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DE1616364A1 - Zaehlanordnung aus Pulsperiodendauervergleich - Google Patents

Zaehlanordnung aus Pulsperiodendauervergleich

Info

Publication number
DE1616364A1
DE1616364A1 DE19681616364 DE1616364A DE1616364A1 DE 1616364 A1 DE1616364 A1 DE 1616364A1 DE 19681616364 DE19681616364 DE 19681616364 DE 1616364 A DE1616364 A DE 1616364A DE 1616364 A1 DE1616364 A1 DE 1616364A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
period
pulses
counting
pulse train
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681616364
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dipl-Ing Kaps
Hans-Peter Kunert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Publication of DE1616364A1 publication Critical patent/DE1616364A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
    • G01R23/10Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into a train of pulses, which are then counted, i.e. converting the signal into a square wave
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/02Input circuits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • "Zählanordnung zum Pulsperiodendauervergleich" Die Erfindung betrifft eine in synchroner Technik arbeitende Anordnung zum Vergleich der Periodendauern zweier Impulafolgen oder deren Vielfachen, wobei durch Auszählung der Periodendauer der ersten Impulsfolge mit den Impulsen.einer zweiten Impulafolge das Verhältnis der Periodendauer der ersten Impulsfolge zu der der zweiten Impulsfolge gebildet wird.
  • Solche Anordnungen sind bekannt und werden zur digitalen Frequenzmessung eingesetzt. In diesem Falle wird z. B. als erate Impulsfolge die Impulsfolge eines quarzstabilisierten Zeitbasisgenerators benutzt, während die zweite Impulsfolge die zu messende Impulsfolge ist. Mit einem Impuls der ersten Impulsfolge, dem Startimpula, wird ein vor geöffnet, durch das die Impulse der zu messenden zweiten Impulsfolge in den Zähler gelangen. Mit dem folgenden Impuls der ersten Impulsfolge, dem Stoppimpuls, wird das Tor wieder gesperrt. Es gelangen keine Impulse der zweiten Impulsfolge mehr in den Zähler.
  • Hatte der Zähler vor Beginn der Einzählung den Zählerstand 0, so ist Jetzt im Zähler die Anzahl der Impulse der zweiten Impulsfolge pro Zeitintervall gespeichert. Bis zum Eintrefzen des nächsten Impulses der zweiten Impulsfolge muß der Zähler wieder auf 0 gesetzt werden. So lange steht das Ergebnis zur Weiterverarbeitung zur Verfugung, Es wird z. B. in einen Speicher übertragen. Anordnungen, die in dieser Weise arbeiten, sind in Rohrbach: "Handbuch für elektrisches Messen mechanischer Größen" (1967) auf den Seiten 431 und 485 beschrieben.
  • Bei diesen Anordnungen wird in jeder zweiten Periode der eraten Impulsfolge eine Messung durchgefihrt. Jedes so gewonnene Ergebnis ist aufgrund der Ausmessung der ersten Impulsperiode der Dauer T1 mit diskreten Zeitintervallen der Dauer T2 (T2 2 Impulsperiode der zweiten Impulsfolge) mit einem absoluten Fehler von + T2 behaftet. Werden die einzelnen Ergebnisse im Rahmen der Weiterverarbeitung summiert, z.B. zur Gewinnung des integrals in einer Regelung, so summieren sich auch die absoluten Fehler.
  • Eine andere Anordnung zum Vergleich der Periodendauer zweier Impulsfolgen ist in der VDE-Buchreihe, J3and 8, "Digitale Signalverarbeitung in der Regelungstechnik" anhand eines digitalen Netzreglers beschrieben. Die Arbeitsweise dieser Anlage wird im folgenden kurz erläutert.
  • Um ein genügend hohes s Auflösungsvermögen von t 1 mHz bei der Frequenzmessung zu gewährleisten, ist bei einer Meßzeit T = ioo ms eine Frequenzvervielfachung um den Faktor 104 nötig.
  • Die vervielfachte Meßirequenz wird in einen Zähler der Kapazität 50.000 eingezählt, der bei Erreichen dieses Zählerstandawertes einen Impuls als Zeitmarke abgibt. Beträgt die Meßfrequenz genau 50 Uz, dann erscheint diese Zeitmarke nach 100 ms, bei 48 Hz nach 104 ms und bei 51 Hz nach 98 ms. Diese veranderlichen Zeitmarken werden mit einer festen Zeitmarke verglichen, die im Abstand der Meßzeit T = 100 ms ab Zählbeginn von einer Zeitbasis geliefert wird. Diese Zeit zwischen fester und veränderlicher Zeitmarke ist ein Naß für die Regelabweichung. Sie kann z. B. durch Auszählen mit einer festen Frequenz in eine der Regelabweichung proportionale Zahl umgewandelt und in weiteren Zählgeräten verarbeitet werden.
  • Bei negativer Regelabweichung kommt die variable vor der festen Zeitmarke. Bei positiver Regelabweichung kommt die feste Zeitmarke vor der variablen, so daß eine Vorzeichenbewertung der Zeitintervalle oder Impulssahlen gegeben ist. Jede Me#-periode (Abtastperiode) beträgt bei dieser Anordnung 110 ms.
  • Sie Sie setzt sich zusammen aus der Zählzeit ioo ms +4 ms und einem Sicherheitszeitintervall für die Weiterverarbeitung. In einer Sekunde wird daher nur rund 9mal die Regelabweichung gebildet. Auch hier addieren sich die absoluten Fehler Jeder Messung bei der Summierung der Ergebniase.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1.218.510 ist eine Anordnung vorgeschlagen worden, die diese Fehlererhöhung vermeidet. Dazu wird in jeder Periode einer kontinuierlichen Zeitbasisimpulsfolge eine Messung durchgeSUhrt. Ein Impuls der Auszählimpulsfolge, der während der für die Verarbeitung des Meßergebnisses und das Rücksetzen des Zählers auf den Anfangswert notwendigen Sperrzeit am Zählereingang erscheint, wird mit speziell für diesen Zweck vorgesehenen Kippstufen und Impulse gattern zwischengespeichert und in der nächsten Meßperiode in den Zähler übernommen.
  • Der absolute Fehler der Summe der fortlaufenden Einzelmessung ist damit gleich dem absoluten Fehler der Einzelmessungen.
  • Er ist wie vorher dem Betrage nach gleich der Periodendauer der Auszählimpulsfolge I2.
  • Die in der obengenannten Auslegeschrift beschriebene Schaltungsanordnung arbeitet in asynchroner Technik. Nachteilig an diesem Verfahren ist der Aufwand an Ksonderten Mitteln zur Zwischenspeicherung des während der Meßzeit am Zähler erscheinenden Impulses.
  • Zweck der Erfindung ist es, die genannten Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden, insbesondere eine Anordnung anzugeben, welche mit den bei synchroner Zähltechnik ohnehin erforderlichen Synchronisationsmitteln den in die Sperrzeit fallenden Zählimpuls zwischenspeichert.
  • Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß in der zur Synchronisation der Impulse der ersten Impulsfolge mit dem Taktpuls erforderlichen Synchronisationsstufe in an sich bekannter Weise Mittel vorgesehen sind, um die Umschaltverzögerung von einer Taktpulsperiode zwischen einer ersten und einer zweiten Kippstufe um eine weitere Taktpulsperiode zu vergrößern, und daß mit der ersten synchronisierten Impulsfolge koinzidente Impulse der ebenfalls mit dem Taktpuls synchronisierten zweiten Folge den von der ersten Folge herrührenden Äusgangsimpuls auslöschen und die Verzögerungsvergrößerung bewirken.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiels beschrieben. Darin zeigen: Fig. 1 eine gemäß der Erfindung gesteuerte Synchronisationsstufe, Fig. 2 ein Diagramm der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 auftretenden Impulse.
  • In Fig. 1 ist der Logikplan einer gesteuerten Synchronisationsstufe dargestellt.
  • Die Schaltungsanordnung enthält zwei bistabile Kippstufen FF1 und FF2, ein Negationsglied N und zwei UND-Gatter G1 und G2. Vom Eingang ET gelangen die kontinuierlich angebotenen Impulse des Taktpulses an die Schalteingänge der bistabilen Kippstufen FF1 und FF2. Am Eingang E1 werden die Zählimpulse, am Eingang E2 die negierten Sperrimpulse angeboten. Im Ruhezustand, der dadurch gekennzeichnet ist, daß an dem Eingang E1 logisch "O" und an dem Eingang 2 logisch "L" liegt, d.h. keine Impulse an den Eingängen E1 und E2 erscheinen, befinden sich die bistabilen Kippstufen FF1 und FF2 in dem in der Figur angegebenen Schaltzustand. Ein am Eingang E1 erscheinender Zählimpuls gelangt direkt an den Vorbereitungseingang Si der ersten bistabilen Kippstufe FF1 und über das Negationsglied N an den Vorbereitungaeingang §1 dieser Kippstufe. Je nach Phasenlage des Zihlimpulses zu den Taktimpulsen schaltet unter Einhaltung einer vorgegebenen Vorbereitungszeit der erste oder zweite auf die positive Flanke des Zählimpulses folgende Taktimpuls die bistabile Kippstufe FF1 um. Das Zurückschalten in den Ruhezustand erfolgt entsprechend nach dem Ende des Zählimpulses.
  • In Fig. 2 sind die an dem Eingang E1 erscheinenden Zählimpulse in der zeitlichen Reihenfolge ihres Erscheinens numeriert. Da der Ausgang C der ersten bistabilen Kippstufe BF1 mit dem Vorbereitungseingang S2 der zweiten bistabilen Kigppstufe FF2 und der Ausgang C1 der ersten bistabilen Kippstufe FF1, solange am Eingang E2 logisch "L" liegt, üher das UND-Gatter G1 mit dem Vorbereitungaeingang S2 der zweiten bistabilen Kippstufe FF2 verbunden sind, wird die zweite bistabile Kippstufe FF2 jeweils um eine Taktpulsperiode gegen den Umschaltzeitpunkt der ersten bistabilen Kippstufe FF1 verzögert umgeschaltet. Da die Ausgangssignale des ersten UND-Gatters G1 nur zur Vorbereitung der zweiten bistabilen Kippstufe FF2 benötigt werden, ist es selbstverständlich möglich, das erste UND-Gatter G1 durch konjunktiv verknüpfte Vorbereitungseingänge zu ersetzen. Durch die Bildung der konåunktiven Verknüpfung C1 2 E2 in dem zweiten UND-Gatter G2 erhält man am Ausgang s zu den gemäß Fig. 2 mit 1, 2, 4 und 5 bezifferten Eingangsimpulsen die zugehörigen synchronisierten Auagangsimpulse. Zeitlich liegen diese Impulse in der jeweils ersten Taktpulsperiode, die der positiven Flanke der Eingangszählimpulse folgt. Erscheint am Eingang §2 ein Sperrimpuls gemäß Fig. 2, so werden für die Dauer des Sperrimpulses das Signal am Vorbereitungseingang S2 der zweiten bistabilen Kippstufe FF2 und das Ansgangssignal am ausgang A logisch on. Das Umschalten der zweiten bistabilen Kippstufe FF2 aus ihrer Ruhelage erfolgt daher um zwei Taktpulsperioden gegen den Umschaltzeitpunkt der ersten bistabilen Kippstufe FF1 verzögert. Das Zurückschalten der bistabilen Eippstufe PF2 in die Ruhelage erfolgt wie oben beschrieben eine Taktpulsperiode nach dem Zurückschalten der ersten bistabilen Kippstufe FF1.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, liegt der mit 3 (Zeile A) bezeichnete synchronisierte Zählimpuls im Gegensatz zu den übrigen Zählimpulsen in der zweiten Taktpulsperiode, die der positiven Flanke des dritten Eingangszählimpulse-s (Zeile E1) folgt. Der zum dritten Eingangszählimpuls gehörende synchronisierte Impuls erscheint wie gewünscht in die dem Sperrimpuls folgende Periode der Impulsfolge am Eingang verschoben. Am Eingang E2 erscheinende Sperrimpulse, die in einer anderen als der beschriebenen Phasenlage zu den Eingangszählimpulsen liegen, beeinflussen die oben beschriebene Synchronisation der Zählimpulse mit dem Taktpuls nicht.
  • Patentansprüche:

Claims (2)

  1. Patentansprüche: In synchroner Technik arbeitende Anordnung zum Vergleich der Periodendauern zweier Impulsfolgen oder deren Vielfachen, wobei durch Auszählung der Periodendauer der ersten Impulsfolge mit den Impulsen einer zweiten Impulsfolge das Verhältnis der Periodendauer der ersten Impulsfolge zu der der zweiten Impulsfolge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der zur Synchronisation der ersten Impulsfolge mit dem Taktpuls erforderlichen Synchronisationsstufe in an sich bekannter Weise Mittel vorgesehen sind, um die Umschaltverzögerung von einer Taktpulsperiode zwischen einer ersten (FF1) und einer zweiten Kippstufe (FF2) um eine weitere Taktpulsperiode zu vergrößern, und daß mit der ersten synchronisierten Impulsfolge koinzidente Impulse der ebenfalls mit dem Taktpuls synchronisierten zweiten Folge den von der ersten Folge herrührenden Ausgangsimpuls auslöschen und die Verzögerungsvergrößerung bewirken.
  2. 2. Zählanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslöschen und Verzögern des von der ersten Folge herrührenden Ausgangsimpulses die an einem zweiten Eingang (X2) angebotenen invertierten synchronisierten Impulse der zweiten Folge gleichzeitig dem den einen Vorbereitungseingang (S2) der die Dauer der synchronisierten Impulse bestimmenden Kippetufe (FF2) ansteuernden ersten UND-Gatter (G1) und dem zur Gewinnung der Ausgangssignale die Kippstufenausgänge (C1, 52) verknüpfenden zweiten UND-Gatter (G2) angeboten werden.
DE19681616364 1968-02-10 1968-02-10 Zaehlanordnung aus Pulsperiodendauervergleich Pending DE1616364A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP0044006 1968-02-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1616364A1 true DE1616364A1 (de) 1971-04-08

Family

ID=7379968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681616364 Pending DE1616364A1 (de) 1968-02-10 1968-02-10 Zaehlanordnung aus Pulsperiodendauervergleich

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