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DE1630314A1 - Sicherheitslenkung fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen - Google Patents

Sicherheitslenkung fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen

Info

Publication number
DE1630314A1
DE1630314A1 DE19671630314 DE1630314A DE1630314A1 DE 1630314 A1 DE1630314 A1 DE 1630314A1 DE 19671630314 DE19671630314 DE 19671630314 DE 1630314 A DE1630314 A DE 1630314A DE 1630314 A1 DE1630314 A1 DE 1630314A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering column
deformation element
tube
safety
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671630314
Other languages
English (en)
Inventor
Bela Barenyi
Karl Wilfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19671630314 priority Critical patent/DE1630314A1/de
Priority to GB1228611D priority patent/GB1228611A/en
Priority to FR1572812D priority patent/FR1572812A/fr
Publication of DE1630314A1 publication Critical patent/DE1630314A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
    • B62D1/19Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
    • B62D1/192Yieldable or collapsible columns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 7512/4
Stuttgart-üntertürkheim 26.6.1967
Pat.Ro/Ja
^etr.; Patent- und Cfebraiichsmust erhilf sanmeldung
iicIierLeitslenkimg für Kraftfahrzeuge, insbesondere P e r so η enkr aftwagen
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitslenkung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen, mit in einem Ilantelrohr angeordneter Lenksäule.
üur Torringerung der Verletzungsgefahr des Palirers bei Un-.-T.-.len wird angestrebt, die lenksäule in ihrer Längsrichtung nachgiebig auszugestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Len-.:ungsanordnungen ohne nennenswerten iieuaufwand in Sicherheitslenkun/'f%iizuv:andeln. Hierbei ist sowohl an das Umrüsten bereits
— 2 —
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- 2 - Daim 7512/4
16303U
fertiger Fahrzeuge gedacht, als auch an die Planung einer 8erienfertigungο
Die Erfindung besteht darin, daß das !Mantelrohr nit einem Deformations element oder einer Defomations stelle versehen ist und die lenksäule aus zwei fluchtend angeordneten Seilen besteht, die an einer bei Überlastiing öffnenden oder zumindest ein Verschieben der Teile ermöglichenden Verbindungsstelle zusammengesetzt sind. Um auch bei leicht seitlich gerichteten Stoßen ein nachgeben zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn das Deformationselement oder die Deformations'stelle und die Verbindungsüteile in der llähe der Spritzwand des Kraftfahrzeuges liegen»
In baulich einfacher Weise kann das Deformationselement aus einem mit einem Ringwulst versehenen Einsatzstück in den Hantelrohr bestehen. Zur v/eiteren Schwächung des Def omations element es bei gleichzeitigem Vermeiden des Eindringens von Schmutz und Feuchtigkeit kann das mit dem Ringwulst versehene Einsatzstück zusätzlich Bohrungen aufweisen, die mit Dichtungsmitteln, vorzugsweise elastischen Schläuchen, abgedeckt sind. Das Deformationselement kann jedoch auch aus einem sich von der Spritzwand aus konisch zu dem Hantelrohr hin erweiternden Einsetzstück bestehen, das mit Aussparungen, vorzugsweise Längsschlitzen, versehen ist, die mit Dichtungsmitteln abgedeckt sind.
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- 3 - Daiia 7312/4
An dor Verbindungsstelle der Lenksäule kann vorgesehen werden, da 13 die "beiden Seile der lenksäule nit Schrägschnitten versehen · sind, deren Schnittflächen aneinander liegen= Die Verbindung selbst kann durch eine oder mehrere aufgesogene, aufgeschrumpfte, :.uf geklemmte, aufgeklebte oder aufgeschraubte Huf fen o.dgl. erfolgen, die sich bei Überlastung der Lenksäule in axialer Richtung lösen. 3ei dieser Ausbildung der Verbindungsstelle ist es ohne weiteres möglich, die neue Lenksäule in dem Hantelrohr anzuordnen, ohne dessen Abmessungen su ändern. Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung erhält man, wenn die beiden i'eile der Lenksäule mit leicht abgewinkelten Enden versehen oind, die parallel nebeneinander verlaufen und durch eine Schraubklemme o.dgl. verbunden sind.
Die Erfindung ist in einigen Ausführungsformen in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Es seigen:
-?ijc la und b einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Sicherheitslenkung,
2igc 2 eine Ausführungsform der Verbindungsstelle der beiden !Teile der Lenksäule,
inig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der lig.2 und
jfi_> >\ eine v/eitere Ausfüurungsform der Verbindungsstelle zwischen den beiden feilen der Lenksäule.
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BAD OfViG
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4 - Daiii 7512/4
Die Sicherheitsleiikung bestellt im wesentlichen aus einem Mantelrohr 1 und einer Lenksäule 2, die an ihrem oberen Ende über eine Habe 5 mit einem Lenkrad 4 verbunden ist und mit ihrem unteren Ende an -das nicht dargestellte Lenkgetriebe angeschlossen ist. Die Lenksäule 2 ist an dem oberen Ende des Hantelrohres 1 in der dargestellten Weise gelagert.
Das Hantelrolir 1 besitzt an seinem unteren Ende ein als Deformationselement ausgebildetes Einsatzstück 5» welches über einen Ringflansch 6 an der Spritzwand 7 befestigt ist. In Fig. 1 sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Einsatzstückes 5 gezeigt. Das in der oberen Hälfte dargestellte Einsatzstück 5' besitzt einen Ringwulst 8 und in seinem zylindrischen Veil ist es mit Bohrungen 9 versehen. Diese Bohrungen 9 sind mittels einer sclilauchförmigen Dichtung 10, die vorzugsweise aus Gummi oder Kunststoff bestellt, gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Das in der unteren Hälfte der Pig.l dargestellte Einsatzstück 5tf erweitert sich von dem an der Spritzwand 7 angeordneten Ringflausch 6 konisch zu dem lä.ntelrolir 1. Es ist mit Aussjuirungen 11 verseilen, die ebenfalls durch sclilauchförmige Gummidichtungen 12 abgedeckt sind.
Die zweiteilige Lenksäule 2 besitzt eine Verbindungsstelle, an der die mit Schrägschnitten versehenen beiden 'x'eile zusammengefügt sind. Die Flächen der beiden SchrlLgsclmitte liegen ein-
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ander an» Als Verbindungselemente sind hierbei zwei aufgezogene, Lvufgeaehrumpfte, cufgelzlennte, aufgeklebte oder aufgeschraubte Huff en 15 vorgesehen»
'iritt infolge eines Unfalles eine stoßartige Belastung in Richtung der lenksäule 2 auf, so werden die Huffen 13 aufgeweitet oder zerstört, so daß sich die beiden ieile der Lenksäule gegeneinander verschieben können. Dadurch, daß sowohl das Deformationselement 5 als auch die Verbindungsstelle in der Ilähe der Spritzwand 7 angeordnet sind,, ergibt sich auch eine Hachgiebig-1-cit der Sicherlieitslenkung bei Stößen, die nicht genau in Längsrichtung der Lenksäule 2 und des Mantelrohres 1 erfolgen. Derartige schräge Stöße sind bei Unfällen wesentlich häufiger eis unmittelbar in Richtung der Lenksäule 2 und des Mantelrohres 1 erfolgende, da diese mir bei einem direkten, frontalen Zusammenstoß denkbar sind.
Eine v/eitere, vorteilhafte Ausbildungsform der Verbindungsstelle der beiden Seile der Lenksäule 2 ist in Figo 3 und 4 gezeigt. Hierbei werden die leicht abgewinkelten und parallel nebeneinander liegenden Enden 14 der beiden Seile mittels einer 3enraubklemme 15 zusammengehalten. Bei Überlastung werden die Leiden Bleche der Schraubklemme 15 aufgebogen, so daß sich die beiden !'eile der Lenksäule gegeneinander verschieben können, jjüi diener Ausführungsform ist es in baulich einfacher Weise möglich, Längentoleranzen der beiden Seile der Lenksäule auszubleichen, indem verschieden große Schru.ubklemmen 15 Verwendung
finden. _. __ -, —--*
- 6 -BAD Or.!^!WÄl-109822/0204
- 6 - . Daim 7512/4
3ei der Alis führung sforin nach Fig. 4 sind die ebenfalls nit
Schrägschnitten versehenen beiden Teile' der lenksäule mit
einer Muffe 16 zusammengehalten.
Bei. einer, derartigen Sicherheitslenlcung ist es ohne weiteres denkbar, die Lenksäule 2 in mehr als zwei !Teile "aufzuteilen, wobei dann mehrere der bereits beschriebenen Verbindungsmöglichkeiten yorgesehen werden können.
BAD
_ 7 —
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Claims (1)

  1. T63Ö3H
    .Pa-cent-, .und. Schutzansprüche'V-. ■; =.- Y'V "■
    T. -6:i_ciierheitsleiilamg für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen, mit in. einem Hantelrohr angeordnet er Lenksäuler dadurch gekennzeichnet, daß das Hantelrohr (1) hit' einem." Deformations element- oder einer ~ Def örmati-Oiisstelle "verseilen ist und die geteilte Lenksäule (2) an einer sich bei Üb erlas tttiig öf inenden oder zumindest. ein Verschieben der --teile ariaöGlichenden Yeraindungsateilte/ susainiaengesetzt 1st. -.""_' /"''-- :
    2ο Siclieriieitslenliung nacli "Ansp.rucli-1 > dadurcli geleennzeichnet, daß das Deformations element oder die Deformstiönsstelle und die'Yerbindtmgsstelle am unteren Ende des Hantelrohres also in der Ilähe der Spritzwand (?) des Kraftfahrzeuges - ■■ liegen". ' "- ■" ■■-."- ' . " :
    5= Siclierlieitslenlrung nach den AnsxDrüchen-1 und ;2;,:.. dadurch £;e}:eir_iseicxinet, da,ß das "Deformationselement axis einem mit einem Hinjv/ulst (S) yerselienen Einsatzstück. (5')- i-Ίΐ- dem Kcntelrolir (1) besteht.:_-'■■'-■.'■ - . --"-.- ...
    4. -"Sic'-ierlieitsleiikung nach den -Ansprüchen 1 bis-3, .dadurch . geirennseichnet, daß das' mit dem Ringv/ulst (:8), ,yersehene Ei^st/uKatüek (5') .susätzlich Bolirungen (9) aufweist, die Lilt-D^chtungsEiittein (.10):, TorsugG^eise elas-bisehen; Schlau-
    ;chen abr:ode"clct sind. ': ■ '■.■■:. -
    10 9 8 2 2 /02 OA
    1S30314
    5. Sicherheitslenkung nach, den Ansprüchen 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß das Deformationselement aus einem sich von der Spritzwand (7) aus konisch zu dem Mantelrohr (1) hin erweiternden Einsatzstück (5fl) bestellt, das mit Aussparungen (11), vorzugsweise Längsschlitzen versehen ist, die mit Dichtungsmitteln (12) .abgedeckt
    sindο , -
    6. Sicherheitsienkung nach den Ansprüchen 1 und 2, und einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die beiden !eile der Lenksäule (2) mit Schrägschnitten versehen sind, deren Schnittflachen aneinanderliegen.
    7. Sicherlieitslenkung nach Anspruch 6, ds.durch gekennzeichnet, daß die Yerbindung durch eine oder mehrere aufgezogene, aufgeschrumpfte,- aufgeklemmte, aufgeklebte oder aufgeschraubte Muffen (15j 16) o· dgl. erfolgt, die sich bei Überlastung der Lenksäule in axialer Richtung lösen.
    8. Sicherheitsienkung nach den Ansprüchen 1 und 2 und einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5} dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Lenksäule mit leicht abgewinkelten Enden (14) versehen sind·, die parallel nebeneinander verlaufen und durch eine Schraubklemme (15) o. dgl. verbunden sind. .. _
    . BAD ORIGINAL
    1 09822 /020k
DE19671630314 1967-07-05 1967-07-05 Sicherheitslenkung fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen Pending DE1630314A1 (de)

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DE19671630314 DE1630314A1 (de) 1967-07-05 1967-07-05 Sicherheitslenkung fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen
GB1228611D GB1228611A (de) 1967-07-05 1968-07-03
FR1572812D FR1572812A (de) 1967-07-05 1968-07-05

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GB (1) GB1228611A (de)

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FR1572812A (de) 1969-06-27
GB1228611A (de) 1971-04-15

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