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DE1617706A1 - Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares,insbesondere zu deren Geeignetmachung fuer die Legung von Wasserwellen,Herstellung dieser und Mittel zur Durchfuehrung dieser Arbeitsweisen - Google Patents

Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares,insbesondere zu deren Geeignetmachung fuer die Legung von Wasserwellen,Herstellung dieser und Mittel zur Durchfuehrung dieser Arbeitsweisen

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Publication number
DE1617706A1
DE1617706A1 DE19671617706 DE1617706A DE1617706A1 DE 1617706 A1 DE1617706 A1 DE 1617706A1 DE 19671617706 DE19671617706 DE 19671617706 DE 1617706 A DE1617706 A DE 1617706A DE 1617706 A1 DE1617706 A1 DE 1617706A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
water
water waves
reducing agent
waves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671617706
Other languages
English (en)
Inventor
Gregoire Kalopissis
Paul Roussopoulos
Charles Zviak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOreal SA
Original Assignee
LOreal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOreal SA filed Critical LOreal SA
Publication of DE1617706A1 publication Critical patent/DE1617706A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/04Preparations for permanent waving or straightening the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/46Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing sulfur

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

ρλτ κ htan-wX.lt c" ISt 1 706
PROF. DR. DR. J. REITSTÖTTER DR.-1NG. WOLFRAM BUNTE
D 8 MÜNCHEN 18, HAYDNSTHASSE S, FERNRUF (OBJt) S34712 ' _-- "■
München, 5. Januar 1967
M/8476
Serie ?o
Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares t insbesondere zu deren Geeignetmachung für die Legung von Wasserwellen, Herstellung dieser und Mittel zur Durchführung dieser Arbeitsweisen.
Priorität der Anmeldung in Luxemburg vom 7'· Januar 1966 (Ur. 5o 215)
Das Legen von Wasserwellen erfolgt bekanntlich in der
- - ■'-■_-/ Weise, daß die angefeuchteten Haarlocken auf Wickler, die einen Durchmesser von 15— 2o mm haben t auf gerollt s in dieser Lage getrocknet und nach Entfernung der Wickler kurz aufgekämmt werden. Es ist auch bekannt v d'aß Wasssrwellen nur eine verhältnismäßig kura® Zeit halten und besonders gegen Feuchtigkeit sehr empfindlich sind.
ITm diese Hacnteile zu vermeiden* wurden den Waaaerwell-Lotionen verschiedene Sulsstanaen, wie Haree oder Polymere sugesetzt, die sich nach dem Trocknen auf den Haaren ablagern und die Haltbarkeit der Waaaerwellen verbessern. /y ,
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren gur e
Iron //aase^wellen haa
' dao nicht auf dem Zusatz irgendeines Stoffes zu der Wasserwell-Lotion beruht* sondern auf einer Torbehandlung der Haare, bevor sie auf die Waaaerwell-Wiokle? aufgerollt werden«
Sie Wirkung dieser Vorbehandlung mächt sich nicht hur bei der ersten Wasserwellung bemerkbar, die unmittelbar nach der - Vorbehandlung.oder auch eine gewisse Zelt nachher erfolgt, sondern auch im Verlaufe mehrerer nach und nach durchgeführten Wasserwellungen·
Die Vorbehandlung gemäse der Brflndung verbessert die Halt barkeit und Qualität der Wasserwellen, unabhängig davon, auf welche Weise die Wasstrwellen hergestellt werden und welche Substansen in der Waeeorwoll-Lotlou enthalten sind« Kit anderen Worten» die Haare eignen eich nach der erfindungsgemäessn Vorbehandlung wesentlich besser für das liegen von Ifasserwellen, die dadurch unter günstigeren Bedingungen hergestellt werden und, viel dauerhafter sind.
Bas ee Verfahren besteht darin, dass die gegebenenfalls gewaschenen und ge tr oo Jme ten Haare einer 5-20 Minuten. lAnge» ¥evSeii8ndlung Bit einen üblicherweise In £er It Stufe eiaee BÄtteafwellverfeÄrens verwendeten reduzierend Mittel ee uaä naoh des Spülen gegebenen*alle
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mit einem üblicherweise in der Neutralisation bezeichneten 2«stufe eines Dauerwellverfahrens angewendeten Mittel unterworfen werden»
Das zur .Anwendung gelangende Mittel muss geeignet sein, die S-S-Bindungen des Keratins zu reduzieren, so wie dies auch in der 1, Stufe einer üblichen Dauerwellung erfolgt. Als derartige Mittel kommen wenigstens eine Verbindung auf der Basis von Thiolen, wie Thioglykolsäure, Thioglyeerin, Thioglykolamid, Glycerinthiolglykolat, usw. 9 enthaltende Mischungen in Betracht.
Der pH-Wert des Thiole enthaltenden Mittels kann je nach Art und Konzentration des verwendeten Thiols zwischen 5 und 10 liegen. Die Thioglykolsäure kann beispielsweise bei einem im alkalischen Bereich liegenden pH-Wert, das Thioglykolamid hingegen bei einem neutralen oder sauren pK-Wert verwendet werden»
Je nach der Konzentration der aktiven "Verbindung im Vorbehandlungsmittel wird eine mehr oder weniger lang andauernde Verbesserung der Haltbarkeit von Wasserwellen erzielt. Wenn ζ·Β. ein. Mittel verwendet wird, das das Reduktionsmittel in höherer Konzentration enthält (ζ,Β. OjI g/mol auf 100 g der Mischung), so wird eine Verb esse5-rung der Haltbarkeit τοη Wasserwellen erzielt, die etwa 3 Monate hindurch anhält a Wird hingegen das Reduktionsjaittel in geringerer Konzentration
t.ö98'16/:?1?S.
(β.15. 0,005 g/mol auf 100 g der Mischung)- verwendet, oo hält eile erhöhte Haltbarkeit der Wasserwöllen nur etwa 1 Monat lang
ist übrigens sweekmässig, bei der Wahl der Komi®ntration des aktiven Bestandteiles im Vorbehan&lun£sm:li;i;el den Zustand der Haare su berücksichtigen. Bei Haaren, die oine färbung oder Entfärbung durchgemacht haben, soll cie Torbehandlung vorzugsweise mit einem Mittel vorgenommen -werden, das nur eine gering® Konzentration aufweist.
Dem Mittel zur Vorbehandlung können auoh für Bauerwellmittel übliche Zusätze beigemischt werden, z.B. ein Quellmittel, wie Harnstoff, welches das Eindringen des Vorbehandlungsmit tel s in die Haare erleichtert, oder ein Stabilisierungsmittel, wie Äthyl^ndiamin-tetraesaigsäure, sur Verbesserung der Haltbarkeit des Vorbehandlungsmittels9 ferner Basen, wie Ammoniak, Monoäthanolamin oder Morpholin, Puffersubstanzen, wie Anmon-· -bicarbonat, zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes des Mittels bssw. sweets Schaffung einer gröaeeren Alkalireserve, sehlieselich auch Farbstoffe und Riechstoffe.
Sie Mittel für die Vorbehandlung der Haare können als Lösungen, flüssige Cremes, Gele oder Aerosole verwendet werden.
- Pur die das Verfahren abaohliessende "neutralisation" können wässerige lösungen von Wasserstoffperoxyd oder von Alkalibroaaten verwendet weräen. Diese bei der Herstellung von Dauerwellen bekennte Neutralieati on kann aber auch unter-
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■ "* 5 Λ ^ 1817706 ■';
bleiben, wenn dem zur Vorbehandlung verwendeten Reduktionsmittel metallhaltige Katalysatoren, wie Mangansalze, oder auch. Glykoldimethylaorylai; zugesetzt werden. Die Vorbehandlung gemäss der Erfindung unterscheidet sich wesentlich von der Dauerwellung einerseits dadurch, dass die Behandlung mit dem Reduktionsmittel und gegebenenfalls mit dem Hfeutralisationsmittel ohne irgendwelche mechanische Verformung der Haare und ohne Wickler erfolgt und andererseits dadurch, daß die Vorbehandlung gemäss der Erfindung im Gegensatz zur Dauerwellung keine Dauerverformung:r d.h. keine gegen Waschen beständige Verformung anstrebt.
Die Erfindung beruht also auf der überraschenden Erkenntnis, daß die Haare eine besonders gute Eignung für die Herstellung von Wasserwellen bester Qualität und vorzüglicher Haltbarkeit erhalten, wenn sie vorher einem chemischen Prozess unterworfen werden, der dem bei der Herstellung von Dauerwellen angewendeten analog ist, ohne dass jedoch die Haare auf Wickler aufgerollt werden.
Zur Herstellung von Wasserwellen werden die erfindungsgemäß vorbehandelten Haare nach Befeuchten mit Wasserwell-IiOtion auf Wickel aufgerollt, getrocknet und sohließlioh aufgekämmt.
Gemäf einer Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung können metallhaltige Katalysatoren der oben genannt®n Art üblichen !Lösungen für die Herstellung von Wasserwellen. zugesetzt werden, dia ausaerden Harze in lösung enthalten können» In diesum Pail bewirkt die Waseerwell-Löaimg gleich.ζtitig
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auch die Neutralisation durch den Luftaauerstoff.
Nach einer weiteren Auaführungaform kann zur "neutralisation" dee Verfahren in üev Weise durchgeführt werden; dass einer üblichen Lösung für die Herstellung von Waeeerwellen ein Oxydationsmittel, 2.B, Wasserstoffperoxid oder Alkalibromat zugesetzt wird*
Sie erflndungsgeoäsee Vorbehandlung der Haare vor einer Üblichen Wasserwellung bietet is Vergleich au einer üblichen Sauerwellung, auf die ebenfalls eine Waeserwellung folgt, folgende Vorteilet
Vor allem let das Aufbringen des Mittels auf die glatten Haare ohne Wickler viel einfacher.
Überdies ist da« Verfehren viel kürzer, denn se wird die Zeit erspart» die ansonat für das Sinrollen &w Haare auf die Wickler erforderlich ist» ein Vorgang« der überdies eine Geaohioklioh&eit verlangt und tine gewisse Schädigung der fiaare verursachtV
8onilesa2ieh nehmn die Haare, die einer Vorbehandlung ge« mttes der Srfis&iwg usd ansohliesaend einer Vaeserwellung unterworfen worden sind, allnMhlioh wieder ihre natürliche ?ona an» während ie Stgeaaata daeu» die einer Dauerwellung unterworfenen Haar· befcanntlioh daau neigen» eiob su Krttueeln, wae wenig ästhe· tisch wirkt«
BIe naofefoleenden Auiführumgebeispiele dienen des besseren Verstlndai· d·· eegtnstandea dear Jtaftadung, ohne dass sie irgtndwlt ·1»§β&ϊ*η!:*ηα, wirken eollea·
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-T
@i s vg 1 e i - Is M WlTd- folgende Sösaiig hergestellt?
Hacli dem Wasclieaand Sfrockneu der Haare w©rdsn sie mil; ©insr atisreiehefldeii Menge der iösuiag" iayprJägniert wsä 15 Jß.alang ws*er öiji^r Haube gefegtea. Uacli reiciillcööi* SpülTüig die Hetäre darm mit 200 c^ Wassers*
und bo 1!netitr^i^ert"^SGhlies3lie^^1^^ Eeare abermals ge spült "und £n ^hergebrachter lieiae jeL t Wasser zu ^feaserwäUJen gelegt. - λ
Haafe deiö Aiiffcäiniaen^ keim ^gtgeetellt weydeiiy dass die Haare schaiegöam sind iui ss^1^ lebliBf t wirkeni die JtQcken legen sicli gut jind das frisieren wird-ΛββΙϊΓ erleiqiiitert» Wasser^eXien; sind etwa eiiie Woeae MndurjOhl haltfear. NacJi ihrer neuerlichen Legung,, sei eö nut oder mit einer konventionellen «äseerig*-ällcohol.ißclieii Herz-Iö8ungt iann festgeatellii werden, dlase diese toserwellen ebenfalls eiiae Äusgeaeicliaete Haltbariceit besitzen* 33ieee feststellung kann bei Haaireh> die la der erfindungsfemässen' Weise rorlsehandea^ irardeii^^tw^f
Iiegußg iron Vaseerwellen ^eaäöht werden. "
Be i s'pi © i 2s ^s «ird J?ölgende Misehusg iiörgestellti
y^yi Cetyi-atearylalkohol, ia Handel erhältlich ύη*<&Γ der Baseislmuzig "öyelogol firy I1' ^ 3 g
Moiioäthanolamin bis zur Erreichung eines,.-pH-Wertes von S?1^ Mit Wasser auffüllen auf .._..*. ....;..·.'...'.....·.../ Kl(- cmJ
Fach dem Waschen "und Srocknen der Haare vmrßem sin HiIt 40 S- aer angegebenen, eine Creme bildenden Hischirag 'behandelt, deren Handhabung und Verteilung sehr leicht ist. Die Haare bleiben 15 Min. lang unter einer Haube, werden dann mit Wasser gespült und durch Behandlung mit 100 pur Wasserstoffperoxid (2 YoI) rasch "neutralisiert".
Sann werden in üblicher *Teiee Waseerwellen gelegt s we.lohe die gleichen verbesserten Eigenschaften aufweisen, wie Im Beispiel 1 beschrieben. Sie Wirkung dieser Vorbehandlung sseigt sich 4 - 6 Wochen hindurch bei jjeder Legung von Wasserwellen. ■ Beispiel 3s Ss wird folgende Lösung bergestelXts
Thiomilchsäure .....................'. α 8.. g
Ammoniak'Ms sur Erreichung eines pH-Wertes von .... 9*5
Harnstoff ...,.....♦,...„....„.... 5 g ·
Hit Wasser auffüllen auf .......... *.., „ 100 ex?
Biese Lösung wird so wie im Beispiel 1 beschrieben angewendet. Nach der erfindungegemäseen Vorbehandlung werden etwa Z 1/2 Monate hindurch bei der Legung von Wasserv/ellen ausgezeichnete Ergebnisse ersielt.
.B ei β ρ ie I 4$ Ks wird folgende Lösung hergestellt:
Thloglyicolsäure », ,,.., 1 g Monoäthanolamin bis zur Erreichung eines
Mit Wasser auffüllen auf 100 cm3
BAD ORIGINAL
Diese Lösung wird in der !bereite beachrielseneii Weise aui die gewaschenen tmd getrookneten Haare 15 Hinuten lang unter einer Haube einwirkengelassen. Nach einer Spülung werden dann die Haare mit einer O,5?$igen wässerigen Hangansalzlösung befeuchtet j auf Lockenwickler für Wasaerwellen aufgerollt und getrocknet.
Das auf die Haare aufgebrachte Mangansala dientals Katalysator für den im Verlaufe des froefciiens durch den Luftsauerstoff bewirkten Oxydationsvorgang. Auf diese Weise wird jeglicher Geruch der Haare nach Mercaptan beseitigt und hinsichtlich der Qualität und der Haltbarkeit &@rWaasarwellen ein auegeaeichnetea Ergebnis eraielt. Dieses Hesultat wird bei der eben geeohilderten Vorbehandlung der Haare etwa 6 Wochen hindurch bei jeder Legung von Waeserwellan erreicht.
Beispiel $: Äs wird folgende Lösung hergestellt:
Ammoniak bis zur Erreichung eines pH-Wertes von ... 9,5 Mit dest. Wasser auffüllen auf . * *·■#. ·..«....».♦,, >.'.»/·. 100 '■ g
Diese Lösung wird in der beschriebenen Weise, jedoch ohne Mitverwendung des im Beispiel 4 beechriebenen Katalysators, auf die Haare aufgebrecht. Im voiiiegenden Falle kann eine "Heutraliaation" und selbst die Anwendung eines Oxydationen katalysatoraerspart werden, w^il einerseits diefhiolkonBentration nur gering ist und andererseits das verwendete Thioglyoerin eine auareiohende Neigung ssur ßeroetneutralisation in Gegenwart von Lufteaueretoff hat.
Wenn naoh der erf indimgegeaiässen Vorbehandlung Wasser--*- wellen gelegt.werden, so haftet ihnen kein "unangenehmer Seruch an. Innerhalb von 4 Wochen nach der Vorbehandlung gelegte Yfasserwellen weisen eine bemerkensvferte "Verbesserung dar Bigen» schäften und der Haltbarkeit auf.
Beispiel $s Bs wird folgende Lösung hergestellt:
ühioffiilchsäüre ,.*.................* X=, 5 g
Morpholin bis zwe Irreichimg eines pH-Wertes voa .. 9 Mit Wasser auffüllen auf .......................... 100 cm3
Diese Msiing wird in der bereits beschriebenen Irieise 15 Min. lang auf die gewaschenen und getrockneten Haare einwirken gelassen« Fach dem Spülen werden auf die Haare 20 cnr einer katalytisch wirkenden Lotion aufgebracht, die folgende Zusammensetzung hat:
Polyvinylpyrrolidon ...................»........... 2,5 g
Hit Vaeeer aufföllea; auf ..·..·.................... 100 cm5 der. let*tgenimnten Lösung lässt a ion in eine» einzigen
i -
Vorgang die "Neutralisation" des reduzierten Keratins und das Aufbringen dee Polymeren auf die Haare durchführen. Die Lösung lässt sich leicht auftragext und liefert ausgezeichnete Ergebnisse hinsichtlich der unmittelbaren Verfestigung der Haare und der Beseitigung des Geruches der Haare.
Beispiel 7: iüe wird wie in Beispiel 6 gearbeitet, jedoch die torf angegebene katalytisch© Lotion duroh folgende
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Waseerstoffperoxyd ...·■·-*.....»...*. ...„■■«*.»„ ,.*<,β;βο 3 vol.
Wasser aufftaien aiif ......., . ·■»·■* «-.,,>.-·■*.»<...»·> 100 ^
!■lit der Lösung kann ebenfalls die "Heutralisation" dee reduzierten Keratins und das Auftragen des Polymeren aiif die Haare in einem einzigen Iforgang diarchgeführt werden. Die Ijööiing lässt si cn leicht auf die Haare auf tragen end verhält si cK hinsieht lieh der schnellen Verfestigung der Haar© und der geruchsbeseitigung wie im Beispiel 6.

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE 1 β Π 7 Π C
    PROF. DR. DR, J. REITSTÖTTER DR.-ING. WOLFRAM BUNTE
    D 8 MÜNCHEN IB, HAYDNSTRASSE B, FERNRUF (OStI) C3 4712
    Patentansprüche
    1. Verfahren zur kosmetischen Behandlung des Haares, insbesondere zu deren Geeignetmachung für die Legung von Wasserwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die^ gegebenenfalls gewaschenen, Haare mit einem reduzierenden Mittel, wie es gebräuchlicher. Weise in der ersten Stufe eines Dauerwellverfahrens angewan-
    gegebenenfalls
    det wird, behandelt und nach dem Spülen»einer zweiten Behandlung unterworfen Werden durch ein Mittel, wie es gebräuchlieher-
    der Dauerwellverfahren weise in der zweiten StufeV, der Neutralisationsstufe, angewandt
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein reduzierend wirkendes Mittel verwendet wird, daa wenigstens eines der folgenden Mercaptane, Thioglykolsäure, ThiomiIchsäure, Thioglycerin, SChioglykolamid, Glycerinthioglykolat, enthält und zwar vorzugsweise in einer Menge von o,oo5 g/mol Thiol je 1oo g.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Anwendung gelangende reduzierend wirkende Mittel auch noch andere bei Dauerwellmitteln Übliche Zusätze enthält, wie z.B. Quellmittel, wie Harnstoff, ferner Stabilisierungsmittel, in der Kosmetik Übliche Basen, wie Ammoniak, Monoäthanolamin und Morpholin, Puffersubstanzen, wie AmmonÄicarbonat, Farbstoffe und Hiechstoffe.
    #. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das reduzierend wirkende Mittel in flüssiger Form, ale Creme oder Gel, oder mis Aerosol verwendet wird.
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    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet? daß die "lieutralisation" mit Hilfe einer wässrigen lösung von Wasserstoffperoxyd oder von Alkalibromaten durchgeführt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die "Neutralisation" durch Autooxydatiöii mittels Luftsauerstoff erfolgt, zu welchem Zweck auf die Haare Lösungen metallhaltiger Katalysatoren, wie Mangansalze, oder Grlykoldimethylacrylate aufgebracht werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorbehandlung ein reduzierend wirkendes Mittel verwendet wird, das metallhaltige Katalysatoren enthält.
    8. Anwendung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen zur Herstellung von Wasserwellen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit reduzierenden und oxydierenden Mitteln vorbehandelten Haare nacht Befeuchten mit Wasser oder mit einer Wasserwell-Lotion auf Wickler aufgerollt, getrocknet und schließlich aufgekämmt werden.
    9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Wasserwellen eine Lotion verwendet wird, die aus einer Lösung kosmetisch verwendbarer Harze besteht;
    10. Wasserwell-Lotion zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8 und 9j dadurch gekennzeichnet, daß sie einen die Oxydation der vorher reduzierten Haare durch den Luftsauerstoff begünstigenden metallhaltigen Katalysator, wie Mangansalze, oder GIykoldimethaorylat, enthält» -
    11. Wasserwell-Lotion zur DurOhführüng des Verfahrens nach Anspruch 8 und 9V dadurch gekennzeichnet, daß eie ©in dia "Iieu-
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    tralisation" bewirkendes Oxydationsmittel, wie Wasserstoffperoxyd oder Alkalibromate, enthält.
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DE19671617706 1966-01-07 1967-01-05 Verfahren zur kosmetischen Behandlung des menschlichen Haares,insbesondere zu deren Geeignetmachung fuer die Legung von Wasserwellen,Herstellung dieser und Mittel zur Durchfuehrung dieser Arbeitsweisen Pending DE1617706A1 (de)

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FR1505992A (fr) 1967-12-15
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