DE1625051B2 - Dreiteiliger hydrodynamischer Drehmomentwandler - Google Patents
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Description
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Bei den Drehmomentwandlern der erfindungsgemäßen Gattung ist hauptsächlich das Leitrad für die Größe
der erreichbaren Drehmomentwandlung und damit für den Wirkungsgrad des Wandlers verantwortlich.
Dabei werden günstige Werte dann erhalten, wenn die einzelnen Leitradschaufeln zwischen ihren jeweiligen
Vorder- und Hinterkanten beträchtlich gekrümmt sind, wobei nach Möglichkiet die Hinterkanten in tangentialer
Richtung weitgehend spitz auslaufen und die Vorderkanten abgerundet sein sollten, damit die Wandlerflüssigkeit
an diesem Eintrittsbereich des Leitrades einen möglichst niedrigen Strömungsverlust hat. Bei
dieser Idealform der Leitradschaufeln haben dieselben also jeweils eine beträchtliche Abmessung in Richtung
quer zur Wandlerächse, wodurch in Verbindung mit der starken, extrem unterschiedliche Winkel an den Vorder-
und Hinterkanten ergebenden Schaufelkrümmung gewisse Herstellungsprobleme entstehen, die bislang
noch nicht befriedigend gelöst werden konnten.
Für die Herstellung gegossener Leiträder verwendet man bis jezt mehrteilige Gießformen, deren einzelne
Teile nach erfolgtem Guß unter jeweiliger Zerstörung der Kerne in radialer Richtung entfernt werden müssen.
Die diesbezügliche Fertigung ist daher entsprechend umständlich und eignet sich wenig für Großserien.
Es ist weiterhin beispeilsweise aus der US-PS 2 755 628 bekannt, die Schaufeln separat von den Innen-
und Außenringen des Leitrades zu fertigen und danach zu einem einheitlichen Ganzen zusammenzubauen,
welchem dann zweckmäßig eine verstellbare Hilfbeschaufelung zugeordnet ist, mittels welcher die
Schaufelgeometrie des Leitrades verändert werder kann. Auch diese Herstellungsart ist vergleichsweist
umständlich und rechtfertigt sich allenfalls für solch« Anwendungsfälie, wo eine individuelle Beeinflußbarkei
der Schaufelgeometrie zur Erzielung beispielsweise un terschiedlicher Fahreigenschaften eines Kraftfahrzeu
ges erwünscht ist, in dessen Getriebe ein solcher Dreh momentwandler eingebaut ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, narf einer billigeren Herstellbarkeit solcher hydrodynami
scher Drehmomentwandler bei möglichst glnchzeitigei Erfüllbarkeit der Forderung zu suchen, daß hersteiler
Zeitig unterschiedliche Betriebsvoraussetzungen erfül
!ende Wandlerausführungen mit möglichst geringem
Fertigungsaufwand bereitgestellt werden können.
Dies? Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Mit
teln gelöst, die im Kennzeichen des Hauptanspruches aufgeführt sind. Es ist damit möglich, auch und insbesondere solche Leiträder mittels des wirtschaftlichen
Spritzgußverfahrens zu fertigen, bei v.*)chei. die einzelnen
Schaufeln äußerst stark gekrümmt sind, so daß ex treme Winkligkeiten an den Vorder- und Hinterkanten
der Schaufeln entstehen. Die Fertigung jedes einzelnen Leitradteils kann dabei mit einer nur zweiteiligen Form
erfolgen, deren beide Teile nach erfolgtem Guß in axia ler Richtung entfernt werden können, ohne daß es dabei
zur Zerstörung eines Kernes kommt. Nach der Fertigung beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoff
werden die beiden Leitradteile in der radialen Teilungsebene zusammengeklebt oder sonstwie fest verbunden,
in welchem Zusammenhang gleichzeitig erkennbar wird, daß die Erfindung auch die Möglichkeit bringt,
Leitradteile mit unterschiedlichsten Formen der jeweiligen Schaufeln zu einem einheitlichen Ganzen zusammenzubringen.
Es ist folglich herstellerseitig möglich, mit relativ geringem Fertigungsaufwand eine Baureihe
bereitzustellen, die einen weitgehend problemlosen Zusammenbau von Wandlern der unterschiedlichsten betrieblichen
Voraussetzungen erlaubt. Wird deshalb beispielsweise die Bereitstellung eines Wandlers gewünscht,
welcher bei stehendem Fahrzeug die höchste Drehmomentübersetzung hat, dann müssen hierzu lediglich
die beiden entsprechenden Leitradteile kombiniert werden, um die optimale Schaufelgeometrie zu
erhalten. Hierbei haben die Strömungsvektoren der Wandlerflüssigkeit am Eintrittsbereich der Leitradschaufeln
eine auf deren Vorderkanten bezogene Winkelgröße, weiche im wesentlichen dem Eintrittswinkel
der Leitradschaufeln im niedrigen Drehzahlverhältnis entspricht. Im hohen Drehzahlverhältnis hat deshalb
hier der Wandler zwangläufig einen vergleichsweise schiechten Wirkungsgrad. Wird deshalb andererseits
die Bereitstellung eines Wandlers gewünscht, der seinen maximalen Wirkungsgrad in den höheren Drehzahlverhältnissen
hat, so kann hierfür dann ebenfalls durch eine entsprechende Kombination der Leitradteile
die optimale Schaufelgeometrie zur Verfügung gestellt werden. Hierbei haben dann die Leitradschaufeln
einen Eintrittswinkel, welcher eine Annäherung der besagten Strömungsfaktoren der Wandlerflüssigkeit am
Eintrittsbereich der Leitradschaufeln an diesen Eintrittswinkel in genau diesen höheren Drehzahlverhältnissen
bringt.
Die in den weiteren Ansprüchen erfaßten Ausbildungen der Erfindung sind darin vorteilhaft und zweckmäßig,
daß sie eine weitere Verringerung der Fertigungskosten solcher Leiträder bringen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand mehrerer
i 625
in der Zeichnung schematisch dargestellter AiisfUhningsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fif' ] ΐηΐ1 ΛΐηΕ"?2ΐΜ durch einen Drehmomentwundler gemäß der Erfindung,
FIg.2A einen Querschnitt durch das Leitrad dieses
Wandlers nach der Linie 24-24 in den F i g. l und 2B
α FJ g'2Boa"e ll n.Q»*r»cini« *»"* dieses Leitrad nach
der Lime 2B-2B in F ι g. 2A,
F i g. 3A und 3B den F i g. 2A und 2B entsprechende Querschnitte durch ein Leitrad gemäß einer alternativen Ausführungsform,
F i g. 4A und 4B den F i g. 3A und 3B entsprechende Querschnitte durch ein Leitrad, dessen einer Teil überhaupt keine Beschaufelung hat, und
F i g. 5A bis 5D Vektordiagramme, die sich unter verschiedenen Betriebsbedingungen für die Strömungsvektoren der Wandlerflüssigkeit am jeweiligen Eintrittsbereich der einzelnen Schaufeln ergeben.
Der in F i g. 1 gezeigte Drehmomentwandler hat ein
Pumpenradgehäuse 10. dessen beide Teile 12 und 14 ao
randseitig überlappt und durch eine Schweißnaht 16 zusammengehalten sind. Der Gehäuseteil 14 ist an einer
Nabe 18 befestigt, die in einer Zentrierbohrung der Kurbelwelle einer Verbrennungskraftmaschine zeniriert
ist. Die Kurbelwelle und der Gehäuseteil 14 sind über eine Triebwerksplatte miteinander verbunden.
In dem Gehäuseteil 12 ist der Außenring 20 eines P: mpenrades 22 aufgenommen. Der Außenring 20 ist
n-.it seinem Außenrand 24 an dem äußeren Ende des Gehäuseteils 12 und an seinem Innerirand 26 an dessen
Nabe 28 befestigt. Das Pumpenradgehäuse wird von einei im Getriebegehäuse gelagerten Hohlweüe 30 getragen,
die an der Nabe 28 durch Schweißen befestigt ist. Das Pumpenrad 22 hat weiter einen Innenring 32
und zwischen diesem und dem Außenring angeordnete Schaufeln 34, die sich im wesentlichen radial nach
außen erstrecken und radiale Ausströmkanäle bilden.
An die Ausströmseite des Pumpenrades 22 schließt sich ein Turbinenrad 36 an, welches aus einem Außenring
38, einem Innenring 40 und dazwischen angeordneten Schaufeln 42 besteht. Der Außenring 38 ist mit
einer Nabe 44 verbunden, die bei 46 mit einer mit dem Eingangsglied eines nicht dargestellten Zahnräder-Wechselgetriebes
verbundenen Welle verkeilt ist.
Zwischen der Ausströmseite des Turbinenrades 36 und der Einströmseite des Pumpenrades 22 ist ein Leitrad
48 angeordnet, das aus den beiden Teilen 50 und 52 besteht. Der Leitradteil 50 hat eine Nabe 54, die mit
einem Schubring 56 einstückig ausgebildet ist. An der Nabe 54 sind Keilnuten 58 ausgebildet, über welche der
äußere Laufring 60 einer Überholbremse mittels an ihm ausgebildeter Keilzähne mit dieser Nabe verkeilt ist.
Der Schubring 56 und die Nabe 54 sind einstückig ausgebildet. An der Nabe 54 sind Schaufeln 62 ausgebildet,
die außen mit einem Ring 63 umgeben sind. Der andere Leitradteil 52 hat eine Nabe 64, Schaufeln 66 und einen
diese umgebenden Ring 68. Mit der Nabe 64 ist ein Schubring 70 einstückig ausgebildet, und an ihr vorgesehene
Keilnuten dienen der Verkeilung mit den Keilzähnen 72 des Laufringes 60 der Überholbremse. An
Stelle der Keilverzahnung 58, 72 kann auch eine Feder- und Nutverbindiing vorgesehen sein.
Die Überholbremse hat außer dem äußeren Laufring 60 einen inneren Laufring 74 und Rollen 76, welche mit
Nocken des Laufringes 60 zusammenarbeiten. Der Laufring 74 ist nut einer Hohlwelle verkeilt, weiche innerhalb
der Hohlwelle 30 angeordnet und an dem Getriebegehäuse befestigt ist. Die Rollen 76 der Überholbremse erlauben eine Freilaufbewegung der Leitradteile 50 und 52 in der Drehrichtung des· Pumpenrades und
verhindern eine Drehung derselben in der entgegengesetzten Richtung. Der Sckubring 56 ist Ober eine
Druckscheibe 78 an der Nabe 28 abgestützt Der Schubring 70 ist unter Vermittlung der Nabe 44 über
eine weitere Druckscheibe 80 am Gehäuseteil 14 abgestützt Die einen Stirnflächen der Schubringe 70 und 56
sind mit radialen Strömungskanälen 82 und 84 versehen. Die Kanäle 84 dienen als Zuströmkanäle und die
Kanäle 82 als Abströmkanäle.
Wie insbesondere in F i g. 2 näher gezeigt ist stehen
die Leitradteile 50 und 52 über Vorsprünge 86 und komplementäre Aussparungen 88 miteinander im Eingriff. Es ist dadurch eine auch bezüglich der zugehörigen Naben 54 und 64 bestehende Teilungsebene geschaffen, in welcher die Schaufeln 62 und 66 über komplementär ausgebildete, abgerundete Stoßstellen 90
und 92 miteinander verbunden sind. Dabei sind die Schaufeln der beiden Leitradteile so geformt, daß sich
die Schaufeln 62 als nachlaufende Schaufelteile und die Schaufeln 66 als sich d?. iit an den Stoßstellen 90, 92
ergänzende vorlaufende Schiufelabschnitte darstellen,
so daß relativ lange Schaufeln mit beträchtlicher Krümmung vorliegen.
In F i g. 2A ist gezeigt, daß die spitz auslaufende Hinterkante
einer Schaufel 62 gegenüber der abgerundeten Vorderkante der nebenliegenden Schaufel 62 in
Umfangsrichtung um das Maß Δ\ versetzt ist. Ein gleichartiger Versatz Δι besteht zwischen den abgerundeten
Vorderkanten der Schaufeln 66 und der jeweils zugeordneten Hinterkante einer nebenliegenden
Schaufel des vorderen Leitradteils 52. Durch diese Ausbildung können beide Leitradteile 50, 52 bei einer jeweiligen
Herstellung im Spritzgußverfahren unter Verwendung einer zweiteiligen Form in axialer Richtung
aus dem jeweiligen Formteil entfernt werden.
Die einheitliche Schaufelform läßt sich in einfacher Weise dadurch ändern, daß entwede/ der eine oder der
andere Leitradteil gegen einen anderen Leitradteil mit einer anderen Form der jeweiligen Schaufeln ausgetauscht
wird. In F i g. 3 ist eine Kombination des Leitradteils 50' mit den vergleichsweise langen Schaufeln
62' der Ausführungsform gemäß F i g. 2 mit einem Leitradteil 52' gezeigt, dessen Schaufeln 66' vergleichsweise
kurz sind. Es wird dadurch eine Schaufelform erhalten, die sich insgesamt doch sehr wesentlich von derjenigen
der Ausführungsform gemäß F i g. 2 unterscheidet. Weil die Stoßstellen abgerundet ausgebildet sind
ist es auch möglich, ein Leitrad bereitzustellen, bei dem wie in F i g. 4 gezeigt, der eine Leilradteil 52" über
haupt keine Schaufeln hat.
Durch eine solche Kombination von Leitradteiler mit Schaufeln verschiedener Formen kan der söge
nannte Größenfaktor eines derartigen Drehmoment wand'ers auf jeden beliebigen Wert fest eingestelli
weiden. Dieser die Wandlerkapazität wiedergebende Größenfaktor stellt sich dar als das Verhältnis dei
Drehzahl des Pumpenrades zur Quadratwurzel vor
dessen Drehmoment, woraus herleitbar ist, daß prak tisch jedes beliebige Drehzahlverhältnis einen eigenei
Größenfaktor hat. Da außerdem über eine entspre chende Kombination von Leitradteilen mit unter
schiedlichen Schaufelformen auch die Drehmoment übersetzung beeinflußt werden kann, ist es folglich
möglich, auf diese Weise Wandler mit jeder beliebiger betrieblichen Voraussetzung bzw. Anforderung ledig
!ich dadurch bereitzustellen, daß bei sonstiger Gleich
hieit der Wandlerausführung nur jeweils ein anderes,
entsprechendes Leitrad eingebaut wird. Diese Erkenntnis wird mit den verschiedenen Vektordiagrammen aer
F i g. 5 belegt, wobei jeweils die Verhältnisse am Eintrittsbereich der drei Räder betrachtet sind. Der Vektor
U\' stellt die Bewegung der Schaufelspitz.cn des Pumpenrades
dar. Mit diesem Vektor überlagert sich der Vektor V« der absoluten Strömungsgeschwindigkeit
der Wandlerflüssigkeit, die auf der Austrittsseite des Leitrades gewonnen wird. Gleichartig überlagern sich
am Turbinenrad der Vektor Uf, der die Bewegung von dessen Schaufelspilzen wiedergibt, und der Vektor Vi
der Strömungsgeschwindigkeit der Wandlerflüssigkeit., die an der Austrittsseite des Pumpenrades gewonnen
wird. Schließlich überlagern sich noch am Leitrad die »5
beiden Vektoren Utuoo Wt, welche für die Strömungsgeschwindigkeit
der Wandlerflüssigkeit an der Austrittsseite des Turbinenrades und für die Bewegung deir
Schaufelspitzen des Leitrades gewonnen sind. Hinsichtlich des daraus resultierenden Summenvektors Vr, der
also die absolute Strömungsgeschwindigkeit der Wandlerflüssigkeit am Eintrittsbereich des Leitrades wiedergibt,
ist aus den verschiedenen Darstellungen ableitbar, daß sich dessen Winkligkeit in Abhängigkeit vom jeweiligen
Drehzahlverhältnis gestaltet, also vom Verhältnis der Drehzahl des Turbinenrades zu derjenigen
des Pumpenrades. Es ist gezeigt, daß dieser Summenvektor Vrbei den einzelnen Betriebsbedingungen, nämlich
bei stehendem Fahrzeug gemäß F i g. 5A, bei einem Drehzahlverhältnis von 0,5 bzw. 0,7 gemäß den F i g. 5B
und 5C und im sogenannten Kupplungspunkt des Wandlers gemäß F i g. ÜD, beträchtliche Abweichungen
hat. Es ist folglich möglich, lediglich über eine geeignete Auswahl der zu kombinierenden Leitradteile
die Voraussetzung beispielsweise dafür zu schaffen, daß der Wandler im hohen Drehzahlverhältnis seinen maximalen
Wirkungsgrad hat.
Hierzu 4 B>latt Zeichnungen
Claims (3)
1. Dreiteiliger hydrodynamischer Drehmomentwandler mit einem innenliegenden, einheitlich ge·
gossenen Leitrad, mit dessen Nabe die äußere Spur
einer zwischen zwei axialen Schuoringen angeordneten Oberholbremse drehfest verbunden ist, d a ·
durch gekennzeichnet, daß das Leitrad (50, 52) eine durch seine Nabe (54,64) hindurchgehende »o
radiale Teilungsebene (86,88) aufweist und die Leitradschaufeln (62,66) mindestens an dem einen Leitradteil (50") so ausgebildet sind, daß zwischen der
Vorderkante der einen und der Hinterkante der anderen von jeweils zwei nebeneinanderliegenden
Schaufeln ein in Umfangsrichtung gemessener Versatz (-di, Δ2) besteht
2. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden
Leitradteile (50, 52) ein jeweiliger Satz von Leitrad- ao schaufeln (62, 66) ausgebildet ist, von weichen die
Schaufeln (6B) des einen Satzes als vorlaufende Schaufelabschnitte und die Schaufeln (62) des anderen
Satzes als sich damit an den in der radialen Teilungsebene (86,88) liegenden Stoßstellen (90,92) er- as
gänzende nachlaufende Schaufelabschnitte ausgebildet sind.
3. Drehmomentwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der jeweiligen
Nabe (54, 64) der beiden Leitradteile (50, 52) ein jeweiliger Schubring (56, 70) einstückig ausgebildet
ist.
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