DE1629709C - Spritzgießmaschine zur Verarbeitung von Kunststoffen - Google Patents
Spritzgießmaschine zur Verarbeitung von KunststoffenInfo
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- DE1629709C DE1629709C DE1629709C DE 1629709 C DE1629709 C DE 1629709C DE 1629709 C DE1629709 C DE 1629709C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Spritzgießmaschinen zur Verarbeitung von Kunststoffen oder ähnlichen
Massen mit einer Formschließeinheit und einer an die Formschließeinheit koaxial oder senkrecht zu
deren Achse anschließbaren Einspritzeinheit, wobei 5 Holme jeder Einheit in Muffen eines Kupplungsgliedes
einsteckbar sind.
Bekannt ist eine Spritzgießmaschine der genannten Art (deutsche Patentschrift 1 136 099), bei der sich
Formschließeinheit und Einspritzeinheit hinsichtlich ihrer Leistungen in dem Sinne entsprechen, daß die
Zuhaltekraft der Formschließeinheit und das Spritzvolumen und der Spritzdruck der Einspritzeinheit
für eine optimale Leistung der Spritzgießmaschine einander angepaßt sind. Eine solche Spritzgießmaschine
liefert auch dann gute Arbeitsergebnisse, wenn die Leistung der Einspritzeinheit auf Grund
der verwendeten Spritzgießform nur zum Teil benötigt wird.
In diesem Fall wird die vorhandene Leistung der*
Spritzgießmaschine aber nicht wirtschaftlich genutzt.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spritzgießmaschine der eingangs
genannten Art mit einem Minimum an technischem Aufwand so auszubilden, daß an sie koaxial oder
senkrecht Einspritzeinheiten unterschiedlicher Größe angeschlossen werden können, die in ihrer Leistung
der Größe der jeweils in der Formenspanneinheit eingespannten Spritzgießform entsprechen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Anschluß kleinerer Einspritzeinheiten
Reduziereinheiten vorgesehen sind, die auf der einen Seite der Anordnung und Größe der Anschlußmufren
bzw. der Holme der Formschließcinheit und auf der
anderen Seite der Anordnung und Größe der Holme der jeweils kleineren anzuschließenden Einspritzeinheit
angepaßt sind.
Die eriindungsgemüße Spritzgießmaschine mit anpaßbaren
Einspritzeinheiten trägt den unterschiedlichen und. auch bei einzelnen Käufern nach dem ^0
Kauf verschiedentlich rasch und unerwartet wechselnden Leisumgsbedürfnissen Rechnung. Sie gestattet
innerhalb eines Maschinenparks eine wesentlich wirtschaftlichere Ausnutzung der Arbeitsaggregate (Formenspanneinheiteii
und Spritzeinheiten) und ein freieres organisatorisches Disponieren, denn innerhalb
dieses Maschinenparks können die Aggregate entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen ausgetauscht
werden.
Nachstehend wird der Erfindungsgegenstand an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen
erläutert, l'.s zeigt
Fig. 1 eine Spritzgießmaschine mit einer Formschließeinheit
und mit einer gleichachsig angeordneten Linspritz.einheit (ohne Maschinenfuß) in Draufsieht,
F i g. 2 die Spritzgießmaschine nach Fig. 1, bei
der an die Formschließeinheit gleichachsig eine kleinere Einspritzcinheit angeschlossen ist,
Fig. 3 eine Variante der Spritzgießmaschine,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-B von Fig. 3,
F i g. 5 und 6 Bauelemente der Reduziereinheit.
Bei der üblichen Bauart gemäß F i g. 1 sind die Trägerholme 2, 3 einer gleichachsig liegenden Einspritzeinheit
in AnschlußmulTen 1 der feststehenden Formaufspannplatte 11 angeschlossen. Die in die
Anschiußmufien 1 eingesteckten Holme 2,3 sind dabei durch Sperrelemente 2! uesichert. Die Formschließeinheit
9 und die Einspritzeinheit 10 entsprechen sich hinsichtlich Leistung und Größe.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2, 6 ist eine
zusätzliche, in die Anschlußmuffen I der Formaufspannplatte 11 an Stelle der Holme 2, 3 der Einspritzeinheit
10 mit Hilfe von Zentrierenden 12, 13 angeschlossene Reduziereinheit vorgesehen. Diese
Reduziereinheit dient für den gleichachsigen Anschluß einer Einspritzeinheit 8 geringerer Größe. Die
Reduziereinheit ist durch ein plattenförmiges Formstück 4 gebildet. Das Formstück weist einerseits die
in die Anschlußmulien 1 der stationären Formaufspannplatte Il einsteckbaren Zentrierenden 12, 13
und andererseits Anschlußmufren 5 für den wahlweisen
Anschluß der Holme 6, 7 der kleineren, ansonsten auch in Verbindung mit anderen, kleineren
Formschließeinheiten verwendbaren Einspritzeinheit 8 auf. Die Holme 6. 7 sind in den Anschlußmuiien
5 durch Sperrelemente 22 gesichert.
Mit den Holmen 14, 15 der Formschließeinheit sind hülsenförniige Kreuzstücke 17, 18 lösbar verspannt.
Die Kreuzstücke bilden AnschlußmulTen 1', deren Längsachsen rechtwinklig zu den Holmen 14,
15 der Formschließeinheit stehen. Die beiden Ansclilußmuffen
Γ haben gleiche Durchmesser und gleiche gegenseitige Distanz wie die Anschlußmufen
1 für den gleichachsigen Anschluß der Einspritzeinheit 10 in Fig. 1.
Soll die kleinere Einspritzeinheit 8 (Fig. 2) aus ihrer gleichachsigen, für einen Anguß quer zur
Trennfuge bestimmten Position in eine vertikale, für einen Anguß in die Trennfuge bestimmte Position
gebracht werden, so werden die Sperrelemente 21, nicht aber die Sperrelemente 22, gelöst, und die
Spritzeinheit 8 wird samt dem plattenförmigen Formstück 4 in eine vertikale Position umgeschwenkt. Die
Zentrierenden 12, 13 werden in die Anschlußmuffen I' der Kreuzstücke 17, 18 eingesteckt und dort
gesichert.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind der Formschließeinheit wenigstens zwei auswechselbare
Formaufspannplatten je mit Anschlußmuffen für den gleichachsigen Anschluß der Holme unterschiedlich
großer Spritzeinheiten zugeordnet. Eine davon kann Abmessungen haben, wie die Formaufspannplatte 11 in F i g. 1, die für den Anschluß einer
größeren Spritzeinheit bestimmt ist.
Fig. 3 zeigt die Formschließeinheit mit einer
stationären Formaufspannplatte 23, die Anschlußmuffen 5" für den Anschluß der Holme 6, 7 einer
kleineren Einspritzeinheit 8 aufweist. Diese stationäre Formaufspannplatte 23 kann mit wenigen Handgriffen
mit einer Formaufspannplatte 11 gemäß Fig. 1 ausgetauscht und somit die Formschließeinheit für
den Anschluß einer größeren Einspritzeinheit 10 vorbereitet werden. Mit Hilfe der an den Holmen
14, 15 verspannbaren Kreuzstücke 17, 18 können Einspritzeinheiten unterschiedlicher Größe senkrecht
rechtwinklig an die Formschließeinheit angeschlossen werden. Beim Anschluß einer größeren Einspritzeinheit
werden die Holme der Einspritzeinheit 10 unmittelbar in die Anschlußmuffen Γ der Kreuzstücke
17, 18 eingeführt. Beim Anschluß einer kleineren Spritzeinheit 8 werden zunächst Reduzierelemente
19, 20 mit ihren Zentrierenden 19', 20' in die Anschlußmufien Γ eingeführt und dort durch Sperrelementc21'
gesichert. Danach werden die Holme 6,7 einer kleineren Einspritzeinheit 8 in die Anschluß-
muffen 5' der Reduzierelemente 19, 20 eingeführt und dort durch Sperrelemente 22 gesichert.
Claims (4)
1. Spritzgießmaschine zur Verarbeitung von Kunststoffen oder ähnlichen Massen mit einer
Formschließeinheit und einer an die Formschließeinheit koaxial oder senkrecht zu deren Achse
anschließbaren Einspritzeinheit, wobei Holme jeder Einheit in Muffen eines Kupplungsgliedes
einsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß kleinerer Einspritzeinheiten
Reduziereinheiten (4 bzw. 19, 20 bzw. 23) vorgesehen sind, die auf der einen Seite der
Anordnung und Größe der Anschlußmuflen (1 bzw. 1') bzw. der Holme (14, 15) der Formschließeinheit
(9) und auf der anderen Seite der Anordnung und Größe der Holme (6,7) der jeweils kleineren anzuschließenden Einspritzeinheit
(8) angepaßt sind.
2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduziereinheit
als plattenförmiges Formstück (4) ausgebildet ist, das mit einer Seite entweder in an der festen
Formaufspannplatte (11) oder an Kreuzstücken (17, 18) auf den Holmen der Formschließeinheit
(9) angeordnete Anschlußmuffen (1, Γ) einsteckbar ist und auf der anderen Seite Anschlußmuffen
(5) für den Anschluß der Holme (6, 7) einer kleineren Einspritzeinheit (8) aufweist.
3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduziereinheit
aus zwei zusammengehörigen Reduzierelementen (19, 20) besteht, die mit der einen Seite entweder
in die an der festen Formaufspannplatte (11) oder den Kreuzstücken (17, 18) auf den Holmen der
Formschließeinheit (9) angeordnete Anschlußmuffen (I, 1') einsteckbar sind und auf der anderen
Seite Anschlußmuffen (5') für den Anschluß der Holme (6, 7) einer kleineren Hinsprit/·
einheit (8) aufweisen.
4. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die feste Formuulspannplatte
(23) als Reduziereinheit ausgebildet ist und auf der einen Seite Aiischlußmuffen zum
Anschluß an die Holme (14, 15) der Formschließeinheit (9) und auf der anderen Seite Anschlußmuffen
(5") für den Anschluß der Holme (6. 7) einer kleineren Einspritzeinheit (8) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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