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DE1617848A1 - Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare - Google Patents

Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare

Info

Publication number
DE1617848A1
DE1617848A1 DE19671617848 DE1617848A DE1617848A1 DE 1617848 A1 DE1617848 A1 DE 1617848A1 DE 19671617848 DE19671617848 DE 19671617848 DE 1617848 A DE1617848 A DE 1617848A DE 1617848 A1 DE1617848 A1 DE 1617848A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
hair
thioglycolic acid
waving
human hair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671617848
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Dipl-Chem Dr Kramer
Heinz Dipl-Chem Dr Lukesch
Rudolf Dipl-Chem Dr Randebrock
Horst Tiffert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Original Assignee
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH filed Critical Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Publication of DE1617848A1 publication Critical patent/DE1617848A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/04Preparations for permanent waving or straightening the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/46Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing sulfur

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare, mit dem es möglich ist, durch Kombination verschiedener Mengenverhältnisse die Wirksamkeit der zur Anwendung kommenden'Wellflüssigkeit zu variieren und auf die jeweils vorliegende Haarqualität einzustellen.
  • Es ist bekannt, daß Wellflüssigkeiten, mit denen Kaltwellen hergestellt werden, und deren wesentlicher Bestandteil heute vorzugsweise Thioglykolsäure ist, auf bestimmte Haarqualitäten eingestellt werden. Bei Vorbehandlung von Humanhaar, z.B. mit einem Blondiermittel, verändert sich die Struktur des Haares, und das Haar wird gegen weitere kosmetische Behandlungen empfindlicher. Bin derart vorbehandeltes Haar wird bei einer anschließenden Dauerwellung daher zweckmäßig mit einer Wellflüssigkeit behandelt, deren pH-Wert geringer und dessen Thioglykolsäuregehalt niedriger als der einer Lösung für normales Haar ist.
  • Da es auf der anderen Seite nicht möglich ist, für jede einzelne Haarqulaität entsprechende Wellflüssigkeiten herzustellen und anzuwenden, behilft man sich auch heute noch in der Weise, daß die Wellflüssigkeiten durch anschließende Verdünnung mit Wasser derartig eingestellt werden, daß sie den vorbehandelten Haaren nicht noch weitere Schäden zufügen können. Bs besteht die Iföglichkeit, schwächer poröses Haar zu behandeln, indem der ursprünglichen Weliflüssigkeit die Hälfte ihres Volumens an Wasser zugesetzt wird, während stärker poröses Haar mit einer Wellösung behandelt wird, die durch Zusatz der gleichen Menge Wasser zum ursprünglichen Wellmittel hergestellt wird. Durch dieses Verfahren wird zwar die Konzentration an <£hioglykolsäure vermindert, und gleichzeitig wird der Anteil an freiem Alkali reduziert. Der pH-Wert dieser verdünnten Wellflüssigkeiten entspricht jedoch praktisch dem pH-Wert in der ursprünglichen unverdünnten Wellflüssigkeit. Unvorteilhaft wirkt sich ferner aus, daß die in der Wellflüssigkeit enthaltenen schützenden Zusätze, die ja bei diesen vorbehandelten Haaren in besonders hoher Konzentration vorliegen müssen, durch den Zusatz von Wasser gleichfalls verdünnt werden.
  • Brst seit verhältnismäßig kurzer Zeit werden auch Wellmittel auf dem Markt angeboten, die unterschiedliche Konzentrationen an Thioglykolsäure und freiem Alkali aufwesen und die auch hinsichtlich des pH-Vertes differieren.
  • Die Eignung eines Wellmittels für unterschiedliche Haarqualität kann aber auch auf die Art und Weise herbeigeführt werden, daß neben einer mä#ig alkalischen Wellmittellösung andere thioglykolsäurefreie Lösungen zur Anwendüiig kommen, mit denen das Haar vor der Behandlung mit dem Wellmittel angefeuchtet wird. Diese vorfeuchtenden Mittel können dabei aufgrund ihrer Zusammensetzung auf jede hlkalitat eingestellt werden. Dabei ist es zweckmäßig, aiese Vorfeuchtemittel bei Verwendung an widerstandsfäheizen Haaren besonders stark alkalisch einzustellen, während poröse, blondierte Haare-und strukturgeschädigte Haare zum Vorfeuchten nur einer schwach sauren Lösung bedürfen.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die offensichtliehen Mängel der verschiedenen Wellmittellösungen bzw. ihrer Kombination mit Zusatzmitteln, zu beseitigen Erfindungsgemä# wurde ein Iittel entwickelt, nach den es auf einfache Art und Weise möglich ist, mit Sicherheit eine Wellflüssigkeit herzustellen, deren Eigenschaften ganz exakt auf das zu behandelnde Haar eingestellt werden können. Dabei ist es möglich, eine unendliche Vielzahl von Wellflüssigkeiten unterschiedlicher Intensität herzustellen.
  • Das Verfahren geht davon aus, daß eine Viellflüssigkeit, deren Gehalt an tDhioglykolsäure, deren pH-% Tert und deren Gehalt an freiem Alkali so eingestellt wird, daß jedes normale Haar damit behandelt werden kann, kombiniert wird mit einer Lösung, deren Bestandteile erfindungsgemäß zusammengesetzt sein müssen. Diese Zusammensetzung ist derart, daß beim lischen der eigentlichen Wellösung mit diesem Verdünnungsmittel gebrauchsfertige Kaltwellmittel resultieren, deren Wirksamkeit den damit zu behandelnden Haaren angepaßt ist. Dadurch ist es auch möglich, daß im Gegensatz zu den bisher in der Praxis verwendeten Verfahren der Gehalt an pflegenden Zusatzstoffen nicht etwa erniedrigt, sondern gerade da, so es notwendig ist, das heißt bei kosmetisch vorbehandelten Haaren, erhöht wird.
  • Mit dem vorliegenden Mittel ist es also möglich, optimale Bedingungen zu schaffen, dadurch daß die eigentliche Weilösung sofort anwendbar ist bei allen Haaren normaler Beschaffenheit und daß durch Kombination mit einer zweiten Lösung alle Zwischenstufen eingestellt werden konnen, die die Behandlung sowohl von leicht geschädigtem Haar als auch von schwer geschädigtem Haar ermöglichen.
  • Das erfindungsgemä#e Mittel wird im Folgenden beispielsweise näher erläutert.
  • Beispiel 1 Lösung A Thioglykolsäure (80%ig) 10,0 g Ammoniak (25 %ig) 14,1 g Borsäure 5,4 g Netzmittel Q,25g Laurylalkohol,äthoxyliert 0,5 g Parfum 0,1 g Wasser ad100,0 g Emulsion B Cetyl-Alkohol 0,4 g Laurylakohol 0,2 g Laurylalkohol, äthoxyliert ,3 g oxäth. Wollfettalkohol 0,2 g Thioglykolsäure (80%ig) 6,25g -Ammoniak (25%ig) 2,0 g Ammoniumdihydrophosphat @ 6,0 g Parfüm 0,1 g Wasser ad 100,0 g Die Lösung A und die Emulsion B werden nach den üblichen Verfahrensvorschriften, diehinlänglich bekannt sind, hergestellt. Wird die Lösung A mit der Emulsion B in verschiedenen Anteilen versetzt, dann weist die daraus resultierende fertige Wellflüssigkeit die folgenden Werte auf: Lösung As pH = 9,35 Thioglykolsäure = 8 % freies Ammoniak = 1,8 ah 1 Teil Lösung A + 1/2 Teil Emulsion B pH - 8,9 Thioglykolsäure = 7,0 % freies Ammoniak = 1,1 1 % 1 Teil Lösung A + 1 Teil Emulsion B pH = 8,1 Thioglykolsäure - 6,5 % freies Ammoniak = 0,65 % 1 Teil Lösung A + 1 1/2 Teile Emulsion B pH 7,0 Thioglykolsäure = 6,2 % freies Ammoniak = 0,45 % 1 Teil Lösung A + 2@Teile Emulsion B pH = 6,0 Thioglykolsäure - 6,0 % Für die Kombination von einem Teil der Lösung A mit einem halben Teil der Emulsion B ergibt sich ein Wellmittel, das für schwach gefärbtes oder von Natur aus schwach poröses Haar geeignet ist. Die Zusainmensetzung von Lösung A und Emulsion B im Verhältnis 1 : 1 bzw. 1 : 2 1/2 ergibt Wellmittellösungen, die vorzugsweise bei stärker blondienbem bzw. stärker porösem Haar angewendet werden können. Durch Kombination von einem Teil der Lösung A mit zwei Teilen der Emulsion B läßt sich ein Wellmittel herstellen, das auch in der Lageist, äußerst labiles, so z.B. schwammiges Haar, ohne nachteilige Schäden dauerhaft zu wellen.
  • Bs ist also möglich, aus nur zwei Lösungen eine ganze Reihe von Wellmitteln herzustellen, deren Zusammensetzung verschieden ist und die sich auch in der Wirksamkeit unterscheiden, wobei in jedem Ball das Wellergebnis identisch ist.
  • Die Zusammensetzung der beiden Lösungen kann natürlich ohne weiteres variiert werden. Es ist auch eine.Zusammensetzung der Lösungen entsprechend dem folgenden Beispiel 2 möglich.
  • Beispiel 2 Lösung A: Thioglykolsäure (80%ig) 11,25 g aLImoniak (25%ig) 13,2 g Borsäure 7,5 g Sorbit 5,0 g Netzmittel 0,25 g Laurylalkohol, äthoxyliert. 0,5 g Parfüm 0,1 g Wasser ad 100,00 g Lösung B: Thioglykolsäure (80%ig) 6,25 g Ammoniak (25%ig) 2,0 g Anmoniumdihydrophosphat 6,0 g Netzmittel Q,25 g Oxyäthylcellulose 0,375 g Wasser ad 100,000 g Aus der Kombination verschiedener Mengen der Lösung A mit der Lösung B ergeben sich Wellmittel folgender Zusammensetzung.
  • Lösung A: pH = 8,8 Thioglykolsäure = 9,0 % freies Ammoniak = 1,4 % 1 Teil Lösung h + 1/2 Teil Lösung B pH = 7,75 % Thioglykolsäure = 7.5 5' freies Ammoniak = 0,75 5' 1 Teil Lösung A + 1 Teil Lösung B pH = 6,6 Thioglykolsäure = 7,0 0/0 freies Ammoniak = 0,40 % 1 Teil Lösung h + 1 1/2 Teile Lösung B pH = 5,9 Thioglykolsäure = 6,6 % 1 Teil Lösung A + 2 Teile Lösung B pH = 5,35 Thioglykolsäure = 6,30 % Die Wellmittel, die sich durch Kombination der Lösungen A und B nach Beispiel 2 ergeben,haben einen ni edrigeren pH-Wert, einen höheren Thioglykolsäuregehalt und einen geringeren Gehalt an freiem Alkali als die Wellösungen nach Beispiel 1, während das Zusatzmittel nach Beispiel 1 eine Emulsion, nach Beispiel 2 eine klare Lösung ist.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1 Mi-ttel zum Dauerwellen menschlicher Haare von unterschiedlicher Qualität mit thioglykolsäurehaltigen Wellösungen, dadurch gekennzeichnet, daß einer thioglykolsäurehaltigen Wellösung vor der Anwendung ja nach Beschaffenheit der zur behandelnden Haare unterschiedliche Mengen eines gleichfalls thioglykolsäurehaltigen Zusatzmittels zugefügt werden.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, da# das Zusatzmittel Thioglykolsäure von 0,5 bs 10 %, Ammoniak von 0,2 bis 1,5 % oder eine entsprechende Menge von Mcnoäthanolamin und Ammoniumdihydrophosphat von 0,1 bis 8,0 % enthält.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß. b. einer Zugabe von zwei Teilen der Zusatzlösung zu einem Teil der Wellflüssigkeit der pH-Wert der anzuwendenden Wellösung im sauren Bereich liegt.
DE19671617848 1967-11-03 1967-11-03 Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare Pending DE1617848A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC041510 1967-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1617848A1 true DE1617848A1 (de) 1971-04-01

Family

ID=7436268

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671617848 Pending DE1617848A1 (de) 1967-11-03 1967-11-03 Mittel zum Dauerwellen menschlicher Haare

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DE (1) DE1617848A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3138142A1 (de) * 1981-09-25 1983-04-14 Wella Ag, 6100 Darmstadt "verduennungsmittel fuer dauerwellpraeparate und verfahren zur anwendung desselben"

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3138142A1 (de) * 1981-09-25 1983-04-14 Wella Ag, 6100 Darmstadt "verduennungsmittel fuer dauerwellpraeparate und verfahren zur anwendung desselben"

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