DE1623540C - Verfahren und Vorrichtung zum Unter suchen unterirdischer Formationen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Unter suchen unterirdischer FormationenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Untersuchung
von unterirdischen Formationen mit Hilfe einer seismischen, in Wasser erzeugten Stoßwelle, welche
nach Reflexion oder Brechung an den zu untersuchenden Formationen bei ihrer Rückkehr zur Erdoberfläche
in Form eines Seismogramms registriert wird. Die Stoßwelle wird im Wasser z. B. dadurch erzeugt,
daß ein explosionsfähiges Gasgemisch oder ein fester Sprengstoff, wie Dynamit, im Wasser zur Explosion
gebracht wird oder daß zwischen zwei im Wasser angeordneten Elektroden eine elektrische
Entladung herbeigeführt wird. In jedem Fall ist die Erzeugung der Stoßwelle von der Entstehung einer
Blase im Wasser begleitet.
Diese Blase dehnt sich anfänglich unter Verringerung des Innendruckes aus und kollabiert oder implödiert
anschließend schwingungsartig gegebenenfalls mehrfach nach jeweils erneuter Ausdehnung.
Die einzelnen Implosionen haben die Entstehung sekundärer Stoßwellen zur Folge, die auf die primäre
Stoßwelle in kurzem zeitlichem Abstand folgen und ebenso wie diese an den unterirdischen Formationen
reflektiert oder gebrochen werden. Im registrierten Seismogramm treten die sekundären Stoßwellen daher
sowohl direkt als auch nach ihrer Reflektion oder Brechung als Überlagerung der der primären Stoßwelle
zugeordneten Information in Erscheinung, wodurch die Auswertung des Seismogramms erschwert
oder sogar unmöglich gemacht wird.
Es sind bereits verschiedene Maßnahmen zur Vermeidung der Implosion der Blase und entsprechend
des Entstehens sekundärer Stoßwellen angegeben worden. Bei diesen Maßnahmen wird mit festen
Sprengstoffen, gearbeitet. So ist es bereits bekannt, die Blase mittels einer Hauptladung mit relativ niedriger
.Detonationsgeschwindigkeit zu erzeugen, welche mittels einer Hilfsladung, deren Detonationsgeschwindigkeit relativ hoch ist, gezündet wird. Dabei
entsteht eine einzige, unter Wasser abgeschlossene Explosionsblase. Es ist auch bekannt, zwei unter der
Wasseroberfläche im Abstand voneinander angeordnete explosive Ladungen unterschiedlicher Energie
zu verwenden, die gleichzeitig gezündet werden, und dadurch zwei anfänglich von einander getrennte,
unter Wasser abgeschlossene Explosionsblasen zu erzeugen. Nach einem bekannten Verfahren sollen die
explosiven Ladungen dabei in einem solchen Abstand voneinander angeordnet werden, daß die Blasen während
ihrer ersten Expansion nicht miteinander in Berührung kommen, sondern sich frühestens bei der
zweiten oder dritten Expansion berühren, nachdem sie durch sogenannte Bjerknes-Kräfte aufeinander zu
bewegt worden sind. Nach einem anderen bekannten Verfahren soll hingegen der Abstand der beiden explosiven
Ladungen dabei so gewählt werden, daß sich die beiden entstehenden Blasen bereits während
der ersten Ausdehnung berühren und eine einzige, in der Form von der Kugelform abweichende Blase
bilden.
Es ist ferner bekannt, mittels mindestens einer über einer Hauptladung angeordneten Hilfsladung, welche
gleichzeitig mit der Hauptladung gezündet wird, einen von der Hauptladung zur Wasseroberfläche führenden
Gasablcitkanal zu schaffen, welcher die Entstehung einer unter Wasser abgeschlossenen Gasblasc,
die implodieren könnte, verhindern soll. Bei einem weiteren bekannten Verfahren wird schließlich
in ähnlicher Weise ein Gasableitkanal geschaffen, jedoch nicht mittels einer Hilfsladifltg, sondern dadurch,
daß ein Teil der Explosionsenergie der Hauptladung nach oben gerichtet wird.
Es hat sich herausgestellt, daß die bekannten Maßnahmen nicht in jedem Fall oder nur in relativ geringen
Wassertiefen das Auftreten der sekundären Stoßwellen verhindern. Außerdem ist es von Nachteil,
daß die bekannten Verfahren die Verwendung explosiver Ladungen zwingend erfordern; diese müssen
ίο natürlich für jeden Versuch neu im Wasser plaziert
werden. Die meisten der bekannten Verfahren erfordern sogar die Verwendung zweier Ladungen, die in
Abhängigkeit von den jeweiligen Umständen jeweils in einem bestimmten Abstand angeordnet werden und
aufeinander abgestimmte Energien haben müssen. Dies macht die Untersuchungen zeitraubend und aufwendig.
Der Erfindung liegt entsprechend die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Untersuchung unterirdischer
Formationen mit Hilfe von Stoßwellen anzugeben, bei welchen das Auftreten von sekundären
Stoßwellen auch beim Erzeugen der Stoßwellen in größeren Wassertiefen mit Sicherheit vermieden ist
und welches trotzdem mit einfachen Mitteln, ohne großen Zeit- und Vorbereitungsaufwand durchführbar
ist. Es sollen ferner zweckmäßige Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens angegeben
werden. . ·
Ausgehend von einem Verfahren zum Untersuchen unterirdischer Formationen mit Hilfe einer im Wasser
erzeugten und nach Brechung oder Reflexion an den unterirdischen Formationen registrierten Stoßwelle,
deren Erzeugung von der Entstehung einer Blase im Wasser begleitet ist, deren Innerem Gas unter überatmosphärischem
Druck zugeführt wird, ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gas in einer zur Unterdrückung einer Implosion der
. Blase ausreichenden Menge zugeführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht von einem bekannten Verfahren zur Erzeugung von Stoßwellen
unter Wasser aus, bei welchen es nicht um eine Vermeidung der sekundären Stoßwellen, sondern um die
Erzeugung einer besonders intensiven primären Stoßwelle geht. Statt einer explosiven Ladung wird dabei
ein explosionsfähiges Gasgemisch in einer über ein offenes Ende mit dem Wasser gekoppelten Reaktorkammer
oder Glocke zum Explodieren gebracht. Das Gasgemisch oder kurz Gas wird .dem Inneren der
Glocke fortlaufend zugeführt und periodisch gezündet. Dabei entsteht eine Blase, deren Inneres zwar
mit der Gaszuführung in Verbindung bleibt, der jedoch im Gegensatz zum erfindungsgemäßen Verfahren
das Gas nur in geringer Menge zugeführt wird, die keinesfalls ausreicht, die sich ausdehnende Blase mit
Gas unter hohem Druck so zu füllen, daß die Blase nicht zusammenfällt bzw. implodiert. Beim erfindungsgemäßen
Verfahren wird die sich unter Wasser ausdehnende Blase hingegen so mit Gas gefüllt, daß
sie nicht wieder implodieren kann, wodurch die unerwünschten sekundären Stoßwellen in einfachster
Weise mit Sicherheit vermieden sind. Durch die Erfindung können die unerwünschten sekundären Stoßwellen
auch bei solchen Gasblasen verringert oder unterdrückt werden, weiche in mit Wasser gefüllten
Bohrlöchern zur Untersuchung von unterirdischen Formationen erzeugt werden.
Vorzugsweise wird das Gas mindestens während eines Teils der Zeitspanne zugeführt, während wel-
eher der Druck innerhalb der Blase niedriger als der
Wasserdruck auf dem Niveau der Blase ist. Bei einem Verfahren, bei welchem die Stoßwelle durch
Explosion eines Gases erzeugt wird, ist es besonders einfach, zur Unterdrückung der Implosion der Blase
das gleiche Gas wie zur Erzeugung der Stoßwelle zu verwenden. Das zur Unterdrückung der Implosion
erforderliche Gas kann entweder unter einer in das Wasser am Ort der Entstehung der Blase eingetauchten
Glocke bereitgehalten werden oder alternativ über eine Leitung zugeführt werden.
Wenn die Blase im Wasser durch Explosion eines Gases bzw. Gasgemisches erzeugt werden soll, um-,
faßt eine zweckmäßige Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens eine in das Wasser eintauchbare,
nach unten geöffnete Glocke, welche über mindestens eine in den Raum unter der Glocke führende Zuleitung
mit dem explosiven Gas füllbar und mit einer Zündeinrichtung für das Gas versehen ist, und ist
nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Glocke
eine weitere, ebenfalls nach unten geöffnete und über eine Zuleitung mit einem Gas füllbare Glocke angeordnet
ist, wobei das in der weiteren Glocke bereitgehaltene Gas zur Verhinderung der Implosion der
Blase dient. Die Vorrichtung ist besonders kompakt aufgebaut und leicht zu handhaben, wenn die eine
Glocke die andere Glocke mindestens teilweise umschließt. Statt der weiteren Glocke kann alternativ
auch eine weitere Zuleitung für das zur Verhinderung der Implosion dienende Gas vorgesehen sein, welche
in- oder unterhalb der mit dem explosiven Gas füllbaren Glocke mündet.
Eine weitere Vorrichtung, welche zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer
Erzeugung der Blase durch elektrische Entladung geeignet ist, umfaßt eine in das Wasser eintauchbare,
nach unten geöffnete Glocke, welche mit Gas füllbar ist, und kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch,
daß unterhalb des Randes der Glocke eine Elektrode angeordnet ist, die an ein gegenüber dem Wasser
hohes elektrisches Potential anschließbar ist. Bei dieser Vorrichtung wird das zur Verhinderung der
Implosion dienende Gas in der Glocke bereitgehalten und strömt nach Erzeugung einer elektrischen Entladung
mittels der Elektrode in die dann entstehende Blase ein. Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß das
Gas von alleine in den Raum unter der Glocke zurückkehrt, so daß eine gesonderte Gas-Zuleitung zur
Glocke nicht unbedingt erforderlich ist.
Unter dem bisher und im folgenden verwendeten Ausdruck »Glocke« soll jeder hohle, einseitig geöffnete
Behälter verstanden werden. Der Behälter kann z. B. die Form eines Bechers oder einer Rinne erhalten
und insbesondere auch rotationssymmetrisch, z. B. zylindrisch oder konisch ausgebildet sein.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt im Schnitt eine erste Ausbildungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
F i g. 2, 3 und 4 zeigen ebenfalls im' Schnitt weitere
Ausbildungsformen erfindungsgemäßer Vorrichtungen; :
Fig. 5 und 6 zeigen zwei verschiedene Ausbildungsformen von Glocken der erwähnten Art;
F i g. 7 veranschaulicht eine weitere Ausbildungsform
mit einer elektrischen Funkcnentladiingseinrichtung.
Der Grundgedanke der Erfindung läßt sich am ' besten an Hand von Fig. 1 erläutern; man erkennt in
Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt zwei Glocken 1 und 2, die beide unterhalb des Wasserspiegels 3 angeordnet
sind. Jede dieser Glocken umschließt eine Gasmenge, wobei die Begrenzungslinicn dieser Gasmengen
gegenüber dem Wasser bei 4 und 5 durch
ίο gewellte Linien angedeutet sind. Bei dem in die
Glocke 1 eingeschlossenen Gas handelt es sich um ein explosives Gas, das auf eine noch zu erläuternde
Weise dazu dient, eine Stoßwelle zu erzeugen; bei dem in die Glocke 2 eingeschlossenen Gas kann es
sich entweder um ein nichtexplosives oder ein explosionsfähiges Gas handeln, und gegebenenfalls
kann das Gas in der Glocke 2 die gleiche Zusammensetzung haben wie das in die Glocke 1 eingeschlossene
Gas; das in der zweiten Glocke befindliche Gas wird im folgenden als Implosions-Verhinderungsgas
bezeichnet, das dazu dient, sekundäre Stoßwellen auf eine noch zu beschreibende Weise zurückzudrücken.
Wird das in der Glocke 1 enthaltene gasförmige
explosive Gemisch mit Hilfe bekannter Mittel, z. B.
einer Zündkerze, deren nähere Beschreibung sich erübrigen dürfte, gezündet, reagieren die Bestandteile
dieses gasförmigen Gemisches spontan, und die vorhandene Gasmenge beginnt, sich auszudehnen, wobei
Gase aus der Glocke 1 austreten und unterhalb dieser Glocke eine Blase 6 bilden. Die durch die Explosion
erzeugte Stoßwelle wird in der durch die Pfeile 7 angedeuteten Weise nach allen Richtungen abgestrahlt.
Laboratoriumsversuche unter Benutzung einer solchen Vorrichtung zum Hervorrufen einer Gasexplosion,
die in einem Glasbehälter durchgeführt wurden, haben gezeigt, daß genau in dem Zeitpunkt, in welchem
das Volumen des in der Glocke 1 enthaltenen Gases nach der Einleitung-der Explosion zuzunehmen beginnt, auch das Volumen des in die Glocke 2
eingeschlossenen Implosionsverhinderungsgases zuzunehmen beginnt, obwohl es anfänglich verdichtet
wird, und daß das in der Glocke 2 enthaltene Gas dann eine Blase 8 bildet, die sich in Richtung auf die
Blase 6 bewegt und sich mit ihr vereinigt, wodurch der Hohlraum ausgefüllt wird, der durch die Bewegungsenergie
des Wassers in der Umgebung der Blase 6 erzeugt wird, da sich das Wasser gemäß
F i g. 1 in Richtung der Pfeile 9 bewegt. Auf diese Weise wird verhindert, -daß eine mit Gas gefüjlte
Zone entsteht, in der ein so niedriger Druck herrscht, daß die Bewegungsrichtung des Wassers umgekehrt
wird, wodurch eine Implosion der Blase 8 bewirkt würde. Wenn man die Räume unterhalb der Glocken 1
und 2 erneut füllt, um die unerwünschten Gase aus diesen Räumen zu entfernen, ist es möglich, das
gleiche Arbeitsspiel dadurch zu wiederholen, daß man erneut eine Explosion in der Glocke 1 mit Hilfe der
in F i g. 1 nicht gezeigten Zündmittel einleitet.
Aus praktischen Gründen werden die Glocken vorzugsweise
so ausgebildet, daß die Glocke zürn Aufnehmen des gasförmigen explosiven Gemisches unterhalb
der Glocke angeordnet werden kann, die das Implosionsverhinderungsgas aufnimmt, wie /es in
F i g. 2 gezeigt ist, wo eine solche Anordnung in einem senkrechten Schnitt dargestellt ist. ..·.;.
Die Glocke. 10 nach Fig. 2, die vorzugsweise rotationssymmetrisch
und z. B. als Zylinder ausgebildet ist, bei dem das Verhältnis zwischen dem Durch-
messer und der Höhe z. B. zwischen 2 und 10 liegt, besieht aus einem dickwandigen Metall, vorzugsweise
aus Stahlblech, und sie ist mit Einführungen für die Bestandteile des gasförmigen explosiven Gemisches
versehen, die den Einführungen bzw. Einlassen über Leitungen 11 und HA zugeführt werden. Diese Leitungen
sind bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 einander diametral gegenüber angeordnet, doch sei
bemerkt, daß man im Rahmen der Erfindung auch jede andere geeignete Anordnung zum Zuführen der
erforderlichen Bestandteile zu dem Raum unterhalb der Glocke 10 vorsehen kann.
Die Leitungen 11 und 11A stehen mit Quellen
zum Zuführen der Bestandteile des explosiven Gasgemisches in Verbindung. Zwar könnte dieses Gemisch
dem Raum unterhalb der Glocke 10 über eine -einzige Leitung zugeführt werden, doch wird die Verwendung
getrennter Leitungen für die Bestandteile aus Sicherheitsgründen bevorzugt.
In die Glocke 10 ist eine Zündkerze 13 eingebaut, zu der geeignete elektrische Leitungen führen, die mit
einem Gerät bekannter Art zum Erzeugen einer hohen Spannung verbunden werden können, wenn ein
Zündfunke erzeugt werden soll.
Oberhalb der Glocke 10 ist eine zweite Glocke 14 angeordnet, deren unterer Rand mit dem unteren
Rand der Glocke 10 auf gleicher Höhe liegt. Die Glocke 14 besteht vorzugsweise aus Blech, und ihre
Wandstärke braucht nicht so groß zu sein wie diejenige des zur Herstellung der Glocke 10 verwendeten
Blechs.
Die Zündkerze 13 und die Gasleitungen 11 und 11/4 sind mit abdichtender Wirkung durch öffnungen
in der Wand der Glocke 14 geführt. Die beiden Glokken sind durch geeignete Mittel, z. B. hier nicht gezeigte
Abstandsschrauben oder Bolzen, so miteinander verbunden, daß sie ein zusammenhängendes Aggregat
bilden. Eine weitere Leitung 12 zum Zuführen des Implosionsverhinderungsgases mündet in dem Raum
zwischen den Glocken 10 und 14.
Nachstehend wird die Wirkungsweise der Unterwasser-Schallquelle nach F i g. 2 beschrieben.'
Die Schallquelle wird in dem Gewässer, bei dem die darunterliegenden unterirdischen Formationen
. untersucht werden sollen, herabgelassen, bis sie sich unterhalb des Wasserspiegels befindet. Genauer gesagt
wird die Schallquelle z. B. mit Hilfe eines Seils, das durch eine Augenschraube 15 geführt ist, bis auf
die gewünschte Tiefe herabgelassen. Danach wird der Raum unter der Glocke 10 mit einem gasförmigen
explosiven Gemisch gefüllt; zu diesem Zweck führt man z. B. Sauerstoff und Wasserstoff im richtigen
Mengenverhältnis über die Leitungen 11 und 11A zu,
wobei die gesamte Gasmenge gerade ausreicht, um den Innenraum der Glocke 10 zu füllen. Gleichzeitig
oder aber vorher oder danach wird der Raum zwischen den Glocken 10 und 14 über die Leitung 12 mit
einem geeigneten Gas, z. B. Luft, gefüllt, bis die Trennfläche zwischen der Luft und dem Wasser auf
gleicher Höhe mit den unteren Rändern der Glocken 10 und 14 oder kurz darüber liegt. Die Drücke des
explosiven Gemisches und der Luft sind gleich groß und außerdem gleich dem hydrostatischen Druck auf
dem Niveau der unteren Ränder der beiden Glocken. Wird an die Zündkerze 13 eine hohe Spannung angelegt,
wird das explosive Gemisch in der Glocke 10 augenblicklich zur Verbrennung gebracht, so daß
sich das Volumen der Gasfüllung, vergrößerf und außerhalb der Glocke 10 eine in F i g. 2 nicht gezeigte
Blase erzeugt wird. Danach geht der in dieser Blase herrschende Druck infolge der Bewegungsenergie des
von der Blase wegströmenden Wassers sowie infolge der Kondensation des Wasserdampfes zurück, der bei
der Reaktion der Bestandteile des explosiven Gemisches entsteht. Bevor diese Druckabnahme jedoch
zu einer Implosion der Blase führt, wird Luft in die Blase hinein angesaugt, wobei diese Luft dem Raum
ίο zwischen der Glocke 14 und der Glocke 10 entnommen wird. Das Einströmen dieser Luft in die Blase
verhindert das Zusammenfallen der Blase, wodurch die unerwünschte Entstehung sekundärer Stoßwellen
unterdrückt wird. Mit Hilfe sogenannter Hydrophone, d.h. von Mitteln zum Messen von Drucksignalen
innerhalb des Gewässers, werden die zurückkehrenden Wellen, die durch die unterirdischen Formationen
unterhalb des Gewässers zurückgeworfen oder gebrochen werden, wenn die Schallquelle nach F i g. 2
in dem Gewässer aufgehängt ist, aufgefangen und zu Geräten übertragen, die geeignet sind, diese Druckunterschiede
in Beziehung zum Zeitpunkt der Explosion aufzuzeichnen. Hierbei wird auch die Amplitude
der zurückkehrenden Wellen registriert. Auf diese Weise ist es möglich, die Eigenart, die Neigung und
andere Merkmale der unterirdischen Formationen zu ermitteln.
Wenn man die Räume unter der Glocke 10 und zwischen den Glocken 10 und 14 erneut mit einem
explosiven Gemisch bzw. mit dem Implosionsverhinderungsgas füllt, ist es möglich, durch erneute Betätigung
der Zündkerze 13 das soeben beschriebene Arbeitsspiel zu wiederholen.
F i g. 3 zeigt eine andere Anordnung, bei der sich die Glocken 16 und 17 von den Glocken nach F i g. 2
dadurch unterscheiden, daß der untere Rand der oberen Glocke 17 höher angeordnet ist als der untere
Rand der Glocke 16. Wenn die Ränder der Glocke nicht in parallelen waagerechten Ebenen liegen, muß
mindestens ein Teil des Randes der Glocke 17 höher angeordnet sein als der auf dem höchsten Niveau befindliche
Teil des Randes der unteren Glocke 16.
Die Leitungen 18 und 19 zum Zuführen der Bestandteile des gasförmigen explosiven Gemisches, die
Zündkerze 20 und die Leitung 21 zum Zuführen des Implosionsverhinderungsgases sind gemäß Fig. 3
ähnlich angeordnet wie bei der Konstruktion nach Fig. 2.
Das Implosionsverhinderungsgas, z. B. Luft, wird über die Leitung 21 kontinuierlich dem Raum unter
der Glocke 17 zugeführt, soweit dieser Raum nicht vom oberen Teil der Glocke 16 eingenommen wird.
Das überschüssige Gas entweicht kontinuierlich unter dem Rand der Glocke 17 hindurch und steigt in Form
von Blasen zur Oberfläche des Gewässers, in dem sich die Schallquelle befindet. Geeignete Gase, z. B.
Luft und Butan oder Propan, werden über die Leitungen 18 und 19 dem Raum unter der Glocke 16 in
geeigneten anteiligen Mengen zugeführt, so daß ein explosives Gemisch entsteht. Jeder etwaige Uberv
schuß dieses Gemisches strömt ebenso wie die Verbrennungsgase, die von einer vorangehenden Explosion
stammen, unter dem Rand der Glocke 16 hindurch und passieren danach den Rand der Glocke Yl,
da das überschüssige Implosionsverhinderungsgas unter dem Rand der Glocke 17 hindurch aus dieser
Glocke entweicht. Nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne nach dem Zuführen der Bestandteile des ex-
plosiven Gemisches zu dem Raum unter der Glocke
16 bzw. nach der Unterbrechung der Zuführung dieser Bestandteile sind somit die überschüssigen
Mengen dieser Bestandteile"aus dem Raum unter der
Glocke 16 wie auch aus dem Raum unter der Glocke
17 entfernt worden. Wenn das Gemisch dann gezündet wird, erfolgt eine schnelle Reaktion der Bestandteile
in der Glocke 16, so daß eine Blase erzeugt wird. Nachdem das Volumen dieser Blase so weit zugenommen
hat, daß der Druck in der Blase genügend weit zurückgeht, um die Gefahr einer Implosion dieser
Blase herbeizuführen, wird die Blase teilweise mit Gas aufgefüllt, das dem Raum zwischen den Glocken
16 und 17 entnommen wird. Es sei bemerkt, daß man außer Luft auch jedes andere Gas oder Gasgemisch
und sogar ein explosives Gasgemisch als Implosionsvcrhinderungsgas verwenden kann.
Hervorragende Ergebnisse bezüglich der Unterdrückung von Sekundärwellen lassen sich mit Hilfe
der in F i g. 3 gezeigten Glockenanordnung erzielen,
bei der der Rand der äußeren Glocke etwas höher liegt als der Rand der inneren Glocke. Bei dieser Ausbildungsform
war die innere Glocke mit einem Zünder ausgerüstet, und zum Zuführen von Gas zu den
Glocken ist nur eine einzige Leitung vorgesehen, die in einem gewissen Abstand unterhalb der inneren
Glocke mündete. Ein explosives Gasgemisch kann über diese Leitung durch das Wasser hindurch dem
Inneren der inneren Glocke und nach dem Füllen dieser Glocke auch der äußeren Glocke zugeführt
werden. Wenn durch das Zünden des in der inneren Glocke enthaltenen Gases im Wasser eine Blase erzeugt
wird, so führte dies nur zur Entstehung einer primären Stoßwelle.
Gegebenenfalls können die Ränder der beiden Glocken bei der im vorstehenden Absatz beschriebenen
Ausbildungsform auch auf gleicher Höhe angeordnet sein.
F i g. 4 zeigt eine weitere Ausbildungsform der Erfindung. Diese umfaßt eine Glocke 22, die vollständig
innerhalb einer äußeren Glocke 23 angeordnet ist. Hierbei liegt der Rand der Glocke 22 höher als der
Rand der Glocke 23. Wenn die Ränder der beiden Glocken nicht in parallelen waagerechten Ebenen
liegen, so muß mindestens ein Teil des Randes der Glocke 22 höher angeordnet sein als der höchste Teil
des Randes der Glocke 23.
Der Glocke 23 wird über eine Leitung 24 kontinuierlich
Sauerstoff zugeführt. Hierdurch wird ,das Wasser aus dem Inneren der beiden Glocken 22 und
23 bis zu- der Linie 25 verdrängt. Periodisch wird über eine weitere Leitung 26 eine geeignete Wasserstoffmenge
zugeführt, wobei der Wasserstoff in Form
von Blasen im Wasser nach oben steigt und durch die Glocke 22 aufgefangen wird. Die Menge des Wasserstoffs
wird so gewählt, daß sie der Menge des Sauerstoffs in der . Glocke 22 angepaßt ist, so daß ein
stöchiometrisches Gemisch entsteht. Unmittelbar nach dem Zuführen des Wasserstoffs zu der Glocke 22 wird
die Zündeinrichtung 27 betätigt, so daß das Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch
explodiert und eine Blase erzeugt wird, die sich im Wasser nach unten vergrößert.
Sauerstoff aus dem Raum zwischen den Glocken 22 und 23, der an dieser Explosion nicht
teilnimmt, ersetzt die fehlende Gasmenge in der Blase und verhindert so das Entstehen eines Hohlraums,
um die Implosion zu unterdrücken, die anderenfalls auf die Explosion folgen würde. Die zwischen dem
Auslaß der Leitung 26 und der Glocke 22 gemäß F i g. 4 vorhandene Wasserschleuse verhindert eine
Beschädigung des Auslasses der Leitung 26 durch die ^Explosion sowie ein Zurückschlagen der Flamme in
der Leitung 26. Der Sauerstoff aus dem Raum zwischen den Glocken 22 und 23 wird dann, wenn er
dazu gedient hat, eine Implosion zu verhindern, von dem Raum unter der Glocke 22 aufgefangen, so daß
er bei der nächsten Explosion mit dem über die Leitung 26 zugeführten Wasserstoff reagieren kann.
Zwar sind die in F i g. 2 bis 4 gezeigten Glocken sämtlich als am unteren Ende offene Zylinder ausgebildet,
bei denen das Verhältnis zwischen dem Durchmesser und der Höhe ziemlich groß ist, doch
sei bemerkt, daß sich die Erfindung nicht auf diese Ausbildungsformen beschränkt. Gemäß F i g. 5 ist es .
auch möglich, Zylinder 28 und 29 zu benutzen, bei denen das Verhältnis zwischen der Höhe und dem
Durchmesser einen großen Wert hat. Die Ränder der
ao Glocken 28 und 29 brauchen nicht in der aus F i g. 2
ersichtlichen Weise in einer gemeinsamen Ebene zu liegen, sondern sie können auch in der in Fig. 3
und 4 gezeigten Weise angeordnet sein.
Eine weitere abgeänderte Konstruktion ist in F i g. 6 dargestellt. Die Explosionsglocke 30 umfaßt
einen konischen oberen Abschnitt und einen zylindrischen unteren Abschnitt. Die äußere Glocke 31
hat eine zylindrische Form, doch kann ihre Form gegebenenfalls derjenigen der Explosionsglocke 30
ähneln. Entsprechend der vorstehenden Beschreibung können die Ränder der beiden Glocken auch in verschiedenen
parallelen Ebenen angeordnet sein.
Bei einer weiteren hier nicht gezeigten Ausbildungsform der Erfindung besteht die Schallquelle aus einer
Glocke, die mit Zündmitteln und Mitteln zum Zuführen eines explosiven Gasgemisches ausgerüstet ist.
Eine Gasleitung mündet im Wasser und unterhalb der Glocke; über diese Leitung kann der durch die Explosion
erzeugten Blase ein Gas zugeführt werden.
Gegebenenfalls kann man in diese Leitung ein Rückschlagventil einschalten, und diese Leitung ist an
ihrem einen Ende an eine Druckgasquelle angeschlossen.
F i g. 7 zeigt, eine Konstruktion einer Schallquelle,
bei der eine elektrische Einrichtung zum Erzeugen eines Zündfunkens vorgesehen ist.
Die durch eine Elektrode 32 gebildete Zündeinrichtung ist auf einem Gehäuse 33 aus isolierendem
Material angeordnet und gasdicht in die Wand der Glocke 34 eingebaut. Die Elektrode 32 ist so angeordnet,
daß sie in das Wasser eintaucht, wenn sich die Glocke 34 unterhalb der Wasseroberfläche befindet.
Hierbei kann sich die Seitenwand der Glocke 34 weiter nach unten erstrecken, wie es in F i g. 7 mit gestrichelten
Linien angedeutet ist, vorausgesetzt, daß mindestens eine Öffnung 35 auf einem Niveau oberhalb
der Elektrode 32 vorgesehen ist. In den Raum unterhalb der Glocke 34 wird eine geeignete Menge
eines Implosionsverhinderungsgases eingeschlossen.
Die Trennlinie zwischen diesem Gas und dem Wasser ist in F i g. 7 bei 36 angedeutet.
Die primäre Stoßwelle in dem Gewässer, in das die Schallquelle nach F i g. 7 eingetaucht ist, wird dadurch
erzeugt, daß man die Zündeinrichtung betätigt, indem man eine hohe Spannung zwischen der Elektrode
32 und dem sie umgebenden Wasser anlegt, z. B. durch das Entladen eines hier nicht gezeigten
Kondensators zwischen der Elektrode 32 und der
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Glocke 34 aus Metall oder dem Körper eines ebenfalls nicht gezeigten Schiffs oder einem nicht dargestellten
Gegenstand aus Metall, der sich in der ■Nähe der Schallquelle im Wasser befindet. Diese elektrische
Entladung erzeugt eine Stoßwelle, deren Auftreten von der Entstehung einer Gasblase in der Umgebung
der Elektrode 32 begleitet ist. Das Innere der Blase wird dann, wenn der darin herrschende Druck
niedriger wird als der hydrostatische Druck auf dem Niveau der Schallquelle, teilweise durch das Gas aufgefüllt,
das in die Glocke 34 eingeschlossen ist. Dieses Gas kehrt automatisch in den Raum unter der Glocke
34 zurück; dies ist auf den Unterschied zwischen den spezifischen Gewichten des Gases und der Flüssigkeit
zurückzuführen. Gegebenenfalls kann eine hier nicht gezeigte Leitung in der Glocke 34 münden, so daß
man dem Raum unter der Glocke zusätzliches Gas kontinuierlich oder diskontinuierlich zuführen
kann.
Bei der Schallquelle nach F i g. 7 kann die Glocke ao 34 durch eine Leitung ersetzt werden, die von einer
Druckgasquelle zu einem Punkt in der Nähe der Elektrode 32 führt. Über diese Leitung kann man ein Gas
kontinuierlich den Hohlräumen zuführen, die durch die Funken erzeugt werden, welche in der Umgebung as
der Elektrode 32 entstehen. Bei einer anderen Anordnung ist es möglich, in diese Leitung Rückschlagventilmittel
einzuschalten, die sich nur öffnen, um das Gas dann durch die Leitung strömen zu lassen, wenn
der Druck am Auslaß der Leitung bis unter den hydrostatischen Druck auf dem betreffenden Niveau
zurückgeht. Das aus dem Auslaß der Leitung entweichende Gas verhindert eine Implosion der Blasen,
die in dem Wasser mit Hilfe der Funken erzeugt werden.
Die erfindungsgemäße Schallquelle wird vorzugsweise von einem Schiff aus betätigt. Auf diesem Schiff
befinden sich die erforderlichen Gasflaschen und/ oder Gaspumpen, die elektrischen Geräte zum Betätigen
der Zündkerzen oder Elektroden sowie die Einrichtungen zum Registrieren der von den unterirdischen
Schichten zurückkehrenden Stoßwelle.
Die Schallquelle wird vorzugsweise gegenüber den Hydrophonen an einem bestimmten Punkt angeordnet,
wobei die Hydrophone dazu dienen, die zurückkehrenden Stoßwellen zu empfangen und sie dem
Registriergerät zuzuführen.
Gegebenenfalls kann man die Untersuchung der unterirdischen Formation mit Hilfe einer sich nicht
bewegenden Schallquelle in Verbindung mit ortsfesten Hydrophonen durchführen, doch wird es vorgezogen, zur Untersuchung unterirdischer Formationen
die Schallquelle sowie die Hydrophone in der gewünschten Wassertiefe längs einer vorbestimmten
Bahn gegenüber den zu untersuchenden Formationen nachzuschleppen. Hierbei wird der gesamte
Zyklus der Betätigung der Schallquelle (Spülen, Füllen und Zünden) auf die Betätigung des Registriergeräts
abgestimmt. Da eine solche Abstimmung als solche bekannt ist und nicht einen Gegenstand der go
Erfindung bildet, dürfte sich eine nähere Beschreibung erübrigen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Untersuchen untcridischer Formationen mit Hilfe einer in Wasser erzeugten
und nach Brechung oder Reflexion an den unterirdischen Formationen registrierten Stoßwelle,
deren Erzeugung von der Entstehung einer Blase im Wasser begleitet ist, deren Innerem Gas unter
überatmosphärischem Druck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas in
einer zur Unterdrückung einer Implosion der Blase ausreichenden Menge zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas mindestens während
eines Teils der Zeitspanne zugeführt wird, während welcher der Druck innerhalb der Blase niedriger
als der Wasserdruck auf dem Niveau der Blase ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Stoßwelle durch Explosion eines Gases
erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung der Implosion der Blase das
gleiche Gas wie zur Erzeugung der Stoßwelle verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gas unter, einer in das Wasser am Ort der Entstehung der Blase eingetauchten
Glocke bereitgehalten wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas über eine Leitung
zugeführt wird.
, 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4 mit einer in das Wasser eintauchbaren,
nach unten geöffneten Glocke, weiche über mindestens eine in den Raum unter der Glocke führende Zuleitung mit explosivem Gas
füllbar ist und welche mit einer Zündeinrichtung für das Gas versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Nähe der Glocke (10; 16; 22) eine weitere, ebenfalls nach unten geöffnete und über
eine Zuleitung (12; 21; 24) mit einem Gas füllbare Glocke (14; 17; 23) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Glocke (14; 17; 23)
die andere Glocke (10; 16; 22) mindestens teilweise umschließt.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 5 mit einer in das Wasser eintauchbaren, nach unten geöffneten Glocke, welche
über mindestens eine in den Raum unter der Glocke führende Zuleitung mit explosivem Gas
füllbar ist und welche mit einer Zündeinrichtung für das Gas versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in oder unterhalb der Glocke eine weitere Zuleitung für Gas mündet.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einer in das
Wasser eintauchbaren, nach unten geöffneten Glocke, welche mit Gas füllbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Randes der Glocke (34) eine Elektrode (32) angeordnet ist,
die an ein gegenüber dem Wasser hohes elektrisches Potential anschließbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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