DE1629381C3 - Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper aus expandierbaren Kunststoffteilchen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper aus expandierbaren KunststoffteilchenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper aus expandierbaren
Kunststoffteilchen.
Bei der Herstellung von geschäumten Formkörpern besteht die Schwierigkeit, einen in den Materialzusammensetzungen
völlig homogenen und an die Feinstruktur seiner Form genau angepaßten Formkörper
zu erhalten. Bisher wurden zu diesem Zweck unter anderem expandierbare Teilchen eingesetzt, die
das Expansionsmittel in gelöster Form enthielten. So betrifft die US-PS 29 58 905 ein Verfahren zur Herstellung
eines expandierbaren thermoplastischen Harzmaterials, bei dem das Expansionsmittel unter
anderem in irregulär geformten Teilchen vorwiegend gelöst enthalten ist. Durch Expansion eines derartig
expandierbaren Harzmaterials entstehen dementsprechend vielzellige Teilchen mit unterschiedlicher
Zellengröße, worauf die mehr oder weniger ungleichförmige Materialbeschaffenheit des daraus gebildeten
Formkörpers zurückzuführen ist. Außerdem ist das Volumen der Zellen in einem derartig geschäumten
Körper unerwünscht groß.
Diese Schwierigkeit mit den nur ungleichmäßig expandierenden Harzmaterialien wurde bisher dadurch
umgangen, daß Formkörper unter Verwendung von bereits expandierten Teilchen hergestellt wurden. So
betrifft die DT-PS 10 87 804 ein Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Gießharzmischungen,
die poröse Styrolpolymerisate enthalten. Diese Styrolpolymerisate erfahren bei der Verarbeitung der Gießharze
keinerlei Veränderung und natürlich auch keine Expansion mehr. Der so entstandene Formkörper
weist seiner Herstellungsweise entsprechend eine relativ unhomogene Materialbeschaffenheit auf.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper
zu schaffen, bei dem die Feinstruktur der Form exakt auf dem Formkörper ausgebildet ist und eine
homogene Beschaffenheit des Schaumstoffs erzielt wird.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper, wobei expandierbare
Teilchen aus thermoplastischem, polymerem Harz, welche in ihrem Innern ein flüchtiges,
flüssiges Treibmittel mit einer unterhalb des Erweichungspunktes des Harzes liegenden Verdampfungstemperatur
enthalten, durch Erhitzen gegebenenfalls unter Verwendung eines Bindemittels, insbesondere
eines exotherm aushärtenden Epoxydharzes, expandiert und zu einem Formkörper vereinigt und gegebenenfalls
gleichzeitig mit einer zusätzlichen
ίο Schicht, insbesondere einem Faservlies, verbunden
werden, das zur Lösung der obengenannten Aufgabe dadurch gekennzeichnet ist, daß einzellige expandierbare
Teilchen verwendet werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es stellt dar
die Figur einen Schnitt durch einen Körper, bestehend aus expandierten Teilchen.
Die Figur stellt eine Schnittansicht eines aus Teilchen
1 bestehenden Teilchenverbandes 2 dar, worin die Teilchen durch gleichzeitige Expansion gebildet
sind und untereinander zusammenkleben.
Die Herstellung der einzelligen expandierbaren Teilchen wird eingehend in der DT-OS 14 95 485
beschrieben.
Die einzelligen expandierbaren Kunststoffteilchen enthalten Treibmittel wie niedrige aliphatische Kohlenwasserstoffe,
Chlor-Fluor-Kohlenstoffe oder Silane, deren Siedepunkt bei atmosphärischem Druck
etwa im gleichen Temperaturbereich oder tiefer liegt als der Erweichungspunkt des harzartigen Materials.
Es werden Teilchen mit sehr kleinem Durchmesser,
beispielsweise von 1 bis 50 Mikrometer, vorzugsweise zwischen 2 und 10 Mikrometer, verwendet. Solche
Teilchen mit kleinem Durchmesser können leicht zu Formkörpern mit glatter, gleichmäßiger Struktur,
mit ausgezeichnetem Isolationswert und mit hoher Festigkeit ausgeformt werden.
Vorzugsweise bestehen die einzelligen expandierbaren Kunststoffteilchen aus Mischpolymeren von
Styrol mit etwa 1 bis 4 Gewichtsprozent Methacrylsäure, aus Mischpolymeren von Styrol mit 10 bis
80 Gewichtsprozent Acrylnitril oder aus Mischpolymeren von Styrol mit etwa 15 bis 40 Gewichtsprozent
Vinylbenzylchlorid, sowie Mischpolymeren von Styrol mit 1 bis 8 Gewichtsprozent Acrylsäure.
Zur Verwendung besonders geeignet sind auch Teilchen aus Methylmethacrylat, Mischpolymeren
von Methylmethacrylat mit etwa 20 Gewichtsprozent Styrol, Mischpolymeren von Methylmethacrylat und
bis zu etwa 50 Gewichtsprozent (der kombinierten Monomeren) von Äthylmethacrylat, Mischpolymeren
von Methylmethacrylat und bis zu 70 Gewichtsprozent von Orthochlorstyrol.
Das optimale Mengenverhältnis ändert sich mit dem Teilchendurchmesser. Ein kleines Teilchen wird
im allgemeinen eine größere Menge eines Blähmittels benötigen als ein größeres Teilchen, da die Wandstärke
von Anfang an gerinnger ist und bei der Expansion verhältnismäßig dünner wird. Die Diffusions-Go
rate durch die Wand eines kleinen Teilchens mit gegebenem Polymer-Blähmittel-Verhältnis ist bedeutend
größer als die Diffusionsrate durch die Wand eines Teilchens, das den drei- oder vierfachen Durchmesser
aufweist. Bei Teilchen mit relativ hohem Blähmittelanteil und kleinem Durchmesser kann eine geringere
Expansion erwartet werden als bei einem Teilchen, das von Anfang an weniger Blähmittel und
mehr Polymeres enthält, d. h., daß das optimale Men-
genverhältnis — Polymeres -— Treibmittel — für
jede Kombination von Polymeren und Treibmittel von der Teilchengröße abhängt. Beispielsweise weisen
Methylmethacrylatteilchen mit einem Durchmesser von etwa 10 Mikrometer, welche Neopentan enthalten,
für eine optimale Expansion ein ungefähres Mengenverhältnis von 1:1, Blähmittel — Polymeres,
auf.
Es können geschäumte Formkörper auch aus expandierbaren, harzartigen Massen hergestellt werden,
die derartige expandierbare Teilchen enthalten. Werden expandierbare Teilchen in ein selbstreagierendes,
exothermes Material eingegeben, dann kann die Reaktionswärme genügen, die Expansion der Teilchen
während des Härtens des exothermen, harzartigen Materials hervorzurufen. Auf diese Weise entsteht
ein geschäumtes, harzartiges Material mit geringer Dichte aus Materialien, welche nicht ohne weiteres
auf konventionelle Weise geschäumt werden können. Es ist ersichtlich, daß die von dem reaktiven, exothermen
Material entwickelte Wärmemenge das Ausmaß der Expansion steuert.
Wenn bei der gewählten Masse der Expansionsgrad nicht den Erwartungen entspricht, so kann die
Temperatur des harzbildenden Materials vor dessen Expansion erhöht werden. Besonders vorteilhafte
exotherme Materialien (matrix), in die die Teilchen eingeführt werden, sind die Epoxyharzsysteme. Früher
gab es keine geeignete Methode zur Herstellung von festen oder flexiblen Epoxyharzschaumstoffen
mit geringer Dichte von beispielsweise 16 bis 48 kg/m3, bei der das Material nicht so lange unter
Druck gehalten wurde, bis ein Aufschäumen erwünscht war. Einer aushärtbaren Epoxyharzmischung
können nun einzellige expandierbare Teilchen zügegeben werden; im Anschluß daran wird ein geeigneter
Härter zugesetzt, der bewirkt, daß das Epoxyharz reagiert und genügende Wärme erzeugt, um die
Teilchen zu expandieren und sie zu einem festen Körper auszuhärten.
Es können auch Teilchen mit hohen Treibmittelanteilen im Überschuß von etwa 50%, vorzugsweise
von 75 bis 95 Gewichtsprozent, verwendet werden, die bis zu 10 Teile eines Vernetzungsmittels wie Divinylbenzol,
Propylenglykoldimethacrylat oder Dialkylphthalat enthalten. Entgegen den normalen Erwartungen
sind solche Mischpolymere im allgemeinen nicht starr vernetzt und können bei Erwärmung
expandieren. Im allgemeinen expandieren sie jedoch nicht in demselben Ausmaß wie ein Material ohne
das bi-funktionale Monomere.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Expandierte Teilchen aus Polymethylmethacrylat, die Neopren als Treibmittel enthielten, wurden in
eine Form gebracht in einer Menge, welche nach der Expansion der Teilchen die Form ausfüllte. Man erhitzt
die Teilchen 3 Minuten lang auf eine Temperatur von etwa 140° C. Die Form und ihr Inhalt wurden
abgekühlt, und der entstandene Gegenstand hatte die gleiche glatte Konfiguration wie die Form. Der
entstandene Gegenstand war weiß und man konnte die feinen Zellen nicht ohne weiteres mit bloßem
Auge erkennen. Der Gegenstand war fest, härtbar und hatte eine glatte Oberfläche. Bei der mikroskopischen
Untersuchung der einzelnen Teilchen ergab sich, daß diese leicht miteinander verbunden waren
und daß jedes Teichen eine individuelle Zelle bildete.
Es wurde eine Mischung bereitet aus 200 Teilen eines 55% Feststoffe enthaltenden, natürlichen
Gumrnilatex, aus 50 Gewichtsteilen der gleichen trockenen, nichtexpandierten Teilchen wie im Beispiel
1, aus zwei Teilen eines Gummi-Antioxydationsmittels und aus 50 Gewichtsteilen Wasser. Diese
Komponenten wurden zu einer gleichmäßigen Dispersion gemischt und durch Zugabe von Salzsäure unter
Umrühren koaguliert. Nach vollständiger Koagulation dieser Dispersion wurde das Koagulum abgesondert
und 48 Stunden lang bei etwa 23° C im Vakuum getrocknet. Aus der getrockneten Masse wurde ein
rechteckiges Stück mit den relativen Ausmaßen von 1,2 und 4 ausgeschnitten und fünf Minuten lang bei
einer Temperatur von 165° C in einer Trockenkammer getrocknet. Eine vergrößerte Nachbildung des
ursprünglichen Stückes wurde gebildet. Es hatte eine Wichte von 292 kg/m3. Nach der Expansion war das
expandierte Material steifer als vor der Expansion und wies immer noch elastomere Eigenschaften auf.
Die Druckfestigkeit des expandierten Materials war bedeutend größer als die Druckfestigkeit der meisten
Schwammgummis. Eine mikroskopische Prüfung von Schnittproben des Körpers zeigte, daß die expandierten
Teilchen ihre Identität bewahrten. Andere Proben der oben beschriebenen Masse wurden mit Hilfe dielektrischer
Wärme aufgeschäumt, wobei sich Wichten von etwa 224 kg/m3 ergaben. Die nichtexpandierten
Teile variierten in einer Stärke von 0,63 bis 2,5 cm.
Es wurden 100 Gewichtsteile einer Epoxyharzmasse hergestellt. Zu ihrer Herstellung wurde ein Gemisch
aus einem Kondensationsprodukt von Bis-phenol A und Epichlorhydrin aus drei Gewichtsteilen
Wasser, aus 12 Gewichtsteilen Triäthylendiamin und aus 16 Gewichtsteilen trockenen Teilchen gemäß Beispiel
1 verwendet. Das Zusammenmischen der obenerwähnten Komponenten ergab ein aufschäumbares
Material, das zu einem festen Schaumstoff mit einer Dichte von 0,32 g/cm3 expandierte. Bei einem weiteren
Verfahren zur Herstellung der expandierten Epoxymassen verwendete man einen geringeren Teil
Triäthylentetraamin, beispielsweise 2 Gewichtsteile davon, wobei sich ein Partial-Vorpolymeres mit bedeutend
erhöhter Viskosität bildete. Eine anschließende Zugabe von weiteren 10 Teilen Triäthylentetraamin
bewirkt die Erzeugung von so viel Wärme, daß die Teilchen expandierten und einen festen Epoxyschaum
ergaben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen geschäumter Formkörper, wobei expandierbare Teilchen aus
thermoplastischem, polymeren! Harz, welche in ihrem Innern ein flüchtiges, flüssiges Treibmittel
mit einer unterhalb des Erweichungspunktes des Harzes liegenden Verdampfungstemperatur enthalten,
durch Erhitzen gegebenenfalls unter Verwendung eines Bindemittels, insbesondere eines
exotherm aushärtenden Epoxydharzes, expandiert und zu einem Formkörper vereinigt und gegebenenfalls
gleichzeitig mit einer zusätzlichen Schicht, insbesondere einem Faservlies, verbunden werden,
dadurch gekennzeichnet, daß einzellige expandierbare Teilchen verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzellige expandierbare Teilchen
mit einem Durchmesser zwischen 1 und 50 jim verwendet werden.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US24652962A | 1962-12-21 | 1962-12-21 | |
| US24652962 | 1962-12-21 | ||
| US30605063A | 1963-09-03 | 1963-09-03 | |
| US30605063 | 1963-09-03 | ||
| DED0051345 | 1963-12-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1629381A1 DE1629381A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE1629381B2 DE1629381B2 (de) | 1975-09-04 |
| DE1629381C3 true DE1629381C3 (de) | 1976-04-08 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4419459A (en) | 1980-01-15 | 1983-12-06 | August Hohnholz Kg | Process of producing transparent foamed plastics materials |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4419459A (en) | 1980-01-15 | 1983-12-06 | August Hohnholz Kg | Process of producing transparent foamed plastics materials |
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