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DE1620949C3 - Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte

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Publication number
DE1620949C3
DE1620949C3 DE1966K0059102 DEK0059102A DE1620949C3 DE 1620949 C3 DE1620949 C3 DE 1620949C3 DE 1966K0059102 DE1966K0059102 DE 1966K0059102 DE K0059102 A DEK0059102 A DE K0059102A DE 1620949 C3 DE1620949 C3 DE 1620949C3
Authority
DE
Germany
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condensation products
less
storage
hexamethoxymethylmelamine
production
Prior art date
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Expired
Application number
DE1966K0059102
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English (en)
Other versions
DE1620949A1 (de
DE1620949B2 (de
Inventor
Alfred 5047 Wesseling Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DE1745039A priority patent/DE1745039C3/de
Publication of DE1620949A1 publication Critical patent/DE1620949A1/de
Publication of DE1620949B2 publication Critical patent/DE1620949B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1620949C3 publication Critical patent/DE1620949C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L63/00Compositions of epoxy resins; Compositions of derivatives of epoxy resins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
    • C08G59/18Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing
    • C08G59/40Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing characterised by the curing agents used
    • C08G59/42Polycarboxylic acids; Anhydrides, halides or low molecular weight esters thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/08Polyesters modified with higher fatty oils or their acids, or with resins or resin acids

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Description

Es ist bekannt, Epoxidverbindungen durch Zusatz von aromatischen Dicarbonsäuren, z. B. Phthalsäure, zu härten. Diese Zusätze werden vor allem angewandt, um niedrigviskose Diepoxide auf der Grundlage von »Bisphenol in Gießharze von ausreichender Wärmebeständigkeit zu verwandeln. Bei dieser Anwendung müssen im allgemeinen die Diepoxidverbindungen und die sogen. Härter getrennt gelagert werden und sind erst kurz vor Gebrauch zu vermischen. Bei diesen Mischvorgängen entstehen zusätzliche Schwierigkeiten, die meist kristallinen aromatischen Dicarbonsäuren oder deren Derivate, z. B. Phthalsäureanhydrid, mit den flüssigen Diepoxidverbindungen ausreichend zu vermischen, so daß spezielle Härter mit niedrigem Schmelzpunkt entwickelt wurden.
Es ist auch bekannt, Epoxidverbindungen in Verbindung mit Aminoplasten zu verwenden und gegebenenfalls Härtungsmittel zuzusetzen. Allerdings sind in diesem Zusammenhang aromatische Dicarbonsäuren oder deren Derivate nicht genannt Soweit Härtungsmittel verwendet werden, ist überdies die Lagerfähigkeit derartiger Mischungen begrenzt
Auch die US-PS 30 35 001 geht über diesen Stand der Technik nicht hinaus. Ein Aspekt dieser Patentschrift ist die Herstellung härtbarer Kompositionen, die Bis-(3-oxatetracyclo-undec-8-yl)-äther und organische Härter, z. B. Polycarbonsäuren oder Amine, enthalten. Aminoplaste sind in diesem Zusammenhang nicht genannt Ein anderer Aspekt dieser Patentschrift ist die Herstellung verschiedener Lacke, die durch Reaktion des vorstehenden Polyäthers mit aliphatischen Monocarbonsäuren, z. B. Fettsäuren, erhalten werden und die auch mit Melamin-Formaldehydharzen und ähnlichen Harzen kombiniert werden können. Polycarbonsäuren oder deren Derivate sind in diesem Zusammenhang nicht genannt
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte auf der Bais von Diepoxidverbindungen, Hexamethoxymethylmelamin und aromatischen Carbonsäuren, die mindestens zwei Carboxylgruppen im Molekühl enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist daß Hexamethoxymethylmelamin und Diepoxidverbindungen mit einem Molekulargewicht von weniger als 500 und einem Epoxywert größer als 0,3 mit Phthalsäureanhydrid zunächst bei Temperaturen bis zu 120° C, gegebenenfalls in Gegenwart inerter organischer Lösungsmittel, umgesetzt werden, bis die Säurezahl weniger als 20
ίο beträgt und das erhaltene Umsetzungsprodukt anschließend einer thermischen Nachbehandlung oberhalb 1200C unterworfen wird, wobei die thermische Nachbehandlung gegebenenfalls in Gegenwart organischer Lösungsmittel oder nach dem Aufbringen auf eine Unterlage erfolgen kann.
Der Überraschungseffekt der Erfindung besteht dabei darin, daß in der ersten Stufe der Umsetzung keine durch Gelierung oder Aushärten kenntliche Härtung eintritt obwohl die Menge an Phthalsäureanhydrid, bezogen auf die Diepoxidverbindung, theoretisch bereits zur vollständigen Vernetzung ausreichend gewählt werden kann.
Besonders geeignete Diepoxide sind solche auf der Basis von »Bisphenol A«, aber auch andere Diepoxide,
z. B. Butadiendioxid, kommen in Betracht
Die erfindungsgemäß hergestellten Kondensationsprodukte lassen sich u. a. als Überzugsmittel, Tränkharze, Drahtlacke, Gießharze und Preßmassen verwenden und können analog den bekannten Anwendungen von Epoxidverbindungen auch als Grundlage für weitere Anwendungen, z. B. als Metallkleber, dienen. Sie können auch mit anderen Lackrohstoffen, z. B. fettsäuremodifizierten Alkydharzen, fetten ölen und Fettsäuren, umgesetzt oder angewendet werden.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäß hergestellten Kondensationsprodukte ist die relativ niedrige Viskosität in der ersten Umsetzungsstufe sowie die sehr gute Lagerbeständigkeit bei Raumtemperatur. Nach der thermischen Nachbehandlung zeichnen sich die Kondensationsprodukte vor allem durch eine hohe Wärmebeständigkeit aus.
Beispiel 1
1 Mol Hexamethoxymethylmelamin, 1 Mol eines Diepoxids auf der Basis von »Bisphenol mit einem Molekulargewicht von 380 und einem Epoxywert von 043 werden mit 0,5 Mol Phthalsäureanhydrid bei 1200C in Gegenwart von Xylol in einer üblichen Apparatur mit Rührwerk, indirekter Heizung und Wasserabscheider unter leichtem Vakuum umgesetzt bis die Säurezahl des Umsetzungsproduktes weniger als 10 beträgt Das Umsetzungsprodukt ist kristallklar und bei Raumtemperatur von 200C noch flüssig. Jetzt wird das Umsetzungsprodukt etwa 1 Stunde bei 1800C einer thermischen Nachbehandlung unterworfen. Das Kondensationsprodukt ist von salbenähnlicher Konsistenz und hat eine leicht bräunliche Farbe.
Beispiel 2
1 Mol Hexamethoxymethylmelamin, 1 Mol eines Diepoxids auf der Basis von »Bisphenol mit einem Molekulargewicht von 380 und einem Epoxywert von 0,53 werden unter leichtem Rühren bei 1200C mit einem Mol Phthalsäureanhydrid bis zur Säurezahl von 1,5 umgesetzt Das Umsetzungsprodukt ist leicht gelblich und hat einen Erweichungspunkt von etwa 43° C. Es wird jetzt in einem Gemisch von Xylol und Butanol im Verhältnis 4 :1 zu einer Lösung mit einer Viskosität von
100 s/DIN 4 mm/20°C aufgelöst und in einer Trockenfilmschichtdicke von 50 μπι auf entfettetes Stahlblech aufgetragen, worauf 3 Stunden bei 1800C eingebrannt wird. Das thermoplastische Kondensationsprodukt verfilmt hierbei zu einem farblosen hartelastischen Überzug.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte auf der Basis von Diepoxidverbindungen, Hexamethoxymethylmelamin und aromatischen Carbonsäuren, die mindestens zwei Carboxylgruppen im Molekül enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß Hexamethoxymethylmelamin und Diepoxidverbindungen mit einem Molekulargewicht von weniger als 500 und einem Epoxywert größer als 0,3 mit Phthalsäureanhydrid zunächst bei Temperaturen bis zu 1200C, gegebenenfalls in Gegenwart organischer Lösungsmittel, umgesetzt werden, bis die Säurezahl weniger als 20 beträgt, und das erhaltene Umsetzungsprodukt anschließend einer thermischen Nachbehandlung oberhalb 1200C unterworfen wird, wobei die thermische Nachbehandlung gegebenenfalls in Gegenwart organischer Lösungsmittel oder nach dem Aufbringen auf eine Unterlage erfolgen kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Diepoxidverbindungen mit einem Molekulargewicht von weniger als 500 und einem Epoxywert größer als 0,3 solche auf der Basis von »Bisphenol verwendet werden.
DE1966K0059102 1966-04-27 1966-04-27 Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte Expired DE1620949C3 (de)

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DE1966K0059102 DE1620949C3 (de) 1966-04-27 1966-04-27 Verfahren zur Herstellung lagerbeständiger Kondensationsprodukte
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DE1620949A1 DE1620949A1 (de) 1970-05-14
DE1620949B2 DE1620949B2 (de) 1977-10-13
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