DE1638021C - Überstrom Anzeigeeinrichtung fur Wechselstromnetze mit mindestens einem Detektorelement vom Typ eines Trans fluxors - Google Patents
Überstrom Anzeigeeinrichtung fur Wechselstromnetze mit mindestens einem Detektorelement vom Typ eines Trans fluxorsInfo
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Description
3. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstell-Wechselstrom
die Einstellwicklungen (A) zweier getrennter Detektorelemente (1,2) vom Transfluxorentyp
in entgegengesetztem Sinn durchfließt, deren Ausgangswicklungen (S) in Reihenschaltung
den Eingang eines Übertragungselementes (3) erregen.
4. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wieder-Einschaltwicklungen
(Rl) der beiden Detektorelemente (1, 2) einerseits und die Wieder-Einschaltwicklung
des Übertragungselementes (3) andererseits jeweils an die zwei verschiedenen Phasen
eines Zweiphasen-Taktimpuls-Generators angeschlossen sind, derart, daß das Übertragungselement
(3) die Summe der von beiden Detektorelementen (1, 2) abgegebenen Impulse aufnimmt.
5. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswicklung
(S) des Übertragungselementes (3) die Zähleinrichtung über ein zweites Übertragungselement
(4) erregt, das mit dem ersten Übertragungselement (3) in Kaskade geschaltet ist.
6. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung
(22) zur Rückstellung auf Null vorgesehen ist, deren Ausgangseinrichtung einen Eingang (21)
aufweist, der parallel mit dem Eingang der die durch die Detektorelemente übertragenen Impulse
aufnehmenden Einrichtung (8) gespeist wird, wobei die Rückstelleinrichtung dazu ausgebildet ist,
während einer vorbestimmten Zeitdauer gegenüber jeglicher, auf ihren Eingang gelegter Impulse
unwirksam zu sein.
7. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung
eine Kaskade von bistabilen Stufen (B1 bis Bt) mit
einem Eingang aufweist, von denen jede vier Transfluxoren (11 bis 14) enthalt.
8. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(22) zur Rückstellung auf Null ein Verzögerungsregister mit zwei Reihen von Transfluxoren
(I1, I2-.; P1. P2--) aufweist, die in Kette
verdrahtet sind in Verbindung mit einer logischen Schaltungsanordnung (30) vom »ODER«-Typ, die
einen Eingang zu jedem Ausgang des Registers hat und einen Ausgang, an dem eine logische Schaltungsanordnung
vom »NEIN«-Typ angeschlossen ist, die dazu ausgebildet ist, bei Abwesenheit von
Impulsen auf allen Ausgängen des Registers einen Rückstellimpuls auf die Zähleinrichtung zu geben.
9. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenz der vom Impuls-Generator abgegebenen Taktimpulse von einem ganzzeilig-in
Vielfachen der Frequenz des zu überwachenden Wechselstromes verschieden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überstrom-Anzeigeeinrichtune
für Wechselstromnetze mit mindestens einem Detektorelement vom Typ eines Transfluxors,
dessen Einstellwicklung von einem Eingangswechselstrom durchflossen ist, dessen Stromstärke
proportional der Stromstärke des zu überwachenden Wechselstromes ist.
Eine solche Einrichtung ist bereits durch die deutsche
Auslegeschrift 1 169017 bekannt. Bei dieser Einrichtung ist eine Schaltungsanordnung zum Überwachen von
Spannungen oder Strömen in einem Wechselstromnetz vorgesehen, bei der Transfluxoren mit Gleichstrom
vormagnetisiert und auf ihren Steuerwicklungen mit einem Strom beschickt werden, dessen Stromstärke
der entsprechenden Größe des zu überwachenden Stromes proportional ist. Überschreitet bei dieser
Anordnung die Wechseldurchflutung die Vormagnetisierungsdurchflutung um einen vorgegebenen Betrag,
so bestimmt die Wechseldurchflutung die Magnetisierungsrichtung in den betreffenden Innenjoch, so
daß in der Übergangszeit zwischen den Halbwellen des auf die Steuerwicklung gegebenen Wechselstromes
unsymmetrische Belastungsverhältnisse am Transfluxor auftreten, die zur Erzeugung von Spannung
in diesem Zeitraum führen. Diese Spannung kann dann zur Steuerung oder Anzeige benutzt werden.
Diese bekannten Schaltungsanordnungen lassen aber
keine von der Größe des Überlastungsbetrages abhängige zeitinverse Anzeige oder Steuerung zu. Für
viele Anwendungszwecke ist es aber erwünscht und richtig, eine zeitinverse Überlastungsanzeige zu schaf-
fen. Dies war bisher nur mit sehr komplizierten sind, derart, daß das Übertragungselement die Summe
Analogzählerschaltungen möglich. der von beiden Detektorelementen abgegebenen Im-
Die Aufgabe der Erfindung besteht bei einer Ein- pulse aufnimmt.
richtung der eingangs genannten Art darin, daß eine Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dab Q
genaue Überlast-Anzrigcvorrichtung geschaffen wer- 5 Ausgangswicklung des Übertragungselementes die
den soll, die im wesentlichen aus Transfluxoren aufge- Zähleinrichtung über ein zweites Ü*^njäsJement
baut ist, bei der die Ansprechzeit umgekehrt propor- erregt, das mit dem ersten Übertragungselement
tional dem Betrag ist, um den der überwachte Strom Kaskade geschaltet ist. ino<:fnrm
einen bestimmten Schwellwert (d.h. einen Maximal- In einer weiteren vorteilhaften Ausfuhrungsform
Nennwert) überschreitet. - der Anzeigeeinrichtung gemäß der Erfinduns Kann
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch eine Einrichtung zur Ruckstellung auf NuH vorgesehen
gelöst, daß das Detektorelement an einem Takt- sein, deren Ausgangse.nnchtung einen Eingang au impulsgenerator
mit wesentlich höherer Taktimpuls- weist, der parallel mit dem E.ngang der d e durch^che
Frequenz als die Frequenz des zu überwachenden Detektorenelemente übertragenen Impulse: autnen-Wechselstromes
in solcher Weise angeschlossen ist, 15 menden Einrichtung gespeist wird, wobei1 die Ruckdaö
auf das Detektorelement gegebene Taktimpulse stelleinrichtung dazu ausgebildet ist, wah™d emtJ
nur dann auf dessen Ausgangswicklung übertragen vorbestimmten Zeitdauer gegenüber jegl'cner aui
werden, wenn das von dem die Einstellwicklung durch- .hren Eingang gelegter Impulse unwirksam zu sein
fließenden Wechselstrom entwickelte augenblickliche Im Rahmen der Erfindung ist es ferner ν°™1™";
magnetische Feld den Koerzitivfeld^rt des Detektor- so wenn die Zähleinrichtung eint Kaskade vor' bistabilen
elementes in Nachbarschaft der Einstellwicklung er- Stufen mit einem Eingang aufwe.st, von denen jede
reicht oder überschreitet, wobei die Einstellwicklung vier Transfluxoren enthalt.
und der sie durchfließende Wechselstrom zum Er- In einer weiteren besonders vorteilhaften A
„:-·,.,„ ..:.,„- ν--—*:-*-<j..—— u^ v„,i;„„^ A~ führurig.icrn. Unü Jic Cmichiung zur Ruckstellung
Maximal-Nennstromstärke in dem zu überwachenden 25 auf Null ein Verzögerungsregister mit zwei Reihen von
Wechselstrom abgestimmt sind, und daß an die Transfluxoren aufweisen, d.e .η Kette verdrahtet s.nd,
Ausgangswicklung des Detektorelemei.tes eine Einnch- in Verbindung mit einer loschen Schaltungsanordtung
angeschlossen ist, die zur Abgabe eines Ausgang- nung vom ,ODER«-Typ, d.e einen E.ngang zu jedem
signals nach Verlauf eines zur mittleren Hä-figkeit Ausgang des Registers hat und einen Ausgang an
des Auftretens von Impulsen am Ausgang des Detektor- 30 dem eine logische Schaltungsanordnung vom »NUN «-
elementes umgekehrt proportionalen Zeitabschnittes Typ angeschlossen .st, d.e dazu ausgebildet ist, bei
ausgebildet ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Abwesenheit von Impulsen auf a.len AusSan|_en des
Einrichtung bietet den Vorteil, daß sich auf diese Weise, Registers einen Rückstellimpuls auf die Zanle.ninsbesondere
für die Überwachung eines Wechsel- richtung zu geben.
Stroms, ein Phasenrelais oder ein gleichpoliges Relais 35 Gemäß der Erfindung .st es auch vorteilhaft, wenn
mit umgekehrter Abhängigkeit von der Zeit schaffen die Frequenz der vom Impuls-Generalor abgegebenen
läßt. Man kann außerdem eine Anordnung aufbauen, Taktimpulse von einem ganzzeil.gen Vielfachen der
die allein mit magnetischen Teilen arbeitet und eine Frequenz des zu überwachenden Wech^ls.ro...»
sehr große Anpassungsfähigkeil· ciE^iv'ui, uit iii3btr,un- vciscnieaen ist. ,.._.-. υ α ^ηοί
de« die Wahl der Auslösezeit und der Rückstellzeit 4o Nachfolgend wird d.e Erfindung an Hand eines
für die Anordnung betrifft. Es ist im besonderen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der ze.cnmöglich,
eine praktisch zeitkonstante Anordnung nung näher beschrieben. Es zeigt
mit sehr kiemer Rückstellzeit zu erhalten. F i g. 1 das Prinzipschaltbild e.ner Überstrom-
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Ein- Anzeigeeinrichtung nach der hrnndung,
richtung wird erreicht, daß ein einziger Transfluxor 45 F i g. 2 ein we.terentw.ckeltes, aber vereinfachtes
bereits für die vollständige Lösung der der Anmeldung Schaltbild eines Ausfuhrungsbeispiels,
zugrunde liegenden technischen Aufgabenstellung F i g. 3 ein Diagramm mit e.ner experimentell
ausreicht. gewonnenen Ansprechkurve fur d.e Anordnung nach
Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Aus- F i g. 2. _ . ,
führungsform ist gegeben, wenn die an den Ausgang 5» In dem Schaltbild nach F . g. 1 s.nd drei Detektordes
Detekturelementes angeschlossene Einrichtung eine elemente vom Typ eines Transfluxors mit v.er utr-Zähleinrichtiing
ist, die zum Zählen der von der nungen u, b, c, d gezeigt,_ die:uir eine größere Mittel-Ausgangswicklung
des Detektorelementes abgegebenen öffnung verteilt s.nd. Die Detektorelemenle werden
Impulse und Abgabe eines Signals bei Erreichen einer entsprechend einem Verfahren benutzt, das mii
vorbestimmten Anzahl gezählter Impulse ausgebildet 55 »Widerstandsverfahren« bezeichnet wird D.e Beist
wicklung eines Detektorelementes vom Typ eines
Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Einstell-Wechsel- Transfluxors enthält:
strom die Einstellwicklungen zweier getrennter De- cincrhrpih
lehrelemente vom Transfluxorentyp in entgegen- eine Eingangswicklung £ fur d.e E.nschre.b
gesetztem Sinn durchfließt, deren Ausgangswicklungen 60 impulse; rm„..u,
fn Reihenschaltung den Eingang eines übertragungs- ^^''^"^'"^^T^i^^VtteS e
elementes erregen ™ Rückstellung auf Null, d.e gleichzeitig e.r
In weiterer Auebildung der Erfindung ist es zweck- löschendes Ablesen bewirken;
mäßig, wenn die Wieder-Einschaltwicklungen der eine Ausgangswicklung i; „uMfnll
beiden Detektorelemente einerseits und die Wieder- 65 eine (nicht gezeigte. Haltew«:klung d,e ebenfal
EinschaltwicklungdesÜbertragungselementesanderer- auf d.e A"?^"^0^"« Sewgelt ist und d»
seits jeweils an die zwei verschiedenen Phasen eines Rückwirkung des folgenden Detektorelementc
Zweiphasen-Taktimpuls-Generators angeschlossen kompensieren soll;
5 6
eine Einstcllwicklung oder -leitung A, die eben- des Systems vom Vorzeichen dieser Komponente
falls durch die Ausgangsöffnung c führt. abhängt. Im Mittel erhält man, wenn /„ der Wert der
Gleichstrom durchflossen, der die Schlußumkehr um 5 der Gleichung
die Ausgangsöffnung sicherstellen soll, wenn ein
r.incs Ausgangssignals ist dieser Strom unbedingt T 2n '
erforderlich. Der Einstcllstrom muß einen Minimalwert entsprechend der Koerzitivkraft um die Aus- io
gangsöffnung haben, damit Ausgangsimpulse erzeugt wobei / der Spitzenwert des sinusförmigen Wechsel-
wcrdcn. Für den besonderen Fall eines als Beispiel stromes ist.
benutzten Detektorelementes liegt dieser Wert bei In der Nähe der Ansprechschwelle erreicht der
etwa 0,15 Amperewindungen und stellt eine Ansprcch- Ausgangsimpuls seinen Maximalwert nicht, aber es
schwelle dar. 15 genügt, ein weiteres Detektorelement in Reihe hinter
die Einstellwicklung A1 die die Ausgangsöffnungen c
in F i g. 2) zu schalten, um zweideutige Fälle auszu-
der Detcktorclemcnte 1 und 2 im umgekehrten Sinn schalten.
durchläuft, von einem Wechselstrom mit beispielsweise Die so ausgebildete Anordnung ergibt ein Anspre-50 Hz durchflossen, der von einem Stromwandler 5 ao chen auf die Frequenz, das mit der Stärke des Wechselgeliefert wird. Dieser ist mit der Leitung 6 eines stromes zunimmt, so daß ein von der Zeit in umge-Energieverteilungsnetzes verbunden, bei der über- kehrten Sinn abhängiges Relais verwirklicht werden
ströme angezeigt werden sollen. kann.
elemente 1 und 2 werden durch eine der Phasen eines a$ die F..imme der an den Ausgängen der Detektor·
(nicht gezeigten) Zweiphasen-Generators für Einstell- elemente 1 und 2 angesammelten Impulse. Im Zähler 8
impulse gespeist. Das heißt, der Generator kann an werden diese Impulse gezählt, wobei das Ausgangs-
seinen Klemmen zeitlich gegeneinander versetzte signal des Zähfers logische Stufen oder direkt ein
gungselemcntes 3 wird von der zweiten Phase dieses F i g. 2 zeigt das vereinfachte Schaltbild eines voll-
wicklungen E der Detektorelemcnte 1 und 2 wird bei magnetische Technik angewendet wird. Im besonderen
jedem Zyklus des Generators zur Lieferung der Rück- ist dort der Zähler 8 aus einer Reihenschaltung von
Stellimpulse ein Einschreibimpuls »1« zugeführt. Die 35 vier bistabilen Stufen B1 bis B1 aufgebaut Jede Kipp-
von den in Reihe liegenden Ausgangswicklungen S der Eingang der in der französischen Patentschrift
wicklung 5 des Übertragungselementes 3 beliefert In jeder der Kippstufen finden sich zwei Transeinen Impulszähler 8, dessen Ausgangssignal 80 einem 40 fluxorenpaare 11, 13 und 12, 14, die jeweils mit den
beliebigen Verbraucher (nicht gezeigt) zugeführt wird, beiden Phasen des Generators für die Rfickstell-
beispielswcisc einer Signalisierungseinrichtung oder impulse (nicht gezeigt) verbunden sind und einen
einer Abschalteinrichtung. Die Einstellwicklung α des Eingang 15 am Transfluxor 11 sowie einen Ausgang IC
Übcrtragungselementcs 3 wird normalerweise von am ,Transfluxor 14 aufweisen. Eine Schleife 17 ergibt
einem Gleichstrom geeigneter Stärke durchflossen. 45 eine Kreuzkoppelung, wobei 18 sowie 19 eine Kopp-
Der Generator für die Rückstellimpulse (oder lung zwischen dem Eingang des Transfluxors 13 und
Taktimpulse) arbeitet mit einer festen Frequenz wesent- dem Ausgang der Transfluxoren 12 und 14 Lsrstellen,
lieh oberhalb der Frecmenz des zu überwachenden Wie in der oben genannten französischen Patent-Wechselstromes. Wenn diese beispielsweise 50Hz schrift erläutert, gibt der Ausgang 16 unter dieser
beträgt, so ist die Frequenz F der Rückstellimpulse $0 Bedingungen einen Impuls für zwei Impulse atn
beispielsweise 425 Hz, wobei dieser Wert so gewählt Eingang 15 ab. Man erhalt auf diese Weise einen
ist, daß er kein ganzzeiliges Vielfaches von 50 Hz ist. binären Teiler auf Ferritbasis mit der Möglichkeit einei
Unter diesen Bedingungen werden Impulse am Rückstellung auf Null mit Hilfe eines Stromkreises 20.
Ausgang des einen oder anderen der Detektorelemente In dieser Schaltungsanordnung findet sich die bereit«
1 und 2 jedesmal dann erscheinen, wenn der Spitzen- 55 in Verbindung mit F i g. 1 beschriebene Anzeigewert des durch die Einstellwicklungen A fließenden vorrichtung mit zwei Detektorefementea 1, 2 wiedei
Wechselstromes die Ansprechschwelle für eine Zeit- sowie dem Übertragungselement 3, das, wie erläutert,
dauer überschreitet, die größer ist als etwa 100 Mikro- die Möglichkeit gibt, die Summe der am Ausgang dei
Sekunden. Diese Begrenzung ermöglicht von vorn- beiden vorhergehenden Detektorelemente afigesamherein die Ausschaltung des Einflusses von getrennten 60 melten Impulse zu bilden. Die Üerragg der aul
schmalen Stromspitzen mit einer Dauer von einigen diese Weise durch das Übertragungselement 3 ange-Mikrosekunden, die gelegentlich den Netzstrom von sammelten Impulse erfolgt unter Zwischenschaltung
50 Hz überlagert sein können. Durch die Verwendung des Übertragungselementes 4, das die Vennddunj
der beiden Detektorelemente 1 und 2 mit gegensinnig von Zweideutigkeiten ermöglicht.
angeordneten Einstellwicklungen lassen sich beide 6; Der Ausgang des Elementes 4 speist nicht allein der
Halbwellen des überwachten Stromes beachten, und Eingang 15 der ersten Kippstufe B1 des Zäblers
es kann im Fall einer Unsymmetrie (aperiodische sondern außerdem den Eingang 21 einer Einrichtung,
Komponente) vermieden werden, daß das Ansprechen die insgesamt mit 22 bezeichnet ist Die Einrichtung
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enthüll in .in sieh bekannter Weise in einer Keilen- Ausgam1. 8(1 des Zählers H abhängt, konnte die Ausschaltung
cmc Ki'ihc /,, /.,, /;, bis lv, \on mn gerad/eilig Ι<·μιπ!; beispielsweise beim I mpfang eines Impulses
be/eichnelen DcU-klorelenKnten sowie einer Reihe pro Taj1. wiilmnd eines Mon.il>
eintreten. Dieser /',. /\ bis /',, von mit ungerad/.ahlig bezeichneter. Naehieil wild bcseiligi durch eine automatische Riick-Dctcktoivlcmcntcn.
Die beulen Reihen .>ind jeweils r>
stellung ties /ahlers auf Null jedesmal dann, wenn ii''t /AVei Phasen des (ieiieralors für die Rüekslell- wahrend einer gewissen, durch die Einrichtung 22
immilse verbunden. I iilsprechend einem an sieh bestimmten /eil kein Impuls am Ausgang der Anzeigebekannten
Verfahren wird die Information von vorrichtung aufgetreten ist. wobei diese Zeil als
irgendeinem mit geradzahlig bezeichneten Detektor- »Rücklnufz.cit« der Anzeigevorrichtung bedachtet werclcmcnt
/u einem nachfolgenden mit ungeradzahlig io den kann.
bezeichneten Dctcktorclcmcnt und umgekehrt von Jeder /um eingang 15 des Zählers gehende Impuls
einem mit ungeradzahlig bezeichneten Dctektorclemenl wird außerdem an den Eingang 21 der Einrichtung 22
zu einem nachfolgenden mit geradzahlig bezeichneten angelegt und erscheint nacheinander im Verlauf der
Dctcktorclemcnt übertragen, wobei die mit geradzahlig folgenden Zyklen an den Ausgängen S, bis Sn der
bezeichneten Uetektorclcmente eine Spcicherfunktion 15 Hinrichtung 22. Während der gesamten Zeit, in der
haben, die zur Vermeidung von Wechselwirkungen ein solcher Impuls an irgendeinem der Ausgänge der
/wischen zwei aufeinanderfolgenden Informationen Einrichtung 22 vorhanden ist, findet er sich am
erforderlich ist. Jeder Zyklus umfaßt die folgenden Ausgang 37 der ODER-Schaltung 30 wieder und
Operationen: wirkt am Ausgang 44 der logischen Schaltung 40 der
ao »]« entgegen, die dauernd an deren Eingang 43 liegt.
Einschreiben, Unter diesen Bedingungen wird kein Impuls zur
Einstellen Rückstellung auf Null an den Zähler angelegt. Sobald
Fortschal.cn der ungeradzahl.gen Delektorele- J^halle Impulse an den Ausgängen S1 bis S11 der
mc lc (I sen) Einrichtung 22 vcrchwundcn sind, erscheint der am
*e »5 Eingang 43 liegende Impuls »1« am Ausgang 44 und
Einstellen, wjr(j gleichzeitig durch die Dctcktorclcmcnte 51 und 52
Fortschaltcn der geradzahligen Detektorclemcnte. an dje Schaltungen 20 zur Rückstellung der biM.ibilcn
Stufen B1 und fl4 des Zählers 8 auf Null übertragen, so
Es genügt die Feststellung, daß die Lcscsignale an daß der Zähler dann auf Null zurückgestellt wird.
■Jon Ausgängen S.. S.. S, bis Su, S11 der ungerad- 3« Wenn irgendwelche Impulse aufgetreten sind, bci-
zahligcn Dctcklorelcmente erscheinen, wobei außer- spiclswcise bei einem kurzzeitigen Hehler, so wird die
dem die Möglichkeit besteht, das (gestrichelt darge- Rückstellung auf Null am Ende einer vorbestimmten
stellte) geradzahlige Dctektorclcmcnl Pn am Ende des Zeit nach dem Verschwinden der Impulse stattfinden.
Registers wegzulassen. Diese Anordnung bictet den Vorteil, daß dauernd
Die Ausgänge S1 bis Sn der Einrichtung speisen 35 am Ausgang 37 der ODER-Schaltung die Information
eine logische Schaltung (ODER) 30 mit einer ersten »Fehler vorhanden« steht, die im gewissen Sinn die
Stufe von vier Detcktorelemcntcn 31 bis 34. die Ergänzung der am Ausgang 14 erscheinenden Infor-
jcweils die Ausgangssignale von drei Stufen der mation »Rückstellung auf Null« ist.
Einrichtung 22 erhalten, und mit einer zweiten Stufe Die Kapazität des Zählers bestimmt in erster Nähe-
von zwei Detektorclcmcntcn 35 und 36. die einerseits 40 rung die Zahl der zu einer Auslosung erforderlichen
die von den Dctcktorelemcnien 31, 32 und anderer- Impulse. Diese Zahl ist im Fall des betrachteten
scits die von den Detcklorelemcnten 33, 34 über- Beispiels mit vier bistabilen Stufen gleich 2*. also lf>.
iragcnen Impulse sammeln. Ein gemeinsamer Aus- Die mittlere Zeit für die Auslösung entspricht natürlich
gang 37 der beiden Dctektorelcmentc 35. 36 speist dieser Zahl geteilt durch die mittlere Frequenz der am
den Eingang eines Delcklorclemcntes 41, das mit 45 Eingang 15 des Zählers erscheinenden Impulse. Diese
einem zweiten Dcteklorelcment 42 eine zweite logische Zeit ist in der Nähe des Wertes der Ansprechschwelle
Schaltung (NEIN) 40 bildet. Der Eingang 43 des mit einer Halbpcnode des Netzes in dem betrachteten
Detcklorclcmentes 42 erhält dauernd einen Impuls »1«, Fall definiert, bei dem die Anzeige für beide HaIb-
dcr folglich bei jedem Zyklus eingeschrieben wird. wellen des Stromes erfolgt, und mit einer Periode des
Ein Ausgangsstromkreis 44 durchdringt im entgegen- 50 Netzes, wenn die Anzeige nur für eine Halbwellc
gesetzten Sinn die Ausgangsöffnungen der beiden vorgenommen wird. Der absolute Fehler wird natür
Detektorelcmente 41 und 42 der logischen Schaltung 40 lieh kleiner und gehl gegen die Periode der Takt-
und andererseits die Eingangsöffnungen der beiden impulse, wenn die angezeigte Stromstärke unendlich
Detektorelemente 51 und 52. wobei die Stromkreise 20 geht.
zur Rückstellung auf Null der Kippstufen paarweise 55 Die Rückstellzeit, d. h. die Zeit, an deren Ende dei
jeweils mit den Ausgangsoffnungen der beiden Zähler auf Null zurückgestellt wird, ist konstant um
Detcktorelemenle 51 und 52 verbunden sind. wird durch die Zahl der Stufen in der Einrichtung 2]
Die Arbeitsweise der so aufgebauten Schaltungs- bestimmt. Sie ist gleich n/F, wenn /1 die Zahl der Stufet
anordnung ist die folgende: Die von dem zwischen- im Register und F die Taktfrequenz ist.
geschalteten Übertragungselement 4 übertragenen und 60 In zweiter Näherung muß man außerdem de
geschalteten Übertragungselement 4 übertragenen und 60 In zweiter Näherung muß man außerdem de
an den Eingang 15 des Zählers angelegten Impulse Tatsache Rechnung tragen, daß eine logische Ferrit
sind Gegenstand einer digitalen Integration, d. h. einer schaltung eine Verzögerung einführt die im Prinzi]
Zählung, die jedoch ohne Rücksicht auf den Zwischen- eine Funktion von XfF ist. In dem untersuchten FaI
raum stattfindet, welcher zwischen aufeinanderfolgen- ergibt sich einerseits ,daß die Rückstellung auf Null
den Impulsen vorhanden sein kann. Anders gesagt. 65 die bei Nichtvorhandensein eines Fehlers dauern·
die Integrations/eit des Zählers selbst ist unendlich stattfindet, nicht sofort aufhört, wenn ein Fehle
«roß. Wenn iolglich die Auslösung einer beliebigen auftritt. Der Kanal »Rückstellen auf Null« weist ein
Einrichtung vom Erscheinen eines Impulses am gewisse Verzögerung gegenüber dem Kanal »Zähler
auf, so daß eine bestimmte Anzahl («') von Impulsen
verlorengeht, die nicht gezählt werden.
Andererseits führt die Hinrichtung für die Anzeige und die Ausbildung des Eingangs eine Verzögerung
entsprechend einer bestimmten Zahl (/)") von Impulsen ein. Zusammengefaßt findet die Auslösung statt,
wenn am Ausgang der Anzeigeeinrichtung 2" \-η \-n"
Impulse aufgetreten sind mit der Bedingung, daß der Intervall zwischen zwei beliebigen aufeinanderfolgenden
Impulsen gleich oder kleiner als n/F ist.
F i g. 3 zeigt die Ansprechkurve der in Verbindung mit F i g. 2 beschriebenen Versuchsanordnung. Auf
der Abszisse ist die mittlere Frequenz der am Ausgang 15 (21) der Anzeigevorrichtung auftretenden Impulse
aufgetragen und auf der Ordinate der wirksame Wert des Einstellstromes l,\ in Milliampere.
Die Taktfrequenz betrug 425 Hz. Man erkennt, daß die mittlere Frequenz der gesammelten Impulse
diesen Wert für einen Fchlerstrom von 900 mA praktisch erreicht, der etwa das Sechsfache des
Nennwertes /0 beträgt, der dem Schwellenwert entspricht.
24
- ms — 37,6 ms.
425
425
Wenn die Zahl η der Impulse, die nicht gezählt
werden, gleich 2 tind ;;" ebenfalls gleich 2 ist, ergibt
sich als effektiver Minimalwert für die Ansprechzeit
37,6 4 (2 t- 2) 2,35 - 47 ms.
Der relative Fehler beträgt in diesem Falle bei 2,35
47
also 5"/„.
Für einen Fchlcrslrom gleich dem Doppelten des
Schwcllwertes (2 /„), wo der relative Fehler in der Nähe des Maximums liegt, ergibt / .140 Hz, was einer
Ansprechzeit von 56,4 ms und einem relativen Fehler in der Größenordnung von 10% entspricht.
Es ist leicht einzusehen, daß es zur Erzielung einer
ίο größeren Genauigkeit genügt, die Taktfrequenz und
demgemäß die Zahl der bistabilen Stufen und die Länge der Einrichtung 22 zu erhöhen. ,
Die beschriebene Anordnung ermöglicht den Erhalt eines Abschaltebefehls, der um so schneller ist, je
stärker der Fehlerstrom wird. Dabei werden ein rein magnetisches Verfahren und nur Transfluxoren vcrsvendet. Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen,
besteht auch die Möglichkeit, Zähler einer beliebigen anderen Art zu verwenden, wie auch Mittel zur Rück-
ao stellung der Zähler auf Null, die auf einer anderen Grundlage beruhen. Eine andere mögliche Variante
besieht darin, die Eingangswicklung auf einem der Anzeigeelemente wegzulassen. Die Funktion bleibt
dabei im wesentlichen die gleiche, aber bei einem
as wesentlich erhöhten Schwellwert für den Einstcllstrom.
Gemäß einer weiteren Abwandlung kann die Einrichtung 22 oder die ODER-Schaltung 30 weggelassen
und die NEIN-Schaltung 40 direkt durch die Verbindung 21 gesteuert werden. Die Rückstellung des Zahlers auf Null erfolgt dann während eine«; cMvi«en
fehlenden Impulses. Die Anordnung ist dann praktisch zeitkonstant mit einem Schwellwert von etwa dem
Sechsfachen des früheren Schwellwcrtes.
Claims (2)
1. Überstrom-Anzeigeeinrichtung für Wechselstromnetze
mit mindestens einem Detektorelement vom Typ eines Transfluxors, dessen Einstellwicklung
von einem Eingangs-Wechselstrom durchflossen ist, dessen Stromstärke proportional der
Stromstärke des zu überwachenden Wechselstromes ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Detektorelement (1) an einen Taktimpuls-Generator mit wesentlich höherer Taktimpuls-Frequenz
als die Frequenz des zu überwachenden Wechselstromes in solcher Weise angeschlossen ist, daß
auf das Detektorelement (1) gegebene Taktimpulse nur dann auf dessen Ausgangswicklung (5) übertragen
werden, wenn das von dem die Einstelle wicklunpM) durchfließenden Wechselstrom entwickelte
augenblickliche magnetische Feld den Koerzitivfeldwert des Detektorelementes (1) in
Nachbarschaft der Einstellwicklung (A) erreicht oder überschreitet, wobei die Einstellwicklung (A)
und der sie durchflie3ende Wechselstrom zum Erreichen dieses Koerzitivfeldwertes bei Vorliegen
der Maximal-Nennstromstarke in dem zu überwachenden
Wechselstrom abgestimmt sind, und daß an die Ausgangswicklunp (S) des Detektorelementes
(1) eine Einrichtung (8) angeschlossen ist, die zi.r Abgabe eines Ausgangssignals nach
Verlauf eines zur mittleren Häufigkeit des Auftretens von Impulsen am Ausgang des Detektorelementes
(1) umgekehrt Toportionalen Zeitabschnittes ausgebildet ist.
2. Überstrom-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Ausgang
des Detektorelementes (1) angeschlossene Einrichtung (8) eine Zähleinrichtung ist, die zum
Zählen der von der Ausgangswicklung (S) des Detektorelementes (1) abgegebenen Impulse und
Abgabe eines Signals bei Erreichen einer vorbestimmten Anzahl gezählter Impulse ausgebildet
ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR95568 | 1967-02-20 | ||
| FR95568A FR1531405A (fr) | 1967-02-20 | 1967-02-20 | Détecteur de surintensité à ferrites multitrous |
| DEE0035777 | 1968-02-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1638021A1 DE1638021A1 (de) | 1971-04-15 |
| DE1638021B2 DE1638021B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE1638021C true DE1638021C (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=
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