DE1617527A1 - Arzneimittelzubereitung und deren Herstellung - Google Patents
Arzneimittelzubereitung und deren HerstellungInfo
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Description
RAH 4008/101
F. HofFmann-La Roche & Co. Aktiengesellschaft, Basel/Schweiz
Die Erfindung betrifft ganz allgemein neue Arzneimittelzubereitungen
und ein Verfahren zu deren Herstellung. Im besonderen
betrifft die Erfindung Arzneimittelzubereitungen, die.
das therapeutisch wertvolle Hydrochlorld von T-Chlor-S^-dihydr
l-methyl-S-phenyl-lH-lj^-benzodiazepin als Wirkstoff enthalten.
T-Chlor-SiJ-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l^-benzodiazepin
ist ein therapeutisch aktiver Wirkstoff, der als Muskelrelaxans, Sedativum und als Anticonvulsivum Verwendung findet.
Auf den ersten Blick erscheint die Verarbeitung dieser Verbindung in eine geeignete, oral applizierbare,flüssige
dosierbare Anwendungsform unproblematisch zu sein, da das
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Hydrochlorid-Salz dieser Verbindung wasserlöslich ist. Dieses
wasserlösliche Hydrochlorid-Salz besitzt jedoch, wie die freie Base einen charakteristischen bitteren und astringierenden
Geschmack. Selbst nach Verdünnung z.B. mit Siruplösung, verursacht das Salz vorübergehend eine unangenehme beissende
Reizung der Mucosa des Mundes. Bisher konnte eine schmackhafte xind oral applizierbare Dosierungsform dieses Wirkstoffes nicht
hergestellt werden. Es ist somit Zweck der vorliegenden Erfindung eine derartige dosierbare Anwendungsform zu schaffen.
Entsprechend betrifft die Erfindimg in ihrer breitestens Ausführungsform dosierbare Anwendungsformen, die den gesammten
therapeutischen Wert von Y-Chlor-l^-dihydro-l-methyl-S-phenyllH-l,4-benzodiazepin-hydrochlorid
zur Geltung bringen und gleichzeitig den unangenehmen Geschmack eliminieren,welcher
normalerweise übliche Arzneimittelformen dieses Salzes besitzen.
Im besonderen betrifft die Erfindung stabile, entbitterte und reizlose Suspensionen, die das Hydrochlorid von 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin
als Wirkstoff enthalten.
Es wurde gefunden, dass man beim Vermischen des wasserlöslichen
T-Chlor-l^-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l^-benzodiazepin-hydrochlorides
bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur mit einem anorganischen hydrophilen Kolloid, das
nachstehend näher charakterisiert wird, ein wasserunlösliches
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Produkt erhält, dass die gesamte therapeutische Aktivität des
7-Chlor-l>2-dihydro-l-raethyl-5-phenyl-lH-l,2J—benzodiazepinhydrochlorides
noch enthält, aber nicht mehr die unerwünschten Geschmackscharakteristika dieser Verbindung besitzt.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit eine Arzneimittelzubereitung,
gekennzeichnet durch ein Reaktionsgemisch, v/eiches das Hydrochlorid-Salz von 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin
und ein anorganisches hydrophiles Kolloid in Gegem«;art von Wasser enthält, wobei im Reaktionsgemisch
ein Verhältnis von mindestens ungefähr 9*0 Gewichtsteilen anorganisches hydrophiles Kolloid pro Gewichtsteil der
1,4-Benzodiazepinverbindung vorliegt.
Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt als anorganisches hydrophiles Kolloid
entweder ein Aluminiumsilicat oder ein Magnesiumaluminiumsilicat
verwendet. Das benützte AluminiumsiIicat ist ein
gereinigtes Produkt, das aus Montmorillonit gewonnen wurde. Ein Aluminiumsilicat dieser Art ist von der Georgia Kaolin
Company, USA, unter dem Handelsnamen "Albagel" käuflich zu erwerben. Magnesiumaluminiumsilicate,die als anorganische hydrophile
Kolloide ebenfalls Verwendung finden können, sind die gereinigten komplexen Magnesiumaluminiumsilicate,wie sie aus
natürlichen Quellen gewonnen und von der R.T. Vanderbilt Co., USA, unter dem Namen Veegum"in den Handel gebracht v/erden.
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Da jedoch die vorliegende Erfindung unter besonderer Bezugnahme auf die Verwendung von Veegum" und "Albagel" als anorganische
hydrophile Kolloide beschrieben wird, muss betond werden, dass sich die Erfindung in genau der gleichen Weise mit anderen
Aluminium oder Magnesiumaluminiumsilicaten die vergleichbare
Eigenschaften wie Albagel" und Veegum haben, durchführen lässt.
Die erfindungsgemässen Reaktionsgemische lassen sich schnell und sicher herstellen. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das wasserlösliche 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4--benzodiazepin-hydrochlorid
zuerst in Wasser gelöst.Dies erfolgt durch Zugabe der Verbindung zu destilliertem
Wasser und Rühren des Gemisches bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird die wässrige Lösung des 1,4-Benzodiazepin-hydrochlorides
durch Zugabe und Mischen des therapeutisch aktiven Salzes zu Wasser, das auf einen Temperaturbereich
von ungefähr 70-850C erwärmt"worden ist, hergestellt.
Die so erhaltene Lösung wird im zweiten Schritt des Verfahrens benützt. In diesem zweiten Schritt wird das anorganische
hydrophile Kolloid zur wässrigen Lösung zugegeben und eingerührt. Hierbei wird das Reaktionsgemisch auf einer Temperatur
zwischen ungefähr 70 und ungefähr.850 gehalten und es'wird
bis zum Ende der Reaktion kontinuierlich gerührt. Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Zeit, die notwendig ist, um die gewünschte
Reaktion durchzuführen; es wurde jedoch gefunden, dass
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ein Produkt mit den gewünschten Charakteristikä erhalten wird,
wenn die Reaktanten bei einer Temperatur zwischen ungefähr
und 85° .gemischt., und eine Stunde lang bei dieser Temperatur
belassen werden.
Das Verhältnis von anorganischem hydrophilen Kolloid
zu 7-"ChIOr-I,a-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l,4-behzodiazepinhydrochlorid,
wie es zur Herstellung der erfindungsgemässen·
Arzneimittelzubereitung zur Verwendung gelangt, ist bis zu einem gewissen Mass kritisch, jedoch trotzdem variabel innerhalb
gewisser Grenzen. Im allgemeinen werden mindestens 9 Gewichts—
teile des anorganischen hydrophilen Kolloides pro Gewichtsteil des Hydrochlorides von^-Chlor-ljS-dihydro-l-methyl-S-phenyl-IH-I,4-benzodiazepin
verwendet. Ofrensichtlich lassen sich
jedoch gewünschtenfalls auch grössere Mengen an anorganischem hydrophilen Kolloid verwenden. Jedoch lässt sich kein besonderer
Vorteil bei Benützung von mehr als 60 Gewichtsteilen an anorganischem hydrophilen Kolloid pro Gewichtsteil Hydrochlorid-
Salz des Benzodiazepins finden. Bei Herstellung bevorzugter
Arzneimittelzubereitungen gemäss vorliegender Erfindung gelangen
12 bis ungefähr 33 Gev/ichtsteile an hydrophilem Kolloid pro
Gewichtsteil ^-ehlor-lia-dihydro-l-me-thyl-S-phenyl-lH-i^
diazepin-hydrochlorid zur Anwendung.
Die Menge Wasser, die in der"vorstehend beschriebenen
bevorzugten Ausführungsform zur Verwendung gelangt, ist nicht
besonders kritisch.Offensichtlich solljedoch eine genügende
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Menge Wasser,die zur vollständigen Auflösung des therapeutisch
aktiven Salzes ausreicht, verwendet werden. Zusätzlich sollte
die Wassermenge im System so gewählt werden, dass nach Zugabe des anorganischen hydrophilen Kolloides eine freifliessende
leicht rührbare Reaktionsmischung erhalten wird. Dies wird erreicht,indem man beim ersten Schritt der beschriebenen präparat!
ven Technik ungefähr 2,5 bis ungefähr 15 Gewichtsteile
Wasser pro Gewichtsteil an hydrophilem Kolloid,das im zweiten
Schritt verwendet wird, einsetzt.
Das vorstehend beschriebene wässrige Reaktionsgemisch kann erwünschtenfalls ein Konservierungsmittel oder ein Gemisch
von Konservierungsmitteln zusätzlich enthalten. Das Konservierungsmittel oder das Gemisch von Konservierungsmitteln
kann dem Wasser entweder vor oder nach Auflösung des 7-Chlor-1,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-IH-I,
4-benzodiazepin-hydroehlorides zugefügt werden. Alternativ kann das Konservierungsmittel
oder das Gemisch von Konservierungsmitteln zu einem Zeitpunkt,der nach der Bildung des wasserunlöslichen Reaktions- ■
Produktes liegt,in das System eingearbeitet werden. Im allgemeinen
lässt sich jedes wasserlösliche nicht-ionische Konservierungsmittel verwenden, das unter den Reaktionsbedingüngen
stabil und für pharmazeutische Zwecke geeignet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Hydrochlorid-Salz
von .7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-:5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin
dem Wasse.r zugesetzt und darin gelöst, das bereits wirksame Mengen an den Konservierungsmitteln p-Hydroxy-benzoe-
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säuremethylester und p-Hydroxy-benzoesäurepropylester enthält.
-■ -,E)Ie wässrigen Reaktionsgemische, die in der bevorzugten
Ausführungsform gemäss vorliegender Erfindung sich erhalten
lassen,'werden direkt, d.h. ohne Entfernung des Wassers zu
flüssigen dosierbaren Zubereitungsformen verarbeitet, z.B.
wässrigen Suspensionen für orale Applikation. Die Art, in welcher die Produkte für diesen 2weck verwendet werden, sind
dem Fachmann geläufig* Im allgemeinen werden die flüssigen dosierbaren
Änwendungsformen durch die dem Stand der Technik entsprechenden üblichen Verfahren hergestellt, in dem Hilfsstoffe
und Exeipientien, wie sie normalerweise bei der Herstel-lung von
dosierbaren Arzneimittelzubereitungen benützt werden, zur Verwendung
gelangen. Beispielsweise können die flüssigen, dosierbaren
Zubereitungen gemäss vorliegender Erfindung als Hilfsstoffe.
geeignete Suspensionsmittel, wie beispielsweise Polyoxyäthylen-sorbitanfettsäureester
ζ.B. Polyoxyäthylen-sorbitanmonooleat,
Polyoxyäthylen-sorbitanmonolaurat usw-j Poryoxyäthylenester
von Fettsäuren wie beispielsweise Polyoxyäthylen-8-stearat,
Polyoxyäthylen-4o-stearat usw; Konservierungsmittel wie beispielsweise
Benzoesäure, p-Hydroxy-benzoesäuremethylester, p-Hydroxy-benzoesäurepropylester,
Sorbinsäure, usw., Puffer wie Milchsäure, Zitronensäure usw., Süsstoffe, wie Zucker oder .
künstliche Süsstoffe, Antischaummittel, Färbemittel, Geschmackstoffe
usw. enthalten. Spezifische und ausführliche Beschreibungen der Herstellung von stabilen, entbitterten, nicht-
astringierenä schmeckenden und nicht reizenden pharmazeutischen
Suspensionen finden —: ; : -
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sich in den nachfolgenden Beispielen. Die Menge an Wirkstoff
in der Suspension kann erfindungsgemäss in weitem Bereich varieren, jedoch enthalten die Suspensionen, die gemäss der
bevorzugten Ausführungsform hergestellt werden, ungefähr 5
bis ungefähr 25 mg des 1,4-Benzodiazepins pro 5 ml.
Die wässrigen Suspensionen,die unter Verwendung des erfindungsgemäss erhältlichen Reaktionsgemisches hergestellt
werden, sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Diese Sus- · Pensionen besitzen erstens völlig ausreichende Stabilitätscharakt
eristika. Wenn· nach langer Lagerzeit Sedimentation eintritt, kann die Suspension durch einfaches Schütteln des Behälters,
d.h. der Flasche Ivor der Benü.^ung, wieder hergestellt
werden. Dies ist von erheblicher Bedeutung, denn es bedingt die Applikation des Wirkstoffes in richtiger, sicherer und spezifischer
Menge. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Suspensionen, wie sie aus den erfindungsgemäss herstellbaren Reaktions- ·
gemischen gewonnen werden, vollständig geschmacksfrei sind. Sie reizen nicht und sie besitzen keinerlei unangenehmen Geschmack
wie er die zahlreichen oralen Applikationsformen einschliesslich flüssiger Arzneimittelzubereitungen des 7-Chlor-2,3-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-lj^-benzodiazepin-hydrochlorides
charakterisiert. Dies ist insofern bedeutend als hierdurch die Einnahme des therapeutisch wertvollen Medikamentes vorn Patienten
gewährleistet wird.
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Ih den vorst;ehendeh:tesöhnltten wurde eine bevorzugte
Ausführungsförm Zur Herstellung der erilndüngsgemässen Produkte
und dieVerwendung dieser .Produkte, zur. Her ö teilung flüssiger
Arzneimi-ttelzübereltüngen beschrieben* Es ist selbstverständlich,
dass die Reaktionsgemische auch nach einer anderenÄusführungsform
oder Methode hergestellt Λ und unabhängig : '■"".■■:■
davon, ob sienäch der bevorzugten Aus führung sforni öder nach
einer alternativen Herstellungsmethode erzeugt wurden/ diese in
dosierbare Anwendungsformen oder andere flüssige dosierbare
Zubereitungen eingearbeitet werden können. Beispielsweise lässt sich ein wasserunlösliches ent.bittertes nicht-reizendes Produkt
durch Mischen des wasserlöslichen T-Ghlor-S/^-dihydrö-l-methyl-5-phenyl-lH-lJ%-benzödiazepin-hydroehlorides
mit einem anorganischen hydrophilen Kolloid in Gegenwart einer derartigen
Menge-Wasser erhalten, die erheblich geringer ist als diejenige, die in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur
Verwendung gelangt. In einer einzigen Operation erhält man-/.
ein vollkommen zufriedenstellendes Reaktionsprodukt durch einfaches
Mischen des Wirkstoffes und des Kolloides in Gegenwart: einer Menge Wasser, die ausreicht, um ein eben feuchtes homogenes
Gemisch zu erhalten. Das so erhaltene Reaktionsgemisch
kann direkt, d.h.* ohne vorhergehenden Trockenvorgarig>zur Herstellung
einer wässrigen Suspension Verwendung finden,oder
alternativ getrocknet werden und danach in eine flüssige oral
applizierbare Ärznelmittelzubereitung, beispielsweise eine Suspension, oder in eine feste oral applizierbare Zubereitung^bei-
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- iö -
IB IfIP
spielsweisö Tabletten, Kapseln üsw. eingearbeitet werden. .
Zum bessern Verständnis der vorliegenden Erfindung Wird
auf die nachfolgenden Beispiele vorwiesen;.
0,105 g T-
benzodiazepin-hydrochlorid v/erden in 25 ml destilliertem Wasser gelöst. Vor dem Auflösen des Wirkstoffes waren 0,09 g p-Hydroxybenzoesäure-methylester
und 0,02 g p-Hydroxybenzoesäure-propylester in dem Wasser gelöst worden.'Die Lösung wird auf eine
. Temperatur zwischen ungefähr 8o° und 85° erwärmt und bei dieser
Temperatur gelassen. Unter Rühren werden in diesem Temperaturbereich
2,5 g MagnesiumaluminiumsiIieat zugegeben» Das verwendete
Magnesiumaluminiumsilicat befindet sich unter dem Namen "Veegum Neutral" im Handel. Das Reaktionsgemiseh wird im Temperaturintervall
zwischen 80-85° 1 Stunde gerührt.
Zu dem wässrigen Reaktionsgemisch, hergestellt wie vorstehend beschrieben, werden 0,5 g Myrj 45 (Polyoxyäthylen-8-stearat,
käuflich bei Atlas Chemical Industries, Inc.) und 40 g
Sucrose gegeben. Zum so erhaltenen wässrigen Reaktionsprodukt
wird eine Lösung bestehend aus 4 ml destilliertem Wasser, 0,01 g
Aethylendiamin-tetraessigsäure-dinatriumsalz-dihydrat, 0,15 g
Natriumhydroxydj, 0,25 g Benzoesäure, 0,10 g Natriumcyclamat,
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-XX-
1&Ί7527
0,01 g Natriumsacharin, 21,0 g Sorbitol und 1,1 g Milchsäure
hinzugefügt. Danach wird ein Gemisch von 12,5 g Glycerin, 0,4 g
Traganth und 8,0 ml destilliertes Wasser hinzugefügt. Schliesslich
wird noch eine Dispersion, die 0,003 g Antifoam C (ein
Antischaummittel vom Silikontyp, das einen Silikongehalt,von
J)O0J) enthält und von der Dow Corning Corporation in den Handel
gebracht wird) und 0,1 ml Wasser^ zugegeben. Das pH des Produktes
wird dann mit Natriumhydroxyd auf einen Bereich zwischen 3,7 his
4,0,gestellt. Der Suspension werden notwendigenfalls Geschmackstoffe
beigegeben und danach wird mit destilliertem Wasser auf 100 ml verdünnt. Die Suspension Wird dann homogenisiert und
entlüftet. ·
Die so hergestellte Suspension enthält 5 mg/5 ml 7-Chlor^^-dihydro-l-methyl-^-phenyl-lH-l,
4-benzodiazepIn -hydro-Chlorid. Sie ist ausgesprochen wohlschmeckend, reizt die Mueosa
des Mundes nicht und es fehlt ihr jeder bittere astringierende
Geschmack, der normalerweise Suspensionen, die 7-ChIOr^,3-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH~l,4-benzodiazepin-hydrochlorid
enthalten, charakterisiert. Weiterhin besitzt die Suspension ausgezeichnete
Stabilitätscharakteristika, wenn man sie bei Zimmertemperatur
stehen lässt. ■
0>09 g p-Hydroxybenzoesäure-methylester und 0,02 g
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p-Hydroxybenzoesäure-propylester werden in 25 ml destilliertem
Wasser gelöst. Es werden 0,105 g T-Chlor^^-dihydro-l-methyl-5-phenyl"-lH-l,4-benzodiazepin-hydrochlorid
hinzugefügt und darin gelöst. Die so erhaltene Lösung wird auf ein Temperaturintervall
zwischen 80 bis 850C erwärmt. Bei dieser Temperatur
werden unter Rühren 6,0 g Magnesiumaluminiumsilicat ("Veegum Neutral") hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wird ungefähr 1 Stunde
lang bei einer Temperatur zwischen 80-85° gerührt.
Zum wässrigen Reaktionsgemisch, hergestellt wie im vorstehenden
Abschnitt beschrieben, werden 55,0 g Zucker hinzugefügt. Eine Lösung, die-3,0 ml destilliertes Wasser, 0,13 g Natriumhydroxyd,
0,25 g Benzoesäure, 0,01 g Aethylendiamintetraessigsäure-dinatriumsalz-dihydrat,
21,0 g Sorbitol, 12,5 g Glycerin und 1,25 SMilchsäure enthält, wird zugegeben. Danach
wird eine Dispersion,-die 0,0033 g Antifoam C und 0,1 ml
destilliertes Wasser enthält, hinzugegeben. Notwendigenfalls
werden Geschmackstoffe zugefügt und danach das pH der Lösung auf ungefähr 3*7 mit Natriumhydroxyd eingestellt. Das Reaktionsgemisch wird mit destilliertem Wasser auf ein Volumen von 100 ml
aufgefüllt. Die Suspension wird dann homogenisiere und entlüftet.
Man erhält eine stabile, wohlschmeckende, d.h. entbitterte
und die Mucosä des Mundes nicht reizende Suspension, die 5
7-Chlor-2,3-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin-hydrochlorid
pro 5 ml Lösung enthält.
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.■"■■-■■V "-. Bsi spiel ^ -, ■■.'■-.'■- ' ; '■ "-
0,09 g p^Hydroxybenzoesaure-methylester und 0,02 g
p-HydroxybehzQesaure-prQpylesteT werden, in 25 ml destilliertem
Wasser gelöst* Es werden 0,105 g des Bydrochlorides von 7-Chlor-2,.3«ciihydrQ«l^methyl^5«pb!enyl«lH«l,#wb§n^odiai§epin
hinzugegeben und in dieser Lösung gelöst, -Das- Gemisch wird-diinn. auf eine
Temperatur zwischen 80 und 8§° erwärmt und danach- werden 3*0 g
Aluminiumsilicat unter Rühren hinzugefügt. Das verwendete
Äluminiumsilieat ist ein Handelsprodukt mit dem-Hafldglsnahmen
MAlbagel" Das Reaktionsgemisch wird ungefähr 1 Stunde lang bei
einer Temperatur, die. zwischen ungefathr 8Qe und imgefähr 85° ■
liegt, gerührt, ' ' .;' '
2um wässrigen Reaktionsgemisch, hergestellt-wie vor«
stehend beschrieben.i werden zuerst 55*0 g Zucker und danach
eine Lösung* die die nachfolgend genannten Beständteile in den
angegebenen Mengen enthält, hinzugefügt; ,*
Destilliertes Wasser ' · 3,0ml
Natriumhydroxyd ' ' . 0,13 g
Benzoesäure 0,25 g
Aethylendiamin-tetraessigsäure^ dinatriumsalz-dihydrat, ,. 0,01 g
Sorbitol -. ,_.
Glycerin . 12,5 S
Milchsäure 1,25 g
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Danach wird eine Dispersion die Q4OOj? g "Antifoam: CMund 0*1 ml
destilliertes Wasser enthält* hinzugegeben,. Notwendigenfalls
werden Geschmaekstoffe eingearbeitet. Das pH des Gemisches wird
mit Natriumhydroxid auf. ungefähr %,f eingestellt. Mit einer
entsprechenden Menge destillierten Wassers wird das Reaktionsprodukt
auf 1 Volumen von 100 ml aufgefüllt. Die so erhaltene
Suspension wird homogenisiert und entlüftet.
Eine stabile wässrige Suspension mit einem Gehalt von 5 mg
7-Chlor-.aι3'·dihydro-l'·methyl-5^phen3Γl-lίl'»lί4-ben2iodia25epin pro
5 ml Lösung wird erhalten. Die Suspension ist ausgesprochen wohlschmeckend, Sie reizt die Muoosa des Mundes nicht und
es fehlt ihr ,jeglicher bittere astringierende Geschmack, der
die üblichen wässrigen Suspensionen von J-Chlor-^^-dihydrQ-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin-hydrQchlorid
charakterisiert.
.0,09 g p-Hydroxybenzoesäure-methylester und 0,02 g
p-Hydroxybenzoesäure-propylester werden in 28 ml destilliertem
• Wasser gelöst. Zu dieser Lösung werden 0,525 g 7-Chlor-2,3-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin-hydrochlorid
hinzugegeben und darin gelöst. Die Lösung wird auf ein Temperaturintervall zwischen ungefähr 80° und ungefähr 85° erwärmt,
und danach werden 10,5 g Magnesiumaluminiumsilicat CVeegum Neutral") 'unter Rühren hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch
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wird/-dann ungefähr 1 Stunde lang innerhalb eines Temperaturintervalls zwischen ungef^^^^ und ungefähr 850C gerührt.
Zum wässrigen Reaktiönsgemisch, hergestellt wie vorstehend
beschrieben, werden 0,75 g Pölyoxyäthylen-8-stearat
(ein Handelsprodukt.mit demHandelsnamen Myrj 45), 55,0 g
Sucrose und 12,5 g Glycerin gegeben. Danach werden die folgenden Stoffe in den angegebenen Mengen hinzugefügt:
^ .".... destilliertes Wasser 1,5
NatriumhydrOxyd 0,11 g '
Benzoesäure : 0,25 g
Aethylendiamin-tetraessigsäure- . dinatriumsalz-dihydrat 0,01 g
Sorbitol 21,0 g
Milchsäure ■ : 1,15 g
Es wird eine Dispersion, die 0,0033 g'Antifoam C"und^ 0,1 ml
destilliertes Wasser enthält, hinzugegeben. Die Suspension wird mit Natriumhydroxyd auf einen pH von 3,7 eingestellt. Danach
wird mit einer entsprechenden Menge destillierte.Ti Wasser das
Gemisch auf ein Volumen von 100 ml aufgefüllt. Die so erhaltene Suspension wird homogenisiert und entlüftet.
Man erhält eine stabile wässrige Suspension mit einem
Gehalt von 25/mg 7-όhlor-2,3-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l·,4-benzodiazepin«-hydrochlorid
pro 5 ml Lösung. Die Suspension ist
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ausgesprochen wohlschmeckend. Sie reizt die Mucosa des Mundes . nicht und besitzt keinerlei bitteren astringierenden Geschmack,
der die Üblichen Suspensionen'von 7-Chlorr2,3-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l/^-benzodiazepin-hydrochlorid
charakterisiert.
Zweck dieses Beispieles ist es, eine alternative Methode
zur Herstellung eines wohlschmeckenden Produktes, das 7-Chlora^-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l,2!·-
benzodiazepin-hydrochlorid enthält, aufzuzeigen.
A. 0,105 g T-benzodiazepin-hydrochlorid wird mit 2,10 g MagnesiumaluminiumsiIicat
("Veegum") gemischt. Es wird soviel Wasser in die trockene
Mischung eingerührt, dass eine feuchte homogene Mischung erhalten wird. Dieses Gemisch wird bei einer Temperatur von ungefähr
45°C getrocknet und danach pulverisiert.
Man.erhält so ein trockenes pulverförmiges Produkt, das
im wesentlichen geschmacklos ist. Dieses Produkt wird unter
Zusatz von den üblichen bei der Tablettenherstellung verwendeten Excipientien und Hilfsstoffen zu Tabletten verpresst, die ausgesprochen
wohlschmeckend sind,d.h. die Tabletten besitzen keinerlei
bitteren astringlerenden Geschmack und reizen die Mucosa des
Mundes nicht. Suspensionen,die aus dem trockenen Produkt her-
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gestellt werden, sind ähnlich wohlschnieclcend» .
B. Die unter A. gegebene Vorschrift wird wiederholt, indem
anstelle von Magnesiumaluminiumsilicat 2,1 g Aluminiumsilicat
("Albagel") zur Verwendung gelangen.
Das so erhaltene trockene Produkt wird zur Herstellung
oral applizierbarer Arzneimittelzubereitungen, d.h. Tabletten
und Suspensionen verwendet* Jede der Zubereitungen ist ausgesprochen wohlschmeckend und besitzt keinerlei bitteren astringierenden
Gesohmack noch reizt sie die Muoosa des Mundes.
ι ·
■ί -
■ ι
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Claims (1)
1. Arzneimittelzubereitung, gekennzeichnet durch ein Reaktionsgemisch, welches das Hydrochlorid-Salz von 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin
und ein anorganisches hydrophiles Kolloid in Gegenwart von Wasser enthält,
wobei im Reaktionsgemisch ein Verhältnis von mindestens ungefähr 9*0 Gewichtsteilen anorganisches hydrophiles Kolloid pro Ge-
• wiohtsteil der 1,4-Benzodiazepin-yerbindung vorliegt.
2. Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch ein Verhältnis von ungefähr 12 bis ungefähr 35 Gewichtsteilen
Aluminiumsilicat als hydrophiles Kolloid pro Gewichtsteil
1,4-Benzodiazepin-Verbindung und ein Verhältnis von ungefähr 2,5 bis ungefähr 15 Gewichtsteilen Wasser pro Gewichtstell
des genannten hydrophilen Kolloides.
5» Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 1, gekenn- ·
zeichnet durch ein Verhältnis von ungefähr 12 bis ungefähr '55. Gewichtsteilen Magnesiumaluminiumsilicat als hydrophiles Kolloid
pro Gewichtsteil 1,4-Benzodiazepin-Verbindung und ein Verhältnis
von ungefähr 2,5 bis ungefähr 15 Gewichtstellen Wasser pro
Gewichtsteil des genannten hydrophilen Kolloids.
ι ■ 4. Arzneimitteizubereitung naoh Anspruch 2, gekennzeich-Λ
. net durch ein Vermischen der Raaktanten In einem Temperaturbe-
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reich zwischen ungefähr 70° und ungefähr 85°C* wobei das Reaktionsgemisch
zusätzlich p-Hydroxybenzoesäure-methylester und
p-Hydroxybenzoesäure-propylester enthältv
p-Hydroxybenzoesäure-propylester enthältv
5. Arzneimittelzubereitung nach Anspruch J, gekennzeichnet durch ein Vermischen der Reaktanten in einem Temperaturbereich
zwischen ungefähr 70° un,d ungefähr 850C, wobei das
Reaktionsgemisch zusätzlich p-Hydroxybenzoesäure-methylester
und p-Hydroxybenzoesäure-propylester enthält. .."-..
Reaktionsgemisch zusätzlich p-Hydroxybenzoesäure-methylester
und p-Hydroxybenzoesäure-propylester enthält. .."-..
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6.. Eine stabile und wohlschmeckende Afzneimittelzuberei- \
tung in Suspensionsform zur oralen Applikation nach Anspruch 1, j
gekennzeichnet durch einen Gehalt an 1. Wasser, 2. ein Re- j
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aktionsgemisoh, hergestellt durch Mischen eines anorganischen
hyärophilen Kolloides mit dem Hydrochlorid-Salz von 7-Chlorl,2-dihydro-l-methyl*5-phenyl-lH-l,4-benzodiazepin
'
in Gegenwart von Wasser in einem Verhältnis von mindestens un- !
gefahr 9,0 Gewichtsteilen des anorganischen hydrophilen Kollo- j
ides pro Gewichtsteil 1,4-Benzodiazepin-Verblndung ,und 3.
inerten pharmazeutischen Excipientien. y
inerten pharmazeutischen Excipientien. y
7· Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 6, gekennzeich- .;
net durch einen Gehalt von ungefähr 5,0 mg bis ungefähr 25,0 mg
an 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH:-l,4-benzodiazeplnhydrochlorid pro 5 ml Suspension.
an 7-Chlor-l,2-dihydro-l-methyl-5-phenyl-lH:-l,4-benzodiazeplnhydrochlorid pro 5 ml Suspension.
109815/1831
8. Verfahren zur Herstellung einer Arzneimittelzubereitung, dadurch gekennzeichnet, dass man das Hydrochlorid-Salz
von T-Chlor-l^-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lH-l^-benzodiazepin
mit einem anorganischen hydrophilen Kolloid in Gegenwart von Wasser vermischt, indem man ein Verhältnis von mindestens ungefähr
9*0 Gewichtsteilen anorganisches hydrophiles Kolloid
pro Gewichtsteil der 1,4-Benzodiazepin-Verbindung verwendet.
9· Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass man ein Verhältnis von ungefähr 12 bis ungefähr 33 Gewichtsteilen
Alumlniumsilicat als hydrophiles Kolloid pro Gewichtsteil 1,4-Behzodiazepin-Verbindung und ein Verhältnis von
ungefähr 2,5 bis ungefähr 15 Gewichtsteilen Wasser pro Gewlchts-.
teil des genannten hydrophilen Kolloides verwendet.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Verhältnis von ungefähr 12 bis ungefähr 33 Gewichtsteilen
Magheslumaluminiumsilicat als hydrophiles Kolloid pro Gewichtsteil 1,4-Benzödiazepin-Verbindung und ein Verhältnis
von ungefähr 2,5 bis ungefähr 15 Gewichtsteilen Wasser pro Gewichtsteil des genannten hydrophilen Kolloides verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass man die Reaktanzen in einen Temperaturbereich zwischen ungefähr 70° und ungefähr 850C vermischt und dem Reaktionsgemisch
zusätzlich p-Hydroxybenzoesäure-methylester und p-Hydroxy-
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benzoesäure-propylester zusetzt. ·«- .
■12. Verfahren nach Änspruoh 10, dadurch gekennzeichnet,
dass man die Reaktanten in einem Temperaturbereich zwischen ungefähr 700C und ungefähr 850C vermischt und dem Beaktiönsgemiseh
zusätzlich p-Hydroxybenzoesäure-methylester und p-Hydroxybenzoesäure-propylester
zusetzt. "-- ■
13. Verfahren nach Anspruch 8 zur Herstellung einer
stabilen und wohlschmeckenden Arzftelmittelzubereltung in Suspensionsförm
zur oralen Applikation, dadurch gekennzeichnet,
dass man 1, Wasser, 2. ein Reaktlonsgemischihergestellt durch
Mischen eines anorganischen hydrophilen Kolloides mitdem Hydrochlorid-Salz
von T-Ghlor-l^-dihydro-l-methyl-S-phenyl-lIi-1,4-benzodiazepin
In Gegenwart von Wasser in einem Verhältnis von mindestens ungefähr 9*0 Gewichtsteilen des anorganischen
hydrophilen Kolloides pro Gewichtsteil JL,4-Benzodiazepin-Verbindung
und 5 · Inerte pharmazeutri s ehe Exe ipi en ti en vermi s cht.
14. Verfahren nach Änspruoh I3, dadurch"gekennzeichnet,
dass ungefähr 5,0 mg bis ungefähr 25,0 mg 7~Chlor-l,2-dlhydrol-methyl-S-phenyl-lH-l^-benzodiazepin-hydrochlorid
pro 5 ml Suspensionslösung zur Verwendung gelangen.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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