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DE1627970A1 - Kniehebelpresse - Google Patents

Kniehebelpresse

Info

Publication number
DE1627970A1
DE1627970A1 DE19671627970 DE1627970A DE1627970A1 DE 1627970 A1 DE1627970 A1 DE 1627970A1 DE 19671627970 DE19671627970 DE 19671627970 DE 1627970 A DE1627970 A DE 1627970A DE 1627970 A1 DE1627970 A1 DE 1627970A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
toggle
piston
lever
piston rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671627970
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Loewenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schweizerische Industrie Gesellschaft
Original Assignee
Schweizerische Industrie Gesellschaft
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Industrie Gesellschaft filed Critical Schweizerische Industrie Gesellschaft
Publication of DE1627970A1 publication Critical patent/DE1627970A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
    • B30B1/16Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by fluid-pressure means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Kniehebelpresäe `Die Erfindung betrifft eine Kniehebelpresse, bei welcher die Betätigung der Kniehebel durch mindestens einen von Druckluft oder Druckflüssigkeit beaufschlagtten Zylinder erfolgt. Es sind Kniehebelpressen bekannt, bei denen der Kolben eines ortsfesten Betätigungszylinders auf das -Kniegelenk einwirkt. Dies hat je- doch den Nachteil, dass an den Führungen des durch die Kniehebel bewegten Stempels grosse Querkräfte auftreten. Um dies zu vor-.meiden, wird erfindungsgemäss die Kmiehebelpresse derart ausgebildet,-dass mindestens zwei Kniehebelpaare .vorgesehen sind und dass der Zylinder und die Kolbenstange direkt oder indirekt mit je einem der Kniegelenke in Antriebsverbindung stehen und senkrecht zur Bewegung des Stempels beweglich sind, und dass ferner mindestens ein Kniehebel jedes Kn-iehebelpaares über ein Ausgleichssystem mit einem Kniehebel des anderen Kniehebelpaares-verbunden ist.-,Vorzugsweise ist das Kniegelenk des einen Hebelpaares direkt mit d.em Zylinder und das Kniegelenk des anderen Hebelpaares direkt mit der Kolbenstange verbunden.. -Bei Pressen für die Herstellung von Kunststofferzeugnissen., z.B. Bechern,. muss der Stempel einen verhältnismässig grossen Hub um etwa die Höhe der Becher mit geringer Kraft ausführen, während anschliessend ein grosser Schliessdruck bis zu ca.
  • 30 t bei gänz geringem Hub auszuführen ist. Zur Erzeugung des hohen Schliessdruckes ist ein Kolben von verhältnismässig grossem Durchmesser notwendig.
  • Wenn nun dieser Kolben über den ganzen Hubbereich beaufschlagt wird, verursacht dies einen grossen Druckluft bzw. Druckölverbrauch.-Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass das Kniehebelgelenk.j.edes Hebelpaares mit einem Zylinder -verbunden ist, von denen der eine einen grässeren Durchmesser als der andere aufweist, dass die Kolben der beiden Zylinder auf einer gru.Pinnamen Kolbenstange befestigt sind-und dass -'der kleinere Kalt-en mit seinem Zyiinaer verriegelbar ist, zum Zwecke, die Hubbewegung des Stempels mittels des kleineren Zylinders und den Schliessdruck des Stempels mittels des anderen Zylinders zu erzeugen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein-e Seitenansicht einer ersten Ausführungsform-einer Kniehebelpresse, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II -II in Fig. 1 unU Fig. 3 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Kniehebelpresse.
  • In den Figuren sind nur die zum Verständnis der Erfindung nötwendigen Teile der Presse dargestellt. Auf dem Ständer 1 sing -vier Führungssäulen 2 befestigt, auf denen der Stempel 3 veztika1 verschiebbar gelagert ist, Ger Stempel trügt. beispielsweise nicht dargestellte untere Presswerkzeuge., die gegen einen ebenfalls nicht dargestellten Kopf gepresest.werden, der die oberen Werkzeuge trägt. Zwischen dem Ständer 1 und dem Stempel 3 sind vier Knichebelpaare angeordnet, bei .denen die unteren Kniehebel mit 4 und die oberen Kniehebel mit. 5 bezeichnet sind. Die unteren Kniehabel 4 sind durch je einen Bolzen 6 mit Augen des Ständers 1 verbunden und die oberen Kniehebel 5 durch je einen.nalzen 7 mit entsprechenden Augen des. Stempels 3 (vgl. Fig. 2). Die Kniegelenke der vier Hebelpaare 4, 5 enthalten Holzen 8a bzw. ƒb. Die Bolzen 8a sind mit einem Zylinder 9 verbunden, in dem ein Kolben 10 sitzt, dessen Kolbenstange 11 aus dem Zylinder 10_ herausragt und an ihrem Ende einen Kopf 12 trürj't, an den die bolzen 8b des anderen Kniegelenkes@befestigt sind. Der Zylinoer 9 und der Kolben 10 mit Kolbenstange 11 sind somit nur durch die Holzen 8a bzw. Ob getragen. Um sicherzustellen, dass die mit dem Zylinder 9 und die mit der Kolbenstange 11 ver-, bundenen Kniehebelpaare genau gleiche Schwenkwinkel .ausführen, sind die unteren Kniehebel 4. durch Zahnsegmente 13 miteinander verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist folgende: ' Wird bei der in-Fig. 1 dargestellten Lage des Stempels 1 durch die Oeffnung 14 Druckluftode-r Drucköl in den Zylinder 9 ginge-, führt"so bewegt sich in Fig. 1 der Kolben 10 nach rechts und gleichzeitig der Zylinder-9 nach links. Die Kniegelenke mit den Bolzen 8a, 8b,werden auseinander bewegt und der Stempel 3 bewegt sich nach unten. Die umgekehrte Bewegüng:des-Stempels 3 wird durch tinfühien von. Druckluft oder -öl durch- die 'Oeffnung 15 erzielt, wobei dann die Oeffnung 14 als Auslass dient. Bei der Variante nach Fig. 3 sind Gestell 1, Säulen 2, Stempel' 3 und die Kniehebelpaare 4, 5 gleich ausgebildet. Der Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht jedoch darin, dass zwei Zylindervorgesehen sind, von denen ein kleinerer Zylinder 16-mit den Bolzen-8a der linken Kniegelenke und ein -grösserer Zylinder mit den bolzen 8b der rechten Kniegelenke verbunden ist: Der Kolben 18 des kleineren Zylinders 16 und der Kolben 19 des grösseren Zylinders 17 sind durch .eine gemeinsaure Kolbenstange 20 miteinander starr verbunden. Am-Zylinder 16 ist ferner eine Verlängerung 21 mit, einem Hilfszylinder 22 angeordnet, in dem ein Sperrkolben. 23 verschiebbar gelagert ist. Am kleinen Kolben 18 ist eine Verlängerung 20a der Kolbenstange vorgesehen. Diese trägt eine Nut 23, in di.e in der linken Endvage des Kolbens 18 die Kolbenstange 24 des Sperrkolbens 23 eingreifen kann. Die Kolbenstange 20 kann somit--durch den Sperrkolben 22 mit dem kleinen Zylinder 16 starr verriegelt werden.
  • Die Wirkungsweise der Presse nach Fig. 3 ist folgende: Zum Anheben des Stempels aus der in Fig. 3 -dargestellten. untersten Stellung wird Druckluft oder Druckül durch die Deffnung 25«in den kleinen Zylinder eingeführt.. Dadurch werden der Kolben 1ƒ mit der Kolbenstange 20 nach links und der Zylinder 16 nach rechts verschoben. Da der grosse Kolben 19 an der inneren Wand des Zylinders 17 anliegt, wird auch dieser Zylinder nach links verschoben. Die Bolzen üa und 8b der Kniegelenke nähern sich somit und die Kniehebel 4, 5 werden um einen bestimmten Winkelgestreckt.- Bevor sie jedoch ihre vollständig gestreckte Stellung erreichen, hat der kleine Kolben 1ß seine linke Endlage erreicht, in welcher die Verlängerung 20a der Kolbenstange in die Verlängerung 21 des Zylinders 16 eingreift. Durch Einführen von Druckluft oder Drucköl in die Oeffnung 25 des Hilfszylinders 22@wird--der Kolben 23 nach oben gepresst, so-dass dessen Kolbenstange 24 in die Nut 23q eingreift. Der Zylinder 16 ist dadurch mit der Kolbenstange 20 verriegelt. Nun wird Druckluft oder Drucköl durch die Oeffnung 26 in den grossen Zylinder 17 eingeführt. Dieser verschiebt sich nach links und sein Kolb e;, .19 samt Kolbenstange 20 und Zylinder 16 nach rechts. Dadurch werden die Zapfen der Kniegelenke vollständig durchgedrückt. Auf diese Weise kann der Verbrauch von unter hohem Druck stehender Luft bzw. von Drucköl vermindert werden, wenn nur ein kurzer Hubweg mit dem vollen Schliessdruck des Stempels ausgeführt werden muss, da der Hubweg des grossen Kolbens auf wenige Millimeter beschränkt sein kann. Selbstverständlich
    können die Grössenverhältnisse der beiden:Zylinder 16 und 17
    je nach_den Anf'oroerungen-anders als in der Fig: 3-dargestellt
    gewählt weruen, um eine möglichst grosse Einsparung von unter
    hohem -Druck stehendem' VtedIun zu erzielen.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s.p r ü c h e 1. Kniehebelpresse, bei welcher die Betätigung der Kniehebel durch mindestens einen von Druckluft oder Druck- flüssigkeit beau.fschlagten Zylinder erfolgt,_dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Kniehebelpaare vorgesehen sind und dass der Zylinder und die Kolbenstange direkt oder indi- rekt mit je einem der Kniegelenke in Antriebsverbindung stehen und senkrecht zur Bewegung des Stempels beweglich sind, und dass ferner mindestens ein Kniehebel jedes Kniehebelpaares über ein Ausgleichssystem mit einem Kniehebel des anderen Kniehebelpaares-verbunden ist.
  2. 2. Kniehebelpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass das Kniegelenk (8a) des einen Hebelpaares direkt mit dem Zylinder (9) und das Kniegelenk (8b) des@anderen Hebel- paares direkt mit der Kolbenstange (11) verbunden ist. 3. . Kniehebelpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-` net, dass das Kniehebelgelenk (8a, 8b) jedes Hebelpaares mit einem Zylinder (16, 17) verbunden ist, von denen der eine einen grösseren Durchmesser als der andere aufweist, dass die Kolben I(.18, 19) der beiden Zylinder auf einer gemeinsamen Kolbenstange (20) befestigt sind- und dass der kleinere Kolben (18) mit seinem Zylinder (16) veiriegelbar ist, zum Zwecke, die Hubbewegung des Stempels mittels &s kleineren Zylinders und den Schliessdruck des Stempels mittels des anderen Zylinders zu erzeugen. . 4. :K:nieheb.elpresse nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeivch,net, :das,s@ die Verrieg:eIung: ..es kleinen Kolbens.(16) in seinem Zylinder (1.6)- :.durch einen Hilfskolben (23) erfolgt.
DE19671627970 1966-11-04 1967-09-29 Kniehebelpresse Pending DE1627970A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1595166A CH446068A (de) 1966-11-04 1966-11-04 Kniehebelpresse

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Publication Number Publication Date
DE1627970A1 true DE1627970A1 (de) 1970-12-23

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671627970 Pending DE1627970A1 (de) 1966-11-04 1967-09-29 Kniehebelpresse

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DE102010038812B8 (de) 2010-08-03 2013-06-27 Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH), Körperschaft öffentlichen Rechts Presse zur Herstellung laminierter Bauteile größerer Länge

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CH446068A (de) 1967-10-31

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