DE1630520U - Heizeinsatz in warmluft-heizoefen fuer feste brennstoffe. - Google Patents
Heizeinsatz in warmluft-heizoefen fuer feste brennstoffe.Info
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- DE1630520U DE1630520U DE1951A0001752 DEA0001752U DE1630520U DE 1630520 U DE1630520 U DE 1630520U DE 1951A0001752 DE1951A0001752 DE 1951A0001752 DE A0001752 U DEA0001752 U DE A0001752U DE 1630520 U DE1630520 U DE 1630520U
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Description
- Walter A man n. Zürich (Schweiz). Heizeinsatz in Warmluft-Heizöfen für feste Brennstoffe.
- Gegenstand vorliegender Neuerung ist ein Heizensatz in mit einer Kachelummantelung versehenen Warmluft-Heizöfen für feste Brennstoffe. Es ist allgemein bekannt, dass bei der Heizung von Warmluft-Heizöfen die unteren Partien der Kachelummantelung nicht oder nur schwach erwärmt werden. Bedingt durch die diathermane Eigenschaft der Luft, dringen die Wärmestrahlen vom Heizeinsatz ohne den geringsten Verlust durch den Luftzirkulationsraum auf die Kachelwandung ein und werden erneut als Strahlungswärme an den zu beheizenden Raum abgegeben. Die Einsätze müssen in der Regel vom Boden abgesetzt sein, um den Eintritt der Kaltluft zu ermöglichen. In der untern Partie des Einsatzes befindet sich der Aschenraum, und die Temperatur der betreffenden Aussenfläche des Einsatzes ist gering. Dies schliesst dort natürlich die Durchdringung des Zirkulationsraumes durch Wärmestrahlen aus, und in der Folge bleibt die untere Kachelmantelpartie sozusagen kalt.
- Diesen Nachteil zu mildern und ausserdem durch bessere Ausnützung der Rauchgaswärme durch Vergrösserung der Heizfläche die Heizleistung zu steigern, ist der Zweck der vorliegenden Neuerung.
- Gemäss der nachstehend beschriebenen Neuerung wird dies dadurch erreicht, dass der Heizeinsatz zur besseren Heizgasausnützung durch Vergrösserung der Heizfläche und der dadurch bedingten Steigerung der Heizleistung auf der aussenseite mindestens einen Sturzzung und mindestens einen Steigzug aufweist, welche Züge die Rauchgass zur Erwärmung auch der untern Kachelmantelpartie bis unmittelbar über den heizeinsatzboden führen.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung in drei beispielsweisen Ausführungsformen und in einer Variante dargestellt, und zwar zeigt ; Fig. l das erste Ausführungsbeispiel in einem Warmluft-Kachelofen im Längsschnitt, von der Seite gesehen, Fig. 2 dieses Beispiel in einem andern Schnitt, von vorn gesehen, Fig. 3 als Variante eine Einsatzbadeckung mit Rauchzugverlängerungen, Fig. 4 einen Querschnitt, Fig. 5 das zweite Ausführungsbeispiel in einem Ofen im Längsschnitt, von der Seite gesehen, Fig. 6 einen zugehörigen Querschnitt, Fig. 7 das dritte Ausführungsbeispiel in einem Ofen im Längsschnitt, von der Seite gesehen, während Fig. 8 einen zugehörigen Querschnitt durch den Ofen veranschaulicht.
- Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 eine Zugangsnische und 3 einen in einem nicht gezeigten Kachelmantel eingesetzten gusseisernen Heizeinsatz, zwischen welch letzterem und dem Kachelmantel ein Luftzirkulationsraum (4 in Fig. 4) belassen ist. Der Heizeinsatz 3 weist den Boden 5, die Rückwand 6, eine Vorderplatte 7, die Frontplatte 8, die Abdeckplatte 9 und die Seitenwinde 10 auf. Mit 11 ist der Heizraum mit der Chamotteauskleidung 12 und mit 13 der Aschenraum bezeichnet.
- An der Rückwand 6 des heizeinsatzes 3 sind ein Steigzug 14 und zwei Sturzzüge 15 angesetzt. Diese sind in bezug aufeinander nach der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 am Heizeinsatz 3 angorednet. Die Züge 14,15 erstrecken sich vom Heizeinsatzboden 5 bis zur Abdeckplatte 9.16 sind Verbindungskanäle für die Rauchgase von den Sturzzügen 15 zum Steigzug 16 entsprechend der Ausführung nach Fig. 7 und 8. Vom Raum 11 führen Oeffnungen 17 zu den obern Enden der Sturzüge 15. An den Seitenwänden 10 sind die Rippen 18 angeordnet. Diese dienen zur Vergrösserung der Heizoberfläche.
- 19 und 20 zeigen Anordnungsweisen des Rauchstutzens bei oberem Rauchgasaustritt, sei es aus dem Heizraum 11 oder aus dem Rauch- bezw. Steigzug 14. In der Ebene des Heizeinsatzbodens 5 befindet sich, an diesem anschliessend, eine Rauchzuggrundplatte 21, während 22 den Rauchgasstutzen bei seitlicher Anordnung am Rauchzug 14 zeigt. In Fig. l und 2 ist ferner noch die Klappe 23 für den direkten Zug beim Anfeuern ersichtlich und ist diese mit einem Regulierhebel 24 verbunden. Die Sekundärluftzufuhr in den Heizraum 11 erfolgt durch die Luftkanäle 25 und die Primärluftzufuhr durch die Rostöffnungen 26.
- Bei diesem Warmluft-Kachelofen mit Heizeinsatz werden die in den Zügen 14, 15 zirkulierenden Heizgase bis auf die Bodentiefe des Einsatzes 3 geführt. Der Wärmeverlust der Rauchgase ist bis zum Vordringen in die unterste Partie der Züge 15 relativ gering, da eine Abkühlung nur auf der nach dem erwähnten Luftzirkulationsraum (4) liegenden Seite erfolgt, wahrend feuerraumseits eher ein Temperaturgewinn verzeichnet werden kann. Die Austrittstemperatur der Rauchgase aus dem Feuerraum 11 ist geringer als die Temperatur direkt in der Feuerzone. Beim Durchziehen der Sturzzüge 15 passieren die Rauchgase, getrennt durch einen Eisenmantel, nochmals die höchste Temperaturzone, so dass von einem Wärmeverlust im Sturzzung kaum gesprochen werden kann. Dadurch wird erreicht, dass gemäss vorliegender Neuerung auch die untersten Kachelmantelpartien erwärmt werden.
- Statt den Heizeinsatz 3 mit der Abdeckplatte 9 abzu-
Steigzügen 14,15 des Einsatzhauptteils korrespondieren. Die Austritta8ffnungen 31 führen die Rauchgase in die Sturzzüge. Eine Klappe 32 dient zur Erzielung des direkten Zuges. 33 ist ein Rauchabzugatutzen.schliessen, kann zwecks Verlängerung des Steigzuges und der Sturzzüge und damit zur Vergrößerung der Heizfläche der Aufsatz 27 nach Fig. 3 auf den Einaatzhauptteil aufgesetzt werden. 28 ist der Gussmantel, in welchem die Sturzzüge 29 und der Steigzug 30 vorgesehen sind, die mit den Sturz-und - Wie die Fig. 4, 6 und 8 zeigen, können die Steig-und Sturzzüge verschiedenartig in bezug aufeinander angeordnet sein. Bei Fig. 4 liegt der Steigzug 14 in der Mitte der einsatzrückwand 6, und die Sturzzüge sind beidseitig zu
diesem ohne Zwischenraum angeschlossen t Nach den Fig. 5 und 6 sind die Sturzzüge 15 unter Belassung eines zwischen diesen befindlichen Luftzirkulations- kommt die kachelmummantelung 2 näher an den Heizeinsatz 3kanals 34 an die Rückwand des Einsatzes 6 montiert. Der t t Steigzug 14 aber ist hinten an die Sturzzüge 15 angebaut. Er grenzt an eine Speicherwand 35 der Kachelummantelung 2 an. 36 sind Austrittsöffnungen für die aus dem Feuerraum 11 t in die Sturzzüge 15 übergehenden Rauchgase, während 37 t Durchtrittsöffnungen für die aus den Sturz zügen 15 in den t gemauerten Steigzug 14 streichenden Rauchgase zeigen. Eine Eintrittsöffnung 38 gemäss Fig. 5 gestattet den Eintritt von Kaltluft in den Luftzirkulationsraum 34. Nach dem letzten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7 M und 8 sind die Sturzzüge 15 wie bei Fig, 6 angeordnet, .. während sieh der Steigzug 14 dagegen zwischen diesen unter Belassung von Zwischenräumen 39 an der Rückwand 6 des Beiz- einsatzes 3 befindet. Die Pfeile zeigen die Austrittsrich- M tung der Rauchgase aus den Sturzzügen 15 in die Verbindung6- n züge 16 in den Steigzug 14. Zwischen den Verbindungszügen 16 befindet sich die Trennungewand 40. Die Kaltluft gelangt durch die Eintrittsöffnung 41 in die Luftzirkulationeräume 39. Die Verbindungszüge 16 liegen auf Höhe des Aschenraumes 13. der um die Tiefe der Verbindungszüge verkürzt ist. Nach dieser Zuganordnung ist das erste Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 und 2 gezeichnet. Da in den Verbindungszügen 16 die Rauchgase dem Aschenraum 13 entlang streichen, erhitzen diese die hinteren Seitenwände der Verbinchingszüge und dadurch die gegenüber- liegenden untern Kachelpartien, so dass eine maximale Aus- nützung der Bodenhitze erzielt wird. Durch diese Anordnung der Züge gemäss Fig. 7 und 8 kann der Querschnitt des Luft- zirkulationsraumes 43 entsprechend dem Querschnitt der Luftzirkulationsrãume 39 verkleinert werden. In der Folge zu liegen, wodurch die Intensität der wärmestrahlung im Quadrat der Distanzverkleinerung zunimte Durch die Anordnung der Verbindimgszage 17 auf Höhe des Aschenraumes 13 ist ein » m « erlust nach dem Aschenraum hin insofern nicht als verloren zu betrachten als dieser Verlust von der Primarlutt wiederum aufgenommen und des feuerraum 11 zugeführt wird. - Zur Erhöhung der Leistung des Einsatzes 3 kann ausser den Zügen 14 und 15 ein weiterer Sturzugkaaten eingesetzt werden. Dieser kann an der Rückwand 6 des Heizeinsatzes 3 angeordnet sein, während die Züge 14. 15 links
und rechts von diesem Kasten bezw. links oder rechts an den Seitenwänden des Einsatzes 3 vorzusehen sind.
Claims (1)
- Schutzansprüche : 1. Heizeinsatz in mit einer Kachelmummantelung versehenen Warmluft-Heizöfen für feste Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Heizeinsatz zur besseren Heizgasausnützung durch Vergrößerung der Heizfläche und der dadurch bedingten Steigerung der Heizleistung auf der Aussenseite mindestens einen Sturzzug und mindestens einen Steigzug aufweist, welche Züge die Rauchgase zur Erwärmung auch der untern Kachelmantelpartie bis unmittelbar über den Heizeinsatzbodenführen 2) Heizeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steigzug an der Rückwand des eisernen Heizeinsatzes angeordnet ist, an welchen links und rechts ohne Zwischenraum zwei Sturzzüge anschliessen.3. ) Heizeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sturzzüge distanziert voneinander auf der Rückwand des Heizeinsatzes vorhanden sind, während der Steigzug auf die Rückwand der Sturzzüge aufgesetzt ist und
dass die Züge einen Luftzirkulationsraum einschliessen. 4.) Helzeinaatz nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch der/ gekennzeichnet, dasa/rückseits an die Sturzzüge angesetzte Steigzug ausgemauert ist und an eine Speicherwand der Kachelummantelung angrenzt. 5. ) Heizieinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sturzzüge links und rechts vom Steigzug unter Belassung von dazwischenliegenden Luftzirkulationsräumen am Heizeinsatz angeordnet sind, wobei auf Höhe des Aschenraumes befindliche Verbindungszüge die Verbindung zwischen den Stuzzügen und dem Steigzug herstellen.6.) Eeizelnsatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die züge mindestens an einer der Seitenwinde des Heizeinsatzesangeordnetsind.7.) Heizeinsatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an ihm ausser einem Satz hintereinandergeschalteter Sturz- und Steigzüge ein weiterer sturzzugkasten angebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951A0001752 DE1630520U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Heizeinsatz in warmluft-heizoefen fuer feste brennstoffe. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1951A0001752 DE1630520U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Heizeinsatz in warmluft-heizoefen fuer feste brennstoffe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1630520U true DE1630520U (de) | 1951-11-08 |
Family
ID=30005816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951A0001752 Expired DE1630520U (de) | 1951-08-24 | 1951-08-24 | Heizeinsatz in warmluft-heizoefen fuer feste brennstoffe. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1630520U (de) |
-
1951
- 1951-08-24 DE DE1951A0001752 patent/DE1630520U/de not_active Expired
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