DE1632823C - Mähteller für Kreiselmäher - Google Patents
Mähteller für KreiselmäherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen in einem Kreiselmäher um eine etwa vertikale Drehachse antreibbaren,
aus dünnem Stahlblech bestehenden Mähteller, der kegelstumpfförmig mit nach oben gerichteter
Verjüngung ausgebildet ist und zwei peripher angeordnete, um 180° zueinander versetzte
Schneidmesser aufweist.
Bei den bekannten Kreiselmähern dieser Art sind mehrere Mähteller nebeneinander angeordnet und in
üblicher Weise von der Zapfwelle eines Schleppers synchron angetrieben. Dabei sind zwei benachbarte
Mähteller mit ihren Schneidmessern um jeweils 90° zueinander versetzt und so nahe beieinander, daß
sich die Rotationskreise der Schneidmesser überschneiden. An der engsten Stelle zwischen den Mähtellern
ist das Schneidmesser vom benachbarten Mähtellerrand überdeckt.
Das Gewicht der Schneidmesser und deren Befestigungsteile erzeugt in Verbindung mit der hohen
Drehzahl des Mähtellers erhebliche Fliehkräfte. Die ao
Folge davon ist eine elastische Verformung des Mähtellers. Im Bereich der Schneidmesserbefestigung
wird der Mähtellerrand in axialer Richtung nach oben angehoben. In gleichem Maße senkt sich der
um 90° von den Schneidmessern entfernt liegende Bereich des Mähtellerrandes nach unten. Dadurch
besteht die Gefahr, daß die Schneidmesser am Rand des benachbarten Mähtellers anschlagen. Dies ist
insbesondere bei Großkreiselmaschinen der Fall, bei denen Mähteller mit großem Durchmesser verwendet
werden.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Verformung des Mähtellers durch Fliehkräfte der Messer ohne
großen Kosten- und Materialaufwand zu verhindern.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß am Umfang des Mähtellers zwei um jeweils 90°
gegenüber den Schneidmessern versetzte Ausgleichsgewichte angeordnet sind. Beim Lauf wirken die
Fliehkräfte dieser Ausgleichsgewichte der Verformung des Mähtellers durch die Messer entgegen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Anordnung und Größe der Ausgleichsgewichte
so gewählt, daß das Produkt aus Ausgleichsgewicht und dessen Schwerpunktsabstand
vom Mähtellermittelpunkt gleich oder etwas größer ist als das Produkt aus Gewicht des Schneidmessers
mit Befestigungsteilen und deren gemeinsamem Schwerpunktsabstand vom Mähtellermittelpunkt.
Bei dieser Ausführungsform bewirken die Ausgleichsgewichte während der Rotation des Mähtellers
eine Fliehkraft, die gleich oder etwas größer ist als die Fliehkraft der Schneidmesser und deren
Befestigungsteile. Eine Verformung des Mähtellers ist entweder überhaupt nicht mehr möglich, oder sie
erfolgt in geringem Maße derart, daß sich der vertikale Abstand zwischen Schneidmesser und benachbartem Mähtellerrand vergrößert.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der Beschreibung und der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung zu entnehmen. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Mähteller und ein Stück eines benachbarten Mähtellers und
F i g. 2 einen Schnitt durch die Mähteller gemäß der LinieH-II der Fig. 1.
Die schematische Zeichnung veranschaulicht zwei nebeneinander angeordnete Mähteller 1 eines nicht
näher dargestellten Kreiselmähers. Am Umfang der Mähteller 1 sind jeweils zwei um 180° zueinander
versetzte, radial vorstehende Schneidmesser 2 angeordnet. Als Messerbefestigung ist unten am Mähteller
1 eine Platte 3 angeschweißt. Mittels einer Blattfeder 4 wird ein Bolzen 5 in eine Aussparung
der Platte 3 gedrückt. Der Bolzen 5 durchsetzt das Schneidmesser 2 mit Spiel. Das Schneidmesser 2 kann
um die Achse des Bolzens 5 frei pendeln und wird während der Arbeit infolge der Fliehkräfte nach
außen gestellt. Die Mähteller 1 sind derart nebeneinander angeordnet, daß die Schneidmesser des
einen Mähtellers gegenüber den Schneidmessern des anderen Mähtellers um jeweils 90° versetzt sind und
ihre größeren Rotationskreise sich überschneiden. Dabei ist das Schneidmesser 2 an der engsten Stelle
zwischen den Mähtellern 1 jeweils vom Mähtellerrand des benachbarten Mähtellers überdeckt. Von
der Zapfwelle eines Schleppers aus sind die durch eine Trommel 1' versteiften Mähteller 1 in bekannter
Weise über eine Antriebswelle 6 synchron angetrieben. Die Abstützung des Mähtellers 1 am Boden
erfolgt z. B. durch einen Stützteller 7.
Am Mähteller 1 sind unterseitig, zwei plattenförmige
Ausgleichsgewichte 8 um jeweils 90° zu den Schneidmessern 2 versetzt angeschweißt. Der Abstand
des Schwerpunktes S1 jedes Ausgleichsgewichtes
8 vom Mäntellermittelpunkt ist mit O1 und
der Abstand des gesamten Schwerpunktes S2 jedes Schneidmessers 2 und seiner Befestigungsteile 3, 4, 5
vom Mähtellermittelpunkt mit a2 bezeichnet. Die
Größe und Anordnung der Ausgleichsgewichte 8 sind so gewählt, daß das Produkt aus Ausgleichsgewicht
und Schwerpunktsabstand αχ gleich oder
etwas größer ist als das Produkt aus Gewicht des Schneidmessers 2 mit Befestigungsteilen 3, 4, 5 und
Schwerpunktsabstand ao. Damit wird erreicht, daß
die Fliehkräfte am Mähteller 1 im Gleichgewicht sind oder die durch die Ausgleichsgewichte 8 erzeugte
Fliehkraft etwas größer ist als die der Messer. Eine Verformung des Mähtellers 1 in der Weise, daß
der Mähtellerrand an der Messerbefestigungsstelle infolge der Fliehkräfte der Schneidmesser 2 angehoben
wird, ist ausgeschlossen. Es kann daher das Schneidmesser 2 nicht mehr am Rand des benachbarten
Mähtellers anschlagen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Mähtellers kann dieser sogar bei Mähtellern mit großem
Durchmesser aus besonders dünnem Stahlblech hergestellt werden. Das bedeutet eine erhebliche Gewichts-
und Kosteneinsparung.
Claims (3)
1. In einem Kreiselmäher um eine etwa vertikale Drehachse antreibbarer, aus dünnem Stahlblech bestehender Mähteller, der kegelstumpfförmig mit nach oben gerichteter Verjüngung ausgebildet ist und zwei peripher angeordnete, um
180° zueinander versetzte Schneidmesser aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Mähtellers (1) zwei um jeweils 90°
gegenüber den Schneidmessern (2) versetzte Ausgleichsgewichte (8) angeordnet sind.
2. Mähteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung und Größe der
Ausgleichsgewichte (8) so gewählt sind, daß das
Produkt aus Ausgleichsgewicht (8) und dessen Schwerpunktsabstand (aj vom Mähtellermittelpunkt
gleich oder etwas größer ist als das Produkt aus Gewicht des Schneidmessers (2) mit Befestigungsteilen
(3, 4, 5) und deren gemeinsamem Schwerpunktsabstand (a2) vom Mähtellermittelpunkt.
3. Mähteller nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Versteifung mittels
Trommel (Γ).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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