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DE1629335A1 - Thermoplastische Verpackungsfolie - Google Patents

Thermoplastische Verpackungsfolie

Info

Publication number
DE1629335A1
DE1629335A1 DE19661629335 DE1629335A DE1629335A1 DE 1629335 A1 DE1629335 A1 DE 1629335A1 DE 19661629335 DE19661629335 DE 19661629335 DE 1629335 A DE1629335 A DE 1629335A DE 1629335 A1 DE1629335 A1 DE 1629335A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
film
coefficient
friction
resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661629335
Other languages
English (en)
Inventor
Tonn Edward G
John M Hoagland
Tokos George M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fort James Corp
Original Assignee
Crown Zellerbach Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Zellerbach Corp filed Critical Crown Zellerbach Corp
Publication of DE1629335A1 publication Critical patent/DE1629335A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/07Flat, e.g. panels
    • B29C48/08Flat, e.g. panels flexible, e.g. films
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/16Articles comprising two or more components, e.g. co-extruded layers
    • B29C48/18Articles comprising two or more components, e.g. co-extruded layers the components being layers
    • B29C48/21Articles comprising two or more components, e.g. co-extruded layers the components being layers the layers being joined at their surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/25Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C48/30Extrusion nozzles or dies
    • B29C48/305Extrusion nozzles or dies having a wide opening, e.g. for forming sheets
    • B29C48/307Extrusion nozzles or dies having a wide opening, e.g. for forming sheets specially adapted for bringing together components, e.g. melts within the die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Wrappers (AREA)

Description

  • Thermoplastische Verpackungsfolie Die Erfindung bezieht sich auf thermoplastische Folien, die sich zum Verpacken von verschiedenen Gegenständen eignen und auf ein Verfahren und Gerät zu ihrer Iierstellung.
  • Zur Zeit werden versoniedene durchsichtige Filme zum Umhüllen von Gegenstanden, wie etwa Brot verwendet. Zellophan ist einer der ältesten durchsichtigen Filme, die für diesen Zweck verwendet werden. In der letzten Zeit wurden verschiedene thermoplastische Filme erfolgreich zum Umhüllen von Brot verwendet. So wird Polyäthylen seit ungefahr sieben Jahren als ein Brotverpackungsfilm verwendet und seit kurzer Zeit wird Polypropylen benutzt. Während diese letzteren Filme alle erfolgreich auf den Standard-Brotumhüllungsmaschinen verwendet werden, treten gewisse Schwierigkeiten bei ihrer Verwendung.auf Hochgeschwindigkeits-Brotverpackungs-Maschinen auf, die überwunden werden sollen. Eines der Hauptprobleme beim Verpacken von fast jeder beliebigen Art von Artikeln mit thermoplastischem Film ist die schlechte "maschinelle Bearbeitbarkeit1? des Films. Wie hierin verwendet, wird der Ausdruck"maschinelle Verarbeitbarkeit als die Fähigkeit eines Filmes definiert, sich leicht und gleichmässig falten zu lassen und die gefaltete Stellung beizubehalten, während er durch die Falt- und Hitze-Verschweiss-Stationep einer Umhüllungsmaschine verläuft, und zwar ohne Zurückziehen oder Herausziehen irgendwelcher der uberlappten Falten. Wenn ein Laib Brot durch eine Verpackunsmaschine bewegt wird, wie etwa die, die im US-Patent Lr.
  • 3,064,403 beschrieben ist, wird ein überlappter Lengssaumentlang dem Unterteil des Laibs gebildet und an ver@c@iedenen Stellen in der Brotverpackungsmaschine werden überlappte Falten an den Enden des Laibs angeordnet. Nachdem alle diese Überlappungen gemacht wurden, wird der Laib zur Wärmeverschweissungsstation gebracht, wo die überlappten Teile durch Wärme verschweisst werden.
  • Bis jedoch der Wärme-Verschwiess@ngs-Arbeitsgang durchgeführt ist, muss der Brotlaib sich durch Die Brotverpackungsmaschine bewegen und die überlappten Teile in richtiger Stellung halten, bis alle Umfaltungen hergestellt sind und die Wärmeverschweisungsstation erreicht ist. Infolge der Reibung zwischen den Brotverpackungsmaschinen-Oberflächen und dem um den Brot laib gelegten Film ist eine Kraft vorhanden, die gegen die überlappten Teile wirkt und die Neigung hat, sie aus ihrer Stellung herauszuziehen. Sowohl- die Steifheit als~ auoh-das Rutschen eines Films sind bedentsame Merkmale, die eine klare Auswirkung auf die Verarbeitungsfähigkeit des Filmes haben, Zellulose Filme, wie etwa Zellophan sind sehr steif und falten sich daher sauber und gleichmäßig mit einem sehr geringen Herausziehen oder Zu- -rückziehen überlappter Teile. Die Gleitfähigkeit von Zellophan wird nicht als kritisch angesehen, weil die Steifheit es Films die walten an ihrer St@lle hält und überwindet einen vernünftig hoh@n Grad von Zur zwischen dem Zellop@an und den Faltlinienoberflächen. Einige thermoplastisc@e Filme und insbesondere Polyäthylen @iederer Dichte habe@ keine @@osse @tei@@eit und daher wird die Gleitei@enschaft dieser Filme bedeutsam. d)er @an@el an Eteif-@eit einiger dieser Filme bedeutet, dass je@liches Lieihren zwischen dem Film und den Faltlinien-Oberflächen um @erausziehen oder @urück@iehen der walten füiiren kaiin und zu einer: unordentlic@en Aussehen der Verpackung. Um diese heibung zu überwirden, wurden verschieden @ilfsmittel verwendet, wie etwa das @inzufügen von Gleitstoffen un ilm.
  • Dieser Gleitzuschlag blüht i @d@ch auf beide Oberflächen des @ilms aus, woduch beide Oberflächen des Filmes leitend werden. Während dies bezüglich der oberfläche des Films die der @rotverpackungsmaschine dargeboten, erwäns@ ht ist, ist es nicht bezüglich der O@erflächen erw@nscht, die in Berührung miteinander gefaltet werden, weil die Falten dann leicht ihre -Stellung verlassen, weil wegen ihres nohen Gleitvermögens kein Hafter von @ilm-an-@ilm erfolgt, um sie an ihrem Platz zu halten.
  • Weitere Probleme, die nit dem Einpacken von Gegenständen in Polyolefin-Filmen zusammenhängen, sind der enge Wärmeverschweissungs-Temperaturbereich sowohl von Polyäthylen als auch Polypropylen und der Mangel an Stossfestigkeit von Polypropylenfilmen bei niederer Temperatur. Infolge des engen Wärmeverschwieissungs-Temperaturbereiches dieser Filme wird die Überwachung der Temperatur der Wäxmeverschweissungselemente bei einer Brotverpackungsmaschine äusserst kritisch und jegliche Abweichung davon führt ent-Weder zu einem Mangel an richtiger Verschweissung oder zu einem Durchbrennen. Da die wärmeverschweissung vom Druck sowohl als auch von der Temperatur abhängt führen Druck versnderungen -infolge der unregelmässigen Form von Brotlaiben: noch zu schwereren Wärmeverschweissungs-Problemen.
  • Der Mangel von Stossfestigkeit von Polypropylen bei niederer Temperatur macht diese Filme während der Winterzeit schwierig zu bearbeiten, wenn keine grossen Mengen an Weichmachern hinzugefügt werden, weil das Polypropylen bei niederen Temperaturen einen hohen Grad an Sprödigkeit aufweist.
  • Hauptgegenstand der Erfindung ist eine Mehrschichtfolie aus mindestens zwei filmbildenden Schichten von Sunststoffen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der statische Reibungskoeffizient der einen Aussenfläche genügend niedrig ist, um die Folie glatt über die Berührungsflächen der ueblichen Verpackungsmaschinen laufen zu lassen, während der Reibungskoeffizient der anderen Aussenfläche genügend hoch ist, um diese klebend und auf sich selbst und der anderen Aussenfläche zu machen.
  • Weitere Gegenstände der Erfindung sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung dieser Folien, sofern sie nicht auf dem üblichen Wege des Kaschierens hergestellt werden sollen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf- aus Schichten aufgebaute thermoplastische Folie mit einer stark gleitenden Qberflache auf einer Seite und einer klebrigen oder schlecht gleitenden Oberfläche auf der anderen Seite, um verschiedene Gleitmerkmale zu erreichen, die zu einer optimalenmaschinellen Verarbeitungsmöglichkeit des Filme in Verpackungsmaschinen führen. Die hierin beschriebenen Folien eignen sich ganz besonders gut als Brotverpackungsmi-Ltel zur Verwendung bei üblichen Brotpackmaschinen, aber es ist selbstverständlich, dass sie auch beim Verpacken anderer Gegenstände verwendet werden können. Daher sollen, wenn in der Beschreibung Brot allein als der zu verpackende Gegenstand bezeichnet wird, auch andere Artikel darunter fallen.
  • Wenn in der vorliegenden Beschreibung eine Filmoberfläche als mit starkem oder mit geringem Schlupf bezeichnet ist, dann soll das bedeuten, daß die Filmoberfläche einen niedrillen Reibungskoeffizienten oder einen hohen Reibungskoeffizienten hat. SQ ist klar, dass in einem Sinne der "Schlupf" das Gegenteil von Reibung ist, insofern als ein hoher Reibungskoeffiziet einen geringen oder niedrigen Schlupf bewirkt und ein niedriger Reibungskoeffizient einen guten oder hohen Schlupf. Der Reibungskoeffizient ist ein Mass der relativen Schwierigkeit, mit der die Oberfläche von sich selbst oder einem an deren Material gleitet. Es werden zwei Arten von Reibung gemessen atische Reibung ist der Widerstand, der sich der Kraft entgegensetzt, die erforderlich ist, um zu beginnen, eine Oberfläche über eine andere zu bewegen und dynamische Reibung ist der Widerstand, der sich der Kraft entgegenstellt, die erforderlich ist, um eine Oberfläche über eine andere mit einer veränderlichen, festen oder vorher bestimmten Geschwindigkeit zu bewegen. Die hierin an:;eg,ebenen Reibungskoeffizientmessungen wurden, wenn nichts anderes angegeben ist, auf einem Thwing-Albert Egan-@chlupftester erarbeitet der den Reibungskoeffizienten von thermoplastischen Filmoberflächen in übereinstimmung mit ASTM-Standard Test D 1894-61 flj misst.
  • Die Mehrfachschichtenfilme aus thermoplastischem Material, die die notwendige Eigenschaft haben hoha Schlupfmerkmale auf einer Oberfläche und geringe Schlupfmerkmale auf der anderen Fläche zu haben, können jede beliebige Anzahl von Schichten aufweisen, so lange die äusseren Lagen äussere Oberflächen haben, die die Anforderungen erfüllen. Die äussere Oberfläche der Lagen mit "hohem Schlupf" sollte einen Reibungskoeffizienten haben, der genügend niedrig ist, damit sie glatt in Beruhrung mit einer solchen Oberfläche läuft, wie sie in Verpackungsmaschinen vorhanden ist. Die äussere Oberfläche oder die Schicht mit "niederem Schlupf" sollte einen Reibungskoeffizienten haben, der genügend hoch ist, damit diese Oberfläche etwas klebrig ist und eine Neigung hat, an der Seite mit hohem Schlupf anzuhaften, wenn sie damit in Berührung gebracht wird. Es hat sich gezeigt, daß die Oberfläche mit grossem Schlupf einen statischen Reibungskoeffizienten von Weniger als ungefähr 0,7 bis 0,8 hat, und wünschenswerterweise einen Reibungskoeffizienten von weniger als ungefähr 0,4 bis 0,5, um einen guten Schlupf zwischen dieser Oberfläche und den Oberflächen der Verpackungsmaschine zu erzielen. Wenn die Verpackungsmaschine saubere Oberflächen hat, kann ein Reibungskoeffizient von weniger als ungefähr 0,7 bis 0,8 auf einer Seite mit grossem Schlupf verwendet werden. Wenn jedoch -die Maschinenoberflächen eine normale Ansammlung verschiedener Ablagerungen haben, sollte der Koeffizient der Reibung auf der Seite mit hohem Schlupf geringer sein als ungefähr 0,4 bis Q,5, Der Reibungskoeffizient- auf der Seite mit niederem Schlupf sollte um mindestens 0, 4 und wünschenswerterweise 0,8 oder mehr grösser sein als der Reibungskoeffizient der Seite mit hohem Schlupf, um die klebrigen Merkmale zu erreichen, die erforderlich sind, um den überlappten Bodenraum während der Bewegung der Verpackung durch die Packmaschinen an seinem Platz zu halten.
  • Die Merkmale hohen Schlupfes für dieOberfläche des Filmes, der mit der Brotverpackung8maschine in Berührung kommen soll, wird am besten erreicht durch Verwendung eines Schlupfzusatzes in dieser Schichte Der Ausdruck "Schlupfzusatz" soll jeden Zuschlag bedeuten, der einem gegossenen Film aus thermoplastischem Harz die Eigenschaft eines verhältnismä seig niedrigen Reibungskoeffizienten verleint. Schlupfzus-ätze haben die Eigenschaft, auf die Oberfläche eines Films auszublühen oder auszuschwitzen und ihn dadurch zu schmieren. Wenn ein Schlupfzusatz auf die Oberfläche eines Filmes ausgeblüht hat, wird gesagt, dass er entwickelt ist. Um die Geschwindigkeit und die Gleichmässigkeit der Entwicklung von Schlupfzusätzen zu erhohen, ist es wünschenswert, Anti-Blockmittel zu verwenden. ITit zu wenig Anti-Blockmittel wird der Schlupf zusatz nicht gleichmässig durch eine ganze Filmrolle hindurch entwickelt. Wenn zuviel Anti-Blockmittel vorhanden ist, hat der Film die Neigung, körnig und optisch unzufriedenstellend zu werden. Die optimale Menge muss fallweise für jeden Filmaufbau bestimmt werden Geeignete Schlupfzusätze sind die Fettamidtypen und insbesondere Erucyl-Amid und Mischungen von Erucyl-Amid mit anderen Fettsäuren Geeignete Anti-Blockmittel sind DiatomeenerdE und fein verteiltes SiO2.
  • Beispiuele von Harzen, die sich zur Verwendung für die Schichten mit hohem Schlupf eignen,, sind die Polyolefine, wie etwa Polyäthylen und Polypropylen niederer und mittle-rer Dichte, und Propylen-Kopolyemere, , wie etwa Avisun TD 514, Enjay CD 231 und Kercules SA-511.
  • Derhohe Schlupf der Oberfläche, die mit der erpackungsmaschine in Beruhrung kommen soll, wird am blesten-ersielt durch Hinzufügen eines Schlupfzusatzes zu dieser Schicht ate oben beschrieben, weil der Schlupfzusatz an der Oberfläche dieser Schicht ausblüht und auf die Packmaschinenoberflächen übergeht.
  • Die klebrige oder mit geringem Schlupf versehene Oberfläche wird erzielt, indem ein Harz für diese Schicht verwendet wird-,. das einen hohen Reibungskoeffizienten besitz. Daher eignet sich jedes beliebige Harz, das Filme mit hohem Reibungskoeffizienten ergibt und ohne weiteres durch Wärme an der verwendeten Schicht mit besonders hohem Schlupf angebracht werden kann, zur Verwendung als Schicht geringen Schlupfes der hierin beschriebenen :Filme.
  • Beispiele geeigneter thermoplastischer Harze, die. geeignete hohe Reibungskoeffizientenmerkmale besitz-en, sind Polyäthylen geringer Dichte und Kopolymere eines Olefinmonomers, wie etwa Äthylen oder Propylen, mit einem äthyleneisch ungesättigten Ester wie etwa Vinylazetate, Äthylacrylat, , Methylacrylat und Methylmethacrylat.
  • Die Harze, die sich zur Verwendung als die verschiedenen Zwischenschichten der Mehrfachschichten-Thermoplas tikfilme eignen, sind wünschenswerterweise diejenigen, die gute optische Eigenschaften haben, d.'hb diejenigen, die klare Filme ergeben, wie etwa die vers-chieden Olefin-Homopolymere und Kopolymere. Polyäthylen-Homopolymere, Polypropylen-Homopolymere , Popylen-Kopolymere niederer und mittlerer Dichte und die Kopolymeren wie oben auf zählt, sind Beispiele von solch geeigneten Harzen.
  • Polyäthylene niederer Dichte sind solche mit einer Dichte von 0,910 bis 0,925 gm/cm3. Polyäthylene mittlerer Dichte sind diejenigen mit einer Dichte von 0.926 bis 0,940 gm/cm3.
  • Die hierin beschriebenen Polymere können in verschiedener Weise kombiniert werden, um Filme zu ergeben, die jede beliebige Anzahl von Schichten haben, so Iang eine der beiden äusseren Schichten eine Oberfläche-aufweist, die hohe Schlupfmerkmale hat, und die andere äussere Schicht eine aussere Oberflache, die geringe Schlupfmerkmale aufweist, wie vorstehend beschrievenv Fig. 1 ist enne schematische Darstellung der verschiedenen Stufen bei dem hier beschriebenen Herstellungsverfahren der Filme nach der erfindung Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines Geräts zum Herstellen eines mehrschichtigen thermopiastischen Films nach der Erfindung, Fig. 3 ist eine Schnittansicht des Schichtenaufbaugerätes, verbunden mit dem Filmauspressdüsenkopf, Fig. 4 ist ein Querschnitt durch das Schichtenaufbaugeret, nach der Linie 4-4, Fig. 5 ist eine Schnittseitenansi cht des Diisenkopfes, 6 6 ist eien Schnittseitenansicht einer zweiten Schichtenaufbaugerät-Ausführungsform nach der Erfin@ung, Fig. 7 ist eine @@erschnittsansicht durch das Schichtenaufbaugerät nach Fig. 6, entlang der Linie 7-79 Fig. b ist eine Querschnittsansicht des Schichtenaufbaugeräts nach Fig. 6 nach der linie 8-8, Fig. 9 ist eis verschnitt eines zusammengesetzten Harz pfropf@ns, der in einem Abschnitt des Schichtenaufbaugerätes nach Fig. 6 entlang der Linie 12-12 ausgebildet wird, Fig.10 ist ein Querschnitt durch einen zusammengesetzten Harzpfropfen, der in einem zweiten- Abschnitt des Schichtenaufbaugeräts nach Fig. y gebildet wird, -nach der Linie 13-13, Fig.11 ist ein Querschnitt eines zusammengesetzten - Harzpfropfens, wie er sich in: dem Düsenkopf ausbreitet, Fig. 12 ist ein Querschnitt -des Mehrschichtenfilms, der von dem Schichtenaufbauberät nach Fig. 9 erzeugt wirdi und Fig. 13 ist eine schematische Darstellung des Schichten aufbaugerätes nach der erfindung als Überzugsgerät verwendet, Fig. 14 ist eine schematische Schnittansicht eines Films aus zwei Schichten mit verscniedenen Schlupfeigenschaften, Fig. 15 ist eine schematische Schnittansicht eines aus drei Schichten bestehenden Filmes mit verschiedenen Schlupfmerkmalen, und Fi. 16 ist eine schematische Schnittansicht eines Filmes mit vier Schichten mit verschiedenen Schlupfmerkmalen.
  • Beispiele geeigneter Gestaltung sind in Fig. 14 bis 16 dargestellt.
  • Fig. 14 zeigt einen aus zwei Schichten bestehenden Film, worin die Schicht 110 eine Schicht mit hohem Gleitvermögen ist und die Schicht 111 eine Schicht mit niederem Gleitvermögen.
  • Beispiele von aus zwei Schichten bestehenden Filmaufbauten sind: Polyäthylene von niederer oder mittlerer Dichte als Schlupfschicht mit hohen Schlupf mit Polyäthylen-Vinylazetat als Schicht niederen Schlupfes; Propylencopolymer oder Poypropylen-Homopolymer als Schichten hohen Schlupfes mit Polyäthylen-Vinylazetat als Schicht mit niederem Schluof; iuid Polyäthylen mittlerer Dichte als Schicht hohen schlupfes mit Polyäthyleii niederer Dichte als Schicht geringen Schlupfes.
  • Fig. 15 zeigt einen Filmauf@au aus drei Schichten, worin die schicht 112 die Schicht iit hohem Gleitvermögen ist, die Schicht 114 die Schicht mit geringem Gleitvermögen und die Schicht 113 die Zwischenschicht.
  • Ein Beispiel eines ganz besonders vorteilhaften Filmaufbaus aus drei Schichten ist ein solches, bei dem Poiypropylen die Schicht -hohen Gleitvermögens, Polyäthylen-Vinylazetat die Schicht niederen Gleitvermögens und Polyäthylen die Zwischenschicht bildet.
  • Fig. 16 zeigt einen Mehrschichtenfilm mit 4 Schichten, worin 115 die Schicht mit' hohem Schlupf ist, 116 eine Schicht, die das Anhafter zwischen der Schicht 115 und der Schicht 117 fördert und die Schicht 118 die- äussere Schicht, die niedere Schlupfmerkmale hat.
  • Ein Beispiel eines Mehrschichtenfilms mit vier Schichten ist ein solches, worin Polypropylen die Schicht mit höhem Schlupf bildet, Polyäthylen eine der Zwischenschichten mit einem Kopolymer aus Äthylen und Vinylazetat, die eine Schicht zwischen der Polyäthylen- und der Polypropylen -Schicht bildet, und wobei Äthylen-Vinylazetat-Kolymer die äussere Schicht bildet @it einer äusseren Oberfläcne, die niedere Gleitfänigkeitsmerkmale zeigt Es hat sich @ezeigt, dass @@hrschichtenfilme wie etwa @ie beschriebenen errzeugt werden können, indem eine @ehrzabl von Strömen von thermoplastischen Harzen zusammengebracht wird, bevor sie durch eine film-erzeugende Düsenöffnung ausgepresst werden0 Bisher wurde es nicht für möglich gehalten, einen Mehrschichtenfilm in einer solchen Art und Weise herzustellen weil anzunehmen war, dass eine gewisse Verschlechterung der weniger stabilen Harze stattfinden würde, und zwar infolge der Piotwendigkeit, die Düse auf den hohen Temperaturen zu halten, die notwendig sind, um die Fliess-und Filmmerkmale der gewünschten stabileren Harze zu erzielen.
  • Die Schichtbildung wird bewirkt, indem eine Vielahl von geschmolzenen thermoplastischen Harzströmen entlang unabhängigen, parallelen Kanälen über eine Strecke geführt wird, die genügt, um den laminaren Fluss eines jeden der Ströme herzustellen; indem benachbarte Oberflächen parallel sich bewegender Ströme in einem gemeinsamen Kanal zusammengeführt werden, wodurch ein zusammengesetzter Hsrzblock gebildet der Grenzflächen zwischen den Harzströmen an ihren Berührungspunkten hat; da# der Harzblock seitlich entlang einer Achse aus@edehnt wird, die im wesentlichen senkrecht aur @@iessrichtung des zusammengesetzten @arzstran@es iie@t, aber im wesentlichen parallel zu den Ebenen aer Gele. zflächen der Schichten, und dass das aus@ede@n@e Harz@aterial durch eine lanze enge Öffnung ausgearesst wird, die parallel zu der genannten Achse und direkt unter-ditser lieFt.
  • Von dem @eitpunkt, zu dem die @arze r:eschmolzen werden, @is zu dem, zu dem sie aus der langen schmalen Öffnung als ein Film aus mehreren Schlichten ausgepresst werden, müssen sie auf einer Temperatur über Schmelzpunkt @ehalten werden, aber unter der, bei der sie durch Wärme allmählich verschlechtert werden, d.h.-, es hat sich gezeigt, dass wähtrend die parallelen hanäle, entlang denen sich aie harzströme bewegen, sowie die gemeinsamen Kanäle, entlang denen sie veriaufen, nachdem sie zusammengebracht wurden, über der Temperatur liegen können, bei der eine Wärmeverschlechterung bei dem Harz mit dem niedrigsten Schmelzpunkt normalerweise eintritt, die Geschwindigkeit der Harzströme und die Entfernung, über die sie laufen müssen so sind, dass auch beim am wenigsten stabilen Harz eine Wärmezersetzung eintritt.
  • In Fig, 1 ist eine schematische pérspektivische Ansicht der verschiedenen Stufen gezeigt, die zwei thermoplastische Harze durchlaufen, wenn sie gemäss der hier beschriebenen @rfindung zu Schichten zusammengebracht werden. wie gezeift, werden zwei geschmolzene thermoplastische Iiarze A und B in unabhängige, parallele Kanäle eingeführt, die durch @rennwände 1, 2 und 3 gebildet sind. Während des Hindurchiliessens der Harze h und B durch die Stufe @ wird eine Schicht oder ein nicht turbulenter Strom hergestellt.
  • Die Harze kommen dann in dem gemeinsamon Kanal zusammen, der zwischen den @rennwänden 1 und 3 hergestellt wird, und zwar unter dem tnde der Trennwand 2, um einen zusammengesetzten Harzstrang zu bilden. wenn die Harze aus ihren unabhängigen Kanälen in den gemeinsamen Kanal austreten, bewegen sie sich mit im wesentlichen der leichen Geschwindig-Zeit, um ein übermässiges @cheren an ihrer Grenzfläche zu verhüten, das eine urbulenz und ein Vermischen miteinander bewirken wurde. Der Fluss in einzelnen Schichten wird während des Durchlaufes der zusammengesetzten Harzmasse durch die @tufe II aufrechterhalten. Während der -Stufe II tritt ein gewisses Verkleben zwischen den Harzen an ihrer Grenzfläche &uf. 5 wird angenommen, dass eine gewisse geringe gleichmässige physikalische Vermischung zwischen den Harzschichten an ihren Grenzflächen infolge ihres geschmolzenen Zustandes auftritt. während der Stufe III wird der zusammen : esetzte Harzstrang seitlich entlang einer Achse ausgedehnt, die senkrecht zur Bliessrich-tung liegt, um so einen expandierten Schichtenstrom zu erzeugen, der im wesentlichen die endgültige Breite des gewünschten Filmes hat. Während der seitlichen Expansion des zusammengesetzten Harzstranges wird die Unversellrtzeit der einzelnen Schichten aufrechterhalten, was mindestens teilweise auf die fsliessbedingungen in Schichten ohne wirbelndes Fliessen zurückzuführen ist. Der Harzstrang sollte nicht in irgendeinem wesentlichen-Ausmass in Querrichtung ausgedehnt werden, da dies zu Nichtgleichmässigkeit der Verteilung führt.
  • Während der Stufe IV wird der ausgedehnte Strom aus mehreren Schichten gleichmässig entlang seiner- -Länge zu einem Film von Schichten aus Harz von ungefähr 20 mil Stärke zusammengepresst. Dies wird körperlich erreicht durch Auspressen des ausgedehnten Schichtenstroms durch eine längliche Formäffnung. Der Harzfilm in Schichten wird unter im wesentlichen laminaren Fliessbedingungen-ausEepresst, um die Unversehrtheit der verschiedenen Harzschichten zu wahren. Nach dem Auspressen aus der Düsenöffnung wird der Film auf eine Stärke von ungefähr 1 mil in üblicher Art und Weise ausgezogen, wie das nachstehend erläutert wird.
  • In Fig. 2 stellen die Bezugszeichen 10, 11 und 12 übliche Strangpressen dar, die geschmolzenes thermoplastisches Harz zu dem Schichtaufbauger@t 13 für geschmolzenes Harz durch die Leitung 14, 15 und 16 führen. Ukese geschmolzenen Harzströme werden in dem @@@ichtenaufbauger@t für geschmolzenes Harz in einer Art und Weise kom@iniert, (tie nachstehend erläutert wird und der kombinierte trom wird dann in den Düsenkopf 17 eingeführt. Vom @@senkopf 17 wiro ein thermoplastischer Film aus mehreren Schichten auf die Kühlwalze 19 ausgepresst, wo der Film sich verfestigt.
  • Von der Kühlrolle 19 wird der sus mehreren Schichten bestehende thermoplastische Film 18 durch rollen entlang einen We geführt, auf dem er weiter abgekühlt wird / oder in jeder beliebigen bekannten Art und Weise behandelt wird und einer (nicht gezeigten) Aufspulrolle zugeführt wird. Während bei der Beschreibung n nach der Erfindung ein Hinweis auf das Abkühlen des Filmes auf einer Kühlrolle erfolGt, soll dies keinerlei Beschränkung darstellen, da jede Art der Behandlung des Filmes nach dem Strangpressen aus einem Düsenkopf angewendet werden kann, wie etwa Eintauchen in ein Wasserbad oder Aufbringen auf eine Bahnunterlage, die als tiberzug für die Schichten dient.
  • Fig. 3 zeigt Einzelheiten der Bauweise der bevorzugten Ausführungsform des geschmolzenen Harzschichtenaufbaugeräts nach der Erfindung in seiner Verbindung mit einem Düsenkopf. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform besteht das harzschichtenaufbaugerät 13 aus einem Körper 20 mit rechteckig geformten, unabhängigen Kanälen 21, 22 und 23, die durch Trennwände 24 und 25 gebildet werden, die mittig und senkrecht darin verlaufen. Unabhängige Kanäle 21, 22 und 23 münden in einen gemeinsamen Kanal 26 an einem Punkt, der vom unteren Ende des dargestellten Schichtenaufbaugerätes 13 entfernt liegt. @it den unabhängigen Kanälen 21 und 2@ stehen kanäle 27 und 28 in Verbindung. Der Kanal 27 ist mit der Strang@resse 12 (Fig. 2) durch die Leitung 16 verbunden und der Kanal 28 mit der Strangpresse 10 durch die Leitung 14. Die Leitung 1-5 von der Strangpresse 11 s@eht mit einen. unabhängigen Kanal 22 in Verbindung. Der @@r@er 20 ist an geeigneten Stellenum seinen Umfang mit Gewindelöchern versehen zur Anbringung von üblichen nicht dar@estellten Widerstandsheizelementen, um die gewünschte lemperatur der Qrz aufrechtzuerhalten, während sie sich durch die unabhängigen Kanäle 21, 22 und 23 abwärts bewegen.
  • Das untere Ende des Schichtenaufbaugerätes 13 für die @chmelze ist mit einem Filmstrangpressformkopf 17, wie dargestellt; verbunden. Der Formkopf 17 ist an dem Schichtenaufbaugerät 13 durch beliebige geeignete Mittel befestigt, wie etwa Schraubenbolzen 29, die in Gewindelöchern im Formkopf 17 liegen, und durch den Flansch 30 am unteren Ende des Schichtenaufbaugerätes 13 für das geschmolzene Harz verlaufen.
  • Ein gemeinsamer Kanal 26 für das Schichtenaufbaugerät 13 öffnet sich direkt in die Karzaufnahmesammelammer 31 des Formkopfes 17. Die Sammelkammer 31 ist im allgemeinen von rechteckigem Querschnitt und läuft entlang der Längsrichtung des Formkopfes 17. Eine itn allgemeinen rechteckig geformte Sammelkammer ist wünschenswert um eine gleichmässige Stärke über die Filmbreite der verschiedenen.Harzschichten des Mehrfachschichtenfilms aufrechtzuerhalten, der ausgepresst werden soll. Die Sammelkammer 31 steht mit dem gemeinsamen Kanal 26 über die Öffnung 32 in Verbindung. Die Sammelkammer 31 ist wünschenserterweise so bearbeitet, dass ihr Querschnittsbereich sich zu den Enden zu verringert. D. h. der Querschnitt der Mittelteile ist grösser als an den Endteilen. Dies wird bewirkt durch gleichmässiges Verringern der Höhe der Sammelkammer 31, wenn sie sich ihren Enden zu nähert, aber nicht der Breite. Dies ist in Fig. 5 dargestellt. Diese letztere Nassnahme erhöht weiterhin die Gleichmässigkeit der Stärke der verschiedenen Lagen des Mehrfachschichtenfilms, der ausgepresst werden soll, offensichtlich infolge einer Verringerung der Strecke, die das Harz, das die Randteile des Filmes bildet, zu durchlaufen hat, bevor es ausgepresst wird. Der Krümmer 29 öffnet sioh in die Düsenöffnung 33.
  • Im Betrieb werden.Harze mit abweichenden Eigenschaften in den Strangpressen 10, 11 und 12 geschmolzen und werden dem, Schichtenaufbaugerät 13 für geschmol2enes Harz über Leitungen 14, 15 bzw. 16 zugeführt. Das geschmolzene Harz, das in das Schichtenaufbaugerät 13 für geschmolzenes Harz über die leitung 14 einströmt, wird in den äusseren unabhängigen Kanal 23 durch den Kanal 28 eingeführt.
  • Das geschmolzene Harz, das von der Strangpresse 11 über die Leitung 15 kommt, tritt-in den mittigen unabhängigen Kanal 22 ein. Das geschmolzene Harz aus der Strangpresse 12, das in das Schichtenaufbåugerät 13 für geschmolzenes Harz über die Leitung 16 eintritt, in den anderen äusseren unabhängigen Kanal 21- über-den Kanal 27 ein. Die drei Harzströme Sliessen durch das Schichtenaufbaugerät 13 für geschmolzenes Harz in ihren entsprechenden unabhängigen Kanälen, bis die Kanäle in einen gemeinsamen Kanal 26 münden. In dem gemeinsamen Kanal 26 werden die Harze, die die verschiedenen Schichten des Mehrschichtenfilms bilden sollen,. entlang im wesentlichen parallelen Wegen zusammengebracht und der zusammengesetzte Harzblock fliesst den gemeinsamen Kanal 26 abwärts in die Sammelkammer 31 des Formkopfes 1? über die--Öffnung 32. Es erfolgt kein Mischen der Harzschichten, während sie durch den -gemeinsamen Kanal 26 in die Sammelkammer 31 und aus der Öffnung 33 herausfliessen. Der Mehrschichtenfilm 18 wird durch die lange schmale Öffnung 33 ausgepresst, worin er; über eine kurze Strecke der Umgewbungstemperatur ausgesetzt ist,. bevor er in Beruhrung mit der Kühlrolle 19 kommt. Der Film 18 kann in jeder beliebigen geeigneten Art und Weise weiter abgekühlt und'/ oder behandelt und dann zu einer Rolle aufgewunden werden.
  • Die Verhältnisse der stärke und / oder der @ewichte verschiedener Lagen, die die Mehrschichtfilmzusammensetzung bildet, die durch das vorstehend beschriebene Verfahren erzeugt werden soll, erden durch die Verhiltnisse der Zufuhrgeschwindigkeiten der Harzkomponenten durch den Adapter bestimmt. Da die Gescnwindigkeit eines H@rzstromes umgekehrt proportional dem Querschnittsbereich des stromes ist, ergibt sich, dass für ein besonderes Verhältnis von Zuffuhrgeschwindigkeiten das Geschwindigkeitsverhältnis der Harzströme durch die Ouerschnittsflächen der Ströme bestimmt wird und auf jeden beliebigen vorherbestimmten wert festgelegt werden kann.
  • Wie bereits vorher erklärt, ist es wünschenswert, dass die relativen Geschwindigkeiten der Harzströme, wenn sie in der gemeinsamen Kammer des Schichtenaufbaugeräts entlang im wesentlichen parallelen Wegen zusammenkommen, ungefähr-die-gleichen sind, um ein übermässiges Scheren und Wirbeln an-den Grenzflächen zu vermeiden, was zu einer Nichtgleichmässigkeit der Stärke der verschiedenen Schichten über die Bahnbreite. führen wurde Das folgende Beispiel zeigt die Arbeitsweise der Ausführungsform, wie sie in Fig. 2 bis 5 dargestellt ist.
  • @eispiel 1.
  • @in Polyäthylen geringer Dichte (Spencer. 5555) wird in die trangpresse 11 eingeführt, worin es zum Schmelzen ei ungefähr 300°C erhitzt wird. Die Strangpresse 11 ist eine übliche @etnas-Standard-Strangpresse mit einem Rohrdurchmesser VOli 156 mm. Das geschmolzene Polyäthylen fliesst in den unabhängigen Kanal 22 des Schichtenaufbau-@eräts 13 für geschmolzenes Harz über die Leitung 15 mit ; einer Geschwindigkeit von ungefähr 112,5 kg/Std. Polypropylen (Herculs PA 953) wird in die Strangpresse 10 ein-@eführt @Rohrdurchmesser 120 mm @lack Clawson), worin ein :rktitzen auf etwa 282°C erfolgt und das Material schmilzt.
  • Das @eschmol@ene Polypropylen wird in den una@hängigen Kan@al 23 des Schichtenaufbaugeräts 13 mit @ilfe der Leitung 14 und des Kanals 28 mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 112,5 kg/Std. eingeführt. Ein Copolymer von-Äthylen-Vinylazetat (DuPont 3170) wird in die Strangpresse 12 (32 mm Rohrdurchmesser Black- Glawson)' eingeführt und bei ungefähr 205°C geschmolzen.Das geschmolzene Copolymer wird dann in den unabhängigen Kanal 21 des Schichtenaufbaugerä@s 13 mit Hilfe der Leitung 16 und des Kanals 27 mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 6,8 kg/Std. eingeführt. Diese Harzströme bewegen sich in ihren entsprechenden unabhängigen Kanälen unter laninarer Strömung abwärts und kommen entlang. im wesentlichen parallelen wegen in einem gemeinsamen Kanal 26 zusammen, um einen zusamm ngesetzten Harzblock zu bilden. Das Schichtenaufbaugerät 13 wird auf einer Temperatur von ungefähr 3000C mit hilfe von Widerstandserhitzern gehalten, die auf dem Körper 20 angeordnet sind. Von dem gemeinsamen Kanal 26 bewegt sich der zusammengesetzte Harzblock durch die Öffnung 32 des Kopfes 17 in die Harzaufnahmesammelkammer 31, wo er seitlich entlang der Länge des Krümmers in einen Laminatstrom ausgebreitet wird. Der ausgedehnte Schichtenstrom wird dann durch die kiffnung 33 auf die Kühlrolle 19 gepresst, die auf einer Temperatur von etwa 26,7°C gehalten wird.
  • Der I?iim Wird auf eine Rolle mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 100 m/Min. aufgewunden, Der sich ergebende Film hat eine Stärke von ungefähr von 1. mil infolge der Abzugswirkung der Kühllrolle, die aus den aust-epressten Filpi eine Zugwirkung ausübt, und besteht aus drei klar getrennten Lagen, wie in Fig. 2 dargestellt Der Filmaufbau aus drei getrennten Lagen besteht aus ungefähr 62 Gewichtsprozent Polyäthylen niederer Dichte, das die Schicht 113 bildet, ungefähr 35 Gewic@tsprozent Polypropylen, das die Schicht 112 bildet, und ungefähr 3 Gewichtsprozent Äthylen-Vi@yl@zetat-Copolymer, das die Schicht 114 bildet. Das Polypropylen enthält 0,075 Gewichtsprozent Erucyl-Amid als Gleitzusatz und 0,075 Gewichtsprozent Diatomeenerde als Antiblockmittel. Die Gesamtfilmstärke beläuft sich auf 1 mil. Der statische Reibungskoeffizient der äusseren Oberflache der Polypropylenschicht beläuft sich auf 0,3 bis 0,4 und der statische Reibungskoeffizient der äusseren Oberflache der Polyäthylen-Vinylazetat-Schicht ist grösser als 2,0 ausserhalb der Skale und nicht messbar. Die optischen Eigenschaften des thermopiastischen Films aus mehreren Schichten sind gut, der Glanz ist ungefähr 80, gemessen mit Gardener-Haze-Messer mit einer 450 Glanzkopfvorrichtung und einem Filmschlier von ungefähr 2,8, gemessen mit einem Gardener-Schleier-Messer. Der Film wies eine Kerbstärke bei Baumtemperatur (22,8°C) von 150 g auf (F50 t 8 3/4") und eine Niedertemperatur- (-6,7°C) Kerbstärke von 90 g auf. Die Wärmeverschweissungsfestigkeit bei 138°C 1 lag zwischen. 100 und 200 g je 25 mm Breite je 40 cm je Minute. Dieser Film wurde verwendet, um Brot auf verschiedenartigen AMF-Brotpackmaschinen (Modelle. 3-22, 3-121, 3-175 und 3-175R) mit Packgeschwindigkeiten von 40 bis 60 Packen Je Minute bei verschiedenen Arten von Brot und Korinthenbroten zuverpacken. Die Gesamtzahl der nachzùpackenden Brote betrug weniger als 1/2% und viele von diesen wurden aus anderen Gründen neu gepackt, wie etwa Endetiketten oder Aufreissbandschwierigkeiten. Ausgezeichnete Bodenüberlappungsverschweissungen wurden bei allen Arten von Maschinen über einen weiten Bereich von Bodenschweisstemperaturen (116 bis 138°C) erzielt.
  • Bei dem Filmaufbau aus drei Schichten, wie er in dem torstehenden Beispiel 1 beschrieben wurde, kann aeder beliebige geeignete Farbstoff eingebracht werden0 bs hat sich als vorteilhaft gezeigt, solche Farbstoffe der Polyäthylenschicht beizufügen, da praktisch jreinerlr£i Pigmentwanderung zu den Auss--enschichten erfol@t, wo die Pigmentwanderung bei gewissen Farbstoffen ein Problem darstellt infolge der ungünstigen Auswirkungen de.
  • Absetzens des Farbstoffes aul den Düsenlippen. @eispielsweise würde ein durchsichtiger Tango-Orannge-Film hergestellt durch Hinzufügen von 3.15 kg eines Konzentrats, das 12,5 Gewichtsprozent Tango-Orange-Farbstoff je 45 kg Polyäthylen enthielt, um eine orangefarbige Mehrschicht-Folie zu erzeugen. Eine weisse undurchsichtige folie wurde erzeugt durch Hinzufügen von 15 Gewichts@rozent Titandioxyd zur £-olyäthylensciiicht.
  • Bei dem dreischichtigen Aufbau, wie in vorstehendem Beispiel 1 beschrieben, sollte die Polypropylenschicht ein Minimum von ungefähr 10 bis 15 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts ausmachen, vorzugsweise ungefähr 35 bis 60 Gewichtsprozent. Unter ungefähr 10 sind die Vorteile des Polypropylens nicht so leicht erzielbar. Die obere. Grenze wird hauptsächlich durch wirtschaftliche tiberlegungen bestimmt.
  • Die Polyäthylen-Vinylazetat-Schicht des dreischichtigen Laminats,-wie im vorstehenden Beispiel 1 beschriebens sollte ungefähr 1 bis ungefähr 10 Gewichtsprozent und vorzugsweise 2 bis 4% ausmachen für Brotumhüllungsfolien.
  • We@n eine höhere Wärmeverschweissungsfestigkeit wünschenswert ist, sollten 4 bis 10% verwendet werden. Wenn 4 f. eviichtsprozent. Äthylen-Vinylazetat-Kopolymer in de.
  • Laminat vorhanden sind, wird eine Wärmeverschweissungsfestigkeit vonungefähr 100 bis 150 g erreicht, was zum Einwickeln von Brot genügt. Bei 10 Gewichtsprozent wird eine Wärme@erschweissungsfestigkeit von ungefähr 400 g erzielt.
  • Es hat sich gezeigt, dass die Menge Vinylazetat im Kopolymer nicht jiber 16 Gewichtsprozent hinausgehen sollte, weil sonst @trang@@essprobleme auftreten. Es sollte jedoch ein absolutes @inimum von ungefähr 10% bis: 12 Azetat-@onomer iri dem copolymer vorhanden sein, um eine gute @itzeverschweissungsfes@igkeit zu erreichen.@s hat sich gele@entlich als wünschenawert gezeigt, kleine Mengen an Gleitnittel und Antiblockmittel der PolyL;thylen-Vinylazetat-Schicht zuzufügen, um@@olienförderungsschwierigkeiten zu vermeiden, die sich bei manchen @rotpackmaschinen in-@olge der hohen Kle@rigkeit der Schichten ergeben. Die verwendete Menge sollte nicht so gross sein, dass der Gleitunterschied aufgehoben wird, der notwendig isz., um eine gute Verarbeitungsmöglichkeit in der Verpackungsmaschine zu erzielen, und die optimale menge für eine besondere Maschine ist leicht festzustellen. Während eine solche Abänderung der Schichten mit niedrigem Gleitvermögen die notwendigen Gleitunterschiede des Filmes nieht aufhebt, wie sie in den Packmaschinen vorhanden sind, verändert sie jedoch die Oberflächenmerkmale dieser @chicht b@im Messen des Gleitfähigkeitsunterschiedes mit dem St andard-Gleitfähigkeitstest, wie vors @ehend beschrieben.
  • Aus Gründen, die nicht klar verständlich sind, ist der Gleitunterschied der Polyäthylen-Vinylazetat-Schicht, die den Gleitmittelzusatz enthält, nicht immer messbar unter Verwendung des Standardgleittests, , obwohl dieser Unterschied durch Abtasten mit den Figern und Reiben einer Seite des Films gegen die andere erkennbar ist, wodurch nachgewiesen werden kann, dass-ein wesentlicher Gleitunterschied in der Tat vorhanden ist. Ein abgewandelter Gleittest wurde entwickelt, um den Gleitfähigkeitsunterschied zu messen. Da der Film einen Gleitunterschied in Brotverpackungsmeschinen zeigte, wurden die Bedingungen, wie sie in Brotfabriken vorhanden sind, imitiert. Brotfabriken sind normalerweise warm und der Film wird von eng aufgespulten Rollen abgespult, wo er sich unter Druck befindet. Muster von Dreischichtfolie mit Gleitzusatz in der Polyäthylen-Vinylazetat-Schicht wurden paarweise (mit der eite hoher Gleitfähigkeit regen die Jeite hoher Gleitfähigkeit und der' Seite geringer Gleitfähigkeit gegen die beite geringer Gleitfähigkeit) in einer mechanischein Presse unter 2,5 kg/cm2 Druck über Nacht in einem Kaun konstanter temperatur und konstanter Feuchtigkeit mit einer @emperatur von 37,8°C und 12% relativer Feuchtigkeit gehalten. nin Bereich von 75 x 50 mm eines jeden @usterpaares wurde dem Dtck der Presse ausgesetzt. Dies Muster wurde dann aus der Presse entnommen und die Filmsc@ichten getren@t. Gleittests wurdeii auf dein Thwing-@lbert-Egan-Gleittester durchgeführt und das Gleiten in dem bereich eines jeden Musterpaares @emessen, das dem Druck der Presse ausgesetzt worden war. Dieser abgewandelte iest ergab @rgebnisse, die sehr nahe an denen la@en, die durch den Standard-Gleittest auf den Azetatschichten erzielt wurden, die keinen Gleitzusatz enthielten, wie in Beispiel 1 aufgezeichnet. Der statische Reibungskoeffizient der Seite mit hohen Gleitvermögen oder der Polypropylenseite, betrug ungefähr 0,36, und der statische Reibungskoeffizient der Polyathylen-Vinylazetat-Seite mit niederem Gleitvermögen betrug über 2,0 (ausserhalb der Skala). Dies ist aus diesen @rgebnissen klar, dass der Gleitfähigkeitsunterschied dieses besonderen Laminats mindestens teilweise latent ist und nur voll unter Brotverpackungsmaschinenbedingungen entwickelt wird.
  • Wie aus dem vorstehenden Beispiel 1 hervorgeht, hat die äussere Oberfläche der Polypropylenschicht ein hohes Gleitvermögen, wie durch die Messüng des Reibungskoeffizienten gezeigt, und liegt in der Nachbarschaft von 0,3 bis 0,4. Wenn die äussere Oberfläche der Polypropylenschicht mit den Brotpackmaschinenoberflächen in Berührung kommt, gestattet dieses hohe Gleitvermögen dem eingepackten Brotlaib, durch die Maschine mit einem Minimum an Reibung hindurchzulau@en, wo@@rch @ie @endenz @u@ @ r@@k@iehe@ der @ndfalte auf ei@ @i@d@s@@@ss verri@@e@t @i@@. @ie andere äussere Oberfl@@he @@s Polyäthyle@-@inyl@@eta@-@opolymer zei@t niedri@e Gleitei@ ensc@af@e@, wie @@r@@ den hohen Reibu@gskoeffizienten @ezei@t. Die @le@ri@@ er zu er äussere@ Oberflä@@e der @opoly@er@@ i@@nt ermöglicht es, @ass Ule @oderüberlap@un@ un@ die @@@@@l@e an ihrer Stelle @en@lten werden, während d@@ ei@@e@@@@@e Brot sich durch die Pack@@sc@inen bewe t, un@ verrin. ert da@urch auch die @eigung @@m @uräckziehen der @ndfalten und der @odenüberlappun@en auf ein @indestmass. Zusätzlich zum @alten der überla@pten Falten an inrem Platz gestattet des Äthylen-Vinylazetat-Kopolymer auch, dass die innere Polyäthylenschicht durch jlize on der ä@sseren Polypropylenschicht befestigt wird, da diese @aterialien sich nicht; leicht durch Hitze versc@weissen lassen. Die niedere Schmeltemperatur des Äthylen-Vinylazetat-Kopolymers kombiniert mit der hohen Schmelztemperatur der Polypropylenschicht ergibt eine Erhöhung des Wärmeverschwe-issungstemperaturbereiches des Mehrfachschichtenfilms gegenüber dem eines einfachen Polyäthylen- oder Polypropy-@len-Homopolymer-Films. So wird die Gefahr, dass ein Durchbrennen erfolgt oder eine fehlerhafte Wärmeverschweissung auftritt, stark verringert.
  • Für den Aufbau des Films aus drei Schichten hat es sich als wünschenswert gezeigt, ein Polypropylenhomopolymer mit einem Schmelzfluss im Bereich 8 - 15 (Gramm je 1C Minuten) zu verwe@@@n. Whrejjl entweder Polyäthylen-@omopolymer niederer oder mi@tlerer Dicnte für die innere @c@icht dcs @reischic@tigen Filmaufoaus verwendet werden @ann, hat es sic@ alswünsch@nswertgezeigt, einen @olyät@ylen-@ omopolymer mit einer Dichte im Bereich von 0,925 @is 0,935 zu verwenden mit einer Schmelzfluss von 1,75 bi@ 2,5, obwo@@l Polyäthylene mit einem Schmelzfluss bis nin@uf zu 4,0 verwendet werden können.
  • Das Polypropylen-@omopolymer, das bei dem dreischichtigen Filmaufbau verwendet wurde, zeigt dem Mehrfachfilm eine Steif@eit, die Polyäthylen niederer Diciite allein nicht besitzt. Das @olyäthylen niederer Dichte, das. jedoch bei den Mehrfachschichtenfilmauf@ an verwendet wird, zeigt dem Gesamtfilm gute Stossfestigkeit bei niederer temperatur, die Polypropylen allein. nicht besitzt, ;so ist die Eolie eine Allwetterfolie und kann sowohl in heissem als auch kaltem @lima verwendet werden. Die folgende Tabelle ver-@leicht die @iedertemperatur-Stossfestigkeit des Dreischichtenfilms nach dem vorstehenden Beispiel 1 mit dem Polypropylen-homopolymer und Polyäthylen-Homopolymer: -£abelle I.
  • Vergleich der Stossfestigkeiten.
  • 1 mil Film Kerk-Widerstandsfähigkeit bei -6,67°C (@ 3/4") Polyäthylen (mittl.
  • Dichte) 109 Gramm Polypropylen 100%iges Versagen bei 28 Gramm Dreifachschichtenaufbau nach beispiel 1 90 Gramm So ergibt sich aus der vorstehenden Tabelle, dass der Dreischichten-@nfbau eine aussergewöhnlich bessere Stossfestigkeit bei niederer Temperatur hat als l'olypropylen und fast so gut ist wie ein vollstandig aus Polyäthylen bestehender Film.
  • Wenn die Vorteile der Dreischichtenfilmbauweise als Brotpackfolie gegenüber den Eigenschaften von Polyäthylen oder Polypropylen zusammengefasst werden, ergibt es sich, dass dünne Filme in der Grössenordnung von 1 mil stärke eine Steifheit haben, die besser ist als bei einem Bolyäthylenfilm niederer Dichte von 1 mil Stärke infolge des Vorhandenseins der Polypropylenschicht, dass eine bessere Stossfestigkeit bei niederer Temperatur als bei Polypropylen allein vorhanden ist, und- zwar infolge des Vorhandenseins der anderen Schicht, und dass ein breiterer Wärmeverschweissungstemperaturbereich vorhanden ist als entweder bei Polyäthylen oder Polypropylen, wobei dennoch eine Oberfläche vorhanden ist, die Eigenschaften hoher Gleitfähigkeit hat, um besser durch Brotpackmaschinen zu verlaufen, während die andere Seite eine geringe Gleitfähigkeit hat, die den überlappten Untersaum und die Endfalten in richtieer Stellung hält, während der eingepackte Brotlaib durch die Packmaschine laut. beispiel 2.
  • Dieses Beispiel zeigt. einen Filmaufbau aus zwei Scllichten, wie in Fig. 14 dargestellt. Der Aufbau aus zwei Schichten wird mit dem Gerät hergestellt, wie es-in Fig.
  • 2 bis 5 dary-es-tellt ist mit der @bwandlung, dass nur zwei Kanäle für den Harzstrom vorhanden sind, um einen Aufbau aus zwei Schichten zu schaffen. Der- Zweischichtenfilm besteht aus 85 Gewichtsprozent Polyäthylen mittlerer Dichte (Union Carbide 4709 oder pencer TDX-3107) und 15 Gewichtsprozent Polyäthylen niederer Dichte -(Spencer 5555). Das Polyäthylen mittlerer Dichte enthält 0,075 Gew ichtsprozent Erucyl-Amid als Gleitzusatz und 0,075 Gewichtsprozent Diatomeen-Erde als Anti-Blockmittel. Die Polyäthylenschicth niederer Dichte enthält keinen Gleitmittelzusatz. Der Film aus zwei Schichten wurde mit einem Standard-Polyåthylen-Erotpackfilm verglichen, der aus Polyäthylen mittlerer Dichte hergestellt war, der 0,075% Gleitmittelzuschlag und 02075% Anti-Blockmittel enthielt, für das Umhüllen von Brot auf einer AMF 3.175 Brotpackmaschine. Die Eigenschaften des Films aus zwei Schichten nach-diesem Beispiel und des Standard-Polyäthylenfilms werden in der folgenden Tabelle verglichen : @@@elle 11.
  • @i@ensc@aftsver@leich.
  • @@@@@@@-@ilm aus zwei @chich- Polyäthylenten @@ch @ei@piel 2 @ilm 1. Stärke 0,92 mil 1,0 mi@.
  • 2. Dichte 0,9245 g/cm3 0,927 @/cm3 3. @eibungskoeffizient a) stark gleitende eite v, - 0,42 0,40 b) schwach gl@itende Seite 2,0 0,40 4. Glanz 77 - 81 7@ -5. Dunst 3,0 Der aus zwei Schichten bestehende Film mit verscrincener Gleitfähigkeit auf seilen beiden beiden wurde mit der weniger gut gleitenden Seite (niedere Dichte) auf das Brot zu gebracht, während die Seite mit hoher Gleitfähigkeit (mittlere Dichte) die Faltlinie berührte. @in sehr weiches und schwierig einzupackendes Brot w@rde mit der Geschwindigkeit von 50 Laib je Minute verpackt. Obwohl der aus zwei Schichten bestehende Film in seiner Dichte geringer und dünner war und dauer eine geringe-Steifheit aufwies, verhielt er sich gut und erzeugte eine enger anliegende Verpackung mit engeren Endfalten als das bei der itandard-Polyäthylen-Brotfolie erreicht werde@ konnte. denn das gleiche Brot mit der gleichen Gesc@wind@keit mit der Standard-Polyäthylen-@rotfolie vrpackt wurde, ergab sich ein Gleiter der Endfalten und es ergaben sich Packungen mit Eselsohren.
  • Bei der Ausführungsform nach dem vorstehenden -beispel 2 kann das Polyäthylen mittlerer Dichte in Mengen vorhanden sein, die von ungefähr 50 bis ungefähr 90 Gewichtsprozent ehe, und das Polyäthylen niederer Dichte stellt den Rest dar. bei der vorstehenden Beschreibung und in Beispiel 1 wurde die Schichtaufbaueinrichtung für das geschmolzene Harz nach vier. 3 mit drei Quellen für geschmolzenes thermoplastisches Harz und drei das Harz zuführenden Kanälen dargestellt. Diese Beschreibung ist. jedoch nur zur Illustration gedacht und nicht beschränkend, da es klar ist, dass jede Anzahl von kanälen, zwei oder mehr, verwendet werden kann, um einen Mehrfachschichtenfilm zu erzeugen, der eie entsprechende Anzahl von Schichten aufweist. Ebenso müssen die in die verschiedenen Kanäle eingeführten Harze keine verschiedenen Harze sein, sondern es könnte sich um das glieche Harz han-Cteln, das aus einer einzigen Strangpresße getrennt zugeführt wird.
  • Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform für ein Schichtenaufbaugerät, das nützlich ist bei der Herstellung von Mehrschichten-Folien nach den hierin bes@@riebenen Merkmalen. In dieser Figur stellt das Schichtenaufbaugerät 13 ein abgewandeltes Gerät dar, mit einem körper 41, mit einem mittig und serkrecht angeordneten Kanal 42, <1-er im-- allgemeinen von kreisförmigem Querschnitt ist und durch das Gerät hindurch läuft.
  • An geeigneten Stellen entlang der Lunge des hanals 42 befinden sich Ringdüsen 43 und 44. Die Rinp;düse 43 ist mit einer (nicht gezeigten) Strangpresse über die Leitung 45 und den Kanal 46 verbunden. Die Ringdüse 44 ist mit einer (nicht gezeigten) Strangpresse über die Leitung 47 und den Kanal 48 verbunden. Die Ringdüse 43 hat eine ringförmige Kammer 49 darin, die mit dem Kanal 42 konzentrisch liegt. Im Boden der ringförmigen Kammer 49 befinden sich gebogene Düsenöffnungen 50a und 50b; die durch eine kreisförmige Trennwand 51 gebildet werden, die mit dem Kanal 42 in Verbindung steht,- um Harzmaterial hineinzupressen. In gleicher Art ist inder Ringdüse 44 eine ringförmige Kammer 52 vorhanden, die konzentrisch um die Peripherie des Kanals 42 liegt.
  • Die Ringdüse 44 hat eine gebogene Öffnung 53, die durch eine halbkreisförmige Trennwand 54 in ihren Bodenteilen gebildet wird die mit dem Kanal 42 in Verbindung steht.
  • Ein erstes Harz wird von einer (nicht gezeigten) Strangpresse in das obere Ende des Ranals 42 über den Kanal 55 eingeleitet.
  • Der Kanal 42 öffnet sich in die Matrizensammelkammer einer Schlitzdüse mit einer länglichen, schmalen Öffnung, wie. etwa der, die in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Löcher können in den Körper 41 für das Schichtenaufbaugerät eingebracht werden, um (nicht gezeigte) Widerstandsheizelemente zur Anwendung bringen zu können.
  • Fig. 7 ist eine Schnittansicht für das Schichtenaufbaugerät nach Fig. 6 entlang der Linie 7-7 und zeigt im Querschnitt die ringförmige Matrize 43. In gleicher Art und Weise das Fig. 8 eine Schnittansicht der Ringdüse 44 entlang der Linie 8 b. Wie aus diesen Figuren hervorgeht, sind die Düsenöffnungen 50a, 50b und 53 in Böden der Düsen 43 und 44 gewölbt. Die Ringdüse 43 ist so gebaut, dass das von ihr in den Kanal 42 ausgepresste Harz eine gebogene Schicht auf beiden Seiten des Harzstranges bildet, der den Kanal 42 abwärts läuft. Indem gebogene Düsenöffnungen 50a und 5Ob, wie dargestellt, vorgesehen werden, sind die beiden Lagen dieses Harzes gleichmässiger inihrer Stärke über die gesamte Breite der fertigen Filmbahn. Das ist deswegen der Fall,. weil während der seitlichen Ausdehnung des zusammengesetzten Harzblocks in der Matrizensammelkammer die Harzschichten von bogenförmiger Gestalt sich zu im wesentlichen flachen parallelen Lagen ausdehnen, anstatt in längliche pfannkuchenförmige Lagen, wie sie sich ergeben würden, wenn die ringförmigen Matrizenoberflächen kreisförmig waren.
  • Daher liegen die gebogen geformten Öffnungen im Verhältnis zu der Filmstrangpressmatrize so, dass eine Linie, die durch die beiden Endpunkte einer jeden gebogenen Öffnung verläuft, parallel zur Längsachse der Offnung der Düse liegt. In gleicher vArt und. Weise drückt die Düse 44 das Harz aus, das nur eine Schicht des fertigen Erzeugnisses bilden soll, und ist ebenfalls bogenförmig, um die Gleichmässigkeit der Stärke zu verbessern. Diese gebogene Gestalt der ringförmigen Matrizenöffnung ist wichtig, um Filme zu erzielen, die eine gleichmässige Lagenstärke haben.
  • Die Arbeitsweise, der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsform ist wie folgt. Harze mit verschiedenen Merkmalen, die in üblichen Strangpressen geschmolzen wurden, werden in das Schichtenaufbaugerät 40 über Leitungen 45, 47 und 55 eingeführt.
  • Das erste Harz tritt in das Schichtenaufbaugerät 40 durch die Leitungen 55 ein und verläuft als ein runder Stran@ @hwärts durch den Kanal 42, bis es die kreisförmige Düse 43 erreicht.
  • @in weites @arz wird in das b"chichtenaufbaugerät 40 über die Leitung 45 eingeführt und dringt in die Kammer 49 der rin@ förmigen Matrize 43 durch den Kanal 46 ein. Von der ringförmigen Kammer 49 wird es durch die bogenförmig gestalteten Däsenöffnungen 50a und 50b ausgepresst und bilnet zwei bogenförmige Umhüllungen um den ersten Harzstrang, der sich an der ringförmigen Düse 43 entlang bewegt. Diese Umhüllungen aus dem zweiten Harz verlaufen, we@n sie mit dem ersten Harzstrang in Kontakt kommen, auf @egen, die im wesentlichen parallel zum Durchiluss des ersten Harzblockes liegen. Der zusammengesetzte Harzblock, der den primären Harzpflock und die sekundären Harzumhüllungen umfasst, sieht dann so aus wie im Querschnitt in zeigt 9 gezeigt. In Fig. 9 bis 12-stellt 60 das erste Harz dar, 61a und 61b die zweiten Harzumhüllungen und 62 die dritte Harzummantelung.
  • Der zusammengesetzte Harzblock läuft dann durch die ringförmige Düse 44. Ein drittes Harz wird durch gebogene Öffnungen 53 ausgepresst und bildet eine gebogene Umhüllung um ungefähr - die Hälfte des zusammengesetztten Harzblocks. Der zusammengesetzte Harzblock erscheint nun so, wie im Querschnitt in Fig. 10 dargestellt.
  • Wenn der ummantelte zusammengesetzte Block, der die drei Harze umfasst-, in die Sammelkammer einer iilmauspressdüse eintritt, wie in Fig. 3 dargestellt, breitet er sich seitlich entlang der Längsrichtung aus und erscheint so, wie in Fig. 11. gezeigt.
  • Der Mehrschichtenfilm, wie er aus der Düsenöffnung 58 ausgepresst wird, hat einen Quersc-hnitt, wie in Fig. 12 gezeigt. Wie gezeigt, enthält der Mehrfachschichtenfilm, wie er von dem in Fig. 6 dargestellten Gerät erzeugt wird, vier Schichten, wobei die primäre Harz schicht 60 auf beiden Seiten von sekundären Harzschichten 61a und 61b umgeben ist und auf der sekundären Harzschicht 61a befindet sich eine tertiäre Harzschicht 62.
  • Das folgende Beispiel zeigt die Arbeitsweise der Ausführungsform des Schichtenaufbaugerätes nach Fig. 6.
  • Beispiel 3.
  • Das Verfahren nach beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß das Schichtenaufbaugerät nach Fig.. 6 durch das nach Fig. 3 ersetzt wurde. Ein Mehrschichtenfilm mit vier Schichten, wie in Fig. 12 dargestellt, wird erzielt. Die Schicht 60 ist Polyäthylen, die Schicht 61a und 61b sind Polypropylen und die Schicht 62 ist ein Kopolymer von Äthylen-Vinylazetat.
  • Während in der Beschreibung der Ausführungsform, wie in Fig. 6 dargestellt, ein Verfahren und Gerät zum Herstellen eines Mehrschichtenfilm mit vier schichten beschrieben wurde, ist es klar, daß die ringförmigen Düsen Profile haben können, die andere Filmgestalten erzeugen. Während bei der in Fig. 6 daraestellten Ausführungsform zwei ringförmige Düsen gezeigt wurden, ist es jedoch auch klar, daß mehr als zwei verwendet werden können oder auch nur eine.
  • Während bei der vorstehenden Beschreibung des Schichten aufbaugerätes nach der Erfindung dieses so beschrieben wurde, daß es einen freien Film aus mehrfachen Schichten auspresst, ist das Gerät auch nützlich zum Überziehen, um einen Überzug aus mehreren Schichten auf jede beliebige geeignete Bahnunterlagsschicht aufzupressen, wie etwa Papier, Zellophan, Metall, Metallfolien, Harzfilme, Textilien usw0 Fig. 13 zeigt das Schichtenaufbaugerät nach der Erfindung als Überzugsgerät verwendet. Die Bahnunterlage 70 wird von einer Rolle 71 abgewickelt und verläuft um eine Gummidruckrolle 72 in den Zwischenraum zwischen der Gummidruckrolle 72 und der kühlrolle Das Das Harz 18 aus mehreren Schichten, das aus der Düse h7 ausgepresst wird, wird auch in den Zwischenraum eingeführt, wo es mit der Unterlagesschicht 70 in Berührung kommt und kl bend daran befestigt wird. Der Mehrfachschichtenharzfilm 18 kann mit der Bahnunterlagsschicht 70 vor dein @inführen in den Zwischenraum zwischen den walzen in Ber@hrung gebracht werden oder mit der Unterlagsschicht erst in dem Zwischenraum in Berührung kommen oder kann erst mit der Kühlrolle in Berührung gebracht werden, bevor das einführen in den Zwischenraum zwischen den Walzen erfolgt. Von der Kühlrolle 19 aus wird die Unterlasschicht 73, die mit dem Mehrfachschichtenüberzug versehen wurde, durch Schneidrollen 74 und 75 geführt und zu einer wolle 76 aufgewunden.
  • Der Mehrfachschichtenüberzug kann jede beliebige gewünschte Anzahl von Schichten aufweisen. Ebenso kann mehr als eine Anwendung eines Mehrschichtenüberzuges durchgführt werden, entweder auf di gleiche eite oder auf gegenüberliegende Seiten der Bahnunterlage und die Vielzahl von Über zügen kann von gleicher oder verschiedener Art sein.
  • Das folgende Beispiel zeigt die Verwendung-des Schichtenaufbaugerätes nach der Erfindung als Überzugsgerät: Beispiel 4 Die Strangpressen 10, 11 und 12 und das Schichtenaufbaugerät 13 sind die gleichen, wie in Beispiel 1 verwendet.
  • Ein Polyäthylen niederer Dichte wird in die Strangpresse 11 ein@eführt und ein Lopolymer von hthylen-Vi@@lazetat wird iii die beiden @trangpressen 10 und 12 ein@eführt. Die @ahnunterlage 70 ist 1,Omil Saran-überso@e@es (beide Seiten) Cellophan. Des Polyäthylen wird in das Schichtenaufbaugerät mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 112 kg/Std. eingeführt und jeder der Äthylen-Vinylazetat-kopolymer-Ströme wird in das Schicht tenaufbaugerät mit einer Geschwindigkeit von 6,75 kg/ Std. einC.ebracht. Das Zellophan wird durci die Uberzu@sstation geführt, wie in Fig. 13 gezeigt, und- zwar mit einer Geschwiadigkeit von etwa 100 m/Min. Das sich ergebende Zellophan, das mit mehrfachen Schichten überzogen ist, hat eine Stärke von ungefähr 3,0 mil und ist nü@zlich als Verpackungsfilm.

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s p r Ii":' ü c h e 1.) Mehrschichtfolie aus mindestens zwei Schichten von filmbildenden, organischen Kunststoffen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,. daß der statische Reibungskoeffizient der einen Außenfläche genügend niedrig ist, um. die Folie glatt über die BerUhrungsflächen der üblichen Verpackungsmaschinen laufen zu lassen, während der Reibungskoeffizient der anderen Außenfläche genügend hoch ist, um diese klebend und auf sich selbst und der anderen Außenfläche haftend zu machen.
  2. 2.). Mehrschichtfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- daß die eine Außenfläche einen Reibungskoeffizienten von weniger als etwa 0,8 besitzt und derjenige der anderen Außenfläche mindestens um etwa 0,4 größer als dieser ist.
  3. 3.).Mehrshichtfolie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gkennzeichnet, da# der niedrige Reibungskoeffizient der einen Außenfläche- durch Zusätze. von Gleitmitteln eingestellt ist.
  4. 4.) Mehrschichtfolie nach Anspruch 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, da# die eine Außenfläche aus einem mit Zusätzen von Gleitmitteln und gegebenenfalls blockierungswidrigen Mitteln auf einen Reibungskoeffizienten unter etwa 0,8 eingestellten Polyolefin und die andere Außenfläche aus einem Polyäthylen niedriger Dichte oder-einem Mischpolymerisat - eines Olefins mit einem äthylenisch ungesättigten Ester mit einem denjenigen der anderen Außenfläche um mindestens etwa 0ß4 übersteigenden Reibungskoeffizienten besteht.
  5. 5.) Mehrschichtfolie nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Außenschicht aus mit einem Fettsäureamid und einem blockierungswidrigen Mittel auf einen Reibungskoeffizienten von weniger als etwa 0,6 eingestellten Polyäthylen mittlerer Dichte und die andere Außenschicht aus einem Polyäthylen niederer Dichte besteht, mit der Maßgabe daß die erste Schicht 50 bis 590, die zweite 50 bis 10 Gewichtsprozent der Mehrsohichtfolie ausmacht.
  6. 6.) Mehrschichtfolie nach Anspruch 1-bis 5, dadurch gekennzeichnet, das die erste Außenschicht a us Polypropylen, mit Gleitmitteln eingestellt auf einen Reibungskoeffizient unter etwa Q, 8, die zweite Au#enschicht aus einem Mischpolymerisat eines Olefins mit einem äthylenisoh ungesättigten Monomer, mit. einem um mindestens etwa 0,4 grö#eren fl.eibun$skoeffizienten besteht und beide durch eine Zwischenschicht aus Polyäthylen miteinander verbunden sind.
  7. 7.) Mehrschichtfolie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Polypropylenschicht etwa 5 bis 60 Prozent vom Gesamtgewicht ausmacht, und auf einen Reibungskoeffizienten von unter etwa 0,6 eingestellt ist, die zweite Außenschicht etwa 1 bis 10 Prozent, die Zwischenschicht den Rest vom Gesamtgewicht ausmacht und das Co-Monomere der zweiten Außenschicht vorzugsweise ein äthylenisch ungesättigter Ester ist.
  8. 8.) Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtfolien gemäß den-Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die jeweils gewählten Kunststoffe für sich getrennt in einem geschmolzenen bezw. fließbaren Zustand bringt, die Kunststoffströme an einem Ort ohne merkliche Vermischung parallel nebeneinander zusammenführt und die zusammengeführten Ströme durch eine lange enge Düse hindurch zum Mehrschichtfilm extrudiert.
  9. 9.) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß man die fließbar gemachten Kunststorfe in Einzelströmen parallel auf getrennten Wegen so weit führt, bis in jedem Strom sioh ein laminarer Fluß eingestellt hat, dann die --Einzelströme parallel in Berühung miteinander. führt, den so gebildeten Mehrschichtstrang senkrecht zur Strömungsrichtung, aber im wesentlichen parallel zu den Grenzflächen der Teilschichten expandiert und danach den expandierten Strang durch eine lange enge Düse zu Mehrschichtfilm extrudiert.
  10. 10.) Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daR man eine Trägerbahn aus Papier, Gewebe, Zellulosehydrat oder dgl. während oder nach der Bildung der Mehrschichtfolie derart zuführt, daß die Trägerbahn sich fest mit dieser verbindet.
  11. 11.) Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 8 bis 10, wie beschrieben und dargestellt.
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