DE162169C - - Google Patents
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- DE162169C DE162169C DENDAT162169D DE162169DA DE162169C DE 162169 C DE162169 C DE 162169C DE NDAT162169 D DENDAT162169 D DE NDAT162169D DE 162169D A DE162169D A DE 162169DA DE 162169 C DE162169 C DE 162169C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/24—Pasting the seam
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Strangzigarettenmaschinen zur
Umhüllung des Tabakstreifens mit dem Hülsenpapier, und zwar handelt es sich im wesentlichen um Maschinen, bei denen ein
Klebmittel verwendet wird.
Es ist wünschenswert, daß bei solchen Maschinen der Saum so schmal und so fest
als möglich gebildet wird. Der Erfindungsgegenstand wird dieser Aufgabe auch dann
gerecht, wenn die Maschine mit einer sehr großen Geschwindigkeit arbeitet.
Die Maschine weist nämlich außer einem bekannten inneren Finger 40, der sich auf
den Tabakstreifen legt und über dem die Kanten des Papierstreifens gebildet werden,
noch einen zweiten einstellbaren Finger 52 auf, der sich von außen mit einem verstellbaren
Druck gegen den Saum des Zigarettenstranges legt, wenn der letztere seine Führung
verläßt. Bei Maschinen, bei denen die Kanten des Papierstreifens lediglich über
einen inneren Finger gefaltet werden, zeigt sich der Nachteil, daß der Tabak unter dem
Saum durch den inneren Finger etwas zusammengedrückt wird, so daß der Zigarettenstrang
hinter dem" Finger nicht ganz ausgefüllt wird und der Tabak keine Stütze an
der Innenseite des Saumes bildet. Durch die Anordnung eines inneren und eines zweiten
(äußeren) Fingers wird beim Erfindungsgegenstand im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen
ein Zigarettenstrang erhalten, der einem gleichmäßigen Druck ausgesetzt wird und daher die gewünschte Form behält.
Die Zeichnung^ dient zur Veranschaulichung.
Im Ausführungsbeispiel führt ein endloses Band y den Wickelstreifen χ mit dem Tabak
nach dem Wickelrohr, wie dies gewöhnlich bei derartigen Maschinen der Fäll ist.
Hinter einer Druckscheibe 35 ist dann eine Art Finger 40 vorgesehen, der sich auf den
oberen Teil des Tabakstreifens legt, welch letzterer durch die Wirkung der Scheiben 35
und 36 gebildet wird. Der Tabak wird so unter Druck gehalten, während die Kanten
des Papierstreifens gefaltet und über ersterem umgelegt werden. An seinem vorderen Ende
ist der Finger gelagert, während der übrige Teil frei liegt, so daß die Kanten des Papier-Streifens
über ihm gefaltet werden können. Es empfiehlt sich, den Finger verstellbar anzuordnen.
Eine Kante des Papierstreifens wird über dem Finger 40 einwärts und abwärts gedrückt, und zwar vermittels der bekannten
seitlichen Faltführung 45, die eine gekrümmte Fläche aufweist (Fig. 1 und 3).
Eine Klebführung 46 bringt die entgegengesetzten Kanten des Papierstreifens in eine
derartige Lage, daß ein Auftragen einer Klebschicht durch die Klebscheibe 60 erfolgen
kann. Nachdem dies geschehen ist, wird die abstehende Kante des Papierstreifens in bekannter
Weise über dem Finger 40 gefaltet und gegen die vorher gefaltete Kante des Papierstreifens gelegt. Der auf diese Weise
gebildete Zigarettenstrang tritt dann unter eine Saumschließ vorrichtung, die aus einem
ausgehöhlten Deckstück 50 besteht und mit der Rinne 26 eine geschlossene Führung
bildet. Die drehende Bürste 51 legt die aufwärts stehende Kante des Papierstreifens
nieder, bevor derselbe in die Führung 50 eintritt, und drückt die Kanten des Papierstreifens
gegen den Finger 40, wodurch ein starker, glatter und flacher Saum erzielt wird.
Die erwähnte Bürste dient dazu, den überflüssigen Kleister und den verlorenen Tabak
aufzunehmen. Am hinteren Ende weist die Schließsaumführung 50 einen Drückerfinger 52
auf, der derart eingestellt werden kann, daß . er sich mit einem größeren oder geringeren
Druck auf den Saum legt, wenn der Zigarettenstrang von der Führung 50 kommt (Fig. 1
und 2). Die Rinne 26 reicht noch über letztere hinweg und wird von einem ausgehöhlten
Deckstück 55 bedeckt, mit dem sie einen Führungskanal bildet, durch den der Zigarettenstrang und die überliegenden Kanten
des Papierstreifens unter einem derartigen Druck gehalten werden, daß das Klebmittel
auch dann festhält, wenn die Maschine mit hoher Geschwindigkeit arbeitet. Das Deckstück
55 ist ferner mit seitlichen Nuten 56 versehen, in denen die Kanten des Führungsbandes laufen. Diese Kanten sind nach
außen gedreht, wenn der Zigarettenstrang durch die Führung 50 nach dem Glied 55 geht. Das letztere ist an der Leiste 25 abnehmbar
vermittels der Arme 57 befestigt, die an jeder Seite der Leiste aufliegen und Bohrungen aufweisen, die zur Aufnahme
eines verjüngten Stiftes 58 bestimmt sind, der unter der Leiste 25 entlang geht. Das
Deckstück kann auf diese Weise leicht und bequem entfernt werden.
Mit der oben beschriebenen Einhüllvorrichtung kann ein dicht füllender Tabakstrang
und ein glatt gefalteter Wickelstreifen mit einem sehr schmalen Saum erzielt werden,
auch wenn die Maschine mit hoher Geschwindigkeit läuft.
Claims (5)
1. Vorrichtung für Strangzigarettenmaschinen zur Umhüllung des Tabakstranges
mit dem Hülsenpapier mittels eines sich gegen den Strang legenden inneren Fingers und einer Klebvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Finger (52) hinter dem Finger (40) von außen gegen den Papiersaum drückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Finger (52) verstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Führungs- oder
Formrinne (26) hinter dem zweiten Finger (52). ,
4. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine sich drehende
Bürste (51), die die übereinander greifenden Kanten des Papierstreifens gegen den
inneren Finger (40) drückt, zum Zwecke, einen glatten, geklebten Saum herzustellen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten
des das Hülsenpapier führenden Bandes mittels eines mit Nuten (56) versehenen Deckstückes (55) nach außen gedreht
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162169C true DE162169C (de) |
Family
ID=427986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162169D Active DE162169C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162169C (de) |
-
0
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