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DE1627188U - Druckkammerlautsprecher. - Google Patents

Druckkammerlautsprecher.

Info

Publication number
DE1627188U
DE1627188U DE1950S0000533 DES0000533U DE1627188U DE 1627188 U DE1627188 U DE 1627188U DE 1950S0000533 DE1950S0000533 DE 1950S0000533 DE S0000533 U DES0000533 U DE S0000533U DE 1627188 U DE1627188 U DE 1627188U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
membrane
sound
loudspeaker according
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1950S0000533
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1950S0000533 priority Critical patent/DE1627188U/de
Publication of DE1627188U publication Critical patent/DE1627188U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Druckkammerlautsprecher.
    - -----.---
    Bei den bekannten Druckkammerlautsprachem erfolgte die Schallabstrahlung über einen Trichter, der über eine Druckkammer von der Membran erregt wurde; im Gegensatz dazu wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, einen Druckkammerlautsprecher trichterlos zu betreiben und die Druckkammer über eine Austrittsöffnung oder einen Schallkanal mit kleinerem Öffnungsquerschnitt als die Membranfläche unmittelbar mit der Aussenluft zu verbinden. Bei dem Betrieb solcher Laut-
    sprechen wurde beobachtet, dass. ausgeprägte R&sonanzstellen
    @orhan@en sind , welche die Wiedergabequalität beeinträchtigen ; die Membran schwingt nämlich bei. dar vorgeschlagenen Anordnung im Gegensatz zu der bekannten ungedämpft. Zur Beseitigung der sich hieraus ergebenden Nachteile wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, Mittel vorzusehen, z. B. in Form ge-@ämpfter Resonatoren, welche für die Erzielung eines zumindest annähernd geradlinigen Frequenzganges im sprachfrequenzbereich den erzeugten Schalldruck bei bestimmten Frequenzen oder über bestimmte Frequenzbereiche zu dämpfen und/oder zu verstärken geeignet sind. Das trichterlose Druckkammer--. v@tem der Erfindung ist dadurch in der Lage, den Schall, insbesondere im Sprachfraquenzbereich mit der gleichen Güte bezüglich des Frequenzganges abzustrahlen wie die bekannten Lautsprecher, mit dem Vorteile dass die Sprache. wie beim menschlichen Mund aus einer kleinen Öffnung austritt. Die-Natürlichkeit-der Wiedergabe Wird hierdurch gesteigert, Was . bei bestimmten Verwendungszweckent z.B. bei Eich-und Prüfgeräten für Fernsprechmikrophone oder bei Laufternsprechgeräten von besonderem Vorteil ist.
  • Die weitere Erfindung bezieht sich auf eine solche Ausbildung des Druckkammersystems, dass auch die tiefen Töne trichterlos mit der erforderlichen Stärke abgestrahlt werden können, dies kann erfindungsgemäss dadurch erreicht werden, dass die Membran auf eine tiefe Frequenz unterhalb des Spr@chfrequenzbereiches oder im unteren Teil desselben abgestimmt wird.und/ oder dadurch, dass Mittel für die Anhebung dar tiefen Töne z. B. ein gechlossener Resonator mit vorzugsweise topfartigem, die Druckkammer und das Magnetsystem, umgebenden Gehäuse vorgesehen sind der Resonator steht dabei über Öffnungen mit dem auf der Membranrückseite befindlichen Luftraum in Verbindung und ist zweckmässig auf eine tiefe Frequenz im unteren Teil des Sprachfrequenzbereiches abgestimmt ; er beWirkt eine Phasendrehung des von der Membranrückseite ausgehenden Schall@, der damit gleichphasig mit dem Schall aus der Druckkammeröffnung läuft und diesen verstärkt. Zur Vermeidung unerwünschter Hohlraumresonanzen sind im Resonator zweckmässig Dämpfungsmaterial in Form von Filz, Watte oder dergl. vorgesehen und gegebenenfalls Umlenkbleche für die Schallführung auf der Membranrückseite, .
  • Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abbildung beispielsweise erläutert, Ein ringförmiger Permanentmagnet L bildet zusammen mit den P lplatten 2 und 3 und dem Kern 4 aus magnetisch weichem Material ein topfförmiges Magnetsystem, Im Luftspalt dieses Magnetsystems befindet sich eine Schwingspule 5, die an einer schwingungsfähigen Membran 6 befestigt ist. Die Membran 6 ist beispielsweise aus Leichtmetall geprägt und besitzt zur
    Verminderung ihrer, Steifigkeit eine oder mehrere kreisformiis
    Sicken 7 ; ihr Rand ist-zwischen Klemmringen 8 und 9 singez spannt und mittels durchgehender Schrauben 10 fest mit dem Magnetsystem verbunden. Auf dem Klemmring 8 sitzt das Druck kammergehäuse 11, dessen inneren Teil die Form eines Hohlkegelstumpfes besitzt ; die Wandstärke nimmt in Richtung auf die Austrittsöffnung 12 ab. Das Druckkammergehäuse 11 umschliesst mit der Membran 6 die Druckkammer, welche durch ein spasaend bemessenes Verhältnis von Membranquerschnitt und Querschnitt der Austrittsöffnung 12 eine Geschwindigkeitstransformation bewirkt. In der Druckkammer befindet sich ein zwiebelähnlicher Einsatz 13, der durch} in der Abbildung nicht dargestellte, Stifte in dem Druckkammergehäuse 11 gehaltert ist. Die der Membran 6 zugekehrte Seite des Einsatzes 13 ist entsprechend der Membranform ausgebildet und von der Membran entsprechend ihrer grössten auftretenden Amplitude entfernt. Der von der Membranvorderseite abgestrahlte Schall gelangt zur Austrittsöffnung 12 durch die Mittenbohrung 14 im Einsatz sowie durch einen konischen Schallkanal, dessen Wandungen durch die Innenseite des Druckkammer-
    gehäuses 11 und die Aussenseite des Einsatzes 13 gebildet wer-
    den.
    Eine derartige Anordnung ohne Trichter besitzt u. U<, im Spr.'.-ch-
    Frequenzbereich einen'infolg ? wüncht°r Resonanzen nicht
    hinreichend. geradlinigen Frequenzgang und es sind deshalb @@@ findungsgemäss Mittel vorgesehen, die geeignet sind ine Reibungsdämpfung der Membran- und/oder der Druckkammerreso-
    nanzen zu bewirken. Die Mittel zur Erzielung eines annh"""
    geradlinigen Fxequenzganges bestehen hier aus Resonaioröff-
    ungen15 in der Wandung des vorzugsweise konischen Schallkanals im Druckkamergehäuse 11. Die Resonatoröffnungen 15 bilden zusammen mit dem Druckkammervolumen einen Helmh@@tz resonator und sind gegebenenfalls mit Dämpfungsmaterial 16 in Form von Filz, Watte oder der7. versehen. @erner ist in der Nähe der Austrittsöffnung 12 in dem von der Druckkammer kommenden Schallkanal bzw. Schallkanälen Dämpfungsmateri-1 17 in Form von Filzs, Watte oder dergl vorgesehen.
  • Es hat sich gezeigte dass bei der beschriebenen Anordnung weitere Maßnahmen zweckmässig aind, um auch die tiefen Frequenzen des Sprachfrequenzberoiches ausreichend abzustrahlen. Dazu wird erfindungsgemäss der von der Rückseite der Membran 6 abgestrahlte Schall mit herangezogen. Es befinjmet sich deshalb auf der'Membranrückseite ein offener Luftraum7 der mit vorzugsweise auf der Seite angeordneten öffnengen z. B. Schlitze 18 für den Schalldruchtritt in einen grösaeren Luftraum versehen ist. Die Schlitze BS münden in einen ringförmigen Ho@raum 19, dessen Innenwand durch das Magnataystem und dessen Aussenwand durch ein Gehäuse 20 gebildet ist. Das Gehäuse 2. 0 ist mittels einer Schraube, 29 am-Magnetsystem befestigt und besitzt vorn eine halsaxtige Öffnung 21, die die Austrittsöffnung 12 der Druckkammer ringförmig usmchliesst. Der Hohlraum 19 mi-t der Öffnung 21 bildet einen * Resonator. der durch den von der membranrückseite über die Schlitze 18 in Richtung. der Pfeile 22 abgestrahlten Schall angeregt wird. Der Resonator ist auf eine tiefe Frequenz im unteren Teil des Sprachfrequenzbereiches abgestimmt und bewirkt eine solche Phasendrehung des von der Membranrücksoite abgestrahlten Schalles in diesem Frequenzbereich, dass dieser gleichphasig mit dem Schall aus der Druckkammeröffnung 12 läuft und diesen verstärkt. Zur Vermeidung unerwünschter Resonanzen im Hohlraum 19 ist Dämpfungsmaterial 23 in Form von Filz, Watte oder dergl. vorgesehen ; ferner befinden sich
    vor den Schlitzen 18 ringförmige UmLenkbl&che 24, z. B. in
    Form eines Hohlzylinders.
  • 10 Patentansprüche 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. 54 6 14 l&- . Patentansprüche
    lf Druckkammerlautsprocher, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Membran erregte Druckkammer triohterlos über eine Austrittsöffnung mit kleinBm Öffnungsquerachnitt als die Membranfläahe unmittelbar mit der Aussenluft in Verbindung steht und Mittel z=B. in Form ge-dämpfter Ee-
    sonatoren, vorgesehen sind, welche für die Erzielung eines zumindest annähernd geradlinigen Frequenzganges im Sprachfrequenzbereich den erzeugten Schalldruck bei be-. stimmten Frequenzen oöer über bestimmte Frequenzbereiche zu dämpfen und/oder zu verstärken geeignet sind, 2. Lautsprecher nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel geeignet sind, eine Reibungsdämpfung der Membran-und/oder der Druckkammerresonanzen zu bewirken.
    3. Lautsprecher nach Anspruch l oder 2y dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel aus Resonatoröffnungen (15) in der Wandung des vorzugsweise konischen Schallkanals im Druckkammergehäuse (11) bestehen, die zusammen mit dem Druckkammervolumen einen Helmholtz-Resonator bild. en und gegebenenfalls mit Dämpfungsmaterial (16) in Form von Filz, Watte oder dergl. versehen sind. 4. 1-3, dadürch'ge- kennzeichnete dasa. in der Nähe der Auscflnung (12) in dem von der Druckkammer kommenden Schallkanal bzw. Schallkanälen Dämpfungsmaterial. (17) in Form von Filz, Watte oder dergl. vorgesehen ist, 5 Lautsprecher nach einem der Ansprüche l 4 ?. dadurch ge-
    kennzeichnet, dass die Membran (6) auf eine tiefe Frequenz unterhalb des Sprachfrequenzbereiches oder im- ! unteren Teil desselben abgestimmt ist.
    6. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der andrückseite ein offener Luftraum befindet, der mit vorzugsweise auf der Seite angeordneten Öffnungen (18) für den Schalldrmchtritt in einem grösseren Luftraum versehen ist. 7-. Lautsprecher nach einem der Anspruche 1-6, dadurch ge- kennzeichnet dass für die Anhebung der tiefen-Tone ein geschlossener Resonator mit vorzugsweise. topfartigem die Dr, uckk-, mmer und dp-s M !-% gne r> Druckkammer und das Mhgnetaystem umgebenden Gehäuse (20) vorgesehen ist, der über Öffnungen (18) mit dem auf der Membranrückseite befindlichen Luftraum in Verbindung steht und vorn eine halsartige Öffnung (2-1) besitzt, die die Austrittso. ffnung (12) der Druckkammer ringförmig umschließt. 8 Lautsprecher nach Anspruch 7 ? dadurch gekennzeichnete dass der Resonator auf eine tiefe Frequenz im unteren Teil. des Sprachfrequenzbereiches. abgestimmt ist und eine solche. Phasendrehung des von der Membranrückseite ausgehenden Schalles in diesem Frequenzbereich bewirkt, dass dieser Schall gleichphasig mit dem aus der Druckkammcröffnung (12) läuft. 9a Lautsprecher nach Anspruch 7 oder 8 dadurch gekennzeich- not2 dass im Resonator Dämpfungsmaterial (23) in Form von Filz-Wa. tte, oder dergl-vorgesehen ist. 10, Lautsprecher nach einem der Ansprüche 7-9,. dadurch ge- kemcir'n. et, dass sich vor den Öffnungen (18) des auf d JMembrnr-ih b'lhen Luftraumes Umlenkbleche 24) befinden die vorzugsweise die Form eines, Hohlzylin- ders besitzen.
DE1950S0000533 1950-01-09 1950-01-09 Druckkammerlautsprecher. Expired DE1627188U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1627188U true DE1627188U (de) 1951-08-16

Family

ID=29794633

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1950S0000533 Expired DE1627188U (de) 1950-01-09 1950-01-09 Druckkammerlautsprecher.

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