DE1634001B2 - Schiff zum sammeln von treibgut - Google Patents
Schiff zum sammeln von treibgutInfo
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- E02B15/04—Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
- E02B15/046—Collection of oil using vessels, i.e. boats, barges
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schiff zum Sammeln von Treibgut mit einer im Bug des Schiffes
befindlichen Vorrichtung, bestehend aus einer schräg nach achtern ansteigenden Sammelebene, über die das
Treibgut kontinuierlich in einen Sammelbehälter gefördert wird.
Ein solches Schiff ist aus der GB-PS 8 33 918 bekannt. Bei diesem Schiff ist als Sammelebene der obere Trumm
eines endlosen Förderbandes vorgesehen, von dem größere Gegenstände des Treibgutes mittels Abstreiforganen
entfernt werden. Mit dieser Vorrichtung können rollende Gegenstände (Flaschen.Büchsen) nicht
in den Sammelbehälter befördert werden.
Es sei erwähnt, daß eine Wasserreinigungsvorrichtung bekannt ist (OE-PS 2 04 490), bei der ein Rechen als
Sammelebene und eine über diesen nach oben bewegbare, mit einer Schaufel versehene und ihren
Zinken in den Rechen eingreifende Harke vorgesehen sind. Bei dieser ortsfesten Vorrichtung bewegt sich die
Harke nur dann über den Rechen, wenn es erforderlich ist, und das Treibgut wird größtenteils von der an der
Harke vorgesehenen Schaufel gehalten. Diese Wasserreinigungsvorrichtung ist wegen der Schaufel schwerer
als die erfindungsgemäße und insofern für den Einbau in ein Schiff ungeeignet. Die erfindungsgemäße Wasserreinigungsvorrichtung
ist demgegenüber derart ausgebildet, daß bei ihr das Treibgut allein von den Zinken der
Harke gehalten wird. Die dadurch bedingte Reduzierung der bei jedem Hub geförderten Treibgutmengen
wird durch die periodische Bewegung der Harke ausgeglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Schiff der eingangs genannten Gattung derart auszubilden,
daß mit diesem auch rollende Gegenstände, wie Flaschen und Büchsen, aufgesammelt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Sammelebene ein Rechen vorgesehen ist, über
dem sich eine während des Betriebes periodisch nach oben bewegbare, mit ihren Zinken in den Rechen
eingreifende, das Treibgut allein mit ihren Zinken mitnehmende Harke befindet.
Mit dieser Vorrichtung können auch Flaschen und Büchsen einwandfrei in den Sammelbehälter befördert
werden.
Die Zeichnung zeigt beispielhaft eine Ausführungsform: Darin zeigen:
F i g. 1 eine Draufsicht des Schiffes und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 1.
Das dargestellte Schiff weist einen Schiffskörper auf, der aus zwei durch Querträger 12 verbundenen, länglichen Schwimmern 10 und U besteht. Der Schiffskörper trägt ein Deck 13, das eine Grundplatte bildet, auf welcher im Bug des Schiffes ein Rechen 14 sowie eine Harke 18 und im Heck für den Antrieb ein Außenbordmotor 16 vorgesehen sind.
Das dargestellte Schiff weist einen Schiffskörper auf, der aus zwei durch Querträger 12 verbundenen, länglichen Schwimmern 10 und U besteht. Der Schiffskörper trägt ein Deck 13, das eine Grundplatte bildet, auf welcher im Bug des Schiffes ein Rechen 14 sowie eine Harke 18 und im Heck für den Antrieb ein Außenbordmotor 16 vorgesehen sind.
In dem sich zwischen beiden Schwimmern 10 und 11 befindlichen Raum ist ein abnehmbarer Sammelbehälter
17 angeordnet, der auf beiden Querträgern 12 aufliegt. Dieser Behälter ist dazu bestimmt, den Unrat, wie
Algen, Äste, Flaschen, Büchsen und andere Schwimmkörper aller Art aufzunehmen, die durch den Rechen 14
auf der Wasseroberfläche sowie in einer gewissen Tiefe unter dem Wasserspiegel treiben.
Die Harke 18 hat die Aufgabe, den Rechen per iodisch zu reinigen. Zu diesem Zweck ist die Harke 18 an zwei
Armen 19 befestigt, die von einer Antriebsvorrichtung hin und her bewegt werden. Bei der Aufwärtsbewegung
greifen die Zinken der Harke 18 zwischen die Stäbe des Rechens und nehmen dabei das am Rechen angesammelte
Treibgut mit. Bei der Abwärtsbewegung befinden sich die Zinken in gewisser Entfernung von dem Rechen
14.
Die Antriebsvorrichtung der Harke besteht aus zwei Führungsschienen 20, die am Gerüst 21 festsitzen, aus
einer Welle 22, die in den Führungsschienen verschiebbar ist, aus einer Welle 23, die am oberen Ende des
Gerüstes angeordnet ist, aus zwei Ritzeln 24, die auf der Welle 23 sitzen, aus zwei Ritzeln 25, die am unteren
Ende der Führungsschienen gelagert sind, aus zwei angetriebenen Ketten 26, die über die Ritzel 24 und 25
geführt sind, aus zwei abgekröpften Hebeln 27, von denen jeder einerseits an dem Ende der Welle 22 und
andererseits an einem Glied der entsprechenden Kette 26 angelenkt ist, und endlich aus einer Antriebskette, die
die Welle 23 mit dem Motor der Antriebsvorrichtung 28 verbindet.
Bei dem Übergang der Glieder der angetriebenen Kette 26 von der Vorderseite zur Rückseite der
Schienenführung 20 schwenken die beiden zweiten Hebel 27 und folglich die Harke 18 um einen Winkel von
ca. 20° im Uhrzeigersinn, so daß die Zinken aus dem Rechen herausgehen.
Der Rechen 14 kann in die strichpunktierte Lage hochgezogen werden, um dem Schiff eine verhältnismäßig
hohe Fahrgeschwindigkeit zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schiff zum Sammeln von Treibgut mit einer im Bug des Schiffes befindlichen Vorrichtung, bestehend
aus einer schräg nach achtern ansteigenden Sammelebene, über die das Treibgut kontinuierlich
in einen Sammelbehälter gefördert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß als Sammelebene ein Rechen (14) vorgesehen ist, über dem sich eine
während des Betriebes periodisch nach oben bewegbare, mit ihren Zinken in den Rechen (14)
eingreifende, das Treibgut allein mit ihren Zinken mitnehmende Harke (18) befindet.
2. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (14) hochgezogen werden kann.
3. Schiff nach den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seiten der Harke (18)
jeweils ein Arm (19) befestigt ist, dessen anderes Ende in einer parallel zum Rechen (14) verlaufenden
Führungsschiene (20) gelagert ist, daß an diesem Ende ein zweiter Hebel (27) angreift, dessen anderes
Ende an einem Glied einer endlosen von einer Antriebsvorrichtung (28) angetriebenen Kette (26)
befestigt ist.
4. Schiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (17) abnehmbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH206066A CH430600A (fr) | 1966-02-11 | 1966-02-11 | Bateau pour le nettoyage des plans d'eau |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1634001A1 DE1634001A1 (de) | 1970-05-14 |
| DE1634001B2 true DE1634001B2 (de) | 1976-09-23 |
Family
ID=4224968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967A0054620 Granted DE1634001B2 (de) | 1966-02-11 | 1967-01-13 | Schiff zum sammeln von treibgut |
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| FR (1) | FR1507420A (de) |
| NL (1) | NL6700780A (de) |
Families Citing this family (2)
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1966
- 1966-02-11 CH CH206066A patent/CH430600A/fr unknown
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- 1967-01-13 DE DE1967A0054620 patent/DE1634001B2/de active Granted
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Also Published As
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| FR1507420A (fr) | 1967-12-29 |
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| NL6700780A (de) | 1967-08-14 |
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