DE1626261C2 - Druckluftturbine mit Luftlagerung für den direkten Antrieb eines Werkzeuges - Google Patents
Druckluftturbine mit Luftlagerung für den direkten Antrieb eines WerkzeugesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Druckluftturbine für den direkten Antrieb eines Werkzeuges, insbesondere
für zahnärztliche Bohrgeräte, mit einem in einem zweiteiligen Stator mit einem einstellbaren axialen
Abstand zwischen den Statorlagerteilen luftgelagerten Rotor, dessen Lagerabschnitte entgegengesetzt kegelstumpfförmig
ausgebildet sind, wobei für die Zuführung von Druckluft radiale Kanäle im Bereich der
Rotorlagerabschnitte in den entsprechend ausgebildeten Statorlagerteilen vorgesehen sind, und der ein
zwischen den Statorlagerteilen angeordnetes Turbinenrad aufweist.
Bei einer luftgelagerten Kleinstturbine mit Konuslagern der eingangs genannten Gattung (»Feingerätetechnik«,
9. Jahrgang, Heft 4/1960, S. 172, Bild 17) werden die radialen und axialen Kräfte gleichzeitig
in den Lagern aufgenommen, während durch Verstellen eines Lagers in Längsrichtung zu jeder Drehzahl
der gewünschte Lagerspalt eingestellt werden kann.
Weiterhin ist. ein Luftlager bekannt (US-PS 13 37 742), dessen Lagerabschnitte ebenfalls in einem
Abstand voneinander entgegengesetzt kegelstumpfförmig ausgebildet sind. Bei diesem bekannten Luftlager
ist der Stator jedoch einstückig ausgebildet.
Derartige luftgelagerte Kleinstturbinen und Luftbzw. Gaslager neigen jedoch zu Schwingungen, da
Gas oder Luft infolge der Kompressibilität keine Dämpfungswirkung gegen auftretende Schwingungen
hat.
Bei hydrodynamischen Gaslagern ist es bereits bekannt, bestimmten Instabilitätsarten durch Dämpfung
der Lagerbewegungen selbst mittels Gummiteilen entgegenzuwirken. Bei einem bekannten Gaslager mit
hohlzylindrischem Rotor und hohlzylindrischem Gehäuse (FR-PS 12 68 132) ist zwischen dem Rotor und
dem Gehäuse eine Lagerbuchse drehfest angeordnet, die mittels zweier Dichtungsringe in dem Gehäuse
elastisch abgestützt ist. Auch ist aus der US-PS 29 39 626 ein Turbo-Verdichter mit schwimmender
Lagerabstützung bekannt, wobei der Lagerträger, an dessen einem Ende der Rotor gelagert ist, am gegenüberliegenden
Ende mittels verstärkter Gummiunterlegscheiben in einem Gehäuse eingespannt ist. Am
rotorseitigen Ende des Lagerträgers sind hierbei zwei O-Ringe in eine Umfangsnut unter Spannung eingesetzt,
die in der Gehäusebohrung anliegen und zwischen denen das Schmieröl zu den Wälzlagern des
Rotors eingeleitet wird. Bei dieser bekannten Anordnung soll zur Beseitigung der nachteiligen Auswirkungen
kritischer Drehzahlen eine gewisse Elastizität in radialer Richtung und zugleich eine Dämpfung
geschaffen werden, was insbesondere durch die radiale Ausweichmöglichkeit der in axialer Richtung
vorgespannten Gummiunterlegscheiben erreicht wird.
Die elastische Abstützung einer durchgehenden Lagerbuchse (FR-PS 12 68 132) oder eines einstückigen
Stators (US-PS 13 37 742) mittels Dichtungsringen gegen die Innenwand eines hohlzylindrischen Gehäuses
bereitet keine besonderen Schwierigkeiten. Hierdurch wird jedoch nur eine Dämpfung in der Übertragung
der von der Kombination aus Rotor und Stator erzeugten Schwingungen auf ein umgebendes
Gehäuse erreicht. Die Schwingungserzeugung durch die Kombination aus Rotor und Stator selber wird
hierdurch praktisch nicht beeinflußt, da der Stator auf Grund seiner elastischen Abstützung zu Schwingungen
in der Lage ist.
Eine Zweiteilung des Stators erfordert eine sehr präzise Lagerung der Statorteile, da diese nicht mehr
durch ihre einstückige Verbindung in ihrer Lage zueinander unverschieblich sind. Für die genaue Einhaltung
der bei Luftlagern erforderlichen sehr kleinen Luftspalte ist es jedoch notwendig, den relativen Abstand
der Statorteile zueinander mit hoher Genauigkeit zu halten. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn
der Lagerspalt selbst durch Axialverschiebung eines Statorlagers einstellbar sein soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Druckluftturbine für den direkten Antrieb eines
Werkzeuges, insbesondere für ein Handbohrgerät, bei Verwendung eines Luftlagers mit zweiteiligem Stator,
dessen Lagerteile axial zueinander verschiebbar sind, im Hinblick auf die erforderlichen hohen Drehzahlen
eine Lagerung bzw. Lagerabstützung der voneinander unabhängigen Statorlagerteile zu schaffen, die einen
möglichst schwingungsfreien Lauf der Druckluftturbine mit Werkzeug gestattet, insbesondere im Hinblick
auf die Verwendung als zahnärztliches Bohrgerät, bzw. beim Auftreten von Schwingungen in
radialer und axialer Richtung diese ohne Beeinträchtigung der Laufeigenschaften der Turbine so dämpft,
daß jede Geräuschentwicklung vermieden und die auszuführende Präzisionsarbeit nicht beeinträchtigt
wird, obgleich diese Lagerung auch die durch das Werkzeug hervorgerufenen Kräfte aufzunehmen hat.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei der eingangs beschriebenen Druckluftturbine dadurch gelöst,
daß jedes Statorlagerteil unabhängig von dem anderen mittels paarweise angeordneter elastischer
Ringe in einem gemeinsamen Gehäuse schwimmend abgestützt ist und daß die elastischen Ringe hohlkegelstumpfförmig
ausgebildet und paarweise mit entgegengesetzter Konizität beiderseits des Druckluftkanals
des zugeordneten Statorlagerteiles so angeordnet sind, daß sie mit einem Rand an einer Schulter
am Gehäuse und mit dem anderen Rand an einer Schulter am jeweiligen Statorlagerteil abdichtend anliegen.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß trotz der Zweiteilung der Statorlagerteile
diese einerseits durch die schwimmende Abstützung an einem einzigen gemeinsamen Gehäuse gegenüber
diesem schwingungsgedämpft und voneinander schwingungsmäßig getrennt sind und andererseits
dennoch mit dem erforderlichen präzisen Abstand voneinander gehalten werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Statorlagerteile alle axialen und radialen
Bewegungen mitmachen und diese dämpfen können, so daß die kegelstumpfförmigen Lagerabschnitte des
Rotors und die kegelstumpfförmigen Statorlagerteile ihre Lage zueinander nicht ändern, und dennoch bei
gemeinsamer Verlagerung immer wieder gemeinsam in die zentrale Lage zurückgeführt werden.
Schließlich besteht ein Vorteil der Erfindung darin, daß weder zwischen nichtrotierenden und rotierenden
Teilen noch zwischen den voneinander getrennten Statorteilen und dem einzigen gemeinsamen Gehäuse
eine metallische Berührung besteht und somit die Übertragung von Schwingungen stark gedämpft ist.
Außerdem besteht ein wesentlicher Vorteil der Erfindung darin, daß die durch das Werkzeug hervorgerufenen
axialen und radialen Kräfte aufgenommen werden können, ohne daß die Gefahr dafür besteht,
daß die voneinander getrennten Statorlagerteile durch Änderung ihres axialen Abstandes die Funktionsfähigkeit
der Turbine beeinträchtigen. Insbesondere für zahnärztliche Bohrgeräte gestattet diese Ausbildung
eine genaue Arbeitsweise bei minimaler Geräuschentwicklung und schonender Behandlung des
Patienten.
Bevorzugt weisen die Lagerabschnitte des Rotors ihren größten Durchmesser jeweils an der dem Turbinenrad
abgewandten Seite auf.
Bei dieser Ausführungsform wird eine besonders gute Schwingungsdämpfung erreicht, da beim Auftreten
radialer Schwingungen die größte Amplitude an den Enden des Rotors zu erwarten ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß bei optimal geringer Masse des Rotors
an dessen äußersten Lagerenden die größten Trägheitsmomente und Kreiselkräfte hervorgerufen werden
und dadurch das als Hebelarm am Rotor angreifende Bohrwerkzeug besonders gut stabilisiert wird,
da im maximal möglichen Abstand voneinander, also mit maximal möglichem Hebelarm, zwei bei den
hohen Drehzahlen des Rotors erzeugte Kräfte, nämlich die Kreiselkräfte das Bohrwerkzeug optimal
stabilisieren.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung sind die elastischen Ringe mit paarweise jeweils gegenüberstehenden
Enden geringeren Durchmessers jeweils angeordnet.
Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß die Statorlagerteile einerseits in ihrem axialen Abstand
voneinander möglichst genau gehalten und stabilisiert werden und andererseits dennoch optimal
drehbeweglich um ihre senkrecht zur Längsachse verlaufende Mittellebene sind und dadurch innerhalb
von durch die elastischen Ringe bestimmten Grenzen schnell und widerstandslos eventuellen radialen Ausweichbewegungen
des Rotors folgen können.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind die elastischen Ringe an ihren Endrändern größeren Durchmessers
mit Metalldrahtarmierungseinlagen versehen.
Bei dieser Ausführungsform wird der Vorteil erreicht, daß die elastischen Ringe die Statorlagerteile
und damit den Rotor bei den hohen Drehzahlen des Rotors optimal vibrationsfrei und geräuschlos halten.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung sind die durch diese elastischen Ringe abgedichteten Druckluftkammern
über Drosselkanäle in den Statorlagerteilen mit den Luftlagern verbunden. Dadurch wird
ein zusätzliches Luftpolster um die Statorlagerteile ausgebildet, was für die Lagerabstützung günstig ist,
während andererseits die Druckluftzufuhr zum Lager selbst gedrosselt wird, wodurch die bei Luftlagern
bekannten Instabilitätserscheinungen reduziert werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform eines zahnärztlichen
Bohrgerätes in einer Seitenansicht,
F i g. 2 einen Teil dieses Gerätes in einer Draufsicht
von der Linie II-II der Fi g. 1 aus,
Fig. 3 das Gerät im vertikalen Längsmittelschnitt nach der Linie III-III der F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.3,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig.3,
F i g. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig.3.
Die gleichen Teile der Druckluftturbine sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In der Zeichnung besteht der Stator der erfindungsgemäßen Druckluftturbine M in F i g. 3 aus
einem an beiden Enden offenen zylindrischen Gehäuse C mit einem an einer Seite in der Längsmitte
rechtwinklig zur Gehäuselängsachse vorspringenden, vorzugsweise zylindrischen und einstückig mit ihm
verbundenen Handgriffansatz H. Das Gehäuse C ist an seinen Enden im Innendurchmesser größer ausgeführt
und bildet im Abstand von seinen Enden Absätze, gegen die sich flache Anschlagringe 21, 22
legen. Die Enden des Gehäuses C sind durch mit
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ihnen verschraubte Kappen 33 und 34 verschlossen. weisen vorzugsweise annähernd quadratischen Quer-Zwischen
den Anschlagringen 21,22 und den Kappen schnitt auf und sind mit den Stützringen 23, 23s, 24,
33, 34 sind Statorlagerteile, bestehend aus äußeren 245 durch Vulkanisierung od. dgl. verbunden.
Lagerstützringen 25, 26, und in diese passende Lager- Vor der Montage der Statorlagerteile 25, 26, 27, ringe 27, 28 vorgesehen, die innen entgegengesetzt 5 28 in dem Gehäuse C werden flache Anschlagringe kegelstumpfförmig gestaltet sind und nach außen im 21 bzw. 22 gegen die inneren Absätze 21 s und 22 s Innendurchmesser stufenförmig zunehmen. des Gehäuses C gelegt und dann je ein Stütz- und Der Rotor/? erstreckt sich im wesentlichen über Dichtungsring 23 oder 24 eingeführt, die sich mit die ganze Länge des Gehäuses C und trägt annähernd ihren Metalldrahteinlagen 31 gegen die Anschlagringe in seiner Längsmitte das Turbinenlaufrad 62, wobei io 21, 22 legen. Danach werden die je aus einem Statordie außen kegelstumpfförmig gestalteten Lager- lagerring 27, 28 mit innerer, kegelstumpfförmiger abschnitte jeweils geringen Abstand vom Turbinen- Lagerfläche und einem Lagerstützring 25, 26 belaufrad 62 aufweisen und mit den Lagerringen 27, 28 stehenden Statorlagerteile von jedem Ende des Gekapillare Luftpolsterringspalte 47, 48 bilden. Das Ge- häuses C gegen die vorher eingelegten Stütz- und häuse C weist in einer senkrecht zur Drehachse ver- 15 Dichtungsringe 23, 24 gelegt, worauf zusätzliche laufenden Mittelebene eine ventilgesteuerte Druck- kegelstumpfförmige Stütz- und Dichtungsringe 23 s, luftzuführungsleitung 51 auf, welche im wesentlichen 24 s mit ihren nicht armierten Rändern kleineren tangential zum Umfang des Turbinenlaufrades ver- Durchmessers gegen entsprechende Winkelanschläge läuft, welches aus einer kreisrunden Scheibe besteht, der Lagerstützringe 25, 26 der Statorlagerteile gelegt die in axialen Abständen eine Mehrzahl von quer zur 20 und danach die Kappen 33, 34 auf die Gehäuseenden Achsenrichtung verlaufenden kapillaren Ringschlitzen geschraubt werden, gegen die sich dann die Enden 62s, eine Mehrzahl von über den Umfang Vorzugs- größeren Durchmessers der zusätzlichen elastischen weise gleichmäßig verteilten achsparallelen Ausspa- kegelstumpfförmigen Stütz- und Dichtungsringe 23 s, rungen 51a und nahe der Innenwand des Turbinen- 24 s legen. Durch Anziehen der Kappen 33, 34 mittels rades eine Mehrzahl von axialen Bohrungspaaren 25 eines in die Vertiefungen 35, 36 greifenden Schlüssels 51 b für den Druckluftaustritt nach beiderseits des können die mit entgegengesetzter Konizität (mit paar-Turbinenrades 62 angeordneten Druckluftaustritts- weise jeweils gegenüberstehenden Enden geringeren kammern 68, 69 aufweist, die zwischen dem Turbi- Durchmessers) eingesetzten Stütz- und Dichtungsringe nenrad 62 und den Rotorlagerabschnitten 43, 44 bzw. 23, 24 und 23 s, 24 j (Fig. 3) so weit zusammen-Statorlagerteilen 25, 26, 27 und 28 vorgesehen sind 30 gepreßt werden, daß sie außer ihrer Aufgabe der Ab- und über mehrere Druckluftaustrittskanäle mit der dichtung der Ringkammern 37, 38 nach außen auch Außenluft in Verbindung stehen. Das Gehäuse C für die Statorlagerteile eine elastische, genau zentrierte weist einen radial nach einer Seite vorspringenden Stützlagerung ergeben, welche durch mehr oder weni-Handgriffansatz H auf, in welchem eine erste Druck- ger starkes Anziehen der Kappen 33, 34 auch eine luftzufuhrkammer 55 vorgesehen ist, die mit einer 35 axiale Ausrichtung der Statorlagerteile zueinander Druckluftquelle in Verbindung steht, und aus welcher und damit der Spaltweite der entgegengesetzt konidie Druckluft über die tangential auf den Umfang sehen Luftpolsterringspalte 47, 48 ergeben,
des Turbinenrades 62 gerichtete Zuführungsleitung Der aus F i g. 3 ersichtliche Rotor R der Druck-51 diesem zugeleitet wird. Gleichzeitig führen Ver- luftturbine M besteht aus einer kopfbolzartigen, hohbindungskanäle 37 a, 38 a aus der Druckluftzufuhr- 4° len Achse 40, deren zentrale Bohrung von dem Kopfkammer 55 nach Ringkammern 37, 38 am Umfang ende ausgehend und über eine entsprechende Länge der Lagerstützringe 25, 26, die über radiale, über den mit größerem Durchmesser und Innengewinde ver-Umfang der Lagerstützringe 25, 26 verteilte Drossel- sehen ist, in welches eine mit Außengewinde verkanäle 58 und anschließende, mit wesentlich größe- sehene, verhältnismäßig steife Spannhülse 41 für ein rem Durchmesser ausgeführte radiale Kanäle 59 mit 45 Bohr- oder Drillwerkzeug 78 eingesetzt ist, das vorden Luftpolsterringspalten 47, 48 in Verbindung zugsweise für zahnärztliche Zwecke bestimmt ist. Da stehen. Die mit hohem Druck zugeführte Druckluft die kopfbolzenartige, hohle Achse 40 mit einer durchwird vor ihrem Eintritt in die kegelstumpfförmigen gehenden Bohrung versehen ist, kann der Bohrer oder Ringspalte zwischen den kegelstumpfförmigen Rotor- das Drillwerkzeug 78 aus der Spannhülse 41 durch lagerabschnitten, und den kegelstumpfförmigen Sta- 50 Einführen eines stumpfen Stiftes mit axialem Druck torlagerteilen 25, 26, 27 und 28 entspannt, und die leicht ausgestoßen werden. Das dem Kopf abgewandte Rotorlagerabschnitte 43, 44 werden auf einem Luft- Ende der hohlen Achse 40 ist mit Außengewinde verpolster ohne nennenswerte mechanische Berührung sehen, auf welchem eine Schraubenmutter 42 sitzt, gelagert. Beiderseits der in den Lagerstützringen 25, Zwischen dem Kopf der hohlen Achse 40 und der 26 vorgesehenen Ringkammern 37, 38 sind zwischen 55 Mutter 42 sind die außen entgegengesetzt kegeldiesen und den inneren Absätzen des Gehäuses C stumpfförmig gestalteten Lagerabschnitte 43, 44 mit im Querschnitt hohlkegelstumpfförmige Stütz- und Verbindungsteilen 65, 66 und dazwischen das Turbi-Dichtungsringe 23, 23 s, 24, 24 s aus Gummi oder nenrad 62 sowie eine Mehrzahl von Ausgleichsscheieinem anderen elastischen Material mit entgegen- ben46 angeordnet, mit deren Hilfe die Lagerabschnitte gesetzter Konizität zueinander angeordnet, die an 60 43, 44 des Rotors R mit entsprechendem Spielraum ihren Endrändern größeren Durchmessers mit Metall- zu den Lagerflächen der Statorlagerteile eingestellt drahtarmierungseinlagen 31 versehen sind und die werden können, so daß sie beiderseits des Turbinenden Rotor R und die Statorlagerteile 25, 26, 27, 28 rades 62 gleiche kapillare Luftpolsterspalten bilden bei der hohen Drehzahl des Rotors R möglichst und nicht in mechanische Berührung mit den Statorvibrationsfrei sowie mit großer Geräuschlosigkeit 65 lagerteilen kommen können.
Lagerstützringen 25, 26, und in diese passende Lager- Vor der Montage der Statorlagerteile 25, 26, 27, ringe 27, 28 vorgesehen, die innen entgegengesetzt 5 28 in dem Gehäuse C werden flache Anschlagringe kegelstumpfförmig gestaltet sind und nach außen im 21 bzw. 22 gegen die inneren Absätze 21 s und 22 s Innendurchmesser stufenförmig zunehmen. des Gehäuses C gelegt und dann je ein Stütz- und Der Rotor/? erstreckt sich im wesentlichen über Dichtungsring 23 oder 24 eingeführt, die sich mit die ganze Länge des Gehäuses C und trägt annähernd ihren Metalldrahteinlagen 31 gegen die Anschlagringe in seiner Längsmitte das Turbinenlaufrad 62, wobei io 21, 22 legen. Danach werden die je aus einem Statordie außen kegelstumpfförmig gestalteten Lager- lagerring 27, 28 mit innerer, kegelstumpfförmiger abschnitte jeweils geringen Abstand vom Turbinen- Lagerfläche und einem Lagerstützring 25, 26 belaufrad 62 aufweisen und mit den Lagerringen 27, 28 stehenden Statorlagerteile von jedem Ende des Gekapillare Luftpolsterringspalte 47, 48 bilden. Das Ge- häuses C gegen die vorher eingelegten Stütz- und häuse C weist in einer senkrecht zur Drehachse ver- 15 Dichtungsringe 23, 24 gelegt, worauf zusätzliche laufenden Mittelebene eine ventilgesteuerte Druck- kegelstumpfförmige Stütz- und Dichtungsringe 23 s, luftzuführungsleitung 51 auf, welche im wesentlichen 24 s mit ihren nicht armierten Rändern kleineren tangential zum Umfang des Turbinenlaufrades ver- Durchmessers gegen entsprechende Winkelanschläge läuft, welches aus einer kreisrunden Scheibe besteht, der Lagerstützringe 25, 26 der Statorlagerteile gelegt die in axialen Abständen eine Mehrzahl von quer zur 20 und danach die Kappen 33, 34 auf die Gehäuseenden Achsenrichtung verlaufenden kapillaren Ringschlitzen geschraubt werden, gegen die sich dann die Enden 62s, eine Mehrzahl von über den Umfang Vorzugs- größeren Durchmessers der zusätzlichen elastischen weise gleichmäßig verteilten achsparallelen Ausspa- kegelstumpfförmigen Stütz- und Dichtungsringe 23 s, rungen 51a und nahe der Innenwand des Turbinen- 24 s legen. Durch Anziehen der Kappen 33, 34 mittels rades eine Mehrzahl von axialen Bohrungspaaren 25 eines in die Vertiefungen 35, 36 greifenden Schlüssels 51 b für den Druckluftaustritt nach beiderseits des können die mit entgegengesetzter Konizität (mit paar-Turbinenrades 62 angeordneten Druckluftaustritts- weise jeweils gegenüberstehenden Enden geringeren kammern 68, 69 aufweist, die zwischen dem Turbi- Durchmessers) eingesetzten Stütz- und Dichtungsringe nenrad 62 und den Rotorlagerabschnitten 43, 44 bzw. 23, 24 und 23 s, 24 j (Fig. 3) so weit zusammen-Statorlagerteilen 25, 26, 27 und 28 vorgesehen sind 30 gepreßt werden, daß sie außer ihrer Aufgabe der Ab- und über mehrere Druckluftaustrittskanäle mit der dichtung der Ringkammern 37, 38 nach außen auch Außenluft in Verbindung stehen. Das Gehäuse C für die Statorlagerteile eine elastische, genau zentrierte weist einen radial nach einer Seite vorspringenden Stützlagerung ergeben, welche durch mehr oder weni-Handgriffansatz H auf, in welchem eine erste Druck- ger starkes Anziehen der Kappen 33, 34 auch eine luftzufuhrkammer 55 vorgesehen ist, die mit einer 35 axiale Ausrichtung der Statorlagerteile zueinander Druckluftquelle in Verbindung steht, und aus welcher und damit der Spaltweite der entgegengesetzt konidie Druckluft über die tangential auf den Umfang sehen Luftpolsterringspalte 47, 48 ergeben,
des Turbinenrades 62 gerichtete Zuführungsleitung Der aus F i g. 3 ersichtliche Rotor R der Druck-51 diesem zugeleitet wird. Gleichzeitig führen Ver- luftturbine M besteht aus einer kopfbolzartigen, hohbindungskanäle 37 a, 38 a aus der Druckluftzufuhr- 4° len Achse 40, deren zentrale Bohrung von dem Kopfkammer 55 nach Ringkammern 37, 38 am Umfang ende ausgehend und über eine entsprechende Länge der Lagerstützringe 25, 26, die über radiale, über den mit größerem Durchmesser und Innengewinde ver-Umfang der Lagerstützringe 25, 26 verteilte Drossel- sehen ist, in welches eine mit Außengewinde verkanäle 58 und anschließende, mit wesentlich größe- sehene, verhältnismäßig steife Spannhülse 41 für ein rem Durchmesser ausgeführte radiale Kanäle 59 mit 45 Bohr- oder Drillwerkzeug 78 eingesetzt ist, das vorden Luftpolsterringspalten 47, 48 in Verbindung zugsweise für zahnärztliche Zwecke bestimmt ist. Da stehen. Die mit hohem Druck zugeführte Druckluft die kopfbolzenartige, hohle Achse 40 mit einer durchwird vor ihrem Eintritt in die kegelstumpfförmigen gehenden Bohrung versehen ist, kann der Bohrer oder Ringspalte zwischen den kegelstumpfförmigen Rotor- das Drillwerkzeug 78 aus der Spannhülse 41 durch lagerabschnitten, und den kegelstumpfförmigen Sta- 50 Einführen eines stumpfen Stiftes mit axialem Druck torlagerteilen 25, 26, 27 und 28 entspannt, und die leicht ausgestoßen werden. Das dem Kopf abgewandte Rotorlagerabschnitte 43, 44 werden auf einem Luft- Ende der hohlen Achse 40 ist mit Außengewinde verpolster ohne nennenswerte mechanische Berührung sehen, auf welchem eine Schraubenmutter 42 sitzt, gelagert. Beiderseits der in den Lagerstützringen 25, Zwischen dem Kopf der hohlen Achse 40 und der 26 vorgesehenen Ringkammern 37, 38 sind zwischen 55 Mutter 42 sind die außen entgegengesetzt kegeldiesen und den inneren Absätzen des Gehäuses C stumpfförmig gestalteten Lagerabschnitte 43, 44 mit im Querschnitt hohlkegelstumpfförmige Stütz- und Verbindungsteilen 65, 66 und dazwischen das Turbi-Dichtungsringe 23, 23 s, 24, 24 s aus Gummi oder nenrad 62 sowie eine Mehrzahl von Ausgleichsscheieinem anderen elastischen Material mit entgegen- ben46 angeordnet, mit deren Hilfe die Lagerabschnitte gesetzter Konizität zueinander angeordnet, die an 60 43, 44 des Rotors R mit entsprechendem Spielraum ihren Endrändern größeren Durchmessers mit Metall- zu den Lagerflächen der Statorlagerteile eingestellt drahtarmierungseinlagen 31 versehen sind und die werden können, so daß sie beiderseits des Turbinenden Rotor R und die Statorlagerteile 25, 26, 27, 28 rades 62 gleiche kapillare Luftpolsterspalten bilden bei der hohen Drehzahl des Rotors R möglichst und nicht in mechanische Berührung mit den Statorvibrationsfrei sowie mit großer Geräuschlosigkeit 65 lagerteilen kommen können.
entsprechend nachgiebig in seiner zentralen Lage Der Gehäuseansatz H ist mit einer von seinem
halten. freien Ende bis etwa zur Längsmitte der halsartigen
Die ringförmigen Metalldrahtarmierungseinlagen 31 Einschnürung 60 sich erstreckenden Längsbohrung
versehen, in welche ein hülsenförmiges Kupplungsstück 54 mit Flansch zur Bildung der Druckluftzufuhrkammer
55 eingeführt ist, so daß die Übergangsstelle der Druckluftzufuhr zur Kammer 55 gut
abgedichtet ist.
Da die kegelstumpfförmigen Statorlagerteile mittels der elastischen Stütz- und Dichtungsringe 23, 24 und
23 s, 24 s im Gehäuse C nachgiebig gelagert sind, können sie alle axialen und radialen Bewegungen mitmachen
und diese dämpfen, so daß die kegelstumpfförmigen Lagerabschnitte 43, 44 des Rotors R und
die kegelstumpfförmigen Statorlagerteile ihre Lage zueinander nicht ändern und bei gemeinsamer Verlagerung
immer wieder gemeinsam in die zentrale Lage zurückgeführt werden, wobei keinerlei metallische
Berührung sowie Schwingungs- und Schallübertragung sowohl in axialer als in radialer Richtung
zwischen nichtrotierenden und rotierenden Teilen erfolgen kann.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, strömt aus der Druckluftzufuhrkammer 55 im Handgriffansatz H des
Gehäuses C hochgespannte Druckluft durch Kanäle 37 a, 38 a in die Ringkammern 37, 38 und von dori
durch die radialen Drosselkanäle 58 und die mit größerem Durchmesser ausgeführten radialen Kanäle 59
sowie durch die Luftpolsterringspalte 47, 48 in die Kammern 70, 71 unter den Kappen 33, 34 und aus
diesen durch die Löcher 72, 73 ins Freie sowie durch die inneren Teile der Luftpolsterringspalte 47, 48 in
die Auslaßkammern 68, 69, von wo sie durch Kanäle 68 α und 69 α in das Innere des Handstückes 50 gelangen,
um direkt oder durch nicht gezeigte Auslaßleitungen in entspanntem Zustand ins Freie gelangen
zu können.
Das aus den F i g. 3 und 4 in sechs- bis achtfacher Vergrößerung ersichtliche Turbinenrad 62 ist scheibenförmig
aus nichtrostendem Stahl gefertigt, mit weniger als 3,25 mm axialer Dicke und weniger als
10 mm äußerem Durchmesser. Der innere Durchmesser des Turbinenrades 62 entspricht mit Paßsitz dem
äußeren Durchmesser der kopfbolzenartigen hohlen Achse 40. In der Ebene IV-IV der F i g. 3 sind mit
gleichem Neigungswinkel wie die Druckluftzufuhrleitung 51 über den Umfang des Turbinenrades 62
verteilt fünf Aussparungen 51 α am Außenumfang des Turbinenrades 62 angebracht. Dicht an dem Umfang
der hohlzylindrischen Verbindungsteile 65, 66 der kegelstumpfförmigen Lagerabschnitte 43, 44 des Rotors
R sind in dem Turbinenrad 62 fünf achsparallele Bohrungspaare 51 b vorgesehen. Schließlich ist das ·
Turbinenrad 62 mit einer Anzahl kapillarer Schlitze 62 s versehen, die sich vom Umfang des Turbinenrades
62 bis zum Innenrand der achsparallelen Bohrungen 51 b erstrecken.
Die hochgespannte Druckluft strömt durch die ventilgesteuerte Zufuhrleitung 51 aus der Zufuhrkammer
55 auf den Umfang des Turbinenrades 62 und trifft lotrecht auf die radial kürzeren Teile der Seitenwände
der Aussparungen 51a, wodurch eine größere Menge wirksamer Druckluft in die kapillaren Ringschlitze
62 s ,gedrückt wird und auf ihrem Weg durch die Schlitze 62 s und oberhalb oder unterhalb durch
die Bohrungspaare 51 b in die Auslaßkammern 68,69 und aus diesen durch Leitungen 68 a, 69 α in den
äußeren Teil des Handgriffansatzes 50 gelangen kann. Es ist bemerkenswert, daß durch die in die Aussparungen
51 α gedrückte Druckluft zusätzliche Arbeit von dieser geleistet wird, indem sie mit hoher Geschwindigkeit
in tangentialer Richtung auf den Umfang des Turbinenrades 62 trifft und auf ihrem Weg
zu den Bohrungspaaren 51 b Widerstände zu überwinden hat und weitgehend entspannt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 509 615/367
Claims (5)
1. Druckluftturbine für den direkten Antrieb eines Werkzeuges, insbesondere für zahnärztliche
Bohrgeräte, mit einem in einem zweiteiligen Stator mit einem einstellbaren axialen Abstand
zwischen den Statorlagerteilen luftgelagerten Rotor, dessen Lagerabschnitte entgegengesetzt
kegelstumpfförmig ausgebildet sind, wobei für die Zuführung von Druckluft radiale Kanäle im Bereich
der Rotorlagerabschnitte in den entsprechend ausgebildeten Statorlagerteilen vorgesehen
sind, und der ein zwischen den Statorlagerteilen angeordnetes Turbinenrad aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Statorlagerteil (25, 26, 27, 28) unabhängig von dem anderen
mittels paarweise angeordneter elastischer Ringe (23, 23 s, 24, 24 5) in einem gemeinsamen Gehäuse
schwimmend abgestützt ist und daß die elastischen Ringe (23, 23s, 24, 24 s) hohlkegelstumpfförmig
ausgebildet und paarweise mit entgegengesetzter Konizität beiderseits des Druckluftkanals
(58, 59) des zugeordneten Statorlagerteils so angeordnet sind, daß sie mit einem Rand
an einer Schulter am Gehäuse und mit dem anderen Rand an einer Schulter am jeweiligen Statorlagerteil
abdichtend anliegen.
2. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerabschnitte (43, 44) des
Rotors (R) ihren größten Durchmesser jeweils an der dem Turbinenrad (62) abgewandten Seite aufweisen.
3. Turbine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Ringe (23,
23 s, 24, 24 s) mit paarweise jeweils gegenüberstehenden
Enden geringeren Durchmessers angeordnet sind.
4. Turbine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastischen Ringe (23, 23 s, 24, 24 s) an ihren Endrändern größeren Durchmessers mit Metalldrahtarmierungseinlagen
(31) versehen sind.
5. Turbine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
durch die elastischen Ringe (23, 23 s, 24, 24 s) abgedichteten Druckluftkammern (37, 38) über
Drosselkanäle (58) in den Statorlagerteilen (25, 26, 27, 28) mit den Luftlagern in Verbindung
stehen.
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