiNAL
Claims (6)
- - 8 Patents:.iaprlichaIU Elektrctnotor-Befeati/^isigs-vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß am Elektromotor (1) mindestens ein Befe-Btigungaarm (3) angebracht ist, der zur Montage an einer ■£lefctromotor-r.Tontagebasiaplatte (2) dient, daß ein crutee. Yibrationsdampfungseieni^nt (4) zwiochen dem BefeetigUEgsarn und der Baaioplatte angeordnet iat, daß ein zweites Vibrationsdämpfungselement (5) dem ersten gegenüber Jenseits dee BefeBtigungearme vorgesehen iat und daß ein Befestigungselement, 2.B. (6, 8, 9) der engen Berührung der Vibrationadämpfungselemente und des Befestigungaarms sowie der Befestigung der Vibrationsdämpfungeelemente und des Befeatigungserms an der Baaieplatte dient, wobei die lederkonstante des ersten Vibrationsdäapfungselementee größer als die des**zweiten ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkonstante des ersten Vibrationedäüpfungselementes (4) wenigstens A3 kg/mm größer ale die dee zweiten (5) ist.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß das erste VibratlonsdämpfungeeXenifmt (4) aus Kork mit verhältnismäßig großer Federkonstsuite und das zweite (5) aus Gummi mit verhältnismäßig kleiner Federkonstante lot.109816/0443BAD OBIGINAU
- 4« Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden VibratAO&adämpfungoelejaente (4t 5) und der Befi-scigußgaarm (3) durchbohrt aind und das Befestigungselement eine Schraubenmutter (9) sowie einen BoI»en (6) umfaßt, desaen Durchmesser geringer als der der Bohrung im :3efestigungsarm iat vxiü einen ringförmigen Spielraum zwischen Bolzen und Bohrung freiläßt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet» daß beide Vibrationadämpfungeelemente (4, 5) aua Gummiwerk stoffen verschiedenen Youne-iiodule bestehen·
- 6. Vorrichtung naoh den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationa4a«pfungeeleia0nt« (4, 5) je eine Planaohsone (7) aufweisen, dl· in die Bohrung im Befeetigungaarm (3) eingreifen·7· Vorrichtung naoh den Anaprfiohea 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dafi ein«a der VibrationsdHMpfuogs«lsmente (4) bzw* 5) einen HaxMOh aufweist, der sich durch 41· Bohrung im B*ft*tlg«ags*rs (3) sub anderen Tibretioiwelement (5 bzw· 4) erstreckt»109816/0443BAD ORIGINAL-
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681638217 Pending DE1638217A1 (de) | 1967-02-17 | 1968-02-14 | Elektromotor-Befestigungsvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1638217A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19843529A1 (de) * | 1998-09-23 | 2000-03-30 | Abb Patent Gmbh | Turbogenerator mit einem Generatorgehäuse und einem Einbaustator |
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-
1968
- 1968-02-14 DE DE19681638217 patent/DE1638217A1/de active Pending
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3544048A (en) | 1970-12-01 |
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