DE1630714A1 - Fernbetaetigungseinrichtung - Google Patents
FernbetaetigungseinrichtungInfo
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Description
Lee Radke Associates Incorporation
Detroit, Michigan, USA
Detroit, Michigan, USA
Fe mbe tat igung s einrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernbetätigungseinrichtung und insbesondere auf eine Rückspiegeleinrichtung für Automobile
und ähnliches und eine Einrichtung zum Einstellen eines solchen Spiegels an einem davon entfernt gelegenen
Punkt. *
Autorückspiegel, die an einem Schutzblech oder einer Tür eines Autos montiert werden, haben praktisch allgemein Anerkennung
gefunden. Weil diese Spiegel normalerweise zum Zwecke der Sichtbarkeit für eine Betätigung von Hand durch den Fahrer des
Fahrzeuges in seinem Fahrerabteil unbequem angeordnet sind und weil Unterschiede in den individuellen Bevorzugungen und
Erfordernissen zur Einstellung eines solchen Spiegels für die verschiedenen Fahrer bestehen und außerdem die Spiegel die
Neigung haben, während des Betriebs des Fahrzeugs durch Erschütterungen aus ihrer Einstellung zu gelangen, sind Versuche
gemacht worden, eine Einrichtung verfügbar zu machen für eine Ferneinstellung der Spiegel um eine optimale Sichtbar-
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keit zu erreichen. Es ist natürlich erwünscht, daß der Betätigende den Spiegel nachrichten kann, ohne das Fenster
heruntergedreht zu haben oder seine Hand aus dem Fahrzeug zu strecken, um den Spiegel zu verstellen. Weiterhin sind die
Spiegel auf der Fußgängerseite der Autos angebracht oder auf dem linken vorderen Kotflügel außer Reichweite des Fahrers,
so daß ohne eine Fernbetätigungseinrichtung es unmöglich ist, den Spiegel von der Innenseite des Fahrzeugs aus einzustellen.
lh der Vergangenheit wurden verschiedene Versuche gemacht,
eine Vorrichtung für eine Fernbetätigung der Lage eines Rückspiegels verfügbar zu machen, der außen an einem Auto, an
der Tür oder an einem Kotflügel befestigt ist. Die Bestrebungen, eine Ferneinstellung zu erhalten, umfassen verschiedene Arten
von Fernbetätigungseinrichtungen, die Getriebeanordnungen benutzen, um die Steuerung zu erhalten. Obwohl diese zufriedenstellend
funktionieren, waren sie zu teuer, um sich wirtschaftlich durchzusetzen.
Ein anderer Versuch, diese Ziele zu erreichen, bestand in der Verwendung einer Vielzahl von Kabeln, die mit einem Spiegelhalteelement
an einem Ende und einem Bedienungssteuerelement an dem entgegengesetzten Ende verbunden waren. Der Bedienende
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mußte das Steuerelement handhaben und dessen Bewegung wurde durch die Kabel zu dem Spiegelhalteelement übertragen. Aufgrund
der Ersparnisse gegenüber den Getriebeanordnungen hat diese Art der Bewegungsübertragungseinrichtung für einen Rückspiegel
in der letzten Zeit Verbreitung gefunden. Obgleich das Spiegelelement mit Hilfe solcher Kabel eingestellt werden
konnte, so ergaben sich jedoch andere Probleme. Das Vermögen des Spiegels, in der eingestellten Lage unter verschiedenen
Außenkräften, wie Vibrationen des Fahrzeugs aufgrund des Straßenzustands, Windkräfte u. ä. zu verbleiben, hatte
nicht das gewünschte Ausmaß. -
Ein anders größeres Problem, das einer herkömmlichen Steuereinrichtung für entfernt angeordnete Rückspiegel innewohnt,
besteht in der Verwendung von Kabeln mit einer Anprdnung, wie sie bisher notwendig war. Und zwar war es bisher
notwendig, die Enden der Betriebskabel mit dem Spiegelgehäuse vor der Befestigung des Spiegelglases im Gehäuse zu verbinden.
Das Gehäuse besitzt normalerweise eine etwas vertiefte Gestalt, mit einer Öffnung, die einem jeden der Kabel zugeordnet ist.
Die Kabel werden in die Öffnungen eing eschraubt und sind mit einem vergrößerten Ende versehen, das sich innerhalb des Gehäuses
befindet. Der Umfang des Gehäuses wird dann umge-
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bördelt, um das Spiegelelement und ein Filzrückenteil durch einen Umwendvorgang zu halten.
Bei dieser Art von Konstruktion bestehen verschiedene Probleme. Zuerst sind die Öffnungen in dem Gehäuse für
Kabelenden eine Quelle des Wasser eindring ens in das Gehäuse und hinter den Spiegelm was zur Zerstörung des Spiegelelementes
beiträgt. Zweitens ist es schwierig, die Kombination von Spiegelteil mit den Kabeln in den Rahmen des
Autos einzusetzen, da die Gefahr besteht, daß der Spiegel zerstört wird, wenn die Kabel durch die verschiedenen
Öffnungen in dem Fahrzeug von dem Außenteil zu dem Steuerteil an dem Fahrerplatz geführt werden.
Drittens erfordert die besondere Weise der Befestigung des Spiegels an dem Gehäuse oder dem Rückteil eine Drehung
dieser zwei Teile und bei den bekannten Konstruktionen ist dies mit den daran angebrachten Kabeln erforderlich. Das
erfordert einen schwierigen Arbeitsvorgang.
Die Konstruktion einer Fernbetätigungseinrichtung, die einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist, vermeidet diese Probleme der Zusammensetzung, wie sie bei herkömmlichen Fernsteuereinrichtungen auftreten.
Das verbesserte Ergebnis wird erreicht durch ein Spiegel-
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gehäuse, in dem die Enden der Kabel mit dem Spiegel durch
einen offen endenden Schlitz verbunden sind, der an der Rückwand des Spiegels vorgesehen ist und der quer zur Richtung
des Kabels verläuft. Jeder Kabel ist mit einem vergrößerten Ende versehen, das gut in dem Schlitz gleitet.
Weiterhin benutzt die besonders dargestellte Konstruktion eine Methode der Befestigung zwischen Spiegel und seinem
Rückteil, die nicht ein Drehen dieser Teile erforderlich macht.
Durch Vermeidung von Öffnungen, in denen die Betätigungskabel
normalerweise an dem Spiegelgehäuse angebracht werden, wird eine Wasserbeständigkeit des Gehäuses erhalten und damit
die Lebensdauer des Spiegels erhöht. Weiterhin wird durch eine lösbare Verbindung zwischen den Kabelenddn und dem Spiegelgehäuse
es ermöglicht, daß die Kabel zuerst getrennt in dem Kraftfahrzeug eingeschraubt und dann mit ihren Enden an dem
Spiegelgehäuse befestigt werden, wodurch eine schnellere Montage gewährleistet wird, und die Gefahr verhindert wird,
daß das Spiegelelement bei dem Zusammensetzvorgang beschädigt
Der Zusammensetzvorgang ist weiterhin durch die Tatsache verbessert worden, daß die Kabel der vorliegenden Erfindung
von gleicher Länge sind und austauschbar sind, wodurch die
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Herstellungskosten verringert werden im Vergleich zu herkömmlichen
Steuerkabeln, die mit unterschiedlichen Längen ausgestattet waren.
Die Betätigungseinrichtung der vorliegenden Erfindung macht außerdem ein leicht einstellbares Spiegelelement verfügbar,
das leicht auf die Betätigung der Steuerkabeln anspricht und bei dem die Stabilisierung allein von den Steuerkabeln abhängig
ist. Diese verbesserte Stabilisierung gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch ein Spiegelgehäuse mit einem nach rückwärts
sich erstreckenden Teil erreicht, der ein im wesentlich halbrund konvex gebogenes Ende hat. Dieses Ende sitz in einem
halbrund konkav gestalteten Sockelteil in einem Teil, das an dem Rückelement für den Spiegel befestigt ist. Der Spiegel
ist für eine allseitige Bewegung in Bezug auf das Körperelement durch das Zusammenpassen der entsprechenden
halbrund gestallteten Flächen und durch die Aneinand erlag erung der zwei Teile durch die Kabel montiert. Die Kabel sind an
ihrem Betätigungsende durch eine Feder montiert^, jum sicherzustellen,
daß die zusammenpassenden halbrundgeformten Lagerflächen in allen Stellungen bündig aneinanderliegen. Die
federnten Verbindujgsteile stellen sicher, daß das Spiegelteil in allen Lagen und unter extremen Betriebsbedingungen stabil
ist.
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Ein anderer Übelstand bei herkömmlichen Fernbetätigungseinrichtungen
liegt in der Gestalt des Betätigungsgliedes, das normalerweise die Form eines Betätigungsbolzens aufweist,
der sich von einer Innenfläche des Fahrzeugs wie die Tür oder das Amaturenbrett, erstreckt. Der Fahrer des Fahrzeugs ergreift
normalerweise den Betätigungshebel mit der Hand und durch die Betätigung des Bolzen erzielt er die gewünschte
Einstellung des Spiegeleiemts. In den letzten Jahren sind jedoch
zahlreiche Untersuchungen betreffen d die Ursache von Verletzungen der Fahrer gemacht worden, die in Unfällen verwickelt
waren, wobei die Fahrzeuge eine plö tzliche scharfe Abbremsung erhielten. Diese Versuche zeigten, daß viele
Verletzungen dadurch entstanden, daß der Fahrer aus seinem
Sitz geschleudert wurde und mit hervorstehenden Teilen im Inneren des Wagens in Berührung kam. Vorstehende Teile
dieser Art sind z.B. Schaltungshebel, innenmontierte Rückspiegel und Betätigungshebel und Knöpfe wie auch solche für
Fernbetätigung von Außenspiegeln.
Die vorliegende Erfindung macht eine Spiegelanordnung für Autos verfügbar, mit einem drehbar montierten Spiegel, einem
entfernt angeordneten drehbaren Betätigungsglied und einer Vielzahl von Kabeln, die das Spiegelteil und das Betätigungsglied in
solcher Weise miteinander verbinden, daß eine drehbare Bewegung
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des Betätigungsgliedes auf die Kabel übertragen wird, um eine entsprechende Einstellung des Spiegel zu erzielen.
Insbesondere macht die Erfindung ein Betätigungsglied verfügbar, das die Form eines zurückliegend montierten Knopfes hat, so
daß die Gefahr einer Verletzung vermieden ist. Die besondere Konstruktion der Betätigungsanordnung macht eine genaue Einstellung
des Spiegels durch die Betätigung des drehbar montierten Knopfes möglich.
Demgemäß besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung in der Verfügbarmachung eines Betätigungsgliedes, das sich nicht in
den Innenraum des Fahrzeugs erstreckt, um so eine potentielle Verletzungsgefahr für die Insassen des Fahrzeugs zu erzeugen.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung
einer Fernbetätigungseinrichtung für Rückspiegel durch eine lösbare Verbindung zwischen den Enden der Kabel
einer solchen Anordnung und dem Spiegelgehäuse, so daß während der Montage die Kabel zuerst an dem Körper angebracht
werden können, um dann mit dem Spiegelgehäuse verbunden zu werde n.
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Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Erhöhung der Lebensdauer eines außen montierten fernbetätigten
Autorückspiegels derart, bei dem die Betätigungskabel zu einer Verbindung zusammengefaßt sind, die auf dem
Äußeren des Rückteils ausgebildet ist, wobei das Erfordernis von Öffnungen in dem Rückteil vermieden ist, durch die Wasser
oder andere fremde Teile eintreten können.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in Aer
Verbesserung der Stabilität eines außen montierten fernbetätigbaren Rückspiegels durch ein Spiegelgehäuse, das ein halbrund
geformtes Teil aufweist, das sich zum Körper des Spiegels erstreckt und das in einem Sockel sitzt, der in dem Rückelement
für den Spiegel ausgebildet ist, wobei Federn vorgesehen sind, die die Teile in engem Kontakt zueinander bringen in
allen relativen Lagen des Spiegelelements und des halbrunden Gehäuseteils.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in einer wesentlichen Verringerung der Kosten von Herstellung und
Montage einer Fernbetätigungseinrichtung für Außenspiegel,
in dem der Spiegel aus einem Minimum an verschiedenen Teilen besteht und das Spiegelelement an dem Rückteil durch
Klebstoff gelagert ist, wobei ein einzelnes Federelement be-
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nutzt wird, um die zusammenpassenden Flächen des Spiegelelements und seines Lagers sowie des Betätigungsknopfes und seines Lagers in engem Kontakt zu halten.
Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung sollen sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
ergeben, in denen gleiche Bezugszeichen sich auf gleiche Teile in den einzelnen Ansichten beziehen. Die Zeichnungen
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die einen fernbetätigten Rückspiegel gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht, der auf der linken Tür eines Autos montiert ist und durch eine
Steuerglied auf der Innenseite der Autotür betätigbar ist;
Fig. 2 eine senkrechte Schnittansicht des in Fig. 1 dargestellten Spiegels;
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittansicht durch das in Fig. 1 dargestellte Steuerglied;
Fig. 5 eine Draufsicht von rechts nach Fig. 4.
Bei der erfindungsgemäßen Spiegelanordnung ist allgemein in Fig. 1 mit 10 bezeichnet und an der linken vorderen Tür eines
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Autos 1.2 montiert. Aus der nachfolgenden Beschreibung wird sich ergeben, daß die Spiegelanordnung 10 ebenso auf der
rechten Tür eines Fahrzeugs oder an einem anderen vorderen Kotflügelteil eines Autos montiert sein könnte. Die Spiegelanordnung
10 umfaßt vorzugsweise ein Spiegelelement 14 das nach hinten blickt, um dem Fahrer des Fahrzeugs die Sicht
zur Seite und nach hinten vom Fahrzeug 12 zu ermöglichen. Das Spiegelelement 14 wird eingestellt entsprechend der Einstellbewegung
des Fahrers an dem Steuerglied 16, das vorzugsweise in der Tür 15 des Hahrzeugs 12 montiert ist und dessen
Bewegung durch eine Vielzahl von Steuerkabeln 18 zum Spiegelelement 14 übertragen wird.
Die Spiegelanordnung nach Fig. 2 umfaßt ein hohles trichterförmiges
Teil 20, das ein Spiegelgehäuse 22 auf einem entsprechrenden Teil eines Autos 12 trägt, wie die vordere Tür
oder ein vorderes Kotflügelteil. Das trichterförmige Teil 20 ist vorzugsweise an dem Auto in herkömmlicher Weise durch
Schrauben oder Befestigungsarme (nicht dargestellt) befestigt.
Das Gehäuse 22 kann irgendeine gewünschte Gestalt aufweisen und ist in der dargestellten Ausführungsform allgemein rund
und vertieft und besitzt ein offenes Ende 23 und eine Rückwand 24, die mit einem mittig angeordneten Spiegeltrageteil 26 versehen
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ist. Eine Vielzahl von ringförmig im Abstand voneinander angeordneter selbschneidende Schrauben 28 befestigen das
Gehäuse 22 an dem trichterförmigen Teil 20.
Ein im wesentlich halbrund gestaltetes, konvex geformtes Endteil 30 ist an der Rückseite des Trageteils 26 ausgebildet.
Eingebrachte Öffnungen 32, von denen nur eine in Fig. 2 dargestellt ist, sind radial im Abstand von der Achse
des Trageteils 26 angeordnet und vorzugsweise im Abstand von 120 ,so daß drei solcher Öffnungen in der Rückwand
vorgesehen sind. Wie am besten aus Fig. 3 zu entnehmen ist, ist das Trageteü 26 ebenfalls mit einem Teil 34 versehen, das
eine nach rückwärts geöffnete Tasche 36 bildet, die vorzugsweise unter dem Hauptteil des Trageteils 26 und zwischen
einem Paar von Öffnungen 32 vorgesehen ist.
Unter Bezugnahme wieder auf Fig. 2, das Spiegelelement 14 ist
in seiner Gestalt als rund dargestellt und wird auf der Rückseite von einem runden Trägerteil 38 getragen. In bevorzugter Weise
ist das Spiegelelement 14 an dem Träge rteil 38 durch einen geeigneten Klebstoff !»festigt. Dadurch sind die Probleme vermieden,
die auftreten, wenn solche Elemente durch die herkömmlicheren Mittel wie das Zusammendrehen der Teile,
während die Außenkante des Trageelements rund um die Außenkante des Spiegels gebogen sind.
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Das Trageelement ist mit einer mittig angeordneten Tascjie
40 versehen, die von anem im wesentlichen runden Steg 42
gebildet wird. Bi der Tasche 40 Jst vorzugsweise durch einen
geeigneten Klebstoff ein Teil 44 an dem Trageelement 38 befestigt.
Das Teil 44 ist mit einer nach vorn weisenden, im wesentlichen halbrund konkav gestalteten Fläche 46 versehen, die mit einem
konvex gestalteten Endteil 30 des Trageteiles 26 zusammenpaßt.
Wie.am besten in den Figuren 2 und 3 gesehen werden kann, ist
das Teil 44 mit einer Vielzahl von im gleichen Winkelabstand voneinander angeordneten Schlitzen 48 versehen, die mit ihren
rückwärtigen Enden sich in vergrößerte Taschen 50 öffnen. Die Schlitze 48 und die entsprechenden Taschen 50 stimmen mit
den Öffnungen 32 übere'in und ermöglich zusammen die Montage der Kabel 18 in einer die Betätigung ermöglichenden Beziehung
zum Spiegel 14. Wie am besten Figur 2 veranschaulicht, umfassen die Kabel vorzugsweise eine äußere Hülle 52 und einen
inneren Kern 54, der innerhalb des Gehäuses 52 axial bewegbar ist. Die Öffnungen 32 nehmen das Gehäuse 52 auf und ein Auflager
55, das in dem Trageteil 26 ausgebildet ist, stößt an das Ende der Kabeljiülle 52, um es in einer festen Stellung in Bezug
auf das Trageteil 26 zu halten. Das Ende des Kerns 54 ist mit einem vergrößerten Endstück 56 versehen, das dazu bestimmt
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von der Tasche 50 aufgenommen zu werden und verhindert, daß der Kern 54 aus dem Schlitz 48 sich bewegt, so daß eine Bewegung
des Kerns 54 axial in der KabelhüELe eine Drehung des Spiegelelements um das Endteil 30 erzeugt.
Das Trageelement 38 ist außerdem mit einem nach vorn sich erstreckenden Finger 48 versehen, der dazu bestimmt ist, in
eine Ausnehmung 36 sich zu erstrecken und dabei eine Drehbewegung des Trageelements 38 und des Spiegels 14 um das
Endteil 30 zu verhindern.
Es wird deutlich, daß sich die entsprechenden Kßrne aufgrund
einer dem Steuerglied 16 zugeführten Bewegung in den Kabelhüllen 52 bewegen, da diese normalerweise in Bezug auf das
Trageteil 26 befestigt sind. Da weiterhin die Kerne 54 mit dem Teil 44 verbunden sind, das wiederum in Bezug auf das Spiegelelement
14 befestigt ist, erzeugt eine Bewegung der Kerne 54 bei etwa 120 eine entsprechende Bewegung des Spiegelelements
40 um das Endteil 30 des Trageteiles 26 in verschiedene, wahlweise Stellungen genäß den Wünschen des Fahrers. Wenn es gewünscht
ist, so kann ein Teil 60 des Endes des Trageteiles 26 wie in Fig. 2 entfernt werden, um eine reibungs ärmere Drehbewegung
des Spiegelteils um das Trageteil 26 zu erzeugen und zu dem gleichen Zweck kann das Teil 44 aus Material mit geringer
Reibung wie Teflon, konstuiert sein. Auch kann in dem
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Teil 44 eine Ausnehmung 62 vorgesehen werden, um einen Überschuß an Klebstoff aufzunehmen, der zu den zusammenpassenden
Flächen des Trageelements 38 und dem Teil 44 während der Aneinanderlagerung zugeführt wurde„
In Fig. 4 ist eine Steueranordnung 16 dargestellt, wie sie vorzugsweise an einem Türblatt 15 eines Fahrzeuges E
montiert ist. Vorzugsweise umfaßt sie eine im wesentlichen zylindrische Kappe 72, die einen radial nach außen sich erstreckenden
Flansch 74 an ihrem offenen Ende aufweist. Die Kappe 62 wird in eine im wesentlichen runde Öffnung 76 in dem
Türblatt 15 eingesetzt und in dieser Stellung durch einen Haltering 78 festgelegt, der auf der Innenseite des Türblattes 15
angeordnet ist. Der Haltering 78 ist von herkömmlicher Konstruktion und mit Zähnen 80 versehen, die einen Reibungseingriff
mit der Außenfläche der Kappe 72 herstellen, wenn die Kappe eingedrückt wird und dabei der Flansch 74 fest gegen die
Außenfläche des Türblattes 15 zum Aufliegen kommt. Der Boden 82 der Kappe 72 ist mit einer mittigen im wesentlichen runden
Öffnung 84 ersehen, die ein Lagerteil 86 aufnimmt.
Das Lagerteil 86 ist mit winklig im gleichen Abstand voneinander angeordbeten Bohrungen 88 zur Aufnahme der Kabel 18 versehen
und mit einer im wesentlichen mittig angeordneten
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nach außen öffnenden Bohrung 90. Die Bohrung 90 nimmt eine Feder 92 auf, die ein Teil 94 nach außen drängt. Das
Teil 94 ist mit einer im wesentlichen halbkugelig geformten, konvex gestalteten Oberfläche 96 versehen. Das Teil 86 ist
vorzugsweise an der Kappe 72 durch einen Flansch 96 befestigt, der in der Außenfläche des Teiles 86 ausgebildet ist und durch
ein selbstschneidendes Nutenteil 98, das in die Außenfläche des Teiles 84 innerhalb der Kappe 72 eingeschraubt ist.
Von der Fläche 96 des Teiles 94 wird ein Teil 100 drehbar gelagert,
dafi mit einer im wesentlichen halbrund, konjiav gestalteten
Fläche 102 versehen ist . Dieses Teil 100 stimmt mit dem Teil 44 überein und ist daher mit einer Vielzahl von
gleichförmig im winkligen Abstand voneinander angeordneten Schlitzen 104 und Ausnehmungen 106 versehen, die dazu bestimmt
sind, die vergrößerten Endteile 54 der Kabel 18 aufzunehmen. Die Hülle 52 der Kabel 18 sind an dem Teil 86 durch
Widerlager an den inneren Enden der Bohrungen 88 befestigt.
Das gelagerte Teil 100 sitzt in einem im wesentlichen runden Betätigungsboden 108, der eine nach innen geöffnete Ausnehmung
110 für das Teil 100 aufweist. Ein nach innen weisender Flansch 112 liegt an der Innenfläche des Teiles 100 an, um die beiden
Teile damit zusammenzuhalten. Falls es erwünscht ist, können
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die aneinanderliegenden Teile 100 und 108 für eine bessere Festigkeit aneinandergeklebt werden und zu diesem Zweck
ist eine Ausnehmung 114 in dem Teil 100 vorzusehen, um einen Überschuß an Klebstoff aufzunehmen. Wiederum kann
ein Teil der Fläche 96, wie in Fig. 4 veranschaulicht ist, entfernt werden, um die Drehbewegung zwischen dem gelagerten
Teil 100 und der Fläche 96 zu verbessern und eines der beiden Teile oder auch beide können aus geeignetem, reibungsarmen
Material, wie Teflon, hergestellt werden.
Wie am besten Fig. 5 zeigt, ist die Öffnung 80 vorzugsweise mit einem in verschiedenem Abstand voneinander angeordneten
Vergrößerungen 120 versehen und die Kappe 72 ist mit gleichartigen dazu passenden Vergrößerungen 122 ausgestattet, um
eine sachgemäße Dreheinstellung der Kappe 72 in Bezug auf die Tür 15 sicherzustellen, lh gleicher Weise sind das Teil 86
und die öffnung 84 mit zusammenpassenden Abschnitten 124 verschiedener Abmessungen versehen, die diese sachgemäße
Drehlage des Teiles 86 in Bezug auf die Kappe festlegen. Diese Festlegemittel dienen einer sachgemäßen Einstellung der Teile
zueinander, so daß die Kabel sich in der sachgemäßen Stellung befinden« um eine Betätigung des Spiegelelements 14 zu erzeugen,
die unmittelbar der relativen Betätigungebewegung am Knopf entspricht. Die Feder 90 zusammen mit den Kabel 18 drängt
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die Flächen 96 und 102 in einen lagernden Dreheingriff und die Feder, die durch die Kabel 18 wirkt, drängt auch die
Flächen 46 und 30 in eine feste Drehbeziehung.
Eine Abdeckung 114 kann durch einen geeigneten Klebstoff festgelegt werden und ist außer von dem in einer Ausnehmung
sitzenden Knopf 108 angeordnet, um den innenliegenden Mechanismus und die Teile der Betätigungsanordnung 16 abzudecken.
Es ergibt sich daraus, daß eine fernbetätigbare Rückspiegelkonstrkktion
verfügbar gemacht wurde, die mit wesentlich geringeren Kosten hergestellt werden kann als es bisher möglich
war, und die wesentlich wirtschaftlicher und bequemer montiert werden kann als die bisher bekannten Anordnungen.
Die besondere Konstruktion erlaubt es, die einzelnen Teile im wesentlichen getrennt zu versenden und sie während der Montage
zusammenzusetzen. Die Kappe 72 und das Teil 86 werden mit den Kabeln 18 durch die selbstschneidende Mutter 98 zuvor zusammengesetzt.
Diese Anordnung wird in einem Türblatt 15 oder an einer anderen Stelle durch den Festlegering 80 montiert. Die
zusammenpassenden Abschnitte 124 und die Vergrößerungen stellen sicher, daß die Kappe 72 und das Lagerteil 86 in einer
sachgemäßen Drehlage angeordnet sind« um ein sachgemäßes
Festlegen der Kabel 18 vorzunehmen. Das ist notwendig, um
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sicherzustellen, daß der Betätigungsknopf in einem Bereich eine gleiche Betätigung des Spiegelelements 14 erzeugt.
Mit den Teilen 94 und der Feder 90 in -der richtigen Lage wird
das gelagerte Teil 100 über der Fläche 96 angeordnet und die Kerne
54 der Kabel 18 werden durch die Schlitze 104 eingesetzt,
um die vergrößerten Enden 56 der Kabel in den Ausnehmungen 106 festzulegen.
Die Fernbetätigungseinrichtung 16 kann jetzt verlassen werden
und der Spiegel 10 wird montiert. Natürlich können diese beiden Schritte gleichzeitig von verschiedenen Arbeitern durchgeführt
wefden. Der Halter 20 wird an dem Fahrzeug auf der Tür oder einem Kotflügel in der üblichen Weise durch Bügel,
Schrauben o. ä. (nicht dargestellt) angebracht. Befindet sich der Spiegelhalter in seiner ordnungsgemäß befestigten Stellung,
wird das Gehäuse 22 durch selb st schneidende Schrauben 28 an dem Halter 20 befestigt. Die Kabel 18 werden dann durch
die Öffnungen 32 eingebracht und die Enden 56 in den Ausnehmungen 50 angeordnet, in dem die Kerne 54 durch die Schlitze
eingesetzt werden, in der Art, wie es im wesentlichen in Bezug auf die Betätigungseinrichtung 16 beschrieben wurde. Sind alle
Kabelenden 56 auf diese Art in die Ausnehmungen 50 eingesetzt worden, wird das Lagerteil 44 über dem Endteil 30 des Lagerteils
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26 angeordnet. Die Feder 90 erlaubt eine nachgiebige Bewegung zwischen diesen Teilen, um das gewünschte Einstellen zu ermöglichen.
Ist dieser "Vorgang abgeschlossen, kann der Knopf 108 an dem
Teil 100 durch Klebstoff befestigt werden und das Spiegelelement 14 und sein Versteifungsteil 38, die bereits schon
durch Klebstoff aneinander befestigt sind, können ebenfalls montiert werden am Teil 44 mit Hilfe von Klebstoff. Die Abdeckung
14 kann dann an uer Kappe 72 festgeleimt werden.
Es ist daraus ersichtlich, daß ein Spiegel beschrieben wurde, der durch eine Drehbewegung von Hand an einem Steuerknopf
108 eingestellt werden kann, wobei die Bewegung des Knopfes durch die Kabel 18 übertragen wird, die an dem Spiegelelement
14 in einer Weise befestigt sind, die es erlaubt, daß die Kabel getrennt mit dem Fahrzeug verbunden und dann getrennt zusammengesetzt
und mit der Betätigungseinrichtung und dem Spiegel verbunden werden. Es ist weiter zu ersehen, daß der
Knopf 108 zurückliegend in einem Gehäuse 114 angeordnet ist, so daß die Möglichkeit einer fiß Verletzung für den Fahrer in
dem Fall vermieden ist, daß eine plötzliche Abbremsung des Fahrzeugs stattfindet.
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Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHErlj Fernbetätigungseinrichtung für ein entfernt gelagertes Teil, insbesondere zur Einstellung eines Autorückspiegels, gekennzeichnet durch eine an dem Fahrzeug montierte Halterung, durch ein erstes Teil, an dem der Spiegel montiert ist und daß über eine Drehverbindung an dem Halterungsteil befestigt ist, wobei die Drehverbindung gewölbte Komplementärflächen des ersten Teiles und der Halterung sowie eine Einrichtung umfaßt, die die Flächen in Berührung hält, durch eh zweites Teil, daß vom ersten Teil entfernt gelegen ist und eine Drehlagerung aufweist, durch wenigstens ein Kabel, das das erste mit dem zweiten Teil verbindet, um die Drehbewegung des letzteren auf den Spiegel zu übertragen und durch ein Auflager, auf dem in eine Ausnehmung das zweite Teil angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil und das Auflager mit teilweise gewölbten Komplementärflächen versehen sind und daß die Flächen in Berührung miteinander gedrängt werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil eine teilweise gewölbte, konkave Lager-109809/0510fläche aufweist, daß das Auflager eine entsprechende teilweise konvex gewölbte Oberfläche besitzt und daß federnde Mittel vorgesehen sind, um die konvex gewölbte Fläche gegen die konkav gewölbte Fläche zu drängen und eine Relativbewegung zu ermöglichen.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einer teilweisen gewölbten, konkav gestalteten Fläche des ersten Teils besteht und die Halterung mit einer entsprechenden teilweise gewölbten, konvex gestalteten Oberfläche ausgestattet ist.
- 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem ersten Teil und dem z/i/e'i^ Kabeln Vergrößerungen an den Enden der Kabeln umfaßt und daß eines der genannten Teile offen endende Schlitze aufweist, die dien Kabeln zugeordnet sind und die Öffnungen im wesentlichen Quer zur Richtung der zugeordneten Kabel verlaufen, wobei die Schlitze eine öffnung bilden, die größer als die Dicke der Kabel ist, aber geringer als die Dicke dieser Vergrößerungen.109809/0510
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei Kabel vorgesehen sind, daß das zweite Teil einen offen endenden Schlitz entsprechend einem jeden Kabel aufweist, die in einer Anordnung unter gleichen Winkel um die gemeinsame Achse angeordnet sind, die durch den Drehpunkt verläuft und daß jedes der Kabel ein vergrößertes Ende aufweist, um lösbar in einem jeden der Schlitze befestigt zu werden, so daß die Kabel bei der Einstellung des zweiten Teiles um seine Drehachse zusammenwirken.
- 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel Kerne aufweisen, die von Schlitzen des ersten Teiles aufgenommen werden, in dem die Kabel zur Achse des ersten Teiles bewegt werden, daß die Vergrößerungen an den Enden der Kabeln in Ausnehmungen sitzen und eine Lösung der Kabel bei euner Bewegung in Richtung der Achse verhindert ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel auf einem Versteifungselement durch Klebstoff befestigt ist.109809/0510
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,daß das erste Teil an dem Versteifungselement durch Klebstoff befestigt ist.109809/0510Leerseite
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- 1967-06-29 NL NL6709094A patent/NL6709094A/xx unknown
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