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DE1628056A1 - Schlaghammer - Google Patents

Schlaghammer

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Publication number
DE1628056A1
DE1628056A1 DE1960S0108663 DES0108663A DE1628056A1 DE 1628056 A1 DE1628056 A1 DE 1628056A1 DE 1960S0108663 DE1960S0108663 DE 1960S0108663 DE S0108663 A DES0108663 A DE S0108663A DE 1628056 A1 DE1628056 A1 DE 1628056A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
drive piston
drive
percussion
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1960S0108663
Other languages
English (en)
Other versions
DE1628056C3 (de
Inventor
James Mccloud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Skil Corp
Original Assignee
Skil Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skil Corp filed Critical Skil Corp
Priority to DE1960S0108663 priority Critical patent/DE1628056C3/de
Publication of DE1628056A1 publication Critical patent/DE1628056A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1628056C3 publication Critical patent/DE1628056C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/08Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/06Hammer pistons; Anvils ; Guide-sleeves for pistons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2211/00Details of portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D2211/003Crossed drill and motor spindles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D2211/00Details of portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D2211/06Means for driving the impulse member
    • B25D2211/068Crank-actuated impulse-driving mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Ausscheiuirii ;sai:r.oi.u:.i cui^
ö 71 OI3 Iu/oOu
jkil Corporation
Skil Corporation Chicago, Illinois / USA
Schia£;hamir.er
Die Erfindung betrifft einen Schlaghammer mit einem in einem Gehäuse gelagerten Antrieb, einem mittels eines Motors hin- und herbewegbaren Schlagkolben mit einem pneumatischen Stossdämpfer und einem in dem einen Ende des Gehäuses gelagerten und mit dem Antrieb verbundenen Werkzeughalter, wobei der Schlagkolben innerhalb der Zylinderbüchse freifliegend ist und die Schlagbewegung über ein pneumatisches Kissen mittels eines am entgegengesetzten Ende in der Zylinderbuchse gelagerten Antriebekolbens übertragen wird.
009818/0416
Bei Schlaghammervorricfatungen, bei denen mittels •ines in einem Zylinder hin- und herlaufenden Antriebskolbens über ein pneumatisches Kissen ein freifliegender Schlagkolben zur Betätigung eines Schlagwerkzeuges angetrieben wird, muss die Steuerung der Luftdruckverhältnisse in den durch die Kolben unterteilten Kammern so ausgelegt sein, dass beim Rückhub des Antriebskolbens eine Sogwirkung erzielt wird, die den freifliegenden Schlagkolben auch entgegen der Schwerkraft dem Antriebskolben folgen lässt, andererseits aber beim Vorhub des Antriebskolbens soviel Luft zvisohen den beiden Kolben vorhanden ist, dass ein entsprechendes Luftkissen ein Berühren oder Zusammenschlagen des Antriebs- und Schlagkolbens verhindert. Ferner muss durch die Steuerung erreicht werden, dass die auf der Schlagseite des freifliegenden Schlagkolbens befindliche Luft während des Schlages entweichen kann, um eine Dämpfung des Schlages iu verhindern. Oer durch die unvermeidliche Undichtigkeit zwischen Kolben und Zylinder bedingte Luftverlust in den einzelnen Kammern, besonders, in dem Raum zwischen Antriebekolben und Schlagkolben« muss durch Zuführen weiterer Luft ausgeglichen werdenl" .
009111/0418
Aus titer U£*-^ä%eiitstehi-ii"t öy9 ö28 ißt tes b:ekäiiü%i zur Lösung dieser Aufgäbe eiiie zur ZylinderapHiie parallele Leitung vorzusehen, die mit ihren beiden Enden In den Zylihderraum zwisclien dessen Stirhrseiten und dem Antriebskolben bzw« Schlagkolben mündet. Über einen Dreiwechahn ist die Lbitung mit dem Raum des pneumatischen ICissens zwischen Antriebskolben und Schlagkolben verbunden; Zum Ausgleich der LiirtdrÜGkverluste" sind ein aus der Paralleileituii{i fjespeistes Kinlassventil zürn Auffüllen dee Raumes zwiscnen den beiden KoIuen mit Luft und ein die Aussehluft mit dem Raum zwischen Zylinderstirnseite und Aiitriebskolbeh verbindendes Einlassventil vorgesehen.
Bei dieser bekannten Ausführungsform ist die sichere Betriebsfaljigkeit der Schlaghammervorrichtung von dem einwandfreien Betrieb der beiden Ventile, insbesondere des in den Pufferraum zwischen den beiden Kolben führenden Ventils» abhängig.
£· ist die der Erfindung lugrund· liegende Aufgabe, eine Schlaghammervorrichtung zu schaffenj die unabhängig von Ventilen die für ihren einwandfreien B·-
BADOBiQlNAL
trieb erforaeriiche Luftzufuhr selbsttätig steuert.
Dies wird gemtiss eier Erfindung aadurch erreicht, dass die Zylinderbüchse im Kaum des pneumatischen Puffers zwischen den beiden Koloen mit der Aussenluft durch eine, aus einem verhältnismässig kleinen Luftspalt bestehende Öffnung in der Wand der Zylinderbüchse unmittelbar vor dem Antriebskoiben am Enue dessen Vorhubes verbunden ist, wobei der gegen die Aussenluft geöffnete Luftspalt das Entstehen eines Vakuums zwischen den beiden Kolben und deren Ineinandergreifen durch das Einsaugen einer ausreichenden Luftmenge zwischen die beiden Kolben während des Rückhubes des Antriebs.ioj.bens verJiiiiu.ert und einen hinter dem Freiechlagkolben entstehenden Luftverluat wahrend des Vorhubes des Antriebskolbene ausgleicht, wobei der Luftspalt gegen die Aussenluft aurch den Freiachlagkolben erst nach Beginn des Vorhubes des Antriebskolbens verschlossen wird, um eine möglichst grosse Druckkraft zwischen dem
Antriebskolben und dem Freischlagkolben zu erreichen.
Vorzugsweise liegt die dem Antriebskolben zugekehrte Stirnfläche des Freiachlagkoluens nach Erreichen dessen HuDumkehrpunktei und bei beginn des Vorhubes
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BAD ORIGINAL
doe Antriebskolbene hinter dem Umkehrpunkt der Stirnfläche des Antriebskolbens am Ende dessen Vorhübes, wobei sich die. Hubs trecken des Antriebs*· kolbens und des Freischlagkolbens überschneiden.
Durch den Rückhub des Antriebskolbens entsteht zunäohst in dem Raum zwischen Antriebekolben und Schlagkolben gegenüber dem mit Atmosphärendruck gespeisten Raum zwischen Schlagkolben und Zylinder-Stirnseite ein Unterdruck, worauf der Schlagkolben durch den auf der Schlagseite befindlichen Atmosphärendruck dem Antriebskolben nachgeschoben wird, Gegen Ende des Rückhubes des Antriebskolbens ist über den Luftspalt zwischen Antriebskolben und Schlagkolben der Unterdruck zum Atmosphärendruck ausgeglichen, der während des Vorhubes des Antriebskolbens verdichtet wird und zusammen mit dem Antriebskolben den Schlagkolben antreibt*
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an einem AusführungebeispieX näher erläutert,
In den Zeichnungen zeigen* Pig. 1 einen Querschnitt durch eine/er?xndungeg«-
mtftasen Schl&ghammer aufweisende Schlagbohrmaschine,
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Fig.2 einen Teilqüerechnitt durch eine einen Schlaghaaaer aufweisende Schlagbohreaeghine »it einen» Einfatzichaft, der die Drehbewegung auf da» Werkzeug nicht weitergibt,
einen Querschnitt in vergrößertem Masstabe längs der Linie 3 - 3 in Fig.2,
-
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Fig. ψ einen Teilquersehni tt «lurch eine einen e*- findungsgemässen Schlaghamner aufweisende Schlagvorrichtung mit einem kurzen. Einsatzschaft,
Flg. S-B Querschnitte durch cien erf iiiduiif,s{jemässen Schiachammer in verschiedenen i)etriebsStellungen.
Die aus den Gehäuse teilen 12, 13 und 1 ^* bestellende Schlagbohrmaschine 10 weist einen Handgriff 15 mit einem Sehalter 76 auf. Der über die Zuführleitung 75 und den Schalter 76 einschaltbare und in dem Gehäuse 13 in den Lagern 72, 73 gelagerte Motor weist eine mit einem Flügelrad "Jh versehene Welle 71 auf, die in einem Ritzel J8 endet, über das Ritzel 78 wird ein einen Zahnkranz 79 aufweisender, in den Lagern 81 , 8** gelagerter Exzenter 60 angetrieben. Ot Exzenter weist an der entgegengesetzten Seite des Zahnkranzes 79 ein Ritzel 86 auf, das über ein Zahnrad 87 eine in einem Kegelrad $2 endende und in den Lagern 90, 89 gelagerte Welle Jf antreibt, die ihrerseits den auf der Zylinderbüchse 26 befestigten Kegelradkranz Zk in Umdrehung versetzt.
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Die Zylinderbüchse 26 ist auf der dem Antrieb zugekehrten Seite mit dem Ke^elradkranz 2k in einem in einer Ringnut 21 auf der Innenseite des Gehäuseteiles 12 angeordneten Lager 22 gelagert. Auf der dem Antrieb entgegengesetzten Seite ist die Zylinderbuchse 26 über einen in sie eingeschobenen Lagerring 27 in in einer Ringnut 18 sitzendem Kugellager t9 gelagert.
Der Lagerring 27 weist eine Durchgangsbohrung 30 und einen auf der dem Antrieb zugekehrten Seite radial zur Achse vorspringenden Urafangsflansch j6 auf. Eine eine Durchgangabohrung aufweisende Gummidichtung 3,5 liegt an dem Umfangeflansch "}6 an und wird durch das in den Lagerring 27 mittels eines Gewindes 37 einschraubbare Einsatzstück 32 festgeklemmt. Das Einsatzstück 32 weist eine durchgehende Bohrung 33 mit achteckigem Querschnitt auf. Ein im Gehäuseteil 12 befestigter Nasenring 38 nimmt in seiner Durchgangsbohrung 39 einen Einsatzrinf kl auf, der einen sich radial nach ausβen erstreckenden Umfang*flansoh k2 und einen sich radial nach innen erstreckenden Umfangeflansch kf aufweist. Der Einsatzring ki ist auf seiner Innenseite durcli Paßsitz mit einem Führungsring kk verbunden,
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dessen Innenquerschnitt/eine Achteckform aufweist. Bine den Einsatzschaft 48 aufnehmende Abschlussbüchse 52 ist mit ihrem Ende 53 mit der Innenseite des Binsatzringes 4i verschraubt und drückt zugleich den Führungsriiig 44 {jegen den radial nach innen vorstehenden Umfangeflansch 43 an. Der radial nach innen verlaufende Umfangsflausch 54 der Abschlussbüchse 52 weist eine Durchgangsöffnung 55 auf, die von der Innenseite zur Aussenseite der Schlagbohrmaschine entsprechend der Schulter 49 des Einsatzschaftes 48 konisch verläuft.
Die am Zapfen 82 deψ Exzenter» 77 mittels einer Büchse 83 befestigte Pleuelstange 65 ist mittels zweier Pleuellager 67 und eines Pleuelzapfens 66 mit dem in der Zylinderbuchse 26 hin- und herlaufenden Antriebskolben 64 verbunden. Der Kolben 64 ist mittels zweier Dichtungsringe 68 gegen die Zylinderbuchse abgedichtet. Zwischen dem Antriebskolben 64 und dem die Zylinderbüchse auf der dem Antrieb abgekehrten Seite abschliessenden Lagerring 27 ist ein freifliegender Schlagkolben 58 in der Zylinderbuchse 26 angeordnet, der mittels eines Dichtungsringes 61 gegen die Zylinderbüchse abgedieiltet ist. Der freifliegende Schlagkolben 58
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weist eine Vertiefung 59 auf, die den Fuse 60 der Schaftr Verlängerung 47 des Einaatzachaftes 4Θ aufnimmt.
Die Zylinderbüchse 26 weist eine öffnung 100, öffnungen 124 und öffnungen 95 auf, die im Nachstehenden näher erläutert werden.
Der Sammelraum 96 zwischen Zylinderbüchse 26 und Gehäuseteil 12 mündet über eine öffnung 98 in einen gegen die Atmosphäre geöffneten Kanal 97, der aus einem am Gehäuse 12 angeordneten und xugleioh als Handgriff dienenden Mantel 99 gebildet wird.
Soll das Werkzeug von der Drehbewegung der Zylinderbüchse 26 getrennt werden, wird der Einsatzschaft 4Ö der Fig.l gegen einen linsatzachaXt 110 auagetauscht und in daa einaohraubbare li&aatsatüok 32 eingeführt. Der Binaatzaohaft 110 ateht mit aeinem Innenende 111 mit dem Schlagkolben 58 in Eingriff. Der Durchmesser des linaatzachaftea iat dabei so bemessen, dace sich daa einsohraubbare Einsatzstück 52 alt aeinem aohteckigen lan en<juer schnitt 33 gegen da· Zumutende 111 dea linaatzachaftea 110 frei drehen kann, so daaa die übertragung einer Drehbewegung
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τοπ'der Zylinderbuchse 26 auf den Einsatzschaft 110 unterbunden ist (Fig.2).
Der Einsatzschaft 110 erweitert sich zwischen den Uafangsflansch 54 und des Uafangsflansch 42 zu einer Schulter 114 mit achteckigen Querschnitt, die i« achteckigen Innenumfang 43 des Führungsringes 44 gleitet, üb ein Verdrehen des Werkzeuges während des Schlages zu Tereeiden (Fig.2 und 3)· *
Auf der des Antrieb entgegengesetzten Seite der Zylinderbüchse 26 ist in unmittelbarer Iahe des Lagerringes 27 eine Anzahl von Offnungen 95 ae
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Umfang der Zylinderbüchse 26 angeordnet. Die Öffnungen 95 verbinden den Raum zwischen Schlagkolben 58 und Lagerring 27 mit dem Samuelraum $6 zwischen der Auseehfläche der Zylinderbuchse 26 und der Innenfläche des Gehäuseteiles 12. Der Samnielraum 96 steht über eine Öffnung 98 mit einem Kanal 97 in Vorbindung. Der Kanal 97 ist an seinem Ende gegen die Atmosphäre geöffnet. Eine kleine Entlüftungsöffnung 100 befindet sich in der Zylind&rbüchse 26 unmittelbar vor der aera Antrieb abgekehrten Stirnseite des Antriebskolbens 6k am Ende dessen mit x-x bezeichneten Vorhubee.
Es wird nunmehr die Arbeitsweise der über ein pneumatiaehos Kiesen betriebenen Schlagbohrmaschine naher erläutert.
In Fig. 1 int der Antriebslcolben 6k am Endpunkt «ein·· mickhubee dargestellt. Der Endpunkt de· Vorhub·· d«s Antriebekolben· 6k ist in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie x-x angegeben und in Fig. 5" in Draufsicht dargestellt. Der Schlagkolben 58 ist in Fig. 1 und 5 in Schlageingriff mit dem End« des Schlagwerkzeuge· 46 gezeigt. Im Augenblick des Schlag-
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eingriffs des Schlagkolbens 5& befindet sich der Antriebskolben 64 entgegen der in Fig. 1 gezeigten Stellung am Endpunkt seines Vorhubeβ. Durch den Rückhub des Antriebekolbens 64 entsteht zwischen dem Antriebskolben 64 und dem Schlagkolben 58 e^n Vakuum. Der zwischen der Schlagseite des Schlagkolbens 5& und dem Lagerring 27 herrschende atmosphärische Druck verschiebt den Schlagkolben 58 und läsat ihn der lUickliubbewegung des Antriebskolbens 64 folgen. Beginnt der Antriebskolben 64 mit-'seinem Vorhub, setzt der Schlagkolben 58 seine Bewegung in Richtung zum Antriebekolben 64 noch fort, so dass die zwischen den beiden Kolben 58, 64 vorhandene Luft zusammengedrückt und hoch komprimiert wird. Dieser Druck dient sowohl als Luftpolster als auoh als Antriebs kraft. Da· Luftpolster verhindert eine Berührung de* Schlagkolbens 58 mit d«?a Antriebekolben 64. Der Koapreeaionsdruek der Lu]Ft dreht die Bewegung« richtung des Schlagkolben· 58 up. Der Schlagkolben 58 bewegt sieh nun in Richtung zum Naeenende 4er Schlagbohrmaschine 10 mit einer »ehr hohen Geschwindigkeit und übt einen starken Schlag gegen dae Innenend· <le& Schlagwerkseuges 46 aus. Infolge
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des ausserordentlich hohen Druckes, eier zwischen· dem Schlagkolben >8 und dem Antriebskolbcn 64 während cies Vorhubes des Antriebskolbene entwickelt wird, kann etwas Luft zwischen Schlagkolben 58 und der Innenwand der ZyIInderbüchse 2ö ausgepresst werden. Während ues Rückhubes des Antriebskolbens bh kann durch die Entlüftungsöffnung 100 genügend.Luft in die Zylinderbüchse 26 eingesaugt werden, um so den Luftverlust während de*» Arbeitshubes dea Antri«bskolbens 6k auszugleichen. Mährend des Schlaghubes des Schlagkolbena 58 wird die zwischen d©r Schlagseite des Schlagkolbens und dem Lagerring 27 vorhandene Luft durch die Öffnungen 95» aen Saamjslraum ^6, die Öffnung 93 und den Kanal 97
an die Atmosphäre ausgestossen, so dass auf der S
Schlagseite kein den Schlag hemmender Gegendruck entsteht.
In Fig. § ist eier Schlagkolben 58 in Schlageingriff mit dem Innenende dee einen, langen Schaft aufweisenden Schlag-warksseugee gezeigt. Der Vom Motor JO angetriebene Antriebskolben 64 befindet sich la Fig. S aH1 Siidpiankt «eines Vorhubes. Wie in Fig.'· dargestellt, wird der Schlagkolben 5& nach Beginn
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des Kiic-Khubes des Antriebskolbens 6k durch den auf der Schlagseite .ues Schlagkolbens herrschenden atmosphärischen Druck aufgrund des zwischen den beiden Kolben i>8, 6k herrschenden Unterdruckes dem Antriebskolben 6k nachgeschoben. Selbst nach Beginn des Vorhubes des Kolbens Gk setzt der Schlagkoloen 58 seine Bewe^un^ in Richtung des intriebskolbeus 6k infolge ues überuruckes auf der Sohlagseite fort. Die auf uiese Weise komprimierte Luft verhindert eine Berührung der beiden Kolben, dreht die Bewegungsrichtung des Scnlagkol- bena um und läset ihn mit hoher Geschwindigkeit gegen das Schlagwerkzeug aufschlagen (Fig. 9, ^). £s ist festgestellt worden, das· der Schlag- bzv. Arbeltehub de* Schlagkolbens 58 erst in dem Augenblick eingeleitet wird, In welchem der Antriebekolben 6k ungefähr zwei Drittel seines Vorhubes durchlaufen hat (Fig. ^).
Aufgrund de· hohen Druckes während des Vorhubes des Antrxebskolbens Sk ents.teht die Gefahr eines Luftverlustes zwischen den beiden Kolben 58, 6k, der auf die Dauer zu einem hohen Vakuum fUhren kann und die Gefahr des Zusammenschlagen· der
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Kolben 58, 64 mit sich bringt, da «ich dl· B*w#gung8bahnen der beiden Kolben 58, 64' über-•ermeidenu Eine wesentliche Luftentweiehunj au· der- -ISasasi sv/i sehen dem Schlagkolben 58 und dem Antriobekolben 64 wird durch die Öffnung 100 ausgeglichen. Die im Verhältnis zum Durohnesaer der ZylisLdGrbüea©« kleine. Öffnung 100 befindet aioh in der SyIi derbiiehs« 26 unmittelbar Tor der dem Antriste abgelsahr-tea Stirnseite des Antriebekolbena 64 &M Süd« dessen ¥orhubes (Fig. ^). Somit kann vätüSOzicl dee Rückkube· de· Antriebakolben· 64 genügend Luft ±n die Zylinderbuchse 26 durch die öffnung •ingoesugt w«5?d®nf um »o einen Luft verlust während dee forhubes de· Antriebekolben· 64 auszugleichen. Mit dem Erreichen eines maximalen Druckwerte· in de» Raum zwischen dem Schlagkolben $8 und den Antriabekoiben 64 wird, wie in Fig. $ dargestellt, die Öffnung 100 durch den Schlagkolben 58 verdeckt, •o da·· keinerlei Luft durch die Öffnung 100 entweichen kann. Die Grö··· der Öffnung 100 ist für die genaue pneumatische Arbeitsweise der Schlagvorrichtung τοή Wichtigkeit, da die Menge der angesa Lauft JTtLr den Däapfungsgrad ausschlaggebend iat. BeI-•pielaweise beträgt bei einem Innendurchmesser der
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Zylinderbüchse 26 von 635 mm der Durchmesser der Öffnung 100 1,6 mm.
Soll d«.s Werkzeug in einem dia erfindungsgemässe Schlagvorrichtung aufweisenden Drehschlagbohrer 10 nur eine Drehbewegung ausführen, wird ein Werkzeug 122 mit einem kurzen Schaft 12t in das einsohr^ubbare Einsatzstück 32 eingeführt (Fig„ φ). Um zu vermeiden, dass in diesem Fail dap Lagerring 27 und das ©inschraubbare Einsatzstück 32 durch den hin~ und herfli©g©nd®n Schlagkolben 58 den für das Schlagwerkzeug bestimmten Schlagen und damit einem hohen Verschleiß» ausgesetzt sind, muss Vorsorge getroffen werden, dätfs der Schlagkolben 58 von selbst seine hin- und hergehende Bewe^^ung unterbricht. Wie «tu 3 Fig. 1 hervorgeht, weist die Zylinderbüohe» 26 eine Reihe von ase Umfang gleichmassig verteilten Öffnungen 12^* mit* gross crem Durchmesser auf, die bei Schlageingriff des Schlagkolben» 58 mit dem Pusa 60 des Innenendes 5t de» Einsatzschaftes 48 vom Schlagkolben 58 gog&n den übrigen Innenraum der Zylinderbüchse 26 abgedichtet werden und in eine zwischen den beiden Stirnseiten des Schlagkolbens befindliche Ringnut münden. Ge-
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-Yt-
langt der Schlagkolben 58 aufgrund eines kurzen Einsatzsehaftes 121 {Fig. 4) in Schlageiiigriff mit dem Lagerring 27 und dem einschraubbaren Einsätze tück 32 münden die über den Sammelraum 96, die Öffnung y8 und den Kanal 97 mit der AussonatmoSphäre in Verbindung stehenden Öffnungen 124 in den Innenraum d«r Zylinderbuchse Z6 zwischen Sohlagkolfaesx 58 und Antriebskolben 64» Verbinden die Öffnungen 124 den Raums zwischen dem Schlagkolben 58 una dam Antriebskolben «54 mit der iussenatmosphäre, entsteht durch dan Rückhub des Antriebskolbens kein Vakuum in dem Raum zwischen dem Antriebskolben 64 und dem Sehlagkolben 58, da durch die Öffnungen 124 genügend Luft angsd&ugt wird· Wenn also kein Druckunterschied an den beiden Stirnseiten dee Schlagkolben® 5® feerrseiiU, wird der Schlagkolben. 58 dem Antirl©to©kolb®!3 6k während de··en Vor- aod Rüoklrab nicht naahgedrüskt. Somit gibt es keine unnötig® Scnlagbewegung des Scfelagkolbena 58» wenn nur ein zu drehendes Merkzeug salt kurzem Einsatzechaft in die Schlagbohrmaschine 10 eingeführt 1st.
Durch dia Drehnang der Zylinderbuchse 2o -Mi^d. dureh die auftretenden Zentrifugalkräfte der
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-Vf-
der Zylinderbuchse 26 frei von Staub und anderes Teilchen gehalten, die eich für das genaue Arbeiten des Drucklurt-Syetems nachteilig auswirken.
«ic« der Motor 70 i*1 einer erfindungsgeeässen Ausführungeform mit ungefähr 11 ?60 U/axin» „ wird der Antriebskolben 64 durch den Motor 70 »it ungefähr Z\kO Hüben/min. Min- und herbewegt. Wenn das Gewicht dee Schlagkolben« 58 ungefähr 285 g beträgt, wird der Schlagkolben 58 &*it einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von ungefähr kt3 m/sek. bewegt, wobei er ungefähr 0,83 »ie 1,16 snkp pro Schlag abgibt, was ungefähr 0,5 bis 0,7 PS entspricht. Experimentell wurde feetgesteilt, dass die von einem Schlagkolben von ungefähr 285 g erzeugte Schlagkraft ungefähr einer Kraft von 1590 kp entspricht. Bei diesen Betriebsverhältniasen beträgt die Dauer des Schlagimpulses nur einige hundertstel Hikroaekunden. Dreht sich der Motor mit 11 76Ö U/min», um den Kolben 6k mit ungefähr 2i4O Hüben/min„ hin«· und herzuverachieben, wird die Zylinderbüchse 26 gleichzeitig mit ungefähr 23B U/min, gedreht. Durch die Kombination einer Dreh- und hin- und hergehenden Bewegung von Dreh-
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schlagwerkzeugen werden ungewöhnlich eaubere Löcher in Mauerwerk und dergl. erzielt, wobei das gebohrte Material an den Bohrlochrändern nur geringfügig oder überhaupt nicht ausbricht oder beschädigt wird. :-.-;.-:
i zmjijs
ORfGiNAL K\«SFEGTED
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Claims (2)

Au ss Choi dungs aninelciung aus S 71013 Ib/8Od Skil Corporation Pat e nt an s prüche
1.^chlaghammer mit einem in einem Gehäuse gelagerten Antrieb, einem mittel· eines Motors hin- und herbewegbaren Schlagkolben mit einem pneumatischen Stoeedämpfer und einem in dem einen Ende des Gehäuses gelagerten und mit dem Antrieb verbundenen Werkzeughalter, wobei der Schlagkolben innerhalb der Zylinderbüchse freifliegend ist und die Sohlagbevegung über ein pneumatisches Kissen mittels eines am entgegengesetzten £nde in der Zylinderbuchse gelagerten Antriehskolbena übertragen wird, daduroh gekennzeichnet, dass die Zylinderbuchse (26) Ib Rau* des pneumatisehen Puffers zwischen den beiden Kolben (58, 6k) alt der AuBsenluft durch eine aus einem verhältnismassig kleinen Luftspalt bestehende Öffnung (1OO) in der Wand der Zylinderbüchse unmittelbar vor dem Antriebskolben (6k) am Ende dessen Vorhubeβ
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verbunden ist, wobei der gegen die Aussenluft geöffnete Luftspalt das Entstehen eines Vakuums zwischen den beiden Kolben (58, 6k) und deren Ineinandergreifen durch daa Einsaugen einer auereichenden Luftraenge zwischen die beiden Kolben während des Rückhubea des Antriebekolbens verhindert und einen hinter dem Freischlagkolben entstehenden Luftverlust während des Vorhubes des Antriebakolbens auegleicht, wobei der Luftspalt gegen die Aussenluft durch den Freischlagkolben erst nach Beginn des Vorhubes des Antriebskolbens verschlossen wird, üb «ine möglichst grosse Druckkraft zwischen dem Antriebskolben (6k) und dem Freischlagkolben (58) zu erreiohen.
2. Schlaghammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Antriebskolben (6k) zugekehrte Stirnfläche des Freischlagkolbens (58) nach Erreichen dessen Hubumkehrpunktes und bei Beginn des Vorhubes des Antriebakolbens (6k) hinter dem Uekehrpunkt der Stirnfläche des Antriebakolbens (6k) an Inde dessen Vorhubes liegt, wobei sieh die Hubetrecken des Antriebskolbens (64) und des Freischla^kolbens (58) überschneiden.
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Au se ehe i dungs aiimel dung- aus S 71 613 Ib/bOd
Ski! Corporation,:
Eventual-Ansprüche
oehiaghuBBer, inabesondere für Drehschlagbohrer, mit ·1η·Β oittela eines in einem Gehäuse gela- * gerteh Antrieb· in einer SiylinderbÜcÄsi hiiW und" herbewecbaren Antrlebakolben, der Über ''eitlen "*''"-'"'■ ~ pneuMticcheh Puffer einen frei fliegenden Schiag-kolben antr4eibt( lind mit einem im Gehäuse am entgegengeaetzten Erike dea'^Antrieba ¥«rkseush«JLt*r( daüurcli gekenns«iohnet, das« ein Ik VerhMltnia zu« Queraohnitt der Zylinderbucheβ kleiner L«ftap«lt (IOO) in der lylinderbüchae -(26) tanelitelbair ^rör d;er% kolben· ^6k) ;äja"^id»*®tf*'£n*m ■ati·Chen Pufferrau« rwieohen- Antriebekolben
bind·tt und der den Pufferr«um mit der Auasenluft -rerbindend· Luftep*lt (lOO) duroh den des Antriebekolben (6Λ) während deaaen Rückhubea : nachfolgenden Freieahlagkolben (58) nach Beginn des Vorhube· des Antriebekolbens (64) geeChloaaen
Wir<1' ORffilS^ÄL IMSPEGTSD
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2. Schlaghammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Luftspalt (iOO) verschliessende Freischlagkolben (58) mit seiner dem Antriebekolben (6k) zugekehrten Stirnseite solange in dem Hubbereich des Antriebskolbens (64) in dmr Nähe des Umkehrpunktes des Vorhubes verharrt, bis der Antriebskolben (6k) etwa zwei Drittel seines Vorhubes erreicht hat.
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