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Beschreibung."
zur Patedanmeldung des Karl Sch. varze, Frankfurt a. M.-Sindlingen,
"-Schreinerstrasse 4,
vom 11. Dezember 1948
., über
eine Eoüpfnadel ium Aufknüpfen von gefallenen Maschen an Wirkware
aller e
Für das Aufknüpfen gefallener Maschen z. Bsp. an'Damenstrümpfen
wurden anfänglich feine Häkelnadel verwendet. Die. Aufknüpfung,
wurde
, über ein Stopfei mit einer vier mm tiefen'und etwa 3 mm breiten
Längsrille ausgeführt., \.
Später wurde. eine, in einem Holzschaft eingebaute Wirkmaschinen-
nadel mit einer Klappe für diese Arbeit als'praktische-r befunden
Das war-die volkstümliche und bekannte Klappernadel.
Die Arbeitsweise mit dieser Nadel wurde in horizontaler Stel-
lung von etwa 30-35, über einen offenen Hohlkörper, Tasse,
Eier-
becher oder Wasserglas, ausgeführt. Hierbei wurde die Schadstelle
am
'Damenstrumpf, nach Einführung der Klappernadel'in die zuletzt
gebil-
dete Masche, stramm über den offenen Hohlkörper gezogen. Nachdem
der
geordnete straffe Sitz der Reparaturstelle erreicht war, wurde
die
Klappernadel, mit dem, Haken nach tom, durch die-im Nadelhaken
be-
findliche Masche soweit hindurchgeführt, bis sie die Klappe
nach
rückwärts in das Nadelbett. umlegte und von der Innenseite
der Klap-
pe abgeglitten war. Beim Zurückziehen der Klappernadel wurde
mit dem
Haken der nächstliegende Kapilarfaden erfaßt von der sich jetzt
auf dem Nadelschaft befindlichen Masche die. Klappe wieder
nach vom
umgelegt und der von'dem Haken erfaßte Kapilarfaden durch die
nun
sich abstreifende Masche hindurchgezogen und so die neue Masche
ge-
bildet. In dieser Weise wurde das Wiederaufknüpfen der einzelnen
Ea-
pilaf-den weitergeführt bis zur Reißstelle und dor+tüie letzte'Ma-
sche vernäht. Diese Arbeitsweise war sehr mühselig'konnte nur
langsam ausgeführt werden, weil die Nadelklappe sich nach dem
Ab-
streifen der gefertigten Masche nicht gleich bsttätig wieder
Z
öffnete und den Nadelhaken freigab. Venn auch die im Nadelhaken'be-
findlielie Masche beim Wiederdurch : rühren des Nadelschaftes
die Nadel-
. klappe « imh zwangsläufig wieder öffnen mußte, so erfolgte
bei der
bisherigen Bauart der'Nadel dieses Öffnen für einen'flotten
Arbeit--
'gang zu spät, auch wurde beim Durchfuhren derNaalzwischen
der let
ten Masche und dem nächsten dichtanliegenden Kapilarfaden mir
der
Spitze der auf'den Nadelhaken liegenden Nadelklappe sehr häufig
ein
Kaeilarfaden durchstochen und nachteilig beschädigte. Sehr
häufig hat
sich auch die zu spät sich öffnende Klappe in den eng nebeneinander
liegenden Kapilarfaden verfangen und Rißschäden verursacht.
Um diesen Mangel. abzuhelfen hat man die verschiedensten. Mittel
angewandt. Bei einer'amerikanischen Nadel versuchte man die
Klapper-
. nadel elektrisch zu magnetisieren um das sofortige selbsttätige
Öffnen der Klappe, nach Abstreifung der im Arbeits sang gebildet,
en
letzten Masche vom Nadelschaft. zu erreichen. Die magnetische
Wirkung
für. das selbsttätige Öffnen war'aber für einen flotten, Arbeitsgang
vielguräge.'Die dieser amerikanischen Nadel eng angeschlossene
SchiBeßs6'eit vor, d. aß durch ihre Bauart erreicht wurde,
daß die im
SchJn
Nadelbakei ; befindliche Masche die Klappe zeitiger heben mußte.
Die
. Naehteile dieser Klapperhadel lagen in der sàhr teuren Herstellung,
Beschädigungen vieler Kapilarfäden durch die Schine und der
Hinter-
lassüngeiner sehr-breiten Arbeitsspur.
Bei andern Repassie. nladeln sollte das rechtzeitige selbsttätige
Offnen der'klappe dadurch erreicht werden, daß die Einwirkung'der
in". dem Nadelhakenliegenden Masche durch wesentliche Verkleinerung
rnd und de'-Hakenäusfuhrung, so, daß im Nadelhake-n janr ia
seh
<Nijcp&r lt ftir den Kapilarfaden vorgesehen war'tmd
die Klpon
Es wurde auch versucht durch den Einbau einer kleinen Feder
das rechtzeitig Wiederöffnen der Klappe nach der Abstreifun
der gefertigten lasche zu erreichen. Der Erfolg dieser Repas-
siernadel-vvurde durch die'bald eintretende Lähmung der feder
C>
und durch die große Verteurung der Nadel durchnden Federein-
bau verhindert.,,
Mit dieser Erfindung soll nun. erreicht werden, daß si
die Nadelklap e, Sibst bei flottester Arbeitsweise immer so
rechtzeitig heben muß, da3 der Nadelhaken für die Erfassung
des na-chstliegenden Kapilarfadens frei ist und ein Durch-
, stoßen der Kap-iT arfs. den und ein Verfangen der Klappe
in den
dicht beieinanderliegenden Kailarf'. den bei der Durchführung
der Nadelspitze durch die sehr enge Lücke zwischen der zu-
letzt gebildeten Masche und den nächsten Kai-arfaden ver-
D ein na-, isten Ka"i--arfaden ver-
rieden wird.
F r die Erreichu"dieser Vorteile wird unterhalb
der"Kl-tpe ein kleiner Ansatz, äl''nlich-eines Spors angeordnet
der im geteilten Nfelschaft eine so weite Aufnahme finden
muß, daß an beiden Seiten der angespannte Kapilarfaden im Na-
delhaken, beim Abstreifen Cer sich auf dem Nadelschaft befind
lichen Masche. ohne Klemmv/irkung, vom Sporn in den Nadelscha
eingedrückt werden kann. Die Spannung des eingedruckten Kapi-
larfadens'v/ird zwangsläufig die Klappe nach dem Abstreifen
der ad. ch auf dem Nadelschaft befindlichen Masche sofort öff-
nen und durch den weiteren Druck bei der Durchführung der
Nadel die rechtzeitige Umlegung der Klappe erwirken. und da-
durch jede Beschädigung von Kapilarfäden verhindern ebenso
auch ein Verfangen der Nadelklappe m in den dicht nebenein-
anderlie-cenden Ka
anderliegenden Kapilarfäden ausschließen.
Das Zerstechen der dicht nebeneinanderliegenden Ka-
pilarfaden bei der Einführung der Knüpfnadel mit der Spitze
pilarf"den bei der EinL
LD-
der Klappe bei geschlossenem Haken kann auch noch dadurch
vermieden werden, Daß der Haken filr die Erfassung des nächst-
gelegbnen Kapilarfadens durch eine Einkerbung im Nadelschaft
ersetzt wird. Für die ungehinderte Druckeinwirkung des AnsatzE
C-D
ander unteren Seite der. Klap ? e, beim Abstreifen der sich'auf
dem Nadelschaft befindlichen letzten Masche muß der Nadel-
schaft vor und nach der Einkerbung ausreichend weit. geteilt
CD
bezlv,, gespalten sein. Die Länge der abgestumpften Nadelspitze
richtet sich nach der Feinheit des'Gewirkes und muß dieser
entsprechend angepasst werden.
Um die Bubwirkung des eingedrucktenl und angespannten
Um die Hubwirkung des ein""
Kapilarfadens bei der'Klappe zu erhöhen, kann" die Einkerbung
im Nadelschaft für die Aufnahme des Kapilarfadens in beliebi-
ger Entfernuh--1.
ger Entfernung zum Drehpunkt, auch unter der Mitte der Klappe,
gewählt weren. Die Länge der Klappe kann beliebig ausgeführt
werden.
Diese Repassiernadel'kann in einer so feinen Ausfüh-
rung hergestellt werden, daß damit die feinsten Gewirke repas-
siert werden können ohne auffällige Arbeitsspuren zu hinter-
lassen.
Nach'der vorstehenden Erfindung lassen Repassiema-
- del, die, allen Anforderungen gerecht werden, zu einem abkehr
billigen Preis her 11 n-
-' ansprüche,
,. Erttipfnadel zum Aufheben gefallener Maschen an Gewirken
aller Artadurch gekennzeichnet, da& die Klappe naöh. unte
einen = : M-in den geteilten Nadelschaft eingepaßten stum
ji foai Ansatz oder Sporn erhält der im Nadelschaft nooh so
., eL01 SpieTraum hat, daß an jeder Seite ein Kapilarfadezi
. x : I : emm'Rirkung mit eingedrückt werden kann
I |ß Xs, fflheben gefallener Zaschen w I ; : it s.
J!
Description."
to the patent registration of Karl Sch. varze, Frankfurt a. M.-Sindlingen,
"-Schreinerstrasse 4,
dated December 11, 1948
., above
a needle for tying fallen stitches onto knitted fabrics
all e
For tying fallen stitches z. E.g. on women's stockings
fine crochet hooks were used initially. The. Unlinking, was
, about a darning egg with a four mm deep and about 3 mm wide
Longitudinal groove executed., \.
Later became. a knitting machine built into a wooden shaft
needle with a flap found to be 'practical-r for this work
That was-the popular and well-known rattle needle.
The method of working with this needle was carried out in a horizontal position
ment of about 30-35, via an open hollow body, cup, egg
beaker or water glass. The damaged area was on
'Ladies stocking, after the introduction of the rattle needle' in the last
dete mesh, pulled tightly over the open hollow body. After the
orderly tight fit of the repair site was achieved, the
Rattle needle, with the, hook to tom, through which-in the needle hook
Delicate mesh passed through until it opens the flap
backwards into the needle bed. folded over and from the inside of the
pe had slipped. When the rattle needle was withdrawn, the
Hook the nearest capillary thread grasps from the now
on the needle shaft the. Fold back from
folded over and the capillary thread grasped by the hook through the now
stripping mesh pulled through and thus the new mesh is
forms. In this way the re-tying of the individual ea
pilaf-den continued to the tearing point and there + tüie last 'ma
sewn. This way of working was very laborious
be carried out slowly because the needle valve is
do not brush the finished stitch again Z immediately
opened and released the needle hook. Venn also those in the needle hook'be-
findlielie stitch when going through again: stir the needle shaft the needle
. flap «had to open again, so happened with the
previous design of the 'needle this opening for a' brisk work--
'It was too late, and the Naal was in between the let
ten stitch and the next tightly fitting capillary thread with the
Tip of the needle flap lying on the needle hook very frequently
Caeil thread pierced and adversely damaged. Has very often
also the flap that opens too late in the close to each other
Trapped lying capillary thread and causes tear damage.
To this deficiency. one has to remedy the most varied. middle
applied. With an 'American needle one tried the rattling
. Electrically magnetize needle to instantaneous automatic
Open the flap, after stripping the sang formed in the work
last stitch from the needle shaft. to reach. The magnetic effect
for. the automatic opening was, however, for a brisk, working process
vielguräge. 'The one closely attached to this American needle
Go ahead, d. ate was achieved by their design that the im
SchJn
Nadelbakei; had to lift the flap earlier. the
. The sewing parts of this rattle needle lay in the very expensive production,
Damage to many capillary threads from the rail and the rear
Leave a very wide working track.
At other Repassie. Needle should be timely automatic
Opening of the flap can be achieved in that the action of the
in ". the stitch lying on the hook through a substantial reduction in size
rnd and de'-Hakenäusfuhrung so that in the Nadelhake-n janr ia see
<Nijcp & r lt was intended for the capillary thread tmd the Klpon
Attempts have also been made by installing a small spring
the timely reopening of the flap after the stripping
of the manufactured tab. The success of this repository
siernadel-vv was due to the paralysis of the spring, which soon occurred
C>
and due to the high cost of the needle due to the spring mechanism
construction prevented. ,,
With this invention is now. be achieved that si
die Nadelklap e, Sibst always like this with the briskest working method
must lift in good time so that the needle hook for the detection
of the nearest capillary thread is free and a through
, encounter the Kap-iT arfs. den and entanglement of the flap in the
close together Kailarf '. those in the implementation
the needle point through the very narrow gap between the
last stitch formed and the next quay thread
D a na-, isten Ka "i - ar thread ver
is rieden.
To achieve these advantages, see below
the "Kl-tpe a small approach, similar to a spore arranged
who find such a wide reception in the divided shaft
must that the tense capillary thread in the needle on both sides
delhaken, when stripping Cer is located on the needle shaft
lichen mesh. without clamping effect, from the spur into the needle shaft
can be pressed in. The tension of the printed capital
larfadens'v / ird inevitably the flap after stripping
the ad. ch immediately open the stitch on the needle shaft.
nen and by the further pressure in the implementation of the
Needle to move the valve in time. and since-
prevent any damage to capillary threads as well
entanglement of the needle valve m in the closely
other-loving Ka
Exclude other lying capillary threads.
The slashing of the closely spaced
pilar thread at the introduction of the knotting needle with the point
pilarf "den at the EinL
LD-
the flap when the hook is closed can also still do this
be avoided that the hook for the detection of the next
laid capillary thread through a notch in the needle shaft
is replaced. For the unimpeded pressure effect of the approach E.
CD
on the lower side of the. Clap? e, when stripping the 'on
the last stitch on the shaft of the needle, the needle
Shank sufficiently far before and after the notch. divided
CD
bezlv ,, be split. The length of the blunted needle point
depends on the fineness of the knitted fabric and must be this
be adjusted accordingly.
To the buzzing effect of the imprinted and tense
To the lifting effect of a ""
Increasing the capillary thread at the 'flap can' make the notch
in the needle shaft for taking up the capillary thread in any
ger remover - 1.
close distance to the pivot point, also under the center of the flap,
were chosen. The length of the flap can be made as desired
will.
This repair needle can be made in such a fine
production so that the finest knitted fabrics are
can be set up without leaving any noticeable traces of work behind.
permit.
According to the above invention, Repassiema-
- del who, meet all requirements, to turn away
cheap price fro 11 n-
-' Expectations,
,. Erttipfnadel for picking up fallen stitches on knitted fabrics
of all kinds, characterized by the fact that the flap is near. below
a =: M-fitted stum in the divided needle shaft
ji foai attachment or spur that gets in the needle shaft nooh so
., eL01 SpieTraum has a capillary fadezi on each side
. x: I: emm'Rirkung can also be pressed in
I | ß Xs, ffllifting fallen Zaschen w I; : it s.