DE1638014A1 - Monolithisch integrierte Parallelregelschaltung - Google Patents
Monolithisch integrierte ParallelregelschaltungInfo
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Description
16380H
Deutsche ITT Industries GmbH H. Bleher - 4
78 Freiburg, Hane-Bunte-Str. 19 7· Februar 1968
Pat.Mo/Ko
. 278 - Pl
DEUTSCHE ITT INDUSTRIES GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, FREIBURG i.Br.
Die Erfindung bezieht sich auf eine auf konstante Spannung regelnde,
monolithisch integrierte Parallelregelschaltung/ die aus einem zweistufigen Regelverstärker, dessen erste Stufe ein Differenzverstärker
bildet, aus einer Referenzspannungsquelle und aus einer Leiatungsstufe als Regelstrecke besteht.
Es wurde bereits eine monolithisch integrierbare Parallelregelschaltung
vorgeschlagen, deren elektrisches Ersatzschaltbild in Fig. 1 gezeigt ist. Sie besteht im wesentlichen aus dem symmetrischen Differenzverstärker
DV und der Leistungsstufe LS als Regelstrecke. Die Referenzspannungsquelle besteht aus der Serienschaltung von in
Flußrichtung betriebenen Halbleiterdioden und Z-Dioden. Nach dem älteren Vorschlag ist diese Serienschaltung derart aufgeteilt, daß
ein Teil der Serlensohaltung zwischen dem einen Eingangspol des
Differenzverstärkers und dem einen Pol der geregelten Ausgangsspannung
U angeschlossen ist, während der andere Teil dieser
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Serienschaltung zwischen dem anderen Eingangspol des Differenzverstärkers
und dem anderen Pol der geregelten Ausgangsspannung liegt. Die Serienschaltung von in Flugrichtung betriebenen Dioden
und Z-Dioden, sowie die Aufteilung dieser Serienschaltung wird aus Gründen der Temperaturstabilität der Regelschaltung vorgenommen.
Ein Maß für die Regelgüte der Regelschaltung ist das Verhältnis der Ausgangsspannungsänderung bei einer vorgegebenen Änderung der
Einäangsspanriung bzw. des durch den Lastwiderstand fließenden
Stromes. Ein Maß für diese Güte ist der Regelfaktor. Dieser Regelfaktor
ist in erster Näherung proportional dem Verstärkungsgrad
des Differenzverstärkers.
Tritt nun die Forderung auf, den Regelfaktor weiter zu verbessern,
sowie den Innenwiderstand der Parallelregelschaltung zu erniedrigen, so bietet sich die Losung an, eine zweite Verstärkerstufe
dem Differenzverstärker nachzuordnen. Solche zweistufigen Differenzverstärker sind an sich bekannt, wie z.B. aus der deutschen Auslegeschrift
1 214 723 hervorgeht. Diese mehrstufigen Differenzverstärker
haben jedoch den Nachteil, daß sie, wenn man sie in einer Regelschaltung verwendet, bei hohen Frequenzen aufgrund der dort
auftretenden Phasendrehungen zu Eigenschwingungen neigen, welche Schwlngnelgunü durch geeignete Schaltmaßnahmen unterdrückt werden
muß. Dieses Schwingen bei hohen Frequenzen führt nämlich dazu, daß nachfolgende Verstärkerstufen die Gleichspannungspotentiale dieser
Verstärkerstufen infolge von Gleichrichtungseffekten so verlagern, daß eine sinnvolle Verstärkung nicht mehr stattfinden kann. Ein
Mittel, die Sehwingneigung zu unterbinden, besteht darin, die
obere Grenzfrequenz einer Stufe des mehrstufigen Differenzverstärker
mit Hilfe von Kondensatoren stark zu erniedrigen.
ν-, 4ί. BAD ORIGINAL
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Soll nun ein solcher Differenzverstärker in einer monolithisch integrierten Parallelregelsohaltung verwendet werden, so tritt
auch hier das Problem der Sahwingneigung bei hohen Frequenzen auf«
Die Lösungsmögllchkeit, wie sie für Schaltungen mit diskreten Bauelementen
in einfacher Weise gegeben ist, nämlich das Beschälten mit Kondensatoren, ist Jedoch bei einer monolithisch integrierten
Festkörperschaltung nicht anwendbar. Dies liegt darin begründet, daß zwar Kapazitäten monolithisch integriert werden könne* Jedoch
nur relativ kleine Kapazitätswerte möglich sind. Große Kapazitätswerte führen nämlich zu einem unverhältnismäßig großen Flächenaufwand,
wodurch die Vorteile der durch die Integrierung erreichten Mikrominiaturisierung wieder zunichte gemacht werden.
Die Erfindung hat sich somit zur Aufgabe gestellt, die Schwingneigung
eines zweistufigen Differenzverstärkers, der in monolithisch integrierter Bauweise als Teil einer Parallelregelschaltung hergestellt
werden soll, auf andere Welse zu unterbinden. Diese Aufgabe löst die oben angegebene Parallelregelsohaltung erfindungsgemäß
dadurch, daß die zweite Verstärkerstufe des Regelverstärkers aus
einem Paar komplementärer Transistoren aufgebaut ist und daß einer der beiden komplementären Transistoren als an sich bekannter monolithisch
integrierter Verbundtransistor ausgebildet ist, der aus einer lateralen Transistorstruktur und einer dazu komplementären
üblichen Transistorstruktur besteht.
Dieser Verbundtransistor ist aus wProc. IEEE11, Dezember 1964,
Seiten 1491 - 1495 bekannt. Er besteht aus der lateralen Transistorstruktur
TgA und der komplementären üblichen Transistorstruktur
TgB, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Auch ist aus dieser.
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Literaturstelle ein zweistufiger Differenzverstärker bekannt, dessen
zweite Verstärkerstufe aus je einem solohen Verbundtransistor
gebildet wird. Demgegenüber hat Jedoch die Erfindung erkannt, daß es bei der erfindungsgemäßen Parallelregelsclialtung nicht notwendig
ist, zwei solche Verbundtransistoren zu verwenden, sondern daß es genügt, die erfindungsgemäße Kombination eines Transistors
und eines Verbundtransistors in der zweiten Verstärkerstufe anzuwenden .
In den weiteren Fig. 2 und j5 der Zeichnung sind ein Ausführungs- ·
beispiel der Erfindung und eine vorteilhafte Weiterbildung gezeigt. In der Fig« 2 der Zeichnung ist das elektrische Ersatzschaltbild
einer erfindungsgemäßen Parallelregelschaltung dargestellt. Der
als Differenzverstärker DV aufgebaute Regelverstärker besteht aus den beiden Veretärkerstuferi, die von den Transistoren T1 und T2*
bzw. Tr und Tg gebildet werden. Dem einen Eingangspol A des Differenzverstärker
ist die Dezugsspannung einer Referenzepannungsquelle
zugeführt, während dem anderen Eingangspol B eine der zu regelnden Spannung U proportionale Spannung zugeführt wird. Die
Ileferenzspannungsquelle besteht aus einer Serienschaltung von Flußdioden FD1 bis FDg und Z-Dioden ZD1, ZDg, welche Serienschaltung,
wie schon oben bei Erläuterung <ier Fig. 1 beschrieben, derart aufgeteilt ist, daß ein Teil der Flußdioden zwischen dem einen
Eingangspol A und dem einen Pol der zu regelnden Spannung U und der andere Teil zwischen dem anderen Eingangspol B und dem anderen
Pol der Spannung U liegt. Die beiden Transistoren T1 und Tg besitzen
die in ihren Kollektorkreisen als Arbeltswiderstände liegenden Widerstände R1 und Rg, deren kollektorfernes Ende miteinander
verbunden ist und am Emitter eines spannungsregelnden
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Transistors T^ angeschlossen ist. Der Kollektor dieses Transistors
lot mit dem anderen Pol der zu regelnden Spannung U verbunden, während dessen Basis am Verbindungspunkt der beiden Zenerdioden
angeschlossen ist. Dieser Transistor verhindert, daß auf die Arbeitswiderstände R1 und R2 nooh etwa auftretende Spannungsänderungen der Spannung U einwirken können.
Die zweite Stufe des Regelverstärkers ist mit ihren Transistoren
Tf- und T^ an den Ausgang der ersten Verstärkerstufe angeschlossen,
und zwar liegt die Basis des Transistors T6. am Kollektor von Transistor T^ und die Basis des Transistors Tg am Kollektor des Traneistors Tg. Der Transistor T5 ist vom npn-Typ, während als Transistor Tg der bekannte Verbundtransistor verwendet ist, der aufgrund seines elektrischen Verhaltens als pnp-Transistor anzusehen
ist. Die Emitter dieser beiden Transistoren sind aus Gegenkopplungsgründen Über einen Widerstand R1. miteinander verbunden.
Diese aus den Transistoren T1- und Tg gebildete zweite Verstärker-•tufe stellt einen unsymmetrischen Differenzverstärker dar, da die
durch den Transistor Tc gebildete Verstärkerhälfte keinen Kollektorarbeitswiderstand besitzt. Vielmehr ist der Kollektor dieses Transistors direkt mit dem anderen Pol der zu regelnden Spannung verbunden. Die andere Verstärkerhälft® besitzt den Arbeitswiderstand
Rg, der zwischen dem Kollektor des Verbundtransistors Tg und dem einen Pol der zu regelnden Spannung angeschlossen ist. Vom Kollektor dieses Verbundtransistors wird die Basis des zur Leistungs-
«tufe LS gehörenden Transistors To angesteuert. Die Leistungsstufe
LS besteht im AusfUhrungsbeispiel der Pig. 2 aus den beiden Transietoren T7 und Tq, wobei der Transistor Tg den Emitterwiderstand '
besitzt.
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Die Emitter der beiden Transistoren der ersten Differenzverstärkerstufe
sind über die niederohmigen Widerstände Rq und R,Q miteinander
verbunden. Am Verbindungspunkt dieser beiden Widerstände ist der Kollektor des Transistors T-, angeschlossen, der in Basisschaltung
betrieben ist und somit, wie bei Differenzverstärkern
allgemein üblich, einen großen dynamischen gemeinsamen Emitterwiderstand
darstellt. Die Basis des Transistors T, ist an einem
Verbindungspunkt zweier Flußdioden der Referenzspannungsquelle angeschlossen, wodurch diese Basis auf festem Potential liegt. Der
Arbeitswiderstand R, dieses Transistors liegt in dessen Emitterkreis
. Über den Vorwiderstand R7 erhält der eine Teil der Reihenschaltung
der ReferenzBpannungsquelle einen konstanten Strom zugeführt.
Der Widerstand R7 liegt zwischen der Basis des Transistors
T1 und der Basis von Transistor T^. In gleicher Weise ist durch den
Widerstand R^ der Strom durch den anderen Teil der Referenzspannungsquelle
festgelegt. Dieser Widerstand liegt zwischen der Basis von Transistor T0 und dem einen Pol der zu regelnden Spannung U .
d. g
Die erfindungsgemäße integrierte Parallelregelsohaltung benötigt aufgrund der Tatsache, daß in erfindungsgemäßer Weise in der zweiten
Verstärkerstufe der bekannte Verbundtransistor verwendet wird, keine zusätzlichen Kapazitäten, um ein Schwingen bei hohen Frequenzen zu
vermeiden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß einerseits der Verbundtransistor Tg eine relativ niedrig liegende Grenzfrequenz besitzt,
die weit unterhalb der Grenzfrequenz der übrigen npn-Traneietoren
liegt, und daß andererseits Schwingungen durch die Eingangskapazität von Transistor Tp unterbunden werden. Somit kann bei
der monolithischen Integrierung der erfindungsgemäßen Parallelregeliohaltung
auf eindiffundierte oder von außen anzuschließende
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' BAD ORfGfNAU
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Kapazitäten verzichtet werden, was die monolithisch integrierte
Parallelreceü schaltung wesentlich vereinfacht und auch die Abmessungen
des fertigen Bauelements kleiner ausfallen läßt, als wenn integrierte Kapazitäten mitverwendet werden müßten.
Fig. 3 zeigt eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen ä
Parallelregel schaltung. Die Parallelregelschaltung nach Fig.
kann „ώπΐ ich dadurch in vorteilhafter Weise verbessert werden, daß
die Basis des Verbundtransistors Tg direkt am Kollektor des zugehörigen
Transietors T« der ersten Verstärkerstufe angeschlossen ist, sowie zwischen Basis des Verbundtransistors Tg und kollektorseitiges
Ende des Arbeitswiderstandes Rg eine oder mehrere in Serie
geschaltete, bezüglich des Kollektorstronis des Transistors Tp in
Flußrichtung betriebene Dioden PD„ und FD1q eingeschaltet sind
und daß die Basis des zum Verbundtransistor Tg komplementären
Transistors Tr über eine oder mehrere in Serie geschaltete, bezüglich
des Kollektorstroms des Transistors T1 in Flußrichtung
betriebene Dioden FD., und PDq mit dem Kollektor des Transistors T1
verbunden ist. In Fig. 2 sind die zusätzlichen Dioden FD7 bis
in der angegebenen Weise eingezeichnet. Die übrige Schaltung ist gegenüber der in Fig. 2 gezeigten Schaltung nicht verändert.
Durch die vorteilhafte Weiterbildung wird erreicht, daß die zweite
Verstärkerstufc mit den komplementären Transistoren Tr und Tg schon
bei einer zwischen den Kollektoren der Transistoren T. und T2 gemessenen
Ausgangsspannung, der Ausgangsdifferenzspannung, von
0 Volt aufgesteuert wird. Sind die Dioden FD7 bis FD10 dagegen
nicht vorhanden, so muß die erste Stufe des Differenzverstlirkerr
DV eine Ausgangsdlfferenzspannung abgeben, die mindestens gleic
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,. BADORIGiNAL
der Summe der Emitter-Basis-Schwellspannungen der beiden Transistoren Tr und T^ 1st. Dies hat aber zur Folge, daß die erste
Stufe des Differenzverstärker schon unsymmetrisch arbeitet, wenn
die zweite Stufe gerade zu arbeiten beginnt, d.h. aufgesteuert wird.
Durch die vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird das symmetrische Arbeiten sämtlicher Stufen des Differenzverstärkers erreicht, wodurch sich eine optimale Regelgenauigkeit ergibt, da der
Differenzverstärker mit maximaler Verstärkung nur bei vollständiger
Symmetrie arbeitet.
Die in Serie geschalteten Dioden wirken hierbei wie Batterien, die
auch bei nahezu symmetrischem Betriebszustand der ersten Verstärkerstufe des Differenzverstärkers dafür sorgen, daß die zweite Verstärkerstufe im aktiven Bereich arbeitet. In der Ausführung als
monolithisch integrierte Festkörperschaltung tritt noch der weitere Vorteil auf, daß die Symmetrie der ersten Verstärkerstufe des Differenzverstärkers von der Temperatur unabhängig ist, da die an den
in Serie geschalteten Dioden abfallenden Spannungen und die Basis-Emitter-Schwellspannung der zweiten Verstärkerstufe bei geeigneter
Bemessung der für die Dioden verwendeten Strukturen des Halbleiterkörper denselben Temperaturgang besitzen.
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Claims (2)
1. Auf konstante Spannung regelnde, monolithisch integrierte Parallelregelsohaltung, die aus einem zweistufigen Regelverstärker, dessen erste Stufe ein Differenzverstärker bildet, aus
einer Referenzspannungsquelle und aus einer Leistungsstufe als I Regelstrecke besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Verstärkerstufe des RegelVerstärkers (DV) aus einem Paar komplementärer Transistoren (TV, Tg) aufgebaut ist und daß einer (Tg)
der beiden komplementären Transistoren als an sich bekannter monolithisch integrierter Verbundtransistor ausgebildet ist, der
aus einer lateralen Transistorstruktur (TgA) und einer dazu
komplementären Üblichen Transistorstruktur (Tg8) besteht*
2. Parallelregelsohaltung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis des Verbundtransistors (Tg) direkt am Kollektor des zugehörigen Transistors (Tg) der ersten Verstärkerstufe angeschlossen 1st, sowie zwischen Basis des Verbundtransistors
(Tg) und kollektorseitiges Ende des Arbeitswiderstandes (Rg) eine
oder mehrere in Serie geschaltete, bezUglioh des Kollektorstrome des Tranaistors (T2) in Pluöriohtung betriebene Dioden (FDq,
FD}q) eingeschaltet sind und daß die Basis des zum Verbundtran·
sistor (Tg) komplementären Transistors (Te) über eine oder mehrere in Serie gesohaltete, bezUglioh des Kollektorstroms des Transistors (T1) in Flugrichtung betriebene Dioden (FD7, FDo) mit
de« Kollektor de« Transietors (T1) verbunden 1st.
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