DE1635045A1 - Vorrichtung zur hydropneumatischen Entfleckung von Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zur hydropneumatischen Entfleckung von StoffenInfo
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Description
Arrigo Enfi Pertino und Renato/ Ciravegna,
Savona (Italien), Via Torino 30/14
Vorrichtung zur hydropneumatisohen Bntfleckung von Stoffen
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine unabhängige
Vorrichtung zur hydropneumatisch^ Entfleckung von
Stoffen»
Bekanntlich wir bei der zur Zeit angewendeten Bntfleckung
von Stoffen für die verschiedenen Behandlungen derselben Dampf angewendet* der in ziemlich
umfangreichen und umständlich zu bedienenden Einrichtungen erzeugt wird, bei denen oftmalige Interventionen
zwecke Kontrolle und Wartung.©rforderlich sind=,
Die zur Durchführung ü.ev derzeit angewendeten Entfleckungaarbeiten
dienende Vorrichtung selbst umfaßt außer den Dampferzeugungseinriohtungen mit dem
dazugehörigen Motorteil «um Einspritzen des Brennstoffes, den Behältern für den Brennstoff und den
Anlagen zur Abfuhr des Verbrennungsrauches noch einen
EntfleckXLigstisch, der mit wenigstens einer elektr.tschesi
Luftkompressoreinheit und einer Absaugeinheit
ausgerüstet ist. Für die Einrichtung sind demnach praktisch drei Antriebeeinheiten erforderlich
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Hauptsächliches Ziel der Erfindung ist die Schaffung
einer Einrichtung für die elektropneumatische Entfleckung von Stoffen, mit welcher die den herkömmlichen
Arten solcher Einrichtungen anhaftenden Naohteile vermieden werden, d.ho, daß die Einheit nicht nur
einen relativ geringen Platzbedarf erfordert» sondern daß sie überdies einfach bedienbar und leicht von
einem Arbeitsplatz zum anderen verschiebbar let und für ihren Betrieb nur eine einzige Antriebseinheit
aufweist f ohne dadurch im Vergleich zu den bekannten Ausführungen weniger leistungsfähig zu sein«.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung der vorerwähnten Art, welche es
ermöglicht, die Entfleckungsarbeiten vollkommen kalt vermittels einer in der Einrichtung «ingebauten
Arbeitseinheit durchzuführen, so daß die Einrichtung vollkommen unabhängig arbeiten kanne Weiters wird
durch die Kaitentfleckung ein bedeutender Nachteil
der herkömmlichen Heißentfleckung vermieden, welcher
darin besteht, daß in einigen Fällen je nach der Art der zu entfernenden Flecken und der Stoffeeem
die Flecken praktisch dauerhaft auf dem Stoff fixiert
werdenο
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist schließlich
darin zu erblicken, daß diese selbständige Einrichtung zur Entfleckung von Stoffen von einfacher
Konstruktion ist und keine komplizierten und empfindlichen Vorrichtungen verwendet werden» um eine einfache und wirtschaftliche Erstellung der Einrichtung
zu gewährleisten.
Diese und weitere der nachfolgenden Beschreibung su entnehmenden Ziele werden mit einer Einrichtung oder
109813/1320 ~3-
einem Arbeitstisch zur Entfleckung von Stoffen gemäß
vorliegender Erfindung erreicht, welche dadurch gekennzeichnet ißt, daß sie aus einem Grundgestell, einem
hohlen Steher, in welchem eine luft-Motorkompreasoreinheit
und ein Druckluftschalter untergebracht sind, wenigstens einer Arbeitsfläche, wenigstens einer
ersten Vorrichtung zur Abgabe der Druckluft in Form einea Strahlte , welche unter Zwischenschaltung
einer Vielzahl von Luftfiltern an den Behälter angeschlossen
ist, wenigstens einer zweiten Vorrichtung zum Versprühen von Fleckputzmittel, welcher unter
Zwischenschaltung wenigstens einer Druckreduktion und eines das Fleckputzraittel enthaltenden Behälters
an den Druckluftbehälter angeschlossen ist, besteht, wobei die Arbeitsfläche in einem ihrer Bereiche mit
einer im wesentlichen beckenförmigen Vertiefung versehen ißt, die oben einen Kost und unten wenigstens
ein Abzugsrohr aufweist.
/orteilhafterweise besteht die Vorrichtung zur Abgabe
der Luft in Form eines Strahles aus einer Trocken·*
pistole mit einer schlitzartig geformten Blasdüse und die Vorrichtung zum Versprühen der Fleckputzflüssigkeit
aus einer Fleckputzpistole oder einem Aerograph mit zwei untereinander in der Nähe der
Auslaßdüse in Verbindung stehenden koaxialen Kanälen, von denen einer von der Druckluft und der andere von
der Fleckputzflüasigkeit durchströmt wird, wobei die.
Trockenpistole und die Fleckputzpistole über wenigstens
teilweise biegsame Leitungen an den Druckluftbehälter angeschlossen sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind deutlicher der nachfolgenden Beschreibung einer vorzugsweiaen
jedoch nicht ausschließlichen Ausfuhrungsform
einer selbetändigen Bntfleckungseinrlchtung
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gemäß der Erfindung zu entnehmen, welche Einrichtung
in der beiliegenden Zeichnung dargestellt 1st, in welcher Pig. 1 die erfindungsgemäße Entfleckungselnrichtung
schematisch in Seitenansicht und Plgo
dieselbe Einrichtung von oben gesehen zeigen, Pig. 3 eine schematische Darstellung der Elektromotoreinheit
und des Druckluftbehälters, die in der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendet werden, ist,
Pig. 4 die Arbeitsfläche der erfindungsgemäJSen Entfleckungseiririchtung
entlang der Linie IV-IV der . Figo 2 zeigt, Pig. 5 eine Längeschnittdarstellung einer AuafÜhrungsform der Sprühvorrichtung für die
PleckputzflÜBsigkeit ist, Pig«. 6 die Druckluft abgabevorrichtung
(Trockenpistole) der erfindungsgemäßen
Einrichtung im Längsschnitt zeigt und Pig» 7 eine vergrößerte vordere Teilansicht entlang dar Linie
VI-VI der Pig» 5 und Pig. 8 eine vordere Teilansicht
entlang der Linie VlI-VII der Pig* 6 ist»
Gemäß der Zeichnung besteht die. erfindungsgeaäße
Einrichtung aus einem Grundgeetell 1, welches einstellbare,
gegebenenfalls mit Rädern versehene Püße 2 aufweist und auf einer Seite einen Steher 3 in
Form eines Gehäuses oder Kastens trägt, in dessen Innerem eine in Pig« 3 allgemein mit 4 bezeichnete
elektromeohanieohe Einheit untergebracht ist« Das
Stehergehäuse oder der Kasten 3 stützt in seinem oberen Bereich eine vorzugsweise ausziehbar und umlegbar
ausgebildete, vorspringende Arbeitsfläche 5 ab. Dem Kasten 3 ist weiters frei drehbar in einem Kuffenteil
6 eingreifend ein im wesentlichen winkelförmig ausgebildeter Arm 7 zugeordnet, an dessen vorzugsweise
in Form eines Hakens 9 ausgebildeten Ende des horizontalen Abschnittes 8 vermittels einer Peder
eine Sprühvorrichtung für die PleokputzflUosigkeit
109813/1320 " 5 "
oder Fleckputzpistole 11 aufgehängt ist. Im Bereioh
der Arbeitsfläche 3 ist weiters die Trockenpistole angeordnet, welche, wenn sie nicht gebraucht wird,
auf einem Haken 13 am vertikalen Absohnitt des Armes 7 aufgehängt wirdo Sowohl die Fleckputzpistole
11 als auch die Trockenpistole 12 sind über Schläuche
14 bawo 15 mit der elektromechanischen Einheit A-verbunden.
Diese elektromechanische Einheit 4 besteht, wie Mg» 3 zeigt, aus einem Motorkompressorteil
16-17 zur Erzeugung der Druckluft, welcher über eine Leitung 18 mit einem Druckluftbehälter 19 verbunden
iaio.An die Auatrittsöffnung des Behälters 19 ist
eine Vorteilergruppe 21 angeschlossen, welche die aus dem Behälter austretende Druckluft in zwei Wege
unterteilt« Auf dem ersten ffeg gelangt die Druckluft
nach Durchgang durch ein Luftfilter 22 über eine Hahnanordnung 23 zur Trockenpistole 12, auf dem
zweiten Weg durchströmt die Luft die Druckreduktion 24, das Manometer 25, die Hahnanordnung 26 und den
Wasser oder eine FleckputzflUssigkeit enthaltenden Behälter, die Hahnanordnung 26a und sodann die Verbindung
zur Speiseleitung 14 der Fleckputzpistole Vor der vorerwähnten Verteilergruppe 21 liegt ein
Druckfühler 28 und das Manometer 29 zur Regelung des Druckes im Inneren des Behälters 19« Im Steher
oder Kasten .3 ist weitere eine mit einem Schutzgitter versehene öffnung 30 für die Lüftung der
darin enthaltenen Jälektroraotoreinheit 4 sowie eine Öffnung 31 für den Durchtritt der Schläuche 14 und
15j welche die Sprüh- und die Trockenpistole speisen,
vorgtsehem«,
Der Arbeitetisch 5 (Figo 2 und 4) ist nach außen
hin naoh der Art der üblichen Bügeltische verjüngt und weist an seinem Ende eine Ausnehmung auf, in
109813/1320 ~ 6 "*
welche ein IcIeInSs1 vorzugsweise aus Kunststoff
bestehendes Becken 32 eingesetzt ist, das oben mit einem ein engmaschiges Netz 54 tragendes Lochblech
33 abgedeckt ist«. Der Boden dieses Kunststoffbeckens 32 ist mit der Abflußleitung 35 für die Fleckputzfliisnigkeit
verbunden· In der Nähe des Beckens 32 weist der Arbeitstisch 5 eine zweite Ausnehmung
auf, in welcher schematisch mit der Lampe 37 dargestellte
Lichtquellen untergebracht sindο Biese Ausnehmung
ist oben mit einer weißen transparenten Platte abgedeckt und bildet den Fleckenerraittler.
Mo Arbeitsweise der oben beschriebenen Torrichtung
ist offensichtliche Um einen Stoff zu entflecken,
genügt es, diesen auf den Arbeitstisch 5 im Bereich der Ausnehmung 36 bzw» der Pleckenermittlungestelle
aufzulegenο Wenn an dieser Stelle die Gegenwart
eines Fleckes in einer Zone des Gewebes angezeigt wird, wird diese Zone in den Bereich des Beckens
gebracht, wo auf sie der Strahl des Fleckputzmittels,
welches aus der Abgabevorrichtung oder der Sprühpistole 11 austritt, auftriffta Da die Fleckpiatole
mit Preßluft gespeist wird, wird dieser Strahl, der aus Wasser oder anderen geeigneten, vorher in den
Behälter 27 eingefüllten Flüssigkeiten besteht, zerstäubt η Die so behandelte Stoffzone wird sodann in
kürzester Zeit durch den aus der Vorrichtung 12 oder
Trookenpistole austretenden Luftstrahl getrocknet»
Die Behandlungsflüssigkeit, welche die vom Stoff abgelösten Verunreinigungen mit sich führt, fällt
in das darunterliegende Becken 32 und wird über die Abflußleitung 35 in geeignete Behälter abgeführt»
Die Figo 5 zeigt eine vorzugsweise Ausführungsform
der in der erfindungsgemäSen Einrichtung zur Ver-
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Wendung gelangenden Sprühvorrichtung oder Fleckputzpistole.
Gemäß dieser Auaführungsform besteht die Fleckputzpistole aus einem Längskörper 101, dessen
Ende einen Hals mit Außengewinde 102 aufweist, auf den die Überwurfmutter 103 aufgeschraubt ist. Dieser
Überwurfmutter 103 iat eine Kappe 104 mit einem zentralen Looh 105 zugeordnet, welches mit der Austritt
söffnung 106 einer Düse 107 fluchtet, die abdichtend
in das Innere des Halses 102 eingeschraubt isto Der Körper der Düse 107 ist mit einem Flansch
108 vereehen, der mit der Stirnseite des Halses 102 einen im wesentlichen ringförmigen Zwischenraum
bildet, der über eine Yielzahl von im Flansch ausgebildeten durchgehenden Löchern 109 mit der vom
Flansch selbst und der Kappe 104 gebildeten Wirbelkammer 111 in Verbindung stehtο
In den Zwischenraum 111 mündet dae Ende einer im
Körper 107 der Pistole ausgebildeten Leitung 114, deren anderes Ende in einen ringförmigen Sammelraum
115 mündet, der nach einem im Körper 101 ausgebildeten
Ventilsitz angeordnet ist, auf welch letzterem das Sperrorgan 116 über eine Dichtung 117 aufsitzt.
Der Stößel 118 des Sperrorgans 116 let abgedichtet verschiebbar im Inneren einer Gewindebuchse 119
montiert, wogegen ein bei 121' in der Vertiefung 121a dee Körpers 101 angelenkter Winkelhebel 120
auf dem Ende des Stößels 118 aufsitzt, derart, daß der Winkelhebel den Stößel entgegen der Kraft einer
Druckfeder 122 unter Abhebung des Sperrorganes 116 von seinem Sitz verschieben kann«, Die Druckfeder
stützt sich auf dem Gewindekopf 123 des Sperrorganes
116 und auf der innen vom Anschlußstutzen 124 gebildeten
Schulter ab„ Der Anschlußstutzen 124 ist an den Körper 101 angeschraubt und steht über den Schlauch
14 mit dem Druckluftbehälter in Verbindung«
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Der Stößel 118 ist innen hohl und in ihm ist verschiebbar
ein nadeiförmiger Verechlußstift 125 montiert, dessen Spitze die Öffnung 106a der DUae
107 verschließt. Der NadelVerschluß 125 öffnet die
Verbindung zwischen der öffnung 106 und der Leitung 127, welche über die Verbindung 128 und den Schlauch
128a an einen die Reinigungsflüssigkeit enthaltenden Behälter (beispieleweiße mit dem die Fleckputz-..
flüssigkeit,. Wasser, Lösungen od„ dglo enthaltenden
Behälter 27) angeschlossen isto Zwischen der Leitung
127 und der Verbindung 128 ist ein Piltersieb 129
vorgesehen, welches eventuell Verunreinigungen zurückhält ο Dieses Piltersieb wird vorzugsweise von
einein .Federring 130 in seiner Lage gehalten, wodurch
die■Entnahme und Wartung des Siebas erleichtert wird,,
Dao der Öffnung 106a entgegengesetzte Ende äes
Karle! ventiles ist als kolbenförmiger Kopf 1"31 ausgebildet,
der verschiebbar in der Ausnehmung des Stößel» 118 entgegen der Wirkung einer Druckfeder
. 152, die eich auf dem Gewindestopsel 123 abstützt,
montiert ist. Duron Betätigung des Hebels 120 in dem Sinne, daß der Stößel 118 aurückbewegt wird,
wird das Sperrorgan 116 angehoben und kann daher die
die leitung 114 durchströmende Druckluft in die ¥/irbelkanmier 111 des allgemein mit 110 bezeichneten
Mischkopfee gelangen, von wo aus sie heftig in form
eines Rlngetra-bJ.es durch den Zwischenraum 201 (Fig. 7)
zwischen der Mittelöffnung der Kappe 104 und dem Vorderende der Düse 107 austritt, während die Nadel
125 weiterhin von innen gegen die öffnung 106a der
Düse 107 auf Grund des Druckes der Feder 132 drückt.
Eei der weiteren Zurüokbewegung des Stößels 118 durch Betätigung des Hebels 120 sitzt schließlich dor Kopf
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131 auf dem Boden der Ausnehmung des Stößels 118 auf, wonach sich die vom Stößel 118 gezogene Nadel
125 zurückbewegtο Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Leitung 127 und der Öffnung 106a hergestellt. Auf diese Weise gelangt die Reinigungeflüssigkeit
zur Öffnung 106a und wird durch den vorerwähnten ringförmigen Druckluftstrom bei 201
zerstäubt und heftig ausgestoßen« Das Reinigungsmittel gelangt somit in vernebeltem Zustand und mit
großer Geschwindigkeit auf den zu entfleckenden Stoff und kann diesen wirksam durchdringen-, so daß
jede ]?aser des fleckigen Stoffes der Wirkung des Reinigungsmittels ausgesetzt wird.
Wie bereits erwähnt wurde, wird das Reinigungsmittel gewöhnlich kalt angewendet, es ist jedoch auch mög-3.icht
dieses beispielsweise mit nicht dargestellten elektrischen Heizorganen vorzuwärmen« Wenn dieses
Reinigungsmittel eine Flüssigkeit ist, so kann bis zum Siedepunkt desselben.oder auch weiter bis zu
dessen vollkommener Verdampfung erhitzt werdenο Es
können weiters Heizorgane für die Druckluft vorgesehen werden, sei es, daß diese nur für die Mischung mit
der Fleckputzflüssigkeit oder zur Trocknung des
behandelten Stoffes vorgesehen ist»
Die verbrauchte Flüssigkeit, welche sich im Becken sammelt, kann in zweckmäßiger Weise duroh Absaugung
durch die Abflußleitung 35 entfernt werdeno Durch
dieses Absaugen, welches mit nicht dargestellten Organen (beispielsweise einer Zentrifugalpumpe) bewirkt
wirdi· wird die Fleckentfernung begünstigt, da
der zu behandelnde Stoff besser auf dem Hetz aufliegt und das Durchdringen des Lösungsmittels durch den
Stoff erleichtert wird« In zweckmäßiger Weise kann diese Ansaugung von der Ansaugaeite des Luftkompressora
16-1'/ aus erfolgen.
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Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß die Sprühvorrichtung für die Reinigungsflüssigkeit (Sprühpistole)
auch als Trockenpistole verwendet werden kann, da mit ihr auch ein einfacher Luftstrahl, der nicht mit
Reinigungsflüssigkeit vermischt ist, erhalten werden kann, indem der auf den Hebel 120 ausgeübte Druok entspreohend geregelt wirdο Bei wiederholten praktischen
Versuchen hat es sich jedoch gezeigt, daß die besten Ergebnisse beim Trocknen des entfleckten Stoffes
durch Verwendung einer von der vorher besprochenen Vorrichtung getrennten Trockenvorrichtung (Trockenpistole) erzielt werdeno
Die figo 6 zeigt eine vorzugsweise, jedoch nioht
ausschließliche Aueführurigsform einer solchen Trockenpistoleο Gemäß dieser Figur weiot diese Trockenpietole
eine Austrittadii3e 133 für die Troa&enluft auf, die
mit einer im wesentlichen längsachlitssförmlgan engen
Auetrittsöffnung 134 versehen ist» Durch diese Ausbildung wird ein im wesentlichen blattförmiger Luftstrahl erzeugt, der sich als besonders geeignet für die
Trocknung des gerade entfleckten Stoffes erwiesen hato
Die Düse 133 ist an ein Snde des innen hohlen Griffkörpere 135 angeschraubt, an dessen anderem Ende
ein Anschluß 136 angeschraubt ist, der über einen
Schlauch 15 mit dem Druckluftbehälter 19 in Verbindung stehtβ
Die Verbindung zwischen diesem Schlauch und der Düse
133 wird vorzugsweise über ein Ventil hergestellt, welches im Pistolenkörper untergebracht ist und ein
Sperrorgan 137 aufweist, dessen Stößel 133 vom Pistolenkörper nach außen vorsteht und mit einem
Hebel 139 zusammenwirkt, dessen Tätigkeit entgegen der Kraft einer Druckfeder HO erfolgt, die das
Sperrorgan 137 in Schließstellung zu halten sucht*
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Vor diesem Ventil ist ein Luftfilter 141 und ein AblaÖnippel vorgesehen, dar aus einer Schraube"142
besteht, die von einer axialen Bohrung durchsetzt wird, welche oben mit der Außenluft in Verbindung
steht und unten abgewinkelt ist und an der Seitenfläche des Nippels unmittelbar oberhalb dee Beginnes
seiner konischen Verjüngung ausmündeti
Wenn dieser Gewindenippel zur Gänse in seinen Sitz eingeschraubt ist, wird durch sein konisches Ende
die Öffnung 144, die mit der Druckluftleitung im Inneren des Griffes 135 vor dem Sperrventil 137 in
Verbindung steht, di.cht abgeschlossen» Wird der Gewindenippel aufgeschraubt, so wird die hermetische
Abdichtung aufgehoben und die Druckluft entweicht zum Teil durch den abgewinkelten Kanal H3o "
Die vorstehend beschriebene Erfindung ist nicht auf die dargestellten Aueführungsformen beschränkt,
sondern kann in vieler Hineicht abgeändert und variiert werden. So kann beispielsweise sowohl der
liehfil 120 der Fleckputzpistole als auch der Hebel
der Trockenpi3tole durch DruckknopfSteuerungen ersetzt
v/erden und kann der die FleckputafXüasigkeit
enthaltende, die Flüssigkeit der Fleckputzpistole zuführende Behälter 27 in vorteilhafter Weise direkt
an die Pistole selbst angeschlossen werden, was eine bedeutende Vereinfachung derselben mit sich bringt,
da sowohl der Anschluß 128 als auch der Abschnitt 128a des Schlauches wegfallen können« Weitere köauen, wenn
die Fleckentfemungstieohe für Strickwarenfabriken
bestimmt sind, mehrere Lösungsmittelbehälter sowie eine zweite Trockenpietole vorgesehen werden.» Es
ist im allgemeinen möglich, eine beliebige Anzahl von Behältern und/oder Trookenpiotolen, je nach den
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jeweiligen Entfleokungaverhältniasen, vorzusehen.
Weiters kann die erfindungsgemäße Einrichtung auch an Trockenreinigungsiaaschinen angeschlossen werden» welche bereits eine Druckluftquelle verwenden.
Weiters kann die erfindungsgemäße Einrichtung auch an Trockenreinigungsiaaschinen angeschlossen werden» welche bereits eine Druckluftquelle verwenden.
Diese und weitere dem Fachmann naheliegende Abänderungen können durchgeführt werden, ohne dadurch
den Rahmen der Erfindung zu überschreitenβ
.Vt A- ·, , - 13 -
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Claims (1)
- Patentansprüche :1.) Einrichtung bzw* Arbeitstisch zur Entfleckung von Stoffen, dadurch gekennzeichnet» daß sie aus einem Grundgestell (1), einem hohlen Steher (3), in welchem eine Luft-Motorkompressoreinlieit (4) und ein Drucklüftbehälter (19) untergebracht sind, wenigstens einer Arbeitsfläche (5), wenigstens einer ersten Vorrichtung (12) zur Abgabe der Druckluft in Form eines Strahles, welche unter Zwischenschaltung einer Vielzahl Von Luftfiltern an den Behälter angeschlossen ist» wenigstens einer zweiten Vorrichtung (11) zum Versprühen von Fleckputzmittel, welcher unter Zwischenschaltung wenigstens einer Druckreduktion und eines das Fleckputzmittel ent haltenden Behälters (27) an den Druckluftbehälter angeschlossen ist, besteht, wobei die Arbeitsfläche (5) in einem ihrer Bereiche mit einer im wesentlichen beckenförmigen Vertiefung (32) versehen ist, die oben einen Rost (33) und unten wenigstens ein Abzugerohr (33) aufweistο2o) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Steher frei drehbar einen im wesentlichen winkelförmigen Arm ab stützt, welohem am Ende seines horizontalen Abschnittes mit Federorganen die Vorrichtung zum Versprühen der Fleokputsflüesigkeit (Fleok- putzpistole) zugeordnet 1st, während die Ein richtung zur Abgabe der Luft in Form eines Strahles (Trookenpistole) bei Nichtbenutzung vom Winkelarm getrager, wird»VCK ' · " -U-103813/13203.) Einrichtung naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflache aussiehbar und umlegbar ausgebildet istα4.) Einrichtung· nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche in üer Nähe der beokenförmigen Ausnehmung mit einer zweiten oben von einer transparenten Platte abgeschlossenen Ausnehmung versehen ist; in welcher Beleuchtungeorgane untergebracht sindοί?ο) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4? dadurch gekennseichnet, daß die Vorrichtung zum Versprühen der Fleokputzflüssigkeit (Sprühpistole) aus einem Körper besteht, der eine Zerstäuber- und Aussprühdüse mit konzentrischen Auslässen, von denen einer für die Druckluft und . einer i'ür die }?leckputzflÜ83igkeit dient und ein manuell bedienbares Ventil mit zwei Sperrorganen für die aufeinanderfolgende Öffnung eines Weges für die Druckluft und der Mischdüse, umfaßt c c6ο) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 Mb 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter für die Pleokputzflüssigkeit direkt auf der Sprühpistole montiert isto7o) Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Abgabe von Druckluft oder die Trockenpistole aus einem Körper besteht, der mit einem Ende über eine wenigstens teilweise biegsame Leitung mit dem Druckluftbehälter und mit dem anderen Ende mit einer Düse mit schlitzförmiger Austritts»100813/1320- 15 -~ 15 -öffnung verbunden ist, wobei ein manuell bedienbaree Absperrventil und die Austrittsdüse vorgesehen sind ο8.) Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß Heizorgane für die Pleckputzflüseigkeit und die Druckluft vorgesehen.sindο9o) Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der auszieh» bare Arbeitstisch ist Bereich des Bodens der im wesentlichen beckenförmigen Ausnehmung mit Absaugorganen, die im Becken einen unterdruck bewirken, versehen istοlOo) Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugorgane durch die Ansaugseite der im hohlen Steher angeordneten Motorkompressoreinheit gebildet sindοο > Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torrichtung zur Abgabe der Druckluft oder die Trockenpistole durch die Vorrichtung zum Versprühen der Pleckputzflüasigkeit gebildet ist, welche mit einem Ventil mit doppeltem Sperrorgan mit ungleichseitiger Wirkung versehen ist, welches die Abgabe eines Druckluftstromes vor der Abgabe des Stromes der Pleokputzfltissigkeit und die Unterbrechung des Druokluftstromes nach der Unterbrechung des Stromes der Flockputzflüssigkoit zu bewirken in der Lage ist.100813/1320
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT541465 | 1965-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1635045A1 true DE1635045A1 (de) | 1971-03-25 |
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ID=33042642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661635045 Pending DE1635045A1 (de) | 1965-03-05 | 1966-03-02 | Vorrichtung zur hydropneumatischen Entfleckung von Stoffen |
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|---|---|
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| FR (1) | FR1470677A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0325192A1 (de) * | 1988-01-18 | 1989-07-26 | Biac Holding Ag | Verfahren zum Entfernen von Schmutzflecken aus einem textilen Flächengebilde und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| EP0556448A1 (de) * | 1992-02-21 | 1993-08-25 | Biac Holding Ag | Verfahren, Vorrichtung und Mittel zur Fleckentfernung |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2604196A1 (fr) * | 1986-09-19 | 1988-03-25 | Svpnas Sa | Table multiservices pour les operations de pretraitements et de post-detachage des articles textiles, cuirs et peaux, vetements et similaires. |
-
1966
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- 1966-03-04 FR FR52050A patent/FR1470677A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0325192A1 (de) * | 1988-01-18 | 1989-07-26 | Biac Holding Ag | Verfahren zum Entfernen von Schmutzflecken aus einem textilen Flächengebilde und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| EP0556448A1 (de) * | 1992-02-21 | 1993-08-25 | Biac Holding Ag | Verfahren, Vorrichtung und Mittel zur Fleckentfernung |
| CH684603A5 (de) * | 1992-02-21 | 1994-10-31 | Biac Holding Ag | Verfahren, Vorrichtung und Mittel zur Fleckentfernung. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1470677A (fr) | 1967-02-24 |
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