DE162368C - - Google Patents
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- DE162368C DE162368C DENDAT162368D DE162368DA DE162368C DE 162368 C DE162368 C DE 162368C DE NDAT162368 D DENDAT162368 D DE NDAT162368D DE 162368D A DE162368D A DE 162368DA DE 162368 C DE162368 C DE 162368C
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- Germany
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- heated
- cooled
- alloys
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- steel alloys
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/78—Combined heat-treatments not provided for above
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D6/00—Heat treatment of ferrous alloys
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
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- Manufacturing Of Steel Electrode Plates (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
- M 162368 KLASSE
ROBERT ABBOTT HADFIELD in SHEFFIELD.
° ■ ° ° ° 14. Dezember igoo
auf Grund der Anmeldung in Amerika vom 12. Juni 1903 anerkannt.
Es ist bekannt, daß Stahl mit einem Zusatz von Silicium, Aluminium oder Phosphor sich
besonders für die Verwendung in verschiedenen elektrischen Apparaten, wie z. B.
Drosselspulen, Transformatorenplatten und ähnlichen Vorrichtungen, eignet, da er eine
besonders hohe Permeabilität und einen hohen elektrischen Widerstand sowie geringe
Hysteresis aufweist. Man hat ferner bereits darauf hingewiesen, daß es sich empfiehlt,
diese Stahllegierungen zweeks Vervollkommnung der magnetischen und elektrischen
Eigenschaften bis auf eine verhältnismäßig niedrige Temperatur, etwa 800°, zu erhitzen
und sie eine hinreichende Zeit auf dieser Temperatur zu erhalten.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Behandlung der genannten
Stahllegierungen, durch welches die wertvollen magnetischen und elektrischen Eigenschaften der Legierungen noch weiter
verbessert werden. Im Gegensatz zu der bereits vorgeschlagenen einmaligen thermischen
Behandlung des Materials zeichnet sich das neue Verfahren durch ein wiederholtes Erhitzen
und Kühlen des Materials aus.
Das neue Verfahren besteht der Erfindung gemäß darin, daß die Legierungen !zunächst
bis zu einer verhältnismäßig hoher! Temperatur
unterhalb der Schmelztemperatur erhitzt, dann abgekühlt und darauf wieder erhitzt
werden bis zu einer Temperatur unterhalb der zuerst verwendeten, worauf eine langsame Abkühlung bewerkstelligt wird.
Als besonders zweckmäßig hat sich nachstehende Behandlung des Materials erwiesen:
Zuerst wird das Material zwischen ungefähr 900 und Iioo0 C. erhitzt, worauf
man es abkühlen läßt, und zwar vorzugsweise schnell. Dann wird das Material wieder bis
auf ungefähr 700 bis 8500 C. erhitzt, also bis zu einer Temperatur, welche niedriger ist
als die während der ersten Erhitzung erreichte, worauf das Metall sehr langsam abgekühlt
wird. In der Praxis wurde diese Abkühlung oft mehrere Tage lang bewerkstelligt. Entweder eine oder beide Behandlungen
können häufig wiederholt werden, oder es kann, nachdem die erste Behandlung beendet ist, die zweite Art des Erhitzens
häufiger wiederholt werden. Bei Versuchen wurde z. B. eine Stahllegierung von 2,75 Prozent
Silicium, 0,07 Prozent Kohlenstoff, 0,08 Prozent Mangan, 0,03 Prozent Schwefel und
0,03 Prozent Phosphor auf 10700 C. erhitzt
und hierauf schnell bis auf die Temperatur der Atmosphäre abgekühlt, worauf die Legierung
-wieder bis auf 7500 erhitzt, langsam abgekühlt, wieder auf 8oo° C. erhitzt und alsdann
wiederum langsam abgekühlt wurde.
Es wurde gefunden, daß es zur Erzielung der besten Resultate von großer Wichtigkeit
10
ist, die genauen Temperaturen zu verwenden, welche diesen Resultaten entsprechen; es
müssen daher sorgfältige Pyrometerablesungen zu diesem Zweck gemacht werden. Das auf
diese .Weise behandelte Material besitzt eine größere magnetische Permeabilität und eine
geringere Hysteresiskonstante als irgend ein magnetischer Körper, von dem bis jetzt diese
Daten zu erhalten waren, und zwar einschließlich des reinsten Eisens, welches zu erlangen
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war.
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Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Verfahren zur Behandlung von Stahllegierungen , vorzugsweise Siliciumstahllegienmgen, welche zur Verwendung in elektrischen Apparaten'bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierungen zunächst bis zu einer- -verhältnismäßig so hohen Temperatur unterhalb' der,· Schmelztemperatur erhitzt, dann abgekühlt und darauf wieder erhitzt werden bis zu einer Temperatur unterhalb der zuerst verwendeten , worauf eine, langsame Abkühlung »5 bewerkstelligt wird. ,_," ■ .-,
- 2. Verfahren «ach"Anspruch i, dadurch, · gekennzeichnet, daß die Eegiefungeii zu-; nächst bis z\yischen 900 und lloo°.C.* erhitzt, dann;abgekühlt, wieder^ bis zwisehen 700 und 8500 C. verhkzt.und hierauf langsam abgekühlt- -wurden: ' , -: ' . *
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162368C true DE162368C (de) |
Family
ID=428170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162368D Active DE162368C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162368C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927692C (de) * | 1940-10-08 | 1955-05-16 | Eisen & Stahlind Ag | Die Verwendung von Eisen-Silizium-Legierungen als Werkstoff fuer magnetisch beanspruchte Gegenstaende |
| DE932618C (de) * | 1941-07-23 | 1955-09-05 | Eisen & Stahlind Ag | Die Verwendung von Eisen-Silizium-Legierungen als Werkstoff fuer magnetisch beanspruchte Gegenstaende |
-
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- DE DENDAT162368D patent/DE162368C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927692C (de) * | 1940-10-08 | 1955-05-16 | Eisen & Stahlind Ag | Die Verwendung von Eisen-Silizium-Legierungen als Werkstoff fuer magnetisch beanspruchte Gegenstaende |
| DE932618C (de) * | 1941-07-23 | 1955-09-05 | Eisen & Stahlind Ag | Die Verwendung von Eisen-Silizium-Legierungen als Werkstoff fuer magnetisch beanspruchte Gegenstaende |
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