DE1634554A1 - Injektionszuganker - Google Patents
InjektionszugankerInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
DlPL-ING. F. ROSENKE · Stuttgart, 27. Okt* 1967
DR.-ING. H. H. WlLHECM
7000 Skittgart-1 Dr .W/h ■
Gymnasiumsir. 31 &
Td. 0711/291133 '
Betr.: Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung D 3372
Anm. : Prof. Dr,-Ing.
Arthur Höhnisch
' j 7 Stuttgart-Vaihingen Doffinger Weg-11
' j 7 Stuttgart-Vaihingen Doffinger Weg-11
Injektionszuganker
Die Erfindung betrifft ein Zugglied für einen Injektionszuganker,
insbesondere zur dauerhaften und korrosionsbeständigen Verankerung von Stützbauwerken o. dgl. im Erdreich.
Injektionszuganker zur rückwärtigen Befestigung der Stützwände
von Baugruben o. dgl. sind bekannt, Sie bringen den grundsätzlichen Yorteil mit sich, daß im Inneren der Baugruben
o. dgl. keine den Raum beengende Aussteifungen vorgesehen werden müssen. Die bekannten Injektionszuganker besitzen
im allgemeinen ein Zugglied,, das aus einem oder mehreren
Spannelementen besteht, und an seinem im Erdreich zu
verankernden Ende Einrichtungen aufweist, die seine Befestigung, beispielsweise an einer verlorenen Bohrkrone ermöglichen, die
Q 0 Q fi 3 2 / 0 7 Ω 9 *·■ -2-
- Q ' w 'w ° ORSGiNAL SUSPECTED
am unteren Ende eines sogenannten Vortreibrohres in bekannter Weise in das Erdreich eingetrieben wurde. Dieses Zugglied wird
dann mit einer Betonummantelung umgeben, die unter gleichzeitigem Zurückziehen des Vortreibrohres durch das Einpressen von
Beton in das Erdreich geschaffen wird. Bei diesen bekannten Zuggliedern findet die Übertragung der Zugkraft auf das Erdreich
durch die Verbundwirkung zwischen dem Stahl des Zuggliedes und dem Beton statt. Solchermaßen geschaffene sogenannte
Ort/betonpfähle erweisen sich in allen lallen als ausreichend,
in denen nur eine vorübergehende Abstützung und Verankerung von Bauteilen vorgenommen werden soll. Sie sind jedoch
zur bleibenden Abstützung beispielsweise von TJfereinfassungen
an Schiffahrtswegen wegen der Korrosionsanfälligkeit der Zugglieder nicht verwendbar. Die geringere Dehnungsfähigkeit des
Ortbetonmantels gegenüber dem Zugglied führt außerdem bei Zugbeanspruchung
des Zuggliedes, insbesondere dann, wenn das Zugglied vorgespannt wird, zur Bildung von Querrissen in dem Betonmantel,
die beispielsweise den Zutritt für Grundwasser oder für andere Korrosion erzeugende Medien zum Zugglied erleichtern.
Zur Vermeidung der durch die Querrißbildung heraufbeschworenen Korrosionsgefahr sind auch schon Verfahren bekanntgeworden, bei
denen nachträglich durch besondere Kanäle in dem Betonmantel Zementmilch zum Abdichten der Querrisse hineingedrückt wird«
Aber auoh diese Verfahren bieten, abgesehen davon, daß sie verhältnismäßig aufwendig sind, nicht in allen lallen die Gewähr
dafür, daß die Zementmilch auch in alle Risse eindringt und mit Sicherheit eine gute Abdichtung erreicht»
009832/0709 .3.
Man hat zum Korrosionsschutz der Zugglieder auch schon vorgeschlagen,
den Spannstahl auf einem Teil seiner Länge mit einem Kunststoffrohr zu umgeben; aber auch bei solchen Ausführungsformen ist kein absoluter Korrosionsschutz mggi±sk gewährleistet, weil aufgrund des" Herstellungsvorganges wenigstens im
Bereich der Anschlußstelle diese Isolierung nicht vorgenommen werden kann. Da eine nachträgliche Kontrolle der im Erdreich
verlegten Injektionszuganker nicht möglich ist und beispielsweise
bei der Abstützung von Ufereinfassungen eine Lebensdauer der Zuganker in der Größenordnung von etwa 1.00 Jahren
zweckmäßig ist, sind auch solche Anker nicht als Daueranker geeignete
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Injektionszuganker zu vermeiden und
ein Zugglied zu schaffen, welches in jedem Pail korrosionsfest
ist, aber dennoch eine verhältnismäßig einfache Herstellung der Injektionszuganker erlaubt.
Ausgehend von dem Gedanken, den Zuganker derart auszubilden, daß die korrosionsanfälligen Spannglieder und die übrigen
Stahlteil-e bereits vor dem Einbau einen sicheren Korrosionsschutz
erhalten, besteht die Erfindung darin, daß mindestens ein in an sich bekannter Weise von einem Kunststoffschlauch
oder -rohr umhüllter Spannstahl vorgesehen ist, dessen in das Erdreich einführbares Ende von einem dicht an den Kunststoffschlauch
anschließenden korrosionsbeständigen Ankerfuß umhüllt
-4— 009832/0709
ünd dort "befestigt ist. Durch diese Ausbildung ist der Erfolg
der Abschirmung gegenüber Grundwasser und anderen korrosionsgefährlichen
Medien nicht mehr von der zweifelhaften Dichtigkeit des nachträglich durch Verpreseen hergestellten Betonmantels
abhängig. Besonders vorteilhaft kann dabei die zum Stützbauwerk hin gelegene Stirnseite „des Ankerfußes kegel-
oder keilförmig ausgebildet seins so daß eine besonders günstige
Veispannung des Ankerfußes mit dem umgebenden Beton- bzw. Bodenmaterial erreicht wird»
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung ergibt sich dann, wenn zwischen dem Spannstahl und dem Kunststoffrohr
oder -schlauch ein mit einer ebenfalls korrosionsbeständigen und plastischen Vergußmasse ausgefüllter Ringraum
vorgesehen ist„ Auf diese Weise wird nämlich die Verbundwirkung
zwischen dem Betonmantel und dem Zugglied ausgeschaltet, so daß es selbst dann, wenn das Zugglied vorgespannt wird, zu
keiner Rißbildung in dem Beton kommen kann, der bei dieser Ausführungsform vom Ankerfluß her ausschließlich auf Druck
beansprucht wird. Da der Betonmantel hohen Druckbelastungen ausgesetzt werdenkann und durch die keilförmige Ausbildung
des Ankerfußes Radialkräften ausgesetzt und gegen das angrenzende Erdreich gedrückt wird, ist es durch diese Ausgestaltung
möglich, bedeutend größere Kräfte vom Boden her auf das Zugglied zu übertragen, so daß auf diese Weise die Länge des zur
mantels
Krafteinleitung erforderlichen BetoniwdfcnriKi gegenüber den bekannten
Ausführungsformen verkleinert werden kann.
BAD ORIGINAL = 009832/0709 *
Wenn anstelle eines Spannstahles mehrere konzentrisch angeordnete Stahlspanndrähte vorgesehen sind, die zu einem Bündel
vereinigt sind, so ergibt sich der Vorteil, daß das Zugglied besser an den statisch erforderlichen Querschnitt angepaßt
werden kann. Außerdem ergibt sich ein höheres Maß an Sicher- "
hext insofern, als sich bei Ausfall eines Spanndrahtes die .
Kraftübertragungsfähigkeit des Zuggliedes nur beschränkt reduziert. Das Spanndrahtbündel verhält sich gegenüber Biegung
aus nachträglichen Bodensetzungen o. dglo auch günstiger als
der Einzelstahl. Eine einfache Befestigungsmöglichkeit dieses Stahldrahtbündels im Ankerfuß ergibt sich dadurch, daß
die Spanndrähte durch einen Metallkeil o„ dglo, der in ihrer
Mitte angeordnet ist, in einer in dem zweckmäßigerweise aus besonderem. Beton hergestellten Ankerfuß eingegossenen keilförmigen
Hülse verklemmt werden» Im übrigen können auch andere aus dem Spannbeton bekannte Endverankerungen Verwendung finden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen·
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungebeispieles dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung
erläutert«
Es zeigenj
Fig. 1 die achematisehe Darstellungder Anordnungdes ■ erf
indungsgemäßen Inj ekt ions zuganker· i» Erdreioli,
fi|.' 2 einen Schnitt %n
009832/0709
des Zuggliedes, das in das Erdreich verlegt und dann mit einem Betonmantel umgeben wird,
Fig« 3 einen Schnitt durch das Zugglied der Pig. 2 längs
der Linie IH-III, und
Fig. 4 einen Schnitt durch das Zugglied der 3?ig„ 2 längs
der linie IY-IV.
In der Fig. 1 ist ein erfindungsgemäß ausgestalteter Injektionsanker
zur Verankerung einer nicht näher dargestellten Stützwand im Erdreich eingesetzt. Da der Zuganker unterhalb
des Grundwasserspiegels 1 verlaufend angeordnet ist, muß er absolut korrosionsgeschützt sein, wenn er zur bleibenden Abstützung
beispielsweise einer Ufereinfassung eingesetzt werden soll.
Der Zuganker selbst besteht dabei aus einem Zugglied 2, das
als ein Spannstahl ausgebildet sein oder, wie in den Fig. 2
bis 4 gezeigt, aus mehreren zu einem Bündel vereinten Spanndr ähttn bestehen kann. Dae rechte ober· Ende des Zuggliedes
ist beispielsweise mit einen Klemmplattenversohluß 3 versehen,
um die Ankereugkräfte über die Verteilungaholme 5 auf das
S tut «bauwerk 4 zu übertragen· Das linke untere Ende des Zuggliedes 2 ist ait ein·» vorgefertigten AnkerfuS 6 aus Beton
feet verbunden. Pies·· neue Zugglied, das im einzelnen noch
■ in den Jig, 2 eis 4 erlaute** iet, wir» *ur Herstellung dee
' Insektion·ankers in bekannter Weise in einen τ·η eine» etäh- -lernen Vortreibrohr im Boden freigehaltenen aylindriBohen Hohl-
009832/0709 bad original -7-
raum eingeführte Ist das Zugglied 2 dergestalt eingeführt, so
wird durch das Vortreibrohr eine geeignete Zementsuspension unter angemessen hohem Druck verpreßt, während gleichzeitig
das Vortreibrohr zurückgezogen wird. Der Verpreßdruck der Zementsuspension wird in Abhängigkeit von der Zusammendrüekbarkeit
des Bodens so hoch-gewählt9 daß mit einiger Sicherheit
über die Länge Ii die aus statischen G-rüiiden erforderliche Betonfußverbreiterung
7 entsteht, die als Ivrafteinleitungsstrecke zur Übertragung der von dem Zugglied 2 aufgebrachten Zugkraft
auf den Boden dient. Oberhalb der ICraf teinleitungsstrecke '1
kann mit einem abgemagerten Beton- oder Zementmörtel unter geringerem
Druck verpreßt werden, so daß jeweils der sich.beim Ziehen des Vortreibrohres ergebende Hohlraum ausgefüllt wird
und sich anschließend ein Betonschutzmantel 8 ergibt« lach dem
Erhärten des Betons wird im allgemeinen .das. Zugglied über den Betrag der Gebrauchslast hinaus vorgespannt, um die Längenän-.
derungen aus dem G-ebrauchsbelastungszxistand vorwegzunehmen. ■
Bei den bekannten .Injektionsankern tritt bei dieser Vorspannung
eine Querrißbildung im Betonfuß 7 und im Zementmantel 8 auf,
weil der Beton die IiLüngendehnung des Zuggliedes 2, mit dem
er bei den bekannten Ausführungen eng verbunden ist, nicht
ausgleichen kann. ..:..-_
Das ■ erfindungsgemäß ausgestaltete Zugglied 2 besteht gemäß den
Pig..; .2- bis 4 aus^inem Bündel von.konzentrisch in .e^inem Kunststoffrohr
9 angeordneten und auf ihrer „gesamten .Iiänge vom ·...
Kunst0t§ffrohrÄce.iKgehüllt:en Stahlapanndrähten 2a, $X§ mit ih-„,
rem-unteren- Ende in- einer in einem vorgef ertigten; Betonfuß 10
einbetonierten'Metallhül.ae.11 mit HiIfe d^s Stahlkeiles 12 .
009832/0709 _8_
verklemmt sindo Sowohl der zwischen dem Kunststoffrohr 9 lind
den Spanndrähten 2a verbleibende äußere Ringrauin 13 als auch
der zwischen den Spanndrähten 2a verbleibende Innenraum 14 ist mit einer korrosionsbeständigen und plastischen Vergußmasse ausgegossen,
die eine einwandfreie Abdichtung der gegen Korrosion anfälligen Stahldrähte 2a gewährleistete Das Kunststoffrohr 9
ist fest in den Betonfuß 10 eingelassen lind zusätzlich noch mit
Hilfe eines Dichtungsringes 15 abgedichtet. Die zum Einführen des Stahlkeiles 12 nötige Öffnung 16 am unteren Ende des Betonfußes
10 ist ebenfalls mit einer korrosionsbeständigen plastischen Vergußmasse ausgegossen, so daß auoh die lletallhülse 11
absolut korrosionsgeschützt innerhalb des aus einem besonderen Beton bestehenden Ankerfußes 10 angeordnet ist.
Zur Übertragung der von den Spanndrähten 2a ausgeübten Zugkräfte
auf den Betonfuß 10 ist die Hülse 11 mit einem Plansch 17
versehen, der eine besonders gute Kraftübertragung erlaubt. Die
obere Stirnfläche 18, die zur Stützwand 4 hinweist, ist im gezeigten Ausführungsbeispiel kegelförmig ausgebildet, wobei der
Kegel eine ITeigung von etwa 45° gegenüber den zylindrisehen Begrenzungswänden
des Betonfußes 10 aufweist. Diese Ausbildung der Stirnfläche 18 erlaubt eine besonders günstige Verspannung
des Zuggliedes mit dem daran anschließenden Beton, da durch die
kegelförmige Stirnflächenausbildung außer einer Kraftkomponente
in Ankerzugrichtung auch eine Radialkomponente auf den angrenzenden
Beton und auf das Erdreich ausgeübt werden kann. Sollten .die im angrenzenden Beton auftretenden Ringspannungen zu groß
werden, könnte z. B. eine spiralförmige Bewehrung in diesem
Bereich angeordnet werden. g^p ORIGINAL
009832/0709 "9-
Aus der Fig. 4 geht hervor, daß sowohl die Hülse 11 als auch
der Stahlkeil 12 auf ihrem Umfang mit nutenformigen Aussparungen
19 "bzw. 20 verseilen sein können, in die die unteren Enden
der Spanndrähte 2a eingreifen und auf diese Weise besonders
günstig verklemmt werden könneno Die Nuten 19 und 20 können
gehärtet sein.
Das neue Zugglied bringt aufgrund seiner "besonderen Ausbildung
den bedeutenden Vorteil gegenüber bekannten Zuggliedern von
In 3 ekti ons ankern, daß zv/ischen den Zuggliedern 2a bzw. 2 und
dem anschließend unter Tage eingepreßten Beton keine Verbundwirkung
besteht, da der Beton nicht zur Haftung mit den Stahldrähten 2ε·. kommt ο Das bedeutet, daß beim Vorspannen des Zuggliedes
2 von der Stirnfläche 18 her Druckkräfte auf den Beton ausgeübt werden, die vom Beton einwandfrei aufgenommen werden
können. Abgesehen davon, daß auf diese Weise die Gefahr der Querrißbildung im Beton vermieden ist, so daß auch der Betonmantel
(7, 8) bereits als ein gewisser Korrosionsschutz für die Metallischen !eile des Injektionsankers dient, kann das
erfindun^sgemäße Zugglied bereits vor dem Einbau in den Boden vollkommen vormontiert und einwandfrei gegen Korrosion abgedichtet
werden« Durch die Erfindung ist somit ein Zugglied für einen Injektionsanker geschaffen, der die Verwendung des
Insekt ions ankers als,, sogenannt en Dauerankfasr bei Bauwerken möglich
macht, die eine ess^^ea große Lebensdauer verlangen»
Selbstverständlich können anstelle der in dem Ausführungsbeiapiel
gezeigten Stahldrahtbundel auch einzelne Spann3tähle verwendet
werden, die beispielsweise durch ein Gewinde O0 dglo
entsprechend mit dem Betonfuß verbunden werden müssen„BAD OFUGSMAl
009832/0709 ■■ -10-
Claims (1)
- Patent- und Schutzansprüche1« Zugglied für einen Injektionszuganker, insbesondere zur dauerhaften und korrosionsbeständigen Verankerung von Stützbauwerken o. dgl. im Erdreich, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein von einem Kunststoffschlauch (9) oder Rohr umhüllter Spannstahl (2, 2a) vorgesehen ist, dessen in das Erdreich einführbares Ende von einem dicht an den Kunststoffschlauch anschließenden korrosionsbeständigen Ankerfuß (10) umhüllt und dort befestigt ist.2ο Zugglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Stützbauwerk hin gelegene Stirnseite (18) des Ankerfußes (10) kegel- oder keilförmig ausgebildet ist.Zugglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spannstahl (2a) und dem Kunststoffrohr oder Schlauch (9) ein mit einer korrosionsbeständigen und plastischen Vergußmasse ausgefüllter Ringraujn (13) vorgesehen ist οZugglied nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerfuß aus einem vorgefertigten Betonfuß(10) besteht, in dessen Innerem Befestigungseinrichtungenbetoniert (11, 12) für das Ende des Spannstahles (2a) elrsga^pxawaßx.sind.-11-00983 2/0709Zugglied nach. Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichturigen aus eiher mit einem im wesentlichen, radial abstellenden Plansch (17) versehenen Metall-. hülse (11) "bestehen, in deren Innerem der Spannstahl (2a) verkeilt istoο Zugglied nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannstahl mehrere konzentrische' angeordnete Stahlspanndrähte (2a) vorgese-. hen sindο ■ -7. Zugglied nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanndrähte (2a) durch einen Metallkeil (12) o„ dgl. in ihrer Zugrichtung in der Hülse (11) verklemmt sindo8ο Zugglied nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der zwischen Kunststoffrohr (9) oder Schlauch und den Spanndrähten (2a) vorgesehene Kingraum (13) als auch der von den Spanndrähten umschlossene Innenraum (14) mit plastischer korrosionsbeständiger Yergußmasse ausgefüllt ist, die auch den verbleibenden Hohlraum (16) der Hülse (11) und des Betonfußes (10) ausfüllt.009832/0709Λ2.Leerseite
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1634554A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2523988A1 (de) * | 1974-05-31 | 1975-12-18 | Pietro Meardi | Verankerungseinrichtung zum verankern von waenden wie schottwaende, schutzwaende o.dgl. |
| DE3038898A1 (de) * | 1980-10-15 | 1982-04-22 | Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München | Verfahren zum erzeugen eines korrosionsschutzes bei litzen aus hochfesten stahldraehten |
| WO1986000655A1 (fr) * | 1984-07-13 | 1986-01-30 | Stump Bohr Gmbh | Tirant d'ancrage et pieu |
-
1967
- 1967-10-27 DE DE19671634554 patent/DE1634554A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2523988A1 (de) * | 1974-05-31 | 1975-12-18 | Pietro Meardi | Verankerungseinrichtung zum verankern von waenden wie schottwaende, schutzwaende o.dgl. |
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