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DE1627860C - Tuschierpresse - Google Patents

Tuschierpresse

Info

Publication number
DE1627860C
DE1627860C DE19671627860 DE1627860A DE1627860C DE 1627860 C DE1627860 C DE 1627860C DE 19671627860 DE19671627860 DE 19671627860 DE 1627860 A DE1627860 A DE 1627860A DE 1627860 C DE1627860 C DE 1627860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
drive
plate
ram
holding plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671627860
Other languages
English (en)
Other versions
DE1627860B2 (de
DE1627860A1 (de
Inventor
Walter 8753 Obernburg Antrag auf Nichtnennung Reis
Original Assignee
Walter Reis Maschinenbau, 8753 Obern burg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Reis Maschinenbau, 8753 Obern burg filed Critical Walter Reis Maschinenbau, 8753 Obern burg
Priority claimed from FR6939357A external-priority patent/FR2067765A5/fr
Publication of DE1627860A1 publication Critical patent/DE1627860A1/de
Publication of DE1627860B2 publication Critical patent/DE1627860B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1627860C publication Critical patent/DE1627860C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung geht aus von einer Tuschierpresse mit einem auf Säulen geführten, mittels des Pressenantriebs absenkbaren Stößel, der eine schwenkbar an ihm gelagerte Halteplatte für die obere Hälfte einer Form und eine gesonderte mittig und nahe ihrem unteren Ende an dem Stößel angelenkten Kolben-Zylinder-Einheit für das Ausschwenken dieser Formhälfte um etwa 90° trägt, und mit einer an einem ortsfesten Pressentisch gelagerten Halteplatte für die untere Formhälfte.
Bei Tuschierpressen dieser Art hat es sich gezeigt, daß die nach dem Ausschwenken der Halteplatte um etwa 90° lotrecht am Stößel und seitlich neben der Presse, hängende obere Formhälfte. nicht in allen Bereichen gut zugänglich ist.
Die Erfindung bezweckt daher in einfacher Weise ein Ausschwenken der oberen Halteplatte um 180° in die Waagerechte zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die obere Halteplatte in ihrer ausgeschwenkten Lage-von der Antriebskolbenstange lös-.,bar ist und daß zum weiteren Ausschwenken dieser Halteplatte bis zu einem Schwenkwinkel von 180° der Pressenantrieb durch Herabfahren des Stößels dient, wobei die Halteplatte mittels Rollen auf einer an sich bekannten als Auflage dienenden, neben der Presse angeordneten Tischplatte geführt ist. ■
Es ist bei Einständerpressen bekannt (französische Patentschrift 1223 477), die obere Halteplatte über Kopf um 180° zu schwenken, um die obere Formhälfte bequem bearbeiten zu können. Diese bekannten Tuschierpressen haben sich aber nicht durchsetzen können, weil die Grundbauart von Einständerpressen wegen des Aufbiegens der Führungen und des Verziehens des Ständers und/oder der oberen Halteplatte auf die Dauer ein präzises Arbeiten nicht gestattet.
Die Anwendung der bekannten Anordnung der vorstehend genannten Art wäre aber bei Mehrsäulenpressen nur mit erheblichem Aufwand und unter einseitiger Beanspruchung der Säulen der einen Pressenseite möglich, wobei die Präzision der Presse ebenfalls leiden würde.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Tuschierpresse in ihrer Arbeitsstellung,
Fig.2 eine Presse nach Fig. 1 nach dem Heraus-, schwenken der Schwenkplatte um einen Winkel grö-. .ßeraIs90°,
ίο Fig.3 eine Presse nach Fig. 1 nach dem weiteren Herausschwenken der Schwenkplatte, . ■
F i g. 4 eine Presse nach F i g. 1 in der Endstellung der Schwenkplatte,
F i g. 5 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit gegenüber Fig. 1 anders angeordnetem Antrieb für ■ die Schwenkplatte und
Fig.6 ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Eine erfindungsgemäße Tuschierpresse weist ein auf hochragenden Säulen ruhendes Querhaupt 1 auf. An dem Querhaupt 1 ist ein Antrieb 10 für einen an den Säulen geführten Stößel 2 angeordnet. Der Stößel trägt an seiner Unterseite eine Schwenk- bzw. Halteplatte 3, die bei 4 schwenkbar mit dem Stößel 2 verbunden ist.
Die Platte 3 wird in ihrer in F i g. 1 dargestellten Arbeitslage mittels eines Antriebes 5 gehalten, der nach Betätigung das Ausschwenken der Platte 3 bzw. deren Anheben bewirkt.
Der Unterteil der· erfindungsgemäßen Presse umfaßt eine Wagenplatte 6, die auf einem Pressentisch 7 seitlich aus der Presse herausfahrbar ist.
Die Wagenplatte 6 trägt die untere Formhälfte 8, während die obere Formhälfte 9 an der Schwenkplatte 3 befestigt ist.
Der Antrieb 10 für den Stößel 2 sowie der Antrieb 5 für die Schwenkplatte 3 sind üblicherweise als Hydraulikantriebe ausgebildet, können jedoch auch durch jeden anderen geeigneten Antrieb ersetzt werden. ' · .
Die Arbeitsweise einer erfindungsgemäßen Tuschierpresse ist aus F i g. 2 bis 4 ersichtlich.
Sobald die Schwenkplatte3 etwa in die in Fig.2 dargestellte Lage gebracht wurde, wobei die Kolbenstange 13 bei 14 an der Schwenkplatte 3 angelenkt ist, kann diese Kolbenstange von der Schwenkplatte 3 gelöst werden. Sie wird dann in den Arbeitszylinder 5 wieder eingefahren. .'
·. "Der AntriebszylinderS ruht dabei auf einem Anschlag 16, der von Führungen 15 getragen wird.
Vor dem Ausschwenken der" Platte 3 wurde der die untere Formhälfte 8 tragende Wagen 6 seitlich aus " der Presse herausgefahren.
■ Durch Betätigen des Antriebes 10 wird nun der Stößel 2 weiter abgesenkt und dabei die Schwenkplatte 3 über die in Fig.3 dargestellte Lage hinaus bis in die in Fig.4 gezeigte Endlage gebracht. Die Schwenkplatte 3 rollt dabei mittels an ihr gelagerter Rollen 11 .auf Führungsschienen 12, die an den Tisch 7 derart angelenkt sind, daß sie gegen den Tisch 7 angelegt werden können.
Beim Absenken des Stößels 2 wird der Antriebszylinder 5 von dem Anschlag 16 geführt.
In der in Fig.4 dargestellten Endlage ist die obere Formhälfte 9 gleichermaßen leicht zu bearbeiten, wie die nach einer anderen Seite ausgefahrene untere Formhälfte 8.
In der Endstellung nach Fig.4 nimmt der An-
triebszylinder 5 eine nahezu lotrechte Lage ein, in der er den Arbeitsraum im Bereich der unteren Formhälfte 8 nicht beeinträchtigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 ist der Antriebszylinder 5 etwa mittig an dem Stößel 2 gelagert und wird beim Absenken des Stößels 2 an einem Anschlag 17 am Querhaupt 1 geführt.
In Fig. 5 ist die Arbeitsstellung der Presse in ausgezogenen Linien dargestellt. Die beweglichen Teile sind in einer Zwischenstellung (entsprechend Fig.2) in strichpunktierten Linien und in der Endstellung (entsprechend F i g. 4) in unterbrochenen Linien eingezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Antriebszylinder 5 mittels eines Seiles 18 geführt, das einerseits an dem Stößel 2 und andererseits an dem Antriebszylinder 5 befestigt ist und über eine Rolle 19 am Querhaupt 1 läuft.
Nach dem Absenken des Stößels 2 nimmt der Zylinder 5 die in unterbrochenen Linien dargestellte Lage ein.
Wie erwähnt, dient die Führung des Antriebszylinders 5 dazu, den Arbeitsraum für das Arbeiten an der unteren Fonnhälfte 8 nach dem Absenken des Stößels 2 nicht zu beeinträchtigen,
ίο Um die obere Formhälfte 9 auch in ihrer etwa um 90° abgeschwenkten Lage (entsprechend Fig. 2) bearbeiten zu können, sind die Führungen 12 schwenkbar an dem Pressentisch 7 gelagert.
Die Führungen können jedoch auch von der Presse getrennt im Boden oder auf einem gesonderten Podest verlegt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    . Tuschierpresse mit einem auf Säulen geführten mittels des Pressenantriebs absenkbaren Stößel, der eine schwenkbar an ihm gelagerte Halteplatte für die obere Hälfte einer Form und eine gesonderte mittig und nahe ihrem unteren Ende an dem Stößel angelenkten Kolben-Zylinder-Einheit für das Ausschwenken dieser Formhälfte um etwa 90° trägt, und mit einer an einem ortsfesten Pressentisch gelagerten Halteplatte für die untere Formhälfte, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Halteplatte (3) an ihrer ausgeschwenkten Lage von der Antriebskolbenstange (13) lösbar ist und daß zum weiteren Ausschwenken dieser Halteplatte (3) bis zu einem Schwenkwinkel von 180° der Pressenantrieb (10) durch Herabfahren des Stößels (2) dient, wobei die Halteplatte (3) mittels Rollen auf einer an sich bekannten als Auflage dienenden, neben der Presse angeordneten Tischplatte (12) geführt ist.
DE19671627860 1967-11-21 1967-11-21 Tuschierpresse Expired DE1627860C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER0047402 1967-11-21
DER0047402 1967-11-21
FR6939357A FR2067765A5 (de) 1967-11-21 1969-11-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1627860A1 DE1627860A1 (de) 1970-12-17
DE1627860B2 DE1627860B2 (de) 1973-01-11
DE1627860C true DE1627860C (de) 1973-08-16

Family

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