DE1627860C - Tuschierpresse - Google Patents
TuschierpresseInfo
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- DE1627860C DE1627860C DE19671627860 DE1627860A DE1627860C DE 1627860 C DE1627860 C DE 1627860C DE 19671627860 DE19671627860 DE 19671627860 DE 1627860 A DE1627860 A DE 1627860A DE 1627860 C DE1627860 C DE 1627860C
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- DE
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- press
- drive
- plate
- ram
- holding plate
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Links
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Tuschierpresse mit einem auf Säulen geführten, mittels des Pressenantriebs
absenkbaren Stößel, der eine schwenkbar an ihm gelagerte Halteplatte für die obere Hälfte einer
Form und eine gesonderte mittig und nahe ihrem unteren Ende an dem Stößel angelenkten Kolben-Zylinder-Einheit
für das Ausschwenken dieser Formhälfte um etwa 90° trägt, und mit einer an einem ortsfesten
Pressentisch gelagerten Halteplatte für die untere Formhälfte.
Bei Tuschierpressen dieser Art hat es sich gezeigt, daß die nach dem Ausschwenken der Halteplatte um
etwa 90° lotrecht am Stößel und seitlich neben der Presse, hängende obere Formhälfte. nicht in allen Bereichen
gut zugänglich ist.
Die Erfindung bezweckt daher in einfacher Weise ein Ausschwenken der oberen Halteplatte um 180°
in die Waagerechte zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die obere Halteplatte in ihrer ausgeschwenkten
Lage-von der Antriebskolbenstange lös-.,bar
ist und daß zum weiteren Ausschwenken dieser Halteplatte bis zu einem Schwenkwinkel von 180°
der Pressenantrieb durch Herabfahren des Stößels dient, wobei die Halteplatte mittels Rollen auf einer
an sich bekannten als Auflage dienenden, neben der Presse angeordneten Tischplatte geführt ist. ■
Es ist bei Einständerpressen bekannt (französische Patentschrift 1223 477), die obere Halteplatte
über Kopf um 180° zu schwenken, um die obere Formhälfte bequem bearbeiten zu können. Diese bekannten
Tuschierpressen haben sich aber nicht durchsetzen können, weil die Grundbauart von Einständerpressen
wegen des Aufbiegens der Führungen und des Verziehens des Ständers und/oder der oberen Halteplatte
auf die Dauer ein präzises Arbeiten nicht gestattet.
Die Anwendung der bekannten Anordnung der vorstehend genannten Art wäre aber bei Mehrsäulenpressen
nur mit erheblichem Aufwand und unter einseitiger Beanspruchung der Säulen der einen Pressenseite
möglich, wobei die Präzision der Presse ebenfalls leiden würde.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Tuschierpresse in ihrer Arbeitsstellung,
Fig.2 eine Presse nach Fig. 1 nach dem Heraus-,
schwenken der Schwenkplatte um einen Winkel grö-. .ßeraIs90°,
ίο Fig.3 eine Presse nach Fig. 1 nach dem weiteren
Herausschwenken der Schwenkplatte, . ■
F i g. 4 eine Presse nach F i g. 1 in der Endstellung der Schwenkplatte,
F i g. 5 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit gegenüber Fig. 1 anders angeordnetem Antrieb für
■ die Schwenkplatte und
Fig.6 ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Eine erfindungsgemäße Tuschierpresse weist ein auf hochragenden Säulen ruhendes Querhaupt 1 auf.
An dem Querhaupt 1 ist ein Antrieb 10 für einen an den Säulen geführten Stößel 2 angeordnet. Der Stößel
trägt an seiner Unterseite eine Schwenk- bzw. Halteplatte 3, die bei 4 schwenkbar mit dem Stößel 2
verbunden ist.
Die Platte 3 wird in ihrer in F i g. 1 dargestellten Arbeitslage mittels eines Antriebes 5 gehalten, der
nach Betätigung das Ausschwenken der Platte 3 bzw. deren Anheben bewirkt.
Der Unterteil der· erfindungsgemäßen Presse umfaßt eine Wagenplatte 6, die auf einem Pressentisch 7
seitlich aus der Presse herausfahrbar ist.
Die Wagenplatte 6 trägt die untere Formhälfte 8, während die obere Formhälfte 9 an der Schwenkplatte
3 befestigt ist.
Der Antrieb 10 für den Stößel 2 sowie der Antrieb 5 für die Schwenkplatte 3 sind üblicherweise als
Hydraulikantriebe ausgebildet, können jedoch auch durch jeden anderen geeigneten Antrieb ersetzt werden.
' · .
Die Arbeitsweise einer erfindungsgemäßen Tuschierpresse ist aus F i g. 2 bis 4 ersichtlich.
Sobald die Schwenkplatte3 etwa in die in Fig.2
dargestellte Lage gebracht wurde, wobei die Kolbenstange 13 bei 14 an der Schwenkplatte 3 angelenkt
ist, kann diese Kolbenstange von der Schwenkplatte 3 gelöst werden. Sie wird dann in den Arbeitszylinder
5 wieder eingefahren. .'
·. "Der AntriebszylinderS ruht dabei auf einem Anschlag 16, der von Führungen 15 getragen wird.
·. "Der AntriebszylinderS ruht dabei auf einem Anschlag 16, der von Führungen 15 getragen wird.
Vor dem Ausschwenken der" Platte 3 wurde der die
untere Formhälfte 8 tragende Wagen 6 seitlich aus " der Presse herausgefahren.
■ Durch Betätigen des Antriebes 10 wird nun der Stößel 2 weiter abgesenkt und dabei die Schwenkplatte
3 über die in Fig.3 dargestellte Lage hinaus
bis in die in Fig.4 gezeigte Endlage gebracht. Die Schwenkplatte 3 rollt dabei mittels an ihr gelagerter
Rollen 11 .auf Führungsschienen 12, die an den Tisch 7 derart angelenkt sind, daß sie gegen den
Tisch 7 angelegt werden können.
Beim Absenken des Stößels 2 wird der Antriebszylinder 5 von dem Anschlag 16 geführt.
In der in Fig.4 dargestellten Endlage ist die obere Formhälfte 9 gleichermaßen leicht zu bearbeiten,
wie die nach einer anderen Seite ausgefahrene untere Formhälfte 8.
In der Endstellung nach Fig.4 nimmt der An-
In der Endstellung nach Fig.4 nimmt der An-
triebszylinder 5 eine nahezu lotrechte Lage ein, in der er den Arbeitsraum im Bereich der unteren
Formhälfte 8 nicht beeinträchtigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist der Antriebszylinder 5 etwa mittig an dem Stößel 2 gelagert
und wird beim Absenken des Stößels 2 an einem Anschlag 17 am Querhaupt 1 geführt.
In Fig. 5 ist die Arbeitsstellung der Presse in ausgezogenen Linien dargestellt. Die beweglichen Teile
sind in einer Zwischenstellung (entsprechend Fig.2)
in strichpunktierten Linien und in der Endstellung (entsprechend F i g. 4) in unterbrochenen Linien eingezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Antriebszylinder 5 mittels eines Seiles 18 geführt, das
einerseits an dem Stößel 2 und andererseits an dem Antriebszylinder 5 befestigt ist und über eine Rolle
19 am Querhaupt 1 läuft.
Nach dem Absenken des Stößels 2 nimmt der Zylinder 5 die in unterbrochenen Linien dargestellte
Lage ein.
Wie erwähnt, dient die Führung des Antriebszylinders 5 dazu, den Arbeitsraum für das Arbeiten an
der unteren Fonnhälfte 8 nach dem Absenken des Stößels 2 nicht zu beeinträchtigen,
ίο Um die obere Formhälfte 9 auch in ihrer etwa um 90° abgeschwenkten Lage (entsprechend Fig. 2) bearbeiten zu können, sind die Führungen 12 schwenkbar an dem Pressentisch 7 gelagert.
ίο Um die obere Formhälfte 9 auch in ihrer etwa um 90° abgeschwenkten Lage (entsprechend Fig. 2) bearbeiten zu können, sind die Führungen 12 schwenkbar an dem Pressentisch 7 gelagert.
Die Führungen können jedoch auch von der Presse getrennt im Boden oder auf einem gesonderten
Podest verlegt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:. Tuschierpresse mit einem auf Säulen geführten mittels des Pressenantriebs absenkbaren Stößel, der eine schwenkbar an ihm gelagerte Halteplatte für die obere Hälfte einer Form und eine gesonderte mittig und nahe ihrem unteren Ende an dem Stößel angelenkten Kolben-Zylinder-Einheit für das Ausschwenken dieser Formhälfte um etwa 90° trägt, und mit einer an einem ortsfesten Pressentisch gelagerten Halteplatte für die untere Formhälfte, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halteplatte (3) an ihrer ausgeschwenkten Lage von der Antriebskolbenstange (13) lösbar ist und daß zum weiteren Ausschwenken dieser Halteplatte (3) bis zu einem Schwenkwinkel von 180° der Pressenantrieb (10) durch Herabfahren des Stößels (2) dient, wobei die Halteplatte (3) mittels Rollen auf einer an sich bekannten als Auflage dienenden, neben der Presse angeordneten Tischplatte (12) geführt ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0047402 | 1967-11-21 | ||
| DER0047402 | 1967-11-21 | ||
| FR6939357A FR2067765A5 (de) | 1967-11-21 | 1969-11-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1627860A1 DE1627860A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1627860B2 DE1627860B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE1627860C true DE1627860C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
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