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DE162854C - - Google Patents

Info

Publication number
DE162854C
DE162854C DE1904162854D DE162854DA DE162854C DE 162854 C DE162854 C DE 162854C DE 1904162854 D DE1904162854 D DE 1904162854D DE 162854D A DE162854D A DE 162854DA DE 162854 C DE162854 C DE 162854C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claw
bolt
nose
bearing
spring
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1904162854D
Other languages
English (en)
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Filing date
Publication of DE162854C publication Critical patent/DE162854C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT22549D priority Critical patent/AT22549B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/50Travelling locks; Brakes for holding the gun platform in a fixed position during transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Höhen- und Seitenrichtmaschine fahrbarer Geschütze von den beim Fahren des Geschützes auftretenden Stoßen zu entlasten, bedient man sich einer Vorrichtung (Zurrvorrichtung), mittels deren das Geschützrohr oder die Oberlafette (Wiege) unabhängig von der Höhen- und Seitenrichtmaschine in der Fahrstellung festgelegt werden kann.
Die Erfindung bezweckt, eine besonders zuverlässig wirkende Vorrichtung dieser Art zu schaffen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Anwendung auf ein Rohrrücklaufgeschütz dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht der in 'Betracht kommenden Teile des Geschützes bei in der Fahrstellung festgelegter Oberlafette,
Fig. 2 in größerem Maßstabe einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von rechts gesehen,
Fig. 3 die zu Fig. 2 gehörige linke Seitenansicht,
Fig. 4 den Schnitt nach 4-4 der Fig. 2, von rechts gesehen,
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung, zum Teil im Schnitt nach 5-5 der Fig· 3,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 3, in der Richtung des Pfeiles χ gesehen, und
Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung einzelner Teile.
A ist die Oberlafette, auf welcher das Geschützrohr B (Fig. 1) ruht. C (Fig. 1) ist der Oberlafettenträger und D der Lafettenkörper. Die Oberlafette A kann samt dem Geschützrohr mittels der Seitenrichtmaschine, von welcher in der Zeichnung nur das Handrad E (Fig. 1) dargestellt ist, gegenüber dem Oberlafettenträger C um die Achse des Pivotzapfens a1 (Fig. 1) geschwenkt werden. Der Oberlafettenträger C ist auf der Radachse dl (Fig. 1) schwingbar angeordnet und kann samt der Oberlafette und dem Geschützrohr mittels der Höhenrichtmaschine, deren Handrad mit F (Fig. 1) bezeichnet ist, eleviert werden.
Die bisher beschriebene Einrichtung ist bekannt.
Das hintere Ende der kastenförmigen Oberlafette ist außen durch ein | !- förmiges Blech a?
und innen durch eine Platte a3 verstärkt. Auf dem Lafettenkörper D ist ein Bock C aufgenietet, dessen oberer Teil zu einem | I-förmigen Lager ausgebildet ist. Die Anordnung und Ausbildung dieses Lagers, insbesondere seiner Schenkel gl, sind so getroffen, daß es das hintere Ende der Oberlafette spielfrei aufzunehmen vermag, wenn sich letztere in der Fahrstellung befindet.
In dem Bock G ist eine verhältnismäßig breite Klaue H unter Vermittlung eines Bolzens J (s. bes. Fig. 5) schwingbar gelagert. Die Klaue H ist durch die Seitenwände g2· gz des Lagerbockes G gegen Verschiebung gesichert. Die Gestalt und Anordnung der Klaue H sind derartig gewählt, daß ihr Teil h3 mit der Platte a3 der Oberlafette in Eingriff zu treten vermag, wenn sich die

Claims (3)

Oberlafette in der Fahrstellung befindet, d. h. auf dem Lagerbock G zwischen dessen Schenkeln g1 ruht. Um einen möglichst spielfreien Eingriff der Klaue H mit der Platte a3 zu erzielen, empfiehlt es sich, die Klaue H mit einer konzentrisch zur Achse des Drehbolzens J verlaufenden Eingriffsfläche /i4 (Fig. 4 und 7) zu versehen und die Eingriffsfläche λ4 (Fig. 4) der Platte a3 entsprechend zu gestalten. Die Klaue H ist mit dem Bolzen J durch ein Vierkant i1 (Fig. 5 und 6) undrehbar, aber verschiebbar verbunden. Der Bolzen / trägt einen Handgriff z'° und ist in der Seitenwand g·2 des Lagerbockes G mittels eines Zapfens z2 (Fig. 5 und 6) und in der Seitenwand gs des Lagerbockes unter Vermittlung einer Hülse i3 (Fig. 5) drehbar und verschiebbar gelagert. Die Hülse i3 ragt in eine Bohrung hl (Fig. 5) der Klaue H hinein und legt sich einerseits an die Unterlagscheibe einer auf den Bolzen J aufgeschraubten Mutter z'4 und andererseits gegen das eine Ende einer auf den Bolzen J aufgeschobenen Feder K an. Das andere Ende der letzteren stützt sich gegen die Bodenfläche h2 der Bohrung h1. Infolge der beschriebenen Anordnung der einzelnen Teile sucht die Feder K den Bolzen J gegenüber der Klaue H in dem Lagerbock G zu verschieben. Diese Verschiebung wird durch einen Bund z'5 des Bolzens / begrenzt. .Der Bund z'5 geht in einen Arm i1 (Fig. 3, 6 und 7) über, welcher mit einer Nase z'8 ausgerüstet ist. Diese Nase ist dazu bestimmt, den Bolzen J und damit die Klaue H in der Arbeitsstellung (Fig. 1 bis 6) und Ruhestellung (Fig. 7) festzulegen und kann zu diesem Zweck mit einer Rast gi (Fig. 6 und 7) bezw. gr° (Fig. 3) des Lagerbockes G in Eingriff gebracht werden. Wenn die Zurrvorrichtung außer Gebrauch ist, befindet sich die Klaue H in der aus Fig. 7 ersichtlichen Stellung, in welcher der Zapfen z8 in die Rast g·5 eingreift. Soll die Oberlafette gezurrt, d. h. in der Fahrstellung, in welche sie mittels der Höhen- und Seitenrichtmaschine gebracht wird, gegenüber dem Lafettenkörper D festgelegt werden, so verschiebt man zunächst den Bolzen J durch Ziehen am Handgriff ie entgegen der Wirkung der Feder K, bis die Nase z'8 außer Eingriff mit der Rast gh gelangt ist. Hierauf dreht man die Klaue H durch den Bolzen / in die in Fig. 1 bis 6 wiedergegebene Stellung, in welcher die Nase i8 der Rast gl gegenübersteht. Gibt man dann den Handgriff i(i frei, so springt die Nase z8 unter der Wirkung der Feder K in die Rast gl ein. Die Klaue H ist dann in der Arbeitsstellung festgelegt. In dieser Stellung entlastet sie in Verbindung mit dem ! I-förmigen Lager des Bockes G die Höhen- und Seitenrichtmaschine des Geschützes von den beim Fahren auftretenden Stoßen, während die Klaue H selbst durch die Schenkel g1 des ! j-förmigen Lagers von seitlichen Stoßen entlastet wird. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, läßt sich die Erfindung auch auf solche Geschütze anwenden, bei denen das Geschützrohr unter Fortfall der Oberlafette mittels eines senkrechten Schildzapfens in einem Rohrträger gelagert ist. In diesem . Falle müßte am Bodenstück des Rohres ein in das ! !-förmige Lager des Bockes G spielfrei passender 'Ansatz und an letzterem eine der Fläche a4 !entsprechende Fläche vorgesehen sein. PyVTE NT-A N SPRÜCHE!
1. Für fahrbare Geschütze bestimmte Vorrichtung zum Festlegen des Geschützrohres oder der Oberlafette (Wiege) in der Fahrstellung, gekennzeichnet durch eine am Lafettenkörper schwingbar gelagerte breite Klaue (H), welche in der Fahrstellung des festzulegenden Teiles mit einer Fläche des letzteren in Eingriff zu treten vermag.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (J) der Klaue (H) mit ihr undrehbar verbunden, entgegen der Wirkung einer Feder (K) in der Klaue und in seinem Lager verschiebbar ist und eine Nase (is) trägt, welche zwecks Festlegens der Klaue in der Arbeitsstellung mit einer Rast (gi) des Lagers für den Drehbolzen (J) in Eingriff gebracht werden kann.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bezw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Lafettenkörper (D)
ein ! I-förmiges Lager (G) befestigt ist,
welches zwischen seinen Schenkeln (gl) den festzulegenden Teil des Geschützes spielfrei aufzunehmen vermag, zum Zweck, die Seitenrichtmaschine des Geschützes und die Klaue (H) von den beim Fahren auftretenden Stoßen zu entlasten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904162854D 1904-07-25 1904-07-25 Expired - Lifetime DE162854C (de)

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AT22549D AT22549B (de) 1904-07-25 1905-05-15 Für fahrbare Geschütze bestimmte Vorrichtung zum Festlegen des Geschützrohres oder der Oberlafette (Wiege) in der Fahrstellung.

Applications Claiming Priority (1)

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DE1904162854D Expired - Lifetime DE162854C (de) 1904-07-25 1904-07-25

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FR (1) FR354300A (de)

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DE2851604A1 (de) * 1978-11-29 1980-06-04 Karlsruhe Augsburg Iweka Panzerfahrzeug

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CH33927A (de) 1906-02-15
FR354300A (fr) 1905-10-03

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