[go: up one dir, main page]

DE163092C - - Google Patents

Info

Publication number
DE163092C
DE163092C DENDAT163092D DE163092DA DE163092C DE 163092 C DE163092 C DE 163092C DE NDAT163092 D DENDAT163092 D DE NDAT163092D DE 163092D A DE163092D A DE 163092DA DE 163092 C DE163092 C DE 163092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wind
connection
channel
line
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT163092D
Other languages
English (en)
Publication of DE163092C publication Critical patent/DE163092C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

I' at bet S
fi-pz IUx
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 163092 KLASSE 51 d.
THE AEOLIAN COMPANY in NEW-YORK.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
=^ die
14. Dezember 1900
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf pneumatische Spielvorrichtungen für Tasteninstrumente, welche behufs Erzielung verschieden starken Tastenanschlages mit zwei (odermehreren) verschiedenen Windspannungen arbeiten. Dabei ist es für die Erfindung gleichgültig, ob als Betriebswind Saugwind benutzt wird, wie es in der Regel der Fall ist und z. B. bei dem sogenannten Pianola geschieht, oder Druckwind. Bei Spielvorrichtungen dieser Art hat man bereits Einrichtungen getroffen, um eine einzelne Note lauter zu spielen als die übrigen gleichzeitig angeschlagenen Noten. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Einrichtung dieser Art, und die Neuerung besteht darin, daß die Verbindung der Räume verschiedener Spannung mit dem Kanal, von dessen Spannung die Wirkungsweise des Antriebsventilmechanismus abhängt, durch ein Umschaltventil geregelt wird, dessen Steuerung durch ein Relaisventil erfolgt, das vor den Hoch- und Niedrigspannungskammern, in welchen das Umschaltventil arbeitet, und über dem dem Antriebsventilmechanismus zugeordneten Relaisventilmechanismus angeordnet ist.
Die neue Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt durch den oberen Teil der unter dem Namen Pianola bekannten Spielvorrichtung, welcher den Ventilsteuerungs- und Anschlagsmechanismus für einen Tastenhebel zeigt.
Fig. 2 zeigt ein Stück des Instrumentes in Vorderansicht nach Entfernung des Gehäuses, und veranschaulicht die besondere Art, in welcher die Ventilgehäuse der Relaisventil- und Hauptventil - Steuerungsmembranen mit senkrechten Windleitungen verbunden sind, die nach der Windlade führen.
Fig. 3 ist eine Ansicht des Trägers der senkrechten Windleitungen.
Fig. 4 veranschaulicht die Anordnung der Mündungen der Windleitungen in einem Stück des Gleitblockes.
Die Zeichnungen veranschaulichen nur eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung und sind nur schematisch ausgeführt, da die Einzelheiten der Vorrichtung allgemein bekannt sind.
Die Aufwickelrolle und die Notenbandrolle sind mit B und C bezeichnet. Der Gleitblock trägt die Bezeichnung D. Mit E und F sind Windleitungen bezeichnet, welche den Gleitblock durchsetzen, und von denen die einen dazu dienen, den Relaisventilmechanismus für den Tastenanschlag im allgemeinen zu steuern, während die anderen dem Mechanismus zur Betonung einer angeschlagenen Note zugeordnet sind. Der Anschlagsbalg H ist mit einem Tastenhebel G
Verein deutschen Jnqsni-eure Bezirksvepcin a. d. niederen Rünr,
in bekannter Weise durch eine Stange G verbunden. Mit H' ist die Windleitung bezeichnet, welche nach dem Anschlagsbalg H führt und in welcher pneumatisch gesteuerte Ventile J angeordnet sind, welche die Verbindung zwischen dem Kanal H' und der Außenluft bezw. zwischen dem Kanal H' und der Windleitung K regeln. Die Ventile J werden in üblicher Weise durch eine Membran J' gesteuert. Jedesmal, wenn die Außenluft durch die Leitung L unterhalb der Membran /' geleitet wird, wird die Membran nach oben durchgebogen und hebt die Ventile J an, was darauf beruht, daß in der Leitung K Unterdruck herrscht, der auch das Zusammenfallen des Anschlagsbalges H herbeiführt. Bei M befindet sich die Relaisventilmembran, welche durch die Leitung E gesteuert wird und dazu dient, das Relaisventil oberhalb der Membran in Wirksamkeit zu setzen und den Kanal L entweder mit der Außenluft oder mit der Kammer P in Verbindung zu setzen.
Bei Q. befindet sich die Windkammer, welche mit der die normale Windspannung erzeugenden Vorrichtung des Instrumentes verbunden ist. Diese Windspannung wird, wie es bei sogenannten Pianolas und ähnlichen Instrumenten üblich ist, nach Belieben durch einen Hebel W geregelt, doch gehört dieses nicht zum Wesen der Erfindung, weshalb nicht näher hierauf eingegangen werden soll. Für gewöhnlich ist daher die Leitung K in Verbindung mit der Kammer Q.
Zum gewöhnlichen Spielen einer Note, beispielsweise einer Begleitnote, ist es hinreichend, daß man Luft zu dem Gleitblockkanal E hinzuläßt, welche ein Anheben der Membran M und des zugehörigen Ventils herbeiführt und infolgedessen den Druck in der Leitung oder Kammer P von dem Kanal L absperrt und den letztgenannten Kanal mit der Außenluft in Verbindung setzt. Dieses hat ein Anheben der Membran J' und der Ventile J zur Folge, wobei eine Verbindung zwischen dem Anschlagsbalg H durch die Leitungen H1 und K mit der Kammer Q. von normaler Windspannung hergestellt wird.
Zur Betonung der Noten ist eine Kammer 5 vorgesehen, die in Verbindung mit dem Raum für hohen Spannungsunterschied steht. Umschaltventile R, die durch eine Membran R' gesteuert werden, ermöglichen, die Verbindung zwischen der Kammer Q. und der Leitung K zu unterbrechen und statt dessen die Verbindung der Leitung K mit der Kammer S1 herzustellen, so daß der Druckunterschied zwischen der Außenluft und der in der Leitung K erhöht wird und ein kräftigeres Arbeiten des Anschlagsbalges H veranlaßt, sobald die Ventile J angehoben werden. Wenn darauf die Ventile R wieder in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, so wird die Verbindung zwischen der Kammer Q. und der Leitung K wieder hergestellt, während die Verbindung der Leitung K mit dem Raum S unterbrochen wird.
Zur Steuerung der Membran JR' ist ein besonderer Gleitblockkanal F vorgesehen, dessen Mündung mit F' bezeichnet ist. Das untere Ende des Kanals F mündet unterhalb der Membran X, deren Oberseite unter dem Einfluß der Windspannung in der Kammer T steht, so daß bei Herstellung der Verbindung des Gleitblockkanals F mit der Außenluft die Membran X angehoben wird und die ihr zugeordneten Ventile umsteuert, wobei die Verbindung zwischen der Leitung U und der Kammer T unterbrochen, die Verbindung der Leitung U mit der Außenluft dagegen hergestellt wird. Sobald dieses geschieht, wird die Membran R', welche unter dem Einfluß der Windspannung in dem Kanal U steht, nach rechts durchgedrückt und dadurch die Verbindung zwischen dem Kanal K und der Kammer S hergestellt, wie dieses oben erläutert wurde. Sobald die Öffnung F' im Gleitblock durch das Notenband geschlossen wird, fällt die Membran X nach abwärts, so daß der Kanal U wieder in Verbindung mit dem Saugwindraum T tritt und die Membran R' und die Umschaltventile R unter dem Einfluß der Feder Y sich wieder nach links zu bewegen vermögen.
Zur bequemen Montierung der Ventilgehäuse und um die Kammern P, T, S und Q mit den Räumen verschiedener Spannung zu verbinden, ist ein senkrechtes Gehäuse Z (Fig. 2 und 3) vorgesehen, welches mit zwei senkrechten Kanälen ^ \' ausgerüstet ist, die in punktierten Linien angedeutet sind. Diese Kanäle % ^ sind mit Röhren Z''Z" verbunden, von denen die eine nach dem Hochspannungs- und die andere nach dem Niedrigspannungsraum des Instrumentes führt. Die Kammern P, T, S und Q sind durch Öffnungen P', T', S1 und Q.' mit dem senkrechten Gehäuse Z verbunden. Ähnliche Öffnungen P", T", S" und Q." sind für tiefer liegende Reihen von Ventilen vorgesehen. Die Öffnungen P', T' und S' führen nach dem Raum für großen Druckunterschied, während Q.' nach dem Raum für geringen Druckunterschied führt.
In Fig. 4 sind die öffnungen F' in dem Gleitblock, welche dem Betonungsmechanismus zugeordnet sind, versetzt gegen die Öffnungen E', die beim gewöhnlichen Spiel in Wirksamkeit treten, angeordnet. Dies ist nicht notwendig, aber es ist zweckmäßig, weil es bei der Herstellung der
in dem Notenband nur erforderlich ist, die Breite der Öffnungen zu verdoppeln, so daß eine Öffnung des Notenbandes sowohl eine
, Öffnung F' als auch die entsprechende öffnung E' überdeckt. Man kann auch bei dieser Anordnung der Öffnungen F' E' in dem Notenband zwei öffnungen nebeneinander vorsehen, um die Betonung der entsprechenden Note herbeizuführen. Würden
ίο sich dagegen entsprechende öffnungen F1 E' gerade hintereinander in demselben Querschnitt befinden, so würde es besser und vielleicht sogar notwendig sein, die Notenbandöffnung, welche der Betonungsöffnung F' entspricht, etwas vor der Notenbanddurchbrechung anzuordnen, welche für das gewöhnliche Spiel unter Benutzung der Öffnung E' erforderlich ist. Dieses beruht darauf, daß es zweckmäßig ist, das Ventil R ein wenig früher in Wirksamkeit zu setzen als die Ventile /, damit die Verbindung des Kanals K mit dem Raum höherer Spannung zu derselben Zeit oder vielleicht etwas früher erfolgt, als die Ventile J das Anschlagen der zu betonenden Note veranlassen.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Pneumatische Spielvorrichtung mit Betriebsluft von zweierlei (oder mehrerlei) Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Räume verschiedener Spannung mit dem Kanal, von dessen Spannung die Wirkungsweise des Antriebsventilmechanismus abhängt, durch ein Umschaltventil geregelt wird, dessen Steuerung durch ein Relaisventil erfolgt, das vor den Hoch- und Niedrig-Spannungskammern, in welchen das Umschaltventil arbeitet, und über dem dem Antriebsventilmechanismus zugeordneten Relaisventilmechanismus angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT163092D Active DE163092C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE163092C true DE163092C (de)

Family

ID=428819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT163092D Active DE163092C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE163092C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1428391B2 (de) Einstellbare Steuervorrichtung für Staubsauger
DE163092C (de)
DE155710C (de)
DE154727C (de)
DE138818C (de)
DE180029A (de)
DE292025C (de)
DE271035C (de)
DE242143C (de)
DE243012C (de)
DE1140417B (de) Baustein fuer Mehrfachumschalteinrichtung
DE2264999C3 (de) Pneumatischer Dreipunktregler
DE212339C (de)
DE142483C (de)
DE2435354A1 (de) Doppelt wirkender stellantrieb mit speicher
DE266162C (de)
DE195863C (de)
DE158681C (de)
DE248327C (de)
DE266846C (de)
DE222604C (de)
DE215619C (de)
DE144014C (de)
DE211106C (de)
DE101199A (de)