DE1629925C - Elektrisches Battenezundgerat zum Anzünden von Gasen - Google Patents
Elektrisches Battenezundgerat zum Anzünden von GasenInfo
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Description
An einem weiterhin bekanntgewordenen Batteriezündgerät hat man über die Zündspule eine durchlöcherte
Kappe gesetzt, um diese Zündspule vor mechanischer Zerstörung zu schützen. Die so ausgebildete
Schutzkappe hat jedoch ebenfalls ungünstige Zündverhältnisse zur Folge; denn es kann sich im
Bereich der Zündspule nicht die innige Gas-Luft-Verwirbelung ausbilden, die zur Entstehung eines
zündwilligen Gemisches insbesondere bei den schweren Kohlenwasserstoffen (Erdgas, Butan, Propan)
unerläßlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine neue Ausbildung der Zündkappe die erwähnten
Mängel der bisher bekanntgewordenen Batteriezündgeräte zu beseitigen und ein Batteriezündgerät zu
schaffen, das eine gute Zündsicherheit sowohl für Leuchtgas als auch insbesondere für Erdgas, Butan
und Propan gewährleistet.
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisches Batteriezündgerät der eingangs erwähnten Art. Erfindungsgemäß
ist die Zündkappe im mittleren Bereich ihrer Länge mit zahlreichen kleinen Öffnungen von
rund 1 mm Durchmesser versehen. Die Zündkappe ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken in Höhe
der den Mantel der Zündkappe durchbrechenden Öffnungen angeordnet, um unmittelbar an der Zündspule
eine innige Gas-Luft-Verwirbelung zu erzielen, die es gestattet, auch die schweren Kohlenwasserstoffe
sicher zu zünden.
Man kann die Zündspule jedoch in gewissen Grenzen etwas gegenüber der mittleren Öffnungsreihe versetzen,
um die Zündfunktion derselben bestimmten Gasdruck- bzw. Gasströmungsverhältnissen besser
anzupassen.
Im Sinne einer Anpassung des Zündverhaltens des erfindungsgemäßen Gerätes an die verschiedensten,
in der Praxis vorliegenden Druck- und Strömungsverhältnisse sowie chemischen Komponenten ist die
nach einem weiteren Erfindungsgedanken gestaltete Ausführungsform einer Zündkappe zu verstehen, die
an ihrem hinteren Ende mit einem herkömmlichen Schraubsockel verbunden, an ihrem vorderen, offenen
Ende leicht kegelig erweitert und im hinteren Drittel ihrer Länge mit einer oder mehreren, sich in
Richtung der Längsachse dieser Zündkappe erstrekkenden Lochreihen ausgerüstet ist. Diese letztgenannte
Zündkappe, deren vorderer, auf dem Umfang geschlossener Zylindermantel gegenüber demjenigen
der an erster Stelle erwähnten Zündkappe beträchtlich verlängert worden ist, eignet sich besonders zum
Anzünden von Gasen mit hoher Austrittsgeschwindigkeit und hoher Flammentemperatur; denn die
auch in diesem Fall wieder ungefähr in Höhe der Lochreihe innerhalb der Zündkappe angeordnete
Zündspule ist durch den verlängerten rohrförmigen Vorderteil besonders gut gegen die Flamme des gezündeten
Gases geschützt.
Die wesentlichen Vorzüge eines Batteriezündgerätes mit den bisher geschilderten Geräteteilen gegenüber
dem Stand der Technik sind folgende:
1. Es lassen sich Gase aller denkbaren Zusammensetzungen sicher zünden, ohne daß die Zündspule
durch die hohe Flammentemperatur, die unter Umständen größer als 2000° C sein kann,
in ihrer Lebensdauer beeinträchtigt wird.
2. Es lassen sich erstmalig mit Zündspulen aus einfachstem handelsüblichem Werkstoff auch Gasströme
hoher Brennaustrittsgeschwindigkeit und beliebiger Zusammensetzung sicher zünden.
3. Die Zündspule liefert erstmals auch mit einer bis nahezu auf die Hälfte des Ausgangswertes
abgesunkenen Batteriespannung bei allen Gasgemischen noch sichere Zündung.
4. Die Zündspule wird nach beendeter Zündung durch die Luft, die durch die mittleren Öffnungen
der Zündkappe nachströmen kann, gut gekühlt und dadurch ihre Lebensdauer erhöht.
Größe, Abstand und Gruppierung der Öffnungen innerhalb des Mantels der geschilderten Zündkappe
lassen sich leicht in Abhängigkeit von der Zusammensetzung und der Strömungsgeschwindigkeit des
zu zündenden Gases so bemessen, daß eine optimale Zündsicherung bei größter Lebensdauer der Zündspule
und optimaler Ausnutzung der Batterie bzw. des aus zwei Babyzellen bestehenden Batteriesaizes
gewährleistet ist.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Dabei bedeutet
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Zündkappe mit angesetztem Gewindesockel,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Zündkappe,
F i g. 3 einen Teil-Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Batteriezündgerät, wobei das Batteriegehäuse
fortgelassen worden ist und
F i g. 4 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkappe.
Gemäß F i g. 1 ist die an ihrem vorderen Ende offene und dort leicht trichterförmig erweiterte, im übrigen
zylindrische Zündkappe 1 auf dem hinteren Drittel ihrer Länge mit Öffnungen 2 versehen, die in
Gruppen zu jeweils fünf in Längsrichtung hintereinander und sich dabei nebeneinander über den Umfang
der Zündkappe 1 erstreckend angeordnet sind. Die Zündspule 3, die durch ihre negative Seitenelektrode
4 und ihre positive Mittelelektrode S elektrisch und mechanisch mit dem Gewindesockel 6 verbunden
ist, ragt so weit in die Zündkappe 1 hinein, daß sie zwischen dem durch die Öffnungen 2 durchbrochenen
Teil derselben liegt. Die Zündkappe 1 ist mit ihrem hinteren Ende über den Sockelhals geschoben
und dort in beliebiger Weise, z.B. durch Erfassen mittels einer Druckzange und radiales Zusammenpressen
befestigt. Da der dargestellte Gewindesockel 6 ein handelsüblicher, sogar genormter sogenannter
E 10-Sockel mit Glasisolation 7 und Lötkontakt 8 ist, kann die erfindungsgemäße Zündkappe 1
bedarfsweise in jedes beliebige handelsübliche Batteriezündgerät eingeschraubt werden.
Die Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Zündkappe. Diese Zündkappe 10, die auf einen Gewindesockel 9 (ebenfalls
ein E 10-Sockel) gesetzt ist, hat nur eine einzige, sich über ihren Zylinderumfang erstreckende Reihe von
Öffnungen 1.1. Ungefähr in Höhe dieser Öffnungen 11 liegt die gestrichelt eingezeichnete Zündspule 12.
Eine derartige Zündkappe 10 läßt sich ohne weiteres in eines der herkömmlichen Batteriezündgeräte
schrauben. Sie kann danach mit bestem Erfolg zum Zünden der verschiedensten Gase, insbesondere
leicht zündbare Gase, verwendet werden.
Auch die in F i g. 4 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zündkappe kann in eines
der handelsüblichen Batteriezündgeräte eingesetzt werden, da auch sie einen Einheitssockel 13 hat. Im
Gegensatz zu dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind hier jedoch die Öffnungen 14 nicht
in einer senkrecht zur Zündkappenlängsachse liegenden Ebene angeordnet, sondern in einer die Zündkappenlängsachse
enthaltenen Ebene. Auch ist der Rohrmantel dieser Zündkappe 15 gegenüber demjenigen
der Zündkappe 10 (s. F i g. 2) verlängert und im vorderen Teil 16 konisch erweitert. Die in einer
Reihe liegenden Öffnungen 14 sind, wie die Zeichnung erkennen läßt, ebenfalls im Gegensatz zu dem
Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2, im hinteren Teil der Zündkappe 15 angeordnet. Die nicht eingezeichnete
Zündspule befindet sich innerhalb der Zündkappe 15 im Bereich der Öffnungen 14. Sie liegt mithin
im Vergleich zu der Zündspule 12 weiter von der vorderen Öffnung der Zündkappe 15 entfernt. Diese
weitere Zurücksetzung der Zündspule erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft, wenn es darum
geht, Gase mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten, insbesondere schwere Kohlenwasserstoffe, zu zünden.
Neben der bereits erwähnten sicheren Zündung dieser speziellen Gase bzw. Gasgemische auch noch
mit fast der halben Ausgangsspannung der verwendeten Batterie ist als weiterer, dieser Ausführungsform
eigener Vorteil zu verzeichnen, daß ein besonders guter Flammenschutz der Zündspule gewährleistet
ist.
Zur besseren Veranschaulichung der baulichen Abmessungen einer erfindungsgemäßen Zündkappe,
wie sie in F i g. 4 wiedergegeben ist, sind dort die wichtigsten Längenmaße eingezeichnet.
Obwohl die beiden bisher geschilderten Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Zündkappe
mit gutem Erfolg in einem der herkömmlichen Batteriezündgeräte verwendet werden können, wird im
Rahmen der Erfindung eine weitere Steigerung der Funktionstüchtigkeit dieser Zündkappe, verbunden
mit einer Erhöhung der Lebensdauer der Zündspule dadurch herbeigeführt, daß die Zündkappe 10 bzw.
15 innerhalb eines vorn offenen und sich dort leicht konisch erweiternden Zündrohres 17 in den ebenfalls
von diesem Zündrohr 17 umfaßten herkömmlichen Gewindesockel 18 geschraubt wird, wobei das Zündrohr
17 zwei einander diametral gegenüberliegende, ungefähr rechteckige Ausschnitte 19 enthält, durch
die die Zündkappe 10 bzw. 15 in das Zündrohr 17 eingeführt und dort verschraubt wird.
Durch den Einbau der Zündkappe 10 bzw. 15 in das Zündrohr 17 wird ein verstärkter Flammenschutz
der Zündspule erzielt und eine Zündung sämtlicher in der Praxis vorkommenden Gase bzw. Gasgemisehe
mit absoluter Sicherheit gewährleistet. Mit einem derartigen Batteriezündgerät lassen sich, wie
Versuche bestätigt haben, Luft-Leuchtgas-Gemische im Mischungsverhältnis 1:4 und Gemische von
Sauerstoff mit den schweren Kohlenwasserstoffen (Propan, Butan u. dgl.) im Verhältnis 1 :25 ohne
Schwierigkeiten zünden.
Das erfindungsgemäße Zündrohr 17 greift mit seinem unteren Ende über die isolierende Buchse 20,
auf der sie befestigt ist. Durch die Buchse 20 ist der leitende Metallstift 21 hindurchgeführt, der auf einer
Seite an dem Pluspol der 3-V-Stabbatterie 22 und mit dem anderen, vorderen Ende an dem nicht dargestellten
Lötkontakt des Gewindesockels 18 liegt. Der Minuskontakt 23, der zweckmäßig als Messingstreifen
ausgebildet ist, wird seitlich an der isolierenden Buchse 20 nach oben geführt.
Sollen mit einem erfindungsgemäßen Batteriezündgerät lediglich Flaschengase (Butan, Propan usw.)
oder das sogenannte Stadtgas gezündet werden, so wählt man zweckmäßig die in F i g. 3 dargestellte
Ausführungsform der Erfindung.
Es sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, daß die erfindungsgemäß perforierten Zündkappen 29, die in
einem Stück aus Blech, beispielsweise Messingblech, tiefgezogen worden sind, gegenüber den bekannten
Zündkappen aus einem Metallgewebe den wesentlichen Vorzug haben, daß sie keine Lötnaht aufweisen,
die bei der Herstellung von Zündkappen aus Metallgewebe unerläßlich ist und die bei der Zündung
einer Erdgasflamme sofort abgelötet werden würde. Auch diese Tatsache macht das erfindungsgemäße
Batteriezündgerät in seiner letztgenannten Ausführungsform besonders für das Zünden von
Erdgas geeignet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektrisches Batteriezündgerät zum Anzün- Erhitzung der Zündspule nicht mehr aus, um den aus
den von Gasen, dessen Zündspule in einer rohr- einem Kochherdbrenner tretenden Leuchtgasstrom
förmigen Zündkappe angeordnet ist, dadurch 5 mit Sicherheit zu entzünden.
gekennzeichnet, daß die Zündkappe (1, Noch größer sind die Schwierigkeiten, die sich bei
10, 15) im mittleren Bereich ihrer Länge mit Verwendung eines der herkömmlichen Batteriezündzahlreichen
kleinen Öffnungen (2) von rund geräte der geschilderten Bauart zur Zündung anderer
1 mm Durchmesser versehen ist. Gase, wie der schweren Kohlenwasserstoffe (Propan,
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- io Butan, Azetylen), ergeben. Diese Brenngase werden
zeichnet, daß die Zündspule (12) in Höhe der überwiegend unter hohen Drücken gespeichert und
den Mantel der Zündkappe (10) durchbrechen- treten aus der Brennerdüse mit entsprechend hohen
den Öffnungen (11) angeordnet ist. Geschwindigkeiten aus. Normalerweise gelingt es mit-
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- tels der in dem freien Gasstrom größerer Strömungskennzeichnet,
daß die an ihrem hinteren Ende 15 geschwindigkeit liegenden Zündspule nicht, eine
mit einem herkömmlichen Schraubsockel (13) Zündung dieses Gasstromes herbeizuführen. Eine
verbundene Zündkappe (15) an ihrem vorderen, mögliche physikalische Deutung dieser Tatsache mag
offenen Ende (16) leicht kegelig erweitert ist und darin zu erblicken sein, daß die mittels der Batterieim
hinteren Drittel ihrer Länge mit einer oder spannung innerhalb der Zündspule erzeugte Erwärmehreren,
sich in Richtung der Längsachse der 20 mung bereits so frühzeitig von dem schnellströmenden
Zündkappe (15) erstreckenden Lochreihe (14) Gas abgeführt wird, daß die Zündspule überhaupt
ausgerüstet ist. nicht die Zündtemperatur des Gases erreicht. Man
4. Gerät nach einem oder mehreren der An- hat deshalb in besonderen Fällen Batteriezündgeräte
Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die entweder mit höherer Spannung oder aber mit beson-Öffnungen
(11) in einer einzigen mittleren, sich 25 deren Zündspulenwerkstoffen ausgestattet, um noch
über den Umfang der Zündkappe (10) erstrek- eine Zündung der zuletzt erwähnten Gase zu ermögkenden
Reihe mit einem gegenseitigen Abstand liehen.
von rund 1 mm oder mehr angeordnet sind. Ein weiterer Nachteil der gebräuchlichen Batteriezündgeräte
besteht darin, daß das vordere Ende
30 des Zündrohres durch eine Kappe verschlossen ist.
Diese Maßnahme macht sich zwar nicht störend bemerkbar, solange man mit diesem Batteriezündgerät
lediglich die im Haushalt üblichen Leuchtgasgemi-
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Batterie- sehe anzündet. Benutzt man ein derartiges Batteriezündgerät
zum Anzünden von Gasen, dessen Zünd- 35 zündgerät jedoch zum Anzünden von Propan- oder
spule in einer rohrförmigen Zündkappe angeordnet Butangas, so schmilzt der vordere Teil des verschlosist.
Mit derartigen Batteriezündgeräten wird bei- senen Zündrohres unter der Hitzeeinwirkung der
spielsweise Leuchtgas, wie es im Haushalt häufig Propan- oder Butanflamme.
Verwendung findet, gezündet. Es sollen mit einem Den letztgenannten Nachteil hat man zwar bei
derartigen Gerät jedoch auch andere Brenngase, die 40 einem bekanntgewordenen Batteriezündgerät da-·
vorzugsweise in der Industrie zur Wärmeerzeugung durch vermieden, daß die Zündspule innerhalb einer
herangezogen werden, wie Propan und Butan oder rohrförmigen, vorn offenen Zündkappe angeordnet
auch Azetylen, gezündet werden. ist, diese Ausbildung bringt jedoch andererseits den
Die herkömmlichen Batteriezündgeräte für die ge- Nachteil mit sich, daß es jetzt einer gewissen Genannten
Anwendungsfälle sind überwiegend in der 45 schicklichkeit des Benutzers bedarf, dies vordere
Weise aufgebaut, daß die Zündspule, die mittels Ende der Zündkappe so in den Gasstrom zu halten,
eines besonderen Schalters zwecks Einleitung der daß nur ein Teil des Gasstromes in die Zündkappe
Zündung zeitweilig an die Spannung einer Batterie eintritt, um dort gezündet zu werden, während der
gelegt wird, in einer sogenannten Zündkappe an- übrige Teil des Gasstromes an der vorderen Öffnung
geordnet ist, die aus einem vorn offenen oder ge- 50 vorbeigeht. Gelingt es dem Benutzer nicht, die erforschlossenen
Rohrstück besteht, dessen Mantel zwei derliche Neigung des Batteriezündgerätes zum Gasoder
mehr angenähert rechteckige Öffnungen enthält. strom einzuhalten, so wird durch den Gasstrom in-Die
letztgenannten Öffnungen der Zündkappe sind nerhalb der Zündkappe sofort die vorhandene Luft
so groß bemessen, daß die in Höhe.dieser Öffnungen verdrängt, und es kann sich kein zündfähiges Gasinnerhalb
der Zündkappe angeordnete Zündspule, 55 Luftgemisch bilden.
von der Seite her gesehen, vollständig innerhalb der Den gleichen Nachteil weist ein weiterhin belichten
Weite dieser Öffnungen liegt. Wird ein derar- kanntgewordenes Batteriezündgerät auf, dessen
tiges Batteriezündgerät mit der Zündkappe in den zu Zündspule in einer rohrförmigen »Gas-Fangtülle«
zündenden Gasstrom, wie er aus einem der bekann- mit durch Schrägschnitt des vorderen Endes erweiten
Düsenbrenner tritt, gehalten, so geht dieser Gas- 60 terter Eintrittsöffnung steht. Dort soll bestimmungsstrom
durch die genannten Öffnungen innerhalb des gemäß sogar ein möglichst großer Teil des Gasstro-Mantels
dieser Zündkappe und die Zündspule wird mes aufgefangen und der Zündspule zugeführt wermithin
allseitig vom Gasstrom umspült. den, der jedoch selbst eine in der Entstehung begrif-
Die geschilderten Verhältnisse haben zur Folge, fene Zündflamme sofort ausblasen würde. Daran
daß es mittels der herkömmlichen Batteriezündgeräte 65 können auch die dort etwa in Höhe der Zündspule
nicht immer gelingt, die beabsichtigte Zündung eines innerhalb der Tülle vorgesehenen Ausdehnungsöff-
Gasstromes durchzuführen. Sinkt beispielsweise die nungen, die einen Teil des Gases entweichen lassen,
Spannung der verwendeten Batterie nach mehrmali- nichts ändern.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0047378 | 1967-11-16 | ||
| DER0047378 | 1967-11-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1629925A1 DE1629925A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE1629925B2 DE1629925B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1629925C true DE1629925C (de) | 1973-06-28 |
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