DE1626358C - Gas-Parallelstrombrenner - Google Patents
Gas-ParallelstrombrennerInfo
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Description
i 626
Die Erfindung bezieht sieh auf einen Gas-Parallelsiiumliienner
zur Verwendung am Hingang von Heizrohren, deren Lär.ge ein Vielfaelies des Durchmessers
beträgt. Solehe Heizrohre dienen vorwiegend zur indirekten Erwärmung von Flüssigkeiten, Gasen
oder Wirbelschichten. Die hei der Verbrennung des
llei/guses frei werdende Wärme wird im Rohrinneren
durch Strahlung unil Leitung auf die Rohrwand übertragen
und von der Rohraullenseile vor allem konvekliv, aber auch durch Strahlung an das zu erwärinende
Ciui abgegeben. Dabei werden solche Rohre je nach der Art der Wärmeabgabe als Konvektionsrolire
oder als Strahlungsheizrolire bezeichnet.
Während die Länge der Konvektionsheizrohre etwa das Hundertfache des Rohrdurchmessers und
mehr betrauen kann, sind Strahllingsheizrohre meist kürzer, weil die Rchrwandtemperalur nicht über tinhegrenzle
Kohrliinget: hinaus so hoch gehalten werden kann, daß eine günstige Wärmeabslrahlung erreicht
wird. Sehr hohen Temperaturen hält außerdem tier Rohrwerkstoff auf die Dauer nicht stand. Ferner
ist bei gleichem Rohrdurchmesser an langen Konvektionsheizrohren der mögliche lleizgasdurchsatz.
HiCiNt um ein Vielfaches höher als hei verhältnismäßig
kurzen Struhliingsheizroliren.
Hei jeder Verbrennung können von der Llanime angeregte
Schwingungen auftreten. Diese Schwingungen treten je nach der Art und dem Volumen des Verbrennungsraumes
einschließlich der Abgasleitungen, ti. h. tier anregbaren Gassäule, mein oder weniger
slark in Erscheinung. Nur bei sein, speziellen Brcnners>steinen
sind Schwingungen erwünscht und werden dann ausgenutzt, z. U. bei dem sogenannten Schmidt-Rohr
/um Ansaugen der Ilrennsiiffe und zum Ausstoßen der .Abgase. Meist sind diese Schwingungen
alicr \on Nachteil, weil sie die Mischung der llrenngase
und die Verbrennung selbst beeinflussen um! ferner häufig die l'rsaehe für sehr slopMide Geräusche sind.
Hei (Lt Verbrennung in ei ium engen Heizrohr
wird die Rohrfüllung \on der I lamme besonder., to
leicht und schnell zu Schwingungen angeregt, so daß sie in der Erregerfrei|iieiiz in Resonanz schwingt. Je
langer das Heizrohr i\|, desto iiiedrigfrci|uentcr u:id
tlii 11111 störender ist die Resonan/schwingung. weil sie
die Hainine leicht zum Abreißen bringt. Steigt der
Gasdurchsatz und damit die in der Flamme umgesetzte F.nergie, dann werden die Schwingungen stärker
I in Heizrohr mit z. B. einem Innendurchmesser von lOOmni und einer Länge von IO in ist etwa bis
zu einem I .cuclilgasdiirchsalz. von 15 Nm1 Ii befriedigend
zu beireiben. Steigert man den Gasdurchsatz darüber hinaus, so nehmen die aus Schwingungen
resultierenden Gei,Mische stark zu. die Verbrennung u ird iinruhi;1. und clic Ilamme beginnt bei einem Gasdurchsatz
Vi)Ii etwa 25 Nm1Ii sich vom Urennermund
abzuheben und instabil zu brennen.
Is ist demzufolge die Aufgabe zu lö;en. in den
laiM'cn K'invektionshei/rohron eine störungsfreie
Verbrennung großer Gasmengcn cr/iclcn zu können.
An Konvektioiisheizrohren ergeben sich hierbei Go
weitere Schwierigkeilen, weil bei, ihnen die Rohruaiullemperalur
niedriger ist als bei Strahlung.-)' heizrohren. Die meist über 700 ' C heiße Wand der
Siiahliingsliei/rnlire wirkt stabilisierend auf die
l'lamme. Aus diesem Grund ist ein Heizrohr mit niedrigerer Wandlemperatui immer lauter als ein
Rohr mit einer Wandtcnipcralur von
Es sind bereits Vorrichtungen zur Verbrennung von Gasen in Heizrohren bekannt, bei welchen die
Flamuienlänge, z. 15. von aullen, verändert werden
kann.
Ferner sind Gasbrenner und Sirahlheizrohre mit düsenfürmigen Iingstellen entweder im Gaszufiihrungskanal
oder in den gegebenenfalls mehrteiligen Luflzufulmingsrohren bekannt. Diese Gngstellen
sollen durch die zeitweise Beschleunigung bzw. Druckabsenkung die Mischung der ßrennmiitel
verbessern oder aber, sofern sie im Gasstrom unterhalb der Gasdüse angeordnet sind, eine größere Unabhängigkeit
der Mischung von Druck- und Mengenschwankungen auf der Zuführungsseite der Brcnnmittel
Gas und Luft herbeiführen helfen. In jeder Ausführung ergeben Brenner mit solcherart plazierten,
düscnarligen Engstcllen eine kurze Flamn.e mit intensiver örtlicher Wärmeentwicklung vor der Mündung,
die ihre Verwendung am Eingang von langen Heizrohren verbietet, weil die Heizrohre im thermisch
überbeanspruchten Bereich oft ausgewechselt werden müssen.
So ist z. B: aus der USA.-Patentschrift 2 903 051
bereits ein ölnrenner aus drei im wesentlichen koaxial zusammengefügte:! Rotiren bekannt, in dessen
Zufüiiriingssystcm für die Verbrennungsluft unterhalb
dcr"Zündstelle eine Engstelle zur Strömungsbeeinflussung vorhängen ist. — Aus dem Buch von
Prof. Becher, »Der Gasbrenner«, VEB-Verlag Technik, Berlin, !957, sind ferner nach den Tafeln
LT) und 142 aus koaxial ineinandergeschobenen Rohren
aufgebaute Hrennerkonstruktior.cn bekannt. Der
Brenner nach der Tafel 142 weist im Gasführungssyslem zwischen der Gasdüse und dem Brcnncrmund
eine Mischstrecke mil Engstelic auf, vor der gleichzeitig durch Öffnungen zwischen dem allgemeinen
Luflführiingskanal und dieser Misehstreckc noch vor der Zündstelle eine teilweise Luft"ormischung V( ryesehen
ist.
Die vorstehend genannte Aufgabe zur Verbesserung eines Gas-Parallelstrombrcnners für lange
Konvektionsheizrohre wird nun dadurch gelost, daß die im wesentlichen nicht vorgemischten Prennmittcl
obcilialb der Zündstelle in den getrennten Zufiilirungssysteincn
zunächst einer Erhöhung und dann einer Verlangsaiming der Gcsjhwindigkeit untc-worfcn
werden, um die lange Flamme zu stabilisieren und von kleinen Druck- und Mcngcnscliwankiingcn
auf der Zufulminusscilc unabhängig zu machen, und
zwar dadurch, daß 'las Innenrohr die Zuleitung fiii
die an seinem inneren, annäncrnd bis zur Zündstelle
reichenden Ende angeordneten Zündmittel aufnimmt dall in dem der Zuführung des Heizgases dienender
iiiivrcn Κιμ'Μ,ιιιιπ zwischen dem lnnenrohr und ilen
Miltelrohr cine I ngstellc in größerem Abstand vor
der Zündstein vorhanden ist und daß in dem tie Zuführung der Vcibrcnnuiigsluft dienenden äußeret
Ringraum zwischen dem Mittclrchr und dem Heiz rohr in kleinerem Abstand von der Zündstclle eiiu
weitere. Eiigstelle vorhanden ist, wobei die letzt
genannte Engsteüe von der Zündslclle einen Mindest abstand vom Zwei- bis Dreifachen des Durchmesser:
ties I lei/rolires hat.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung situ ferner in dem axialen Bereich zwischen den beidci
Engstelkn im Miltelrohr mehrere Bohrungen zur lcil
weisen Vormischung der Brcnnmittel angcordnel Hierdurch ist es möglich, einen Teil der Vcr
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brennungslufl, ζ. ü. 5 his 35 Volumprozent, dem
Hei/gas vor dessen Eintritt in die Verbreiinungszonc
zuzuleiten und mit dem Hei/gas zu vermischen und auf tlie.se Weise ebenfalls die llammeiilänge zu beeinflussen.
Zur Erhöhung des Wärmeübergangs kann ferner 'die Geschwindigkeit der Ahgase hinler der Verbrennungszone
kurz/eilig erhöht werden.
Zur Flammenüberwachung ist im Brennerraum ein
beweglich eingerichtetes Thermoelement ungeordnet.
Ein Ausführungsheispiel des erfindungsgemäßen
Gas-Parallelstrombrenners ist in der Zeichnung dargestellt
untl im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
die
F i g. t einen Brenner für ein Heizrohr mit einem Innendurchmesser von beispielsweise 100 mm, die
1' i g. 2 einen Ausschnitt aus dem mittleren Teil des Heizrohres und die
F i g. 3 eine Brenner-Heizrohr-Hinheit mit einem
Innendurchmesser von IUO mm für einen Wirbclofen.
Der in ein langes Heizrohr einzusteckende Brenner tür Verbrennung von Heizgasen ;nit Luft besteht in
jeder Ausführung aus einem Brennkörper 1 mit einem Brennerflansch 2, einem Luftstutzen 3 mit
einem Mansch 4 und einem Brennerboden 5 (Fig. 1).
Mil dem Brcnncrflansch 2 ist ein Heizrohrflansch
6 vcrschniulil, der ein Heizrohr 7 tragt. Im
Ürennerboden 5 sind konzentrisch incinanderliegend ein Millelrohr8 und ein Innenn hr9 befestigt. Das
rvlitlclrohr 8 hat eine konische Erweiterung 10, an die
sich ein mittleres Endstück 11 mit einem BrenncrliHind
12 anschließt. Den Teilen 10 und 11 entsprechend hat auch das Innenrohr 9 eine konische
!Erweiterung 13 mit einem anschließenden inneren Endstück 14, das am Ende mit einem Kcgelstück 15
abgeschlossen ist. In einer Bohrung 16 des kegelstückes
15 ist eine Glühkerze 17 angeordnet.
Der äußere Kingraum 18 zwischen dem Heizrohr 7 und dem Miitclrohr8 dient zur Zufuhr der Luft.
Das Gas wird über den mittleren Ringraum 19 zügeführt.
Der innere Raum 20 des Rohres 9 dient zur Aufnahme von Stromleitern zur Zufuhr des Stromes
für tlic Glühkerze 17. Durch ein Schauglas 21 kann der äußere Kingraum 18 mit der Flamme am
Brcnnerimind 12 beobachtet werden. Zur Erzeugung
von längsteilen sind auf dem Mitteln hr 8 zwischen der Erweiterung 10 und dem Brennerniund 12 sowie
auf dem inncnrohr 9 in der Nähe der konischen Erweiterung
13 je ein Verengungskörper 22 und 23 angeordnet. Ein Thermoelement 24 client zui Messung
der Temperatur innerhalb der Bcruhigunijsstreckc 32.
Die Länge der einzelnen Teile des Miltdrohrcs 8 und des Innenrohres 9 ist so gewählt, daß sich, wenn
der Brenner in das Heizrohr 7 eingeschoben und der Brenncrflansch 2 mit dem Hcizrohrflansch 6 verblinden
ist, der Brennermund 12 und damit der Beginn der Verbrennung an derjenigen Stelle im
Heizrohr 7 befindet, an der die Wärmeentwicklung beginnen soll.
Gas und Luft werden getrennt durch die Slutzcn 25 und 3 in die als Rinukanälc dienenden
Zwischenräume 19 tiiiJ 18 geführt, können sich am
Brcnncmuind 12 mischen und verbrennen, sobald sie
von der Glühkerze 17 gezündet werden. Die Zuleitung des Ziindstrcmcs '.-rfolgt durch das im Orenncrboden
5 offene Inncnrohr 9.
An der konischer* Erweiterung 10 des Mittelrohrcs
8 ist es möglich, durch Bohrungen 26 einen Teil der Verbrennungsluft aus dem Zwischenraum 18
dem Cms beizumischen. Das axial verschiebbare
Thermoelement 24 am Brenneimund 12, des-en Zuleitung
bei 27 nach außen geführt wird, dient der Flammenüberwachung.
Die Stabilisierung der Verbrennung wird dadurch erreicht, daß ein·:: Ausbreitung der Gasschwingungen
aus dem Verbrennungsraum 28 in die mil Luft und Gas geiülli-n Stutzen 3 und 25 verhindert wird. Versuche
haben gezeigt, daß ein Mitschwingen der Gassäulen in den Zuleitungsrohren die Mischung und
Zündung sehr stört und dadurch den Brenner zum Abreißen bringen kann. Diese Gefahr ist um so
größer, je langer die Zuleitungen sind. d. h. je weiter entfernt von der Zündstelle das nächste Regulicrorgan
sitzt. Ein sicherer Parallelbetrieb mehrerer Ileizrohreinheilen mit nur einer gemeinsamen Regulierung
ist wegen der hierdurch bedingten langen Zuleitungen und der gegen:., itigen Beeinflussung
erst bei Anwendung der erfindur.gsgemäßen Merkmale möglich.
Die Ausbreitung der Brennraumschwinjungen erfolgt mit Schallgeschwindigkeit. Ihr Übergreifen
stromaufwärts auf die Ziileitungsstutzcn 3 und 25 wird dadurch vermieden, daß das Brenngas und die
Luft vor der Zündung je eine Fngslcllc 29 und 30
mit hoher Geschwindigkeit passieren müssen Stromabwärts
von jeder Engstelle folgt je eine Bcruhigungssirecke
31 und 32, deren Länge mindesten.'- dem
Zwei- bis Dreifachen des größten Heizrohrdurchniesscis
entspricht. Hier werden die Gase wieder auf Normalgeschwindigkeii gebracht, bevor sie dann am
Brennerniund 12 miteinander vermischt und gezündet werden.
Zwischen den Engstellen 29 und 30 und der Zündstclle,
dem Brennerniund 12. sollen möglichst nur
kurze Strecken 31 und 32 liegen. Wird der Abstand zwischen Engstelle und Brennermund vergrößert, so
nimmt die Wirkung der Engsiclle ab. Umgekehrt sullen
die Engstellcn nicht zu nahe an dem als Zündstelle wirkenden Brennerniund \1 liegen, weil sonst
durch die hohe Turbulenz der Gase am Brenncrmund
eine zu starke Durchmischung und damit eine spontane
Verbrennungsreaktion erfolgt, die hier wegen der Gefahr des Durchbrennens des Heizrohres nicht
erwünscht is1. Die Geschwindigkeit in den Fngstcllen
29 und 30 nuß so groß sein wie die .Schallgeschwindigkeit im cntsprcuicndcn Gas, i'in eine
vollständige Dämpfung der Schwingungen zu erzielen.
Fs wurde aber festgestellt, daß die Dämpfung
schon bei einer Geschwindigkeit von etwa einem Drittel der Schallgeschwindigkeit ausreichend ist.
Dabei kann die Geschwindigkeit von Luft und Brenngas in uen Engstellcn auch unterschiedlich groß
sein.
Der crfindungsgemüße Gas-Parallelstrombrcnncr
erlaubt es auch ohne Schwierigkeit, einen beliebigen, fest einstellbaren Teil der Verbrennungsluft, bevorzugt
5 bis 35 0O (um noch außerhalb der Ziindgrenzc
zu bleiben), dem Gas schon vor der Ziindslcllc als
Primärluft beizumischen. Dies gestattet in bekannter Weise, die Länge der Flamme im Heizrohr zu beeinflussen
und auf einen für jeden Heizrohrtyp günstigsten Wert einzustellen. Es genügt hierzu, die Engstellcn
29 und 30 im Brenner räumlich so anzuordnen, daß der sich vor ihnen zwaiigläufig aufbauende
Druck dazu benutzt werden kann, durch öffnungen
einen Teil der Verbrennungsluft aus dem Zwischenraum
18 in das Gas zu drücken. Dabei kann die Primärlufl (Fig. 1) an der Erweiterung 10 durch
Öffnungen, z. B. durch gleichmäßig auf dem Umfang verleihe Bohrungen 26. geführt und danach mit dein
Gas aus dem mittleren Zwischenraum 19 gemischt werden, so daß sich in der Beruhigungsstreckc 31 ein
Gavl .ufl-Gemisch befindet. Die Luft kann aber auch
entsprechend der I· i g. 2 von der Erweiterung 10 her durch Lnftfülmingsrohie 33 bis kurz vor den Brcnncrmund
12 geleitet und hier dem Gas zugemischt werden. Beide Verfahren sind möglich und bringen
u. a. auch den Vorteil, daß der Brenner besser zündet
Die F i g. 3 zeigt die Hrenncr-Heizrohr-Einheit
eines Wirbelofciis 34. die dazu dient, eine Wirbelschicht
35 auf einer konstanten Temperatur von z. B. 4(1(1 C /u halten. Gas- und I.uftslutzcn 25 und 3 am
Brennelkörper 1 liegen außerhalb des Ofens 34, die Züiulslelle befindet sich etwa in Höhe eines Siebbodens
36. Die Abgase werden in einem Abgasrohr 37 übe 1 einen nicht dargestellten Rekuperator, in
welchem die Abgaswärme ausgenutzt wird, abgeführt.
Wird in das Abgasrohr 37 eine Verengung, z. B. in Form einer Normdüse mit einer freien Durchlriltsflache
Vi 11 beispielsweise einem Viertel des Abgasrohrt|iicrschnitlcs
eingebaut, so lassen sich die Verhri/nnungssehwingungcn
mil dieser Anordnung zusätzlich dämpfen. Beispielsweise hat ein Heizrohr mit
einem Innendurchmesser von 100 mm bei einem Gasdurchsatz von 60 NnV h am Abgasrohr einen Geräuschpegel
von 114 db: nach Einbau einer Normalblende mit einem lichten Durchmesser von 50 mm
betrug die Lautstärke nur noch 101 db.
Werden mehrere Einzclbrcnncr (Fig. 3). z.B. 1 (S Heizrohre mit einem Innendurchmesser von
100 mm. in einen Ofen eingebaut und parallel geschaltet, wobei also die Konstanthaltung der Temperatur
des Ofens durch Regelung des Ventils für die Gesamtgnsmcnge erfolgt, so ist zu erwarten, daß die
Einzelbrenner sich schon beim Zünden oder während des Betriebes gegenseitig störend beeinflussen und
zum Abheben bringen. Leitet man aber die Verbrennungsgase in jedem Einzclbrenncr durch die crfinthmp'-aemäß
vorgeschlagenen Engstellen, so können die !'ι F.inzelbrcnner mit je einer Rohrliinne von 22 m
einzeln oiler gleichzeitig gezündet, je mit bis 7u
100 Nm:1 h Leuchtgasdurchsalz betrieben und ein/ein
betriebssicher überwacht werden. Gezündet wird mit einer Niederspannungs-Glühkcrze 17 von 12 Volt
Spannung; zur Überwachung dient das Thermoelement 24 (Fig. 1), das in die Flamme hineinragt
und bei Ausfall der Flamme die Gaszufuhr zum Brenner abschaltet.
Claims (4)
1. Gas-Parallelstrombrcnncr zur Verwendung
am Eingang von Heizrohren, deren Länge ein Vielfaches des Durchmessers betrügt, bestehend
aus drei ineinandergeschobenen, koaxial zusammengefügten Rohren für im wesentlichen getrennte
Zuführung des Heizgases bzw. eines Heizgasgemisches und der Verbrennungsluft bis zur
ZündMcllc bzw. zur Zündvorrichtung, wobei in den Zuführungssvstcmcn längsteilen zur Strömungsbeeinflussung
des Heizgases und oder Verbrennungsluft angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (9) die Zuleitung für die an seinem inneren, annähernd bis zur /ündslcllc reichenden Fnde angeordneten
Zündmittel (17) aufnimmt, daß in dem der Zuführung des Heizgases dienenden inneren Ringraurn
(19) zwischen dem Innenrohr (9) und dem M'llclrohr (8) eine Fngstcllc (29) in grölkrem
Abstand von der Ziindstellc (12) vorhanden ist, und daß in dem der Zuführung der Verbrennungsluft
dienenden äußeren Ringraum (18) /wischen dem Millelrohr (8) und dem Heizrohr
(7) in kleinerem Abstand von der Ziindstellc (12) eine weitere lingstclle (30) vorhanden ist, wobei
die letztgenannte Engstelle (30) von der Zündstcllo (12) einen Mindeslabstand vom Zwei- bis
Dreifachen des Durchmessers des Heizrohres (7) hai.
2. Gas-Parallclslrombrcnncr nach Anspruch 1.
dadurch gekennzeichnet, daß in dem axialen Bereich zwischen den beiden Engstcllen (29 und 3<V
im Mittclrohr (8) mehrere Bohrungen (26) zm
teilweisen Vormischung der Brennmittcl angeordnet sind.
3. Gas-Parallelstrombrcnncr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da Γ
das Mittclrohr (8) und das Innenrohr(9) jewcil·
vor ihrer mit vergrößertem Durchmesser ausge führten Brcnncrmündiing konisch aufgcwcuv
sind.
4. Gas-Parallelstrombrcnncr nach einem de
Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, si.-.: zur Flammenüberwachung am Brennermund (12
ein beweglich eingerichtetes Thermoelement (2-1 angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zcichnunccn
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