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DE1634292A1 - Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Waende oder Mauern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Waende oder Mauern

Info

Publication number
DE1634292A1
DE1634292A1 DE19661634292 DE1634292A DE1634292A1 DE 1634292 A1 DE1634292 A1 DE 1634292A1 DE 19661634292 DE19661634292 DE 19661634292 DE 1634292 A DE1634292 A DE 1634292A DE 1634292 A1 DE1634292 A1 DE 1634292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
piles
ground
section
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661634292
Other languages
English (en)
Inventor
Gabriel Novet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GENERALE DE FORAGES COFOR Cie
Original Assignee
GENERALE DE FORAGES COFOR Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GENERALE DE FORAGES COFOR Cie filed Critical GENERALE DE FORAGES COFOR Cie
Publication of DE1634292A1 publication Critical patent/DE1634292A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/20Bulkheads or similar walls made of prefabricated parts and concrete, including reinforced concrete, in situ

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

DR..ING. D.PL.-ING. G. RIEBUNG V63A292 PATENTANWALT
Mein Zeichen . C 58 Ot/Zl
Dr. Expl.
Bitte In der Antwort wiederholen
SS— — — — ^* ""
J 899 Lindau (Bodensee)
Rennerle 10 Postfach 365 lhre Nachricht vom Me.ne Naohr.cht vom 19. MärZ 196 6
„XNovet, 30, CoursAristideBriand, CaXuire /FKANKBEXCH
Compagnie Generale de Forages C. O. F. O. H 39 bis, Rue de Chateaudun, Paris / Frankreich
fahren sur HersteXXung in den Boden ^ossener Wtade oder Mauern
D1e verende Erflndung bezieht sich au, ein Verben ,ur HerSteUung In den Boden gegossener Betonwände oder -mauern.
Zur Herstenung. soicher Mauern ist es begannt, so vorzugehen, da* der Boden in der ümgebung des vorgesehenen PXat.es ausgehoben wird,
19/0310
Poitioriiokkonto..
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Δ
an dieser Stelle eine Schalung einzusetzen, in welche man den Beton gießt, worauf nach Entfernung der Schalung wenigstens eine der Mauerseiten wieder zugeschüttet wird. Insgesamt sind also mit zusätzlichen Kosten verbundene Erdbewegungen größeren Umfangs erforderlich.
Nach einem anderen bekannten Verfahren wird der Boden mittels eines Schrappers ausgehoben, der an einem Führungsmast befestigt ist, der sich in dem Maße eindrückt, in welchem die Erdarbeiten voranschreiten. Man erhält auf diese Weise ein Grabenstück, dessen Länge diejenige des dort gegossenen Mauerstücks nicht überschreitet. Man beginnt sodann aufs Neue, indem man den Pfahl an einer anderen Stelle setzt, um im Anschluß an das vorhergehende Mauerstück ein weiteres Mauerstück zu erhalten. Es ist ein großer Nachteil dieses bekannten Verfahrens, daß der Führungsmast je nach der örtlichen Härte des Baugrundes mehr oder weniger aus seiner Richtung abweicht. Infolgedessen sind die einzelnen Mauerstücke in verschiedenen Ebenen angeordnet, so daß man sie nicht fest miteinander verankern kann. So entsteht eine ungleichmäßige Mauer von geringer Festigkeit, die aus schlecht miteinander verbundenen Mauerstücken besteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und die Herstellung von völlig gleichmäßigen Mauern zu ermöglichen, deren einzelne Elemente fest miteinander verbunden sind.
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch, daß in geeigneten Abständen Pfähle senkrecht gesetzt werden, wonach der Reihe nach in dem Raum zwischen je zwei benachbarten Pfählen ein Graben ausgehoben und mit Beton oder dergleichen gefüllt wirdy der an die angrenzenden Flächen der betreffenden Pfähle anschließt.
Vorteilhaft ist es, wenn der Querschnitt der Pfähle so gewählt ist, daß eine kontinuierliche Verbindung mit den Füllwänden über deren ganze Höhe gewährleistet ist. P fahle fnit kreuzförmigem Querschnitt sind besonders zweckmäßig.
Sine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß jeder Pfahl mindestens einen durchgehenden Längskanal aufweist. Diese Längskanäle werden zur Imprägnierung des Bodens verwendet, z. B. mit einem Bentonite chlicker.
Weitere erfindungs gemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Die Erfindung soll jedoch nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt sein.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Mauer während der Herstellung nach dem Verfahren gemäß der Erfindung.
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Fig. 2 ist ein Querschnitt der Anordnung nach Fig. 1.
In Fig. 3 ist ein teilweiser Querschnitt in vergrößertem Maßstab dargestellt, der die beiderseitige Verbindung zweier Füllwände mit ein und demselben Pfahl im einzelnen zeigt.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung geht man so vor, daß in den Boden untereinander gleiche Pfähle A, B, C, D vertikal eingesetzt werden. Das Einsetzen dieser Pfähle erfolgt in bekannter Weise mit oder ohne vorherige Verrohrung des Bohrloches. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wählt man für die Pfähle A bis D einen kreuzförmigen Querschnitt, der eine verbesserte Verankerung in der fertigen Mauer ermöglicht. Zweckmäßig werden Pfähle A bis D verwendet, welche mit senkrechten Kanälen 1 versehen sind, die zur Fortleitung von Schlicker oder dergleichen dienen, falls man zugleich mit dem Giessen der Mauer eine Imprägnierung des Bodens vornehmen möchte.
Sobald die Pfähle A bis D gesetzt sind, gräbt man zwischen zwei benachbarten Pfählen, z. B. A und B einen Graben 2, der sie verbindet und dessen Breite 3 diejenige der zu erstellenden Mauer nicht überschreitet. In diesem Graben 2 wird schließlich der Beton 6 gegossen, wie dies schematisch in Fig. 1 und 2 zwischen den Pfählen B und C
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gezeigt ist. Hierfür ist es zweckmäßig, ein Rohr 4 zu verwenden, das an seinem Oberteil mit einem Fülltrichter 5 versehen ist, während sein unteres Ende sich nahe der Grabensohle befindet. Der Beton wird sodann in den Trichter 5 gegossen und das Rohr 4 in dem Maße hochgezogen, in welchem die Füllhöhe des Betons 6 in dem Graben 2 zwischen den zwei betreffenden Pfählen ansteigt. Während dieses Vorganges kann man sich zugleich der bereits erwähnten Längskanäle 1 bedienen, um den Boden mittels eines Bentonitschlickers oder dergleichen zu imprägnieren, welcher den Graben 2 oberhalb des Betons 6 tränkt und in dem Maße verbraucht wird, in welchem der Füllstand des letzteren ansteigt.
Sobald der Graben 2 vollständig mit Beton 6 gefüllt ist, sind die betreffenden Pfähle, in Fig. 1 z. B. B und C, durch eine Füllwand verbunden, mit der sie fest verankert sind.
Indem man so etappenweise weiterarbeitet, entsteht eine kontinuierliche Mauer, in welcher die Pfähle A bis D eingebaut verbleiben. In Fig. 3 ist ein Pfahl dieser Art, z. B. D, zusammen mit den entsprechenden Enden der benachbarten Füllwände 7 und 8 der Mauer dargestellt. Man erkennt, daß die so hergestellte Mauer unmittelbar im Boden 9 versenkt ist, ohne daß es notwendig gewesen wäre, überflüssige Arbeitsgänge des Aushebens und des wieder Zuschüttens vorzunehmen. Vielmehr ist
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nur die Erde bewegt worden, die genau dem Volumen der versenkten Mauer entspricht.
Die vorstehende Beschreibung stellt nur ein Ausführungsbeispiel dar und begrenzt den Umfang der Erfindung nicht, von der man nicht abweichen würde, wenn man die beschriebenen Ausführungs einzelheiten durch irgendwelche anderen Äquivalente ersetzte.
Insbesondere würde der Rahmen der Erfindung nicht verlassen, indem man gemäß dem beschriebenen Verfahren Mauern, Blöcke, Wände oder Einfassungen von beliebiger Form und Abmessung herstellt, welche im Boden oder in irgendeinem anderen Untergrund versenkt sind. Auch kann das Querprofil der Pfähle A bis D beliebig gestaltet sein, beispielsweise in Form eines regelmäßigen Vielecks, gezackt oder in anderer Weise. Insbesondere kann man für die an den Ecken der Mauer vorgesehenen Pfähle andere Profilformen wählen. Schließlich kann das erfindungsgemäße Verfahren mit irgendeinem bekannten Verfahren zur Behandlung oder Imprägnierung von Böden kombiniert werden.
Patentansprüche
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    1 ./Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Wände oder Mauern, dadurch gekennzeichnet, daß in geeigneten Abständen Pfähle (A bis D) senkrecht gesetzt werden, wonach der Reihe nach in dem Zwischenraum zwischen je zwei benachbarten Pfählen (A bis D) ein Graben (2) ausgehoben und mit Beton (6) oder dergleichen gefüllt wird, der an die angrenzenden Flächen der betreffenden Pfähle (z. B. B, C) anschließt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Pfähle (AbisD) so gewählt ist, daß eine kontinuierliche Verbindung mit den Füllwänden (7, 8) über deren ganze Höhe gewährleistet ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Pfähle (A bis D) mit kreuzförmigem Querschnitt benutzt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Pfahl (A bis D) mindestens einen durchgehenden Längskanal (1) aufweist.
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  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanäle (1) zur Imprägnierung des Bodens (9) verwendet werden, z. B. mit einem Bentonitschlicker.
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DE19661634292 1965-03-24 1966-03-23 Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Waende oder Mauern Pending DE1634292A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR45803A FR1438464A (fr) 1965-03-24 1965-03-24 Procédé pour la réalisation de parois ou murs moulés dans le sol et produits ainsi obtenus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1634292A1 true DE1634292A1 (de) 1970-05-06

Family

ID=9694490

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661634292 Pending DE1634292A1 (de) 1965-03-24 1966-03-23 Verfahren zur Herstellung in den Boden gegossener Waende oder Mauern

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE678265A (de)
CH (1) CH454756A (de)
DE (1) DE1634292A1 (de)
ES (1) ES325183A1 (de)
FR (1) FR1438464A (de)
GB (1) GB1110837A (de)
NL (1) NL6603793A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4100137A1 (de) * 1991-01-04 1992-07-16 Dyckerhoff & Widmann Ag Verfahren zum herstellen einer aus pfahlfoermigen elementen bestehenden dichtwand im boden

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DE1634323B1 (de) * 1966-11-02 1970-07-23 Deutsche Bauakademie Verstellbare Absperrvorrichtung für die Grabenabschnitte von Schlitzwänden
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Also Published As

Publication number Publication date
CH454756A (fr) 1968-04-15
GB1110837A (en) 1968-04-24
NL6603793A (de) 1966-09-26
BE678265A (de) 1966-09-01
ES325183A1 (es) 1967-02-16
FR1438464A (fr) 1966-05-13

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