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DE1632935B - Melkbecher für Melkmaschinen - Google Patents

Melkbecher für Melkmaschinen

Info

Publication number
DE1632935B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
suction
during
negative pressure
cup
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Maier jun., Jakob, 8939 Türkheim

Links

Description

druckeinrichtung einer Melkmaschine (nicht eingezeichnet) verbunden ist.
Der Saugeinsatz 3 ist einteilig mit einem zum Aufnehmen einer Zitze 6 (gestrichelt eingezeichnet) ausgebildeten hohlen Steckkopf 3 α gefertigt, der eine ballige Form aufweist. Zwischen den seitlichen Becherwänden 2 α und dem Saugeinsatz 3 ist ein Zwischenraum 2 b belassen, der über eine weitere Saugleitung 7 mit einem nicht eingezeichneten Pulswechsler in Verbindung steht. Durch den letzteren wird der Zwischenraum 2 b während der Saugtakte mit der Unterdruckeinrichtung und während der Entlastungstakte mit der Atmosphärenluft verbunden. Eine Durchlaßöffnung 3 b für Atmosphärenluft durchsetzt das elastische Material des Saugeinsatzes 3 im Bereich dessen Steckkopfs 3 a. Die Durchlaßöffnung 3 b ist durch ein Ventil 9"' verschließbar.
Gemäß Fig. 2 weist das Ventil9'" einen Verschlußkörper 9 a"' in einem Ventilgehäuse 9 c"' mit einem Ventilsitz 9 V" auf. Der Verschlußkörper 9 a'" ist durch einen relativ zum Ventilsitz 9 i"' bewegbar geführten Arbeitsteil 9 /"' in Form einer Rohrmembrane steuerbar. Das Ventilgehäuse 9 c'" ist einerseits durch einen Kanal 9 b"' über den Zwischenraum 2 b des Melkbechers 2 und die Saugleitung 7 des Pulswechslers mit diesem sowie andererseits durch eine Öffnung 9 ä"' mit der Atmosphärenluft verbunden. Deren Überdruck gegenüber dem Unterdruck während der Saugtakte des Pulswechslers verringert die Höhe der Rohrmembrane 91"' im Sinne einer Schließbewegung des Verschlußkörpers 9 a'". Die Rohrmembrane 91"' ist mit einer derartigen Elastizität ausgebildet, daß der ausnutzbare Membranhub unter der Einwirkung des atmosphärischen Überdrucks gegenüber dem Unterdruck des Pulswechslers während der Saugtakte zumindest dem erforderlichen Ventilhub entspricht. Die Rohrmembran 91"' schließt den mit der Atmosphärenluft in Verbindung stehenden Teil des Ventilgehäuses gegenüber dem mit dem Pulswechsler in Verbindung stehenden Gehäuseteil hermetisch ab.
In den F i g. 3 und 4 ist ein Ventil 9"" dargestellt, dessen Ventilgehäuse durch einen Bereich der seitlichen Becherwandung 2 α und einen an deren Außenseite druckdicht angeordneten Ringkörper 9 c"" gebildet ist. Im Bereich der Ringkörperachse ist die Becherwandung 2 α von einer Bohrung 14 durchsetzt, die einem Ventilsitz 9 i"" zugeordnet ist. Di-ε Ringbohrung des Ringkörpers 9 c" " ist durch eine Scheibenmembrane 91"" abgeschlossen, die in einem höchstens dem Membranhub entsprechenden Abstand vom Ventilsitz 9 /"" angeordnet ist. An der becherfernen Stirnseite des Ringkörpers 9 c"" ist bei der
ίο dargestellten Ausführungsform eine Abdeckkappe 9 c"" vorgesehen, die von Durchtrittsöffnungen 9 d"" für Atmosphärenluft durchsetzt ist. Auch bei diesem Ventil 9"" trennt die Membrane 91"" den mit der Bohrung 14 über den Zwischenraum 2 b des Melkbechers und die Saugleitung 7 an dem Pulswechsler angeschlossenen Gehäuseteil von dem mit den Druchtrittsöffnungen 9 d"" für die Atmosphärenluft versehenen Teil des Ventilgehäuses 2 a, 9 c" " hermetisch ab. Zwischen der Membrane 91"" und der benachbarten Becherwand 2 a des Melkbechers ist der Ringkörper 9 c" " durch einen Rohrstutzen 15 mit der Durchlaßöffnung 3 b des Saugeinsatzes 3 verbunden. Während des in F i g. 3 dargestellten Entlastungstakts ist der Zwischenraum 2 b des MeIkbechers über die Leitung 7 des Pulswechslers mit der Atmosphärenluft verbunden, die im Sinne der Pfeile 16 in den Innenraum des Saugeinsatzes 3 einströmt. Wird die im Hohlraum 2 b befindliche Atmosphärenluft zu Beginn des Saugtakts gemäß F i g. 4 im Sinne des Pfeils 17 durch die Leitung 7 des Pulswechslers abgesaugt, so bewirkt der Überdruck der die Durchtrittsöffnungen 9 d"" der Abdeckkappe 90"" im Sinne der Pfeile 18 durchströmenden Atmosphärenluft ein Anpressen der Membrane 91"" an den Ventilsitz9i"". Die Membrane 91"" bildet daher bei dieser Ausführungsfonn des Ventils 9 c"" gleichzeitig dessen Verschlußkörper, der außerdem den Innenraum des Saugeinsatzes 3 gegen den mit der Atmosphärenluft in Verbindung stehenden Ventilgehäuseteil 9 d"" hermetisch abschließt. Den druckdichten Abschluß zwischen dem Ventilsitz 9 /"" und der Becherwand 2 α sowie zwischen der letzteren und dem Ringkörper 9 c" " gewährleisten Dichtungen 19, 20.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

P atentansprüche:
1. Melkbecher für Melkmaschinen mit einem eine Unterdruckleitung beaufschlagenden Pulswechsler, einer Becherhülse und einem darin unter Belassung eines Zwischenraums zwischen ihm und den seitlichen Becherwänden angeordneten elastischen Saugeinsatz mit einem das Verbinden von dessen Innenraum mit der Atmosphärenluft gestattenden Ventil, das während des Saugtakts geschlossen und während des Entlastungstakts geöffnet ist und dadurch beim Entlastungstakt eine Verbindung zwischen dem Innenraum und der Atmosphärenluft herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines durch den beim Saugtakt in der Unterdruckleitung (7) herrschenden Unterdruck in Schließstellung und beim Entlastungstakt durch den Wegfall des Unterdrucks in Offenstellung relativ zu einem Ventilsitz (9 i) bewegbaren Verschlußkörpers (9 a) des Ventils (9) und eines Ventilgehäuses (9 c) mit einem an den Pulswechsler angeschlossenen Gehäuseteil sowie einem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Gehäuseteil (nach Patent 1 299 165) zumindest der mit dem Pulswechsler in Verbindung stehende Teil (9 b bzw. 14) des Ventilgehäuses durch einen darin relativ zum Ventilsitz (9 i) bewegbar geführten Arbeitsteil (9 V) des Verschlußkörpers von dem mit der Atmosphärenluft in Verbindung stehenden Gehäuseteil (9d) getrennt ist.
2. Melkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsteil (9 Z) als Rohr- {91"') oder Scheibenmembrane (91"") mit einer derartigen Elastizität ausgebildet ist, daß der ausnutzbare Membranhub unter der Einwirkung des atmosphärischen Überdrucks gegenüber dem Unterdruck des Pulswechslers während der Saugtakte zumindest dem erforderlichen Ventilhub entspricht.
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Die Erfindung betrifft einen Melkbecher für Melkmaschinen mit einem eine Unterdruckleitung beaufschlagenden Pulswechsler, einer Becherhülse und einem darin unter Belassung eines Zwischenraums zwischen ihm und den seitlichen Becherwänden angeordneten elastischen Saugeinsatz mit einem das Verbinden von dessen Innenraum mit der Atmosphärenluft gestattenden Ventil, das während des Saugtakts geschlossen und während des Entlastungstakts, geöffnet ist und dadurch beim Entlastungstakt eine Verbindung zwischen dem Innenraum und der Atmosphärenluft herstellt.
Nach dem Hauptpatent weist das Ventil einen durch den beim Saugtakt in der Unterdruckleitung herrschenden Unterdruck in Schließstellung und beim Entlastungstakt durch den Wegfall des Unterdrucks in Offenstellung relativ zu einem Ventilsitz bewegbaren Verschlußkörper und ein Ventilgehäuse mit einem an den Pulswechsler angeschlossenen Gehäuseteil sowie einen mit der Außenluft in Verbindung stehenden Gehäuseteil auf. Das Ventil ist mit einer den Verschlußkörper bildenden Kugel als Selbstschlußventil ausgebildet, wodurch die Schließbewegungen des Verschlußkörpers etwas verzögert erfolgen. Dies bedingt jedoch, daß zu Beginn des Saugtakts ein, wenn auch geringes, Volumen an Atmosphärenluft aus dem mit dem Pulswechsler über eine Steuersaugleitung verbundenen Ventilgehäuseteil in die Verteilerleitungen des Pulswechslers sowie gegebenenfalls auch in den elastischen Saugeinsatz eindringt und dadurch die Saugtaktwirkung mindert.
Die vorliegende Erfindung verfolgt daher das Ziel, die im Hauptpatent beschriebene Aufgabe dadurch besser zu lösen, daß das Ventil exakter schließt. Dies wird dadurch erreicht, daß unter Verwendung eines durch den beim Saugtakt in der Unterdruckleitung herrschenden Unterdruck in Schließstellung und beim Entlastungstakt durch den Wegfall des Unterdrucks in Offenstellung relativ zu einem Ventilsitz bewegbaren Verschlußkörpers des Ventils und eines Ventilgehäuses mit einem an den Pulswechsler angeschlossenen Gehäuseteil sowie einem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Gehäuseteil (nach Patent 1 299 165) zumindest der mit dem Pulswechsler in Verbindung stehende Teil des Ventilgehäuses durch einen darin relativ zum Ventilsitz bewegbar geführten Arbeitsteil des Verschlußkörpers von dem mit der Atmosphärenluft in Verbindung stehenden Gehäuseteil getrennt ist. :
Diese Maßnahmen erfordern nur einen geringfügigen Konstruktionsaufwand und gewährleisten, daß der Verschlußkörper des Ventils zu Beginn des Saugtakts sofort schlagartig in die Schließstellung bewegt wird und Minderungen des Unterdrucks im Saugleitungssystem des Pulswechslers unterbunden sind, da der mit dem letzteren in Verbindung stehende Teil des Ventilgehäuses gegenüber der Atmosphärenluft abgeschlossen ist. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Melkmaschine noch weiterhin erhöht.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn der Arbeitsteil als Rohr- oder Scheibenmembrane mit einer derartigen Elastizität ausgebildet ist, daß der ausnutzbare Membranhub unter der Einwirkung des atmosphärischen Überdrucks gegenüber dem Unterdruck des Pulswechslers während der Saugtakte zumindest dem erforderlichen Ventilhub entspricht.
Die als Arbeitsteil des Ventilkörpers vorgesehene Scheiben- oder Rohrmembrane arbeitet nicht nur reibungslos und demzufolge verzögerungsfrei, sondern schließt auch zumindest den mit dem Pulswechsler in Verbindung stehenden Teil des Ventilgehäuses hermetisch gegen die Atmosphärenluft ab.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt
F i g. 1 eine schematisch sowie teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht eines Melkbechers während eines Saugtakts einer Melkmaschine,
F i g. 2 einen in vergrößertem Maßstab schematisch dargestellten Schnitt durch die Einzelheit A von F i g. 1 mit einem zugeordneten Ventil,
F i g. 3 einen schematischen Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform eines Ventils während eines Entlastungstakts der Melkmaschine, und
F i g. 4 einen schematischen Schnitt durch das Ventil gemäß F i g. 3 während eines Saugtakts der Melkmaschine.
Ein Melkbecher 2 gemäß F i g. 1 besteht aus einer Becherhülse mit seitlichen Becherwänden 2 α und einem elastischen Saugeinsatz 3, dessen Innenraum über eine Saugleitung 4 dauernd mit einer Unter-

Family

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