DE1634733A1 - Loeffelbagger - Google Patents
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- DE1634733A1 DE1634733A1 DE1967B0095518 DEB0095518A DE1634733A1 DE 1634733 A1 DE1634733 A1 DE 1634733A1 DE 1967B0095518 DE1967B0095518 DE 1967B0095518 DE B0095518 A DEB0095518 A DE B0095518A DE 1634733 A1 DE1634733 A1 DE 1634733A1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/42—Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms
- E02F3/427—Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms with mechanical drives
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- E02F3/30—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom
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- E02F3/30—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom
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Description
2 3. KOV. 196/
Buoyruß-Ei
South Milwaukee, Wise., V.St.A. 1634733
Löffelbagger
Die Erfindung betrifft einen neuartigen Löffelbagger
mit am Vorderende des Baggers angeordnetem Löffel, der auf alle Größen von Baggern von verhältnismäßig kleinen
Baggern bis zu gewaltigen Tagebaumaschinen angewandt
werden kann. Die in Patent .<,....„ (Parallelanmeldung
vom selben Tag) offenbarte Pront-Löffelbaggerkonstruktion
verwendet einen verkürzten Ausleger rtiib einem am Ende des Auslegers schwenkbar angebrachten Schaufelhebel
und einen Mast, der unter schwenkbarer Lagerung vom Ende des Auslegers hochsteht. Das obere Ende des
Masts int mit dem Außenende des Schaufelhebels verbunden
und steht außerdem mit den Hebeseilen in Verbindung, die über im Oberteil des Α-Rahmens gelagerte Hebeseilrollen
und abwärts zu am Drehgestell vorgesehenen Seiltrommeln verlaufen, üie Schürfkraft wird über eine Schürfstange
angelegt, die auf dem Α-Rahmen läuft und von diesem aus
angetrieben wird, während ihr anderes Ende mit dem Oberteil des Auslegers verbunden ist.
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Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von der Konstruktion
gemäß dem vorgenannten Patent in verschiedener Hinsicht. Zu den bemerkenswertesten Unterschieden gehört
die erfindungsgemäß ermöglichte ■..'e^L="ssung fies i-asts
und die Lagerung des Schaufelhebels zwischen, seinen Enden am Ausleger, was zur Fo] ge hat, öaii die Hebekraft
auf das obere Ende des Schaufelhebels ausgeübt und letzterer
um seine Lagerung am Ausleger herum verschv/enirt wird,
bei einer derartigen Konstrmction würde eine unmittelbar
auf die Schwenkverbindung -i.es Schaufelhebels am Ausleger einwirkende Schürfstange jedoch zahlreiche unerwünschte
Eigenschaften besitzen, wozu insbesondere gehört, daa
die auf die Schaufel, ausgeübte Schürfkraft ihren kleir.tsten
iert besitzt, wenn der Ausleger hoch aufgerichteb ist,
während andererseits die Schütthöhe bei maximaler Reichweite in unerwünschtem Ausmaß herabgesetzt wird., wenn der
Aufrichtwinkel des Auslegers verkleinert wird.
Diese Schwierigkeiten lassen sich erfindungsgemäß dadurch
lösen, daß von einem tragenden Drehgestell ein Schürf- . , stangen-Tragrahmen aufwärts absteht und das Inneiiende
eines Auslegers vorderhalb des Schürfstangen-Tragrahmens
schwenkbar am Drehgestell gelagert ist, dessen anderes
Ende schwenkbar mit einem Schaufelhebel verbunden ist, und daß zwischen den Schürfstangen-Tragrahmen und den
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felhebel ail'einer gegenüber dem Schwenkpunkt rückwärts
versetzten Stelle ein Scnürfrneciianismüs eingefügt
ist. ■
;.3e kannte Vorrichtungen, die. zur Durchführung ähnlicher
Aushubarbeiten wie die erf indungsgernäüen Maschinen ausfliegt
sind, sind :in den USA-Patentschriften 2 660 616,
2 753. Ü6O} 2 775 356, 2 öQb 701, 2 965 253, 3 OBO 0?6-,
3 120 315, 3 129 ü32, 3 166 21)5, 3 lö? 203, 3 207 3^0,
3 239 O03, 3 259 259 und 3 29I 328 beschrieben. Im Gegensatz
zu diesen bekannten Konstruktionen schafft die Erfindung einen Schürfmechanisnius, der auf einen zwischen
den Enden des Schaufelhebels liegenden Punkt einwirkt. Diese Konstruktion umgeht die Notwendigkeit für zwischen
dem Ausleger oder dem Drehgestell und dem Schaufelhebel montierte hydraulische Schürfzylinder und schaltet somit
die mit derartigen Zylindern zusammenhängenden Einschränkungen aus. Statt auf die' Schvrenkverbiridung zwischen
dem Ausleger und dem SGhaufelhebel einzuwirken, ist die
Verbindung zwischen der Schürfstange und dem Schaufelhebel,
wie erwähnt, erfindungsgemäß gegenüber, der
Schweckverbindung zwischen dem Ausleger und dem Schaufel-;
hebel versetzt angeordnet. Die Erfindung geKährleistet
hierdurch eine maximale Schürf kraft 4a.-,Höhe ""des ,E^dbo-.,..
dens unmittelbar "vor. der Maschine:und·, gleichzeitig,· v,(... ■·, ?r.
";" BAD ORIGINAL
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maximale Schütthöhe hei größtmöglicher Schürf-Reichweite.
Die Erfindung schafft einen Löffelbagger, der sich durch
erhöhte Last-Tragfähigkeit, kürzere Arbeitshub-Zeiten
sowie größere '/ielseitigke.it, Anpaßbarkeit und. '"irksamkeit
auszeichnet als dies bisher möglich war. Die Verwendung
einer vom A-Bahmen getragenen und von diesem aus
getriebenen Schürfstange gewährleistet große Schürfkräfte bei großer he ichweite und macht die. Erfindung auf Löffelbagger
aller Größen anwendbar. Darüber hinaus wird durch die kombination der genannten j\onstruktionselemente mit
einer kippbaren Ladeschaufel anstelle eines herkömmlichen Baggerlöffels der Aufbau leichter und werden die
Arbeits-Vielseitigkeit verbessert und die ''artungsansprüche
herabgesetzt. Ein die Erfindung aufweisender Jagger besitzt außerdem niedrigeres Gewicht, ist besser ausbalanziert
und ist geringeren Wartungsschwierigkeiten unterworfen als seine herkömmlichen Vorbilder.
Die vorstehend genannten sowie weitere iüele, Vorteile
und Merkmale der Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen,
in denen ein Abbruch- bzw. Schürf-Schaufelbagger mit den
Merkmalen der Erfindung dargestellt ist, wobei die einzelnen Figuren das Lngenverhaitnis der beweglichen Teile
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-5- ■ - ■■■■.;
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in verschiedenen Arbeibsstellungen der Schaufel veranschauliciien.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform des
erfindungsgemäf3en Löffelbaggers weist ein als Haupb-ΐΐ'η
^gestell dienendes Drehgestell 1 für den am Vorderende:
vorgesehenen Schürfmechanismus auf, das drehbar auf einem Laufwerk.2 montiert ist, welches mit Laufketben 3
zum Vorwärtsbewegen des Baggers sowie einen Schwenkmechanismus
4 zum Drehen des Drehgestells 1 versehen ist. Das Drehgestell 1 trägt ein Maschinenhaus 5 zur Aufnahme
dor die Antriebskraft für den Bagger liefernden
Antriebsmaschine, welches mit einer Kabine für den Tiaggerführer
versehen ist. Ein aus paarweise angeordneten parallelen vorderen Füßen 7 und hinberen Füßen 8, die
an ihren oberen Enden mi beinander verbunden sind, bestehender A-Rahmen 6 ragt nahe des Mittelpunkts des Drehgestells
1 aufwärts, so daß sein Gewicht über dem' La/ufwerk
2 liegt. Unmittelbar vorderhalb der vorderen Füße 7
des A-Rahrnens 6 ist ein aus zwei nebeneinander angeordneten
und durch 'iuerverstrebungen miteinander verbundenen Gliedern bestehender Ausleger 9 mit seinem Ihnenende auf
herkömmliche Weise schwenkbar am Drehgestell 1 gelagert.
Ein Schaufelhebel 10 weist an einer zwischen seinen Enden
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gelegenen Stelle einen rückseitigen Ansatz 12 auf, der einen
Schwenkpunkt 11 zur Lagerung des Schaufelhebels am
Außenende des Auslegers"9 bildet. An diesem Schwenkansatz 12 ist eiiiKurbelhebel 1.3 vorgesehen, der über den Schwenkansatz
12 hinaus in Rückwärtsrichtung vom Schaufelhebel 10 absteht und an seinem Auiienende ein Schürfstangenlager
14 trägt, das somit in Rückwärtsrichtung von der Schwenklagerung des Schaufelhebels 10 an der Spitze des
Auslegers 9 versetzt ist. Die Hebeseilrollen 15 sind in der Spitze des Schaufelhebels lü gelagert, während am
unteren Ende des Schaufelhebels 10 ein Baggerlöffel bzw. Schaufel 16 schwenkbar montiert ist. Der Ausleger 9 und
der Schaufelhebel 10, welche über den Schwenkpunkt 11 mibeinander verbunden sind, können somit als Gelenkarm
zum Tragen und Steuern der Schaufel 16 angesehen werden.
Da die Schaufel 16 schwenkbar am unteren Ende des Schaufelhebels
10 angebracht ist, ist ein eine eigene Erfindung darstellender Kipomechanismus 1? erforderlich, um die
Lage der Schaufel 16 um ihre Schvienklagerung 18 herum steuern zu können. Dieser Kippmechanismus 1? wird durch
zwei endseitig montierte hydraulische Arbeitszylinder 19 und 20 betätigt, deren Blindenden 21 bzw. 22 schwenkbar
am Schaufelhebel 10 angebracht sind, während ihre Kolbenntangenenden
23 bzw. 24 schwenkbar mit einem .; lnkelhebel
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au beiden. Seiten einer Schwenkwelle 2ό verbunden sind,
auf welcher der Jinkelhebel 25 am Schaufelhebel 10 ge-Ififverb
ist. Kin Lenker 27 verbindet das hintere Ende des ."inkelliebels 25 nit einem zweiten .-Jinkelhebel 28, dessea
eines Ende auf einer Schwenkwelle 29 gelagert ist,
die ihrerseits unmittelbar oberhalb des Schwenklagers 1Ü der Schaufel 16 im Scnaufelhebel 10 gelagert ist,
während das andere Ende des zweiten iinkelhebels 28 über
einen Lenker 30 an einem Punkt zwischen dem Schwenklager Id der Schaufel Io und deren MündungsÖffnung J>1 mit
der Oberseite der Schaufel 16 verbunden ist. Eine nicht dargestellte hydraulische Antriebseinheit dient zur Steuerung
und zur Betätigung der hydraulischen Arbeitszylinder
19 und 20 des Schaufel-Kippmechanismus I7 zwecks
Steuerung der Lage bzw. Haltung der Schaufel 16. Die Unterkante
der Öffnung 3I der Schaufel 16 ist mit Schürfzähnen
32 versehen.
Ein Schürfmechanismus versetzt die Schaufel 16 in waagerechter Richtung in eine Schürf beivegung, indem er danach
trachtet, den gelenkigen Schaufel-Tragarm in ebene Lage zu bringen bzv/.f anders ausgedrückt, den Winkel
zwisehen dem Ausleger 9 und dem Unterteil des Schaufelhebels
zu vergrößern. Dieser Schürfmechanismus weist eine
Schürfstange 33 auf, die auf in der Spitze des A-Rahmens
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gelagerten Bollen 34 ruht und. deren Vorderende mittels
einer /eile 35, die im Schürfstangenlager 14 am Ende deß
Kurbelhebels 13 arn Schaufelhebel lü gelagert ist, schwenk
bar mit dem kurbelhebel 13 verbunden ist. Von der Schürff!
öange 33 stehen ein vorderer und ein hinterer Schürfanschlag
36 bzw. 37 abwärts ab und begrenzen den Hub
der Schürfstange 33. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird ein ürahtseil-Schürfantrieb verwendet,
d.och können selbstverständlich auch andere
Schürfantriebe, beispielsweise ein hydraulischer, ein
aus Zahnstange und Bitzel bestehender oder ein elektrischer
Schürfantrieo o.dgl., angewandt werden. :iur Beschreibung
der dargestellten Ausführungsform kann gesagt werden, da»3 am hinteren Ende der Schürfstange 33 eine
Schürf-Seilrolleneinrichtung 38 vorgesehen ist, während
in der Nähe des. Vorderendes der Schürf stange 33 eine Schürf-Seilrolleneinrichtung 39 in einem Gleitblock 40
gelagert ist. Ein Schürfseil 41 verläuft um beide Seilrollen 3ö und 39, über nicht dargestellte Schürf-Seilrollen
an der Spitze des/Rahmens ö und abwärts zu einer am Drehgestell 1 montierten kraftgetriebenen Schürf-Seiltrommel
42. Zwei endseitig gehalterte hydraulische Niederdruck-Arbeit szy linder 43 und 44 sind oberhalb bzw.
unterhalb der Schürfstange 33 zwischen an letzterer vorgesehenen
Halterungen 45 und 46 sowie am üleitblock 40
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angeordneten Halberungen 47 und 4ö vorgesehen und dienen
zur Aufnahme eines etwaigen Durchhangs bzw. einer Lockerheit des Schürfsells 4I4 Die hydraulischen Arbeitszylinder
43 und 44 stehen über nicht dargestellte Rückschlagventile
standig unter Miederdruck und drängen den ü-leitblοok
40 in Auswärtsrichtung, so daß jegliche Lockerheit, die im Schürfseil 41 entstehen kann, aufgenommen
wirdo '.ienn. durch das Schürf seil. 41 Druck auf den Crleit*-
block 40 ausgeübt wird, halten die nicht dargestellten
Rückschlagventile die Arbeitszylinder 43 und 44 in ihrer
augenblicklichen Auafahrstellung und hindern somit den
Crleitblock 40 an einer Rückwärtsverschiebung»
■ Der Schaufelhebel 10 int mittels eines Hebemechanismus
um seinen Schwenkpunkt 11 am Ausleger 9 herum verschwenk*-
bar, so daß der Bewegung der Schaufel 16 eine lotrechte
Komponente erteilt werden kann.
In der Spitze des A-Rahinenö 6 sind Hebeseilro'Llen 49
gelagert, während eine.Seilrolle 50 an den vorderen Füßen
7 des A-Rahmens 6 befestigt ist«, Ein Hebeseil 51 verläuft
von einer am Drehgestell 1 montierten krafbgetr!ebenen ■
HebeseiltSömmel 52 über die in der Spitze des A-Rahmens. 6
vorgesehenen Hebeseilrollen 49, über die in der Spitze des Schaufelhebels lO vorgesehenen Hebeseilrollen 15 und
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-40-
und urn die am vorderen FuH 7 des A-Rahmens 6 angebrachte
feststellende Seilrolle 50 nerurn. Obgleich in der vorliegenden Beschreibimg auf einen Hebemeonanismus mit der
eben beschriebenen Konstruktion und auf einen Schürfrnechaiiismus
der vorstehend beschriebenen /irt lie zug genommen
wird, ist zu beachten, daß die Hebe- und Scnürffunktionen
bei der erfindungs^ernäßen Konstruktion nicht
so genau definierbar sind wie dies bei den herkömmlichen
Löffelbaggern der Fall ist, von welchen diese Ausdruckweise übernommen vmrie« Genauer gestigt, kann unter bestimmten
umständen eine Betätigung des HeberuecnaniiJiriua
eine "Schürfbewegung" der Schaufel 16 hervorrufen, während
unter gewissen Bedingungen durch eine Bewegung der Schürfstange
33 die Schaufel 16 "angehoben" v/erden kann. Den-
-■.loch bewirkt i-n den meisten Fällen der beschriebene
Schürfmechanismus eine S nli'lrf bewegung und der beschriebene
Hebemechanismus eine Hebe^/egung der Schaufel 16.
Die !''ig. 1, 3 und k zeigen in Aufeinanderfolge drei Stellungen
in einem typischen Arbeitszyklus* In i)1ig. 1 befindet
sich die Schaufel 16 ungefähr zu Beginn ihrer waagerechten Schürfbewegung auf dem Erdboden, auf dem
der Löffelbagger ruht, In Fig. 3 befindet sich die Schaufel 16 in der Nähe des Endes ihrer waagerechten Schürfbewegung,
während die Schaufel 16 gemäf3 Figo *l· zum
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Schubben bzw. Austragen auf maximale Höhe und Reichweite
angehoben it;b. Der vergleichsweise flache Winkel des Auslösers
9 gemäß den Fig. 1 und 3 ifli Vergleich zum hohen
Aufrichtwinkel des Auslegers '9 gemäß Fig. b veranschaulicht
die augenfälligsten ''/orteile der Erfindung, Durch
uGii i'1-r'ciieci inkel des Auslegers 9 während
>-ier waagerechten
Schürf bewegung wird eine maxincile Schürfkraft an den
oHihnen 32 der Schaufel 16 gegenüber der .tatsächlich durch
die Schürf stange 33 ausgeübten Schürfkraft' gewährleistet,
während sich die Schürfstange 33 vorschiebt, um den
rfchaufelhebel 10 um seinen Schwenkpunkt 11 am Ende des
Auslesers 9 herum, zu verschwenken,, Der hohe Auf rieht-'"
windel des Auslegers 9 gemäß J?1 if,. ^- gewährleistet dagegen
außergewöhnlich große Scnüttnöhe und Eeichvieite des
er"findungsgeraäßen Löffelbaggers.
Die ExtremStellungen der Schürfstange 33 sind in den
Fig, 2, 3 und ^ dargestellt. (JeuüK3 Fig. 2 ist die Schürfstange
33 nahezu bis zu dem Punkt zurückgezogen, an welchem der vordere Anschlag 33 an den an der Spitze des
A-Rahmens 6 vorgesehenen Rollen" 3^ anstößt, -während gemäß
den Fig. 3 und ^ der hintere Anschlag 37 &er Schürfstange
33 an der Rückseite der Rollen 3^ anstößt. Fig. 1 aeigt eine Zwischenstellung der Schürfstange 33, in
welcher sie' sich jedoch mehr in ihrer Aufifährstel-iung - - - '-
1&9836/0223 ^ 3
-X(U-
befindet, wobei das Hebeseil 51 nahezu vollständig abgespult
ist. Bpi der Stellung gemäß den Pig.-2 und 3 ist
des H^besell 51 etwas zurückgespult, wobei ein Vergleich
zvjiisehen den Stellungen der Schaufel Io bei gleichen
Hebeseil-Längen bemerkenswert ist. In J^ig. 1^ ist das
Hebese.il 51 vollständig zurückgesDUlt.
Neben der Veranschaulichung der BetriebsStellungen und
Lagenverhältnisse der beweglichen Teile der dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind aus den Zeichnungen
auch die relativen Abmessungen und die Konfigura- · tionen der verschiedenen Bauteile ersichtlich= Gemäß
.Fig. 2 entspricht die Länge des Auslegers 9 ungefähr dem
Abstand vom Schwenkt)unkt des Schaufelhebels 10 am Ausleger
9 bis zum Schwenklager 18 der Schaufel 16 am unteren
Ende des Schaufelhebels 10. Bei einer bereits in die Praxis eingeführten Ausführungsform der Erfindung
ist der Ausleger 9 etwa 6,6$ ra lang, während der Abschnitt
des Schaufelhebels 10 vom Schwenkpunkt 11 bis zu seinem oberen Ende eine Länge von etwa ^,0 m besitzt.
Gemäß Fig. 3 steht der Kurbelhebel 13 in Ausrichtung auf
den Ausleger 9; aus diesem Lagenverhältnis ist zu erkennen,
daß der Kurbelhebel 13 ungefähr ein Siebentel der Länge des Auslegers 9 und somit ungefähr ein Siebentel
des Abstands vom Schwenkpunkt 11 des Schaufelhebels
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-13-
zum Schwenklager 18 der am unteren Ende des Schaufelhebels
10 montierten Schaufel 16 besitzt.
Bei der vorerwähnten. Ausführungsform besitzt der Kurbelhebel
13 eine Länge von ungefähr 91,4 cm, wobei'vorn
Schwenkounkt Ik der Schürfstange 33 zum Kurbelhebel 13
und vom Schwenklager lö der Schaufel 16 zum Schwenkpunkt
11 des Schaufelhebels 10 am Ausleger 9 gezogene Linien
sich unter Festlegung eines rechten Winkels schneiden. Bei dieser industriellen Ausführungsform gewährleistet
die Verwendung des Kurbelhebels 13, mit d'essen Hilfe das
Schwenklager Ik der Schürfstange 33 am Schaufelhebel IQ
in Rückwärtsrichtung gegenüber dem Schwenkpunkt 11 des Schaufelhebels 10 am Ausleger 9 versetzt angeordnet werden
kann, eine um 30 % größere Schneid*- bzw. Schürfhöhe
bei maximaler Schürf-Reichweite, als dies ohne diese
versetzte Anordnung möglich wäre. Bei Verwendung des Kurbelhebels erreicht diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Löffelbaggers eine Schneid- bzw. Schürfhöhe
von etwa 11^Jj. m bei einer Reichweite von etwa 13,8 m,
während der gleiche Löffelbagger ohne den Kurbelhebel eine maximale Schneid- bzw. Schürfhöhe von nur etwa
8,85 m bei einer maximalen Reichweite von 1^,7 W besitzen
würde. Bei einer Schneid- bzw. Schürfhohe von etwa 7,9 m gewähr
leistet die Erfindung außerdem eine um 15 % gröfaere
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Grabkraft bei um 3? % kleinerer Schürfkraft als bei
einer gleichen Maschine ohne das r-ierkmal des Kurbelhebels
13, welcher die versetzte Anordnung zwischen den
Sohwenkanschlüssen 3Λ und 11 ermöglicht.
Es wird angenommen, das die erfindungswesentlichen Vorteile
erreicht werden können, solange der vorstehend genannte Winkel des Kurbelhebels I3 gegenüber dem Schaufelhebel
10 zwischen 70° und 90° liegt, so daß der Mind'estwinkel des Auslegers 9 gegenüber der 'iaagerechten
bei auf maximaler Höhe stehender Schaufel 16 etwa" 25 bis 30° beträgt. Die Länge des hurbelhebels ist ebenfalls
von Bedeutung und sollte im Bereich von 1/5 bis 1/8 der Länge des Auslegers 9 bzw, des praktisch gleich
groi3en Abstands zwischen dem Schwenkpunkt 11 des Schaufelwhebels
10 am Ausleger 9 und dem Schwenklager lö der Schaufel 16 liegen. ;.Jenn die Länge des Kurbelhebels
13 innerhalb dieses Bereichs gehalten wird, beträgt der maximale Tiinkel des Auslegers 9 gegenüber der Waagerechten,
übereinstimmend mit der GewährIeistung maximaler
Schütthöhe und optimaler Kraftverteilung in dieser Stellung,
bei ausgefahrener Schürfstange etwa 40 bis 45°.
109836/0223 "15~
Claims (1)
- Paten tan s p r ti c he1. Löffelbagger, dadurch gekennzeichnet, daß von einem tragenden Drehgestell (1) ein Schürfstangen-Tragrahmeii (6) aufwärts absteht und das Innenende eines Auslegers (9) vorderhalb ^es Schürfstangen-Tragrahmens schwenkbar am Drehgestell gelagert ist, dessen anderes Ende (bei 11) schwenkbar mit einem Schaufelhebel (10) verbunden ist, und daß zwischen den Scnürfritangeii-Tragralimen und den Schaufelhebel an einer gegenüber dem Schwenkpunkt (11) rückwärts versetzten Stelle ein Schürfmechanismus eingefügt istc2. Löffelbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (16) schwenkbar am unteren Ende des Schaufelhebels (10) gelagert ist.und daß ein Schaufel-Kippmechanismus (17) zur Steuerung der Haltung der Schaufel zwischen dem Schaufelhebel und der Schaufel wirksam ist.3. Löffelbagger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schürfstangen-Tragrahmen ein hinter dem Ausleger (9) auf dem Drehgestell (1) montierter-109836/02??Λ6-Α-Rahmen (6) int, an dessen Snitze eine Hpbeseilrolle (L'<-9) gelagert ist, welche den Schürf ine chanismus trägt.k. Löffelbagger nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daf3 der Schwenkpunkt (11) in der Mitte zwischen dem oberen und dem unteren linde des Schaufelhebels (10) liegt und daß ein Hebeffiechanismus zum Vrrschwenken des Schaufelhebels um den Schwenkounkt horum zwischen dem Schürfstangen-Tragrahmen (6) und dem oberen Ende des-Schaufelhebels wirksam ist.5. Löffelbagger nach einem der Ansprüche 1 bis ^4-, dadurch gekennze ichnet, dai3 der Schürf me chanismus eine hin- und herverschiebbar auf dem Schürfstangen-Tragrahmen (6) gelagerte/an ihrem Vorderende mit dem Schaufelhebel verbundene Schürfstange (33) aufweist und daß der Hebemechanismus ein durch eine auf dem Drehgestell (1) vorgesehene Seiltrommel (52) angetriebenes I-Iebeseil (5D aufweist, das über am Schürfstangen-Tragrahmen gelagerte Seilrollen (^9, 15) verläuft und mit dem oberen Ende des Schaufelhebels (10) verbunden ist.BAD-1.7-109836/n???6. Löffelbagger' nach eineni der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelhebel (10) einen neben dem Schwenkpunkt (11) von seiner Rückseite abstehenden Kurbelhebel (13) aufweist, mit vrelchem die Schürf stange (33) schwenkbar verbunden isto7. Löffelbagger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Kurbelhebels (13) 1/5 "bis I/o der Länge des Auslegers (9) beträgt.ö. Löffelbagger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelhebel (13) unter einem Win-· kel von 70 - 90° vom Schaufelhebel (10) absteht.9. Löffelbagger nach einem der Ansprüche 1 bis O1 dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (9) während seines Arbeitszyklus um nicht weniger als 25° und höchstens ^5° gegenüber der Waagerechten .geneigt ist,10.. Löffelbagger nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schürfantrieb betrieblich mit .dem ,Schürfstangen-Tragrahrne.n (6) und der. Schürfstange (33) verbunden ist, welcher letztere geradlinig auf ihrer Lagerung zu verschieben vermag.109836/022311. Löffelbagger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schürfantrieb ein Drahtseilantrieb mit einer auf dem Drehgestell (1) gelagerten kraftgetriebenen Seiltrommel (^2) und einem durch diese Seiltrommel angetriebenen !Iebeseil (^H) ist, welches über in der Spitze des A-Rahmens (6) gelagerte SchürfSeilrollen verläuft und auf die Schürfstange (33) einwirkt.BAD 109836/02?3Leerseite
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