DE1624280U - Vorrichtung zum justieren von zwei stereo-diapositiven. - Google Patents
Vorrichtung zum justieren von zwei stereo-diapositiven.Info
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Description
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Vorrichtung zum Justieren von zwei stereo-Diapositiven Bei der Projektion oder Betrachtung zweier zusammengehöriger Stereo- Diapocitive muss man bekanntlich darauf achten, dacc die Diapositive mit bestimmten Bildpunkten an bestimmten Stellen, nämlich im riehti- gen Abstand voneinander, liegen und auch hinsichtlich der horizonta- len Richtung übereinstimmen. Es ist ams tändlieh, die richtige Diapositiv-Lagermg'--etwa in ei- nem üblichen, für beide Diapositive dienenden gemeineamen Masken- rahmen--durch AtMprobieren zu ermitteln und dann die Diapositive in der ermittelten Lage su fixieren. Die neue Vorrichtung eraöglioht ee in einfacher Weise, zwei xusam- ? mengehorige Stereo-Diapositive in einem gemeinsamen Maskearahmen emäa= , Tiohtig zu lagern und festzahalten. Sie besteht getäawd rNeMrttng aus einen (vorzugsweise geradliaigeng rechtwiakelirm) leordluatea- netz mit durchsichtigen Zwiechenräu » ng dessen (beim gebraucä) in Querrichtung aufeiamderfolgende und durch Karkienmg, Ubmgg NamtMriernng oder sonstwie erkennbar einander Mgeerdnete Liaien einander gleiche Abst&nde voneinander haben, die gleich dem Abstand der Prcjektionsobjektiv-nitten bezw. dem Aageaabstand, vorsugsweiae gleich 5 mm, sind. Das Koordinatennetz kann auf einer vorMgsweise rechteckigen Platte aus darohsichtigem Stoff (Glas oder dergl.) angebracht sein./,-Zum Festhalten der Diapositive kann eing, zweek- jaäsaig klappdeckelartiges, Gebilde, etwa eine Platte, dienen, die ährend des Justierens auf die Diapositive und damit auf die unter- halb der Diapositive liegenden Teile des Maakenrabmens aufgelegt '' (daraufgeklappt) wird* Cemäss einer weiteren Ausbildung der - Neuerung weist der Stoff (schwarzes Papier oder dergl.), aus dem eJder Maskenrahmen herzuatellen ist, Ränder auf, die als Verklebe- streifen für die Diapositive ausgebildet sind. Ferner ist es vor- teilhaft, die neue Vorriohtung pultformig auszubildenmd mit min- dasteas einer Einstell-Lupe fUr die Betrachtung der Diapositive auszustatten. Ein Auafuhrungsbeispiel einer gemäss der Neuerung ausgebildeten Justiervorrichtung ist in der Abb. 1 in perspektivischer Ansicht wiedergegeben. Eine Platte mit Koordinatennetz ist für sich In der Abb. 2 in der Draufsicht dargestellt. Auf die rechteckige, schräg auf einem Gestell 1 gelagerte Koordinatennetz A, B, C, D, a, b. c, d, I, II, tragende, im übrigen durchsichtige Platte (Glasplatte) 2 wird die etwa aus schwarzem Papier bestehende Maske (Rahmen) 3 aufgelegt, die zwei (rechteckige) Locher aufweist, die (wenigstens in ihrer Höhe) dem Format der auf sie (den Rahmen 3) aufzulegenden Diapositive 4, 5--etwa Filmbilder mit den Perforationen 6, 7-entspricht. Die Abmessungen der Locher sind in der Querrichtung so gross, dass die Filmbilder, ohne Be- einträchtigung ihrer (der Filmbilder) Querdimension, in der Quer- richtung zwecks Justierung ausreichend über den Löchern verschoben werden können. Sind die filmdiapositive 4, 5 vorerst in annahemd entsprechende Lage auf die Löcher aufgelegt, so wird das Gebilde (Klappdeckel oder dergl.) 8, das passende Ausschnitte 9. 10 auf- weist, etwa um die Achse 11 des Gestelles 1, von oben her in seine dargestellte Stellung heruntergeklappt und hält dabei (vorzugsweite durch Federdruck) die Diapositive 4, 5 sowie die darunterliegende Maske (Rahmen) 3 auf der Koordinatennetz-Platte 2 so fest, dass eine Verschiebung der Diapositive nur unter Überwindung eines be- stimmen (Feder-) Druckes möglich ist. Eine solche Verschiebung wird nun vorgenommen, um beide Diapositive unter Benutzung der Netzlinien I, II waagerecht zu justieren vorallem aber, hieraufdas Diaposi- tiv 4 oder das Diapositiv 5 so weit in der Querriohtung zu verschieben, bis zwei einander auf beiden Diapositive entsprechende Paukte 12, 13 (beispielsweise innerhalb eines Kirchturmes) auf einander entsprechen- den Netzlinien A, II und a, II liegen. Dabei kommt es darauf an, dass (Abb. 2) die in der Querrichtung N oder N aufeinanderfolgenden, durch Kennzeichen Aa, Bb, Co, Dd als zusammengehörig erlrembsren gleiche Abstände s voneinander haben, die gleich dem Abstand (s) der Projektionsobjektiv-Mitten bezw. dem Augenabstand (s"65 mm) sind. Ist diese Lagerung der Diapositive 4 5 erreicht, so werden die etwa mit Klebstoff belegten Ränder 14 bezw. 15 des Maskearahmens 3 nach vom be. "... nach hinten (je auf die Oberseite der Diapositive) umgelegt (gefaltet)--der Klappdeckel 8 ist vorher hochzuklappen--nd dambei mit den Diapesitivrändern verklebt. Die Diapositive sind damit nach ihrer Justierung in der richtigen gegenseitigen Lage fixiert. Et ist ersichtlich, dass es zweckmassig ist, den Rand 14 von Anfang an hoch- 9 E die zuschlagen, damit er als Anschlag und somit als Einstellraad fHrdie Löcher (in der Höhenrichtung) dienen kann. Es empfiehlt sich, auch seitlieh der Löcher einsohiebbare und fest- klebbare Parallelstreifen zur Seitenabdeckung der Locher zu verwenden ; sie müssen (links aussen und rechts aussen) so weit in die Locher hi- eingeschoben und dann angeklebt werden, dass nur jene Teile auf bei- den Diapositive sichtbar sind, die für beide Augen wahrnehmbar sind. In der » an sich bekannten Weise kann zur Erleichterung der Diapositiv- Einstellung mindestens eine, über die Diapositive hinweg verschieb- bare Einstell-Lupe 16 Verwendung finden. Sohutzansprü. che./L, 1. Vorrichtung zum Justieren von zw. ei Stereo-Diapesitiven in einem gemeinsamen Maskenrahmen bestehend aus einem (vorzugsweiM gerad- f einigen, rechtwinkeligen) Iroordinatennetz mit duroheichtigell Zwi : schenräumen, dessen (beim Se brauch) in der Querrichtung aufeinan erfolgende und durch Markierung, Färbung, Nummerierung oder sonst- wie erkennbar einander zugeordnete Linien einander gleiche Abstän- de voneinander haben, die gleich dem Abstand der Projektionaobjek- tier-litten bezw. dem Augenabstand, vorzugsweise gleich 65.., sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Koordinatennetz aufeiner vorzugsweise rechteckigen Platte aus durchsichtigem Stoff (Glas oder dergl.) angebracht ist. 3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein vorzugsweise klappdeckelartigee Gebilde (Platte oder dergl.) zum Festhalten der Diapositive beim Justieren. l 4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüehem gekennzeichnet durch einen Maskenrahmen, dessen Ränder als Ver- klebestreifen für die Diapositive ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch pultformige Anordnung. 6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorausgehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Linstell-Lupe.
Claims (1)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951O0000729 DE1624280U (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Vorrichtung zum justieren von zwei stereo-diapositiven. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1951O0000729 DE1624280U (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Vorrichtung zum justieren von zwei stereo-diapositiven. |
Publications (1)
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| DE1624280U true DE1624280U (de) | 1951-06-14 |
Family
ID=29793232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951O0000729 Expired DE1624280U (de) | 1951-04-19 | 1951-04-19 | Vorrichtung zum justieren von zwei stereo-diapositiven. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1624280U (de) |
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1951
- 1951-04-19 DE DE1951O0000729 patent/DE1624280U/de not_active Expired
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