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DE1634978B - Löffelbagger mit einem den Löffel tragenden Auslegersystem - Google Patents

Löffelbagger mit einem den Löffel tragenden Auslegersystem

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Publication number
DE1634978B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
excavator
backhoe
straight
boom system
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Description

Die Erfindung betrifft einen Löffelbagger mit einem den Löffel tragenden Auslegersystem, welches um eine waagerechte Querachse schwenkbar mit dem Baggergestell verbunden und zur Führung des Löffels in einer beliebig geneigten Ebene als Geradführungssystem ausgebildet ist.
Es ist bekannt, die Geradführung des Löffels eines Löffelbaggers durch einen Teleskopausleger zu erreichen, der am Oberwagen des Baggers angelenkt ist. Durch die Teleskopbewegung wird eine lineare Bewegung des Löffels erzielt. Mit einem solchen Bagger lassen sich von der Standebene abfallende Böschungen mit verschiedenen Neigungswinkeln zur Lotrechten ohne Nachsteuern durch den Baggerführer herstellen. Die unter Berücksichtigung der praktischen Verhältnisse möglichen Anlenkungen des Auslegers am Oberwagen des Baggers führen aber dazu, daß derartige Bagger außer den genannten Böschungen keine anderen Böschungen ohne Nachsteuern herstellen können. Deshalb hängt insoweit die Verwendbarkeit der Bagger von der Geschicklichkeit und Ausdauer der Baggerführer ab.
Es ist weiter ein Bagger mit einem Ausleger bekannt, dessen Neigung veränderlich ist und an dem ein Arbeitswerkzeug nach Art einer Laufkatze hin- und hergezogen werden kann. Nachteilig ist an derartigen Geräten das häufig über die Stellung des Arbeitswerkzeuges hinausragende Ende des Auslegers. Dieses Auslegerende kann z. B. das Arbeiten an einer Grabenböschung unmöglich machen, wenn es an die Grabenwand oder die Grabensohle stößt, bevor das Arbeitswerkzeug seine Grabstellung erreicht hat.
Bei einem anderen bekannten Bagger wird eine Schaufel oder ein Löffel durch ein System von mehreren Lenkern längs einer Geraden geführt (britische Patentschrift 911 944). Das Lenkersystem schließt jedoch hydraulische Schubkolbengetriebe mit ein, durch die die Stellung der Lenker beim Schwenken des Löffels verändert wird. Bei diesem Bagger können geradlinige Schürfbewegungen des Löffels nur in der Standebene des Baggers ausgeführt werden, so daß Böschungen mit diesem Bagger nicht hergestellt werden können.
Es ist ferner ein Bagger bekannt (USA.-Patentschrift 3 034 671), der ein der Geradführung eines Löffels dienendes Auslegersystem aufweist, das um eine Achse in lotrechter Ebene schwenkbar angeordnet ist. In das Auslegersystem ist ein Getriebe eingeschaltet, das von einer Wandermutter gebildet ist. Durch Verstellung der Wandermutter lassen sich zwei hintereinandergeschaltete Parallelogrammlenker einstellen, die den Löffel auf einer begrenzten Schürfstrecke gerade führen. Ein solcher Bagger ermöglicht jedoch keine Geradführung des Löffels in beliebig geneigten Ebenen und auch nicht längs des gesamten Schürfvveges.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Löffelbagger der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der Löffel in beliebigen Höhen und Winkeln relativ zur Standebene des Baggers zwangläufig gerade geführt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Schwenkachse des Auslegersystems am freien Ende eines am Baggergestell in lotrechter Ebene schwenkbar gelagerten Hilfsauslegers angeordnet ist.
Hierdurch kann durch Schwenken des Hilfsauslegers ohne Verstellung des Geradführungssystems die Höhe des Planums festgelegt, in der der Löffel geführt werden soll, und durch Schwenken des Auslegersystems um seine waagerechte Querachse der Winkel bestimmt werden, unter dem sich der Löffel in bezug auf die Standebene des Baggers bewegen soll. Wenn der Winkel und die Höhe des Geradführungssystems eingestellt sind, so genügt die Betätigung eines Arbeitszylinders zur Ausführung einer Schürfbewegung des Löffels entlang einer bestimmten Geraden.
Vorteilhafterweise weist das Geradführungssystem zwei hintereinanderliegende Lenkerparallelogramme auf, die an ihren aneinanderliegenden Enden schwenkbar miteinander verbunden und formschlüssig aufeinander abwälzbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel eines Löffelbaggers nach der Erfindung wird in der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht einen Löffelbagger beim Herstellen eines Planums unterhalb der Standebene des Baggers mit einer gestrichelten Darstellung des Löffels am Ende seines Schürfwegs sowie einer Seitenansicht eines Teiles des Auslegersystems,
F i g. 2 den in F i g. 1 wiedergegebenen Löffelbagger beim Herstellen einer Böschung und
F i g. 3 den Löffelbagger beim Herstellen eines Planums oberhalb der Standebene.
Ein in den Fig. 1 bis 3 dargestellter Löffelbagger weist ein Auslegersystem auf, an dessen vorderem Ende an einem Anlenkpunkt E ein Löffel 1 angelenkt ist. Zur Verstellung des Löffels 1 gegenüber dem Auslegersystem dient ein hydrauliches Schubkolbengetriebe 2. Der Löffel 1 wird beim Schürfvorgang über einen vorderen Arm 3, ein Mittelstück 4, einen hinteren Arm 5, einen Lenker 6 und einen Arbeitszylinder 7 bewegt.
Der hintere Arm 5 bildet mit dem Lenker 6, einer Seite CD und einer Basis AB ein Lenkerparallelogramm. Dadurch wird erreicht, daß in jeder Stellung des Arbeitszylinders 7 die Seile CD parallel zur Basis AB verläuft. Das Mittelstück 4 behält während
einer geradlinigen Arbeitsbewegung des Löffels 1 seine Winkelstellung gegenüber der Standebene des Baggers bei.
Die am Mittelstiick 4 angelenkten Arme 3 und 5 sind durch Ketten oder eine Verzahnung formschlüssig miteinander gekuppelt. Diese Kupplung bewirkt, daß die Arme 3 und 5 bei der Arbeitsbewegung des Löffels 1 in bezug auf das Mittelstiick 4 Winkelgeschwindigkeiten erhalten, die in jedem Augenblick die gleiche Größe in entgegengesetzter Richtung aufweisen. Beim Betätigen des Arbeitszylinders 7 bewegt sich der Anlenkpunkt E des Löffels 1 zwangläufig auf einer Geraden AE. Der vordere Arm 3, das Schubkolbengetriebe 2, der Löffel 1 und das Mittelstiick 4 bilden ein weiteres Lenkerparallelogramm mit Gelenkpunkten F, G, H und dem Anlenkpunkt E. Durch dieses Lenkerparallelogramm bleibt bei der Arbeitsbewegung des Löffels 1 seine Winkelstellung gegenüber der Horizontalen erhalten und der Schnitt- · winkel seiner Schneidkante bleibt konstant. Die Basis AB und damit das daran angelenkte Auslegersystem sind mit Hilfe eines Schwenkzylinders 8 in vertikaler Ebene schwenkbar, damit die geradlinige Arbeitsbewegung des Löffels 1 unter beliebigen Winkeln ausgeführt werden kann.
Das Auslegersystem ist an eine waagerechte Schwenkachse A angeschlossen, die am freien Ende eines am Baggergestell in lotrechter Ebene schwenkbar gelagerten Hilfsausiegers 9 angeordnet ist. Der Hilfsausieger 9 ist mit Hilfe eines hydraulischen Schubkolbengetriebes 10 in vertikaler Ebene verstellbar. Dadurch können Arbeiten in unterschiedlichen Winkeln gegen die Horizontale und in verschiedenen Höhen in bezug auf die Standebene des Baggers durchgeführt werden.
Wenn der Arbeitszylinder 7 einen konstanten Förderstrom und der Schwenkzylinder 8 einen genau geregelten Förderstrom erhalten, lassen sich beliebige, von einer Geraden abweichende Schürfbewegungen des Löffels 1 durchführen.
Der Löffel 1 ist unabhängig vom Geradführungssystem um eine parallel zur Schnittrichtung liegende Achse KK mit Hilfe von Arbeitszylindern 11 schwenkbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Löffelbagger mit einem den Löffel tragenden Auslegersystem, welches um eine waagerechte Querachse schwenkbar mit dem Baggergestell verbunden und zur Führung des Löffels in einer beliebig geneigten Ebene als Geradführungssystem ausgebildet ist, dadurch gekenn-ζ e i ch η e t, daß die Schwenkachse (A) des Auslegersystems am freien Ende eines am Baggergestell in lotrechter Ebene schwenkbar gelagerten Hilfsausiegers (9) angeordnet ist.
2. Löffelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geradführungssystem zwei hintereinanderliegende Lenkerparallelogramme (AB, 5, 4, 6 und 1, 2, 4, 3) aufweist, die an ihren aneinanderliegenden Enden schwenkbar miteinander verbunden und formschlüssig aufeinander abwälzbar sind.

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