DE1623984A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Kalibrieren und Pruefen von Durchflussmengenmessern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Kalibrieren und Pruefen von DurchflussmengenmessernInfo
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Description
Essd Besearch Engineering Company
in Elisabeth, N.J. (USiI
in Elisabeth, N.J. (USiI
Verfahren und Vorrichtung zum Kalibrieren und Prüfen von Durchf!Luftmengenmessern
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Kalibrieren und Prüfen von Meßgeräten zum. Feststellen
der Menge eines durch eine Bohrleitung fließenden Me- ' diums, ν;
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in das Medium an
einem ersten ausgewählten tunkt zumindest eine erste" und eine{
zweite feststellbare Teilmenge eines fluoreszierenden Stoffes
eingespritzt werden, daß das den fluoreszierenden Stoff enthal-
109826/0175 .
tende Medium durch die Rohrleitung zu einem zweiten ,ausgewählten
Punkt geleitet wird, und daß die Ankunft des die erste und zweite Teilmenge des fluoreszierenden Stoffes enthaltenden Me-.
diums am zweiten ausgewählten Punkt bei einem ausgewählten Fluoreszenzwert registriert wird, wobei die zweite Teilmenge
bei der Ankunft der ersten Teilmenge beim zweiten ausgewählten.
r Punkt eingespritzt wird, und ,die Menge des innerhalb einer bestimmten
Zeitspanne durch das Meßgerät fließenden Mediums mit der Menge des innerhalb dieser Zeit zwischen den beiden ausgewählten Punkten durch die Rohrleitung geleiteten Mediums
verglichen wird.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient
eine Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß Mittel zur Einspritzung von feststellbaren Teilmengen eines fluoreszierenden
Stoffes in die Rohrleitung am ersten ausgewählten
Punkt, ein stromabwärts der Einspritzungsvorrichtung angeordnetes Anzeigeinstrument zur Anzeige der Ankunft des fluores-
zierenden Stoffes an einem zweiten ausgewählten Punkt in der
Rohrleitung, ein erster und ein zweiter mit der Einspritzungsvorrichtung
in Betriebsverbindung stehender Zähler, eine Betriebsverbindung zwischen der Einspritzungsvorrichtung und dem Anzeigeinstrument
für den Betrieb der ersteren, im Anzeigeinstrument enthaltene Mittel zum abwechselnden Betätigen des ersten· und zweiten Zählers und eine Betriebeverbindung zwischen
besagten Zählern und dem Meßgerät bildende Mittel vorgesehen ^ * ^ *
BAD ORIGINAL
109825/0175
sind, wobei die vom Meßgerät gemessene Menge mit jener Menge
des Mediums zu vergleichen ist, das innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne zwischen den ausgewählten Punkten durch
die Rohrleitung fließt. .
Als Meßgerät können z.B. Verdrängungsmeßgeräte, Turbinenmeßgeräte,
Geschwindigkeitsmesser, Druckdifferenzmeßgeräte,
sowie Meßgeräte verwendet werden, die aufgestaute,.gemessene
Mengen auf einer geeigneten elektronischen oder mechanischen
Zählvorrichtung registrieren, z.B. elektronische Digitalzähler, Der fluoreszierende Stoff ist zweckmäßig öllÖslich.
- Der Öllösliche, "fluoreszierende Stoff wird zweckmäßig
in die Rohrleitung als.Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel
eingespritzt. Da's Lösungsmittel kann ein kohlenwasserstoff-
oder sauerstoff hältiges Lösungsmittel.,- z.B. ein aliphatischer
Alkohol, ein Keton,: ein Aldehyd oder ein anderer organischer
Stoff sein, in/der fluoreszierende Stoff löslich ist, und der
mit dem durch die Leitung fließenden Medium verträglich ist. Das durch die Rohrleitung fließende Medium. is-t zweckmäßig gasförmig
oder flüssig. Das Medium kann z.B. ein gasförmiger Kohlenwasserstoff oder ei"1! Gemisch aus gasförmigen und flüssigen
Kohlenwasserstoffen1 sein. Das Medium kann auch Erdgas sein,
das aus normalerweise* gasförmigen Kohlenwasserstoffen besteht,
oder ein flüssiger Kohlenwa'sserstoff, z.B. Rohöl oder ein Frak-
10982570175 /■ ,
tionierungsprodukt desselben, z.B. Flüssigerdgas, Benzin Kerxosin,
Kraftstofföl, Dieselöl, Schmieröl oder die Kohlenwasserstoff
komponenten der verschiedenen Praktionierüngsprodukte.
Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung
wird.ein zwischen dem, ersten und dem zweiten Punkt liegender
Abschnitt der Rohrleitung als Prüfabschnitt für den
Durchflüßmengenmesser verwendet* Dieser Prüfabschnitt kann
stromaufwärts öder stromabwärts-des Meßgerätes liegen. In der
folgenden Erklärung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird jedoch
ein stromabwärts des Heßgerätes liegender Prüfabschnitt
beschrieben.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des Verfahrens sowie des
in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des StrÖmungsverlaufes
bei der praktischen Anwendung der Erfindung;, und
Fig. 2 eine Kurve, die das Einspritzen eines Markierstoffes an
einem Punkt und die Ankunft dieses Merkierstoffes an
einem zweiten Punkt zeigt.
1098-2-6/0176
Auf der Zeichnung bezeichnen identische Ziffern einander entsprechende Teile. Durch eine Rohrleitung 11 fließt ein
""Medium, z.B. ein flüssiges Kohlenwasserstoffgemisch. Ein
Hauptzähler l6 ist mit der Rohrleitung 11 durch Nebenleitungen 12, 13 verbunden, in denen der Durchfluß von Ventilen l*f bzw.
15 gesteuert wird. Ein Umgehungsventil 17 ermöglicht es, das Medium von der Rohrleitung 11-durch den Hauptzähler l6 zu leiten.
Dieser ist mit einem Impulsgenerator 18 versehen, der mit dem Hauptzähler in Betriebsverbindung steht, und der über eine
elektrische Leitung 19 und parallel laufende elektrische Verbindungselemente
22, 23 mit Zählern 20 bzw. 21 verbunden ist. ■■-...- <
Die Zähler 20, 21 sind ferner durch elektrische Verbindungselemente
25 bzw. 26 mit einer elektrischen Steuerungseinrichtung27
verbunden. Die Einspritzungsvorrichtung 28,-die einen
Vorrat eines gelösten fluoreszierenden Markierstoffes enthält, ist ebenfalls elektrisch durch eine Leitung 29 mit der Steuereinrichtung
27 verbunden. Sie ist außerdem durch eine Rohrleitung
9 mit der*Rohrleitung 11 verbunden. Dieae Verbindung mit der Rohrleitung 11 stellt einen ersten ausgewählten Punkt 29
dar. Die elektrische Steuereinrichtung 27 ist durch eine elektrische
Leitung 30 i±t einem Anzeigeinstrument 31 verbunden, das
seinerseits an einem zweiten ausgewählten Punkt, d.h..durch eine
Leitung 32 mit der Rohrleitung 11 verbunden ist. Durch die Leitung
32 läuft ein Teil desjdurch die Rohrleitung 11 fließenden
'Mediums in das Anzeigeinstrument 31, das registriert, ob in dem
8AD ORiQiJSlAL
109825/0175 _ 6 .
Medium der fluoreszierende Stoff vorhanden ist. Anschließend
wird der abgeleitete· Teil des Mediums durch ein Rohr 33 wieder
in die Rohrleitung 11 zurückgeleitet. Der Hauptzähler l6 bil-,...i
det entweder einen integralen Bestandteil des Systems oder wird
nur vorübergehend in Verbindung mit ihm verwendet. Im letzteren
Fall kann er nach Bedarf aus dem System herausgenommen werden.
Ein Leitungsmesser 34 ist stromaufwärts des Hauptzählers
16 in der Rohrleitung 11 angeordnet und, ähnlich wie der Hauptzähler
16, mit einem Impulsgenerator 35 versehen, der den durch das Meßgerät -Jk fließenden Teilmengen des Mediums entsprechende
Impulse abgibt. Der Impulsgenerator 35 kann auch durch eine • elektrische Leitung 19, mit den Zählern 20, 21 verbunden sein.
Wenn der Hauptzähler l6 nicht in Verwendung ist, wird die elektrische
Leitung 19 vom Impulsgenerator 18 getrennt und kann stattdessen an den Impulsgenerator 35 angeschlossen werden.
\ - . . ■ - -
Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung
wählt man, wie in Fig. 1 gezeigt, zur Kalibrierung einer Rohrleitung 11 einen Rohrleitungsabschnitt 39, der im
vorliegenden Fall zwischen dem Einspritzungspunkt 29 und dem Anzeigepunkt
32 liegt. Es bestehen nun in der Rohrleitung 11 und
im für die Kalibrierung ausgewählten Lei/tungsabschnitt 39 konstante
Strömungsbedingungen, der elektrische Zähler 21 arbeitet, und die Einspritzungsvorrichtung 28 wird mit einem fluores-
10S82S/0175 BÄD oriqINal
zierenden Stoff gefüllt; das Anzeigeinstrument 3I gibt nun
die Pluoreszenzintensität einer Jrobemenge des durch die Rohrleitung
11 fließenden Mediums an. Die Folge -der iEalibrierungsgänge
xvird dann durch Einspritzung einer bestimmten Menge eines
fluoreszierenden Stoffes in den durch die Rohrleitung 11 fließenden Strom eingeleitetj der Zähler 20 in Betrieb gesetzt, und
der Zähler 21 abgeschaltet. Wenn die anfängliche Menge des fluoreszierenden Stoffes das Anzeigeinarament 31 erreicht, erhöht sich die gemessene Fluoreszenzintensität des Mafcierstoffes
bis zu einem bestimmten Wert und.löst eine Gegenschaltung aus»
die über die elektrische Leitung 30 und die elektrische Steue*-
rungseinrichtung 2? dasgleichzeitige Bmsohältender Zähler 20*
21 bewirkt, d.h. der Zähler 20 hört auf γ und der Zähler 21 beginnt, die vom Generator 18 abgegebenen. Inspmlse zu speichern«
Wenn andererseits die gemessene Fluoreszenzintensität der ersten Menge des fluoreszierenden Stoffes auf einen unter einer
bestimmten Größe liegenden Wert absinkt, bewirkt die Gegenschaltung wieder ein gleichzeitiges Umschalten der Zähler 20,
sowie die Einspritzung einer zweiten Ϊ4enge des fluoreszierenden
Stoffes aus der Einspritzungsvorrichtung 28. An beiden Enden des Bohrleitungsabschnittes 39 sind Einrichtungen k-0t ΜΊ zur
Messung der Temperatur vorgesehen. Die Einrichtungen ^-0, ^l
sind als in Hülsen steckende Thermometer dargestellt; es versteht
sich jedoch, daß jede Art von Temperaturmeßgerät verwendet werden
kam. Der oben beschriebene Vorgang wird anschließend einige
Male wiederholt.
: 1G982 5/017S
- ο —
Die von den Zählern 20, 21 registrierte M-enge des durch
das Meßgerät fließenden Mediums wird aus der folgenden Gleichung berechnet: Das Volumen des Leitungsabschnittes 39 ^-s^ gleich
dem gesamten Zählerstand des Zählers 20 ]3us der Hälfte des gesamten
Zählerstandes des Zählers 21, In weiteren Kalibrierungsgängen wird das durchschnittliche Volumen des Rohrleitungsabschnittes
39 bestimmt, und die prozentuellen Abweichungen zwischen den einzelnen Versuchsgängen werden geprüft.
Wach Bestimmung des Durchschnittsvolumens wird eine weitere Serie von Kalibrierungsgängen durchgeführt, deren Ergebnisse
mit dem Durchschnittsvolumen verglichen werden. Wenn
sich die Ergebnisse zweier aufeinanderfolgender Versuchsserien
+
innerhalb - 0,01 % decken, ist die Rohrleitung auf die erforderliche
Genauigkeit einer Hauptprüfvorrichtung kalibriert.
Das Meßgerät 3^? 'das auch aus einer Vielzahl von Meßgeräten bestehen
kann, kann dann an dem kalibrierten Leitungsabschnitt
39 geprüft werden.
Das Verfahren zur Prüfung des Meßgerätes 3^ wird in der
gleichen Weise und mit der selben Vorrichtung wie das Verfahren zur Kalibrierung des Leitungsabschnittes durchgeführt. Wie
die Kalibrierung, umfaßt auch das Prüfverfahren die einzelnen Phasen der Einspritzung und Peststellung eines Markierstoffes
sowie des gleichzeitigen Ein- und Ausschaltens von elektronischen Zählern, die den Ausgang eines Impulsgenerators summie-
ren. ■ . " " — _ _
109825/0175 ßAD oRIG/NAL
1623384
Fig. 2 ist eine Kurve, die die vom Anzeigeinstrument 31 .
von Fig. 1 registrierten Indikator signale wiedergibt. Auf der
horizontalen Einteilung ist die "Zeit" eingehtragen, auX der
senkrechten Einteilung die ^relative Fluoreszenz intensität"' des.
durch das AnzeigeinstrumentJl fließenden Probestroms des Mediums.
Bezüglich Figuren 1 und Z1 ist zu erwähnen, daß das Anzeigeinstrument 31 die Fluoreszenz intensität des Probe: Stroms des
durch die iiohrleitung 11 fließenden Mediums kontinuierlich mißt
und mit Mitteln zur Auslösung eines elektrischen Detektionssignals
an einem bestimmten Punkt ausgestattet ist. Wie; aus
Fig.. 2 ersichtlich ist, liegt dieser· bestimmtePunkt bei 65 % .
relativer Fluoreszenz intensität, ist jedoch nicVht auf diesen
Wert "beschränkt. Dieser Punkt kann mit irgendeinem Wert zwischen etwa 20 und 90 % Intensitätfestgesetzt werden. Jede
Menge des am Einspritzungspunkt 29, Fig. 1-, eingespritzten Barkierstof
f es ist beim Änze ige inst runtent 3-L, wie aus. Pig» 2
ersichtlich, im Probe ström des Mediums dtspergiert, Es. wird
darauf hingewiesen, daß der An^eigepunkb in Fig. 2 ein in"
der Mitte, zwischen zwei festgesetzten Punkten 3 und 4 auf dem
symmetrisehen Fluoreszenzsignal des Markierstoffes 6 liegender
Punkt ist, während der Ausgangspunkt'im festgesetzten Punkt 2 .
auf dem symmetrischen Fluoreszenz signal des Markier stoff es 5
liegt, das die Ankunft des Endes des Markierstoffes 5'beim
Änzeigeinstrument anzeigt.
Eine genauere Erklärung der elektrischen Schaltung lii Fig. 'L soll der weiteren Klarstellung des hier angewendeten
Verfahrens dienen. Die zentrale Steuerung des Systems folgt durch die elektrische Steuerungseinrichtung 27. Die im folgen-,
den beschriebene Funktion dieser Einrichtung ist nicht unbedingt auf das oben dargelegte -Verfahren beschränkt.
Die anfänglichen Einspritzungen bestimmter Teilmengeri
des Markierstoffes am Einspritzungspunkt 29 kann durch Schließung eines Schalters k2 und Eindrücken eines "Druckknopfes" kj
erfolgen. Durch diesen Vorgang wird ein Hauptrelais 44 erregt
und ungefähr 5 Sekunden lang durch die langsame Entladung eines
Kondensators ^5 A^- erregtem Zuäand gehalten. Bei Erregung des
Hauptrelais *l4 schließen, sich die Kontakte *i4ä, der Zähler 20
beginnt zu* zählen', gleichzeitig sehließen sich die Kontakte *J4B-,
der Zähler 21 hört zu zählen auf, die Kontakte kkC schließen
sich, socüirch die Solenoide 46, W] erregt werden, die ihrerseits die Einspritzung des fluoreszierenden Markierstoffes
auslösen; anschließend öffnen sich die Kontakte k^D, wodurch
das Sperrklinkenrelais ^8 entregt und eingerastet wird (keine
Veränderungen der Kontaktß48A und 48ß), und die Kontakte 44S
Öffnen sich, während sich die Kontakte *j4F schließen, wodurch
sich der aufgeladene Kondensator k5 durch die Festhaltewicklung,
des Hauptre'läis 44 langsam entlädt. Das Sperrklinkenrelais
4-8 bewirkt eine Änderung der Schalterstellungen nur dann,
wenn es erregt ist. In einer Stellung sind die Kontakte ^8A
offen, während: die Kontakte 48B geschlossen sind. Dtee Stellung
■ ■.10 882870175 8äd original
■"■-■■■■ " . .' -u-
der Kontakte wird so lange, aufrechterhalten, bis das Heiais
4-8 wieder erregt wird, worauf sich 4-8A schließt, und 4-BB öffnet. Durch die Entregung wird die Kontaktstellung nicht verän- dert.
Kach etwa 5 Sekunden entlädt sich der Kondensator 4-5)
das Hauptrelais 4-4 fällt ab und vollendet den 5-Sekunden-Impuls
durch die Kontakte Wä und 44B zu den Zählern 20 bzw.
21. Das Abfallen des Hauptrelais W beeinflußt die Zählfunktion
der Zähler nicht. Die einzigen bedeutenden, durch das Abfallen
des Hauptrelais 4-4- bedingigten Vorgänge sind folgende: Die Kontakte
4-4-F öffnen sich, die Kontakte 4-4>B schließen sich, wodurch
sich der Kondensator 4-5 auflädt, während sich die Kontakte 4-4-C öffnen und die Kontakte 4-4-D schließen, wodurch das Sperrklinkenrelais
A-8 erregt wird, das seinerseits die nächste
Punktionsphase einleitet. Gleichzeitig schließen sich die geöffneten
Kontakte ^8A, wodurch das Solenoidventil 4-9 erregt
wird, und die geschlossenen Kontakte 48B öffnen sich, wodurch
die Solenoide 4-6, W~( entregt werden. Durchjdiesen Vorgang wird
die Einspritzungsvorrichtung abgeschaltet und für den nächsten Einspritzungsvorgang neu gefüllt.
Wenn der eingespritzte Markierstoff das Anzeigeinstrument
J)I erreicht j erhöht "sich die Fluoreszenzintensität, wie
in Fig. 2 dargestellt, bis Punkt 1, d*h» der festgesetzte Punkt,
erreicht ist. Die im Instrumental festgestellte Fluoreszenzintensität
bewirkt f daß sich eine Skalensehexbeim Instrument entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht■ .und ah einem ausgewählten
109825/0T75
. ■ g _ 7623984
1 einen Mikroschalter für einen Moment schließt* Wenn.Punkt 1
erreieh't ist, schließt eich der Mikroschalter 50 von Fig. 1 für
einen Momentj wobei er über die elektrische Leitung 30 einen
Stromkreis schließt und das Hauptrelais 44 erregt. Wie oben beschrieben^
wird das Hauptrelais ^k- durch den Kondensator 45 etwa
5 Sekunden lang- in Erregung gehalten. Wenn das Hauptrelais
44 erregt ist, führt es die folgenden Funktionen gleichzeitig
durchs
1, Es blendet den Zähler 21 ein, der die Dispersion des
■" fluoreg'zierenden Harkierstoffes im Ström des Mediums
. vom Seitpunkt der Ankunft an (Punkt 1 in Fig. 2) bis
zum VörbeistrÖmen (Punkt 2 in Fig. 2) am Änzeigepunkt
mißt j -.:'■■
2, Blendet den Zähler 20 aus, so daß er die volumetri-
■ sehe Verschiebung vom. Einspritzungspunkt 29 an nicht
zählt,
''j. Bewirkt die Öffnung der Kontakte 44E und die Schließung
der Kontakte 44F, worauf sich der aufgeladene Kondensator
45 langsam durch die Festhaltewicklung des Haupt- relais■ kb entlädt,
4. Bewirkt die Sehließung der Kontakte ^kG; durch die nun
geöffneten Kontakte ^8B ist jedoch die Funktion der
SolenoiÄe M,k7 gehemmt ^
109Ö25/Of75.
5» Bewirkt die Öffnung der Kontakte 44D und damit die
Entregung <und Einrastung des Sperrklinkenrelais 48.
Nach etwa fünf Sekunden entlädt sich der Kondensator 45, und
das Hauptrelais 44 fällt ab, wobei die folgenden wichtigen Vorgänge
gleichzeitig stattfinden:
1. Kontakte 44F öffnen sich, und die Kontakte 44E schließen sich, wodurch sich der Kondensator 45 auflädt.
2. Die Kontakte 44C öffnen sich, die Kontakte 44D schließen sich, wobei das Sperrklinkenrejilais 48 erregt
wird, das seinerseits einen gleichzeitig ablaufenden
Vorgang einleitet: Die geschlossenen Kontakte 48A- öffnen
sich, wodurch das Solenoidventil 49 entregt und abgeschalten wird, und der Nachfüllungsvorgang der
Einspritzungsvorrichtung als Vorbereitung für die nächste Einspritzung beencfet wird. . ·
Nachdem die Fluoreszenzintensität des Markierstoffes auf Punkt 2 von Fig. 2 gesunken ist, schließt sich der Mikroschalter 50
(betätigt durch die sich im Uhrzeigersinn drehende Skalenscheibe) von Fig. 1 für einen Moment, und schließt dadurch über die
Leitung 30 einen Stromkreis, wodurch das Hauptrelds 44 "erregt
und der'erste Betriebszyklus beendet wird. Gleichzeitig wird
ein zweiter Zyklus durch Einspritzung einer zweiten^Markierstoff
menge am Einspritzungspunkt 29 begonnen.
10982B/017-S
.Im Zusammenhang mit Fig>
2 wird darauf hingewiesen, daß eine Zeitspanne von einer Minute'auf dem Weg einer Teilmenge des
,: fluoreszierenden Markier stoff es zwischen den zwei Punkten 29 und
32 einer Zeitspanne vonetwa 7-1/2 Minuten entspricht.
Die Entfernung zwischen den zwei ausgewählten Punkten betrug 457,2 m in einer Rohrleitung von 20,32 cm Durchmesser.
Die Angaben der nachstehenden Tabellen 1 und 2 sind die
Ergebnisse einiger Versuchsgänge, in denen die vorliegende Erfindung
an zwei, verschiedenen Tagen in der Praxis«getestet wurde. Bei diesen Versuchen wurde eine -Rohrleitung auf eine innerhalb
der erforderlichen Genauigkeit liegende, prozentuelle Abweichung kalibriert. ■
;Tabelle:I
METER A Factor .99873 GaadLine - 69.2° API - 710 BPH
| Bun No | . 1 | Metered Displacement BbIs. | ® 600F. | % Variation |
| Marker | No. | φ Line Temp. | * 92.708 | % |
| *1 | 92.464 | 92.834 | -.059 | |
| 2 | 92.590 | 92.758 | +.077 | |
| I | 92.514 | 92.767 | -»005 | |
| 5 | 92.523 | 92.734 | . +.005 | |
| 6 - | 92.490 | 92.766 | -.031 | |
| 7 | 92.522 | 92,773 | + .004 | |
| 8 | 92.529. | 92.755 | + .011 | |
| 9 | 92.511 | -.008 | ||
| 92.522 | + .004 | |||
| Total 832.665 |
10982570175
- 15 -
Average: 92.5l83/ftsrkert Line Tem CA-Vg-*') = &5.8°F
■ ; Vol.. Gorr«, Factor = 0*9961
=9g ν 7625
Marker No. 1 = 92.464 X .99873 _
.9961
_ oo
Bun Mo. 2 699 Bi?H? Temp.. (AVg) ^= 65.70F. Vol.Corr.Factor
| "-.»■- | PIPE· | 92.586 | 92.821: | '/" ■"-. - ■ - | = O.9962 |
| 1 | 92.502 | 92*737 | + .076 | ||
| 2 | 92,495 | 92.730 | -.016 | ||
| 3 | - 92.514 | 92.754 | -.022 | ||
| 4 | 92.515 | 92,750 | + .004 | ||
| 5 * | 92,470 | 92.705 | + .000 | ||
| 6 | 92.509 | 92.744- | -.049 | ||
| 7 | 92.503 | 92,738 | -.008 | ||
| 8 ; . | 92.523 | 92.758 | -.013 | ||
| . 9 -■■■■. | 92,530 | 92.765 | + .008 | ||
| 10 | 925.152/IO | ,runs | +.016 | ||
| VOLUME = 92.5152 X 0.99873 ' ._ | |||||
| ■-.'...■ - ♦- | Q? 7 *)(")? Rhi <? | ||||
| / Cj m \ J KJfL, LJ U J- Ö or -0.013$ |
METEH A Factor 0.99795 Gasoline - 65.I0API - 725 BPH
AVg.Pipe Volume From Runs 1 & 2 of
TABLE I = 92.7564 BbXa
% Variation from
Hun No« 1 Metereä Bisplaoentent,BbIS. 92.7564 BbI. Vol.
Marker No* ^ Line Temp. @ 60QF,
3 4 5 6 7 8 9
10 11
Avg, =
92.602
92.629
92.617 92.692
92,673 92.645 92.662 92.704
92.681 6
92.681
92.7O8
92.696
92.7O8
92.696
92.771
92*752
92.724
92*752
92.724
92.783
92.760
6
92.760
6
92.661 92.740
92.6589, Lim Temp. (Avg.)
Vol. Corr. Factor
Vol. Corr. Factor
-.082
-.062
-.065
+.016
-.005
-.035
-.018
+.029
+.004
+ .005
-.019 = 64.550F. = 0.9971
825/0171
-ιβ - f6?3984
RUH Mö. i PIPE VOLUME *= 92.6589 X .99795 Qo
: V Λ'^ f : ■■--."■ - ■ Or rO.Q25 $
. . ί -:-. .■■■■". - less than vol.
'"-.. :■ :V; ''..-:/; -"■''..-■ - from Table I.
Run Hq, 2 Vr ?2^BPHV Line femp. (Avg.) = 6».50F.
.. , : ■--;.-· ¥el* Corr*;Factor = D.9971
Marker Mp*- '}.[/■ ,: -'-; ·;-■■■: : : - ·
| ι | s 92V658 | 92.737 | -.021 |
| 2 | -.015 | ||
| ι: | |?2»679 | 92I758 | + .002 |
| 5 | ^2.713 | 92.792 | + .038 |
| 6 | ...: - 92.767 | -' 92.8^6 | +.097 |
| 7 | 92.678 | 92.75? | + .001 |
| 8 | = 92,606 | 92.685 | -.077 |
| ? | ? 92.632 | 92*711 | |
| 92*648 | 92,727 | -V032 | |
| RUN | Jlvg» 92.6717 | ||
| ΓίΙΟ, 2 PIPE VOLUME | = 92.6717 X .99795 | ς „. | |
| , 0.9971 . ■ ■' | 7 » < | ||
| ον -0.016% below | |||
| 92.7564 BbI. | |||
| VoI. |
Die vorliegende Erfindung 1st insofern sehr vorteilhaft,
und nützlich, als eine hohe Meßgenauigkeit erzielt werden kann
und die Kalibrierung bzw» Prüfung mit nur geringem Kosten- und Zeitaufwand wiederholt werden kann. Die Prüfeinrichtungen, einschließlich
des Rohrleitüngsabschnittes, der Anschlüsse des Hauptzählers, des Leitungsmeßgerätes, einer Verbindungsleitung
zwischen der Einspritzvorrichtung und dem Anzeigeinstrument,
einer Wechselstromquelle an den beiden letztgenannten Einrichtungen
sowie einer physischen Verbindung für die Einspritzvorrichtung eewie und das Anzeigeinstrument, können auf Dauer
109825/0175 8AD original^
162398Λ
installiert werden. Die anderen dazugehörigen Einrichtungen können
entweder tragbar, also zur manuellen Prüfung anverschiede-
nen Örtlichkeiten bestimmt sein, oder auch auf Dauer installiert
Dank ihres elektronischen Betriebs kann die Erfindung
leicht auf einen, automatischen Betrieb umgestellt werden. Die
Größe der Rohrleitung, die als: 33e.il des Meß- und Prüf systems
verwendet' werden kann^ ist nicht besöhränkt«- Der Durchmesser
der Rohrleitung kann 15, 20, 25,-"30 bis zu 76 und sogar 91 cm
betragen, ohne daß sich dadurch die Kosten, wesentlich, erhöhen.
Dies ist ein Vorteil gegenüber: andren'Vorrichtungen zum Prüfen
von Meßgeräten, bei denen eine Kalibrierungstonne Vorgesehen
ist. Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung ist die verwendete Menge des fluoreszierenden Stoffes sehr
klein und beeinträchtigt die Qualität des durch die Leitung gepumpten
Mediums nicht, da in4 - 5 bbls. des Produktes nur
k - 5 ppm des fluoreszierenden Farbstoffθβ aufscheinen» Man verwendet
etwa 26 ml. des fluoreszierenden Stoffes, der dadurch gewonnen wird, daß man etwa 50 ml. des Farbstoffes pro Liter Kerosin
oder eines anderen Erdölproduktes mit dem letzteren vermischt.
Es ist also klar, daß beim Pumpen von reinen Produkten,
■ z*B, Benzin, durch eine Rohrleitung der fluoreszierende Stoff
die Qualität nicht erheblich beeinträöhtigt, jedoch eine genaue
\ volumentrisohe Tiesaung des Mediums ermogiioht,
100821 /017 5 " ' - 19 - _."
Claims (9)
- P a ten t a η s ρ r ü c h ef 1.1 Verfahren zur Kalibrierung und Prüfung eines Gerätes zur Messung der Menge eines durch eine Rohrleitung fließenden Mediums, dadurch g e k e ή η ζ e i c h η e t , daß in das Medium an einem ersten ausgewählten Punkt (29) zumindest eine erste und eine zweite feststellbare Teilmenge eines fluöres-* zierenden Stoffes eingespritzt werden, daß das den fluoreszierenden Stoff enthaltende Medium durch die Rohrleitung (11) zu einem zweiten ausgewählten Punkt (32) geleitet wird, und daß die Ankunft des die erste und zweite Teilmenge des fluoreszierenden Stoffes enthaltenden Mediums am zweiten ausgewählten Punkt bei einem ausgewählten Fluoreszenzwert registriert wird, wobei die zweite Teilmenge bei der Ankunft der ersten Teilmenge beim zweiten ausgewählten Punkt eingespritzt wird, und die Menge des innerhalb einer bestimmten Zeitspanne durch das Meßgerät (3^)^ fließenden Mediums mit der Menge des innerhalb dieser Zeit zwischai den beiden ausgewählten Punkten durch die Rohrleitung geleiteten Mediums verglichen wird. ,
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -ζ ei oh net , daß der fluoreszierende Stoff in einem Lösungsmittel gelöst eingespritzt wird.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g eι k β η η ζ β i c h η e t , daß das Lösungsmittel ein Kohlenwasserstoff ist, ·T0982S/017S- 19-
- 4. · Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge k e Απ zeichne t , daß das Medium eine Flüssigkeit; Ist. . / ' :
- 5» Verfahren nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,dadurch g e k e τι η ζ e i c h net , daß das Medium ein Kohlenwasserstoff ist, '-.":-_ ".-"■■■".
- 6 ο Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e ή η ζ e i c h η e t , daß das Medium ein Gas ist.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η ζ e i c h η et , daß das'Medium ein flüssiger Kohlenwasserstoff ist. -
- 8. Verfahren: nach einer der^^ vorhergehenden Ansprüches dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t., daß das Medium ein Kohlenwasser stoff gas ist*
- 9. Vorrichtung zur DurGliführung des Verfahrens nach An-spruoh 1 bis 8, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß Mittel (28) zur Einspritzung von'feststellbaren Teilmengen eines fluorszierenden Stoffes in die Bohrleitung. (11) am ersten ausgewählten Punkt (29) * ein stromabwärts der Ein-spritsvorr.ichtung angeordnetes Anzeigeinstrument (31) zur Anzeige der iuLifunft des fluoreszierenden Stoffes an einem zweiten ausgewShlten Punkt (32) in der Hohrleituiig, ein erster und ein ^weiter mit· der109825/0175 bad ordinal '' ■ ■ - 20 -Einspritzungsvorrichtung in Betriebsverbindung stehender Zähler (20, 21), eine Betriebsverbindung (30, 29) zwischen der Einspritzungsvorrichtung und dem1 Anzeigeinstrument für den Betrieb der ersterenj im Anzeigeinstrument enthaltene Mittel zum abwechselnden Betätigen des ersten und zweiten Zählers und eine Betriebsverbindung zwischen besagten Zählern und dem Meßgerät (3^) bildende Mittel (19) vorgesehen sind, wobei die vom Meßgerät gemessene Menge mit jener Menge des Mediums zu vergleichen istj das innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne zwischen den ausgewählten Punkten durch die Rohrleitung fließt.109825/0175Lee rs e (te
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