DE1630948C3 - Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe von KraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D23/00—Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
- F16D23/02—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
- F16D23/025—Synchro rings
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D23/04—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
- F16D23/06—Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe
von Kraftfahrzeugen, mit einem aus einem geschlitzten und federnden Ring bestehenden Gleichlaufring,
der eine Zentrierfläche und eine Reibfläche besitzt, wobei die Zentrierfläche in einem mit dem zu
kuppelnden Zahnrad verbundenen Kupplungskörper gehalten ist und die Reibfläche, mit einer Gegenfläche
an den Schaltzähnen der Schaltmuffe in Reibungsschluß gebracht, Gleichlauf bewirkt, sowie mit Mitteln'
zum leichten Verdrehen der Schaltmuffe in Umfangsrichtung gegenüber den Zähnen des Kupplungskörpers
des zu schaltenden Zahnrades während des Schaltvorganges.
Es sind Gleichlaufeinrichtungen der genannten Art bekannt (DT-AS 1 178 715), bei denen die Mittel zum
leichten Verdrehen der Schaltmuffe in Umfangsrichtung gegenüber den Zähnen des Kupplungskörpers des
zu schaltenden Zahnrades während des Schaltvorganges durch einen einteiligen, geschlitzten Spreizring gebildet
werden. Die Endbereiche dieses Spreizringes weisen Abstützflächen auf, deren Ebenen miteinander
einen solchen Winkel einschließen, daß die am Spreizring angreifenden Stützkräfte eine nach innen gerichtete
Resultierende haben. Hierbei hat sich jedoch als besonders nachteilig erwiesen, daß die die nach innen gerichtete
Resultierende der Stützkräfte bewirkenden Abstützflächen des die Servowirkung des Gleichlaufringes
unterstützenden Spreizringes bereits wirksam werden, wenn die Zähne der Schaltmuffe mit der Reibfläche
des Gleichlaufringes in Wirkkontakt gelangen, wodurch bereits während des Gleichlaufvorganges die
Servowirkung des Spreizringes abgeschwächt wird. Dadurch wird-die Reibwirkung vermindert, so daß sich
die Schaltzeit verlängert und die Schaltkraft erhöht. Darüber hinaus sind Gleichlaufeinrichtungen bekannt
(DT-Gbm 1 809 832), bei denen die mit der Schaltmuffe zusammenwirkende Fläche des Gleichlaufringes, zumindest
jedoch die Reibfläche, mit einer Spezialbronze beschichtet ist, durch die der Reibungskoeffizient zwischen
der Schaltmuffe und wenigstens der Reibfläche des Gleichlaufringes vermindert wird. Hierbei wird jedoch
ebenfalls die Reibwirkung bereits während des Gleichlaufvorganges gesenkt, wodurch die Schaltzeit
verlängert und die Schaltkraft erhöht wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Gleichlaufeinrichtung zu schaffen, bei welcher das Kuppeln
der Schaltmuffe mit dem zu schaltenden Zahnrad leicht und ohne Verhaken der Getriebeglieder vollzogen
werden kann.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Mittel in axialer Richtung zwischen der Reibfläche und der Zentrierfläche des Gleichlaufringes angeordnet sind, die erst nach erfolgtem Gleichlauf wirksam werden.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Mittel in axialer Richtung zwischen der Reibfläche und der Zentrierfläche des Gleichlaufringes angeordnet sind, die erst nach erfolgtem Gleichlauf wirksam werden.
Dadurch wird, nachdem Gleichlauf erreicht ist, die Schaltmuffe von den Sperrkräften des Gleichlaufringes
weitgehend entlastet und kann sich demzufolge leicht relativ zum Kupplungskörper verdrehen, was den
kratzfreien Eingriff der Zähne der zu kuppelnden Getriebeglieder ermöglicht. Die Mittel zur verdrehbaren
Halterung der Schaltmuffe werden vorzugsweise durch einen geschlitzten und federnden Führungsring gebildet,
welcher frei drehbar in einer Nut des Gleichlaufringes zwischen dessen Zentrier- und Reibfläche eingesetzt
ist. Dadurch wird eine Ausführung erhalten, bei welcher am Ende des Gleichlaufvorganges die Schaltmuffe
vom Gleichlaufring abhebt, so daß sie sich leicht verdrehen kann.
Bei einer Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen,
bei welcher die Zentrierfläche und die Reibfläche des Gleichlaufringes mit einer abriebfesten Verschleißschutzschicht
wie Molybdän u. dgl. versehen ist, hat sich
. als besonders günstig erwiesen, daß die Mittel zum leichten Verdrehen der Schaltmuffe in Umfangsrichtung
aus einer antiadhäsiven Gleitschicht bestehen, die zwischen den Verschleißschutzschichten von der Zentrier-
und der Reibfläche des Gleichlaufringes in axialer Richtung angeordnet ist.
In der Zeichnung, weiche zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigt, ist
In der Zeichnung, weiche zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung zeigt, ist
F i g. 1 ein Mittellängsschnitt durch einen Teil einer
Gleichlaufeinrichtung für ein Kraftfahrzeuggetriebe mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zur verdrehbaren
Führung der Schaltmuffe,
F i g. 2 ein Querschnitt durch die Gleichlaufeinrichtung nach dec Linie H-II der F i g. 1,
' F i g. 3 ein Querschnitt durch die Gleichlaufeinrichtung nach der Linie III-III der F i g. 1,
F i g. 4 ein Teilausschnitt der Gleichlaufeinrichtung nach der F i g. 1 und
F i g. 5 ein Querschnitt durch einen Gleichlaufring mit einem weiteren Mittel zur verdrehbaren Führung
der Schaltmuffe.
In dem in F i g. 1 gezeigten Ausschnitt eines Wechselgetriebes sind auf der Abtriebswelle Zahnräder
2 und 3 drehbar, jedoch nicht längs verschiebbar, angeordnet. Die Zahnräder 2, 3 sind in ständigem Eingriff
mit auf einer nicht gezeigten Antriebswelle befindliehen Zahnräder. Auf der Abtriebswelle 1 ist ein Muffenträger
4 verkeilt, auf welchem eine Schaltmuffe 5 längs verschiebbar gehalten ist. Mit den Zahnrädern 2,
3 sind Kupplungskörper 6 und 7 drehfest verbunden, deren Zähne 8 und 9 am Ende des Schaltvorganges mit
den Schaltzähnen 10 der Schaltmuffe 5 in Eingriff kommen. Auf den Naben ti und 12 der Kupplungskörper 6,
7, sind geschlitzte und federnde Gleichlaufringe 13 angeordnet, welche durch Klemmringe 14 in axialer Richtung
gesichert sind. Die Gleichlaufringe 13 sind zur Erhöhung der Servowirkung in Umfangsrichtung durch
auf den Naben 11,12 der Kupplungskörper angeordneten Sperrkörper 15,16 bzw. Sperrbänder 17 abgestützt.
Dem Sperrkörper 15, zwischen Rollen 18 in radialer Richtung spreizbar gehalten, ist ein in die Nabe 11 eingesetzter
Anschlag 19 und ein Gleitstein 20 zugeordnet, dessen Nase zwischen die Ringenden des Gleichlaufrings
13 ragt Der gegenüberliegende Sperrkörper 16 ist als Kippstein ausgeführt, formschlüssig mit dem
Gleichlaufring 13 verbunden. Das Sperrband 17 stützt sich auf einen ortsfesten Anschlag 21 ab und arbeitet
auf der gegenüberliegenden Seite mit einem gegen Federwirkung auf der Nabe 12 verschiebbaren Anschlag
22 zusammen. Der Anschlag 22 erstreckt sich mit einer Nase 23 zwischen die Ringenden des Gleichlaufringes.
Jeder der Gleichlaufringe 13 ist am Umfang mit einer Zentrierfläche 24 und einer Reibfläche 25 versehen,
die dachförmig zueinander eingestellt sind. Mit seiner Zentrierfläche 24 ist der Gleichlaufring 13 unter
Vorspannung an der Innenfläche der Zähne 8 bzw. 9 der Kupplungskörper 6, 7 gehalten. Die Reibfläche 25
arbeitet mit einer Arbeitsfläche 26 an den Zähnen der Schaltmuffe 5 zusammen. Die beiden im Winkel zueinander
angestellten Arbeitsflächen 26 der Schaltmuffe 5 sind durch eine zylindrische Ringfläche 27 untereinander
verbunden. Zwischen der Zentrierfläche 24 und der Reibfläche 25 besitzt jeder der Gleichlaufringe eine
Ringnut 28, in welche ein geschlitzter und federnder Führungsring 29 eingesetzt ist Der Führungsring 29 ist
mit nach innen gerichteter Vorspannung frei drehbar in der Ringnut 28 gehalten.
Wird die Schaltmuffe 5 mit Bezug auf die Zeichnung der F i g. 1 nach rechts verschoben, so gelangt zunächst
die Arbeitsfläche 26 der Schaltmuffe 5 mit der Reibfläche 25 des Gleichlaufringes 13 in Reibungsschluß, wodurch
dieser in Umfangsrichtung mitgenommen wird und seine die Servowirkung erhöhenden Sperrglieder
zur Wirkung gelangen. Durch Weiterdrücken der Schaltmuffe 5 kommt deren Arbeitsfläche 26 voll mit
der Reibfläche 25 in Eingriff. Ist auf diese Weise Gleichlauf erzielt, so gleitet anschließend die Schaltmuffe
5 auf den Führungsring 29 und ist nunmehr von den Sperrkräften des Gleichlaufringes 13 entlastet Stehen
die Zähne 10 der Schaltmuffe 5 beim Durchschalten nicht auf Lücke mit den Zähnen 8 des Kupplungskörpers 6, so kann sich die Schaltmuffe zusammen mit
ihrem Führungsring 29 leicht gegenüber dem Kupplungskörper 6 verdrehen. Dadurch kann der
Kupplungsvorgang ohne weiteres vollzogen werden. Den Endzustand der Schaltung zeigt die F i g. 4.
Sind, wie in F i g. 5 dargestellt, die Zentrierfläche 24' und die Reibfläche 25' des Gleichlaufringes 13' mit
Verschleißschutzschichten 30 aus Molybdän versehen, so kann der dazwischenliegende Abschnitt 31 des
Gleichlaufringes mit einer antiadhäsiven Gleitschicht 32 versehen werden. Dadurch wird gleichfalls erreicht,
daß sich die Schaltmuffe leicht, relativ zum Kupplungskörper des zu schaltenden Zahnrades verdreht, wenn
Gleichlauf erreicht ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe
von Kraftfahrzeugen, mit einem aus einem geschlitzten und federnden Ring bestehenden Gleichlaufring, der eine Zentrierfläche
und eine Reibfläche besitzt, wobei die Zentrierfläche in einem mit dem zu kuppelnden
Zahnrad verbundenen Kupplungskörper gehalten ist und die Reibfläche, mit einer Gegenfläche an den
Schaltzähnen der Schaltmuffe in Reibungsschluß gebracht, Gleichlauf bewirkt sowie mit Mitteln zum
leichten Verdrehen der Schaltmuffe in Umfangsrichtung gegenüber den Zähnen des Kupplungskörpers
des zu schaltenden Zahnrades während des Schaltvorganges, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel in axialer Richtung zwischen der Reibfläche (25, 25') und der Zentrierfläche (24,
24') des Gleichlaufringes (13, 13') angeordnet sind, die erst nach erfolgtem Gleichlauf wirksam werden.
2. Gleichlaufeinrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge
nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel zur drehbaren Halterung der Schaltmuffe (5) durch einen geschlitzten und federnden Führungsring
(29) gebildet werden, welcher frei drehbar in einer Nut (28) des Gleichlaufringes (13) zwischen
dessen Zentrierfläche (24) und der Reibfläche (25) eingesetzt ist.
3. Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe
von Kraftfahrzeugen, nach Anspruch 1, bei welcher die Zentrierfläche und die Reibfläche des Gleichlaufringes mit
einer abriebfesten Verschleißschutzschicht wie Molybdän u. dgl. versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum leichten Verdrehen der Schaltmuffe (5) in Umfangsrichtung aus einer antiadhäsiven
Gleitschicht (32) bestehen, die zwischen den Verschleißschutzschichten (30) von der Zentrier-
(24') und der Reibfläche (25') des Gleichlaufringes (13) in axialer Richtung angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0042644 | 1967-07-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1630948A1 DE1630948A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE1630948B2 DE1630948B2 (de) | 1975-02-27 |
| DE1630948C3 true DE1630948C3 (de) | 1975-10-23 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671630948 Expired DE1630948C3 (de) | 1967-07-21 | 1967-07-21 | Gleichlaufeinrichtung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1574437A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE3412779C1 (de) * | 1984-04-05 | 1985-11-07 | Kolbenschmidt AG, 7107 Neckarsulm | Verfahren zum Herstellen eines Synchronringes |
| US5390563A (en) * | 1993-05-14 | 1995-02-21 | Eaton Corporation | Compound transmission having splitter type auxiliary section |
-
1967
- 1967-07-21 DE DE19671630948 patent/DE1630948C3/de not_active Expired
-
1968
- 1968-07-15 FR FR1574437D patent/FR1574437A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1574437A (de) | 1969-07-11 |
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| DE1630948A1 (de) | 1971-08-12 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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