DE1617706A1 - Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares,insbesondere zu deren Geeignetmachung fuer die Legung von Wasserwellen,Herstellung dieser und Mittel zur Durchfuehrung dieser Arbeitsweisen - Google Patents
Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares,insbesondere zu deren Geeignetmachung fuer die Legung von Wasserwellen,Herstellung dieser und Mittel zur Durchfuehrung dieser ArbeitsweisenInfo
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Description
ρλτ κ htan-wX.lt c" ISt 1 706
PROF. DR. DR. J. REITSTÖTTER DR.-1NG. WOLFRAM BUNTE
München, 5. Januar 1967
M/8476
Serie ?o
Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen
Haares t insbesondere zu deren Geeignetmachung
für die Legung von Wasserwellen, Herstellung dieser und Mittel zur Durchführung dieser Arbeitsweisen.
Priorität der Anmeldung in Luxemburg vom 7'· Januar 1966
(Ur. 5o 215)
Das Legen von Wasserwellen erfolgt bekanntlich in der
- - ■'-■_-/ Weise, daß die angefeuchteten Haarlocken auf Wickler, die
einen Durchmesser von 15— 2o mm haben t auf gerollt s in dieser
Lage getrocknet und nach Entfernung der Wickler kurz
aufgekämmt werden. Es ist auch bekannt v d'aß Wasssrwellen
nur eine verhältnismäßig kura® Zeit halten und besonders gegen
Feuchtigkeit sehr empfindlich sind.
ITm diese Hacnteile zu vermeiden* wurden den Waaaerwell-Lotionen
verschiedene Sulsstanaen, wie Haree oder Polymere sugesetzt,
die sich nach dem Trocknen auf den Haaren ablagern und
die Haltbarkeit der Waaaerwellen verbessern. /y ,
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren gur e
Iron //aase^wellen haa
' dao nicht auf dem Zusatz irgendeines Stoffes zu der Wasserwell-Lotion
beruht* sondern auf einer Torbehandlung der Haare, bevor
sie auf die Waaaerwell-Wiokle? aufgerollt werden«
Sie Wirkung dieser Vorbehandlung mächt sich nicht hur bei
der ersten Wasserwellung bemerkbar, die unmittelbar nach der
- Vorbehandlung.oder auch eine gewisse Zelt nachher erfolgt,
sondern auch im Verlaufe mehrerer nach und nach durchgeführten
Wasserwellungen·
Die Vorbehandlung gemäse der Brflndung verbessert die Halt
barkeit und Qualität der Wasserwellen, unabhängig davon, auf
welche Weise die Wasstrwellen hergestellt werden und welche
Substansen in der Waeeorwoll-Lotlou enthalten sind« Kit anderen
Worten» die Haare eignen eich nach der erfindungsgemäessn Vorbehandlung
wesentlich besser für das liegen von Ifasserwellen,
die dadurch unter günstigeren Bedingungen hergestellt werden und, viel dauerhafter sind.
Bas ee Verfahren besteht darin, dass die
gegebenenfalls gewaschenen und ge tr oo Jme ten Haare einer 5-20
Minuten. lAnge» ¥evSeii8ndlung Bit einen üblicherweise In £er
It Stufe eiaee BÄtteafwellverfeÄrens verwendeten reduzierend
Mittel ee uaä naoh des Spülen gegebenen*alle
tÖ'98-16/2-176
mit einem üblicherweise in der Neutralisation bezeichneten 2«stufe eines Dauerwellverfahrens angewendeten
Mittel unterworfen werden»
Das zur .Anwendung gelangende Mittel muss geeignet sein,
die S-S-Bindungen des Keratins zu reduzieren, so wie
dies auch in der 1, Stufe einer üblichen Dauerwellung erfolgt. Als derartige Mittel kommen wenigstens eine
Verbindung auf der Basis von Thiolen, wie Thioglykolsäure,
Thioglyeerin, Thioglykolamid, Glycerinthiolglykolat,
usw. 9 enthaltende Mischungen in Betracht.
Der pH-Wert des Thiole enthaltenden Mittels kann je nach
Art und Konzentration des verwendeten Thiols zwischen 5
und 10 liegen. Die Thioglykolsäure kann beispielsweise bei einem im alkalischen Bereich liegenden pH-Wert, das
Thioglykolamid hingegen bei einem neutralen oder sauren
pK-Wert verwendet werden»
Je nach der Konzentration der aktiven "Verbindung im Vorbehandlungsmittel
wird eine mehr oder weniger lang andauernde Verbesserung der Haltbarkeit von Wasserwellen
erzielt. Wenn ζ·Β. ein. Mittel verwendet wird, das das
Reduktionsmittel in höherer Konzentration enthält (ζ,Β.
OjI g/mol auf 100 g der Mischung), so wird eine Verb esse5-rung
der Haltbarkeit τοη Wasserwellen erzielt, die etwa
3 Monate hindurch anhält a Wird hingegen das Reduktionsjaittel
in geringerer Konzentration
t.ö98'16/:?1?S.
(β.15. 0,005 g/mol auf 100 g der Mischung)- verwendet, oo hält
eile erhöhte Haltbarkeit der Wasserwöllen nur etwa 1 Monat lang
ist übrigens sweekmässig, bei der Wahl der Komi®ntration
des aktiven Bestandteiles im Vorbehan&lun£sm:li;i;el den
Zustand der Haare su berücksichtigen. Bei Haaren, die oine
färbung oder Entfärbung durchgemacht haben, soll cie Torbehandlung
vorzugsweise mit einem Mittel vorgenommen -werden,
das nur eine gering® Konzentration aufweist.
Dem Mittel zur Vorbehandlung können auoh für Bauerwellmittel übliche Zusätze beigemischt werden, z.B. ein Quellmittel,
wie Harnstoff, welches das Eindringen des Vorbehandlungsmit tel s in die Haare erleichtert, oder ein Stabilisierungsmittel,
wie Äthyl^ndiamin-tetraesaigsäure, sur Verbesserung der Haltbarkeit des Vorbehandlungsmittels9 ferner Basen, wie Ammoniak,
Monoäthanolamin oder Morpholin, Puffersubstanzen, wie Anmon-· -bicarbonat, zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes des Mittels
bssw. sweets Schaffung einer gröaeeren Alkalireserve, sehlieselich
auch Farbstoffe und Riechstoffe.
Sie Mittel für die Vorbehandlung der Haare können als Lösungen, flüssige Cremes, Gele oder Aerosole verwendet werden.
- Pur die das Verfahren abaohliessende "neutralisation"
können wässerige lösungen von Wasserstoffperoxyd oder von
Alkalibroaaten verwendet weräen. Diese bei der Herstellung
von Dauerwellen bekennte Neutralieati on kann aber auch unter-
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■ "* 5 Λ ^ 1817706 ■';
bleiben, wenn dem zur Vorbehandlung verwendeten Reduktionsmittel
metallhaltige Katalysatoren, wie Mangansalze, oder auch. Glykoldimethylaorylai; zugesetzt werden.
Die Vorbehandlung gemäss der Erfindung unterscheidet sich
wesentlich von der Dauerwellung einerseits dadurch, dass die Behandlung mit dem Reduktionsmittel und gegebenenfalls
mit dem Hfeutralisationsmittel ohne irgendwelche mechanische
Verformung der Haare und ohne Wickler erfolgt und andererseits dadurch, daß die Vorbehandlung gemäss der Erfindung im
Gegensatz zur Dauerwellung keine Dauerverformung:r d.h. keine
gegen Waschen beständige Verformung anstrebt.
Die Erfindung beruht also auf der überraschenden Erkenntnis,
daß die Haare eine besonders gute Eignung für die Herstellung
von Wasserwellen bester Qualität und vorzüglicher
Haltbarkeit erhalten, wenn sie vorher einem chemischen Prozess
unterworfen werden, der dem bei der Herstellung von Dauerwellen
angewendeten analog ist, ohne dass jedoch die Haare auf Wickler
aufgerollt werden.
Zur Herstellung von Wasserwellen werden die erfindungsgemäß
vorbehandelten Haare nach Befeuchten mit Wasserwell-IiOtion
auf Wickel aufgerollt, getrocknet und sohließlioh aufgekämmt.
Gemäf einer Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung
können metallhaltige Katalysatoren der oben genannt®n Art
üblichen !Lösungen für die Herstellung von Wasserwellen. zugesetzt
werden, dia ausaerden Harze in lösung enthalten
können» In diesum Pail bewirkt die Waseerwell-Löaimg gleich.ζtitig
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auch die Neutralisation durch den Luftaauerstoff.
Nach einer weiteren Auaführungaform kann zur "neutralisation" dee Verfahren in üev Weise durchgeführt werden; dass
einer üblichen Lösung für die Herstellung von Waeeerwellen ein
Oxydationsmittel, 2.B, Wasserstoffperoxid oder Alkalibromat
zugesetzt wird*
Sie erflndungsgeoäsee Vorbehandlung der Haare vor einer
Üblichen Wasserwellung bietet is Vergleich au einer üblichen
Sauerwellung, auf die ebenfalls eine Waeserwellung folgt, folgende Vorteilet
Vor allem let das Aufbringen des Mittels auf die glatten
Haare ohne Wickler viel einfacher.
Überdies ist da« Verfehren viel kürzer, denn se wird die
Zeit erspart» die ansonat für das Sinrollen &w Haare auf die
Wickler erforderlich ist» ein Vorgang« der überdies eine Geaohioklioh&eit verlangt und tine gewisse Schädigung der fiaare
verursachtV
8onilesa2ieh nehmn die Haare, die einer Vorbehandlung ge«
mttes der Srfis&iwg usd ansohliesaend einer Vaeserwellung unterworfen worden sind, allnMhlioh wieder ihre natürliche ?ona an»
während ie Stgeaaata daeu» die einer Dauerwellung unterworfenen
Haar· befcanntlioh daau neigen» eiob su Krttueeln, wae wenig ästhe·
tisch wirkt«
BIe naofefoleenden Auiführumgebeispiele dienen des besseren
Verstlndai· d·· eegtnstandea dear Jtaftadung, ohne dass sie
irgtndwlt ·1»§β&ϊ*η!:*ηα, wirken eollea·
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-T
@i s vg 1 e i - Is M WlTd- folgende Sösaiig hergestellt?
Hacli dem Wasclieaand Sfrockneu der Haare w©rdsn sie mil;
©insr atisreiehefldeii Menge der iösuiag" iayprJägniert wsä 15 Jß.alang
ws*er öiji^r Haube gefegtea. Uacli reiciillcööi* SpülTüig
die Hetäre darm mit 200 c^ Wassers*
und bo 1!netitr^i^ert"^SGhlies3lie^^1^^
Eeare abermals ge spült "und £n ^hergebrachter lieiae jeL t Wasser
zu ^feaserwäUJen gelegt. - λ
Haafe deiö Aiiffcäiniaen^ keim ^gtgeetellt weydeiiy dass die
Haare schaiegöam sind iui ss^1^ lebliBf t wirkeni die JtQcken
legen sicli gut jind das frisieren wird-ΛββΙϊΓ erleiqiiitert»
Wasser^eXien; sind etwa eiiie Woeae MndurjOhl
haltfear. NacJi ihrer neuerlichen Legung,, sei eö nut
oder mit einer konventionellen «äseerig*-ällcohol.ißclieii Herz-Iö8ungt
iann festgeatellii werden, dlase diese toserwellen
ebenfalls eiiae Äusgeaeicliaete Haltbariceit besitzen* 33ieee
feststellung kann bei Haaireh>
die la der erfindungsfemässen'
Weise rorlsehandea^ irardeii^^tw^f
Iiegußg iron Vaseerwellen ^eaäöht werden. "
Iiegußg iron Vaseerwellen ^eaäöht werden. "
Be i s'pi © i 2s ^s «ird J?ölgende Misehusg iiörgestellti
y^yi Cetyi-atearylalkohol, ia Handel
erhältlich ύη*<&Γ der Baseislmuzig "öyelogol firy I1' ^ 3 g
Moiioäthanolamin bis zur Erreichung eines,.-pH-Wertes von S?1^
Mit Wasser auffüllen auf .._..*. ....;..·.'...'.....·.../ Kl(- cmJ
Fach dem Waschen "und Srocknen der Haare vmrßem sin HiIt
40 S- aer angegebenen, eine Creme bildenden Hischirag 'behandelt,
deren Handhabung und Verteilung sehr leicht ist. Die Haare bleiben 15 Min. lang unter einer Haube, werden dann mit Wasser
gespült und durch Behandlung mit 100 pur Wasserstoffperoxid
(2 YoI) rasch "neutralisiert".
Sann werden in üblicher *Teiee Waseerwellen gelegt s we.lohe
die gleichen verbesserten Eigenschaften aufweisen, wie Im Beispiel 1 beschrieben. Sie Wirkung dieser Vorbehandlung sseigt
sich 4 - 6 Wochen hindurch bei jjeder Legung von Wasserwellen.
■ Beispiel 3s Ss wird folgende Lösung bergestelXts
Thiomilchsäure .....................'. α 8.. g
Ammoniak'Ms sur Erreichung eines pH-Wertes von .... 9*5
Harnstoff ...,.....♦,...„....„.... 5 g ·
Hit Wasser auffüllen auf .......... *.., „ 100 ex?
Biese Lösung wird so wie im Beispiel 1 beschrieben angewendet. Nach der erfindungegemäseen Vorbehandlung werden etwa
Z 1/2 Monate hindurch bei der Legung von Wasserv/ellen ausgezeichnete
Ergebnisse ersielt.
.B ei β ρ ie I 4$ Ks wird folgende Lösung hergestellt:
Mit Wasser auffüllen auf 100 cm3
BAD ORIGINAL
Diese Lösung wird in der !bereite beachrielseneii Weise aui
die gewaschenen tmd getrookneten Haare 15 Hinuten lang unter
einer Haube einwirkengelassen. Nach einer Spülung werden dann
die Haare mit einer O,5?$igen wässerigen Hangansalzlösung befeuchtet j auf Lockenwickler für Wasaerwellen aufgerollt und
getrocknet.
Das auf die Haare aufgebrachte Mangansala dientals
Katalysator für den im Verlaufe des froefciiens durch den Luftsauerstoff
bewirkten Oxydationsvorgang. Auf diese Weise wird
jeglicher Geruch der Haare nach Mercaptan beseitigt und hinsichtlich
der Qualität und der Haltbarkeit &@rWaasarwellen
ein auegeaeichnetea Ergebnis eraielt. Dieses Hesultat wird bei
der eben geeohilderten Vorbehandlung der Haare etwa 6 Wochen
hindurch bei jeder Legung von Waeserwellan erreicht.
Beispiel $: Äs wird folgende Lösung hergestellt:
Ammoniak bis zur Erreichung eines pH-Wertes von ... 9,5
Mit dest. Wasser auffüllen auf . * *·■#. ·..«....».♦,, >.'.»/·. 100 '■ g
Diese Lösung wird in der beschriebenen Weise, jedoch ohne
Mitverwendung des im Beispiel 4 beechriebenen Katalysators,
auf die Haare aufgebrecht. Im voiiiegenden Falle kann eine
"Heutraliaation" und selbst die Anwendung eines Oxydationen
katalysatoraerspart werden, w^il einerseits diefhiolkonBentration
nur gering ist und andererseits das verwendete Thioglyoerin
eine auareiohende Neigung ssur ßeroetneutralisation in
Gegenwart von Lufteaueretoff hat.
Wenn naoh der erf indimgegeaiässen Vorbehandlung Wasser--*-
wellen gelegt.werden, so haftet ihnen kein "unangenehmer Seruch
an. Innerhalb von 4 Wochen nach der Vorbehandlung gelegte
Yfasserwellen weisen eine bemerkensvferte "Verbesserung dar Bigen»
schäften und der Haltbarkeit auf.
Beispiel $s Bs wird folgende Lösung hergestellt:
ühioffiilchsäüre ,.*.................* X=, 5 g
Morpholin bis zwe Irreichimg eines pH-Wertes voa .. 9
Mit Wasser auffüllen auf .......................... 100 cm3
Diese Msiing wird in der bereits beschriebenen Irieise
15 Min. lang auf die gewaschenen und getrockneten Haare einwirken
gelassen« Fach dem Spülen werden auf die Haare 20 cnr
einer katalytisch wirkenden Lotion aufgebracht, die folgende Zusammensetzung hat:
Polyvinylpyrrolidon ...................»........... 2,5 g
Hit Vaeeer aufföllea; auf ..·..·.................... 100 cm5
der. let*tgenimnten Lösung lässt a ion in eine» einzigen
i -
Vorgang die "Neutralisation" des reduzierten Keratins und das
Aufbringen dee Polymeren auf die Haare durchführen. Die Lösung
lässt sich leicht auftragext und liefert ausgezeichnete Ergebnisse
hinsichtlich der unmittelbaren Verfestigung der Haare
und der Beseitigung des Geruches der Haare.
Beispiel 7: iüe wird wie in Beispiel 6 gearbeitet,
jedoch die torf angegebene katalytisch© Lotion duroh folgende
1SI7706
Waseerstoffperoxyd ...·■·-*.....»...*. ...„■■«*.»„ ,.*<,β;βο 3 vol.
Wasser aufftaien aiif ......., . ·■»·■* «-.,,>.-·■*.»<...»·>
100 ^
!■lit der Lösung kann ebenfalls die "Heutralisation" dee
reduzierten Keratins und das Auftragen des Polymeren aiif die
Haare in einem einzigen Iforgang diarchgeführt werden. Die
Ijööiing lässt si cn leicht auf die Haare auf tragen end verhält
si cK hinsieht lieh der schnellen Verfestigung der Haar© und
der geruchsbeseitigung wie im Beispiel 6.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE 1 β Π 7 Π CPROF. DR. DR, J. REITSTÖTTER DR.-ING. WOLFRAM BUNTED 8 MÜNCHEN IB, HAYDNSTRASSE B, FERNRUF (OStI) C3 4712Patentansprüche1. Verfahren zur kosmetischen Behandlung des Haares, insbesondere zu deren Geeignetmachung für die Legung von Wasserwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die^ gegebenenfalls gewaschenen, Haare mit einem reduzierenden Mittel, wie es gebräuchlicher. Weise in der ersten Stufe eines Dauerwellverfahrens angewan-gegebenenfallsdet wird, behandelt und nach dem Spülen»einer zweiten Behandlung unterworfen Werden durch ein Mittel, wie es gebräuchlieher-der Dauerwellverfahren weise in der zweiten StufeV, der Neutralisationsstufe, angewandt2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein reduzierend wirkendes Mittel verwendet wird, daa wenigstens eines der folgenden Mercaptane, Thioglykolsäure, ThiomiIchsäure, Thioglycerin, SChioglykolamid, Glycerinthioglykolat, enthält und zwar vorzugsweise in einer Menge von o,oo5 g/mol Thiol je 1oo g.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Anwendung gelangende reduzierend wirkende Mittel auch noch andere bei Dauerwellmitteln Übliche Zusätze enthält, wie z.B. Quellmittel, wie Harnstoff, ferner Stabilisierungsmittel, in der Kosmetik Übliche Basen, wie Ammoniak, Monoäthanolamin und Morpholin, Puffersubstanzen, wie AmmonÄicarbonat, Farbstoffe und Hiechstoffe.#. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das reduzierend wirkende Mittel in flüssiger Form, ale Creme oder Gel, oder mis Aerosol verwendet wird.10 9816/717618177065. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet? daß die "lieutralisation" mit Hilfe einer wässrigen lösung von Wasserstoffperoxyd oder von Alkalibromaten durchgeführt wird.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die "Neutralisation" durch Autooxydatiöii mittels Luftsauerstoff erfolgt, zu welchem Zweck auf die Haare Lösungen metallhaltiger Katalysatoren, wie Mangansalze, oder Grlykoldimethylacrylate aufgebracht werden.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorbehandlung ein reduzierend wirkendes Mittel verwendet wird, das metallhaltige Katalysatoren enthält.8. Anwendung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen zur Herstellung von Wasserwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit reduzierenden und oxydierenden Mitteln vorbehandelten Haare nacht Befeuchten mit Wasser oder mit einer Wasserwell-Lotion auf Wickler aufgerollt, getrocknet und schließlich aufgekämmt werden.9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Wasserwellen eine Lotion verwendet wird, die aus einer Lösung kosmetisch verwendbarer Harze besteht;10. Wasserwell-Lotion zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8 und 9j dadurch gekennzeichnet, daß sie einen die Oxydation der vorher reduzierten Haare durch den Luftsauerstoff begünstigenden metallhaltigen Katalysator, wie Mangansalze, oder GIykoldimethaorylat, enthält» -11. Wasserwell-Lotion zur DurOhführüng des Verfahrens nach Anspruch 8 und 9V dadurch gekennzeichnet, daß eie ©in dia "Iieu-10981S/7176tralisation" bewirkendes Oxydationsmittel, wie Wasserstoffperoxyd oder Alkalibromate, enthält.10SS18/7176
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