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DE1628059U - Zugmaschine, wie schlepper, radschlepper, raupe o. dgl. - Google Patents

Zugmaschine, wie schlepper, radschlepper, raupe o. dgl.

Info

Publication number
DE1628059U
DE1628059U DE1951H0004730 DEH0004730U DE1628059U DE 1628059 U DE1628059 U DE 1628059U DE 1951H0004730 DE1951H0004730 DE 1951H0004730 DE H0004730 U DEH0004730 U DE H0004730U DE 1628059 U DE1628059 U DE 1628059U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractors
steering
tractor
agricultural purposes
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951H0004730
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hannoversche Maschinenbau AG
Original Assignee
Hannoversche Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hannoversche Maschinenbau AG filed Critical Hannoversche Maschinenbau AG
Priority to DE1951H0004730 priority Critical patent/DE1628059U/de
Publication of DE1628059U publication Critical patent/DE1628059U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Hannoversohe Maschinenbau Akt.-Ges. vormals Georg Egestorf ! (Hanomag), Hannover-Linden
    -----------
    Zugmaschine, wie Schlepper, Radschlepper, Raupe o. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Zugmaschine, wie Schlepper, Radschlepper, Raupe o. dgl., inabes. für landwirtschaftliche Zwecke. Für viele Arbeiten in der Land-und Forstwirtschaft wird ein Schlepper benötigt, der mit geringer Geschwindigkeit arbeitet. Für das Pflanzen oder ähnliche Vorgänge benutzt man vorzugsweise einen Schlepper mit Kriechgang. Bei derartigen langsamen Geschwindigkeiten kann der Schlepper während des Arbeitens bestiegen werden bzw. ist die Möglichkeit gegeben, dass der Schlepperfahrer seinen Sitz verläßt. Damit nun der Schlepperfahrer seinen Platz aufgeben kann, ohne dass der Schlepper die gewünschte Fahrtrichtung aufgibt, ist erfindungegemäas die Lenkeinrichtung für das Fahren eines bestimmton Kurses feststellbar.
  • Die Feststellbarkeit der Lenkeinrichtung kann in der verschiedensten Weise bewirkt werden. So läset sich beispielsweise an der Lenksäule eine Klemm-oder Sperrvorrichtung anordnen, durch die das Lenkrad für eine bestimmte Fahrtdauer in einer wählbaren Stellung festzulegen ist. Andererseits ist es auch möglich, eine in das Lenkgetriebe, beispielsweise in die LenkschnekkeeingreifendeSperr-oderKlemmvorrichtung vorzusehen. Die Einrichtung kann auch als eine, um das Lenkrad oder um dessen Speichen herumfassende Klammer ausgebildet sein.
  • ErfindugnsgemässistdieKlemm-oderSperrvorrichtung ao ausgebildet, dass sie vom Führersitz aus-und einschaltbar ist. Gegebenenfalls kann die Einrichtung auch als ein, die Steuersäule verklemmender Nocken, Riegel o. dgl. ausgestaltet sein. Mit besonderem Vorteil gelangt die Lenkfeststellung bei Schleppern oder Kraftfahrzeugen zur Anwendung, die mit einem Kriechgang ausgestattet sind. Um bei höheren Geschwindigkeiten ein ungewolltes Einschalten der Lenksperre zu verhüten, ist erfindungsgemäss eine entsprechend ausgebildete Sicherung für die Lenksperre vorgesehen.
  • Der Erfindungsgedanke lässt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Einige davon sind in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, ohne dass jedoch die Erfindung hierauf beschränkt sein soll.
    Es zeigen :
    Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Schleppers
    mit am Lenkrad angreifender Sperre,
    Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Lenkrades mit einer anderen Ausbildungsform der Sperre, Fig. 3 eine Ansicht einer, mit einer Sperre ausgestatteten Lenkschnecke und Fig. 4 einen Schnitt durch den oberen Teil der das Lenkrad tragenden Lenksäule mit Lenksperre.
  • Der Schlepper gemäaa Fig. 1 ist mit dem Lenkrad 1 versehen, welches an der Lenksäule 2 sitzt. An der Lagerung 3 der Lenksäule ist eine Klammer 4 angelenkt, die so gross bemessen ist, dass sie um den äusseren Umfang des Lenkrades 1 herumfassen kann. An ihrem freien Ende ist die Klammer 4 mit einer Feststellschraube 5, Spanneinrichtung o. dgl. ausgestattet.
  • Soll das Lenkrad in irgendeiner beliebigen Stellung festgestellt werden, so wird die, an der Lagerung 3 angelenkte Klammer 4 um den äusseren Umafang des Lenk-
    rades herumgelegt und das Lenkrad durch Bedienen der
    Spannvorriohtungh in der gewünschten Lage festgehalten.
    Bei der Anordnung nach Fig. 2 läuft die Lenksäule 2
    7
    in einer rohrartigen Führung/t, auf welcher ein La-
    ger 6 vorgesehen ist. In dem Lager 6 sitzt auf einem Zapfen 8 ein mit einem Nocken 9 versehener Schalthebel 10 Der Nocken 9 fasst durch die Führung 7 hinduroh und legt sich auf die Lenksäule 2 auf. Soll die Feststellung der Lenkung erfolgen, so wird der Bedienungshebel 10 in der eingezeichneten Pfeilric. tung umgelegt.
  • Bei der Anordnung gemäss Fig. 3 wird die Lenksperre durch einen Keil 11 gebildet, der mit Hilfe eines Bedlenungagliedes 12 am Maschinengestell. 13 verstellbar lagert. DervKeil 11 kann in die Gänge der auf der Lenksäule 2 sitzenden Lenkschneoke 14 eingepresst und so die Lenkung festgestellt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform der Lenksperre ist in Fig. 4 gezeigt. Hier besitzt das, die Lenksäule 2 umschliessende Gehäuse 15 eine Lagerung 16 für einen seitlich umlegbaren Bedienungshebel 17. Auf der Achse 18 des Hebels 17 sitzt ein Nocken 19, der in die Aussparung 20 eines unter Federwirkung stehenden Riegelbolzens 21 einpasst. Der R@eglbolzen 21 sitzt in einem Gehäuseteil 22 und greift durch eine Aussparung 23 des Rohres 15 hindurch. Er setzt sich mit seinem freien Ende in eine, in der Lenksäule 2 vorgesehene Aussparung oder Abflachung und legt so die Betätigung der Lenkung fest. Durch Verschwenken des Hebels 17 kann der Riegelbolzen 21 eingerastet oder ausgehoben werden.
  • Bei den verschiedenen gezeigten Ausführungsformen der Lenksperre kann jeweils noch eine Sicherung vorgesehen sein, die eine Betätigung der Lenksperre bei größerer Fahrgeschwindigkeit verhindert. In erster Linie soll die Lenksperre in Verbindung mit einem Kriechgang zur anwendung kommen, so dass die Möglichkeit besteht, mit der Ein- und Ausschaltung des Kriechanges gleichzeitig die Sicherung für die Lenksperrung ein-oder auszuschalten.
    Sohl1tzansprtlche
    3 ohutzansprüche
    1. ) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeinrichtung für das Fahren eines bestimmten Kurses feststellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. ) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Lenksäule angebrachte Klemm-oder Sperrvorrichtung, durch die das Lenkrad für eine bestimmte Fahrtdauer in einer wählbaren Stellung festzulegen ist.
    3.) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine in das Lenkgetriebe eingreifende Sperr-oder Klemmvorrichtung die Lenkung für eine bestimmte Fahrtdauer in wählbarer Stellung feststellt.
    4.) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm- oder Sperrvorriohtung als eine am das Lenkrad herumfassende ein-und ausrückbare Klammer ausgebildet ist.
    5. ) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung als eine in die Lenkschnecke einfassende Klemme, Nocken o. dgl. ausgebildet ist, die vom Führersitz aus ein-und ausschaltbar ist.
    6. ) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung als eine an der Steuersäule angreifende Klemmvorrichtung ausgebildet ist.
    7. ) Zugmaschinen wie Schlepper o. dgl., insbes. für landwirtschaftliche Zwecke nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Sicherung, die bei Erreichung einer bestimmten Fahrtgesohwindigkeit die Lenkaperre ausser Tätigkeit setzt, bzw. deren Einschaltung verhütet. 8.) Zugmaschine, wie Schlepper, Radschlepper, Raupe o. dgl. .. - gekennzeichnet durch die Kombination oit einem Xragang- getriebe und einer Lenkaperrung. 9.) Zugmasohine, wie Schlepper, Radschlepper, Raupe o. dgl. nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Lenk- ) Jt sperrung ein mit dem Schalthebel für ei den Kr&nzgang ge- kappelter Sicherungaeinrichtung vorgesehen ist, die bei -.' ausgeschaltetem sang die Lenksperre ausser Betrieb setzt.
DE1951H0004730 1951-05-21 1951-05-21 Zugmaschine, wie schlepper, radschlepper, raupe o. dgl. Expired DE1628059U (de)

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