DE1635932A1 - Fadenfuehrerstellvorrichtung fuer Flachkulierwirkmaschinen - Google Patents
Fadenfuehrerstellvorrichtung fuer FlachkulierwirkmaschinenInfo
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Description
P + Gm 67/362
Fadenführerstellvorrichtung für Flachkuli er wirkmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen,
teilungsgerechten Einstellen von Fadenführern bei Flachkulier wirkmaschinen auf eine vorbestimmte Arbeitsbreite.
Bei der Herstellung von regulär gewirkten Warenstücken auf Flachkulierwirkmaschinen ist es erforderlich, nach
Beendigung eines Warenstückes mit veränderlicher Breite für den Beginn eines neuen Warenstückes die den Fadenführer weg begrenzenden Mittel, wie Anschläge, Kettenumlenkroll en, Kurvenzeug etc., auf die jeweils dafür erforderliche Arbeitsbreite an Anfang nadelgereoht einzustellen.
Werden gleicht Warenstücke hintereinander gearbeitet, so ist lediglich eine Rücksteuerung der Fadenführer auf die
Anfangsbreite erforderlich. Werden verschiedene Warenstücke in elftem Zyklus hintereinander gearbeitet, z.B. Vorderteil,
Rückenteil und Ärmel, so ist jeweils eise Einstellung der Fadenführer von der Endbreite des letzten Warenstückes
auf die Anfangsbreite des näohsten Warenstückes erforderlich, wobei eine teilungsgerechte Stellung der Fadenführer
Bedingung ist.
Vm «ine Unterbrechung der laufenden Produktion aaoh jedem
Warenetüok durch Ein·teil·« Mittels einer Handkurbel und
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Rastbolzen und den dazu erforderlichen Bedienungsaufwand
zu vermeiden, sind verschiedene Vorrichtungen bekannt geworden, um die Einstellung durch einen Stellmotor vornehmen
zu lassen.
Beispielsweise betätigt die zur Einstellung der den Fadenführerweg
begrenzenden Mittel, dienende Spindelmutter in der gewünschten Außenstellung einen Mikrosehalter, welcher
den Stromkreis eines Steuerschützes unterbricht, wodurch der Stellmotor stromlos wird. Da der Abschaltzeitpunkt
nicht genau fixiert ist und auch vom Schwungmoment des Stellmotors abhängt, ist eine mechanische Wegbegrenzung
für die Spindelmutter vorgesehen sowie eine Rutschkupplung zur Trennung der Antriebsschwungmassen von der gegen die
Anschläge anlaufenden Spindelmutter. Die Trennung erfolgt
gleichzeitig mit dem Abschalten des Stellmotors. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch ein Rückstellen der Spindelmuttern
nur in einer Richtung, d.h. nur von einer kleineren auf eine größere Arbeitsbreite möglich, wobei
die genaue, nadelgerechte Einstellung erst durch ein gegenläufiges Klinkengetriebe erhalten wird.
Gemäß einer weiteren bekannten Vorrichtung kann ein selbsttätiges
Einstellen der Fadenführeranschläge in beiden Richtungen erfolgen. Kurz vor Erreichen der Endstellung
wird durch einen von der Spindelautter betätigten Mikrosohalter
die !lamellenkupplung gelöst, und eis Magnet zieht eine Rolle auf einen vom Stellmotor angetriebenen Port-
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stoßexzenter. Je nach Einstellrichtung ist eine entsprechende
Blende gezogen, so daß die vom Portstoßexzenter angetriebene Fortstoßklinke die den Fadenführerweg begrenzenden
Mittel teilungsgerecht weiterstößt, bis die Spindelmutter die gewünschte Endstellung erreicht hat und den Motor über
einen Schaltnocken abschaltet. Gleichzeitig mit der Auswahl der Rollenversatzmagnete wird ein Rastbolzen eingelegt,
damit die Fadenführerspindel teilungsgerecht angehalten wird.
Besonders bei feinen Teilungen ist es jedoch außerordentlich schwierig, den auf der Spindelmutter angebrachten
Schaltnocken unter Berücksichtigung des jeweiligen Schaltweges des Schalters so genau zu justieren, daß in beiden
Richtungen ein genaues, teilungsgerechtes Abschalten des Motors erreicht wird. Auch hier ist eine vollkommene
Sicherheit nicht gegeben, trotz eines beträchtlichen mechanischen und elektrischen Aufwandes.
Alle bisher bekannten Fadenführer-Einstellvorrichtungen haben gleichsam den Nachteil, daß die Bewegung in der Einstellrichtung
zur Betätigung eines Schalters benützt wird. Die bei diesem Prinzip verwendeten, üblichen Endschalter
sind infolge ihrer Schalttoleranz jedoch nicht in der Lage, die zur nadelgerechten Einstellung erforderliche hohe
Schaltgenauigkeit zu erfüllen. Außerdem ist bei diesen Fadenführer-Einstellvorrichtungen die Schwungmasse des
Antriebs nicht so wirkungsvoll eliminiert, daß der Stellweg davon nicht beeinflußt würde.
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Mit beiden Vorrichtungen ist es außerdem unmöglich, beim
Arbeiten von Warensätzen, zum Beispiel Vorderteil, Rückenteil und zwei Ärmeln von Pullovern, die Steuerung in die
jeweilige Anfangsstellung vollautomatisch vorzunehmen, ohne daß nach jedem Warenteil die Einstellung für die
Abschaltung der Einstellvorrichtung jeweils geändert werden muß.
Die Aufgabe vorliegender Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung für das automatische Einstellen der den Fadenführerweg
begrenzenden Mittel zu finden, die es ermöglicht, die Einstellvorrichtung zu vereinfachen und die Absehaltgenauigkeit
zu erhöhen. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, die Voreinstellung von Warensätzen, zum Beispiel Vorderteil,
Kückenteil und zwei Ärmel von Pullovern, zu ermöglichen, so daß mit einer einmaligen Programm-Einstellung
durch den Wirker diese Warensätse in beliebiger Häufigkeit gearbeitet werden können.
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Diese Aufgabe wird gelöst durch den Einstellweg bestimmende, die Einstellbewegung beendende, weglos ansprechende Schaltmittel.
Die Abschaltung kann dabei durch eine durch die Fadenführer-Einstellbewegung beeinflußbare, den Abschaltimpuls
zur Beendigung der Einstellbewegung auslösende Lichtschranke vorgenommen werden. Beispielsweise sind zu
diesem Zweck eine Lichtquelle und eine Photozelle relativ
zueinander bewegbar angeordnet, oder aber es sind eine
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aus Photozelle und Lichtquelle bestellende Lichtschranke und eine den Lichtfluss beeinflussende Blende vorgesehen.
Zwecks Übereinstimmung des durch die Skala bestimmten Abstellpunktes mit den Nadeln der Fontur kann die Steuerkante
der Blende zur Peineinstellung justierbar sein. Damit eine rasche Einstellung der Blende und damit des Abschaltpunktes
ermöglicht wird, ist sie beispielsweise auf einer mit einer Skala und mit entsprechenden Hasten versehenen Schiene
verschiebbar angeordnet und weist zur Fixierung einen Rastbolzen auf. Eine genaue Einstellung der den fadenführerweg
begrenzenden Mittel kann auch durch einen durch die Lichtschranke betätigbaren, in einem Regelkreis angeordneten
Nachlaufmotor erreicht werden. Heben der analogen
Einstellung ist diese auch auf digitalem Wege möglich, wozu die Blende den Lichtfluss beeinflussende, gleichmäßig
über eine den Einstellweg darstellende Strecke verteilte Markierungen, wie z.B. Zähne, Löcher, Reflektorbleche usw.,
aufweist sowie einen auf einen bestimmten Vorgabewert einstellbaren, die von dar Photozelle abgegebeaen Zählimpulse
mit diesem Vorgabewert vergleichenden Programmträger, beispielsweise Zähler, Karte und dgl. Sollen verschiedene
Warenstücke in einem Zyklus hintereinander gearbeitet
werden, z.B. Vorderteil, Rückenteil und zwei
Ärmel, so sind mehrere gleichartige, weglos ansprechende
Schaltmittel parallel gesehaltst, die jeweils ©iazeln
nach Beendigung eines Warenstückes durch ©ine Umsehaltvorrichtung
zur Bestimmung des jeweiligen Einstellweges
herangezogen weräen, oder es sind mehrere Programraträger,
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wie z.B. Zähler, und eine das weglos ansprechende Schaltmittel nach Beendigung eines Warenstückes nacheinander
mit einem anderen Programmträger verbindende Umschaltvorrichtung vorgesehen. Um einen Abschaltimpuls zu erhalten,
kann anstelle einer Lichtschranke auch eine Luftschranke oder ein Magnetfeld angeordnet sein. Um Verzögerungen beim
Beenden der Einstellbewegung zu vermeiden, besitzt der Stellmotor einen Anker mit geringem Trägheitsmoment, oder
es ist zwischen Stellmotor und Fadenführerspindel eine
Elektromagnet-Zahnkupplung vorgesehen.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß der Punkt, an welchem die Einstellbewegung beendet
wird, durch Verwendung weglos ansprechender Schaltmittel für beide Bewegungsrichtungen ganz genau eingestellt
werden kann. Durch die Verwendung eines Stellmotors mit geringem Trägheitsmoment oder einer Zahnkupplung anstelle
einer Lamellenkupplung wird eine Verzögerung beim Beenden der Einstellbewegung vermieden. Auch lassen sich im Baukastenverfahren
auf einfachste Weise Erweiterungen in der Vorprogrammierung durch Vorsehung weiterer weglos ansprechender
Schaltmittel bzw. Programmträger und einer Umschaltvorrichtung erreichen.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher beschrieben. Hierbei zeigen
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Fig. 1 die erfindungsgemüße Vorrichtung in Verbindung mit
den an Flachkulierwirkmaschinen für die Einstellung des Fadenführerweges vorgesehenen üblichen Mitteln
in perspektivischer Ansicht}
Fig. 2 das elektrische Schaltbild zu der Vorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 bis 5 verschiedene Ausbildungen der weglosen Schalt- ä
mittel bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine Einzelheit aus Fig. 1?
Fig. 7 eine Abänderung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 zur Einstellung der Arbeitsbreiten verschiedener nacheinander
zu arbeitenden Warenstücken;
Fig. 8 den elektrischen Aufbau für eine sich auf die gewünschte V/arenbreite selbst einregelnde Stellvorrichtung
gemäß der Erfindung.
Die Erfindung kann prinzipiell im Zusammenhang mit allen gebräuchlichen Mitteln, wie Anschlägen, Kettenumlenkrollen,
Kurvenzeug und dgl. zur Begrenzung des Fadenführerweges an Flachkulierwirkmaschinen angewendet werden. Im
Folgenden wird die Erfindung beispielsweise im Zusammenhang mit den üblichen Spindeln und Spindelmuttern zur Ver-
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stellung von Fadenführeranschlagen an Flachkulierwirkmaschinen
beschrieben. Alle für das nähere Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Maschinenteile bleiben
hierbei unberücksichtigt.
In Fig. 1 ist nur das linke Fadenführerpatent mit den zur
Steuerung erforderlichen !eilen gezeigt und beschrieben; das rechte Fadenführerpatent ist in seinem Aufbau gleich
und kann sowohl unabhängig als auch vom gleichen Rück-
über ein Getriebe oder dgl.
Stellmotor/in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden.
Stellmotor/in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden.
Auf der Fadenführerspindel sitzt in bekannter Weise die
Spindelmutter 10, welche durch eine Führungswelle 100 an einer Drehung gehindert wird. Die Spindelmutter 10
weist eine Konsole 101 auf, welche als lager für ein oder mehrere vertikal verschiebbare Fadenführerschienen-Anschläge
102 dient. An der Spindelmutter ist mittels zweier Winkel 104 ein Block 18 befestigt, der eine Lichtquelle 180 und
eine Photozelle 181 trägt.
Während des Wirkens der Ware wird die Fadenführerspindel 1,
je nachdem, ob gemindert oder geweitert wird, durch die
Schaltklinken 12 bzw. 13 mittels der Klinkenräder 120 bzw. 130 geschaltet, wobei die ,Auswahl der Schaltklinken über
die von einer nicht dargestellten Steuereinrichtung gesteuerten Blenden 121 und 131 erfolgt. Die teilungsgerechte
Stellung der Fadenführerspindel 1 wird in bekannter Weise
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durch den Rastbolzen 14 gesichert, der unter dem Druck
der Feder 141 in das Rastenrad 140 einrastet.
Für das Rückstellen der Fadenführeranschläge 102 wird
der Rückstellmotor 114 eingeschaltet, welcher die Welle
antreibt. Gleichzeitig mit der Einschaltung des Stellmotors 114 erfolgt das Einkuppeln der Kupplung 115, wodurch
die Welle 112 mit der Welle 113 verbunden wird.
Vorteilhafterweise findet hier eine Elektromagnet-Zahnkupplung
Anwendung, da diese sofort die Antriebsschwungmassen von der Fadenführerspindel trennt, wobei die Kupplung
sgeschwindigkeit unabhängig vom Zustand oder Wirkungsgrad des Belages ist.
Auf der Welle 112 sitzt ein Kettenrad 111, das über die
Antriebskette 110 und das Kettenrad 11 die Fadenführerspindel 1 antreibt.
Vor der Fadenführerspindel 1 ist mit dem Maschinengestell
15 durch Distanzstücke 154 verbunden eine weitere Schiene 150 mit Teilungsskala zur Einstellung der die Arbeitsbreite
begrenzende Randnadel der Fontur vorgesehen. Auf dieser Schiene ist eine Blende 16 verschiebbar angeordnet, deren
Steuerkante 160 bzw. 161 auf den die gewünschte Randnadel markierenden Teilstrich eingestellt wird, an der die Einstellbewegung
der Fadenführeranschläge 102 beendet werden soll. Soll die Spindelmutter 10 nach außen gefahren werden,
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das ist auf der Fig. 1 von rechts nach links, so dient die rechte Steuerkante 160 der Blende 16 zum Abschalten
des Stellmotors 114 und der Elektromagnet-Zahnkupplung 115; wird dagegen die Spindelmutter von außen nach innen, d.h.
gemäß Fig. 1 von links nach rechts, bewegt, so dient die linke Steuerkante 161 der Blende 16 zum Abschalten der
Einstellvorrichtung. Die Einstellung der Richtung für die Einstellbewegung erfolgt mittels des Schalters 19.
Den elektrischen Aufbau zu der Vorrichtung gemäß Fig. 1 zeigt Fig. 2. Zum Ein- und Ausschalten des Motors 114
der Stellvorrichtung sind ein Primär- und ein Sekundärsteuerkreis vorgesehen. Im Primärsteuerkreis befindet sich
eine Lichtquelle 180, die durch einen durch eine Nockenscheibe 200 auf der Steuerwelle oder Steuertrommel 20 betätigbaren
Schalter 2 ein- oder ausgeschaltet wird. Im Sekundärsteuerkreis, der zweckmäßigerweise mit Gleichstrom
gespeist wird, sind als Steuerorgane eine Photozelle und ein Verstärker 21 sowie eine Elektromagnet-Zahnkupplung
115 und ein Schütz 22 zur Steuerung des Stellmotors 114 vorgesehen. Die Steuerung des Stromflusses zur Betätigung
der Elektromagnet-Zahnkupplung und des Schützes erfolgt dabei durch die Photozelle 181.
Diese Vorrichtung zum Einstellen der Fadenführeranschläge 102 arbeitet wie folgt:
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Ist das auf der Flachkulierwirkmaschine zu arbeitende
Warenstück: fertiggestellt, so nimmt die Steuerwelle oder
Steuertrommel 20 eine Stellung ein, in welcher die Nockenscheibe 200 den Schalter 2 schließt. Somit ist der Primärsteuerkreis
eingeschaltet und die Lichtquelle 180 leuchtet auf. Im Sekundärsteuerkreis wird hierdurch in der Photozelle
181 ein Stromfluss erzeugt, der über den Verstärker
21 die Elektromagnet-Zahnkupplung 115 betätigt, wodurch die beiden Wellen 112 und 113 gekuppelt werden. Gleichzeitig
wird das Schütz 22 an Spannung gelegt, das seine Kontakte 220 schließt, wodurch der Stellmotor 114 eingeschaltet
wird. Der Stellmotor beginnt sich zu drehen, wobei über die Wellen 113 und 112, das Kettenrad 111, die
Antriebskette 110 und das Kettenrad 11 die Fadenführerspindel
1 in der entsprechenden Richtung gedreht wird. Wird beispielsweise das Kettenrad 11 (Fig. 1) im Uhrzeigersinn
gedreht, so bewegt sich die auf der Fadenführerspindel
1 sitzende Spindelmutter 10 nach rechts, bis die lichtschranke zwischen der Lichtquelle 180 und der Photozelle
durch die Blende 16 unterbrochen wird. Dadurch gibt die Photozelle 181 keinen Strom'mehr an den Verstärker 21 ab,
wodurch die Elektromagnet-Zahnkupplung 115 und das Schütz
22 ebenfalls stromlos werden. Die Kontakte 220 öffnen sich wieder, der Stellmotor 114 wird stromlos und bleibt
stehen.
In der vorbeschriebenen Ausführungsform ist die Lichtschranke mit der Einstellbewegung der Fadenführeranschläge
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102 gekoppelt und die Blende 16 einstellbar und ortsfest im Maschinengestell 15 angeordnet. Es ist aber natürlich
auch umgekehrt möglich, eine Lichtquelle und eine Photozelle einstellbar und ortsfest am Maschinengestell anzuordnen
und die Blende mit der Stellbewegung zu koppeln. Eine andere Ausführung der Lichtschranke kann beispielsweise
darin bestehen, daß an der Spindelmutter 10 ein Reflektorblech befestigt, ist, das die von der im Maschinengestell
befindlichen Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen in eine gleichfalls am Maschinengestell neben der Lichtquelle
angeordnete Photozelle reflektiert. Der Sekundärsteuerkreis ist dann lediglich so auszulegen, daß durch den
Lichtimpuls ein Ausschalten des Stellmotors 114 und der
Kupplung 115 erfolgt.
Es ist auch möglich, die Photozelle 181 gegenüber der Lichtquelle 180 relativ bewegbar zu machen, indem die
Lichtquelle mit der Einstellbewegung für die Fadenführer
gekpppelt ist, während die Photozelle 181 ortefest in
Abschaltstellung voreingestellt wird oder umgekehrt. Der
Abschaltimpuls zur Beendigung der Einstellbewegung wird dann ausgelöst, wenn sich die relativ zueinander bewegbar
angeordnete Lichtquelle 180 und Photozelle 181 gegenüberstehen.
Soll eine Einatellbewegung in beiden Richtungen ermöglicht
werden, so kann parallel zum Steuerschütz 22 ein weiteres
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Schütz vorgesehen sein, welches den Stellmotor 114 auf bekannte Weise umpolt. Das Umschalten von einem Schütz
auf das andere erfolgt dabei über einen Schalter 19 (Mg. 1).
Zur einwandfreien nadelgerechten Fixierung des Abschaltpunktes ist die Blende 16 justierbar und feststellbar.
Hierfür ist die mit einer Skala versehene Schiene 150 in Übereinstimmung mit der Nadelzahl und Skala mit Rasten
155 versehen, in welche ein Rastbolzen 162 der Blende eingreift, wenn eine der Steuerkanten 160 bzw. 161 mit
einem Teilstrich der Skala übereinstimmt.
Zur Korrektur der Steuerkanten der Blende 16 sind zwei Justierschieber 163 und 164 vorgesehen (Fig. 6), mit deren
Hilfe der Abschaltpunkt den Erfordernissen entsprechend in Übereinstimmung mit den Nadeln der Fontür eingestellt
werden kann. Diese Justierschieber werden in einem Schlitz 165 geführt und durch Befestigungsschrauben und
-muttern 166 gehalten. Nauch lockern dieser Schrauben können die Justierschieber 163 und 164 innerhalb des Bereiches
der Langlöcher 167 in die erforderlichen neuen
Stellungen gebracht werden.
Die Befestigungsechraube kann auch einen exzentrischen
Schaft aufweisen, so daß durch bloße Drehung dieser Schraube der entsprechende Justierschieber verstellt
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werden kann. Zur Kontrolle der Einstellung der Justierschieber
können geeignete Skalen 168 vorgesehen sein.
Anstelle der Lichtschranke kann auch ein Magnetfeld 232 angeordnet werden. Fig. 4 zeigt einen Kern 23 mit der
Erregerspule 230, welche im Primärsteuerkreis anstelle
der lichtquelle 180 angeordnet ist, und der Steuerspule
231, welche anstelle der Photozelle 181 im Sekundärsteuerkreis angeordnet ist. Zwischen den beiden Enden des
ringförmigen Kernes bildet sich ein Magnetfeld 232 aus. Solange die Kraftlinien dieses Magnetfeldes nicht gestört
werden, wird in der Steuerspule 231 ein Strom induziert,
der verstärkt wird und das Einstellen der Fadenführeranschlage
102 verursacht. Taucht jedoch die Blende 16 in das Magnetfeld 232 ein, so werden die Kraftlinien gestört.
Dadurch wird ein Induzieren des Stromes in der Steuerspule 231 verhindert und das Einstellen der Fadenführeranschläge
102 beendet.
Eine andere Ausführungsart der weglosen Abstellung der
Einstellvorrichtung für die Fadenführeranschläge 102 zeigt Fig. 3. An der Spindelmutter 10 ist eine Preßluftdüse 24
angeordnet. Ihr gegenüber befindet sich ein Hohlzylinder 240, in dem ein Kolben 241 angeordnet ist. Mit diesem ist
über ein Verbindungsstück 242 ein Kontaktglied 243 verbunden.
Auf das freie Ende dieses Kontaktgliedes wirkt eine Druckfeder 244 ein, deren anderes Ende in geeigneter Weise
befestigt ist und das Kontaktglied 243 nach unten drückt.
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Bei dieser Ausführung ist nur ein PrimUrsteuerkreis erforderlich,
in welchen die Zahnkupplung 115 und das Steuerschütz 22 eingeschaltet sind.
Solange sich die Blende 16 nicht zwischen der Preßluftdüse 24 und dem Hohlzylinder 240 befindet, wird der
Kolben 241 entgegen der Kraft der Feder 244 nach oben gedrückt und der Kontakt 243 geschlossen, wodurch das
Steuerschütz 22 und die Elektromagnet-Zahnkupplung 115
eingeschaltet sind.
Selbstverständlich kann bei entsprechender Ausbildung der Luftleitungen auch Saugluft zur Steuerung des Kontaktes
243 Anwendung finden.
Fig. 8 zeigt eine Ausführung, bei welcher sich die erfindungsgem:lße
Vorrichtung mit Hilfes eines Nachlaufmotors
116 und zweier Photozellen 181 und 182 selbsttätig auf die gewünschte V/arenbreite einstellt. Dieser
Nachlaufmotor ist in einem als Gleichstrom-Regelkreis ausgebildeten Sekundärsteuerkreis mit den Stromquellen
212 verbunden, in welchen auch der Differenzverstärker
213 mit vorgeschalteten Gattern 214 angeordnet ist. Die
Feldwicklung 117 des Motors 116, die ebenfalls in einem Gleichstromkreis angeordnet ist, kann durch die Kontakte
215 auf die gewünschte Stellrichtung umgepolt werden, was beispielsweise mittels des Schalters 19 (Fig. 1) geschieht,
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Diese Rückstellvorrichtung arbeitet wie folgt:
Durch den Schalter 19 wird eine bestimmte Einstellrichtung' voreingestellt. Wird jetzt die Einstellvorrichtung auf
die beschriebene Art mittels des im Primärsteuerkreis angeordneten Schalters 2 eingeschaltet, so erhalten zunächst
beide Photozellen 181 und 182 Licht von der Lichtquelle 180. Durch Einwirkung der Gatter 214 schaltet der
Verstärker 213 den Nachlaufmotor 116 in der durch die Kontakte 215 des Schalters 19 vorgegebenen Richtung ein.
Die Spindelmutter 10 mit dem Block 18, in welchem die
Lichtquelle 180 und die Photozellen 181 und 182 angeordnet sind, bewegt sich beispielsweise von links nach rechts.
Die Blende 16 ändert dabei ihre relative Stellung zu den Photozellen. Befindet sie sich beispielsweise in Stellung
16', so erhält nur die Photozelle 182 Licht, während die Photozelle 181 kein Licht erhält. Der Differenz-Verstärker
215 gibt jetzt keine Spannung ab. Durch die Massenträgheit bewegt sich die Spindelmutter 10 noch etwas weiter, so daß
die Blende 16 beide Photozellen 181 und 182 abdeckt (relative Stellung 16")· Durch Einwirkung der Gatter 214 erteilt der Verstärker 213 dem Motor 116 die umgekehrte
Laufrichtung. Läuft die Spindelmutter 10 nach dem nächsten Abschalten (Photozelle 181 beleuchtet, Photozelle 182 unbeleuchtet)
aufgrund der !Trägheit wieder zu weit, so daß wieder beide Photozellen Licht erhalten, so wird die Lauf-
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richtung des Motors 116 nochmals umgekehrt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis in der Haltestellung
nur noch eine Photozelle 181 bzw. 182 licht erhält.
In den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde die Einstellung der Fadenführeranschläge 102 analog gesteuert,
indem die Blende 16 auf die Nadel, bei welcher die Einstellung beendet werden soll, eingestellt wird.
Es ist aber auch möglich, die Einstellung digital zu steuern, indem während der Einstellung der durchfahrene
Weg gemessen und mit einem vorgegebenen Weg verglichen wird, der der gewünschten Nadelstellung bei der Arbeitsbreite
entspricht.
Gemäß lig. 5 ist hierzu beispielsweise im Maschinengestell
ortsfest eine aus Photozelle 181 und Lichtquelle 180 bestehende lichtschranke angeordnet. Mit der Fadenführercpindel
1 ist eine scheibenförmige Blende 3 drehfest ver-
30 bunden, die im Kreis angeordnete Markierungen/aufweist, welche hier beispielsweise als Löcher ausgebildet sind.
Durch die Drehung der Scheibe zusammen mit der Spindel wird infolge der Durchbrechungen 30 die Lichtschranke
geöffnet und geschlossen und damit Zählimpulse abgegeben. Die Anzahl der Markierungen bzw. der Impulse ist ein Maß
für den durch die Spindeldrehung verursachten Stellweg. Zweckmäßigerweise stehen die Markierungen entsprechend
dem Stellweg in einem ganzzahligen Verhältnis zur Nadel-
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zahl. Wird beispielsweise bei einer Umdrehung der Fadenführerspindel
1 die Spindelmutter 10 und somit auch der Fadenführeranschlag 102 um eine Länge über fünfzig Nadeln
bewegt, so muß bei einem solchen Verhältnis von 1:1 die Blende 3 auf ihrem Umfang ebenfalls fünfzig Markierungen
30 aufweisen. Diese Zählimpulse werden verstärkt und an einen Programmträger weitergeleitet. Dieser Programmträger
besteht z.B. aus einem Zähler 216, in welchem mittels
eines Vielfachschalters 217 ein Vorgabewert gespeichert wird. Doch können auch andere geeignete Programmträger,
wie Lochstreifen, Magnetband usw., verwendet werden.
Wird beispielsweise die Endbreite eines tfarenstückes mit
160 Nadeln gearbeitet und soll die Breite bei V/arenbeginn 460 Nadeln betragen, so beträgt der Einstellweg 300 Nadeln.
Diese Nadelzahl wird mit Hilfe dieses Vielfachschalters 217 als Vorgabewert gespeichert.
Als Markierungen, die gemäß Fig. 5 durch Abtastlöcher 30 gebildet werden, können auch Reflektorbleche, Schlitze,
Zähne und dgl. Anwendung finden.
Die Einstellung der den Fadenführerweg begrenzenden Mittel,
wie z.B. Fadenführeranschlage 102, wird auch bei dieser
Ausführung durch Schliessen des im Primärsteuerkreis
vorgesehenen Schalters 2 eingeleitet. Im Sekundärsteuerkreis
wird auf die bereits beschriebene Art Spannung er-
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zeugt, die über einen Kontakt des Zählers 216 zum Schütz 22 und zur Elektromagnet-Zahnkupplung 115 gelangt. Durch
Schliessen der Kontakte 220 des Schützes 22 wird der Motor 114 eingeschaltet (Fig. 2).
Beim Einstellen dreht sich die Padenführerspindel 1 mit
der Blende 3. Jedesmal, wenn die Lichtschranke ungehindert von der Lichtquelle 180 durch ein Abtastloch 30 zur Photozelle
181 gelangt, wird an den Verstärker 21 ein Zählimpuls abgegeben. Der verstärkte Impuls wird zum Zähler
216 geleitet und schaltet diesen um einen Schritt weiter. Hat der Zähler die im Vielfachschalter 217 eingestellte
Zahl erreicht, so erhält das Schütz 22 keine Spannung mehr und öffnet die Kontakte 220, so daß der Motor 114
abgeschaltet wird. Gleichzeitig kuppelt die Elektromagnet-Zahnkupplung 115 durch Ausbleiben der Spannung aus.
Auch bei Verwendung einer drehbaren, scheibenförmigen Blende 3 kann eine Korrektur des Abstellpunktes vorgenommen
werden, um ein genaues Einstellen der Padenführ eranschläge 102 in Übereinstimmung mit den Nadeln zu
erreichen. Die Blende 3 besteht hierbei aus zwei relativ zur Padenführerspindel 1 verdrehbaren Scheiben, so daß
pro Einstellrichtung eine Scheibe vorgesehen ist. Durch Drehen der Scheiben gegen die Einstellrichtung werden auch
die Markierungen 30, die beispielsweise Zahnform aufweisen, in dieser Richtung verstellt, und der Abschaltpunkt wird
korrigiert.
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Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, stellen
die auf dem Umfang der Blende 3 verteilten Markierungen den Einstellweg dar. Dabei spielt es keine Rolle, wie oft
sich die Blende, 3 mit der Spindel 1 während der Einstellung der Fadenführeranschläge 102 dreht.
Die Markierungen 30 können auch auf einer linearen Blende
vorgesehen sein. Beispielsweise kann die Schiene 150 im teilungsgerechten Abstand, ψ d.h. in Übereinstimmung mit
dem Nadelabstand, zwischen Lichtquelle 180 und Photozelle 181 Zähne aufweisen, welche die Lichtschranke unterbrechen,
wodurch entsprechend Zählimpulse an die auf einen Vorgabewert eingestellten Zähler weitergeleitet werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind für das Arbeiten verschiedener V/arenstücke in einem Zyklus hinter- ·
einander, z.B. zum Arbeiten eines aus Vorderteil, Rückenteil und zwei Ärmeln bestehenden Pullovers mehrere gleichartige,
weglos ansprechende Schaltmittel parallel geschal-
tet, die jeweils einzeln nach Beendigung eines Warenstückes durch eine Umschaltvorrichtung 190 zur Bestimmung
des jeweiligen Einstellweges herangezogen werden, so daß vier verschiedene Arbeitsbreiten auf getrennten Skalen
eingestellt werden können.
Nach Fig. 7 bestehen diese Schaltmittel beispieleweise
aus Lichtquellen 180, 183, 185, 187 und Photozellen 181,
184, 186, 188. Jeder Lichtschranke ist eine Schiene 150
bzw. 151, 152, 153 mit Teilungsskala zugeordnet. 209813/0317
Bei Beginn des Arbeitszyklus steht die Umschaltvorrichtung
190 in der in Fig. 7 angegebenen Stellung. Wenn nach Beendigung des ersten Warenstückes die Einstellung
der Fadenführeranschläge 102 in der bereits beschriebenen Art durch Schliessen des Schalters 2 in Gang gesetzt
worden ist, erhält die lichtquelle 183 Spannung. Dadurch gibt die mit den Photozellen 181, 186 und 188 parallel
geschaltete Photozelle 184 Strom an den Verstärker 21 ab und der Motor 114 wird in der bereits beschriebenen
Weise zum Einstellen der !Fadenführeranschlage 102 einge- %
schaltet.
Wenn jetzt das Arbeiten des zweiten Warenstückes begonnen wird, dann wird die Umsohaltvorrichtung I90 um einen
Schritt weitergeschaltet.
Bei Beendigung des zweiten Warenstückes erhält die Lichtquelle 185 über den Schalter 2 Spannung und der Arbeitsablauf wiederholt sich beim dritten und vierten Waren- g
stück, wie beschrieben.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die
Anfangsstellung des ersten Warenstückes mittels der Blende 16 auf Schiene 150, die Anfangsstellung des zweiten
Warenstückes mittels der Blende 16 auf Schiene 151 t die
Anfangeetellung des dritten Warenetüokes auf Schiene
und die Anfangestellung des vierten WarenStückes auf
Schiene 153 eingestellt wird.
209813/0317
Damit nicht nur ein ganzer Warensatz voreingestellt
werden kann, wenn die Einstellung der Spindelmutter stets in der gleichen Richtung erfolgt, können anstelle
eines Schalters 19 vier Schalter mit der Umschaltvorrichtung 190 verbunden sein, um die gewünschte Einstellrichtung
festzulegen.
Auf die gleiche Weise, wie die lichtquellen 180, 183, 185 bzw. 187 eingeschaltet werden, können durch die Urnschal
tvorrichtung 190 auch verschiedene parallel-geschaltete Vielfachschalter angesteuert werden, so daß die Einstellung
der Fadenführeranschläge 102 auch digital gesteuert werden kann, d.h. durch Zählen der Nadeln, über
welche die Fadenführeranschläge bewegt werden.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungen erfolgt die Eliminierung des Schwungmoments des Antriebes durch Abschalten
desselben mittels einer Zahnkupplung 115 oder durch einen Nachlaufmotor 116 mit entsprechender Regelsteuerung,
wodurch eine nadelgerechte Einstellung der Fadenführeranschlage 102 erreicht wird. Das Ausschalten
der Antriebsechwungmassen kann jedoch auch dadurch erfolgen, daß ein Stellmotor 114 mit einem Anker von geringem
Trägheitsmoment verwendet wird. Es hat sich gezeigt, daß der Anker des Stellmotors als Hauptschwungmasse wirksam
wird und je nach Drehgeschwindigkeit den Stellweg beeinflußt.
Durch die Verwendung eines Stellmotors beispiels-
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weise mit gedrucktem Anker oder mit Glockenanker wird die Antriebsschwungmasse bereits so stark reduziert, daß
keine wesentlichen Einflüsse auf den Stellweg mehr gegeben sind, so daß auch ohne Abschaltkupplung 115 mit
Hilfe der weglosen Stellmittel ein nadelgerechtes Einstellen der den !E^denführerweg begrenzenden Mittel erfolgen
ι-: · nn.
BAD ORIGINAL 209813/0317
Claims (14)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen, teilungsgerechten Einstellen von Fadenführern bei Flachkulierwirkmaschinen
auf eine vorbestimmte Arbeitsbreite, gekennzeichnet durch den Einstellweg bestimmende, die Einstellbewegung
beendende, weglos ansprechende Schaltmittel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
durch die Fadenführer-Einstellbewegung beeinflußbare, den Abschaltimpuls zur Beendigung der Einstellbewegung
auslösende Lichtschranke.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lichtquelle (180) und eine Photozelle (181)
relativ zueinander bewegbar angeordnet sind.
4·. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine
aus Photozelle (181) und Lichtquelle (180) bestehende Lichtschranke und eine den Lichtfluss beeinflussende
Blende (16, 3).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerkante (160, 161) der Blende (16) justierbar ist.
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6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (16) auf einer
mit einer Skala und mit entsprechenden Rasten (155) versehenen Schiene (150, 151, 152,· 153) verschiebbar
angeordnet ist und zur Fixierung einen Eastbolzen (162) aufweist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6, gekennzeichnet durch einen durch die Lichtschranke betätigbaren,
in einem Regelkreis angeordneten Nachlaufmotor (116).
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (3) den lichtfluss
beeinflussende, gleichmäßig über eine den Einstellweg darstellende Strecke verteilte Markierungen (iO) aufweist
sowie einen auf einen bestimmten Vorgabewert einstellbaren, die von der Photozelle (181) abgegebenen
Zählimpulse mit diesem Vorgabewert vergleichenden Progiammträger (216), beispielsweise Zähler, Karte und dgl,
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere gleichartige, weglos ansprechende Schaltmittel (180, 181} 183, 184ί 185, 186}
187, 188) parallel geschaltet sind, die jeweils einzeln nach Beendigung eines Warenstückes durch eine Fmsohaltvorrichtung
(190) zur Bestimmung des jeweiligen Einstellweges herangezogen werden.
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ac
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und b, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere irogr&mmtrüger
wie z.B. Zähler (216) und eine das weglos ansprechende iächaltmittel (180, 181) nach Beendigung eines War en-Stückes
nacheinander mit einem anderen i-rogrammträger
verbindende Umsehaltvorrichtung (190) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle einer Lichtschranke (180, 181) eine Luftschranke angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der Lichtschranke (180, 181)
(232)
ein Magnetfeld/angeordnet ist.
ein Magnetfeld/angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellmotor (114) einen Anker mit geringem Trägheitsmoment besitzt.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine zwischen Stellmotor (114) und Fadenführerspindel
(1) vorgesehene Elektromagnet-Z: hnkupplung
(115).
209813/Q317
BAD
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|---|---|---|---|
| DESC040168 | 1967-02-02 |
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|---|---|---|---|
| DE1635932A Granted DE1635932B2 (de) | 1967-02-02 | 1967-02-02 | Vorrichtung zum selbsttätigen, teilungsgerechten Einstellen des Fadenführerweges bei Flachkulierwirkmaschinen |
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| NL (1) | NL6801541A (de) |
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